Hintere Reihe (v.l.n.r.): Trainer Sven Piepenbreier, Richard Seel, Mathis Leifhelm, Lucas Warnke, Phillip Gemüth, Felix Kintrup, Henning Stemmer, Jan Reickert, Kai Schewe, Tim Billik und Trainer Phillipp Roberg.
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Jan Weseloh, Joshua Kelle, David Bregulla, Stefan Steermann, Jonas Warnke, Timo Heuermann und Johannes Kordt.
Liegend (v.l.n.r.): Nico Stuhldreier und Niklas Berik.
Es fehlen: Trainer Robert Merker, Sebastian Bolin, und Pascal Schachtrup.
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Mannschaftsinfos
| Trainingszeiten:
Montag 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Mittwoch 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr
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Torschützenliste nach 23 Spielen: 1. Joshua Kelle (30); 2. Felix Kintrup (26); 3. Phillip Gemüth (16); 4. David Bregulla, Richard Seel (10); 5. Henning Stemmer, Jan Reickert (9); 6. Sebastian Bolin (7); 7. Jan Weseloh (6); 8. Pascal Schachtrup (3); 9. Johannes Kordt (2); 10. Timo Heuermann, Mathis Leifhelm, Tim Billik und Kai Schewe (1).
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- Trainer
- Tor
- Verteidigung
- Mittelfeld
- Angriff

Trainer Phillipp Roberg
Straße:
Beverfoerderweg 3
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Ort: Davensberg
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Telefon:
0 25 93 / 54 58
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Handy:
01 71 / 2 36 91 26 |
ICQ: 258:054-524
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Geburtstag: 23.02.1988
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Trainer Robert Merker
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Trainer Sven Piepenbreier
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Nico Stuhldreier
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Niklas Berik
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Johannes Kordt
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Mathis Leifhelm
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Richard Seel
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Jonas Warnke
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Lucas Warnke
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Tim Billik
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David Bregulla
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Timo Heuermann
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Kai Schewe
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Jan Reickert
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Stefan Steermann
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Henning Stemmer
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Jan Weseloh
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Phillip Gemüth
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Joshua Kelle
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Felix Kintrup
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Pascal Schachtrup
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Pfingstturnier der TSG Dülmen am 01.06.2009
2.Platz beim Pfingstturnier in Dülmen
Elfmeterschießen entscheidet Finale/ Kintrup bester Torschütze
Dülmen / Senden. Wie in jedem Jahr sind über die Pfingstfeiertage zahlreiche Turniere in der näheren Umgebung und so zog es die C2-Jugend aus Senden zum Turnier nach Dülmen. In zwei Vierergruppen musste man sich zunächst gegen den Veranstalter aus Dülmen, Adler Weseke und dem SV Wilmsberg durchsetzen, um einen der ersten beiden Plätze zu belegen, welche für das Halbfinale genügen würden.
Im ersten Spiel trat das Team gegen die TSG an. Groß umstellen musste man sich für dieses Turnier nicht, da es auf normalem Großfeld ausgetragen wurde. Lediglich an die verkürzte Spielzeit von 20 Minuten hatte man sich zu gewöhnen.
Viel Zeit sich abzutasten blieb also nicht und so legte man einen furiosen Start hin, mit der die TSG nicht zurechtkam. Die Bemühungen wurden durch Felix Kintrup schnell belohnt der nach fünf Minuten die Führung erzielen konnte. Auch nach dem Tor übernahm das Team aus Senden die Initiative und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Doch wie aus dem nix konterte Dülmen den VfL eiskalt aus, welcher in dieser Situation geschlafen hatte, sodass Dülmen mit dem ersten Torschuss den Ausgleich markierte. An dem Spielgeschehen sollte sich auch im weiteren Spielverlauf nix ändern, doch wieder war es ein überfallartiger Angriff, der die Sendener Hintermannschaft schlecht aussehen ließ und den Spielverlauf auf den Kopf stellte. So gelang dem Gastgeber nach 15.Minuten die unverdiente 2:1 Führung. Weiter fest an einen Punktgewinn seines Teams glaubend stellte das Trainergespann nun die Taktik um und beförderte Manndecker Richard Seel als dritten Stürmer nach Vorne. Mit der Schnelligkeit Seels und der Umstellung auf drei Stürmer wurde der Druck des VfL immer höher und wurde eine Minute vor Spielende durch Felix Kintrups zweiten Treffer belohnt. Das dieser Ausgleich mehr als verdient war, war allen klar, so wollte das Team jetzt sogar alle drei Punkte ergattern. Die Trainer ließen Seel weiter Vorne und riskierten es erneut in einen Konter zu laufen. Doch ihr Mut wurde in der Nachspielzeit belohnt als es erneut Felix Kintrup war, der mit seinem dritten Tor den 3:2 Sieg im Auftaktspiel perfekt machte.
Das zweite Spiel bestritt man gegen Adler Weseke, die ihr Auftaktspiel verloren hatten und nun schon fast zum Siegen verdammt war. Nachdem man im ersten Spiel noch deutlich überlegen war, tat man sich gegen Weseke deutlich schwerer. So gab es Chancen auf beiden Seiten, doch der Ball fand weder hüben noch drüben den Weg ins Tor. Es dauerte wieder bis zur Nachspielzeit bis das Spiel entschieden wurde. Wieder war es das Team von Roberg und Merker, die bis zur letzten Minute alles versuchten und belohnt wurden. Wie auch im ersten Spiel war Felix Kintrup der Matchwinner, der mit seinem goldenen Tor wichtige drei Punkte sicherte. Mit der Maximalpunktzahl nach zwei Spielen war das Erreichen des Halbfinales nun fast perfekt. Lediglich ein Punkt im letzten Spiel gegen Wilmsberg benötigte das Team für die sichere Teilnahme.
Doch diesen Punkt zu holen sollte schwerer werden als gedacht. Stand die Hintermannschaft des VfL im zweiten Spiel besser, war sie nun nicht wieder zu erkennen. Wie bereits im ersten Spiel zeigte das Team im Defensivverhalten ungewohnte Schwächen und machte unnötige Fehler, welche den Gegner zum Tore schießen einluden. So war es nur eine Frage der Zeit bis man in Rückstand geriet. Haperte es im Defensivverhalten, so suchte die Mannschaft ihre Chance in der Flucht nach Vorne und wurde hierfür auch belohnt. Nur eine Minute nach dem Rückstand konnte Joshua Kelle den Ausgleich markieren. Doch noch waren knapp 10 Minuten zu spielen, wo man kein weiteres Gegentor bekommen durfte. Dies gelang leider nicht, sodass es zwei Minuten vor Spielschluss wieder im Tor von Nico Stuhldreier klingelte und nun sogar das Ausscheiden drohte. Wieder beförderten die Trainer Richard Seel in den Sturm und schmissen nun alles nach Vorne. Und das fast unglaubliche geschah ein drittes Mal. Die Nachspielzeit brach an und wieder erzielte Senden ein Tor mit dem Schlusspfiff. Den alles entscheidenden Treffer zum Weiterkommen machte Jan Reickert, nach einem herrlichen Zuspiel von Sebastian Bolin, mit einem Heber. Durch diesen Punktgewinn schaffte es das Team mit 7 Punkten und 6:4 Toren als Gruppenerster ins Halbfinale.
Dort wartete Billerbeck, welche in der Parallelgruppe den zweiten Platz belegte. Eigentlich rechnete sich die Mannschaft sehr gute Chancen für diese Partie aus, da sie eine viel längere Pause zwischen den Spielen hatte als Billerbeck, welche zwei Spiele in Folge bestreiten mussten. Doch Senden kam von Beginn an nicht ins Spiel und schaffte es einfach nicht sich aus der Umklammerung des Gegners zu lösen. Immer wieder scheiterten diese jedoch an einem überragenden Torwart Nico Stuhldreier, der den Gegner zur Verzweiflung brachte. Dank Stuhldreier rettete sich das Team ins Elfmeterschießen, wo die Chancen nun 50:50 standen. Nach einer kurzen Ansprache von Roberg, in der er den Schützen Mut zusprach und Torwart Stuhldreier letzte Tipps gab, ging es los.
Den Anfang machte Joshua Kelle, der mit einem platzierten Schuss die Führung erzielte. Diese konnte jedoch mit den nächsten Schützen ausgeglichen werden. Als nächstes war es Felix Kintrup der für den VfL antrat und ebenfalls sicher verwandelte. Jetzt kam die große Stunde des Nico Stuhldreiers. Mit einem großartigen Reflex parierte er den Elfmeter. Anschließend trat er selber an und verwandelte souverän zur 3:1 Führung. Wieder im Tor stehend bewies er erneut seine hervorragenden Reflexe und hielt auch den nächsten Schuss, sodass es bei der zwei Tore Führung blieb. Kai Schewe hatte den Sieg nun auf dem Fuß und musste nur noch treffen, doch sein Schuss strich am Tor vorbei. Dieser Fehlschuss war allerdings wenige Sekunden später vergessen, da es Billerbeck nicht schaffte den Ball an Stuhldreier vorbeizubringen und somit der Sieg perfekt war. Diesmal war es Nico Stuhldreier der sich als Matchwinner feiern lassen durfte.
Im Finale gab es dann ein Wiedersehen mit dem Gastgeber aus Dülmen, welche man bereits in der Gruppe dominiert und besiegt hatte. Das Spiel glich dem Spiel aus der Vorrunde sehr. Senden machte das Spiel und stürmte auf das gegnerische Tor. Lediglich der letzte Pass fehlte, sodass man es verpasste in Führung zu gehen. Dülmen schaffte es in den kompletten 20 Minuten nicht einmal Stuhldreiers Tor in Gefahr zu bringen, doch auch die immer wieder anlaufenden Sendener brachten es nicht fertig den Ball im Tor unterzubringen, sodass es erneut ins Elfmeterschießen ging.
Diesmal waren die Vorzeichen umgekehrt zum Halbfinale, wo man in der regulären Spielzeit deutlich schwächer als der Gegner gespielt hatte. Den Anfang machte wieder Kelle, dessen Schuss diesmal knapp vorbeiging. Dülmen verwandelte sicher zum 1:0. Felix Kintrup markierte den Ausgleich, doch der nächste Schütze aus Dülmen stellte die Führung wieder her. Als nächstes war es Stuhldreier der den Ball rechts am Tor vorbeischoss und auch den nächsten Schuss nicht parieren konnte, sodass es nun 3:1 stand. Richard Seel musste nun treffen, damit seinem Team noch eine kleine Chance blieb. Dieser behielt die Nerven und verkürzte auf 3:2. Nun hatte es Dülmen in der eigenen Hand und konnte mit einem Treffer das Finale für sich entscheiden. Stuhldreier bekam zwar die Hand noch hinter den Ball, schaffte es aber nicht den Ball abzuwehren, sodass der Ball unglücklich in die Maschen trudelte und der Gastgeber den Turniersieg feiern konnte.
Traurige Gesichter auf Seiten des VfL waren nun zu sehen und die Spieler lagen am Boden. Doch die Trainer konnte sie schnell wieder aufbauen und kurze Zeit später konnte man sich auch über einen gewonnen zweiten Platz freuen.
„Wir haben heute ein gutes Turnier gespielt. Natürlich hatten wir mit unseren Last-Minute-Toren Glück, doch dieses Glück haben wir uns hart erarbeitet. Im Finale zu verlieren ist immer bitter und auf diese Art und Weise erst recht. Allerdings hätten wir es gar nicht so weit kommen lassen dürfen und das Spiel in der regulären Spielzeit entscheiden müssen.“, resümierte Roberg das Turnier.
Ab Donnerstag gilt es dann die letzten Meisterschaftsspiele zu bestreiten. So kommt am Donnerstag Seppenrade 2 und am Samstag Werne 2 in den Sportpark. Am Montag geht es dann zum letzten Meisterschaftsspiel nach Wethmar.
Mannschaft VfL Senden 2: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt, Richard Seel, Mathis Leifhelm, Jonas Wanrke – Kai Schewe, Tim Billik, Sebastian Bolin, Jan Reickert, Marcel Schachtrup – Joshua Kelle, Felix Kintrup, Phillip Gemüth.
Tore: Felix Kintrup (6), Joshua Kelle (2), Jan Reickert, Richard Seel und Nico Stuhldreier.
Beste Spieler: Felix Kintrup und Nico Stuhldreier .
23. Meisterschaftsspiel SC Capelle - VfL Senden 2 0:15 (0:9) am 28.05.2009
Senden feiert Schützenfest in Capelle
C2 schießt sich Frust von der Seele / Selm nur noch 1 Tor vor
Capelle / Senden. Nachdem das Team am vergangenen Montag seine erste Niederlage hinnehmen musste und somit zwei interne Ziele auf einmal verfehlte, war es für das heutige Spiel besonders motiviert, da man wenigstens das dritte Ziel (die beste Offensive werden) noch erreichen wollte. Dies schien jedoch im Vorfeld als fast unmöglich, da Selm 16 Tore mehr und das leichtere Restprogramm hat.
Mit der dementsprechenden Einstellung ging das Team in das Spiel und überrollte Capelle von Beginn an.
Bereits nach 36 Sekunden klingelte es das erste Mal im gegnerischen Tor. Nachdem Joshua Kelle alleine auf das Tor zulief, wurde sein Schuss noch pariert, doch den zur Seite springenden Ball schob Felix Kintrup zum 1:0 in die Maschen. Nur vier Minuten später war es erneut soweit. Johannes Kordt bekam den Ball von Richard Seel und erkannte die Situation schnell, indem er geradewegs durch die Lücke in der Abwehr ging und dem Torwart mit einem platzierten Schuss ins untere rechte Eck keine Abwehrchance ließ.
Noch in derselben Minute konnte Sebastian Bolin nach schönem Zuspiel von Jan Reickert das Ergebnis auf 3:0 hochschrauben.
Auch in der Folgezeit hörte der Dauerdruck des VfL nicht auf und das Spiel verlagerte sich komplett in die Hälfte des Gastgebers. Vor allem die einzige Spitze Joshua Kelle wurde immer wieder freigespielt, vergab aber zunächst Chance um Chance.
Dass sogar die besten Stürmer auch nur Menschen sind, musste dieser heute allerdings nicht alleine feststellen, denn auch sein sonstiger Sturmpartner Kintrup vollbrachte das Kunststück den Ball aus drei Metern über das leere Tor zu setzen.
In der 14.Minute als Kelle erneut frei vor dem Torwart stand sah er Felix Kintrup, legte den Ball zu diesem quer, sodass der den Ball ins leere Tor schieben konnte. Nur zwei Minuten später hatte dann auch die Leidenszeit von Joshua Kelle ein Ende, der nach einem Pass von Johannes Kordt seinen Torriecher bewies und das 5:0 erzielte.
Von nun an drückte vor allem Jan Reickert dem Spiel seinen Stempel auf. So erzielte er nach einem schönen Pass von Felix Kintrup das 6:0 und traf nach Foul an Kintrup per Foulelfmeter zum 7:0. Den Elfmeter schießen zu dürfen hatte er sich zuvor nach einem harten Kampf mit Basti Bolin für sich entschieden.
Bis zur Halbzeit sollten noch zwei weitere Tore fallen, bei denen Jan Reickert erneut seine Finger im Spiel hatte. Diesmal glänzte er als Vorbereiter und schickte Kai Schewe alleine auf die Reise, der dem Torwart mit einem sehenswerten Heber keine Chance ließ. Sogar Schewe selbst war ein wenig überrascht, so ein schönes Tor geschossen zu haben. Kurz vor der Halbzeit erzielte Felix Kintrup seinen dritten Treffer am heutigen Tage, welcher mindestens genauso sehenswert wie Schewes Tor zuvor war. Kintrup nahm den Pass von Reickert auf und versuchte aus spitzem Winkel sein Glück und traf dabei in den langen oberen Winkel zum 9:0 Pausenstand.
Ein sichtlich begeisterter Trainer Roberg, der heute als Trainer und Schiedsrichter agieren musste, lobte das Team und betonte noch einmal, dass das Ziel Selm noch zu überholen durch weitere Tore heute wieder möglich werden könne.
So machte das Team genau da weiter, wo es im ersten Durchgang aufgehört hatte. Nach 48 Sekunden war es Joshua Kelle der nach einem Pass von Richard Seel das 10:0 markierte. Nachdem wieder einmal die Abseitsfalle auf Seiten von Capelle nicht funktionierte, hatte Tim Billik nach erneut herrlichem Zuspiel von Jan Reickert freie Bahn und ließ dem Torwart am Ende keine Chance und machte somit sein erstes Saisontor.
Auch Joshua Kelle fand nun das richtige Rezept gegen den gegnerischen Keeper, indem er ihn einfach umlief und den Ball ins Tor schob. Auf diese Art und Weise konnte er die nächsten beiden Tore nach Zuspielen von Kintrup und Bolin erzielen.
In der 65.Minute beendete auch Stürmer Phillip Gemüth seine Torflaute der vergangenen Spiele und erzielte nach Vorlage von Kelle das 14:0.
Den Schlusspunkt in einer sehr einseitigen Partie war erneut Joshua Kelle gegönnt, der von Sebastian Bolin freigespielt wurde und keine Mühe hatte seinen fünften Treffer am heutigen Tage zu erzielen. Somit machte er seine vielen vergeben Chancen wenigstens zum Teil vergessen, denn er alleine hätte heute zehn Tore machen können.
Somit ist die Mannschaft aus Senden seinem internen Ziel BV Selm von den geschossenen Toren her noch einzuholen heute einen großen Schritt näher gekommen und hat nun noch lediglich ein Tor Rückstand.
„Der Ball lief heute sehr gut. Teilweise waren wir ein wenig zu eigensinnig und haben noch zu viele Chancen ausgelassen. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden. Die spielerische Leistung und auch die Torausbeute konnten sich heute mehr als sehen lassen. Auch gegen solch einen Gegner muss man es erst einmal schaffen 15 Tore zu erzielen.“, kommentiere Roberg das Spiel.
Einen sehr sicheren und stabilen Eindruck machte heute auch die Abwehr um Johannes Kordt, Richard Seel und später Mathis Leifhelm, welche sich immer wieder in das Offensivspiel mit einschalten konnten.
Mannschaft VfL Senden 2: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt(Mathis Leifhelm), Richard Seel – Henning Stemmer(Kai Schewe), Sebastian Bolin(Tim Billik), Felix Kintrup, Jan Reickert – Joshua Kelle (Phillip Gemüth).
Tore: 1:0, 4:0, 9:0 Felix Kintrup (1., 13. u. 30.), 2:0 Johannes Kordt (5.), 3:0 Sebastian Bolin (5.), 5:0, 10:0, 12:0, 13:0, 15:0 Joshua Kelle (16., 36., 47., 52. u. 70.), 6:0, 7:0 Jan Reickert (22. u. 26.), 8:0 Kai Schewe (28.), 11:0 Tim Billik (46.), 14:0 Phillip Gemüth (65.).
Beste Spieler: Jan Reickert.
22. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - SuS Olfen 1:2 (0:1) am 25.05.2009
Olfen schlägt Senden 2:1
1.Saisonniederlage für den VfL / Interne Ziele verfehlt
Senden. „Ich hatte bereits vor dem Spiel ein schlechtes Gefühl“, äußerte sich Roberg kurz nachdem sein Team die erste Saisonniederlage hinnehmen musste.
Die erste Halbzeit lässt sich kurz zusammenfassen. Olfen war bissiger in den Zweikämpfen, laufstärker und hatte einfach den größeren Willen an diesem Tag. Auf Seiten des VfL war die Luft nach der vorzeitig gewonnen Meisterschaft deutlich raus und man versuchte den Gegner mit halber Kraft zu besiegen. Die Folge war eine desaströse erste Halbzeit, in der das Fussball spielen nahezu eingestellt wurde. Lediglich David Bregulla hatte zwei gute Szenen, der sich auf seinen Außenbahn gut durchsetzte, aber dessen Hereingaben keine Abnehmer fanden.
Auch Olfen machte kein gutes Spiel, dennoch verstanden sie es zu kämpfen und sich so zu verschieben, dass Senden zu keinen nennenswerten Offensivaktionen kam. Immer wieder schlugen sie den Ball nur lang nach Vorne, wodurch es immer wieder gefährlich wurde. Hatte die Sendener Hintermannschaft eine bislang überragende Saison gespielt, so erwischte sie heute einen rabenschwarzen Tag.
So war es auch nach einem langen Ball, als ihr Stürmer alleine auf das Tor lief. Dieser konnte zwar von Johannes Kordt gestoppt werden, doch der Schiedsrichter entschied zu aller Verwunderung auf Strafstoß, obwohl Kordt klar den Ball spielte. Diese Chance ließ sich Olfen nicht nehmen und verwandelte den Elfmeter zum 1-0, welches der erste Rückstand für den VfL in der gesamten Saison war. Auch im Anschluss an das Tor, änderte sich auf Seiten der Heimmannschaft nichts und der Schlafwagenfussball ging in die nächste Runde, bis der Schiedsrichter mit dem Halbzeitpfiff alle beteiligten vorerst erlöste.
In der Halbzeit richtete Coach Roberg dann sehr deutliche Worte an sein Team und sprach von der schlechtesten Leistung, die er von seinem Team je gesehen habe. Die Stille in der Kabine war ein Zeichen dafür, dass die Mannschaft selbst nicht zufrieden war und sich die gemachten Fehler zugestand. Diese nahm sich für den zweiten Durchgang viel vor und man war sich einig, dass das Spiel nun gedreht werden müsse.
Die Ansprache zeigte Wirkung auf das Team, was sich nun deutlich verbessert präsentierte. Der komplette zweite Durchgang war nun ein Spiel auf ein Tor, in der Olfen mit Mann und Maus verteidigte und sich tief in die eigene Hälfte zurückzog. Immer wieder rannte der VfL an, doch man tat sich sehr schwer eine Lücke zu finden, doch vor allem mit der Einwechslung von Jan Weseloh wurde das Offensivspiel kreativer und der VfL kam zu Chancen. So war es Sebastian Bolin der mit einem Kopfball scheiterte (43.), Joshua Kelle mit einem Distanzschuss (47.), Jan Weseloh mit einem schönen Direktschuss, der knapp über den Winkel strich (55.) und David Bregulla, der immer wieder durch seine Solos Lücken riss. Doch die Zeit lief dem Team nun davon und genau in dem Moment als Coach Roberg Manndecker Richard Seel nach Vorne geschickt hatte, konterte Olfen den VfL eiskalt aus. An der Mittellinie wurde der entscheidende Zweikampf verloren, sodass ihr Stürmer nun freie Bahn hatte. Diese ließ Ersatztorwart Niklas Berik keine Chance und netzte den Ball locker zum 0:2 ein.
