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TUJA - Zeitarbeit

VfL Senden 38 e.V. - da ist echt 'was los!


U17-Jugendmannschaft 2008/2009 - Kreisliga A Vizemeister


Hintere Reihe (v.l.n.r.): Laura Lazdins, Jennifer Blicker, Vivien Kocks, Kira Sothmann, Andrea Vollmer, Katharina Hömberg, Laura Entrup und Ann-Kathrin Kraft.
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Aida Melesse, Stella Weseloh, Victoria Cunen, Alina Gauder und Alina Kelle.
Liegend: (v.l.n.r.): Chiara-Marie Engels und Helena Kabisch.

Es fehlen: Ute Nieländer, Trainerduo Jochen Möller und Christian Arends.

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Mannschaftsinfos
Trainingszeiten:
Montag 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Mittwoch 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr
Tabelle bei www.fussball.de
Pokalergebnisse bei www.fussball.de


Torschützenliste Meisterschaft nach 16 Spielen:
1. Vivien Kocks (21); 2. Kira Sothmann (14); 3. Alina Gauder (9); 4. Andrea Vollmer (5), 5. Laura Lazdins, Jennifer Blicker (4); 6. Stella Weseloh, Ute Nieländer (2); 7. Katharina Hömberg (1); Eigentore: 2. Tore nach Wertung durch die Spielinstanz: 2

Torschützenliste Kreispokal nach 2 Spielen: 1. Andrea Vollmer, Ann-Kathrin Kraft, Alina Gauder, Vivien Kocks (2); 2. Kira Sothmann (1)


  • Trainer
  • Tor
  • Verteidigung
  • Mittelfeld
  • Angriff
Christian Arends
Christian Arends
Straße:
Wienkamp 73b
Ort:
48308 Senden
Telefon:
0 25 97 / 97 82 49
Handy:
01 76 / 22 62 76 65
E-Mail:
christian.arends@vfl-senden.de
Geburtstag:
28.08.1986
Geburtsort:
Münster
Hobbys:
Fußball, Freunde, Webdesign, Musik, Party.
Jochen Möller
Jochen Möller
Straße:
Dorffeld 81
Ort:
48308 Senden
Telefon:
0 25 97 / 63 98 75
Handy:
01 72 / 5 35 66 31
E-Mail:
jochen.moeller@vfl-senden.de
Geburtstag:
15.12.1950
Geburtsort:
 
Hobbys:

 

Helena Kabisch
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Chiara-Marie Engels
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Alina Kelle
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Katharina Hömberg
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Andrea Vollmer
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Laura Entrup
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Kira Sothmann
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Alina Gauder
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
30.01.1994
Geburtsort:
Mainz
Hobbys:

Fußball, mit Freunden treffen, Musik
Motto:

 

Aida Melesse
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Jennifer Blicker
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Victoria Cunen
Straße:
Ort:
48308 Senden
Telefon:
0 25 97 / 65 05
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
04.03.1993
Geburtsort:
Coesfeld
Hobbys:
Fußball, Freunde treffen, Tanzen, Musik...
   

Laura Lazdins
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Vivien Kocks
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
 
E-Mail:
 
Geburtstag:
 
Geburtsort:
 
Hobbys:

 
Motto:

 

Ute Nieländer
Straße:
 
Ort:
48308 Senden
Telefon:
 
ICQ:
479-624-412
E-Mail:
 
Geburtstag:
29.09.1993
Geburtsort:
Lüdinghausen
Hobbys:
Freunde treffen, Schlafen, Fußball
Motto:

 

15. Meisterschaftsspiel SV Eintracht Heessen – VfL Senden 2:0 (1:0) am 16.05.2009

Senden bleibt Vizemeister

Alle Gegenwehr vergebens / Sportliche Entwicklung mehr als zufriedenstellend

Hamm-Heessen / Senden. Zum entscheidenden Gastspiel der Sendener B-Juniorinnen traten diese beim SV Eintracht Heessen an. Das Duell der beiden Titelkonkurrenten bedeutete bereits im Vorfeld eine hitzige und hart geführte Partie, die nach 80 Minuten jedoch ohne Unsportlichkeiten auf einen sehr fairen, aber harten Verlauf zurückblicken lassen.

