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TUJA - Zeitarbeit

VfL Senden 38 e.V. - da ist echt 'was los!


B1-Jugendmannschaft 2008/2009 - Kreismeister und Bezirksligaaufsteiger 2009

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Tobias Schäfer, Waldemar Frank, Markus Warnke, Steffen Nagel, Stephan Rosenberger, Tobias Welp, Tim Bröer, Rojhat Atalan, Sebastian Conrad, Pascal Posala, Jannis Pieper, Patrick Heitkötter und Felix Stutenkemper.
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Dominik Kolov, Felix Berning, Marcel Heitkötter, Marcel Berik, Steffen Stock und Lukas Schmitz..
Liegend: (v.l.n.r.): Maurice Reckmann und Florian Kaling.
Hintere Reihe (v.l.n.r.):
Tobias Schäfer, Waldemar Frank, Markus Warnke, Steffen Nagel, Stephan Rosenberger, Tobias Welp, Tim Bröer, Rojhat Atalan, Sebastian Conrad, Pascal Posala, Jannis Pieper, Patrick Heitkötter und Felix Stutenkemper.
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Dominik Kolov, Felix Berning, Marcel Heitkötter, Marcel Berik, Steffen Stock und Lukas Schmitz..
Liegend: (v.l.n.r.): Maurice Reckmann und Florian Kaling.

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Mannschaftsinfos

  • Trainer
  • Tor
  • Verteidigung
  • Mittelfeld
  • Angriff
Trainer Björn Reinhardt
Björn Reinhardt
Straße:
Borkumweg 5
Ort:
48159 Münster

Telefon:
02 51 / 4 19 39 27

Handy:
01 51 / 26 32 32 09
E-Mail:
bjoern.reinhardt@vfl-
senden.de

Geburtstag:
14.12.1986
Geburtsort:
Düsseldorf
Hobbys:
Co-Trainer Taylan Berik
Taylan Berik
Straße:
Am Mühlenbach 70
Ort:
48308 Senden
Telefon:
0 25 97 / 61 18
Handy:
01 71 - 3 58 08 48
E-Mail:
taylan.berik@vfl-senden.de

Geburtstag:

Geburtsort:

Hobbys:
Torwart-Trainer Herbert Heitkötter
Herbert Heitkötter
Straße:

Ort:
48308 Senden
Telefon:

Handy:

E-Mail:
herbert.heitkoetter@vfl-senden.de
Geburtstag:

Geburtsort:

Hobbys:
Marcel Heitkötter
Marcel Heitkötter
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Telefon:
Handy:
E-Mail:
Geburtstag:
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Hobbys:
Tobias Schäfer
Tobias Schäfer
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Geburtstag:
Geburtsort:
Hobbys:
Steffen Nagel
Steffen Nagel
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Hobbys:
Felix Berning
Felix Berning
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Geburtstag:
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Markus Warnke
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Patrick Heitkötter
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Stephan Rosenberger
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Sebastian Conrad
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Rojhat Atalan
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Hobbys:
Lukas Schmitz
Lukas Schmitz
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Marcel Berik
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Felix Stutenkemper
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Steffen Stock
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Maurice Reckmann
Maurice Reckmann
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Lukas Glaremin
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Florian Karling
Florian Kaling
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Waldemar Frank
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Robert Lorer
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Dominik Kolov
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2. Aufstiegsspiel 1. FC Nordwalde - VfL Senden 2:2 (1:1) am 21.06.2009

VfL Senden packt den Aufstieg in die Bezirksliga

Kaling und Pieper schießen VfL zum Aufstieg / Heitkötter überragender Mann

Der Jubel kannte keine Grenzen: Die B1 des VfL Senden sicherte sich in Nordwalde den Aufstieg in die Bezirksliga.

(Fotos: Christian Arends)
Der Jubel kannte keine Grenzen: Die
B1 des VfL Senden sicherte sich in
Nordwalde den Aufstieg in die
Bezirksliga.

(Fotos: Christian Arends)

-char- Nordwalde / Senden. Für den VfL Senden, insbesondere für die Spieler und Trainer der diesjährigen B1-Jugend, wird der 21. Juni 2009 ein unvergesslicher Tag bleiben. Bei herrlichem Wetter auf einem guten Nordwalder Rasenplatz zitterten sich die Steverstädter nach dem 2:1-Sieg vom Mittwoch gegen Bevergern mit einem 2:2- Unentschieden gegen den 1 FC: Nordwalde zum höchstverdienten Aufstieg in die Bezirksliga.

Das Spiel begann stark und mit viel Offensivdruck der Sendener. In der zweiten Spielminute bereits hatte Florian Kaling die erste Chance, konnte den Ball aus 15 Metern jedoch nicht richtig treffen, sodass Torhüter Nico van Essen keine Probleme mit dem Ball hatte. Nach einem Eckstoß nahm Felix Berning den Abpraller aus 18 Metern mit vollem Risiko, verfehlte das Tor mit seinem Rechtsschuss jedoch deutlich (9.).

Florian Kaling zeigte vollen Einsatz und erzielte nach Marcel Beriks Vorlage den 1:1-Ausgleich.
Florian Kaling zeigte vollen Einsatz und erzielte nach Marcel Beriks Vorlage den 1:1-Ausgleich.
Der FCN versuchte durch kontrollierten Spielaufbau das Spiel in die gegnerische Hälfte zu verlagern, scheiterte aber immer wieder an der starken Abwehrreihe mit Tim Bröer, Steffen Nagel und Marcus Warnke. Nach der starken Anfangsphase ebte das Spiel in der Folgezeit stetig ab. Wenig torgefährlich, dafür überheblich in den Zweikämpfen kassierte Nordwalde zahlreiche Verwarnungen. Erst Daniel Lepping mit einer unnötigen Grätsche an der Mittellinie (8.), anschließend Jan Dykhuizen (20.) mit einer ebenso überflüssigen Grätsche.