Durch diesen erneuten Rückschlag schien das Team geschlagen, doch von nun an versuchte man es mit wütenden Angriffen und schmiss nun alles nach Vorne. Dies wurde in der 69. Minute durch den Anschlusstreffer von Richard Seel belohnt, der den vom Torwart nur zur Seite abprallenden Schuss von Joshua Kelle im Tor unterbrachte.
Doch dieser kam zu spät, sodass der, nicht immer glücklich pfeifende, Schiedsrichter kurze Zeit später das Spiel beendete.
Durch diese unglückliche Niederlage wurde die Serie des VfL gerissen, welcher bislang kein Saisonspiel verloren hatte. Auch die internen Ziele ungeschlagen zu bleiben und nicht mehr als 10 Gegentore zu bekommen, können nun begraben werden. Lediglich das Ziel die beste Offensive zu werden kann noch geschafft werden, was allerdings als fast unmöglich erscheint bei 16 Toren Rückstand auf BV Selm.
„Das war heute nichts. Das was mein Team in der ersten Halbzeit gezeigt hat war eines Meisters nicht würdig. Dennoch kann ich ihnen keine großen Vorwürfe machen, da nach der vorzeitig gewonnenen Meisterschaft einfach die Luft raus ist und uns der letzte Biss gefehlt hat. In der zweiten Halbzeit haben wir dann aber Moral bewiesen und noch einmal alles probiert, aber es sollte heute einfach nicht sein. Natürlich bin ich enttäuscht, aber man darf jetzt wegen einem schlechten Spiel nicht die gute Saison vergessen die wir gespielt haben. Am kommenden Donnerstag verspreche ich, dass wir ein anderes Team sehen werden.
Mit der Strafstoßentscheidung gegen uns bin ich überhaupt nicht einverstanden. Ich kann meinem Libero Johannes Kordt keinen Vorwurf machen, da er klar den Ball gespielt hat.“, sagte Trainer Roberg der nach der Niederlage noch minutenlang alleine am Spielfeldrand blieb.
Auch die Enttäuschung innerhalb des Teams war sehr groß, sodass die Stimmung in der Kabine sehr schlecht und still war.
Vor allem Roberg merkt man in den letzten Tagen an, dass er in sich gekehrter ist. Auf die Frage was der Grund hierfür sei antwortete er folgendes: „Die Saison ist in ein paar Tagen vorbei und die Wege zwischen Mannschaft und mir werden sich trennen. Da mir die Mannschaft und viele Spieler besonders ans Herz gewachsen sind, fällt mir die Trennung sehr schwer.“.
Am Donnerstag tritt das Team beim SC Capelle gegen eine Achtermannschaft an.
Mannschaft VfL Senden 2: Niklas Berik – Johannes Kordt, Richard Seel, Tim Billik, Mathis Leifhelm (Kai Schewe)– Henning Stemmer, David Bregulla, Sebastian Bolin, Jan Reickert (Jan Weseloh) – Joshua Kelle, Phillip Gemüth( Pascal Schachtrup).
Tore : 0:1 (23.), 0:2 (61.), 1:2 Richard Seel (69.).
Beste Spieler: David Bregulla.
21. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - BV Selm 6:0 (0:2) am 23.05.2009
Sendens C2 fünf Spiele vor Saisonende Meister
Zweitplatzierte Selmer abgeschossen / Überragender Joshua Kelle trifft vierfach
Senden. Für den heutigen Tag war alles vorbereitet, denn sollte das Team aus Senden heute nicht verlieren, so würden sie bereits fünf Spiele vor Saisonende die Meisterschaft perfekt machen.
Allerdings war heute der Tabellenzweite aus Selm zu Gast im Sportpark, welche seit ihrem Trainerwechsel ungeschlagen sind. Auch die Tatsache das den Sendenern Trainern Roberg und Merker nur 13 Spieler zur Verfügung standen, unter anderem ein D-Jugend Spieler, verhieß nichts Gutes im Vorfeld. Doch trotz dieser Umstände hatte das Trainergespann volles Vertrauen in sein Team und war sich siegessicher. So erinnerte Roberg bei der Mannschaftsansprache an das starke Testspiel gegen den A-Ligisten Ascheberg, indem ebenfalls fast die halbe Mannschaft nicht zur Verfügung stand.
So schaffte es Coach Roberg wieder einmal sein Team zu motivieren und verhalf ihnen zur richtigen Einstellung für das Spiel.
Zu Spielbeginn tat sich der VfL sehr schwer gegen aggressive und zweikampfstarke Selmer ins Spiel zu kommen. So spielte sich die erste Viertelstunde größtenteils im Mittelfeld ab und Torchancen waren Mangelware.
In der 18.Minute wurde der Ball auf den startenden Basti Bolin gespielt, welcher wieder einmal viel Dampf auf seiner rechten Außenbahn machte. Dieser sah in der Mitte den freistehenden Joshua Kelle und flanke den Ball präzise zu eben diesem. Dieser schien den Ball bei der Annahme schon vertändelt zu haben, doch mit einem großen Schritt konnte der den Ball am Torwart vorbeilupfen. Sein Schuss ging an die Unterkannte der Latte und sprang von dort aus wieder in Feld zurück, wo Henning Stemmer angestürmt kam und den Ball zum 1:0 ins Tor köpfte.
Von nun an übernahm der VfL mehr und mehr das Spielgeschehen und kam zu weiteren guten Chancen. Nachdem wieder Kelle gut bedient wurde, scheiterte dieser am Torwart und auch der Nachschuss von Phillip Gemüth konnte im letzten Moment abgewehrt werden. Jedoch riskierte der Gästekeeper seine Nase dabei und blutete minutenlang, sodass das Spiel für zehn Minuten unterbrochen werden musste und zunächst ein Feldspieler ins Tor ging.
Doch auch nach der Zwangsunterbrechung übernahmen die Sendener Spieler direkt wieder das Spielgeschehen und setzten die Forderung, das Spiel noch vor der Pause zu entscheiden, um. Nach einem Foul an David Bregulla, rief Roberg Richy Seel zum Freistoß. Dieser nahm Maß und versenkte den Freistoß aus gut 25 Metern direkt im Tor zum 2:0. Die Meisterschaft am heutigen Tage zu erringen war nun also zum greifen nahe. Spätestens nach dem 3:0 nur eine Minute später waren sich alle sicher, dass das Meisterstück heute glücken würde. Nach hervorragender Passstafette war es der aus der D-Jugend kommende Marcel Schachtrup, der Joshua Kelle mustergültig bediente. Diese Chance ließ sich Joshua Kelle nicht entgehen und ließ dem Torwart beim 3:0 keine Abwehrchance. Weiter hungrig setzte das Team nach und wollte nun noch mehr. M. Schachtrup hatte mit einem Schuss an das Lattenkreuz noch Pech, aber es dauerte wiederum nur wenige Minuten bis der Ball erneut im Tor lag. Der Wille der Gäste schien gebrochen und sie ergaben sich nun ihrem Schicksal. Erneut ging eine schöne Kombination im Mittelfeld voraus von wo aus Tim Billik den Ball in die Spitze zu Kelle spielte, der beim ersten Versuch noch scheiterte, aber den zurückspringenden Ball sicher im Tor zum 4:0 Halbzeitstand verwandelte.
Bereits zum jetzigen Zeitpunkt machte sich große Euphorie in der Kabine breit und alle waren sich sicher, dass man sich das heute nicht mehr nehmen lassen würde. Nach einer kurzen Ansprache sollte es also in die zweite Halbzeit gehen.
Selm versuchte zu Beginn noch einmal mehr, aber Senden stand einfach zu gut, sodass sich Selm keine Chancen erspielen konnte. Vor allem Ersatzlibero Jan Reickert, der den verhinderten Johannes Kordt ersetzte, machte ein großartiges Spiel und hielt den Laden hinten zusammen. Dazu kamen ein souveräner Jonas Warke, ein gewohnt starker Richard Seel und ein positiv überraschender Tim Billik, welcher auf einer für ihn ungewohnten Position als Vorstopper ein sehr starkes Spiel machte.
Auch das Mittelfeld arbeitete heute wieder grandios, so machte Kapitän Henning Stemmer wieder einmal unglaubliche Wege und leitete das Spiel, die Außenspieler Sebastian Bolin, David Bregulla und später auch Lucas Warnke, machten auf ihren Seiten so viel Dampf, dass sich die Selmer Außenspieler nur aufs verteidigen konzentrieren konnten. Dazu kam ein unbekümmert aufspielender Marcel Schachtrup, der sein Talent ein ums andere Mal aufblitzen ließ. Die Mannschaft wurde durch einen überragenden Joshua Kelle, ein kämpferischen Phillip Gemüth und den Antrittsschnellen Pascal Schachtrup im Sturm komplettiert.
Der Anfangsschwung der Gäste löste sich nach wenigen Minuten in Luft auf und sie steckten nun auf. In der 42. Minute lief Marcel Schachtrup alleine auf das Tor zu, wurde allerdings durch ein böses Foul am Torerfolg gehindert. Nachdem Joshua Kelle den letzten Elfmeter souverän verwandelte, war er auch heute wieder als Schütze gesetzt. Dieser legte sich den Ball zurecht und verwandelte ihn sicher zum 5:0.
Im Anschluss daran begann das Showlaufen auf Seiten des Gastgebers und kommenden Meisters. Ein insgesamt faires Spiel schien nun ein wenig härter zu werden, da die Gäste ihren Frust über das Spiel nun ein wenig Luft verschaffen wollten. Kurz vor Spielschluss gab es dann kein Halten mehr. Die Meistershirts wurden am Seitenrand bereits angezogen und die Wasserflaschen waren gezückt. Doch der Schiedsrichter, ließ die Ersatzspieler und Trainer noch ein wenig zappeln.
Bereits drei Minuten über der Zeit nahm sich dann noch einmal David Bregulla den Ball und setzte zu einem Solo an. Die ersten drei Gegenspieler ließ er stehen wie Slalomstangen, auch am Torwart war er schon vorbei, doch dieser holte weit aus und foulte Bregulla kurz vor seinem persönlichen Torerfolg. Dem Schiedsrichter blieb keine andere Wahl als erneut auf den Punkt zu zeigen. Torhüter Nico Stuhldreier, der heute einen überraschend ruhigen Arbeitstag hatte, wollte sich schon auf den Weg machen, wurde aber von den Trainern zurückgehalten. Joshua Kelle machte es identisch wie in der 42.Minute und ließ dem Keeper erneut keine Abwehrchance, womit er sein viertes Tor am heutigen Tag erzielen konnte.
Dann hatte auch endlich der Schiedsrichter ein erbarmen und pfiff die Partie ab. Schnell wurden die Shirts auch an die Feldspieler verteilt und schon bekamen die ersten die Wasserduschen ab. So erwischte es vor allem die Trainer, die sich nicht lange wehrten und sich der kalten Dusche bei warmem Wetter ergaben. Auch die Zuschauer zollten dem Team Respekt und bedankten sich bei ihnen mit einer kleinen Laola. Noch Minuten später stand man auf dem Platz und es wurde gefeiert und auch in der Kabine gab es kein halten. Eine Wasserquelle gefunden, waren es erneut die Trainer die als Opfer herhalten mussten. Anschließend wurde die Meisterschaft mit Cola begossen und sich mit Kleinigkeiten zu Essen gestärkt.
„Was soll ich sagen? Ich bin wirklich sprachlos. Wir haben auf diesen Moment von Anfang an hingearbeitet und haben es nun wirklich geschafft. Dass wir so dominant und überlegen die Liga bestimmen, hätte ich im Vorfeld nicht gedacht. Ich muss mich bei meiner Mannschaft bedanken, die immer mitgezogen und sich kontinuierlich verbessert hat. Es war eine wunderschöne Saison, mit einem klasse Team. Leider werden sich unsere Wege in wenigen Wochen trennen, was ich mit einem weinenden Auge betrachte. Das Verhältnis zwischen mir und der Mannschaft war kein normales Trainer – Spieler Verhältnis, es wurde viel mehr eine sehr gute Freundschaft in der jeder für jeden Einstand. Ich kann mit stolz zurückblicken und meiner Mannschaft nur noch einmal gratulieren. Ihr wart einfach spitze und ich werde euch und die Saison nie vergessen.“, sagte Roberg nach Spielende wehmütig, aber stolz über seine Mannschaft.
Auch Robert Merker war höchst zufrieden und äußerte sich nach mehreren Wasserduschen so: „Leider konnte ich meistens nur zu den Spielen da sein, aber was die Jungs da geleistet haben ist aller Ehre wert. Die Zusammenarbeit mit Phillipp war hervorragend und ich hoffe, dass wir nächste Saison weiter so erfolgreich zusammenarbeiten und ein neues gutes Team formen werden. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim Team bedanken und sie zu ihrem Erfolg beglückwünschen. Es war einer besondere Saison mit einer besonderen Mannschaft.“
Als Meister können nun die letzten Spiele bestritten werden. Jedoch hat das Team noch interne Ziele, welche sie verwirklichen wollen, sodass auch in den nächsten Spielen mit guten Leistungen zu rechnen ist. Bereits am Montag kommt Olfen in den Sportpark und am Donnerstag gastiert man beim SC Capelle.
Mannschaft VfL Senden 2: Nico Stuhldreier – Jan Reickert, Richard Seel, Jonas Warnke, Tim Billik – Henning Stemmer, Pascal Schachtrup (Marcel Schachtrup), Sebastian Bolin (Lucas Warnke), David Bregulla – Joshua Kelle, Phillip Gemüth.
Tore : 1:0 Henning Stemmer (18.), 2:0 Richard Seel (32.), 3:0, 4:0, 5:0, 6:0 Joshua Kelle (33., 35., 42., u. 70. +3).
Beste Spieler: Joshua Kelle, Jan Reickert und Tim Billik.
20. Meisterschaftsspiel Davaria Davensberg - VfL Senden 2 3:0 (1:0) am 14.05.2009
Auch tapfer kämpfende Davaren gegen Senden chancenlos
Team siegt für Trainer Roberg/ Ein Punkt bis zur Meisterschaft
Davensberg / Senden. Nach 22-tägiger Spielpause musste das Team aus Senden heute in die Davert zum SV Davaria Davensberg reisen. Wie bereits im Hinspiel war dieses Spiel für Coach Roberg ein ganz besonderes, da er sowohl in Davensberg wohnt als auch dort schon als Trainer tätig war. So waren auch alle Davensberger Spieler besonders motiviert, da sie es ihrem ehemaligen Trainer noch einmal zeigen wollten und die Aussicht auf Tabellenplatz 2 bei einem Sieg sehr gut war.
Bevor es dann losging versammelte Roberg das Team noch einmal in der Kabine und sprach letzte motivierende Worte, sodass nun auch der letzte Funken auf das Team übersprang.
Angestachelt und bis in die Haarspitzen motiviert legte Senden los wie die Feuerwehr. Davensberg wurde zu Fehlern gezwungen und schnell erspielte man sich ein Übergewicht an Spielanteilen und Chancen. Die erste Chance hatte Sebastian Bolin, der den Ball von Joshua Kelle aufgelegt bekam. Sein Schuss aus gut 20 Metern Torentfernung fand den Weg ins Tor, sodass es bereits nach vier Minuten 1:0 für den VfL stand.
Auch nach der Führung, spielte Senden weiter nach Vorne und Davensberg beschränkte sich mit teilweise acht Feldspielern aufs verteidigen. Davensberger Angriffsbemühungen, welche es immer wieder mit hohen langen Bällen auf ihre Stürmer versuchten, scheiterten immer wieder an einer sehr gut und aufmerksam spielenden Abwehr um Johannes Kordt, Mathis Leifhelm, Jonas Warnke und Richard Seel.
Zu einem unglücklichen Zusammenprall kam es zwischen Richard Seel und Lukas Eickholt, der sich in dieser Situation das Schlüsselbein brach. An dieser Stelle wünschen wir Lukas eine schnelle Genesung und gute Besserung.
In der 20. Minute wechselte Coach Roberg Mathis Leifhelm aus und brachte mit Kai Schewe einen weiteren Mittelfeldspieler, um den Druck auf das gegnerische Tor weiter zu erhöhen.
Doch das Davensberg nicht zu Unrecht im oberen Tabellendrittel steht zeigten sie, indem sie geschickt verteidigten und nur wenige klare Torchancen zuließen. Die wenigen Chancen die man im Verlauf des ersten Durchgangs hatte, konnten nicht genutzt werden. Vor allem schaffte es die Davensberger Hintermannschaft Sendens beste Torschützen komplett aus dem Spiel zu nehmen, sodass weder Kelle noch Kintrup zu einer Einschussmöglichkeit kamen.
Da Senden keine seiner weiteren Torchancen durch Reickert, Seel, Schewe und Stemmer nutzen konnten, blieb es beim 1:0 bis zum Seitenwechsel.
Die Halbzeitpause nutzte das Trainergespann, um das Team ein wenig zu beruhigen. So fiel ihnen besonders das teilweise hektische und immer wieder durch hohe Bälle überflüssig schwer gemachte Spiel auf. Außerdem mahnten sie dazu noch ein, zwei Tore nachzulegen, um den Davaren endgültig den Zahn zu ziehen.
Nachdem in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff nicht viel passierte und Davensberg besser ins Spiel zu kommen schien, brachte Roberg mit Heuermann, Gemüth und Billik drei frische Kräfte ins Spiel. Von nun an wurde das Spiel wieder besser und der immer wieder über rechts angreifende Sebastian Bolin, unterstützt durch einen aufrückenden Richard Seel, machte viel Dampf und ein sehr gutes Spiel. So war es nur eine Frage der Zeit, bis Senden erneut zum Torerfolg kommen sollte. In der 44. Minute zeigte sich dann die individuelle Klasse von Felix Kintrup. Nach Zuspiel von Jan Reickert, setzte er sich mit dem Rücken zum Tor gegen seinen Gegenspieler durch und schoss den Ball aus der Drehung unhaltbar ins rechte untere Eck. Nachdem GW Selm 2 ihr Team zurückgezogen haben, wurden auch die Tore aus dem Spiel annulliert, sodass Kintrups Tor das 100. Saisontor für den VfL Senden war. Das 2:0 brach dann den Willen des Gastgebers, sodass sich nun mehr Räume und bessere Chancen für den VfL ergaben. So war es zunächst erneut Kintrup, der freistehend aus fünf Metern am Torwart scheiterte. Auch ein sehr agiler Jan Reickert versuchte es immer wieder mit Distanzschüssen, welche allerdings ihr Ziel noch nicht fanden. Die Harmlosigkeit der Gäste im Angriff, machte sich vor allem dadurch deutlich, dass Manndecker Richard Seel sich immer wieder ins Angriffsspiel einschalten konnte. So hatte dieser in der 55. Minute die große Chance auf 3:0 zu erhöhen, konnten seinen Schuss jedoch nicht platzieren.
In der 62. Minute sollten die ständigen Bemühungen belohnt werden. Der wieder eingewechselte Joshua Kelle, bediente Jan Reickert, der mit einem sehenswerten Schuss aus 19 Metern in den oberen Torwinkel das Ergebnis auf 3:0 hochschrauben konnte.
In der Schlussphase hatte auch Davensberg noch zwei Chancen. Zunächst setzte Lars Bäumker einen Freistoß auf die Latte und kurz danach schaffte Andreas Frenk es nicht den Ball aus spitzem Winkel ins leere Tor einzuschieben.
Auch Joshua Kelle und Phillip Gemüth hätten an diesem Tag noch ihr Tor schießen können, scheiterten jedoch am Torwart oder verfehlten das Tor. So blieb es am Ende bei einem hochverdienten 3:0-Sieg für den ungeschlagenen VfL.
„Vor dem Spiel hatte ich einige Bauchschmerzen und schlaflose Nächte. Allerdings hat sich mein Team heute wirklich für mich zerrissen. Ich bin sehr dankbar und stolz auf meine Mannschaft, die mir diesen, für mich persönlich sehr wichtigen, Sieg geschenkt haben. Nach dem frühen 1:0 war ich mir sicher, dass wir auch heute problemlos gewinnen werden. Davensberg ist keine schlechte Mannschaft, jedoch ist es schwer, wenn man mit acht Spielern gut verteidigt selber ein Tor zu schießen. Mit ein wenig mehr Mut, wäre heute mehr drin gewesen für Davensberg, da meine Mannschaft spielerisch nicht ihren besten Tag erwischt hat. Ein Sonderlob muss ich heute Sebastian Bolin geben, der auf seiner Seite immer wieder Druck ausübte und ein hervorragendes Spiel gemacht hat. Nun steht der Abschlussfahrt nichts mehr im Weg und ich denke, dass wir in Dankern eine Menge Spaß haben werden.“, so Roberg lächelnd nach Spielende.
Sollte BV Selm am Wochenende beim Werner SC verlieren, wäre man bereits am Samstag Meister. Ansonsten reicht am kommenden Samstag ein Punkt gegen eben diese Selmer, um auch rechnerisch alles klar zu machen. Definitiv ausfallen werden Johannes Kordt, Kai Schewe (beide Urlaub), Timo Heuermann (verletzt), Mathis Leifhelm (private Gründe) und Stefan Steermann (interne Gründe).Anstoß ist um 10.30 Uhr auf Kunstrasen.
Mannschaft VfL Senden 2: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt, Mathis Leifhelm (Kai Schewe), Richard Seel, Jonas Warnke (Tim Billik) – Henning Stemmer, Sebastian Bolin, David Bregulla (Timo Heuermann), Jan Reickert – Felix Kintrup, Joshua Kelle (Phillip Gemüth).
Tore : 1:0 Sebastian Bolin (4.), 2:0 Felix Kintrup (44.), 3:0 Jan Reickert (62.).
Beste Spieler: Sebastian Bolin.