Für den VfL enttäuschend war bereits die dritte Minute. Gleich mit der ersten Chance nach einem Stellungsfehler ergriff Heessen die Initiative. Die Stürmerin konnte 25 Meter vor dem Tor alleine auf selbiges zugehen. Die herauslaufende Torhüterin Chiara-Marie Engels konnte den frühen Gegentreffer jedoch nicht mehr verhindern.

In der offenen und kampfbetonten Partie entwickelte sich sein leichtes Übergewicht der Sendener, die erstmals durch Alina Gauder in der 12. Spielminute die Möglichkeit zum Ausgleich auf dem Schlappen hatte. Nur acht Minuten später war es Kira Sothmann, die sich läuferisch gegen zwei Gegenspielerinnen durchsetzte, mit dem rechten Fuß jedoch aus spitzem Winkel von der linken Seite kläglich vergab. Im Gegenzug kamen die Gastgeberinnen wieder zu zwei Möglichkeiten, die aus der Distanz (24.) und im Eins gegen Eins (28.) keine große Dramatik für Engels darstellten.

Vor der Halbzeit hatten zunächst Kocks mit einem guten Schuss aus 13 Metern (33.) und erneut Sothmann (38.) die Gelegenheit für den Ausgleichstreffer, der zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient war. Besonders Gauder hätte sich für ihren kämpferischen Einsatz kurz vor der Pause aus zwölf Metern zentral vor dem Tor belohnen müssen.

Nach dem Seitenwechsel begann der VfL wieder druckvoll und wollte das Tor mehr als die Eintracht. Vivien Kocks setzte sich zunächst gut im Mittelfeld durch, setzte den Pass in die Tiefe auf Sothmann aber etwas zu kurz, sodass die Verteidigerin den Durchbruch verhindern konnte. Die wenigen Angriffe der Gastgeberinnen endeten das ein ums andere Mal bei den stark spielenden Alina Kelle und Chiara Schulze-Hillert, die neben Helena Kabisch und Andrea Vollmer eine nahezu tadellose Leistung boten. Die wiedereingewechselte Sabrina Hülsbusch hatte die Großchance (58.) verzog aber den Schuss am linken Pfosten vorbei.

Die Entscheidung gegen die Steverstädterinnen fiel in der 67. Minute. Im Zweikampf mit Kelle setzte sich Fiona Schütz auf der linken Außenbahn gut durch. Das optimistische Heranstürmen von Engels nutze die Angreiferin um eine perfekte Quervorlage zu spielen. Unbehelligt von der Sendener Defensive schob die Stürmerin den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Doch war die Moral nicht gebrochen. Bis zum Schluss bot der VfL eine ordentliche Leistung und konnte erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Zwar bleibt den Sendenerinnen nur die Vize-Kreismeisterschaft, doch lässt sich auf ein sportlich absolut positives Jahr zurückblicken, in der sich alle Spielerinnen vor allem im taktischen und spielerischen Bereich erheblich weiterentwickeln konnten und sich teilweise zu festen Größen aufspielten.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels – Alina Kelle, Andrea Vollmer, Helena Kabisch, Chiara Schulze-Hillert - Reinhild Schepmann, Kira Sothmann, Jennifer Blicker, Alina Gauder, Katharina Hömberg, Laura Entrup, Aida Melesse – Vivien Kocks, Sabrina Hülsbusch und Laura Lazdins.

Tore: 1:0 (3.) und 2:0 (67.).

Beste Spielerin: Alina Gauder


14. Meisterschaftsspiel SuS Olfen - VfL Senden 1:5 (0:3) am 12.05.2009

Dreizehnter Pflichtspielsieg für Senden

Sothmann trifft drei Mal / Nachwuchsspielerinen überzeugen

Olfen / Senden. Nachdem das letzte Pflichtspiel der Sendenerinnen bereits sieben Wochen zurücklag, war man neben dem Olfener Kunstrasenplatz gespannt, wie sich die Mannschaft von Christian Arends und Jochen Möller an diesem Dienstagabend präsentieren würde. Da es in Senden zu Platzproblemen kam, hatte man dieses spiel kurzerhand nach Olfen verlegt.