Erst gegen Ende des ersten Spielabschnitts gewann die Partie wieder an Attraktivität. Nach einem Foulspiel, für das Steffen Nagel Gelb sah, konnten die Sendener den folgenden Freistoß nicht vollständig aus der Gefahrenzone klären. Der Nachschuss aus 19 Metern prallte beim Gegenspieler ab und landete unerwartet bei Dennis Heinze, der den Ball aus fünf Metern unhaltbar an Torhüter Marcel Heitkötter vorbeischieben konnte (33.). Geschockt vom Treffer, aber den Blick nach Vorne gerichtet, setzte Tim Bröer mit seinem Solo, an vier Gegenspielern vorbei, ein Zeichen. Den quergelegten Ball konnte Waldemar Frank jedoch nicht verwerten (35.). Die rund 80 mitgereisten VfL-Anhänger sollten nicht länger auf den Ausgleich warten. Nur drei Minuten später erkämpfte sich Marcel Berik den Ball auf der linken Außenbahn und brachte ihn kurz vor der Grundlinie vor das Tor, wo Florian Kaling einen Schritt schneller als sein Gegenspieler war und aus sieben Metern kraftvoll einschob (38.). Den ersten negativen Höhepunkt noch vor der Halbzeit setzte Henning Hölscher, der für zwei Foulspiele innerhalb von zwei Minuten zunächst die gelbe Karte, anschließend eine Zeitstrafe bekam (39./40.).

Felix Stutenkemper machte ein großartiges Spiel und gewann die meisten Zweikämpfe.
Felix Stutenkemper machte ein
großartiges Spiel und gewann die
meisten Zweikämpfe.

In der zweiten Hälfte machte Senden weiter Druck und kam nach einer Flanke von Jannis Pieper auf Waldemar Frank zur großen Möglichkeit in Führung zu gehen. Frank setzte den Lupfer aus 19 Metern aber weit neben das Tor (47.). Auf der anderen Seite war es Argjend Litaj, der einen schwachen Schuss auf das Sendener Tor abgab. Offensichtliche Absprache-schwierigkeiten sorgten dafür, dass der eher harmlose Ball seinen Weg in die Maschen fand und Nordwalde erneut in Führung ging (49.). In der 50. Minute machte der Torschütze Kaling Platz für Maurice Reckmann. Eine Minute später wurde der rotgefährdete Hölscher ausgewechselt. Wie wichtig die Einwechselung von Reckmann sein sollte, stellte sich in der 54. Minute heraus. Nach einem Abpraller legte Reckmann alle Kraft in den Schuss aus 20 Metern Entfernung. Van Essen konnte den guten Schuss nicht festhalten, sodass Jannis Pieper als erster zur Stelle war und den Ball aus kurzer Distanz am Schlussmann vorbei über die Linie preschte. Sieben Minuten nach dem erneuten Ausgleich wieder eine Schrecksekunde: Litaj konnte erneut einen Treffer erzielen, wurde aber von der gehobenen Fahne des Linienrichters vom Torjubel zurückgepfiffen (61.).

Nach den Vorkommnissen am Mittwoch setzten die Sendener ein Zeichen für Fairplay.
Nach den Vorkommnissen am Mittwoch setzten die Sendener ein Zeichen für Fairplay.

Die Auswechselungen von Timo Borgmeier und Jan Dykhuizen (65./66.) sollten für neue frische Sorgen. In der 70. Spielminute forderte Bleron Bleka Torhüter Heitkötter heraus. Den platzierten Schuss auf den kurzen Pfosten aus dem Halbfeld fischte der VfL-Keeper mit einer Hand noch aus dem Giebel und klärte zur Ecke. Anschließend verließ Felix Stutenkemper nach einer hervorragenden Partie für Dominik Kolov den Platz.

Tim Bröer setzte kurz vor Schluss wieder Akzente mit einem Solo über 20 Meter. Vor dem Strafraum kam er jedoch ins Straucheln. Den verlorenen Ball sicherte sich Jannis Pieper, der erneut auf Bröer zurückgab, welcher den Ball sieben Meter vor dem Tor unglücklich über die Latte setzte. In der 79. Minute war es Pieper selbst der sich den Ball auf der rechten Bahn eroberte und einen Schuss aus 17 Metern nur Zentimeter über das Gehäuse setzte (79.). Der zuvor für Frank gekommene Sebastian Conrad ging nach nur zwei Minuten nach einer Diskussion mit dem Unparteiischen gemeinsam mit einem Nordwalder für fünf Minuten vom Feld. Der sicher geglaubte Aufstieg geriet in der letzten Spielminute noch einmal in höchste Gefahr. Wieder war es Litaj, der völlig frei in Richtung Tor durchstartete und die große Möglichkeit hatte, dem VfL den Aufstieg zu vermiesen. Großartig reagierte Heitkötter, der im perfekten Moment rauslief und den Ball noch vom Fuß des Angreifers greifen konnte und im Nachfassen sicher hatte.

Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen. Die Fans stürmten den Platz. Die Trainer und Spieler wurden mit Sekt- und Bierduschen bedacht und alle stimmten jubelnde Gesänge an. Trainer Björn Reinhardt kommentierte den größten Erfolg der Sendener B-Junioren kurz und treffend: "Der Wahnsinn. Einfach Hammer!“.