19. Meisterschaftsspiel Westfalia Vinnum - VfL Senden 2 0:10 (0:2) am 25.04.2009
Meisterschaft nun zum Greifen nahe
10 Tore gegen Schlusslicht Vinnum / Sendener Spielfreude kehrt zurück
Senden. Nach dem starken und überzeugenden Spiel gegen den A-Ligisten aus Ascheberg, sollte heute wieder die Pflicht in der Meisterschaft beim Schlusslicht Vinnum anstehen. Natürlich sollte hier ein ungefährdeter Sieg eingefahren werden und der schon so oft wiederkommende Schlendrian ausbleiben.
Dementsprechend stellte Roberg das Team auf das Spiel ein und erinnerte an das Spiel gegen Ascheberg und forderte da weiterzumachen, wo man gegen diese aufgehört hatte.
Die Mannschaft verstand seine Ansprache offensichtlich und machte sofort von der ersten Minute an Druck. Der Gastgeber wurde in die eigene Hälfte gedrängt und war gegen den Tabellenführer aus Senden über weite Strecken überfordert. Das Team aus Senden ließ den Ball und Gegner laufen und suchte immer wieder den freistehenden Mitspieler. Viele Torchancen waren aus der spielerischen Überlegenheit die Folge, jedoch fanden die vielen Schüsse auf das Tor nur selten das Ziel. Oft wurde der Angriff zu überhastet abgeschlossen und so verpasste man es Vinnum bereits im ersten Durchgang abzuschießen.
Trotzdem gelang Phillip Gemüth nach Vorarbeit von Jan Reickert in der 7. Minute der Führungstreffer. Chancen gab es fast im Drei-Minuten-Takt doch weder Seel, Bolin, Reickert, Kelle noch Gemüth schafften es den Ball erneut im Tor unterzubringen. Es dauerte bis zur 32. Minute als Basti Bolin den Ball nach innen flankte. Dort ließ der eingewechselte Felix Kintrup den Ball zu dem besser positionierten Gemüth durchlaufen, der den Ball zum 2:0 ins Tor schoss.
In der kurzen Halbzeitansprache stellte Roberg sein Team noch einmal neu ein. Vor allem die überhasteten Abschlüsse sprach er an und stellte das Team um, indem er für Abwehrspieler Richard Seel einen weiteren offensiven Mittelfeldspieler mit Jan Weseloh brachte.
Diese Umstellung sollte sich gleich bezahlt machen, da das Spiel vom VfL nun viel ruhiger war. Neben der starken Passgenauigkeit kam nun auch die gewohnte Ruhe und Geduld ins Sendener Spiel zurück.
In der 40.Minute war es dann wieder Phillip Gemüth, der das Ergebnis auf 3:0 hochschraubte. Nachdem Pascal Schachtrup sich auf der linken Seiten gut durchsetzen konnte und den Ball zu Kintrup brachte, hatte dieser noch Pech das sein Schuss abgeblockt wurde. Kintrup´s Pech war zugleich Gemüth´s Glück, da ihm der Ball vor die Füße sprang und er ihn mühelos im Tor unterbrachte. Nur fünf Minuten später war es nun Schachtrup der das Ergebnis nach einem schönen Pass von Jan Wesoloh auf 4:0 erhöhen konnte.
Erneut dauerte es nur fünf Minuten bis der Ball wieder im Netz zappelte. Felix Kintrup konnte sich in die Torschützenliste eintragen, nachdem er von Jan Reickert freigespielt wurde, ließ er dem Schlussmann aus Vinnum keine Abwehrchance.
Das Team aus Senden fand nun immer mehr Spaß am Spiel und versuchte die Vorgabe von Coach Roberg, der ein zweistelliges Ergebnis vor Beginn des Spieles gefordert hatte, umzusetzen.
In der 57.Minute blieb dem guten und unauffälligen Schiedsrichter keine andere Wahl als Strafstoß für den VfL zu geben, da der Vinnumer Kapitän den Ball im Strafraum mit der Hand spielte. Joshua Kelle legte sich den Ball zurecht und ließ dem Torwart mit einem platziertem Schuss in die untere linke Ecke keine Chance. Bemerkenswert ist, dass dies erst der dritte Elfmeter war den der VfL von insgesamt sieben in dieser Saison verwandeln konnte.
In der Schlussphase gab es dann aber doch noch eine Chancen für das Schlusslicht aus Vinnum. Ihr Stürmer hatte plötzlich ein wenig Platz und versuchte es mit einem Schuss aus 20 Metern. Doch der schon beim letzten Spiel glänzend haltende Niklas Berik entschärfte diese Situation mit einer Glanzparade und konnte den Ball zur Ecke abwehren.
In der Schlussphase legte das Team vom Coach Roberg dann noch eine Schüppe drauf und versuchte das Ergebnis noch weiter auszubauen. So war es zunächst Joshua Kelle der mit zwei weiteren Toren seinen lupenreinen Hattrick perfekt machte. Bedanken konnte er sich hierfür bei Pascal Schachtrup und Henning Stemmer, die ihm mit schönen Vorlagen bedienten und den Torerfolg ermöglichten.
Das 9:0 sollte nicht lange warten. Jan Weseloh bekam den Ball freistehend im Strafraum, sah jedoch den besser positionierten David Bregulla, der den Ball aus fünf Metern ins Tor schob.
Das Ziel zweistellig zu gewinnen war fast erreicht, doch das Spiel auch so gut wie zu Ende. Bereits in der Nachspielzeit fasste sich Henning Stemmer ein Herz und schoss den Ball aus 22 Metern in Richtung oberen Torwinkel, doch sein Schuss wurde von Kintrup noch abgefälscht und landete so nur an der Latte. Mit dem Schlusspfiff flankte Joshua Kelle den Ball in die Mitte und Felix Kintrup markierte mit einem schönen Kopfball den 10:0 Endstand.
„Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gezeigt. Ich bin vor allem mit dem zweiten Durchgang sehr zufrieden, da wir das umgesetzt haben, was in der Halbzeit angesprochen wurde. Der Sieg geht auch in der Höhe vollkommen in Ordnung. Leider müssen wir am Samstag gegen einer Achtermannschaft spielen, sodass viele Spiele zugucken müssen“, berichtete Roberg nach dem Schlusspfiff.
Mannschaft VfL Senden 2: Niklas Berik – Johannes Kordt, Tim Billik (Lucas Warnke), Richard Seel (Jan Weseloh), Mathis Leifhelm – Henning Stemmer, Sebastian Bolin, David Bregulla (Pascal Schachtrup), Jan Reickert – Phillip Gemüth, Joshua Kelle (Felix Kintrup).
Tore : 1:0, 2:0, 3:0 Phillip Gemüth (7., 32. u. 40.), 4:0 Pascal Schachtrup (45.), 5:0, 10:0 Felix Kintrup (50. u. 70+1), 6:0, 7:0, 8:0 Joshua Kelle (57., 66. u. 68.), 9:0 David Bregulla (69.).
Beste Spieler: Starke, geschlossene Mannschaftsleistung.
Freundschaftsspiel TuS Ascheberg 1 - VfL Senden 2 2:2 (1:2) am 18.04.2009
Starker Test gegen A-Ligisten
Gelungene Revanche gegen Ascheberg mit letztem Aufgebot
Senden. Nachdem man in der Vorbereitung auf die Saison in einem Testspiel gegen TuS Ascheberg noch 9:0 verloren hatte, wollte sich die C2 des VfL Senden heute, sieben Monate später, erneut mit dem A-Ligisten messen. Jedoch waren die Vorzeichen für das Spiel gegen den aktuellen Tabellenzweiten der Kreisliga A alles andere als gut, da dem Team insgesamt acht Spieler fehlten. Kai Schewe, Johannes Kordt, Nico Stuhldreier (alle Urlaub), Jan Reickert, Timo Heuermann, Tim Billik (alle private Gründe), Stefan Steermann (verletzt) und Felix Kintrup (C1) standen dem Team nicht zur Verfügung, sodass Marcel Schachtrup aus der D1 das Team kurzfristig verstärkte.
Trotz der zahlreichen Ausfälle machte Coach Roberg dem Team Mut und stellte das Team mit einer veränderten Taktik auf das Spiel und den Gegner ein.
Von Beginn an war die Mannschaft des VfL hellwach, doch man merkte ihr den gehörigen Respekt an, welche sie vor dem scheinbar übermächtigen Gegner hatte. So übernahm der TuS zunächst das Spielgeschehen und schnürte Senden in die eigene Hälfte ein. Doch die Sendener kämpften aufopferungsvoll, verteidigten geschickt und machten die Räume eng, sodass Ascheberg nur durch Fernschüsse gefährlich wurde.
Doch auch in der Folgezeit taten sich die Spieler vom VfL schwer das Spielgeschehen in die gegnerische Hälfte zu verschieben. Vor allem die eigenen Abstöße kamen meistens postwendend zurück, da die Räume selber zu eng gemacht wurden und sich die Spieler zu wenig bewegten. So war es nur eine Frage der Zeit bis Ascheberg zum ersten Torerfolg kam. In der 13. Minute verlor Pascal Schachtrup den Ball in der Vorwärtsbewegung. Den sich dadurch aufkommenden Freiraum nutzen diese und ließen Torhüter Niklas Berik keine Abwehrchance.
Dachte man nun, dass der VfL einbrechen würde wie noch im vergangenen Jahr, so täuschte man sich gewaltig. Die taktische Ausrichtung wurde weiter eingehalten und die Stürmer kamen nun besser ins Spiel und sorgten so für Entlastung.
Ab der 20. Minute übernahm nun das Team von Roberg und Merker die Initiative und erarbeitete sich erste gute Chancen. So war es Joshua Kelle der es zunächst mit einem Distanzschuss probierte, jedoch das Ziel knapp verfehlte. In der 28. Minute war es dann Richard Seel der einen Freistoß, nach einem Foul an Basti Bolin, aus 30 Metern in den oberen linken Torwinkel schoss und somit den Ausgleich herstellte. Spätestens von jetzt an war der VfL die bessere Mannschaft und übernahm das Spielgeschehen, was auch an der Einwechslung von Marcel Schachtrup lag, der für viel Unruhe in der Ascheberger Hintermannschaft sorgte. Kurz vor dem Pausenpfiff in einer Phase als Ascheberg den Ball nicht aus dem Sechzehner bekam, hatte Phillip Gemüth die große Chance zur Führung, doch sein Schuss wurde im letzten Moment zur Ecke abgewehrt. Diese sollte allerdings nicht ohne Folgen bleiben, sodass sie in Henning Stemmer einen Abnehmer fand. Dieser hatte noch Pech, dass sein Schuss nur gegen die Latte klatschte, doch der Abpraller sprang Joshua Kelle vor die Füße, der den Ball zur 2:1 Halbzeitführung in die Maschen schob.
In der Kabine lobte Roberg das Team für ihre disziplinierte und laufstarke Leistung. Die taktische Ausrichtung wurde nahezu optimal eingehalten und man spielte mit Ascheberg auf Augenhöhe. Doch warnte Roberg davor, dass das Spiel noch nicht vorbei sei und der TuS nun mit Wut aus der Kabine kommen würde, um das Ergebnis noch umzubiegen. Das Team dürfe nicht nachlassen und müsse weiter dagegen halten, forderte er auch im zweiten Durchgang von seinen Jungs.
Wie befürchtet kam Ascheberg mit Wut aus der Kabine und versuchte sofort Druck aufzubauen. Doch anders wie noch im ersten Durchgang ließ sich das Team des VfL nicht in die eigene Hälfte einschnüren. Jedoch musste man schon in der 39. Minute den Ausgleich hinnehmen, nachdem ein Querschläger von Mathis Leifhelm bei Jannik Gabrielski landete und dieser Torhüter Berik mit einem Schuss ins lange Eck keine Abwehrmöglichkeit gab.
Wiederum zeigte das Team aus Senden nach dem Gegentreffer eine hervorragende Moral und zeigte sofort eine Reaktion. Richard Seel und Sebastian Bolin hatten in der 42. Und 47. Minute die große Gelegenheit zur Führung, scheiterten jedoch knapp am Tor und am hervorragend reagierenden Ascheberger Schlussmann. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch in dem auch Ascheberg immer wieder zu guten Chancen kam. Vor allem Jannik Gabrielski sorgte immer wieder für Unruhe in der Sendener Hintermannschaft und stellte diese vor Probleme. Doch auch er scheiterte am glänzend reagierenden Niklas Berik, der den Rückstand mit einer großartigen Parade verhinderte. In dieser Phase des offenen Schlagabtausches war es ein sehr gut anzusehendes Spiel auf hohem Niveau, was auch die wenigen Zuschauer zu schätzen wussten. In der Schlussphase verließen dem VfL ein wenig die Kräfte, sodass Ascheberg nun wieder mehr vom Spiel hatte. Diese konnten ihre guten Möglichkeiten jedoch nicht mehr in Tore ummünzen, sodass es bei einem gerechten Unentschieden blieb.
„Das Team hat heute unglaubliches geleistet. Trotz der vielen Ausfälle so eine Leistung zu zeigen ist aller Ehre wert. Ich muss meiner Mannschaft an dieser Stelle ein riesen Kompliment machen. Wir haben taktisch genau das eingehalten, was ich gefordert habe. Die Laufbereitschaft, das Zweikampfverhalten und die kämpferische Einstellung haben heute allesamt 100% gestimmt. Auch ein Marcel Schachtrup hat uns mit seiner Unbekümmertheit heute sehr geholfen. Vor allem freut es mich zu sehn, welche Entwicklung das Team gemacht hat. Haben wir vor sieben Monaten noch eine derbe Packung bekommen, so konnten wir heute über weite Strecken mithalten, obwohl bei uns sehr viele wichtige Spieler fehlten und Ascheberg komplett war. Ein Sonderlob für ihre heutige Leistung muss ich neben einen sehr guten geschlossen Mannschaftsleistung Phillip Gemüth, Basti Bolin, Richy Seel und Kapitän Henning Stemmer geben.“, äußerte Roberg sich sichtlich angetan nach Spielschluss.
Am kommenden Mittwoch gilt es diese Leistung im Meisterschaftsspiel bei Westfalia Vinnum zu bestätigen, um den sicheren Abstand in der Meisterschaft zu bewahren.
Mannschaft VfL Senden 2: Niklas Berik – Mathis Leifhelm, Pascal Schachtrup, Richard Seel, Jonas Warnke – Henning Stemmer, Sebastian Bolin, David Bregulla (Lucas Warnke), Jan Weseloh (Marcel Schachtrup) – Joshua Kelle, Phillip Gemüth.
Tore : 1:0 (13.), 1:1 Richard Seel (28.), 2:1 Joshua Kelle (35.), 2:2 Jannik Gabrielski (39.).
Beste Spieler: Sebastian Bolin, Henning Stemmer, Richard Seel, Phillip Gemüth/ Jannik Gabrielski.
16. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - Union Lüdinghausen 3 3:1 (2:0) am 03.04.2009
Ungefährdeter Derbysieg
Reickert, Stemmer und Kintrup treffen für den VfL / Enttäuschende zweite Halbzeit
Senden. Nach einer fantasttischen Leistung zwei Tage zuvor gegen den direkten Konkurrenten aus Nordkirchen, hieß es am heutigen Tag im Nachholspiel gegen Union Lüdinghausen die nächsten drei Punkte einzufahren. Nicht nur weil es ein Derby ist, ist diese Partie von besonderer Brisanz geprägt. Hatte es Union doch als einziges Team geschafft dem VfL in der Hinrunde zwei Punkte zu stehlen.
Wie auch im Hinspiel erwartete das Team vom VfL einen sehr tiefstehenden Gegner, der darauf bedacht ist die Räume eng zu halten und möglichst lange kein Gegentor zu bekommen.
Das Team vom VfL versuchte an die Leistung vom Mittwoch anzuknüpfen, schaffte es jedoch nicht sich gegen mauernde Unionisten viele klare Torchancen zu erarbeiten. So waren vor allem Standartsituationen und Weitschüsse ein probates Mittel.
Nach sieben Minuten war es dann auch schon soweit und der Fluch war gebrochen, sodass auf Seiten von Senden das erste Mal gejubelt werden durfte. Felix Kintrup brachte den Ball hoch in den Strafraum und fand dort Jan Reickert, der sich im Kopfballduell durchsetzen konnte und den Ball zum 1:0 einnickte.
In dieser Phase merkte man dem Team den Spielwitz an und sah viele gute Ansätze. Lüdinghausen wurde klar dominiert und in der eigenen Hälfte eingekesselt.
Diese Überlegenheit machte sich schnell bezahlt und das Team erhöhte auf 2:0. Wiederum war es Felix Kintrup der als Vorbereiter glänzte und dieses Mal Henning Stemmer in Szene setzte, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte den Ball einzuschieben.
Auch in der Folgezeit war es ein sehr einseitiges Spiel in dem Torhüter Stuhldreier lediglich beim Aufbauspiel mal einen Ball zu Gesicht bekam. Doch Lüdinghausen verstand es sich nun besser zu ordnen als noch zu Beginn, sodass sich der VfL schwer tat bis vor das gegnerische Gehäuse zu kommen. Chancen auf das 3:0 ergaben sich trotzdem und vor allem nach schnellen, direkten Spielzügen. So hatten Kelle (18.), Seel (27.), Kintrup (29.) und Reickert (31.) das 3:0 auf dem Fuß scheiterten jedoch knapp.
Die Halbzeitansprache verlief relativ ruhig, jedoch erhoffte sich das Trainergespann noch ein par Tore, damit das Team dem angestrebten Ziel, die beste Offensive zu werden, wieder einen Schritt näher kommen würde.
Dies klappte zunächst auch, nachdem Felix Kintrup bereits in der 40. Minute das 3:0 nach schönem Zuspiel von Henning Stemmer erzielte. Im Anschluss daran ließ das Team die Zügel jedoch sehr locker und schaltete drei Gänge zurück. Anscheinend ließen die Kräfte nach dem guten und intensiven Spiel vor zwei Tagen merklich nach. Auch die Einwechslungen brachten keine nennenswerten Veränderungen. Das Spiel wurde von Minute zu Minute schlechter und alle sehnten bereits in der 50. Minute den Schlusspfiff herbei.
Zu allem Überfluss pennte man nun auch noch einmal in der Defensive. Ein Freistoß von der Mittellinie wurde in den Strafraum geschlagen, dort schlug Bregulla über den Ball und Weseloh versuchte auf Abseits zu spielen. Dies hatte der Schiedsrichter jedoch anders gesehen, sodass Unions einziger Stürmer plötzlich frei vor Stuhldreier stand und diesem keine Chance ließ.
Ein unnötiger und sehr ärgerlicher Schlusspunkt in einer über weiten Strecken schwachen Partie. „Ich wäre am liebsten in der 50. Minute nach Hause gefahren. Das Team hat die Arbeit im zweiten Durchgang fast komplett eingestellt. Mit Fußball hatte das nichts mehr zu tun. Mit dem ersten Abschnitt war ich einverstanden, da wir dort bereits den Grundstein für den heutigen Erfolg gelegt haben. Das Team schien sich wohl vom Spiel am Mittwoch noch nicht erholt zu haben. Das Gegentor ärgert mich sehr, aber ich bin froh, dass wir die Punkte in Senden behalten haben.“, so Roberg kurz nach Spielschluss.
Aufgrund der Osterferien findet das nächste Meisterschaftsspiel erst in knapp zwei Wochen statt. Man konnte sich jedoch mit dem A-Ligisten Ascheberg zu einem Testspiel am 18. April um 14.00 Uhr im Sendener Sportpark einigen.
Mannschaft VfL Senden 2: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt, Mathis Leifhelm, Jonas Warnke (Tim Billik) – Kai Schewe, Henning Stemmer (Jan Weseloh), Richard Seel (Timo Heuermann), David Bregulla (Sebastian Bolin), Jan Reickert – Joshua Kelle, Felix Kintrup.
Tore : 1:0 Jan Reickert (7.), 2:0 Henning Stemmer (15.), 3:0 Felix Kintrup (40.), 3:1 (61.)
Beste Spieler: Felix Kintrup.
18. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - FC Nordkirchen 5:1 (3:0) am 01.04.2009
Deutlicher Sieg im Spitzenspiel
Titel nun zum Greifen nahe / Spielstarke Sendener überzeugen
Senden. Am Mittwochabend empfing der VfL den Tabellenzweiten aus Nordkirchen. Bereits im Vorfeld zogen die Trainer Roberg und Merker das Training deutlich an und zogen ihre Konsequenzen aus den vergangenen Spielen.
Kurz vor Anpfiff versammelte sich das komplette Team noch einmal in der Kabine zur letzten Ansprache. Roberg sprach die wesentlichen Dinge noch einmal an und schwor das Team ein.
Dass sich das Team für heute viel vorgenommen und die deutlichen Worte ihrer Trainer in den vergangenen Tagen verstanden hatte, zeigte sich von Beginn an. Der Ball lief gut durch und sicher durch die Sendener Reihen. Ball und Gegner wurden laufen gelassen. Erste Chancen ergaben sich schnell durch Henning Stemmer und Felix Kintrup, deren Torschüsse das Tor jedoch noch knapp verfehlten.
In der 10.Minute wurden die Bemühungen des VfL das erste Mal belohnt. Nachdem sich David Bregulla auf der rechten Seite durchsetzen konnte und den Ball auf den am Strafraum wartenden Richard Seel spielte, fasste der sich ein Herz und schoss den Ball ins linke untere Eck zur 1:0 Führung.
Auch im weiteren Spielverlauf schnürte man den Gegner in die eigene Hälfte ein und dominierte ihn nach Belieben. Immer wieder wurde die Seite gewechselt und der besser positionierte Mitspieler gesucht, welcher heute oft gefunden wurde, da die Laufbereitschaft um einiges höher war als in der Vergangenheit.
„Das Team hat es heute verstanden, worauf es ankommt und die Tugenden, welche ich in der Vergangenheit immer wieder gefordert habe zu 100% umgesetzt.“, so Roberg.
Weitere Chancen ergaben sich durch Kintrup (17.), Kelle (22.) und erneut Stemmer (26.), welche allerdings alle ihr Ziel knapp verfehlten. Vor allem das Spiel über die Außen klappte heute in beeindruckender Art und Weise. So verteilten die zentral spielenden Kai Schewe, Henning Stemmer und Jan Reickert den Ball immer wieder schön, sodass sich Räume für David Bregulla und den heute auf links spielenden Richard Seel ergaben.