Im Vorfeld waren die Mannschaft und Trainer jedoch über die Ereignisse der letzten zwei Wochen verärgert. Zum Einen wurde das Meisterschaftsspiel gegen den BSV Heeren mit 2:0 für die Sendener gewertet, da der Gegner zum ersten Mal in der Saison nicht antreten konnte (oder wollte), zum Anderen, da genau diese Mannschaft beim Titelkonkurrenten SVE Heessen wieder auflaufen konnte und mit 0:18 das Spiel verlor. Diese beiden Spiele machen es den Steverstädterinnen nahezu unmöglich, selbst bei einem Sieg am Samstag in Heessen, die Meisterschaft noch zu gewinnen, da die Tordifferenz der Heessenerinnen mittlerweile fast uneinholbar ist. Dennoch zeigte sich die Mannschaft gewillt zum Saisonende noch einmal alles zu geben.

Mit dem Anpfiff gingen 52 Tage pflichtspielfreie Zeit endlich zu Ende. Wie zu erwarten taten sich die VfLerinnen gleich zu Beginn schwer gegen den Tabellendritten. Unstimmigkeiten, Konzentrationsprobleme und schwaches Zweikampfverhalten dominierten vor allem das Sendener Defensivspiel. Trotz einiger guter Vorstöße über Kira Sothmann, Vivien Kocks und C-Spielerin Laureen Lhotak konnten die Chancen nicht in Tore für Senden umgemünzt werden. Auf der anderen Seite musste man sich zum einen bei den schwachen Abschlüssen der Olfenerinnen, zum anderen bei Torhüterin Chiara– Marie Engels bedanken, dass die Gäste nicht bereits nach zehn Minuten in Rückstand gerieten.

Mit dem Ende der ersten Viertelstunde nahm die Qualität des Spiels stetig zu. Nach einem Fehlpass durch den Olfener Strafraum war Sothmann die Nutznießerin und stellte sich dem Duell mit der SuS-Torhüterin. Mit einem flachen Schuss aus 13 Metern in die lange linke Ecke markierte die Mittelfeldspielerin die Führung für den VfL (13.). Mit dem Treffer verstärkten die Sendenerinnen die Angriffsbemühungen stetig und wurden just vier Minuten später wieder dafür belohnt. Nach einer sehr hohen Hereingabe aus dem Halbfeld von Laura Lazdins konnten weder Freund noch Feind den Ball an der Strafraumgrenze unter Kontrolle bringen, ehe Alina Gauder die Übersicht behielt und sich mit einem Schuss aus 14 Metern, ebenfalls in die linke Ecke, in die Torschützenliste eintrug.

Mit der sicheren 2:0– Führung schaltete das Team wieder einen Gang herunter und ließ die Gastgeberinnen unnötigerweise wieder mehr ins Spiel kommen. Nach Abspracheproblemen zwischen Helena Kabisch und Andrea Vollmer brach eine Olfener Stürmerin zum Tor durch und platzierte den Schuss nicht gut genug, sodass dieser knapp am rechten Pfosten vorbei ging. Nur drei Minuten später eine ähnliche Szene auf der linken Abwehrseite, wo Alina Kelle durch ein gutes Kombinationsspiel das Nachsehen hatte. Doch auch dieser Schuss gefährdete das Tor von Engels nur unwesentlich. Trotz individueller Fehler im Abwehr- und Mittelfeldbereich zeigte Sarah Böcker, die neben Lhotak und Vanessa Piepenbreier ebenfalls aus der C-Jugend kamen, eine tadellose Leistung und trug einen großen Teil dazu bei, dass Olfen der Anschlusstreffer verwehrt blieb.

In der 22. Spielminute war es die junge Lhotak, die sich mit einer läuferischen Glanzleistung wieder einmal gegen ihre Gegenspielerin durchsetzen konnte. Der Schuss aus 16 Metern verfehlte auch hier nur knapp das Tor. Zehn Minuten später hatte das Warten auf den dritten Treffer ein Ende. Wieder war es Sothmann, die nach einem Querpass von Lazdins durch den Strafraum die Nerven behielt und den Ball in der bekannten linken Ecke einnetzte. Mit der sicheren 3:0– Führung ging es nach 40 Minuten zum Pausentee.