Mannschaft VfL Senden: Marcel Heitkötter - Markus Warnke, Tim Bröer, Steffen Nagel - Felix Berning, Jannis Pieper, Marcel Berik, Pascal Posala, Florian Kaling (50. Maurice Reckmann) - Waldemar Frank (78. Sebastian Conrad), Felix Stutenkemper (71. Dominik Kolov).

Tore: 1:0 Dennis Heinze (33.), 1:1 Florian Kaling (38.), 2:1 Argjend Litaj (49.) und 2:2 Jannis Pieper (54.).

Beste Spieler: Tim Bröer, Jannis Pieper und Marcel Heitkötter.


1. Aufstiegsspiel VfL Senden - FC Stella Bevergern 2:1 (1:0) am 17.06.2009

Senden klopft an die Bezirksligapforte

Frank und Pieper die glücklichen Torschützen / Sonntag nach Nordwalde

Mit viel Kampf und Laufbereitschaft
schafften die Sendener B-Junioren 
am Mittwochabend den Sieg im 
ersten Aufstiegsspiel gegen 
Bevergern.

(Foto: -char-)
Mit viel Kampf und Laufbereitschaft
schafften die Sendener B-Junioren
am Mittwochabend den Sieg im
ersten Aufstiegsspiel gegen
Bevergern.

(Foto: -char-)

Senden. Nach dem 2:1-Heimerfolg am Mittwochabend im ersten Spiel der Aufstiegsrunde gegen Stella Bevergern klopfen die B-Junioren-Kicker des VfL Senden an die Bezirksliga-Pforte. Beim FC Nordwalde reicht am Sonntag schon ein Unentschieden, um Platz eins in der Dreiergruppe zu sichern. Nur bei einer Niederlage wäre das Ziel wegen der schlechteren Tordifferenz trotz Punktgleichheit mit den beiden Konkurrenten verpasst. „Wir können jetzt nur noch an uns selbst scheitern“, so VfL-Coach Björn Reinhardt.

Rund 150 Zuschauer sahen im Sendener Sportpark ein hochklassiges Spiel mit teilweise bedingungslosem Offensivfußball. Gerade drei Minuten waren gespielt, da erzielte Waldemar Frank mit einem Volleyschuss das 1:0. Davon einschüchtern ließen sich die Gäste nicht. Das Spiel war ausgeglichen, wenngleich weitere zwingende Torchancen zunächst Mangelware blieben. In der 27. Minute traf VfL-Kapitän Rojhat Atalan nach einer Ecke per Kopf die Querlatte. Vier Minuten später verfehlte ein Schuss von Tim Bröer das Tor nur knapp. Direkt im Gegenzug hatte Jan Jakob Siats nach einem Solo die Gelegenheit zum Ausgleich, doch der Ball ging knapp am Gehäuse von Sendens Keeper Marcel Heitkötter vorbei. Wiederum nur wenige Sekunden später vergab Frank das 2:0.

Die zweite Hälfte begann wie die erste - mit einem Tor in der dritten Minute. Diesmal schlug es allerdings beim VfL ein. Keeper Heitkötter hatte gegen Philip Rieke keine Chance. Die kalte Dusche hatte auf die Offensivbemühungen des VfL jedoch keinen Einfluss. Kurz nach dem Gegentreffer verfehlte ein Weitschuss von Maurice Reckmann knapp das Tor.

In der Folge wurde die Partie hektischer, die Spieler nervöser. Fouls und Gelbe Karten auf beiden Seiten häuften sich. Zudem wurden die Gastgeber unaufmerksamer. Die Stelleraner kamen gegen in Mittelfeld und Abwehr schwächelnde Sendener immer öfter zu guten Möglichkeiten. Doch mit Glück überstand der VfL diese Phase, und in der 68. Minute hatte Frank die bis dahin größte Chance in der zweiten Halbzeit. Frei vor dem herausgelaufenen Thorben Beyer stehend, hätte der Sendener Stürmer den Ball über den Gästetorwart heben können, schoss ihn jedoch an.

Die Gastgeber mussten sich jedoch nicht lange ärgern, denn kurz darauf schoss Janis Pieper unter dem Jubel des Sendener Anhangs zur erneuten Führung ein.

Die gute Stimmung auf VfL-Seite wurde jedoch bald mächtig eingetrübt. Zunächst sah Kapitän Atalan wegen eines Foulspiels mit gestrecktem Bein die Rote Karte. Darauf hin kam es am Spielfeldrand zu Tumulten. Für kurze Zeit gerieten einige wenige Sendener und Stella-Anhänger aneinander. Unschöne Szenen, die man sich bei keinem Fußballspiel wünscht, schon gar nicht bei einem Nachwuchsspiel.

Spieler und Trainer bewahrten kühlen Kopf, und nach wenigen Minuten konnte das Spiel weitergehen. Der Sendener Sieg geriet nicht mehr in Gefahr, und der VfL hatte sogar noch das 3:1 auf dem Fuß.

„Unter dem Strich hat der Glücklichere gewonnen“, zog Sendens Co-Trainer Taylan Berik nach dem Schlusspfiff Bilanz.

Mannschaft VfL Senden: Marcel Heitkötter - Markus Warnke (70. Dominik Kolov), Rojhat Atalan, Felix Berning (74. Sebastian Conrad)- Steffen Nagel, Maurice Reckmann (57. Florian Kaling), Pascal Posala, Tim Bröer - Waldemar Frank, Jannis Pieper, Felix Stutenkemper (59. Tobias Welp).