Obwohl das Spiel weitgehend in der gegnerischen Hälfte stattfand waren die Abwehrspieler immer hellwach und schalteten sich ein ums andere Mal ins Angriffsspiel ein oder glänzten als Ballverteiler.
Kurz vor der Halbzeit war es ein Angriff über die starke linke Seite der seinen Weg ins Tor finden sollte. Der stark spielende Richard Seel, legte den Ball auf Felix Kintrup, welcher sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzen und eine schöne Flanke schlagen konnte. Diese fand Joshua Kelle, welcher keine Mühe hatte den Ball aus drei Metern volley im Tor unterzubringen.
Kaum hatte Nordkirchen beim Anstoß mal den Ball, war er auch schon wieder weg. Das glänzend harmonierende Sturmduo machte sofort wieder Druck und setzte nach, sodass Fehler auf Nordkirchener Seite erzwungen wurden. Nur zwei Minuten nach dem 2:0 war es diesmal ein Angriff über rechts, der durch den eingewechselten Sebastian Bolin eingeleitet wurde. Dessen Pass fand Joshua Kelle, der den Ball in die Mitte zu Kintrup flankte, welcher es sich nicht nehmen ließ und den Ball zum 3:0 versenkte. Dies war auch gleichzeitig der hoch verdiente Halbzeitstand mit dem beide Teams in die Kabine gingen.
Die Ansprache auf Seiten des VfL viel durch und durch positiv aus. Das Trainergespann lobte das Team in allen Belangen und war sehr zufrieden mit der gezeigten Leistung.
Der zweite Durchgang sollte so weitergehen wie der erste aufgehört hatte. So stürmte das Team weiter nach vorne und ließ Nordkirchen keine Chance mal einen eigenen Angriff auszuführen.
Nur eine Minute nach Wiederanpfiff sollte der Ball erneut im Tor zappeln. Phillip Gemüth erlief einen schon im Toraus geglaubten Ball, setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und versuchte den Ball auf das Tor zu schießen, doch sein Schuss wurde abgeblockt. Dieser fiel ihm jedoch erneut vor die Füße und er behielt die Übersicht, legte den Ball quer zu dem heranstürmenden Richard Seel, der sein zweites Tor am heutigen Tag erzielen konnte.
Auch in den weiteren Minuten spielte nur eine Mannschaft und das war die vom VfL Senden.
Der für Felix Kintrup eingewechselte Pascal Schachtrup versuchte nun sein Glück im Sturm und setzte einige gute Akzente, hatte jedoch Pech, dass im letzten Moment immer ein gegnerisches Bein den Torerfolg verhinderte.
Auch der ausgepumpte Richard Seel bekam vom Trainergespann eine kurze Pause und welche nun auf Tim Billik setzten.
Alle Einwechselspieler knüpften nahtlos an die gute Leistung der Startformation an, auch wenn die Kräfte nun ein wenig nachließen und Nordkirchen ein wenig besser ins Spiel kam. Im Hinblick darauf, dass am Freitag schon das nächste Spiel für Senden ansteht, nahmen die Trainer die beiden stark spielenden Henning Stemmer und Jan Reickert vorzeitig vom Platz und schonten diese.
Durch eine Unachtsamkeit bekam man in der 53. Minute nach einem harmlosen Einwurf den Anschlusstreffer zum 4:1. „Plötzlich stand der Stürmer frei vor mir. Ich hab noch versucht den Ball zu erreichen, kam aber leider nicht mehr dran.“, schilderte Torhüter Stuhldreier das Gegentor.
Doch nur wenige Minuten später konnte Phillip Gemüth nach einer Flanke von Richard Seel den alten Abstand wieder herstellen. Kurz vor Spielende hatten Gemüth, Schachtrup, Bregulla und Kintrup noch Chancen das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch auch so sah man nach Spielschluss nur zufriedene Gesichter.
„Die erste Halbzeit war phantastisch. Endlich haben wir wieder einmal gezeigt was wir können und es hat einfach Spaß gemacht dem Team beim Fussball spielen zuzusehen. An dieser Stelle möchte ich noch einmal das komplette Team loben für eine sehr gute und überzeugende Leistung. Das wir das Tempo nicht das ganze Spiel gehen können ist doch ganz klar, trotzdem haben wir auch im zweiten Abschnitt eine ordentliche Leistung gezeigt. Ich hoffe, dass wir diese Leistung bis Freitag kompensieren können und an ihr anknüpfen, da wir mit Lüdinghausen noch eine Rechnung offen haben. Sollten wir gewinnen, dann ist für mich die Meisterschaft durch, da ich nicht glaube, dass das Team vier Spiele von verbleibenden sieben verlieren wird.“, schilderte Roberg seine Meinung kurz nach Spielschluss mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.
Das letzte Spiel vor den Ferien findet am Freitag erneut im Sportpark auf Kunstrasen statt. Angestoßen wird um 16.30 Uhr.
Mannschaft VfL Senden 2: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt, Jonas Warnke, Mathis Leifhelm – Kai Schewe, David Bregulla (Sebastian Bolin), Henning Stemmer (Pascal Schachtrup), Richard Seel (Tim Billik), Jan Reickert – Joshua Kelle (Phillip Gemüth), Felix Kintrup.
Tore : 1:0 Richard Seel (10.), 2:0 Joshua Kelle (29.), 3:0 Felix Kintrup (31.), 4:0 Richard Seel (36.), 4:1 (53.), 5:1 Phillip Gemüth (58.).
Beste Spieler: In einer starken, geschlossenen Mannschaftsleistung zeigten sich besonders Jan Reickert, Henning Stemmer und Richard Seel.
17. Meisterschaftsspiel VfL Senden 3 - VfL Senden 2 0:8 (0:5) am 23.03.2009
Senden 2 entscheidet internes Duell für sich
Seel überzeugt auf ungewohnter Position/ Bregulla mit lupenreinem Hattrick
Senden. Im vorgezogenen Spiel gegen die Drittvertretung wollte die C2 natürlich nichts anbrennen lassen und ihren Vorsprung in der Tabelle wahren.
Leider erwischte das Team von Beginn an nicht ihren besten Tag und zeigte wie in den vergangenen Wochen auch schon eine sehr dürftige Leistung. „Viele fühlen sich einfach zu sicher und meinen nicht mehr alles geben zu müssen. Zu wenig Einsatz- und Laufbereitschaft sind die größten Mängel, welche wir unbedingt beheben müssen. Es wird Konsequenzen geben in den kommenden Wochen“, so Roberg.
Nach trägen 10 Minuten war es Sebastian Bolin, der mit einer schönen Einzelleistung bis zur Grundlinie ging, einen weiteren Gegenspieler ins Leere laufen ließ und den Ball aus spitzem Winkel versenkte. Durch die mangelnde Einsatz- und Laufbereitschaft ergaben sich auch in der Folgezeit kaum klare Chancen für den Tabellenführer, der seine Position heute nicht rechtfertigte. Nach schönem Zuspiel verpasste es der heute einzig verbliebene Stürmer Joshua Kelle die Führung auszubauen. In der 20. Minute war es dann Ersatzstürmer Richard Seel, der einen Abstoß abfangen konnte und den Ball zum 2:0 einschob.
In den Minuten vor der Halbzeit blitzte dann kurz die Klasse auf, welche das Team besitzt, aber in letzter Zeit zu selten abruft. Gute Kombinationen und Tore im Minutentakt waren die Folge. So war es erneut Richard Seel, der nach Zuspiel von Kai Schewe das 100. Saisontor für den VfL erzielte. Nur eine Minute später legte Joshua Kelle den Ball auf den heran laufenden Jan Weseloh ab, der den Ball überlegt und platziert aus 20 Metern ins linke untere Eck schoss. Mit dem Pausenpfiff nutzte dann auch Joshua Kelle eine seiner wenigen Chancen am heutigen Tag. Sein heutiger Sturmkollege Richard Seel, legte den Ball uneigennützig vor dem Tor quer und Kelle hatte keine Mühe den Ball im leeren Tor unterzubringen.
„Ich hatte gedacht, dass wir die Leistung in den Schlussminuten der ersten Halbzeit auch im zweiten Durchgang halten können, aber der Schlendrian schlich sich nach 10 Minuten wieder ein und das Fussball spielen wurde fast völlig eingestellt.“
Der eingewechselte David Bregulla markierte in den kommenden 13 Minuten drei weitere Tore, welche alle den identischen Verlauf hatten. Jeweils über die rechts Seite, setzte sich Seel durch und sein missglückter Torschuss bzw. seine gute Flanke fand in Bregulla einen Abnehmer, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. Bei seinem dritten Tor glänzte Pascal Schachtrup durch eine schöne Torvorlage. Anschließend ließ die Leistung sehr zu wünschen übrig, sodass sich kaum noch Torchancen ergaben und es der Drittvertretung sogar Phasenweise gelang den Ball vom eigenen Tor fernzuhalten. Aufopferungsvoll kämpfte die C3 bis zum Schluss und zeigte eine ordentliche Leistung.
„Wenn sich in den kommenden Trainingseinheiten und Spielen nichts ändert, werden wir schon bald unsere blütenreine Weste verlieren. Einige Spieler sollten sich Gedanken über ihre Leistung machen und mit welchem Einsatz sie in der letzten Zeit bei der Sache waren. Die Leistung heute ist auch nicht durch die Ausfälle von Kintrup, Heuermann, Kordt und Gemüth zu entschuldigen. Zum Glück reißen einige Spieler den Karren immer wieder aus dem Dreck.“, war Roberg sichtlich angefressen nach Spielende.
Mannschaft VfL Senden 2: Nico Stuhldreier – Jan Reickert, Mathis Leifhelm, Jonas Warnke – Kai Schewe (Tim Billik), Pascal Schachtrup (Stefan Steermann), Henning Stemmer, Sebastian Bolin, Jan Weseloh (Lucas Warnke) – Joshua Kelle (David Bregulla), Richard Seel.
Tore : 1:0 Sebastian Bolin (11.), 2:0, 3:0 Richard Seel (20. u. 29.), 4:0 Jan Weseloh (30.), 5:0 Joshua Kelle (35), 6:0, 7:0, 8:0 David Bregulla (39., 46. u. 48.)
Beste Spieler: Richard Seel / Leroy Anozie.
15. Meisterschaftsspiel SV Fortuna Seppenrade - VfL Senden 2 0:3 (0:2) am 14.03.2009
Senden schaltet ersten Konkurrenten aus
Mit viel Kampf und Willen zum Sieg / 3. Spiel nach der Winterpause zu Null
Senden. Bei angenehmen Temperaturen, Sonnenschein und einem herrlichen Kunstrasenplatz, sollte der VfL Senden heute sein Auswärtsspiel beim Tabellendritten in Seppenrade bestreiten.
Bereits vor dem Spiel kündigte Roberg an, dass man Seppenrade bei einem Sieg um den Kampf um die Meisterschaft abschreiben könne, da es dann bereits 13 Punkte Vorsprung auf diese wären.
Dementsprechend engagiert und motiviert gingen die Jungs in die Partie. Im Vergleich zum vergangenen Samstag rotierte Roberg und veränderte das Team auf fünf Positionen.
Nachdem sich beide Teams in der Anfangsphase abgetastet hatten, übernahm der VfL mehr und mehr das Spielgeschehen. So war es Phillip Gemüth der die erste Chance für Senden hatte, dessen Schuss jedoch zunächst abgeblockt wurde und der im Nachschuss am Schlussmann scheiterte.
Anders als in den letzten Spielen war das Sendener Team heute sehr unsicher im Aufbauspiel. Viele vermeintliche Fehlpässe und einfache Ballverluste bauten den Gegner auf und ermöglichten diesem gute Konterchancen, welcher dieser nicht konsequent zu Ende ausspielte, sodass es zumeist nicht gefährlich wurde.
In der 20.Minute war es dann soweit. Nachdem ein Einwurf von Kai Schewe schnell ausgeführt wurde, setzte sich Joshua Kelle gegen zwei Gegenspieler durch und schob den Ball durch die Gasse auf den startenden Phillip Gemüth. Dieser tauchte freistehend vor dem Torhüter auf und ließ ihm mit einem platzierten Schuss in die untere linke Ecke keine Chance.
Erleichtert durch die Führung wollte man nun direkt ein weiteres Tor nachlegen und erhöhte den Druck auf das gegnerische Gehäuse. Wieder war es die linke Seite, die sich stark in Szene setzen konnte. Erneut war es Kai Schewe der den Ball bekam und sich ein Herz fasste. Von der Mittellinie aus setzte er zu einem Solo an, ließ drei Gegenspieler stehen und netzte den Ball eiskalt zum 2:0 ein.
Dachte man nun, dass die zwei Tore Führung dem Team Sicherheit geben würde, so hatte man sich getäuscht. Schlechtes Passspiel bauten den Gegner auf und ermöglichten diesem nun erste gute Chancen. Doch auch heute bewies Torhüter Stuhldreier, dass er der beste Torwart der Liga ist und entschärfte selbst die brenzligsten Situationen.
Senden kontrollierte das Spiel zwar weiter, aber bis zur Halbzeit erspielten sie sich keine nennenswerten Chancen mehr, lediglich der ruhende Ball sorgte noch einmal für Gefahr. Der eingewechselte Felix Kintrup legte sich den Ball zu einem Freistoß aus 25 Metern zurecht und setzte den Ball mit einem wuchtigen Schuss an die Unterkannte der Latte von wo aus er zurück ins Feld sprang und geklärt werden konnte.
In der Halbzeitpause mahnte Roberg seine Jungs sehr energisch, da ihm die leichtfertige Spielweise überhaupt nicht passte. „Wir haben den Gegner stark gemacht und immer wieder zu guten Chancen eingeladen. Wir haben Glück gehabt, dass Seppenrade diese Unkonzentriertheiten nicht genutzt hat und unser Torwart, wenn es darauf ankam, auf dem Posten war.“
Im zweiten Spielabschnitt beherrschte Senden den Gegner nun besser, was auch an der Umstellung lag, dass Kai Schewe nun als defensiver Mittelfeldspieler die Lücken schließen konnte.
Leichte Abspielfehler im Aufbauspiel waren nun nicht mehr zu sehen. Ganz im Gegenteil der Ball lief wie gewohnt schnell und gut, sodass sich immer wieder Freiräume ergaben. Allerdings verpassten es Kintrup, Schachtrup und Weseloh den Ball zum 3:0 im Tor unterzubringen. Doch diese guten Chancen ermutigten den VfL weiter nach vorne zu spielen und den Ball möglichst weit weg vom eigenen Gehäuse zu halten.
Nach einem Foul an Felix Kintrup legte dieser sich den Ball zum Freistoß aus gut 20 Metern zurecht. Hatte er im ersten Durchgang mit seinem Lattentreffer noch Pech, so machte er es dieses mal noch besser und ließ dem Torwart mit einem gewaltigen Schuss in den oberen Torwinkel keine Abwehrchance.
Wiederum war es das Tor, welches dem Team vorerst zusätzliche Flügel verlieh. Nur eine Minute später steckte Jan Weseloh den Ball auf Joshua Kelle durch, der den Ball vor dem heraus stürmenden Torwart erreichte und von diesem gefoult wurde, sodass es Strafstoß für den VfL gab. Jan Reickert legte sich den Ball zurecht, hatte mit einem Schuss an den Querbalken jedoch Pech und vergab die Chance zum 4:0.
In der Folgezeit verwaltete Senden das Ergebnis und ließ den Ball gemächlich laufen. Lediglich einmal wurde es noch gefährlich als der Gastgeber aus Seppenrade kurz vor Schluss noch einen Konter setzte, diesen jedoch zunächst an die Latte setzte und im Nachschuss erneut am glänzend aufgelegten Nico Stuhldreier scheiterte.
Nach mäßigen 70. Minuten stand ein glanzloser, aber verdienter Sieg für den immer noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Senden zu Buche.
„Wir können mit dem Ergebnis sehr gut Leben und nehmen die drei Punkte sehr gerne mit. Der Sieg heute war sehr wichtig. Durch den heutigen Erfolg ist Seppenrade endgültig im Kampf um die Meisterschaft ausgeschaltet. Erfreulich war heute die kämpferische Leistung und die Einstellung meiner Mannschaft, auch wenn nicht alles geklappt hat waren sie stets engagiert und bemüht. Auch das Spiel über die Flügel war heute trotz des Ausfalls von Sebastian Bolin stark verbessert.“, resümierte Roberg kurz nach Spielende.
Am kommenden Samstag kommt es dann zu einem ganz besonderen Spiel für den VfL Senden. Man trifft zu Hause auf Lüdinghausen 3, welche die einzige Mannschaft ist, die dem VfL mit einer Mauertaktik einen Punkt abringen konnte. Bereits im Vorfeld fallen Felix Kintrup, Johannes Kordt und Timo Heuermann aus, da sie allesamt auf Klassenfahrt sein werden.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt, Richard Seel, Mathis Leifhelm – Stefan Steermann (Timo Heuermann), Kai Schewe, Pascal Schachtrup (Tim Billik), Henning Stemmer, Jan Weseloh (Jan Reickert) – Joshua Kelle, Phillip Gemüth (Felix Kintrup).
Tore : 1:0 Phillip Gemüth (21.), 2:0 Kai Schewe (23.), 3:0 Felix Kintrup (54.).
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karte für Kai Schewe (46.); Jan Reickert verschießt Foulelfmeter (55.).
Beste Spieler: Nico Stuhldreier, Joshua Kelle.
14. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - SV Stockum 3:0 (0:0) am 07.03.2009
Wieder einen Dreier geholt
Kintrup erlöst den VfL / Geduld wird belohnt
Senden. Bereits vor der Partie hatte Coach Roberg ein mulmiges Gefühl im Bauch und ahnte, dass das Spiel gegen im unteren Tabellendrittel stehende Stockumer nicht leicht werden würde.
„Ich habe damit gerechnet, dass Stockum sehr defensiv stehen würde. Das sie jedoch so tief standen und überhaupt keine Offensivbemühungen zeigen würden hat mich doch ein wenig überrascht.“
Das Team des VfL tat sich zu Beginn der Partie schwer Lücken in der kompakt stehenden Stockumer Mannschaft zu finden. Die Ideen im Spiel nach vorne fehlten und Ball lief zu langsam in den eigenen Reihen. Erst nach zehn Miunten war es Felix Kintrup, der die erste Möglichkeit für den VfL hatte, welche jedoch keinen Erfolg brachte.
Kurz darauf stand Joshua Kelle plötzlich frei vor dem gegnerischen Gehäuse. Nach einer sehenswerten Kombination im Mittelfeld über Henning Stemmer und Jan Reickert gelang der Ball zu Kelle, der den Ball jedoch nicht richtig kontrollieren konnte und lediglich mit der Picke den Torwart anschoss.
Immer wieder versuchte es das Team von Roberg und Merker durch die Mitte, wo die Räume sehr eng waren und somit kaum ein durchkommen möglich war. Auch die 75% Ballbesitz konnten nicht in gute Chancen umgesetzt werden, sodass die nächste Chance nach einer Ecke zustande kam. Kintrup flankte und fand in Jan Reickert einen Abnehmer, der den Ball jedoch knapp neben das Tor setzte.
In der Folgezeit verstand es das Team dann mehr über die außen zu spielen. In der 22.Minute war es der linke Flügelflitzer David Bregulla, der sich mit einem schönen Solo gegen drei Spieler durchsetzen konnte, den Ball aus spitzem Winkel aber nicht im Tor unterbrachte.
Die letzte gute Aktion vor der Halbzeit hatten Joshua Kelle und Sebastian Bolin mit einer Doppelchance. Nach einer scharfen Hereingabe spitzelte Kelle den Ball aufs Tor, welcher jedoch glänzend pariert wurde. Den nach vorne wegspringenden Ball nutze Bolin zum Nachschuss, der um Zentimeter am linken Pfosten vorbeistrich.
Die Halbzeitansprache von Roberg und Merker war relativ ruhig. Sie forderten das Team auf weiter geduldig zu sein und vor allem mehr über die außen zu spielen. Des Weiteren forderten sie vehement mehr Torabschlüsse, besonders auch aus der zweiten Reihe. Für frischen Wind sollten Timo Heuermann und Kai Schewe sorgen, welche für David Bregulla und Stefan Steermann ins Team kamen. In der Abwehr musste der am Oberschenkel verletzte Jonas Warnke raus, welcher durch Mathis Leifhelm ersetzt wurde.
Weiter konzentriert und hoch motiviert kam das Team zurück aus der Kabine. Kurz nach Wiederanpfiff war es Joshua Kelle der die erste Chancen hatte, diese allerdings erneut nicht im Tor unterbringen konnte. Der Druck vom VfL nahm nun spürbar zu und die Kombinationen im Mittelfeld waren sicherer und schneller als noch im ersten Spielabschnitt.
In der 43.Minute war es dann endlich soweit. Kai Schewe brachte den Ball nach einer Ecke in die Mitte, wo wiederum Jan Reickert der Abnehmer war. Dessen Kopfball schien bereits hinter der Linie gewesen zu sein, doch der Schiedsrichter sah dies anders, sodass das Spiel weiterlief. Der nach vorne geklärte Ball sprang Felix Kintrup vor die Füße, der den Ball endlich in die Maschen des Tores schoss. Dieses Mal hatte der nicht immer glücklich wirkende Schiedsrichter keine andere Wahl und erkannte das Tor an. Bereits im ersten Durchgang pfiff er Kintrup einige Male zu Unrecht zurück, da er diesen im Abseits gesehen haben wollte.
Befreit von dem Tor spielte das Team weiter konsequent nach vorne und ließ Ball und Gegner laufen. Chancen ergaben sich nun auch mehr, welche jedoch oftmals von einem gut aufgelegten gegnerischen Torwart entschärft wurden.
So war es vor allem Joshua Kelle der heute Pech hatte und ein ums andere Mal an diesem scheiterte. Auch das Aluminium war nicht auf Sendener Seite, sodass ein schöner Schuss von Kai Schewe von der Latte ins Toraus sprang.