Nach deutlichen Worten des Trainerduos zur defensiven Leistung der ersten Minuten gelobte die Mannschaft eine Leistungssteigerung für die zweite Halbzeit. Mit einem Paukenschlag begann man den zweiten Spielabschnitt. Nach einem Pass von Vollmer nahm Kocks den Ball in Richtung Tor mit. Ein geniales Zuspiel in die Tiefe auf Sothmann war Teil der perfekten Kombination, die eben diese mit einem strammen Schuss aus 18 Metern vom spitzem Winkel aus in den rechten Giebel erfolgreich abschloss (41.). Ein Freistoß aus etwa 22 Metern halblinks vor dem Tor war die perfekte Gelegenheit für Vollmer sich ebenfalls unter die Torschützen zu reihen. Ein hart geschossener Freistoß landete nur Zentimeter neben dem linken Pfosten, als die Torhüterin bereits geschlagen war (46.).

14 Minuten später war es die wieder eingewechselte Lohtak, die sich im Zweikampf im gegnerischen Strafraum durchsetzen konnte und den Ball neun Meter vor dem Gehäuse kontrollieren konnte. Ein gezielter Schuss in die lange Ecke von der rechten Seite aus bedeutete der Sieg über die Torhüterin, jedoch nicht über den Innenpfosten von wo aus der Ball wieder ins Feld sprang und geklärt werden konnte (60.).

Im Gegenzug wurde es auf Sendener Seite nun brandgefährlich. Den Konter parierte Engels mit einer beherzten Aktion im eigenen Strafraum noch. In der 62. Spielminute hatte sie jedoch das Nachsehen bei einem Schuss aus 14 Metern, der mit voller Wucht im langen Giebel einschlug und das 1:4 markierte. Der unnötige Gegentreffer wurde prompt beantwortet. Ein Eckball von Vollmer kam so gefährlich nah vor das Tor, dass sich eine Verteidigerin nicht zu helfen wusste und den Ball unglücklich ins eigene Gehäuse abfälschte (64.).

In den Schlussminuten gelang auf beiden Seiten nicht mehr viel. Lediglich Lhotak hatte eine großartige Chance, nachdem sie sich gegen zwei Gegenspielerinnen durchgesetzt hatte, im Strafraum aber unsanft von der körperlich überlegenen Verteidigerin gestoppt wurde. Entsprechend endete die Partie nach 80 Minuten mit einem leistungsgerechten 5:1 für den VfL Senden.

Mannschaft VfL Senden: Chiara– Marie Engels – Alina Kelle, Andrea Vollmer, Sarah Böcker, Helena Kabisch, Victoria Cunen - Katharina Hömberg, Laura Entrup, Kira Sothmann, Alina Gauder, Laura Lazdins, Vanessa Piepenbreier - Vivien Kocks, Laureen Lhotak und Ute Nieländer.

Tore: 0:1 Kira Sothmann (13.), 0:2 Alina Gauder (17.), 0:3 Kira Sothmann (32.), 0:4 Kira Sothmann (41.), 1:4 (62.) und 1:5 Eigentor (64.).

Beste Spielerinnen: Sarah Böcker, Kira Sothmann und Laureen Lhotak.


12. Meisterschaftsspiel GW Selm - VfL Senden 1:4 (1:2) am 21.03.2009

Schwaches Spiel mit deutlichem Sieg

Hartplatz ungeliebtes Geläuf / Kocks mit Treffern 20 und 21

Ob in der Luft oder am Boden: Alina
Gauder zeigte eine starke Partie und
war ein Garant für den Sieg.
Ob in der Luft oder am Boden: Alina
Gauder zeigte eine starke Partie und
war ein Garant für den Sieg.

(Fotos:-char-)

Selm / Senden. Wieder ein Auswärtsspiel und wieder mussten die Sendener auf den ungeliebten Hartplatz ihr Spiel austragen. Nichtsdestotrotz wollten die VfLerinnen gegen Selm überzeugen und die drei Punkte nach Hause bringen.