Tore: 1:0 Waldemar Frank (3.), 1:1 Christof Plake (48.), 2:1 Jannis Pieper (71.).

Beste Spieler: Rojhat Atalan, Tim Bröer und Jannis Pieper.

Quelle: Westfälische Nachrichten online - Christian Besse am 19.06.2009

Link: Originalartikel


6. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Union Lüdinghausen 2:0 (0:0) am 09.11.2008

Meister geschlagen

Weiße Weste zu Hause / Unspektakulärer Sieg gegen Tabellenschlußlicht

Senden. Nach der deutlichen Pleite am vergangenen Wochenende schüttelte sich die Sendener B1 im Spiel gegen Union Lüdinghausen den Frust von der Seele. Ohne groß zu glänzen bezwang man den kämpferisch auftretenden Gegner vom Tabellenende mit 2:0.

Vor allen Dingen in der ersten Halbzeit sah man sich aber mit einer keineswegs einfachen Aufgabe konfrontiert. Die Mannschaft von Union formierte sich mit einem dichten Mittelfeld und verhinderte lange das Senden den Weg ins Spiel fand. Nach dem Debakel in Selm vor einer Woche hatte man die Mannschaft umgestellt indem man Steffen Nagel aus der Innenverteidigung ins zentrale Mittelfeld zog. Die Umstellung zeigte jedoch nicht den gewünschten Effekt, ganz im Gegenteil machte sich das Fehlen des Abwehrchefs in der Innenverteidigung einige Male brenzlig bemerkbar, so dass man in Hälfte Zwei wieder auf die gewohnte Abwehr umstellte.

Dadurch kam dann endlich Florian Karling, der bisher wegen Problemen bei der Passanforderung nicht spielberechtigt war zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz und überzeugt sofort auf ganzer Linie. Sein aggressives Spiel im Mittelfeld kombiniert mit seinen guten Pässen die schnelle Angriffe ermöglichten sorgte dafür, dass Senden endlich seine spielerische Überlegenheit zeigen konnte. Wieder einmal war es Stürmer Waldemar Frank der den Trainerstab erlöste und nach einer tollen Kombination das 1:0 markierte. Kurz darauf folgte das große Glanzlicht des Spiels. Felix Stutenkemper startete aus dem Mittelfeld heraus einen unglaublichen Sololauf den er mit dem 2:0 krönte. Von da an lief das Spiel ruhig ab. Senden beschränkte sich auf Ergebnisverwaltung und einige wenige ansehnliche Angriffe während die Mannschaft aus Lüdinghausen keine Mittel mehr fand um das Tor von Tobias Schäfer zu gefährden.

Trainer Björn Reinhardt war nach dem Spiel zufrieden: "Gut, dass wir die drei Punkte geholt haben, aber auch Respekt vor dem Gegner. Ich hätte nicht erwartet, dass wir heute auf so eine kompakte Mannschaft treffen. Die Tabelle lügt hier ganz offensichtlich. Nach dem Spiel letzte Woche haben wir ein wenig experimentiert. Das kann klappen, es kann aber auch schief gehen. Es ist schief gegangen, das ist ok. Umso erfreulicher, dass wir in Hälfte zwei trotzdem noch eine spielerische Antwort auf den Gegnerblock geben konnten. Das war genau das, was ich von der Mannschaft in der Halbzeit gefordert hatte. Die Tabelle ist jetzt unglaublich eng, aber wir konzentrieren uns jetzt nur noch auf uns. Wir haben dieses Jahr noch drei sehr wichtige Spiele gegen direkte Konkurrenten. Wenn wir da sechs Punkte mitnehmen können dürfte unsere Position in der Winterpause nicht so schlecht aussehen. Das ist jetzt das Ziel."

Mannschaft VfL Senden: Tobias Schäfer - Patrick Heitkötter, Lukas Schmitz, Rojhat Atalan, Sebastian Conrad - Lukas Glaremin, Felix Stutenkemper, Steffen Nagel, Marcel Berik, Steffen Stock, Florian Karling, Markus Warnke - Dominik Kolov, Waldemar Frank, Robert Lorer.

Tore: 1:0 Waldemar Frank (49.), 2:0 Felix Stutenkemper (53.)


5. Meisterschaftsspiel GW Selm - VfL Senden 5:0 (3:0) am 02.11.2008

Sendener Debakel in Selm

Schwieriges Geläuft / Senden geht im Spitzenduell unter

Senden / Selm .Eine bittere Pleite mussten die Kicker der Sendener B-Jugend auf dem Platz der GW Selm hinnehmen. Auf dem matschigen Ascheplatz konnten die ambitionierten Kicker von Trainer Björn Reinhardt dem Spiel zu keiner Zeit ihren sonst so deutlichen Stempel aufsetzen. Als Folge einer unterirdischen Zweikampfbilanz und Fehlpassquote geriet man gegen die herausragend starke Offensive der Selmer absolut verdient früh in Rückstand.