In der Schlussphase zahlte sich das unerbittliche Engagement und ständige Anrennen des VfL noch zweimal aus. So wurden die vielen Bemühungen von Joshua Kelle doch noch belohnt. Der nun in den Sturm vorgezogene Basti Bolin steckte den Ball schön durch auf Kelle, der den Ball in die linke untere Ecke zum 2:0 einschob.
Nur eine Minute später war es diesmal Kelle der alleine auf das Tor zulief den Ball uneigennützig vor dem Torwart querlegte und Bolin somit keine Probleme hatte den Ball ins leere Tor zu schieben.
Dies war gleichzeitig der Schlusspunkt in einer sehr einseitigen Partie.
„Ich bin schon ein wenig enttäuscht. Nicht von der Leistung meiner Mannschaft, aber ich kann andere Mannschaften nicht verstehen, dass sie sich mit Mann und Maus in die eigene Hälfte stellen, um möglichst gering zu verlieren. Selbst nach unserer Führung kam von Stockum nichts. Unser Torhüter Stuhldreier musste nicht einen Ball abwehren. Lob an meine Mannschaft für ihre Geduld und für einen hochverdienten Sieg. Der Ball lief heute schon ganz gut, aber wir werden daran in den kommenden Wochen weiter arbeiten.“, äußerte sich Roberg kurz nach Spielende.
Nach Niederlagen der Konkurrenz konnte die Truppe vom VfL ihren Vorsprung weiter ausbauen. Am kommenden Wochenende fährt man zum Spitzenspiel nach Seppenrade, welche im Moment noch auf dem 2.Tabellenplatz stehen.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt (Lucas Warnke), Jonas Warnke (Mathis Leifhelm), Richard Seel – Stefan Steermann (Kai Schewe), Henning Stemmer, Sebastian Bolin, David Bregulla (Timo Heuermann), Jan Reickert – Felix Kintrup, Joshua Kelle.
Tore : 1:0 Felix Kintrup (43.), 2:0 Joshua Kelle (70.), 3:0 Sebastian Bolin (70+1).
Beste Spieler: Fehlanzeige.
13. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - Westfalia Wethmar 12:0 (4:0) am 28.02.2009
Erfolgsserie geht weiter
Nach 25 Minuten ist der Bann gebrochen / VfL feiert 12. Sieg im 13. Spiel
Senden. Nach der langen Winterpause sollte die Meisterschaft heute endlich wieder beginnen. Trotz einer schwierigen Vorbereitung in der das Wetter nicht wirklich mitspielte bereitete sich das Team sehr gut auf den heutigen Tag vor und war hoch motiviert.
Nicht im Kader waren Stefan Steermann, Mathis Leifhelm (beide Trainingsrückstand), Tim Billik (private Gründe) und Sebastian Bolin (verletzt).
Gegen den auf Platz neun liegenden Gegner aus Wethmar tat sich das Team vom VfL in der Anfangsphase jedoch sehr schwer. Der Gegner wurde zwar dominiert, jedoch stimmte die Ordnung zeitweise nicht, sodass sich immer wieder Räume zum kontern ergaben. Diese wurden allerdings von einer sehr aufmerksam und gut spielenden Abwehr um Johannes Kordt, Jonas Warnke, Richard Seel und auch vom später eingewechselten Lucas Warnke immer wieder entschärft.
Auch das übermütige Verhalten Pascal Schachtrups bestrafte Coach Roberg sofort und gab ihm nach zwei Minuten bereits eine Denkpause.
In der Folgezeit ergab sich Chance um Chance für Senden, doch das Team zeigte sich ungewohnt unsicher vor dem gegnerischen Tor und konnte keine dieser vielen Chancen in Tore ummünzen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld ergab sich plötzlich die große Chance für Wethmar in Führung zu gehen. Nachdem der Ball steil in die Spitze gespielt wurde hatte ihr Stürmer freie Bahn scheiterte jedoch an einem glänzend haltenden Torhüter Nico Stuhldreier, der im weiteren Spielverlauf nicht mehr geprüft werden sollte.
Im Anschluss übernahm wieder das Team vom VfL die Devise und erarbeite sich seinerseits wieder gute Chancen. Coach Roberg wollte von außen ein Zeichen setzen und brachte nun Kapitän Henning Stemmer und den nach der Denkpause zur Vernunft gekommenen Pascal Schachtrup ins Spiel. Dies machte sich bereits nach einer Minute bezahlt. Nach einem schönen Pass von Stemmer auf Jan Reickert hatte dieser plötzlich freie Schussbahn. Er fasste sich ein Herz und schoss den Ball ins linke untere Eck. Ein nicht ganz unhaltbarer Ball, aber endlich die hoch verdiente und erlösende Führung.
Diese Führung sollte eine befreiende Wirkung auf alle Spieler haben und sie spielten wie entfesselt nach Vorne und ließen Wethmar keine Chance mehr aus der eigenen Hälfte zu kommen. Das sehenswerte Spiel wurde nun auch belohnt und so konnte Felix Kintrup nach Vorlage von Jan Reickert in der 26.Minute auf 2:0 erhöhen. Bis zur Halbzeit spielte das Sendener Team dann endlich seine Stärken aus und nutze seine Chancen. So war es Sturmpartner Joshua Kelle, der die Vorarbeit Kintrups zum 3:0 (31.) verwerten konnte und welcher selbst nach Vorarbeit von Henning Stemmer den 4:0 Halbzeitstand herstellte.
In der Pause mahnte Coach Roberg dann noch einmal Schachtrups Verhalten, der seinen Fehler einsah und für die zweite Halbzeit eine Leistungssteigerung versprach. Ebenfalls sprach Roberg die Ordnung des Teams und die zu langsame Rückwärtsbewegung an. Ansonsten war auch er restlos zufrieden und erleichtert, dass das Spiel bereits zur Halbzeit entschieden war. Als Ziel für die zweite Halbzeit gab er aus den Ball und Gegner laufen zu lassen und möglichst viele Tore zu schießen, um sich das notwendige Selbstvertrauen für die nächsten Wochen zu holen.
Angestachelt von der Ansprache und bereit guten Fussball zu zeigen, legte das Team gleich wieder los und erspielte sich viele Tormöglichkeiten. Schnelle Kombinationen, sicheres Passspiel und gut anzusehender Offensivfussball waren die Folge.
In einer zweiten starken Halbzeit in der das Team weiter hungrig war konnten noch weitere acht Tore erzielt werden.
Vor allem Jan Weseloh machte mit drei Vorlagen in Folge auf sich aufmerksam, welche durch Pascal Schachtrup (47.), Phillip Gemüth (50.) und Henning Stemmer (53.) genutzt wurden. Ihm selbst blieb nach einem schönen Lupfer über den Torwart, welcher knapp am Tor vorbeiging, der Torerfolg am heutigen Tag verwehrt. Die Gegenwehr eines überforderten Gegners ließ in der Schlussphase immer mehr nach, sodass in den letzten 10 Minuten noch weitere fünf Tore fallen sollten.
Vor allem die wieder eingewechselten Kelle und Kintrup wollten ihr Torekonto weiter hochschrauben. So war es zunächst Kelle, der nach Vorlage von David Bregulla keine Mühe hatte den Ball zum 8:0 einzuschieben. In der 61.Minute markierte Kintrup sein 20.Saisontor nach einem schönen Pass von Pascal Schachtrup. Wiederum nur eine Minute später zeigte sich das prächtig harmonierende Sturmduo Kintrup / Kelle. Nachdem Kintrup den Ball querlegte, hatte Kelle keine Probleme das 10:0 zu erzielen. Dass auch Joshua Kelle Vorlagen geben kann zeigte er beim 11:0, indem er Pascal Schachtrup mit einem sehenswerten Pass in den Lauf in Szene setzte.
Den Schlusspunkt in einer einseitigen Partie setzte erneut Felix Kintrup, der den schönen Pass von David Bregulla verwerten konnte.
„Ich bin zufrieden. Wir haben heute eine ordentlich Leistung gezeigt. Am Anfang haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, haben dann aber immer besser in die Partie gefunden. Kompliment an das ganze Team. Wir werden in den kommenden Wochen vor allem an unserem Spielaufbau und Rückzugsverhalten arbeiten.“, äußerte sich Coach Roberg kurz nach Spielende.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt, Jonas Warnke, Richard Seel (Lucas Warnke) – Kai Schewe, Jan Reickert, Pascal Schachtrup (David Bregulla), Timo Heuermann (Phillip Gemüth), Jan Weseloh (Henning Stemmer) – Felix Kintrup, Joshua Kelle
Tore : 1:0 Jan Reickert (25.); 2:0, 4:0, 9:0, 12:0 Felix Kintrup (26., 34., 61 .u. 69.); 3:0, 8:0, 10:0 Joshua Kelle (31.,60. u. 62.); 5:0, 11:0 Pascal Schachtrup (47. u. 64.); 6:0 Philip Gemüth (50.); 7:0 Henning Stemmer (53.).
Beste Spieler: Das Team.
Hallenturnier der DJK VfL Billerbeck am 11.01.2009 - Zweiter Platz: VfL Senden
Podestplatz beim Turnier in Billerbeck erspielt
Deutliche Finalniederlage gegen Osterwick / Hallensaison positiv beendet
Senden. Beim Turnier in Billerbeck durfte dieses Mal die andere Hälfte des Teams ihr Können unter Beweis stellen. Bereits um 7.30 Uhr trafen sich Trainer und Spieler um den Weg nach Billerbeck anzutreten. Vor dem ersten Spiel machten die Trainer Roberg und Merker dem Team klar, dass heute ein Platz unter den ersten drei das Ziel ist.
Zunächst ging es in der Vorrunde gegen Westfalia Osterwick, SuS Neuenkirchen und Turo Darfeld um den Einzug ins Viertelfinale.
Im ersten Spiel traf man auf Osterwick. Lange Zeit war es ein ausgeglichenes Spiel in dem beide Teams ihre Chancen bekamen. Nach einer Unachtsamkeit bei einer Ecke wurde der VfL kalt erwischt und lag plötzlich mit 1:0 hinten. Geschockt von dem Rückstand kam das Team zwar noch zu einigen Chancen, konnte diese aber nicht mehr in Tore ummünzen, sodass der Start ins Turnier missglückte. So war man bereits nach dem ersten Spiel unter Zugzwang und hatte von nun an nur noch K.O-Spiele, um die nächste Runde überhaupt noch erreichen zu können.
Das zweite Spiel gegen den SuS Neuenkirchen hatte nun also schon eine enorme Wichtigkeit und wurde dementsprechend sehr ernst genommen. Sehr engagiert und konzentriert ging man in das Spiel und wurde schnell mit dem 1:0 durch Felix Kintrup belohnt. Doch je länger das Spiel andauerte, desto mehr verlor man die Kontrolle und die Ordnung. Es ergaben sich viele gute Chancen für den Gegner, der jedoch entweder an den eigenen Nerven oder an Torhüter Niklas Berik scheiterte. Mit der Schlusssirene machte Pascal Schachtrup den Sieg mit dem 2:0 perfekt.
Nach diesem Erfolg war das Weiterkommen nun wieder aus eigener Kraft zu erreichen. Im letzten Spiel waren die bislang noch punktlosen Darfelder der Gegner.
Beflügelt von dem ersten Sieg war nun mehr Sicherheit auf Sendener Seite zu spüren. Die Folge war das man die klar bessere Mannschaft war und sich zahlreiche Chancen erspielte. Zwei von ihnen wurden durch Henning Stemmer und Felix Kintrup genutzt, sodass es zur Hälfte der Spielzeit 2:0 stand. Doch auch in diesem Spiel verlor die junge Truppe vom VfL die Ordnung im Laufe des Spieles und ermöglichte dem Gegner so viel zu viele gute Chancen. Dieser wusste sie zu nutzen und konnte kurz vor Ende der Partie sogar noch ausgleichen. Plötzlich stand sogar der Einzug auf das Viertelfinale auf der Kippe. Am Ende konnte das Team den Punkt nach Hause retten und qualifizierte sich so als Gruppenzweiter mit vier Punkten für das Viertelfinale. Hier wartete der VfL Billerbeck als nächster Gegner.
In der langen Pause bis zum Viertelfinale stimmten die Trainer das Team noch einmal ein und mahnten vor allem zur Ordnung. Viele Male stimmte diese in den Vorrundenspielen nicht, wodurch viele Chancen zugelassen wurden. Trotz der schwachen Vorrunde konnten die Trainer das Team stark reden und so motivieren, dass sie selbstbewusst in das Spiel gingen.
Hoch konzentriert und um Ordnung bemüht zeigte sich das Team nun stark verbessert. Man selbst ließ wenig Chancen zu und suchte sein Glück in der Offensive. Belohnt für die Bemühungen wurde man als Felix Kintrup eine Ecke scharf hereinbrachte, diese abgefälscht wurde und so ins Tor gelang. Diesen Vorsprung ließen sich die Sendener nicht mehr nehmen und spielten sich so verdient ins Halbfinale.
Hatte man im Viertelfinale das erste Team des Turniergastgebers ausgeschaltet sollte im Halbfinale das zweite Team vom VfL Billerbeck warten.
Nachdem im Viertelfinale zu alter Stärke gefunden wurde spielte die Truppe nun dominanter und sicherer. Matchwinner dieses Spieles war Richard Seel, welcher mit zwei Tore den Finaleinzug perfekt machte. Billerbeck versuchte viel, kam jedoch nicht zwingend vor Niklas Beriks Tor, sodass ein ungefährdeter Halbfinalerfolg den Weg ins Finale ebnete.
Dort wartete der Vorrundengegner Westfalia Osterwick und der VfL wollte nun Revanche für die Niederlage nehmen.
Nachdem man sehr gut ins Spiel kam verpasste man es jedoch den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Ungeduldig vom immer noch torlosen Spielstand verfiel das Team wieder in alte Fehler und verlor dir Ordnung vollkommen. Zwei Ballverluste in der Vorwärtsbewegung machten Osterwick das Spiel leicht und sie konnten mit ihren ersten beiden Chancen den Spielverlauf auf den Kopf stellen und führten mit 2:0.
Zeit war noch genug da und hängen ließ man sich auch nicht, sodass kurze Zeit später Felix Kintrup den Anschlusstreffer markierte. Doch der VfL war viel zu ungeduldig und machte zu viele vermeidbare Fehler, wodurch der Gegner stark gemacht und zum Tore schießen eingeladen wurde. Die Folge war das 3:1 wenige Minuten vor Schluss. Im Anschluss daran wurde nun alles nach vorne geworfen, doch auch die besten Chancen blieben ungenutzt. Osterwick nutzte die sich nun noch mehr ergebenen Räume und konterte sich zur Entscheidung. Am Ende stand es 5:1 für die Westfalia, welche so den Turniersieg perfekt machte. Die Enttäuschung auf Sendener Seite war zunächst groß, doch nach einiger Zeit konnte man sich diesmal ausnahmsweise auch über Platz 2 freuen.
„Wir müssen heute mit dem 2.Platz sehr zufrieden sein. Unsere Leistung war heute sehr durchwachsen und schwankend. Es gab gute, aber auch sehr schlechte Spiele. Insgesamt haben wir uns nicht an die taktischen Vorgaben gehalten und uns somit das Spiel selbst schwer gemacht. Trotzdem bin ich sehr froh, dass wir den zweiten Platz belegt haben und uns somit anständig aus der Affäre gezogen haben. Glückwunsch an Osterwick. Sie waren heute einfach cleverer und ein wenig glücklicher als wir. Ihr Sieg geht in Ordnung.“, resümierte Roberg das Turnier.
Die Hallensaison ist somit schon wieder zu Ende. Mit einem Turniersieg und einem zweiten Platz hat sich der VfL Senden sehr gut gemacht und kann sich nun wieder voll auf die bevorstehende Rückrunde konzentrieren. Am 28. Januar startet das Team wieder ins Training. Das erste Testspiel bestreiten sie am 31. Januar gegen Horstmar.
„Wir werden uns nun wieder voll auf die Rückrunde konzentrieren und versuchen den 1.Platz bis zum Ende zu verteidigen. Es liegt noch sehr viel Arbeit vor uns und wir werden versuchen das Team bis zum Ende der Saison noch stark zu verbessern.“ , blickte Merker bereits einige Wochen voraus.
Mannschaft VfL Senden: Niklas Berik – Stefan Steermann, Mathis Leifhelm, Kai Schewe, Pascal Schachtrup, Henning Stemmer – Felix Kintrup, Richard Seel, Jan Weseloh, Timo Heuermann, Phillip Gemüth.
Tore : Felix Kintrup 4x, Richard Seel 2x, Henning Stemmer und Pascal Schachtrup.
Bilanz: 3 Siege – 1 Unentschieden – 2 Niederlagen mit 8:8 Toren
Hallenturnier des SC Greven am 01.01.2009 - Turniersieger: VfL Senden
Souveräner Sieg beim Turnier in Greven
Der Erfolg geht auch im neuen Jahr weiter/Roberg und Merker überraschen
Senden. Das Ziel beim Neujahrsturnier war klar, denn wenn schon früh aus dem Bett quälen nach einer langen Nacht, dann sollte auch ein Platz unter den ersten drei am Ende herausspringen.
Beim Turnier in Greven musste zunächst in den Gruppenspielen gegen SC Greven, Warendorfer SU und SG Coesfeld angetreten werden. Auf der schön aufgebauten Anlage mit rund herum Bande tat sich das Team im ersten Spiel gegen Warendorf zunächst schwer und war ein wenig nervös. Doch diese legte das Team spätestens nach dem Führungstreffer durch Jan Reickert ab. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich brachte das Team nicht aus dem Konzept und das Spiel wurde nach Belieben gestaltet. Die Folge war ein erster klarer Sieg mit 4 – 1 durch weitere Tore von Felix Kintrup, Jonas Warnke und erneut Jan Reickert.
Das zweite Spiel gegen den Turnierausrichter war dann eine Demonstration der eigenen Stärke. So hatte Torhüter Stuhldreier in diesem Spiel nicht eine Möglichkeit sich auszuzeichnen. Hingegen war das sichere und genaue Passspiel auf Sendener Seite beeindruckend. Doch aufgrund der vielen vergebenen klaren Chancen blieb der Sieg mit 4 – 0 in Maßen. Die Tore markierten Felix Kintrup, zweimal Richard Seel und Basti Bolin.
Durch den zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel war man bereits für das Halbfinale qualifiziert. Mit diesem Wissen im Hinterkopf ging es also in das letzte, unwichtige Gruppenspiel.
Gegen Coesfeld zeigte das Team ihr schwächstes Spiel am heutigen Tag. Die Quittung folgte Postwendend und man lag schnell hinten. Doch wie immer zeigte das Team, dass was sie auszeichnet. „Wir stecken nie auf und können immer noch einen Gang zulegen.“ Am Ende wurde auch dieses Spiel souverän mit 4 – 1 für sich entschieden. In die Torschützenliste trugen sich Richard Seel, Jonas Warnke und Basti Bolin zweimal ein.
Als Gruppenerster mit neun Punkten und 12:2 Toren zog man ins Halbfinale wo das Team auf Emsdetten, den Gruppenzweiten der Parallelgruppe, traf. Auch die Trainer Merker und Roberg waren nun wieder mehr bei der Sache und motivierten das Team wie sonst immer und legten wert auf schnelles, direktes Passspiel, Pressing und Konsequenz vor dem gegnerischem Tor. Diesen Anweisungen folgte das Team auf ganzer Linie. Mit einer unglaublich starken Leistung wies man Emsdetten deutlich in die Schranken. Spaßfussball mit viel Bewegung, schnellen Passspiel und vielen Toren ließen die Zuschauer und auch die Trainer mit der Zunge schnalzen. Bereits nach wenigen Minuten war das Spiel entschieden. Am Ende stand der höchste Sieg des Turniers mit 8:0 fest. Die Tore für Senden markierten Felix Kintrup zwei Mal, Jan Reickert drei Mmal, Basti Bolin und Joshua Kelle zwei Mal.
„Dieses Spiel war perfekt. Wir haben gezeigt, wieso wir bis heute ungeschlagen und Herbstmeister geworden sind. Es war ein spitzen Leistung!“, lobte Roberg nach dem Spiel.
So zog das Team natürlich als Favorit ins Finale ein, wo man wiederum auf Warendorf traf, welche bereits in der Gruppenphase geschlagen wurden.
K.O Spiele haben zwar ihre eigenen Gesetze, jedoch sollte sich heute die beste Mannschaft des Turniers verdient durchsetzen. Von Beginn an wurde an die Leistung vom Halbfinale angeknüpft und Warendorf wurde keine Luft zum atmen gelassen. Schnell führte Senden mit 4 – 0 und das Spiel war entschieden. Zwar konnte Warendorf verkürzen, jedoch ließ eine stark spielende Sendener Mannschaft niemals Zweifel aufkommen, dass das Spiel noch verloren gehen könne. Man hatte sogar das Gefühl, dass das Team Torhüter Stuhldreier noch ein bisschen Arbeit verschaffen wollte. Dieser bedankte sich mit einigen ausgezeichneten Paraden und hielt den Sieg in sicheren Händen. So entschied das Team das Finale am Ende mit 5 – 3 für sich. Im Finale trafen Felix Kintrup per Hattrick und Basti Bolin mit einem Doppelpack.
Kurz darauf nahm Kapitän Stuhldreier den Pokal entgegen und streckte ihn in die Luft und die Freude und Zufriedenheit auf Sendener Seite war groß. „Ich bin wieder einmal stolz darauf so ein Team zu haben. Wir haben heute wieder eine gute bis sehr gute Leistung gezeigt. Alles in Allem bin ich mit dem Tag heute rundum zufrieden.“ sagte Roberg.
Auch Merker zeigte sich euphorisch:„ Wir sind ein Team, geben niemals auf und spielen einfach guten und schnellen Offensivfussball. Dies war heute ausschlaggebend für einen schönen und verdienten Erfolg.“
Nachdem das Team im Halbfinale das Highlight des Turniers setzte, setzten es die Trainer Roberg und Merker bereits zu Beginn des Turniers. Ganz schick im Anzug traten sie auf und zogen somit die Blicke der Zuschauer auf sich. Das dieses Outfit das richtige war zum Auftakt des neuen Jahres war spätestens nach dem Turniersieg mit einem klaren ja zu beantworten.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Richard Seel, Jonas Warnke, Tim Billik, Lucas Warnke – Jan Reickert, Felix Kintrup, Joshua Kelle, Basti Bolin.