Kurz nach Beginn zeigte sich, dass die Selmer ein schweres Spiel haben würden. In der dritten Minute bereits war es Kira Sothmann, die nach Zuspiel von Alina Gauder die große Möglichkeit zur Führung hatte. Ihr Schuss aus 15 Metern landete nur knapp neben dem linken Pfosten. Nur drei Minuten später wiederholte sich die Szene. Dieses Chance ließ sich Sothmann nicht mehr nehmen. Mit einem schönen Schuss aus 16 Metern überwand die Sendenerin die Selmer Schlussfrau und netzte zur Führung ein.

Trotz des frühen Führungstors und der wieder deutlichen Überlegenheit, setzte die Nachlässigkeit vor allem in der Defensive ein. Nach einem kapitalen Abwehrfehler von Jennifer Blicker konnte Shanice Meyer die Chance im Eins gegen Eins nutzen und überwand die herausstürmenden Torfrau Chiara-Marie Engels. Der fällige Ausgleich war nur noch Formsache (11.). Überraschte Gesichter waren symbolisch für den mangelnden Einsatz, der bis zur Pause wenig gesteigert wurde. Lediglich auf der rechten Außenbahn zeigte Sothmann die gewohnte konstant gute Leistung. In der 21. Spielminute kam die Mittelfeldspielerin wieder zu einer guten Chance. Der starke Schuss, dieses mal in die kurze Ecke, traf aber nur den Pfosten und ging ins Toraus. Auch sechs Minuten später war es Sothmann, die nach Vorlage der eingewechselten Vivien Kocks mit dem Ball gegen Zwei in den Strafraum gelangte und den Schuss nur knapp neben das Gehäuse setzte.

Zahlreiche Abseitsstellungen der Sendenerinnen zeigten wie gut die Abseitsfalle der Selmerinnen funktionierte. Ganze neun Mal scheiterten gute Chancen an der mangelnden Rückwärtsbewegung der Offensivspieler.

Mit einer starken Partie und neben
vielen Chancen mit einem Treffer: Kira Sothmann.
Mit einer starken Partie und -
neben - vielen Chancen mit
einem Treffer: Kira Sothmann.

Es sollte bis kurz vor Ende der Halbzeit dauern ehe Senden erneut zu einer Großchance kam. Nach einem guten Zweikampf erkämpfte sich Laura Lazdins den Ball auf der linken Seite und setzte sich im Laufduell gegen ihre Gegenspielerin durch. Der Abschluss aus 12 Metern aus halblinker Position traf erst die Latte, landete aber vor den Füßen von Kocks, die wohl deutlicher nicht im Abseits stehen konnte, den Ball dennoch versenkte und das Tor zugesprochen bekam.

Mit der glücklichen Führung ging es in den zweiten Durchgang, der wesentlich besser werden sollte. Nach der deutlichen Ansprache der Trainer Jochen Möller und Christian Arends gelobten die Steverstädterin Besserung und setzten dies auf dem Platz schnell um. Sabrina Hülsbusch zeigten in einer starken Partie ihr Durchsetzungsvermögen zuvor im Angriff, die meiste Zeit aber in der Verteidigung. Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten auch Andrea Vollmer und Alina Kelle wieder gewohnte Qualitäten aufblitzen lassen.

Vivien Kocks (im Hintergrund) 
beobachtet Kira Sothmann im 
Zweikampf. Die Stürmerin konnte 
zwei Mal gegen Selm treffen.
Vivien Kocks (im Hintergrund)
beobachtet Kira Sothmann im
Zweikampf. Die Stürmerin konnte
zwei Mal gegen Selm treffen.

Zwölf Minuten nach dem Seitentausch bekam Alina Gauder einen verünglückten Befreiungsschlag unter Kontrolle und schoss aus 20 Metern auf das Tor. Der eher ungefährliche Schuss schien der Selmer Schlussfrau jedoch mehr Schwierigkeiten zu bereiten als erwartet und landete im Tor. Ganze sieben Minuten später nutzen Gauder und Kocks die Verwirrung der grün-weißen Abwehr, die mit ihrer Abseitsfalle scheiterte. Völlig freistehend bekam Gauder den Ball im Strafraum und ging auf das Tor zu. Kurz vor der Torhüterin spielte die Spielmacherin den Ball zu Kocks rüber, die wieder in einer abseitsverdächtigen Position stand. Ohne große Probleme konnte die Stürmerin auf 1:4 erhöhen.