Auch wenn man sich im Laufe des Spiels einige hochkarätige Chancen herausspielen konnte war man nie in der Lage die routinierten Gegner ernsthaft zu gefährden. Auf dem Weg zur angestrebten Tabellenführung war dies ein harter Rückschlag, entsprechend schlecht gelaunt musste man im Trainerstab hinterher konsternieren: "Wir wurden heute auf dem absolut falschen Fuß erwischt. Unsere zuverlässigsten und zweikampfstärksten Spieler haben sich hier wir Anfänger ausspielen lassen. Zu keiner Zeit konnten wir unser Spiel etablieren. Trotzdem darf uns dieser Rückschlag jetzt nicht aus der Bahn werfen. Die Saison ist lang und auch wenn wir nun erstmal dazu übergehen müssen, den Fokus auf die einzelnen Spiele zu richten und die Tabellensituation fürs erste außen vor zu lassen bleibt unser großes Ziel, der Aufstieg, bestehen. Ab gesehen davon bleibt für uns bestehen: Man sieht sich im Laufe einer Saison immer zweimal!"

Mannschaft VfL Senden: Marcel Heitkötter - Steffen Nagel, Ole Freiberg, Felix Berning, Patrick Heitkötter, Steffen Stock - Markus Warnke, Rojhat Atalan, Felix Stutenkemper - Lukas Glaremin, Dominik Kolov - Waldemar Frank.

Tore: 1:0 (6.), 2:0 (13.), 3:0 (36.), 4:0 (43.), 5:0 (71.)


4. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Westfalia Wethmar 4:3 (3:1) am 26.10.2008

Zittersieg für Senden

Chancen für zwei Spiele / Frank mit drei Toren

Senden - Westfalia Wethmar 4:3
Dominik Kolov erarbeitete
sich zahlreiche Chancen,
konnte sich am Ende
jedoch nicht mit einem Tor
belohnen.

(Foto: -char-)

Senden. Nach langer Pflichtspielpause empfing der VfL Senden am Sonntagmorgen die Mannschaft von Westfalia Wethmar. Vor dem Spiel waren die drei Punkte klare Devise der Trainer des VfL. Die Verletzten Patrick Heitkötter und Felix Stutenkemper fehlten Björn Reinhardt zwar, dafür stand Lukas Glaremin nach einer langen Verletzungspause wieder zur Verfügung.

Bereits nach fünf Minuten konnte Waldemar Frank nach Vorlage von Rojhat Atalan den frühen Führungstreffer für die Hausherren markieren. Mit der Führung im Rücken spielte der VfL ein angriffslustiges und gutes Kombinationspiel, welches die Wethmarer Abwehr einige Mal schlecht aussehen ließ. In der 18. Spielminute war es erneut Frank, der mit einem starken Rechtsschuss am Schlussmann scheiterte. Dominik Kolov konnte den Abpraller ebenfalls nicht im Tor unterbringen. In der 21. Minute kam Wethmar zu einem guten Konter. Steffen Nagel und Ole Freiberg waren sich mit Torwart Marcel Heitkötter nicht einig und ließen Wethmar die Möglichkeit, den Ball aus 25 Metern in das freie Tor zu schieben. Nur eine Minute später war es wieder Kolov, der nach einem schönen Freistoß von Marcel Berik passend in den Raum lief und nur um Centimeter den Ball am linken Pfosten verfehlte. Weitere vier Minuten später hatte Kolov erneut die Chance nach Vorlage von Berik, setzte den Ball aber knapp über das Tor. Waldemar Frank kam zur erneuten Chance und setze sich wieder einmal durch und erzielte so das 2:1 (26.). In Minute 31 verschätzte sich der Wethmarer Schlussmann bei einer Ecke, sodass Kolov den Ball vor die Füße bekam, diesen aber nicht verwandeln konnte. Im Gegenzug kam Wethmar zu einer guten Chance. Nach Zuspiel in den Rückraum landete ein guter Linksschuss aus 17 Metern nur knapp links neben dem Tor. Den anschließenden Abstoß trat Heitkötter so stark, dass die Defensive auf der Gegenseite gefordert war, sich aber verschätze. Wieder war es Frank, der einen Vorteil aus dem Abwehrfehler ziehen konnte und den Ball mit einem strammen Schuss im rechten Eck unterbrachte (33.). Zuvor musste Markus Warnke verletzt vom Feld. Für ihn kam der zuvor Langzeitverletzte Lukas Glaremin ins Spiel. Die in der Höhe absolut verdiente Führung sollte das Spiel beruhigen. Wethmar machte jedoch mehr Druck und kam zu einem weiteren guten Angriff, den Freiberg im Strafraum verhinderte. Dessen klärender Schuss in die gegnerische Hälfte wurde wieder von einem Grün-Weißen per Kopf verlängert und landete bei Frank. Dieser lieferte sich ein enges Laufduell, legte den Ball vor dem Strafraum noch einmal um und behauptete sich gegen zwei Verteidiger. Der anschließende Torabschluss landete knapp über der Latte. Kurz vor der Pause legte Berik sein ganzes Können in einen Ball aus 18 Metern und zwang den Schlussmann zu einer Glanztat, mit der er den Ball noch über die Latte leiten konnte. So blieb es bei dem Stand von 3:1 in einer Partie, die Schiedsrichter Christian Menz stets im Griff hatte.

Nach dem Wiederanpfiff merkte man Wethmar ein deutlich offensiveres Spiel an. Die Marschrichtung zum Ausgleich schien klar zu sein. Es dauerte 16 Minuten ehe Wethmar seine dritte Chance im zweiten Durchgang nutze und in der 56. zum 3:2 verkürzte. Auf der anderen Seite war es Stephan Rosenberger, der nach einer guten Einzelleistung den Ball mit voller Kraft ins obere rechte Ecke hämmerte und den alten Stand wiederherstellte (60.). Kolov hatte zwei Minuten später wieder die Möglichkeit zum Treffer, scheiterte aber am starken Schlussmann. Für Kolov kam nun Robert Lorer zum Einsatz. Zwei Minuten nach dem erneuten Führungstreffer konnte Wethmar auf 4:3 verkürzen. In der Schlussphase beherrschte der VfL den weiteren Spielverlauf. Lediglich ein weiteres Mal musste Marcel Heitkötter glänzend parieren (74.), ehe Lorer die Möglichkeit zum nächsten Treffer (76.) vergab. Für Glaremin kam zum Schluss noch einmal Steffen Stock aufs Feld. Am Ende siegte Senden verdient, kann sich aber vor allem bei Waldemar Frank für dessen Torsicherheit bedanken, dass diese drei Punkte an der Stever geblieben sind.