Tore : Jan Reickert (5), Felix Kintrup (7), Jonas Warnke (2), Richard Seel (3), Joshua Kelle (2) und Basti Bolin (6).
Bilanz: 5 Siege mit 25:5 Toren
12. Meisterschaftsspiel Werner SC - VfL Senden 2 1:4 (0:1) am 13.12.2008
Sieg im Spitzenspiel
Kapitän Stemmer führt Team zum Sieg / Herbstmeisterschaft gesichert
Senden.Im letzten Spiel dieses Jahres ging es zum Werner SC, welche lange Zeit auf Platz 1 standen.
Doch vor dem Spiel hatte Coach Roberg ein mulmiges Gefühl. Nicht das er nicht an den Sieg glaubte, viel mehr machte er sich Gedanken darüber, ob das Spiel überhaupt stattfinden könne, da es nachts zuvor gefroren hatte. Seine Befürchtungen bestätigten sich und man fand in Werne einen zugefrorenen, sehr schwer zu bespielbaren Ascheplatz vor. Doch es sollte stattfinden und so bereitete sich das Team auf das große Spiel vor. Bereits beim Warm machen wurde festgestellt, dass das Spiel heute sehr schwer werden wird, da spielerische Akzente auf dem Boden kaum möglich waren.
Die erste Schrecksekunde gab es bereits nach wenigen Minuten als Felix Kintrup auf dem Ball ausrutsche und mit dem Arm auf den harten Boden fiel. Zum Glück bestätigten sich die ersten Befürchtungen nicht und es war nichts schlimmeres passiert. Dennoch musste zunächst gewechselt werden und Timo Heuermann sollte in der Folge auf der linken Seite spielen.
Das Spiel plätscherte in den ersten Minuten vor sich hin mit leichten Vorteilen für den VfL, doch beide Team versuchten sich erst einmal an den Untergrund zu gewöhnen. So war die klare Vorgabe von Trainer Roberg heute auch die Bälle hinten lang rauszuspielen und vorne viel auf das Tor zu schießen.
Dies nahm sich Basti Bolin zu Herzen und schoss den Ball nach schönem Zuspiel von Jan Reickert einfach mal auf das Tor. Sein relativ harmloser Schuss setzte kurz vor dem Tor noch einmal auf und versprang, sodass der Torwart bei diesem Tor sehr unglücklich aussah.
Beflügelt von diesem Erfolgserlebnis versuchte das Team es immer öfter mit Distanzschüssen, welche ihr Ziel jedoch nicht finden sollte.
In der 22. Minute gab es dann wieder Grund zur Freude. Nach einem schönen Pass war der mit aufgerückte Richy Seel plötzlich frei vor dem Tor und schob den Ball am Torwart vorbei, wo Phillip Gemüth den Ball nur noch einschieben musste.
Bis zur Halbzeit schaltete man nun einen Gang zurück und vergab einige gute Konterchancen.
In dieser Zeit kam Werne besser ins Spiel und sollte zwei gute Einschussmöglichkeiten haben. Nach einem Freistoß kam der wohl kleinste Spieler plötzlich frei zum Kopfball, setzte diesen jedoch aus drei Metern über das Tor. Kurz vor der Halbzeit gab es dann noch einen umstrittenen indirekten Freistoß aus 5 Metern, nachdem Stuhldreier einen Querschläger von Henning Stemmer mit der Hand aufnahm. Mit viel Glück ging dieser an die Unterkante der Latte und sprang aus dem Tor, womit der zwei Tore Vorsprung mit in die Pause genommen wurde.
In der Halbzeit lobte Roberg das Team und machte ihnen noch einmal klar, dass der Ball bei den widrigen Umständen hinten lang nach Vorne geschossen werden soll, damit der oft nicht zu kontrollierende Ball nicht gefährlich zum Gegner gelangen konnte.
Die Vorgabe weiter konsequent zu spielen und aus der Distanz zu schießen nahm sich das Team auch im zweiten Durchgang vor. So war es der wieder eingewechselte Felix Kintrup der nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit einem Weitschuss aus guten 30 Metern zum 3:0 erhöhte. Das er so frei zum Schuss kam, war einem herrlichen Pass von Phillip Gemüth zu verdanken, der auch heute wieder eine gute Leistung zeigte und zurecht ins Team gerückt war.
In der Folgezeit war es ein ums andere Mal Kapitän Henning Stemmer, der das Team antrieb und mit seinen geschickten Pässen das Spiel kontrollierte. Nachdem er wieder einmal Dreh und Angelpunkt war schloss er diesen Angriff selbst ab, hatte jedoch Pech das der Ball vom Innenpfosten wieder ins Feld sprang.
Bei einem der wenigen Werner Angriffe im zweiten Durchgang nutze ein kleiner Spieler aus Werne die Gelegenheit und ließ sich nach einem kleinen Rempler fallen. Die Folge war Strafstoß und der Anschlusstreffer zum 3:1. Senden ließ sich dadurch jedoch nicht beirren und spielte sein Spiel weiter, sodass Torhüter Stuhldreier nicht mehr viel zu halten bekam, was auch einer guten Abwehr um Johannes Kordt, Richard Seel und Tim Billik zu verdanken war.
Felix Kintrup hatte jedoch noch nicht genug und wollte sein Torekonto weiter erhöhen. Dies gelang ihm auch in der 61. Minute als er von Basti Bolin bedient wurde und den Ball sicher versenkte.
Frustriert von der Niederlage ließen sich einige Spieler vom Werner SC nun zu Beleidigungen und Tätlichkeiten hinreißen, sodass dem Schiedsrichter keine andere Möglichkeit blieb als einen von ihnen nach einem Nachtreten vom Platz zu stellen.
Kurze Zeit später war das Spiel vorbei und der Jubel auf Sendener Seite sehr groß.
„Ich bin hochzufrieden. Was das Team heute geleistet hat war einfach sensationell. Auf so einem Boden so eine Leistung zu zeigen, dass ist aller Ehre wert. Ich bin auch sehr erleichtert, dass alle Spieler gesund aus dem Spiel gegangen sind und sich niemand ernsthaft verletzt hat. Respekt an das komplette Team, dass sich den Sieg heute verdient hat.“, zeigte sich Roberg nach dem Spiel begeistert.
Das Team vom VfL blieb also auch im letzten Spiel dieses Jahres ungeschlagen und baute seine Serie auf elf Siege und ein Unentschieden aus. Überwintern wird man nun auf jeden Fall mit mindestens sechs Punkten Vorsprung. Wer der ernsthafteste Konkurrent für das kommende Jahr sein wird und wie groß der Vorsprung ist, wird sich im Spiel Werne gegen Nordkirchen zeigen. „Wir haben von den Ergebnissen her eine überragende Hinrunde gezeigt. Lediglich in Olfen haben wir mit ein wenig Glück gewonnen. In allen anderen Spielen waren wir der gerechte Sieger. Das Unentschieden gegen mauernde Lüdinghausener haben wir längst verdaut. Im kommenden Jahr haben wir nun sehr viele Heimspiele, was unserem schnellen Kombinationsspiel entgegenkommt. Wir sind dem Ziel Meister zu werden wieder einen Schritt näher gerückt, jedoch müssen wir auch in der Rückrunde weiter hart arbeiten, um den Platz zu verteidigen. Ich hoffe, dass wir uns spielerisch weiter verbessern und attraktiven Offensivfussball spielen werden.“, sagte Roberg zur Hinrunde und im Hinblick auf das Jahr 2009.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt, Richard Seel, Tim Billik – Stefan Steermann, Henning Stemmer, Sebastian Bolin, Felix Kintrup (Timo Heuermann), Jan Reickert (Jonas Warnke) – Phillip Gemüth, Joshua Kelle (Lucas Warnke).
Tore : 1:0 Sebastian Bolin (14.), 2:0 Phillip Gemüth (22.), 3:0 Felix Kintrup (37.), 3:1 (52.), 4:1 Felix Kintrup (61.).
Beste Spieler: Henning Stemmer
11. Meisterschaftsspiel BV Selm - VfL Senden 2 1:4 (1:1) am 06.12.2008
Platz 1 verteidigt
Zehnter Sieg im elften Spiel / Eine gute Halbzeit reicht zum Sieg
Senden. Schlechtes, nasskaltes Wetter, ein matschiger Ascheplatz und das Gefühl nicht verlieren zu können, wurden dem Team vom VfL heute fast zum Verhängnis.Über weite Phasen der ersten Halbzeit spielte man überheblich und unkonzentriert. Die Folge waren viele Fehlpässe, ein mangelhaftes Zweikampfverhalten und unnötige Alleingänge.
„Wir haben das Spiel heute auf die leichte Schulter genommen und wurden dafür in der ersten Halbzeit fast bestraft. Für mich war es heute in der ersten Halbzeit mit die schwächste Leistung dieser Saison. Zum Glück konnten wir den Hebel noch umlegen.“, gab sich Roberg sichtlich enttäuscht von der Überheblichkeit seiner Mannschaft.
Innerhalb der ersten 20 Minuten ergaben sich auf beiden Seiten kaum Chancen. Jedoch war Selm in dieser Phase einfach bissiger und aggressiver in den Zweikämpfen und entschied vor allem im zentralen Mittelfeld viele für sich. Lediglich Pascal Schachtrup und Felix Kintrup versuchten ihr Glück mit Weitschüssen, welche jedoch ihr Ziel verfehlten. Im eigenen Strafraum wurde es einmal gefährlich, jedoch spielte Torhüter Stuhldreier gut mit und konnte die Situation entschärfen.
In der 21. Minute wurde der Ball das erste Mal schnell und flach gespielt, sodass sich sofort Räume ergaben, welche zu nutzen gewusst wurden. Nachdem Stefan Steermann einen schönen Pass auf Basti Bolin spielte, fasste der sich ein Herz und schoss den Ball aus 14 Metern in den Winkel zur 1:0 Führung.
Diese sollte jedoch lediglich zwei Minuten anhalten. Nach einer Unaufmerksamkeit bei einem gegnerischem Freistoß hatte der freistehender Selmer Stürmer keine Probleme den Ball aus vier Metern einzuköpfen.
Nach diesen turbulenten Minuten verflachte das Spiel wieder bis zur Halbzeit und das Trainergespann war froh nun endlich klare Worte an die Mannschaft richten zu können.
Aufgrund der enttäuschenden ersten Halbzeit fiel diese dementsprechend aus und die Trainer fanden deutliche Worte, womit sie das Team nun endlich aufwecken wollten.
Sichtlich entschlossener und konzentrierter kam die Mannschaft aus der Pause zurück und zeigte nun eine ansprechende Leistung, welche eines Tabellenführers würdig war.
Vor allem der eingewechselte Phillip Gemüth brachte viel Schwung in die Partie und konnte das Offensivspiel antreiben.
So dauerte es nur drei Minuten bis Gemüth, nach herrlicher Vorarbeit von Felix Kintrup das 2:1 erzielte. Befreit durch die Führung wurde der Gegner nun kaum noch aus der eigenen Hälfte herausgelassen. Die entscheidenden Zweikämpfe wurden nun gewonnen und eine Reihe an guten Möglichkeiten war die Folge. Die Konsequenz war das 3:1 für Senden durch Joshua Kelle, der sich nach einer Unstimmigkeit den Ball schnappte und dem Torhüter mit einen satten Schuss keine Chance ließ.
Auch der eingewechselte Jan Weseloh brachte noch einmal zusätzlichen Schwung in die Partie und setzte im Mittelfeld einige Akzente. Jedoch hatte er Pech im Abschluss und traf nur den Querbalken.
Senden kontrollierte das Geschehen nun nach belieben und einige Selmer Spieler zeigten sich nun von ihrer schlechten Seite. So verwies Schiedsrichter Roberg einen Selmer Spieler nach einer Notbremse für fünf Minuten des Feldes und lies bei einigen beleidigenden Äußerungen des Gegners noch einmal Gnade vor Recht ergehen.
In den Schlussphase krönte Gemüth seine starke Leistung mit einer weiteren Torvorlage. Schön durchgesetzt auf der rechten Seite wollte er Weseloh bedienen, doch der Ball wurde bereits vorher durch einen Selmer über die Linie geschoben. „In der zweiten Halbzeit haben wir unser wahres Gesicht gezeigt. Wir standen hinten sehr gut und haben den Gegner eingeschnürt. Das war genau das was wir als Trainer sehen wollen. Jedoch bleibt die Überheblichkeit und schwache Leistung der ersten Halbzeit negativ im Hinterkopf." Wir werden darüber im Training reden und uns am Samstag beim direkten Konkurrent Werne anders präsentieren.“, resümierte Merker nach dem Spiel.
Am kommenden Samstag geht es dann zum Gastspiel nach Werne, welche noch drei Nachholspiele haben und bei erfolgreichem Bestreiten bis auf einen Punkt heranrücken können. „Dieses Spiel ist enorm wichtig für uns. Wir können mit einem Sieg eine überragende Hinrunde krönen.“, sagte Roberg im Hinblick auf das letzte Spiel vor der Winterpause.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt, Richard Seel, Mathis Leifhelm – Stefan Steermann (Lucas Warnke), Henning Stemmer (Jonas Warnke), Sebastian Bolin, Pascal Schachtrup (Phillip Gemüth), Jan Reickert (Jan Weseloh) – Felix Kintrup, Joshua Kelle.
Tore : 1:0 Basti Bolin (21.), 1:1 (23.), 2:1 Phillip Gemüth (38.), 3:1 Joshua Kelle (44.), 4:1 Eigentor (63.).
Beste Spieler: Phillip Gemüth und Felix Kintrup
10. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - Davaria Davensberg 6:1 (3:0) am 30.11.2008
"Seel durchbricht Davensberger Mauer"
Leidenschaftliche Leistung, hochverdienter Sieg / Weiterhin ungeschlagen
Senden. Das Spiel am heutigen Samstag war wohl für viele Akteure ein besonderes Spiel. So spielten viele Spieler gegen Schulkameraden und Coach Roberg gegen seine ehemalige Mannschaft.
Aufgrund dieser Situation waren heute alle besonders motiviert und wollten das Spiel unbedingt gewinnen.
Bereits vor dem Spiel stellte Roberg das Team gut auf den Gegner ein, den er noch gut kannte und auch diese Saison schon zweimal beobachtet hatte. So konnte er ihre Stärken und Schwächen klar darlegen und das Team darauf vorbereiten.„Davensberg ist nicht zu unterschätzen. Vor zwei Wochen haben sie Werne geschlagen und uns somit die Tabellenführung beschert. Sie stehen in der Tabelle schlechter dar als sie sind.“, ordnete Roberg den Gegner ein.
Von Beginn an nahm Senden das Spiel in die Hand und dominierte die Partie. Doch zunächst konnte die Überlegenheit nicht in Torchancen umgemünzt werden. Auch teilweise vermeidbare Fehlpässe zeigten die Nervosität einiger Spieler.
Die erste Chance gab es dann in der 6. Minute. Felix Kintrup legte sich den Ball zum Freistoß parat, doch sein Schuss aus gut 25 Metern konnte entschärft werden.
Die gut und sehr kompakt stehende Davensberger Defensive ließ nicht viele Chancen zu und versuchte ihr Glück durch Konter über ihren einzigen Stürmer Andreas Frenk. Dieser hatte seine beste Möglichkeit in der 11. Minute als sich Kordt und Seel uneinig waren, wodurch Frenk plötzlich alleine auf das Tor zuging. Doch nachdem er sich den Ball viel zu weit vorlegte, konnte ein gut mitspielender Torwart Niklas Berik die Situation klären. Dies blieb im Laufe des Spieles die einzige Chance des Davensberger Mittelstürmers der gegen einen stark spielenden Richard Seel keine Chance hatte.
In den zehn Minuten vor der Halbzeit lief der Ball auf Sendener Seite noch schneller und präziser als zuvor, sodass endlich Lücken in der Hintermannschaft der Davaren gefunden wurden. Joshua Kelle hatte die erste große Chance, als er freigespielt wurde, jedoch am Pfosten scheiterte. Kurze Zeit später hatte Richy Seel seinen großen Auftritt. Aus der eigenen Hälfte startend ließ er in einem furiosem Solo fünf Davensberger Spieler stehen und bescherte dem Vfl die verdiente Führung. Erleichtert durch die Führung spielte man nun befreit auf und zeigte in dieser Phase eine hervorragende Leistung. Die Folge waren zwei weitere Tore bis zur Halbzeit. Ein schöner Pass in die Gasse auf Joshua Kelle konnte noch pariert werden, doch im Nachschuss war sein Sturmpartner Felix Kintrup zur Stelle und erhöhte auf 2:0.
Nach einem Foul an Henning Stemmer legte sich Kintrup den Ball zu einer letzten Aktion vor dem Pausenpfiff zurecht. Seine Flanke fand Joshua Kelle, der den Ball an den Innenpfosten köpfte und von dort ins Tor sprang.
„Es war wichtig, dass wir vor der Pause noch in Führung gegangen sind. Nach dem 3:0 war das Spiel entschieden.“, kommentierte Merker den Dreierpack in der Endphase des ersten Durchganges.
Der zweite Durchgang verlief ähnlich wie der Erste. Davensberg stand hinten drin, Senden griff weiter an. Die logische Konsequenz war das 4:0. Nach einem sehenswerten Direktpassspiel flankte Basti Bolin den Ball auf David Bregulla, der den Ball nur noch einschieben musste.
In der 50. Minute hatte der Schiedsrichter dann keine Wahl als Phillip Gemüth im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter setzte ein gut spielender Kapitän Henning Stemmer mit etwas Pech nur an den Pfosten.
Als in der Schlussphase die Spannung und damit auch die Konzentration nachließ hatte Davensberg ihren einzigen Torschuss. Wieder einmal war es ihr bester Spieler Marcel Frenke, der das Tor erzielen konnte. Schön freigespielt tauchte er plötzlich frei vor Schlussmann Berik auf und ließ dem keine Abwehrmöglichkeit. Angestachelt vom erst fünften Gegentor in dieser Saison schaltete Senden noch einmal einen Gang hoch.
Sofort ergaben sich wieder gute Chancen, welche noch zweimal genutzt wurden. Zunächst legte Phillip Gemüth den Ball Basti Bolin auf, der keine Mühe hatte und mit dem Schlusspfiff war es Gemüth selbst, der nach Flanke von Joshua Kelle den 6:1 Sieg perfekt machte.
„Wir haben uns heute sehr gut präsentiert und uns an das gehalten, was ich vor dem Spiel gefordert habe. Der Erfolg war sehr wichtig für das Team und auch für mich persönlich. Ich bin stolz darauf, was die Mannschaft heute geleistet hat.“, lobte Roberg nach Abpfiff.
„Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung, da Davensberg sich nur aufs verteidigen beschränkte. Jetzt haben wir noch zwei schwere Spiele, die wir gewinnen wollen.“, sagte ein zufriedener Co-Trainer Sven Piepenbreier.
Mannschaft VfL Senden: Niklas Berik – Johannes Kordt, Richard Seel, Mathis Leifhelm (Jonas Warnke) – Stefan Steermann, Henning Stemmer, David Bregulla, Sebastian Bolin (Tim Billik), Jan Reickert – Joshua Kelle (Phillip Gemüth), Felix Kintrup (Jan Weseloh).
Mannschaft Davaria Davensberg: Joel Schemkämper – Hendrik Bolle, Marcel Frenke, Marco Grube, Dominik Horstmann, Jannik Seine – Lukas Eickholt, Daniel Grube, Jonas Tegtmeier, Tom Naber – Andreas Frenk (Toni Alles).
Tore : 1:0 Richard Seel (33.), 2:0 Felix Kintrup (35.), 3:0 Joshua Kelle (35+1), 4:0 David Bregulla (40.). 4:1 Marcel Frenke (62.), 5:1 Sebastian Bolin (66.), 6:1 Phillip Gemüth (70.).
Beste Spieler: Das Team.
9. Meisterschaftsspiel SC Capelle - VfL Senden 2 1:7 (1:3) am 20.11.2008
"Glanzloser Sieg in Capelle"
Durchschnittliche Leistung genügt um Tabellenführung zu verteidigen
Senden / Capelle. Im vorgezogenen Spiel gegen Capelle galt es das erste Mal, die am letzten Wochenende eroberte Tabellenführung, zu verteidigen.
Jedoch begann das Team im sechsten Auswärtsspiel alles andere als gut. „Wir standen schlecht, hatten keine Ordnung und ließen den Gegner spielen. Erst zum Ende hin wurde es besser.“, fand Co- Trainer Merker nach dem Spiel passende Worte für die erste Halbzeit.
Zwar hatte Joshua Kelle in der 4. Minute die Führung auf dem Fuß, setzte den Ball aber auf die Latte. Kurze Zeit später kam Capelle zur Riesenchance. Ersatztorwart Berik war bereits überwunden, doch im letzten Moment rettete Mathis Leifhelm den Ball vor der Linie und konnte zur Ecke klären. Diese wurde abgefangen und ab ging es in Richtung Gästetorwart. Über Jan Weseloh gelang der Pass in die Nahtstelle der Abwehr, wo Felix Kintrup den Ball mitnahm und zum 1:0 einschob.
In der Folgezeit hatten Tim Billik und Joshua Kelle die Chance die Führung auszubauen, scheiterten jedoch am gut aufgelegten Gästekeeper.
Doch trotz der Überlegenheit ließ man dem Gegner viel zu viel Platz und ging den Zweikämpfen aus dem Weg. So war es nur eine Frage der Zeit bis Capelle wieder vor das Tor kommen sollte. Aus einer scheinbar ungefährlichen Situation wurde der Ball in Form einer Bogenlampe auf das Tor von Niklas Berik geschossen. Diese unterschätzte den Ball und plötzlich stand es 1:1.
Es dauerte zehn Minuten bis die Truppe des Vfl sich von diesem Schock erholt hatte. Zunächst traf Felix Kintrup nur die Latte, doch in der 31. Minute war der eingewechselte Phillip Gemüth nach Vorlage von Kintrup zur Stelle. Mit dem Halbzeitpfiff war die Rollenverteilung dann anders herum. Eine verunglückte Flanke von Gemüth konnte der Torwart nur nach vorne abklatschen lassen, wo der Ball Kintrup vor die Beine fiel, der zur 3:1 Halbzeitführung traf.