Statement des Trainers Björn Reinhardt: " Die erste Halbzeit meiner Mannschaft hat mich stolz gemacht, die Zweite zehn Jahre älter."

Mannschaft VfL Senden: Marcel Heitkötter - Steffen Nagel, Ole Freiberg, Sebastian Conrad, Markus Warnke (Lukas Glaremin 33.)(Steffen Stock 77.) - Felix Berning, Rojhat Atalan, Stephan Rosenberger, Marcel Berik- Waldemar Frank, Dominik Kolov (Robert Lorer 69.).

Tore: 1:0 Waldemar Frank (5.), 1:1 (21.), 2:1 Waldemar Frank (26.), Waldemar Frank 3:1 (33.), 3:2 (56.), 4:2 Stephan Rosenberger (60.), 4:3 (65.).


Freundschaftsspiel FC Vreden - VfL Senden 1:6 (0:0) am 12.10.2008

B-Jugend tankt Selbstvertrauen in Vreden

Sechs Mal erfolgreich / Torhüter Heitkötter trifft

Vreden / Senden. Die Sendener B-jugend konnte ihr Freundschaftsspiel beim FC Vreden deutlich mit 6:1 gewinnen. Nach mühsamen Beginn und einem 0:0 zur Halbzeit konnte man gegen Ende der Partie seine spielerische Überlegenheit immer weiter ausnutzen und schoß sich letzendlich völlig verdient den jüngsten Ligafrust von der Seele. Die Tore für Senden erzielten Dominik Kolov, Felix Stutenkemper (zwei Tore), Stephan Rosenberger, Waldemar Frank und auch der eigentliche Torhüter Marcel Heitkötter.

Tore: Dominik Kolov, Felix Stutenkemper (2), Stephan Rosenberger, Waldemar Frank und Marcel Heitkötter.


3. Meisterschaftsspiel Werner SC 2000 - VfL Senden 2:0 (1:0) am 21.09.2008

VfL kassiert empfindliche Niederlage

Heißer Kampf ohne Erfolg / "Eine unnötige Niederlage"

Werne / Senden. Im Topspiel beim Werner SC verlor die B-Jugend des VfL Senden nach einem intensiven Spiel mit 2:0. Wieder einmal hatte man es nicht geschafft, seine zahlreichen Chancen in Gegentore umzuwandeln, anders aber als noch beim Spiel gegen Altstedde hatte man diesmal aber auch einen Gegner der vermeidbare Fehler in der Sendener Verteidigung eiskalt zu Toren nutzte.

Senden übernahm in der Partie von Beginn an die Spielführung, konnte sich gegen die starke Werner Mannschaft aber nie entscheidend behaupten. Nach einem Stellungsfehler in der Viererkette nutzten sie dann auch direkt die sich ergebende Chance zum 1:0. Sendens 60-minütige Aufholjagd wurde nicht belohnt, stattdessen fing man sich kurz vor Schluss nach Chaos im eigenen Sechzehner das zweite Tor und war damit endgültig geschlagen. Bitter für Senden: Schon nach 30 Minuten hatte man eigentlich den Ausgleich geschossen, der zeitweise überfordert wirkende Schiedsrichter entschied aber nach dem erzielten Treffer auf Freistoß für Senden und ignorierte so den fälligen Vorteil. Getreu der vom Trainer geforderten Siegermentalität nahm man aber auch dieses Hindernis in Kauf und erarbeitete sich weiter gute Chancen, scheiterte aber entweder am gut aufgelegten Werner Keeper oder an der eigenen Unzulänglichkeit.

Trainer Björn Reinhardt war nach dem Abpfiff sichtlich zerknirscht: "Das war heute eine unnötige Niederlage. Bei beiden Gegentoren machen wir absolut vermeidbare Fehler und das uns in der Vorwärtsbewegung momentan das Glück fehlt geht über meinen Erklärungshorizont hinaus. Natürlich ist das jetzt ziemlich bitter, weil wir jedes Spiel gewinnen wollen, aber man muss auch sehen, dass wir im Moment ein Spielsystem in der Mannschaft etablieren welches viele Spieler bisher noch garnicht kannten. Es braucht eben seine Zeit bis wir die Zahl der vermeidbaren Fehler so weit minimieren können, dass wir hier heute kein Tor kassieren und dann in Ruhe auch unsere Tore schießen. Die Saison ist noch jung, wir haben jetzt erstmal die Herbstpause. Wir kommen wieder und dann werden wir weiter oben angreifen. Über kurz oder lang wird man uns nicht an der Tabellenführung hindern können. "

Mannschaft VfL Senden: Marcel Heitkötter - Sebastian Conrad (41. Marcel Berik), Steffen Nagel, Ole Freiberg, Patrick Heitkötter - Rojhat Atalan (62. Dominik Kolov), Markus Warnke (64. Stephan Rosenberger), Felix Berning, Felix Stutenkemper - Waldemar Frank, Robert Lorer

Tore: 1:0 (22.), 2:0 (78.)


2. Meisterschaftsspiel VfL Senden - BW Alstedde 3:2 (1:0) am 14.09.2008

Tabellenführung in Griffweite

VfL Senden kämpft 80 Minuten gegen sich selbst / Mühsamer Sieg gegen Alstedde

Senden - BW Alstedde 3:2
Waldemar Frank kann den
Ball in dieser Situation nicht
ins Tor köpfen, machte aber
im weiteren Spielverlauf zwei
Treffer für den VfL Senden.

(Foto: -char-)

Senden. Die B-Jugend des VfL Senden gewinnt auch ihr zweites Saisonspiel, hadert nach dem 3:2 Sieg über Altstedde aber vor allen Dingen mit der Chancenverwertung.

Vom Anpfiff weg konnten die Sendener durch ein deutlich ausgereifteres Spiel in Puncto Taktik und Technik ihreÜberlegenheit über die Gäste ausdrücken. So ging man lange gefahrlos durch die erste Halbzeit, erspielte drückende Ballbesitzvorteile und auch einige hochkarätige Chancen. Doch schon jetzt deutete sich an, welcher Makel diesem Spiel und den Nerven des Trainerstabs seinen Stempel aufdrücken würde: Man schaffte es lange Zeit nicht, seine guten Chancen in Tore umzuwandeln. Wie schon im Spiel gegen Herbern war es Außenverteidiger Patrick Heitkötter, der seine überragende Leistung in diesem Spiel mit dem 1:0 für Senden krönte. Alle Hoffnungen, dass nun der Knoten platzen würde, wurden jedoch jäh zerstört, als eine fehlerhafte Absprache im eigenen Strafraum den Gästen aus Altstedde das 1:1 ermöglichte und somit den Verlauf der Partie auf den Kopf stellte. Es entwickelte sich ein ruppiges Spiel mit vielen kleinen Nickligkeiten in dem die BW-Kicker mit einem Defensivblock alles daran setzten, den zweiten Sendener Erfolg im zweiten Spiel zu verhindern.

Mit viel Kampf und Geduld fand man jedoch zurück ins Spiel bis schließlich Stürmer Waldemar Frank durch einen Doppelpack endlich wieder normale Verhältnisse herstellte. Trotzdem war der alte Fluch der mangelnden Chancenverwertung augenscheinlich noch nicht besiegt. So sorgte wieder eine Unaufmerksamkeit bei den Hausherren dafür, dass Altstedde mit ihrem dritten Auftritt vor dem Sendener Gehäuse ihren zweiten Treffer erzielten und nochmal etwas Spannung in die letzten Minuten der Partie brachten. Zwar waren sie nicht in der Lage die Partie noch zu drehen, für reichlich Verärgerung bei den Trainern haben sie aber schon gesorgt

„Dieses Spiel darf eigentlich unter keinen Umständen so eng verlaufen. Normalerweise müssen wir hier schnell klar führen und die Partie nach Belieben gestalten. Für die Abwehr steht jetzt zwar das vernichtende statistische Fazit von zwei Gegentoren bei drei Angriffen, aber es wäre unfair, hier die Schuldigen zu suchen. Vielmehr muss man lobend erwähnen, dass wir vieles von dem, was wir in den letzten Tagen besprochen hatten sehr gut umgesetzt haben und so kaum Luft für die Altstedder gelassen haben. Das Problem liegt tatsächlich einzig und allein beim Abschluss. Wir werden jetzt intensiv daran arbeiten und hoffentlich schon beim schweren Auswärtsspiel in Werne nächsten Sonntag eine deutliche Verbesserung in diesem Bereich sehen."

 

Mannschaft VfL Senden: Marcel Heitkötter – Patrick Heitkötter, Steffen Nagel, Ole Freiberg, Felix Berning (72. Sebastian Conrad) – Rohjat Atalan – Marcel Berik, Felix Stutenkemper (41. Markus Warnke) – Maurice Reckmann (75. Stephan Rosenberger) – Waldemar Frank, Robert Lorer (71. Dominik Kolov).

Tore: 1:0 Patrick Heitkötter (32.), 1:1 (50.), 2:1 Waldemar Frank (63.), 3:1 Waldemar Frank (69.), 3:2 (78.).


1. Meisterschaftsspiel SV Herbern - VfL Senden 0:1 (0:1) am 29.08.2008

B-Jugend schafft gelungenen Saisonstart!

Patrick Heitkötter erzielt Tor des Tages

Senden/Herbern. Erleichterung pur machte sich an der Bank des VfL Senden breit als der Schiedsrichter nach mehr als fünf Minuten Nachspielzeit endlich den Schlusspfiff in den Abendhimmel über Herbern ertönen lies. Der Pfiff machte den Sieg im Ligaauftaktspiel der Sendener B-Junioren gegen Mitaufstiegskonkurrent Herbern perfekt. Verteidiger Patrick Heitkötter war Minuten vor der Halbzeitpause bei einer Ecke mit aufgerückt und schaffte mit dem 0:1 per Kopf das entscheidende Tor des Spiels.

Von Anfang an entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie in der die Sendener Kicker zwar die meiste Zeit die tonangebende Mannschaft waren, bei einigen Offensivaktionen allerdings unglücklich agierten und sich lange Zeit nicht entscheidend behaupten konnten. Stattdessen musste man immer wieder schnelle Angriffe der Herbener abwehren, die zwar niemals wirklich drückend vors Tor kamen aber trotzdem deutlich aufzeigten, dass dieses Spiel jederzeit in die andere Richtung kippen konnte.