In der Halbzeit wurden die Fehler klar angesprochen und mahnende Worte gesprochen. Die Folge war ein verbesserte zweite Halbzeit in der vor dem eigenen Tor nichts mehr anbrennen sollte. Dies war vor allem dem neuen Abwehrduo Mathis Leifhelm und Johannes Kordt zu verdanken, die fast jeden Zweikampf für sich entscheiden konnten. Auch der später wieder eingewechselte Tim Billik knüpfte an seine gute Abwehrleistung gegen Olfen an und spielte defensiv eine gute Rolle.
Die Offensive erspielte sich viele Chancen, ließ jedoch viel zu viele ungenutzt. Dachte man, dass die Unkonzentriertheit beim Torabschluss abgestellt worden sei, so wurde heute das Gegenteil bewiesen. Weitere vier Mal fand der Ball den Weg noch ins Tor. Zunächst war es, der heute von der Ersatzbank eingewechselte, David Bregulla, der einen abgeblockten Ball von Gemüth vor die Füße bekam. Sein mit links verunglückter Schuss wurde ein Lupfer und landete hinter dem Torwart im Tor, welcher keine Chance hatte den Ball abzuwehren.
In der 42. Minute war es Basti Bolin der sich auf der rechten Seite durchsetzte und den Ball hart aufs Tor schoss. Den zur Seite abgewehrten Ball schnappte sich Richy Seel und beförderte den Ball zum 5:1 ins Tor.
In der Schlussphase machte Joshua Kelle den Sieg mit einem Doppelpack perfekt. So staubte er bei einem erneuten Weitschuss von Basti Bolin ab und markierte nach schöner Vorarbeit von Richy Seel seinen zweiten Treffer.
„Wir haben uns dem Niveau des Gegners angepasst und heute ein schlechtes Spiel gezeigt. Ich bin mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden und werde mir in der nächsten Woche genau ansehen auf wen ich mich verlassen kann.“, kommentierte Roberg das Spiel im Hinblick auf die schweren Aufgaben in den nächsten Wochen.
Mannschaft VfL Senden: Niklas Berik – Mathis Leifhelm, Richard Seel (Johannes Kordt) – Tim Billik (Basti Bolin), Jan Weseloh (David Bregulla), Henning Stemmer – Joshua Kelle (Phillip Gemüth), Felix Kintrup.
Tore : Felix Kintrup (9., 35.), Phillip Gemüth (31.), David Bregulla (39.), Richard Seel (42.) und Joshua Kelle (60., 65.).
Beste Spieler: Mathis Leifhelm .
8. Meisterschaftsspiel SuS Olfen 2 - VfL Senden 2 1:2 (0:0) am 15.11.2008
"Kleiner Mann ganz groß"
Knapper Sieg gegen starke Olfener / Endlich Tabellenführer
Senden / Olfen. Als erstes geht unser Lob an einen äußerst fairen Gegner, der nach einem Missgeschick auf Sendener Seite 90 Minuten bis zum Anpfiff wartete, da die Sendener ihre Trikots zu Hause vergaßen.
Bereits im Vorfeld lief das Telefon bei Coach Roberg heiß und viele Spieler meldeten sich ab. Ohne sieben Spieler trat der VfL seine Reise nach Olfen an.
Sein Comeback nach halbjähriger Pause konnte Pascal Schachtrup feiern, der aufgrund der langen Ausfallliste ins Team rückte.
Wegen der langen Spielverzögerung musste man nun auf Asche ausweichen. Gegen 15.00 Uhr konnte es dann endlich losgehen und es entwickelte sich eine intensiv geführte Partie. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld bestimmten das Spielgeschehen und Chancen waren im ersten Durchgang Mangelware. So versuchten es beide Seiten mit Weitschüssen, welche aber ihr Ziel nicht fanden.
Mitte der ersten Halbzeit war es Joshua Kelle, der nach schöner Flanke von Felix Kintrup das Tor knapp verfehlte.
Torlos ging es also in die Halbzeit, wo das Team von ihren Trainern noch einmal neu eingestellt wurde.
„Im zweiten Durchgang haben wir endlich die Zweikämpfe angenommen und dagegen gehalten“, kommentierte Roberg die zweite Halbzeit. So sollte es auch sein. Viele harte aber faire Zweikämpfe, welche nun aber immer mehr von Jungs des VfL gewonnen wurden, sollten der Knackpunkt des Spieles sein.
Wiederum war es Joshua Kelle, welcher die erste gute Chance hatte, doch alleine vor dem gegnerischen Tor schob es den Ball um Zentimeter vorbei.
In der 55. Minute war es dann soweit. Phillip Gemüth setzte sich auf der rechten Seite gut durch, spielte den Ball in die Mitte auf Felix Kintrup, dessen Schuss vom guten Olfener Schlussmann noch pariert werden konnte, doch den zur Seite springenden Ball schob Joshua Kelle ins leere Tor.
Doch die Führung sollte nicht einmal eine Minute lang halten. Im direkten Gegenzug nutze Olfen eine Unachtsamkeit in der sonst stark spielenden Defensive aus und konnte so schnell ausgleichen.
Von nun an war es ein total offenes Spiel. Beide Mannschaften wollten den Sieg und versuchten noch einmal alles. Doch beide Seiten sollten zunächst an ihren Nerven scheitern und so wurden gute Einschussmöglichkeiten ausgelassen.
In der Schlussphase stellte der VfL dann noch einmal um. Coach Roberg setzte den schnellen Manndecker Richy Seel ebenso in den Sturm wie den langzeitverletzten Pascal Schachtrup. Die Richtung war also klar und so baute Senden noch einmal Druck auf und schnürte den Gegner in seine eigene Hälfte ein. Die Chancen häuften sich, doch es sollte bis zur Nachspielzeit dauern, bis man für eine engagierte Leistung belohnt wurde.
Nachdem sich Richard Seel gut durchsetzten konnte, landete der Ball vor David Bregulla, welcher plötzlich alleine vor dem Torhüter stand und den Ball mit links ins lange Eck schob.
Die Freude war riesengroß und alle lagen sich in den Armen, als der kleinste Mann den Siegtreffer markierte.
„Er hat schon in den letzten Wochen gut gespielt. Ich freue mich für ihn, dass er heute der Matchwinner ist.“, lobte Roberg seinen Spieler nach dem Spiel.„Wir haben heute wieder einmal Moral bewiesen und gezeigt das wir ein richtiges Team sind. Trotz der vielen Ausfälle und obwohl viele Spieler auf ungewohnten Positionen spielen mussten, haben wir miteinander gekämpft und geackert. Am Ende ist der Sieg glücklich, aber auch nicht unverdient.“, resümierte Roberg.
Nach der Partie ereilte das Team die Botschaft, dass Tabellenführer Werne in Davensberg gepatzt hat und das Spiel 4:0 verloren hatte. Somit ist das Team des VfL endlich da wo es hin will, nämlich auf Platz 1.
Am kommenden Samstag geht es wieder auswärts ran. Es gilt die Tabellenführung beim SC Capelle zu verteidigen.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Mathis Leifhelm, Tim Billik, Richard Seel (Lucas Warnke) – Henning Stemmer, Stefan Steermann, David Bregulla, Felix Kintrup (Pascal Schachtrup), David Schmitz – Joshua Kelle, Phillip Gemüth.
Tore : 0:1 Joshua Kelle (55.), 1:1 (56.), 1:2 David Bregulla (70 +1)
Beste Spieler: Tim Billik und Mathis Leifhelm
7. Meisterschaftsspiel GW Selm 2 - VfL Senden 2 0:24 (0:11) am 08.11.2008
C2 feiert höchsten Saisonsieg
Kelle an 11 Toren beteiligt / Nach sieben Spielen weiter ungeschlagen
Senden / Selm. Mit einem Sieg gegen den heutigen Gegner hatten viele gerechnet, aber das er so hoch und auf so eine Art und Weise ausfallen würde war schon überraschend.
Auf dem schwer bespielbaren Ascheplatz stellte sich das Team von Roberg/Piepenbreier sehr gut auf die Situation acht gegen acht ein. Offensiv in einem 2:3:2 System gingen die Spieler in die Partie.
Nachdem der Schiedsrichter angepfiffen hatte, kam man aus dem staunen kaum noch raus. War im vergangenen Spiel gegen Vinnum die Chancenverwertung ein Thema gewesen, so war dies heute nicht mehr der Fall. Ganz im Gegenteil, so war in der Anfangviertelstunde, fast jeder Schuss ein Treffer. Bereits nach 6 Minuten stand es 4:0 für das Sendener Team.
Vor allem Joshua Kelle (lupenreiner Hattrick innerhalb von 6 Minuten) und Felix Kintrup drückten der Anfangsphase ihren Stempel auf. Beide trafen innerhalb der ersten 19 Minuten jeweils vier mal, dazu kam ein Treffer von Richy Seel, sodass es 9:0 stand.
Anschließend wechselte Coach Roberg gut durch und ließ die anderen beiden Stürmer ran, welche sich zunächst aber schwer tun sollten mit dem Tore schießen. Doch kurz vor der Halbzeit legte Senden noch zwei drauf und erhöhte durch Jan Reickert und Phillip Gemüth zur 11:0 Pausenführung.
Nach dieser sensationellen Torausbeute war die Stimmung in der Halbzeit bereits sehr ausgelassen. Als Maßnahme für die zweite Halbzeit stellte das Trainergespann ein wenig um und gab den Abwehrspielern ihre Chance im Sturm, um auch ihr Tor zu schießen.
Als Selm nach 15 Minuten noch nicht zurück auf dem Platz war, hatte man bereits die Befürchtung sie würden nicht mehr wiederkommen, doch kurze Zeit später sollte es dann doch weitergehen, was besonders unsere Abwehrspieler freute. „Der Gegner tat mir schon sehr Leid, so etwas hat keine Mannschaft verdient. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir so viele Tore schießen. Vor allem die zweite Halbzeit überraschte mich“, so Roberg.
Das Ziel für die zweite Halbzeit war lediglich, dass heute auch unsere Abwehrspieler ihr Tor machen, doch ihre Mitspieler hörten einfach nicht auf, sodass das muntere Tore schießen, teilweise im Minutentakt weitergehen sollte.
Es ging sogar soweit, dass am Ende der Partie wirklich jeder Feldspieler sein Tor geschossen hatte.
Der gute Teamzusammenhalt zeigte sich am Ende der Partie noch einmal. So hatten Jan Weseloh und Henning Stemmer noch kein Tor erzielt. Die Mannschaft setzte in den Schlussminuten alles daran ihnen ein Tor vorzubereiten, was in den letzten beiden Minuten des Spieles klappen sollte.
Somit war das Endergebnis mit 24:0 besiegelt.
„Es freut mich, dass das Team einen so guten Zusammenhalt hat und das heute unsere sehr guten Abwehrspieler mit einem Tor für ihre guten Leistungen in den letzten Wochen belohnt wurden“, zog Roberg nach der Partie Bilanz.
Die Tore in Halbzeit zwei erzielten Joshua Kelle, Johannes Kordt, Jan Reickert, Felix Kintrup, Basti Bolin mit einem Doppelpack, David Bregulla doppelt, Mathis Leifhelm, Phillip Gemüth noch zwei Mal und die bereits genannten Jan Weseloh und Henning Stemmer.
Als Vorbereiter glänzten heute: Stemmer 4x, Reickert 2x, Kintrup 2x, Kelle 6x, Bregulla 3x, Weseloh 2x, und Bolin.
Natürlich war die Stimmung nach dem Spiel dementsprechend gut, doch Roberg drückte auf die Euphoriebremse und mahnte zur Vorsicht:„Wir dürfen uns durch die letzten beiden Spiele nicht blenden lassen und müssen uns weiter verbessern. Das Spiel gegen Olfen wird ein ganz anderes Spiel werden.“
Bereits im Vorfeld ereilte die Mannschaft die Hiobsbotschaft das Kai Schewe mit einem Bänderriss bis zum Winter ausfallen wird. Auf diesem Wege wünscht ihm die gesamte Mannschaft gute Besserung und eine schnelle Genesung.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt (Mathis Leifhelm), Richard Seel – David Bregulla, Henning Stemmer, Jan Reickert (Sebastian Bolin) – Felix Kintrup (Jan Weseloh), Joshua Kelle (Phillip Gemüth).
Tore : Joshua Kelle (2., 4., 6., 10. u. 37.), Felix Kintrup (3., 11., 17., 19. u. 44.) Richard Seel (12.), Jan Reickert (29. u. 40.), Phillip Gemüth (33., 61. u. 66.), Johannes Kordt (38.), Sebastian Bolin (46. u. 48.), David Bregulla (59. u.63.), Mathis Leifhelm (60.), Jan Weseloh (68.) und Henning Stemmer (69.).
6. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - Westfalia Vinnum 9:0 (5:0) am 03.11.2008
Müheloser Sieg gegen schwache Gäste
Gemüth vierfacher Torschütze / Tabellenplatz 2 gefestigt und den Blick weiter nach Oben gerichtet
Senden. Am Montagabend sollte das Spiel gegen Vinnum endlich nachgeholt werden. Den Rückstand auf Werne wieder verkürzen und den zweiten Tabellenplatz zu festigen waren die klaren Ziele vor der Partie.
„Das Team lässt sich auch nach längeren Spielpausen nicht aus dem Rhythmus bringen, dass haben sie heute wieder einmal bewiesen“, lobte Co-Trainer Robert Merker das Team aus der Ferne. Grund zu dieser Aussage war, dass das Team des VfL lediglich drei Spiele in den letzten acht Wochen bestreiten konnte, dennoch alle gewann. „Wir haben im Training stets hart gearbeitet und machen von Woche zu Woche Fortschritte“, erklärte Trainer Phillipp Roberg die gute Form des Teams.
Auch dieses Mal hatte Coach Roberg vor dem Spiel die Qual der Wahl und durfte drei Spieler nicht einsetzen. So mussten Stefan Steermann (Trainingsrückstand), Kai Schewe (angeschlagen) und Jonas Warnke (Rotation) zuschauen.
Ebenso gab es bei der Aufstellung einige Veränderungen, so rutschten Mathis Leifhelm, Tim Billik und Phillip Gemüth in die Startformation.
Gut eingestellt und voller Tatendrang legte das Team los. Bereits nach 58 Sekunden war die Kugel im Netz. Nach einem schönen Angriff über die rechte Seite legte Phillip Gemüth den Ball im Sechzehner quer zu Jan Weseloh, der aus naher Distanz keine Mühe hatte den Ball einzuschieben. Fast im Minutentakt wurde der Ball auf das gegnerische Gehäuse geschossen und Vinnum tat sich sehr schwer in Spiel zu kommen.
Chance um Chance wurden sich erspielt, doch zunächst scheiterten Kintrup, Reickert und Weseloh, bevor es wiederum Jan Weseloh war, der nach einem schönen Zuspiel von Felix Kintrup den Ball in der 11. Minute zum 2:0 versenkte.
In der 16. Minute flankte Kintrup den Ball herrlich auf den zweiten Pfosten, wo Phillip Gemüth völlig freistehend zum Kopfball kam und den Ball zum 3:0 einnetzte. Seine bislang noch nicht bekannte Kopfballstärke stellte er nur fünf Minuten später erneut unter Beweis. Kurz vor der Torauslinie flankte Kintrup den Ball maßgerecht zu seinem Sturmpartner Gemüth, der auf 4:0 erhöhte.
Schon früh war Vinnum der Zahn gezogen worden und von nun an war es nur noch eine Frage nach der Höhe des Sieges.
Kurz vor der Halbzeit bekam der VfL einen Freistoß zugesprochen. Jan Reickert legte sich den Ball parat und setzte mit einer schönen Flanke Kapitän Henning Stemmer in Szene, der den Ball ins Tor köpfte.
Die Halbzeitansprache nach einer guten ersten Halbzeit viel dementsprechend sehr kurz aus. Lediglich die Chancenauswertung und das es heute keinen Gegentreffer geben solle, sprach Roberg kurz an.
In Halbzeit zwei ergab sich Vinnum dann vollkommen seinem Schicksal und stellte sich mit alle Mann in die eigene Hälfte, um das Ergebnis nicht noch höher ausfallen zu lassen.
Doch gegen die Spielstärke der Sendener Truppe hatte Vinnum keine Mittel, sodass weiterhin viele Chancen erspielt und auch vergeben wurden.
Vier weiter Treffer sollten allerdings noch folgen. So war es in der 39. Minute Jan Reickert, der nach schönem Pass von David Bregulla dem Torwart keine Chance ließ.
In der 53. Minute setzte der wieder genesene Joshua Kelle zu einem Solo an, spielte vor dem Tor quer und Gemüth schob den Ball zum 7:0 ins leere Tor. Erneut war es der zu alter Stärke gefundene Kelle, der sich durchsetzte und den Ball auf David Bregulla passte, der auf 8:0 erhöhte. Das 9:0 war eine Kopie des 7:0. So war es wieder Kelle der nach einem Solo Gemüth in Szene setzte, welcher sein viertes Tor am heutigen Tage erzielen konnte.
„Wir haben eine ansprechende Leistung gezeigt, aber noch zu wenig Tore aus unseren zahlreichen Chancen gemacht“, resümierte Roberg.
Festzuhalten bleibt, dass das Team weiterhin auf Platz 2 steht und Werne weiterhin im Nacken sitzt. „Das Spiel dürfe man nicht überbewerten, da der Gegner heute keine gute Leistung gezeigt hat und uns alle Freiheiten ließ“, ordnete Roberg den Sieg nach dem Spiel ein.
Grund zur Freude gibt der nun endlich wieder genesene Joshua Kelle, der nach seiner Einwechslung für viel frischen Wind sorgte. „Mit ihm ist unser Offensivspiel noch variabler“.
Auch der heute zunächst auf der Bank gesessene David Bregulla sorgte nach seiner Einwechslung für viel Wirbel.
Auch der Rest der Offensive zeigte eine ansprechende Leistung, auch wenn zu viele Chancen ungenutzt blieben. So zeigte Jan Weseloh vor allem zu Beginn der Partie eine furiose Leistung und schoss uns mit seinen beiden Toren auf die Siegerstraße. Zwar blieb dem bisherigen Top-Torschützen Felix Kintrup heute ein Tor verwehrt, so setzte er mit drei Vorlagen dem Spiel dennoch seinen Stempel auf. Seine bisher stärkste Saisonleistung zeigte Phillip Gemüth mit vier Toren.
Die Defensivabteilung spielte ebenfalls fehlerfrei, wurde aber auch zu keinem Zeitpunkt des Spieles gefordert, sodass sie sich des öfteren in das Offensivspiel mit einschalten konnten.
Am kommenden Samstag geht es nach Selm, wo gegen eine Achtermannschaft gespielt wird, was bedeutet, dass lediglich 12 Spieler eingesetzt werden dürfen.
„Wer spielt und wer nicht spielt, dass bereitet mir heute schon Kopfschmerzen“, so Roberg im Hinblick auf die kommende Auswärtsaufgabe.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Johannes Kordt, Mathis Leifhelm, Richard Seel (Lucas Warnke) – Henning Stemmer, Jan Reickert, Sebastian Bolin (Timo Heuermann), Tim Billik (David Bregulla), Jan Weseloh – Felix Kintrup, Phillip Gemüth (Joshua Kelle)
Tore : Jan Weseloh (1., 11.), Phillip Gemüth (16., 21.), Henning Stemmer (31.), Jan Reickert (39.), Phillip Gemüth (53.), David Bregulla (65.) und Phillip Gemüth (70.)
Beste Spieler: Joshua Kelle, Phillip Gemüth und David Bregulla
5. Meisterschaftsspiel FC Nordkirchen - VfL Senden 2 0:2 (0:2) am 18.10.2008
Sieg im Spitzenspiel
Platz 2 erobert und weiter ungeschlagen / Kintrup und Weseloh treffen
Nordkirchen / Senden. Erleichternde und glückliche Gesichter bekam man nach dem Spiel in Nordkirchen auf Seiten der Sendener zu sehen.
„Wir haben heute nicht unsere beste Leistung gezeigt, aber einzig und alleine der Sieg zählt heute“, war sich das Trainerteam im Anschluss des Spieles einig.
Bereits vor dem Spiel merkte man die Anspannung auf Seiten der Spieler und Trainer an. Nach einer eindringlichen Ansprache, in der noch ein letztes Mal das Ziel, siegen und Nordkirchen überholen, für heute klar gemacht wurde ging es hinaus auf dem Platz.
Doch nach 30 Sekunden stockte dem Team vom VfL der Atem. Alles ging ganz schnell. Ein langer Pass in die Spitze, eine Unkonzentriertheit in der Abwehr und schon stand Nordkirchens Stürmer alleine vor Torwart Berik. Zum Glück versagtem dem die Nerven und er setzte den Ball nur gegen den Innenpfosten von wo aus er Torwart Berik in die Arme sprang.
Dies sollte für lange Zeit die einzige gefährliche Aktion der Nordkirchener bleiben und von nun an ging es fast nur in die Richtung des gegnerischen Gehäuses.
Anders wie in den vergangenen Spielen wurde heute die erste Chance direkt genutzt. Einen Freistoß herausgeholt von Jan Weseloh, welcher den verletzten Joshua Kelle im Sturm vertrat, konnte Felix Kintrup aus 25 Metern direkt verwandeln.
Die Erleichterung war deutlich spürbar und das Team kontrollierte das Spielgeschehen von nun nach belieben.
Nach einem schönen Solo vom sehr agilen David Bregulla flankte er den Ball genau vor die Füße von Jan Reickert, der jedoch überrascht war und den Ball nicht kontrollieren konnte.
Nur eine Minute später war es dann wieder Zeit zu jubeln. Diesmal war es Felix Kintrup, der sich über die starke linke Seite durchsetzen konnte und den Ball nach innen brachten. Dort stand sein heutiger Sturmpartner Jan Weseloh, der den Ball aus kurzer Distanz zum 2:0 unterbringen konnte.
Anschließend nahmen die Sendener einen Gang heraus und kontrollierten das Spielgeschehen bis zur Pause. Gefährlich wurde es noch einmal nach einer Ecke von Kintrup, welche Stefan Steermann fand, dessen Torschoss jedoch pariert wurde.