In Hälfte zwei versuchten die Gastgeber das Tempo und den Druck zu erhöhen, schafften es aber bis auf eine brenzlige Ausnahme nicht sich zwingende Torchancen zu erarbeiten. Stattdessen konnte sich die Sendener Offensivabteilung durch gut gefahrene Konter immer wieder Großchancen herausspielen, verpasste aber das vorentscheidende 0:2.

Dem Ergebnis entsprechend gut gelaunt waren die Trainer nach Abpfiff, allerdings nicht ohne auch das eine oder andere kritische Wort zu
verlieren:"Natürlich ist es ganz wichtig für uns, dass wir nach dem bitteren Rükschlag letzte Woche in Olfen heute gegen eine starke Herbener Mannschaft einen guten Start in die Saison erwischt haben. Die Mannschaft hat sich selber bewiesen, dass sie die Qualität für den Aufstieg hat. Aber wir müssen auch über kritische Dinge sprechen. Es ist uns heute noch nicht gelungen, dem Spiel so sehr unseren Stempel aufzudrücken wie wir uns das vorgestellt haben. Wir reagieren noch zu hektisch auf Gegnerdruck, aber das sind alles Dinge die man sich im Laufe einer Saison erarbeiten muss. Nach diesem Ergebnis sind unsere kommenden Gegner gewarnt, es wird sicher nicht einfacher für uns, aber ich bin überzeugt, dass wir dieses Jahr jede Manschaft in der Liga schlagen können und am Ende den Aufstieg schaffen.

 

Mannschaft VfL Senden: Marcel Heitkötter - Patrick Heitkötter (75. Lukas Schmitz), Steffen Nagel, Rohjat Atalan, Sebastian Conrad (56. Ole Freiberg) - Maurice Reckmann (C) - Markus Warnke, Marcel Berik - Felix Stutenkämper (69. Stephan Rosenberger) - Waldemar Frank, Robert Lorer (78. Steffen Stock)

Tore:  0:1 Patrick Heitkötter (34.).


Kreispokal Achtelfinale SuS Olfen - VfL Senden 2:1 (0:1) am 21.08.2008

Bittere Niederlage zum Saisonauftakt

Frank mit einzigem Treffer / Blitzkonter drehen das Spiel

Senden/Olfen. Es war die pure Enttäuschung die das Bild im Lager des VfL Senden nach dem Abpfiff des Pokalspiels beim SuS Olfen am vergangen Donnerstag prägte. Kaum verwunderlich, hatte man doch gerade in einer kuriosen Partie gegen den B-Kreisligisten aus Olfen eine empfindliche und unnötige Niederlage kassiert. Dabei hatte das Spiel vielversprechend angefangen. Standesgemäß nahmen die B-Jugend Kicker aus Senden das Spiel vom Anpfiff an klar in die eigene Hand. Immer wieder schaffte man es individuelle Fehler der Gastgeber in eigene Torchancen umzuwandeln, ohne jedoch die vorhandene Konterstärke der Gegner außer Acht zu lassen.

Anlass zur Kritik gab höchstens die mangelnde Chancenverwertung in Hälfte Eins. Zwar bewies Waldemar Frank kurz vor der Pause seinen Torriecher und schob nach einiger Verwirrung im gegnerischen Strafraum zum 1:0 ein, dass nur ein Tor Vorsprung aber zu wenig seien würde um hier zu gewinnen zeigte sich schon im direkten Gegenzug, als nur der Schiedsrichter mit einen Abseitspfiff den Ausgleich verhinderte.

Die Gastgeber aus Olfen bestätigten ihren Aufwärtstrend nach dem Wiederanpfiff und nutzten das hektische Spiel der Sendener um mit zwei Blitzkontern den Spielverlauf komplett auf den Kopf zu stellen. Beide Male war der ansonsten konsequente Torhüter Marcel Heitkötter chancenlos. Vom plötzlichen Rückstand schockiert schafften die Sendener es nicht mehr, die nötige Ruhe ins Spiel zu bringen um die jetzt im Defensiv-Riegel agierenden Olfener noch zu überwinden.

Auch der Trainerstab konnte nach der hektischen Partie seine Enttäuschung nicht verbergen, blickte aber trotzdem optimistisch nach
vorne: "Uns wurde heute auf schmerzhafte Art und Weise demonstriert, dass der Pokal auch auf Kreisebene seine eigenen Regeln hat. Wir dürfen jetzt aber nicht den Fehler machen uns mit Erklärungen wie: "Heute hat die bessere Mannschaft verloren." zufrieden zu geben. Fakt ist, dass wir in diesem Spiel einfach nicht gut genug Fußball gespielt haben um zu gewinnen. Trotzdem werden wir das Spiel jetzt abhaken und zusehen, dass wir die Fehler erkennen, verbessern und im ersten Ligaspiel gegen Herbern vermeiden. Wir haben eine lange Saison vor uns und nach wie vor bleibt der Aufstieg das Ziel."

Mannschaft VfL Senden: Marcel Heitkötter, Felix Berning, Steffen Nagel, Ole Freiberg, Markus Warnke, Sebastian Conrad, Marcel Berik, Felix Stutenkemper, Maurice Reckmann, Waldemar Frank und Stephan Rosenberger, Lukas Glaremin, Robert Lorer, Patrick Heitkötter, Dominik Kolov.

Tore: 0:1 Frank (38.), 1:1 (59.), 2:1 (61.)

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