In einer kurzen Halbzeitansprache, lobte das Trainergespann das Team, legte jedoch wert darauf sich nicht auszuruhen und hinten nichts mehr anbrennen zu lassen.
Ansatzlos spielte man genau da weiter, wo in Halbzeit Eins aufgehört wurde und verhinderte gegnerische Angriffe bereits im Ansatz.
Die nächste Chance auf Seiten des VfL hatte Kintrup in der 49. Minute. Der eingewechselte Kai Schewe ließ seinem Gegenspieler keine Chance und flankte den Ball präzise in die Mitte, dort stand Kintrup, dessen Kopfball jedoch gut gehalten wurde.
Fünf Minuten später war es der für Jan Weseloh eingewechselte Phillip Gemüth, der eine gute Chancen zum 3:0 nicht verwerten konnte.
So wurde es noch einmal unruhig auf der Trainerbank, da die Sendener den Sack nicht komplett zugemacht hatten.
In den Schlussminuten als Nordkirchen alles versuchte wurde es noch einmal gefährlich, doch jeweils in letzter Sekunde war immer ein Fuß eines Abwehrspielers dazwischen und verhinderte die gute Chance.
Den Schlusspunkt setzte jedoch wiederum eine spielbestimmende Sendener Mannschaft. Einen schnellen Konter über rechts, eingeleitet von Basti Bolin, welcher den Ball bis zur Grundlinie trieb und von dort aus nach innen brachte, konnte ein ansonst sehr engagierter Jan Weseloh aus naher Distanz nicht im Tor unterbringen.
Auch in der Nachspielzeit ließ man keine Chance des Gegners mehr zu, sodass am Ende ein ungefährdeter und verdienter Erfolg zu Buche steht.
So konnte man die bis dahin in vier Spielen siegreichen Nordkirchener bezwingen und in der Tabelle wieder an ihnen vorbeiziehen. „Das Ziel lautet weiterhin Platz 1, welchem wir heute wieder einen Schritt näher gekommen sind“, so Roberg nach dem Spiel.
Diesen Erfolg gilt es in den nächsten Spielen zu bestätigen, um den Druck auf Tabellenführer Werne weiter aufrecht zu halten.
Besonders lobenswert im Moment ist die mannschaftliche Geschlossenheit und die sehr gute Teamchemie, so waren auch die nicht eingesetzten Spieler bei dem wichtigen Auswärtsspiel dabei.
Auch im heutigen Spiel war es eine geschlossene Mannschaftssleistung, in der niemand besonders hervorstach.
Am kommenden Samstag geht es im Heimspiel um 15.00 Uhr gegen Vinnum, in dem drei Punkte fest eingeplant sind.
Mannschaft VfL Senden: Niklas Berik – Johannes Kordt, Richard Seel, Jonas Warnke – Stefan Steermann (Kai Schewe), Henning Stemmer (Mathis Leifhelm), Sebastian Bolin (Tim Billik), David Bregulla, Jan Reickert – Felix Kintrup, Jan Weseloh (Phillip Gemüth).
Tore : Felix Kintrup (7.) und Jan Weseloh (16.).
Besondere Vorkomnisse: Gelb für Sebastian Bolin vom unauffällig leitenden Schiedsrichter Herrn Robert Merker.
4. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - VfL Senden 3 10:2 (5:2) am 15.09.2008
Pflichtsieg gegen die Drittvertretung
Stürmer in Bestform / Defensivverhalten lässt zu Wünschen übrig
Senden. Trotz eines ungefährdeten Sieges, bekam man nach Abpfiff des Spiels keinen zufrieden drein sehenden Trainer Phillipp Roberg zu sehen. „Vor allem die Gegentore ärgern mich“, so Roberg nach Ende des Spiels.
Aufgrund des torlosen Remis in Lüdinghausen, hatte sich das Team für heute viel vorgenommen.
Vor Beginn des Spiels mahnte Roberg, den Gegner nicht zu leicht zu nehmen und zu unterschätzen. Diese Warnung schien die Mannschaft aber nicht wahrnehmen zu wollen und so brannte es bereits in der 2.Minute im Strafraum von Torwart Nico Stuhldreier.
Dies hatte jedoch einen Hallo-Wach-Effekt auf das Team, welches das Spiel von nun an deutlich dominierte. Doch wie bereits gegen Lüdinghausen blieben die besten Chancen ungenutzt.
In Minute Zwölf erlöste Felix Kintrup nach herrlichem Zuspiel von David Bregulla seine Mannschaft und schob zum 1:0 ein. Nun legte Senden 2 richtig los entschied das Spiel innerhalb der nächsten sechs Minuten. So war es Joshua Kelle, der durch einen Pass in die Gasse von Henning Stemmer, frei vor dem Tor auftauchte und keine Mühe hatte den Ball einzuschieben (12.). Widerrum nur zwei Minuten später war es erneut David Bregulla, der den Ball uneigennützig zu Henning Stemmer abspielte, der mit seinem vierten Saisontor, das 3:0 erzielen konnte. Kaum war der Ball erobert, war er auch schon wieder im Tor. Felix Kintrup beendete mit seinem zweitem Tor die gute Phase des Teams.
Es schien, als ob nun jeder nach Vorne laufen, aber nicht mehr mit nach hinten wolle. So ergaben sich Räume für den Gegner, der, die bis zum heutigen Tage unüberwindbare Hintermannschaft, überraschte.
Durch schwaches Zweikampfverhalten und eine schlechte Rückwärtsbewegung lud man den Gegner zum Tore schießen ein. Die Konsequenz in der 22. Minute war, dass Torhüter Stuhldreier das erste Mal in dieser Saison hinter sich greifen musste. Nur sechs Minuten später, fasste sich Wigor Felipe ein Herz und schoss den Ball aus 30 Metern zum 4:2 in die Maschen.
Durch die Einwechselungen von Billik, Heuermann, Gemüth und Leifhelm kam nun mehr Sicherheit ins Spiel zurück. Vor allem Tim Billik konnte viele Akzente über seine rechte Seite setzen. So war es ein Angriff über rechts, den der eingewechselte Phillip Gemüth kurz vor der Halbzeit, nach Zuspiel von Joshua Kelle, zum 5:2 nutzte.
Nach dem Seitenwechsel verflachte das Spiel deutlich. Senden 2 hatte, dass Spiel nun besser im Griff, ohne jedoch zu glänzen. Erneut war es Felix Kintrup, der einen Abstoß abfangen konnte und den Ball zum 6:2 versenkte (42.).
Als in der Schlussphase der bravourös kämpfenden C3 die Kräfte ausgingen, schaltete die C2 noch einmal einen Gang hoch. Mit seinem viertem Tor am heutigen Tage krönte Kintrup seine gute Leistung. Nach Zuspiel von Stemmer rutschte ihm der Ball über den Schlappen, sodass seine missglückte Flanke ins Tor einschlug.
In der 61. Minute war es auch Jan Weseloh gegönnt sein erstes Saisontor zu schießen. Aus naher Distanz hatte er keine Mühe die Vorlage vom Sturmkollege Kintrup zu verwerten.
Ebenfalls zu den besten Spielern gehörte das Duo, welches für das nächste Tor verantwortlich war. Mit einem schönen Sololauf ließ Bregulla drei Gegenspieler stehen, schob den Ball durch zu Kelle, der den Torwart umkurvte und den Ball ins leere Tor einnetzen konnte.
Den Schlusspunkt setzte ebenfalls Joshua Kelle, der diesmal sehenswert von Jan Weseloh bedient wurde. Wieder ging er am herauslaufenden Torwart vorbei und verwandelte sicher zum 10:2 Endstand.
Trotz der bislang schwächsten Saisonleistung konnte die C2 einen sicheren Sieg einfahren, womit das Team bis zum Samstag die Tabellenführung zurückerobert hat.
Jedoch offenbarte man heute einige Schwächen, die in den kommenden Wochen verbessert werden müssen.
Das nächste Spiel ist erst nach den Herbstferien in 4 Wochen beim direkten Konkurrenten um die Tabellenführung F.C Nordkirchen.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Jonas Warnke, Richard Seel, Johannes Kordt (Mathis Leifhelm) – Stefan Steermann, Sebastian Bolin (Tim Billik), David Bregulla (Timo Heuermann), Henning Stemmer – Jan Weseloh, Felix Kintrup (Phillip Gemüth), Joshua Kelle.
Tore VfL Senden 2: Felix Kintrup (12., 18., 42. u. 56.), Joshua Kelle(14., 62. u. 65.), Henning Stemmer (16.), Phillip Gemüth (29.) und Jan Weseloh (61.).
Beste Spieler: Felix Kintrup und Joshua Kelle
3. Meisterschaftsspiel Union Lüdinghausen 3 - VfL Senden 2 0:0 am 12.09.2008
Enttäuschendes Remis in Lüdinghausen
"Neuner-Kette" macht Senden das Leben schwer / Keine Tore beim Nachbarn
Senden / Lüdinghausen.Der Ball wollte heute einfach nicht rein, war sich das Trainerteam Roberg/Merker einig. „Wir haben viel investiert, wurden aber nicht belohnt“, kommentierte Roberg den Spielverlauf.
Das Spiel lässt sich schnell zusammenfassen. Von Beginn an war Senden überlegen und es war ein Spiel auf ein Tor.
Lüdinghausen dicht gestaffelt mit teilweise neun Abwehrspielern beschränkte sich darauf hinten die Räume eng zu machen und versuchte mit langen Bällen auf ihren einzigen Stürmer zu eigenen Chancen zu kommen.
Dies wurde aber meistens durch den stark spielenden Richard Seel im Ansatz verhindert.
Immer wieder rollten die Sendener Angriffe auf das Lüdinghausener Gehäuse zu, doch entweder traf man das Tor nicht oder ein starker Gästekeeper verhinderte das Tor.
Die Zeit rannte Senden davon. In der 55 Minute stellte man das System auf 3 Stürmer um, in der 65 Minute sogar auf 4 Stürmer, doch all dies sollte keinen Erfolg mehr haben.
Auch die besten Chancen, die sich in der Schlussphase für Phillip Gemüth, Jan Weseloh und Basti Bolin ergaben, wurden vereitelt, sodass es lediglich bei einem unzufriedenstellenden Remis blieb.
Festzuhalten bleibt, dass die Moral des Teams stimmt und dass sie alles versucht haben, um zum Erfolg zu kommen.
Torhüter Nico Stuhldreier blieb auch im dritten Spiel in Folge mit seiner Abwehr Jonas Warnke, Richard Seel und Johannes Kordt ohne Gegentor.
Auch gegen Lüdinghausen meisterte Stuhldreier zwei Konterchancen und hielt glänzend!
Die Bestnoten verdienten sich Richard Seel, welcher ein überragendes Spiel gegen den einzigen Stürmer machte und ihn weitgehend ausschaltete und Henning Stemmer, der das Spiel immer wieder in seine Hand nahm, viel unterwegs war und das Team nach Vorne antrieb.
Bereits am kommenden Montag geht es zu Hause weiter gegen Senden 3. Dort will man wieder gut Machung betreiben und sich für das Spiel in Lüdinghausen rehabilitieren.
Mannschaft VfL Senden:Nico Stuhldreier – Jonas Warnke, Johannes Kordt, Richard Seel – Henning Stemmer, Kai Schewe (Mathis Leifhelm), Sebastian Bolin (Tim Billik), David Bregulla (Timo Heuermann), Jan Weseloh – Felix Kintrup, Joshua Kelle (Phillip Gemüth).
Tore: Fehlanzeige
Beste Spieler: Richard Seel und Henning Stemmer.
2. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - Fortuna Seppenrade 3:0 (1:0) am 06.09.2008
2. Tabellenplatz souverän erspielt
Senden überzeugt vor allem in Durchgang 1 / Kelle, Gemüth und Stemmer treffen

Kapitän Henning Stemmer
zeigte eine solide Partie und
konnte sich als Torschütze
ein
tragen lassen.
(Foto: -cha-)
Senden. Nachdem man am vergangenen Wochenende leicht und locker gegen Stockum gewann, sollte heute ein anderes Kaliber als Gegner auf die Reserve des VfL warten.
Seppenrade, welche ihr erstes Spiel ebenfalls deutlich gewinnen konnten, war heute zu Gast im Sendener Sportpark.
Bis in die Haarspitzen motiviert und vor Selbstvertrauen strotzend gingen die Jungs auf den Platz, um die Tabellenführung zu verteidigen.
Im Gegensatz zum Spiel gegen Stockum rotierte das Trainerteam Roberg/Piepenbreier, sodass Richard Seel, David Bregulla und Jan Weseloh in die Startelf rückten.
Auch die Hiobsbotschaft innerhalb der Woche, dass Jan Reickert mehrere Wochen aufgrund eines gebrochenen Zehs ausfallen wird, steckte die Mannschaft gut weg.
Pünktlich um 13.30 Uhr pfiff der Schiedsrichter, welcher vom Gegner gestellt wurde, die Partie an.
Sofort konnten die Spieler, dass geforderte schnelle Kurzpassspiel umsetzen und verlagerten das Spiel somit in die Hälfte des Gegners.
Immer wieder wurde der Ball mit wenigen Kontakten nach vorne getrieben und folglich ergaben sich zahlreiche Chancen, welche aber zu Beginn ungenutzt blieben.
Vor allem der starke David Bregulla trieb das Spiel über seine rechte Seite immer wieder voran.
Doch auch nach 20 Minuten konnte keine der vielen Chancen genutzt werden. Weit aufgerückt ergaben sich Räume für Seppenrade, welche plötzlich durch schnelle Konter gefährlich wurden. Freistehend vor Torhüter Nico Stuhldreier traf Seppenrade aber lediglich den Pfosten. Kurze Zeit später, als Torwart Stuhldreier bereits geschlagen war, konnte Stefan Steermann den Ball kurz vor der Torlinie noch retten.
Mit ein wenig Glück überstand Senden diese beiden brenzligen Situationen und spielte nun wieder selber nach Vorne und verstand es aus diesen Situationen zu lernen und war in der Folgezeit besser geordnet.
Kombinationen über Steermann, Stemmer und Weseloh waren nun wieder öfter zu sehen, welche das Spiel nun wieder mehr und mehr in ihre Hand nahmen.So war es in der 29. Minute endlich soweit, als Joshua Kelle das Team erlöste. Nach einer Flanke von seinem Sturmpartner Felix Kintrup konnte er den Ball schön behaupten, ließ zwei Gegenspieler ins leere laufen und ließ dem Torwart mit einem festen Schuss ins untere linke Eck keine Abwehrmöglichkeit.
Angetrieben von dem erlösenden Tor spielte man nun noch sicherer, konnte die Führung bis zur Halbzeit aber nicht weiter ausbauen.
Hoch zufriedene Trainer lobten das Team in der Halbzeit zurecht. Vor allem das Kombinationsspiel mit teilweise einem Kontakt über 15 Stationen war beeidruckend. Doch sie mahnten die Spieler dazu weiter Gas zu geben, da die Führung nur ein Tor betrug und Seppenrade kein schlechter Gegner war.
Zur Halbzeit wurde Phillip Gemüth für den verletzten Torschützen Joshua Kelle eingewechselt und Mathis Leifhelm aus taktischen Gründen für den stark spielenden Kapitän Henning Stemmer.
Das hohe Tempo aus dem ersten Abschnitt konnte nicht gehalten werden und auch das sichere Kombinationsspiel war nur noch selten zu sehen. Viele Fehlpässe und unnötige Ballverluste waren die Folge.
Jedoch stellte sich die Abwehr um Jonas Warnke, Johannes Kordt und Richard Seel nun besser auf den Angriff des Gegners ein und hielt diesen vom eigenen Tor fern.
Das Spiel plätscherte so vor sich hin, jedoch blieb es aufgrund der geringen Führung spannend.
In einer Situation als Seppenrade den Ball hinten nicht raus bekam, spielte Mathis Leifhelm den Ball rüber zu Phillip Gemüth, der sich ein Herz fasste und den Ball aus 16 Metern ins untere linke Eck schoss.
Nur zwei Minuten später war es Henning Stemmer, der nach einer schönen Vorarbeit über David Bregulla und Felix Kintrup keine Probleme mehr hatte das 3:0 und damit die Entscheidung zu erzielen.
In den letzten Minuten verwalteten die Sendener Jungs das Ergebnis geschickt und fuhren somit den zweiten Saisonsieg ein und bleiben weiterhin ohne Punktverlust und Gegentor.
Besonders überzeugen, neben einer sehr guten geschlossenen Teamleistung, konnten David Bregulla und Stefan Steermann.
Bereits am Freitag geht es zum Derby nach Lüdinghausen, für welches sich das Team schon wieder viel vorgenommen hat. Der Platz an der Sonne soll dort wieder ohne Gegentore erobert werden.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier, Jonas Warnke, Johannes Kordt, Richard Seel, Stefan Steermann, Henning Stemmer (Mathis Leifhelm), Kai Schewe (Timo Heuermann), David Bregulla (Tim Billik), Jan Weseloh, Joshua Kelle (Phillip Gemüth), Felix Kintrup
Tore: Joshua Kelle (29.), Phillip Gemüth (56.), Henning Stemmer (58.).
Beste Spieler: Stefan Steermann und David Bregulla
1. Meisterschaftsspiel SV Stockum - VfL Senden 2 0:8 (0:4) am 30.08.2008
8 Tore in Stockum und drei Punkte
Gelungener Saisonauftakt / Stemmer und Kintrup mit 2 Toren
Nach einer langen und zum Teil auch sehr holprigen und weniger erfolgreichen Vorbereitung, ging es am Samstag zum Gastspiel nach Stockum.
Hoch motiviert und konzentriert ging man in die Partie. Das Ziel vor Augen, heute unbedingt zu gewinnen , stürmten die Sendener C-Junioren los.
Doch zunächst war die Unsicherheit, welche durch die teilweise schlechten Ergebnisse in der Vorbereitung zu erklären ist, erheblich spürbar.
Trotzdessen waren die Sendener von Beginn an spielbestimmend und erarbeiteten sich erste Chancen. So war es nur eine Frage der Zeit bis das erste Tor fallen sollte.
Nach Halten und einem Rempler im Strafraum gegen Felix Kintrup, entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelte Henning Stemmer souverän mit einem harten Schuss in die untere linke Ecke. Mit der Führung im Rücken wurden die Angriffe konsequenter und das Selbstvertrauen jedes Einzelnen stieg deutlich sichtbar an.
In der 16. Minute war es Felix Kintrup, der nach einem schönen Zuspiel von Joshua Kelle auf 2:0 erhöhen konnte. In der Folge entwickelte sich ein einseitiges Spiel, welches sich auf Angriffe Richtung Stockumer Tor beschränkte. Die Gastgeber aus Stockum ließen kaum den Bal laufen und kamen zu wenigen Angriff, sodass die Abwehrreihe um Jonas Warnke, Mathis Leifhelm und Johannes Kordt kaum gefordert wurde.Der VfL waren weiterhin klar überlegen und spielten mit starkem Drang nach Vorne.
Wieder war es Joshua Kelle der als Vorbereiter für einen Treffer agierte. Nutznießer war diesmal Sebastian Bolin, welcher die kurze Ecke ungedeckte sah und den Ball zum 3:0 einnetzen konnte.
Nur eine Minute später war es Timo Heuermann, welcher nach eine Ablage von Kai Schewe aus 20 Metern aufs Tor schoss. Dieser jedoch verunglückte Schuss war mehr eine Rückgabe, welche der Torwart unterschätzte und den Ball über den Fuß springen ließ, sodass die Konsequenz 4:0 bedeutete. Dies war auch gleichzeitig der Halbzeitstand.
In der Pause stimmten die Trainer Robert Merker und Phillipp Roberg ihre Jungs noch einmal ein und forderten, dass weiter nach Vorne gespielt wird.
Durch die Einwechslungen von Richard Seel und David Bregulla zur Halbzeit brachte das Trainerteam noch einmal frischen Wind in die Partie.
Die Stockumer kamen zwar mit Wut im Bauch aus der Kabine, konnten ihrerseits aber keine nennenswerten Chancen herausarbeiten, sodass Torwart Nico Stuhldreier an diesem Tag arbeitslos bleiben sollte. In der Folgezeit erspielten sich die Jungs vom VfL viele weitere Chancen, welche aber zum Teil leichtfertig vergeben wurden.
Nichtsdestotrotz wurden wenigstens vier weitere Chancen genutzt, sodass David Bregulla nach Vorlage von Richard Seel auf 5:0 erhöhen konnte.
Mit einem herrlichen Distanzschuss war es Felix Kintup, welcher mit seinem zweiten Tor das 6:0 erzielte.
Nachdem ein erneutes Foul im Sechzehner, dieses mal an David Bregulla, begangen wurde, blieb dem Schiedsrichter nichts anderes übrig als wieder auf den Punkt zu zeigen. Wieder trat Henning Stemmer an und konnte den Ball, wie beim vorherigen Elfmeter, erneut in der linken unteren Ecke versenken. In den Schlussminuten war es auch Richard Seel gegönnt sein Tor zu schießen. Nach schöner Flanke von Felix Kintrup hatte er keine Mühe den Ball zum 8:0 ins Tor zu schieben. In der Nachspielzeit vergab Henning Stemmer den dritten Strafstoß. Dem war ein Foulspiel des Stockumer Torhüters vorangegangen, nachdem dieser beim herauslaufen Felix Kintrup von den Beinen holte.
Insgesamt war es ein gelungener Start für die Reserve der Sendener C-Jugend. Ein niemals gefährdeter Sieg macht den Saisonstart perfekt, sodass man darauf aufbauen kann und hoffentlich am kommenden Samstag zu Hause gegen Seppenrade der nächste Dreier einfährt.
Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier, Jonas Warnke, Mathis Leifhelm, Johannes Kordt, Stefan Steermann, Henning Stemmer (Timo Heuermann), Kai Schewe, Sebastian Bolin, Jan Reickert (David Bregulla), Felix Kintrup (Richard Seel), Joshua Kelle.
Tore: Henning Stemmer (7., 58.), Felix Kintrup (16., 55.), Sebastian Bolin (29.), Timo Heuermann (30.), David Bregulla (45.) und Richard Seel (65.)
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