In der 63. Spielminute setzte sich Jennifer Blicker selbst in Szene und ging nach einem gewonnen Zweikampf auf das Tor zu. Aus 17 Metern versuchte sich die Verteidigerin, traf aber nur knapp links neben das Gehäuse. 13 Minuten später war es Lazdins die sich wieder auf der linken Außenbahn durchsetzen konnte. Der starke Schuss aus 14 Metern landete auch hier knapp neben dem Pfosten.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels – Alina Kelle, Andrea Vollmer, Jennifer Blicker, Aida Melesse – Kira Sothmann, Alina Gauder, Stella Weseloh, Katharina Hömberg, Reinhild Schepmann – Laura Lazdins, Vivien Kocks und Sabrina Hülsbusch.

Tore: 0:1 Kira Sothmann (6.), 1:1 Shanice Meyer (11.), 1:2 Vivien Kocks (40+1.), 1:3 Alina Gauder (52.)1:4 Vivien Kocks (59.).

Beste Spielerinnen: Kira Sothmann, Sabrina Hülsbusch.


11. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Sportfreunde Bockum 5:1 (3:0) am 14.03.2009

Zurück auf der Siegerstraße

5 Tore noch zu wenig / Taktische Defizite auf dem Trainingsplan

Senden. Fünf Tore, drei Punkte, aber trotz Überlegenheit wieder nicht zu Null. Am Samstagmittag empfingen die B-Juniorinnen des VfL Senden die Sportfreunde Bockum. Bereits im Vorfeld galt Senden als klarer Favorit, was der Tabellenzweite auf dem Platz gleich deutlich machte.

Nach dem ersten Torschuss von Alina Gauder (2.), den Torhüterin Agnieszka Walochnik noch parieren konnte, war es erneut Gauder, die in der 4. Spielminute das 1:0 markierte. Der Schuss von der halbrechten Strafraumgrenze landete gut platziert halbhoch am langen Pfosten im Netz. Vom frühen Tor beflügelt machten die VfLerin weiter Druck und kamen wieder durch einen Schuss von Gauder zur erneuten Chance (8.). Gut aufgelegt zeigte sich Walochnik an diesem Tag, die zweifelsohne dafür sorgte, dass Senden nicht mit einem zweistelligen Sieg vom Platz ging. Erneut war es die starke Schlussfrau die einen Schuss von Vivien Kocks aus 15 Metern festhalten konnte (12.).

Fast verzweifelnd schossen die Sendenerinnen nun aus alle Lagen. Kocks (18.), Andrea Vollmer (23.) und Kira Sothmann (25.) fanden in Walochnik ihre Meisterin.  Bis acht Minuten vor der Pause verbuchte der VfL bereits 14 Torschüsse, erzielte daraus aber nur ein Tor. Erst Kira Sothmann konnte sich auf der rechten Außenbahn gut durchsetzen und den Ball im langen Eck unterbringen. Nach dem 2:0 sollte es nur eine Minute dauern ehe Gauder mit ihrem zweiten Tor an diesem Tag  den 3:0 Halbzeitstand herstellen konnte.

Nach dem Seitenwechsel kam Senden noch einmal besser in Fahrt. Gerade einmal drei Minuten waren vorbei, da setzte sich Kocks, die zuvor noch mit einem Solo direkt nach dem gegnerischen Anstoß gescheitert war, gegen die Bockumer Abwehr durch und netzte zum 4:0 ein.
Trotz der deutlichen Feldüberlegenheit und den größeren Spielanteilen schafften des die Steverstädterinnen nicht, ihre Dominanz weiter in Tore aufwiegen zu lassen.  Im Gegenteil zeigte sich die offensive Überheblichkeit in der Defensive getreu nach dem Motto: „Wenn du Vorne keine Tore schießt, kriegste sie Hinten“. Zwar blieb Torhüterin Chiara-Marie Engels bei den Angriffen auf ihr Tor (49.und 54.) ohne Gegentor, doch war hier deutlich zu sehen, dass hier noch viel taktisches Verständnis fehlt.

Laura Lazdins zeigte endlich wieder, wer dieses Spiel bestimmte. Nachdem sich die Stürmerin den Ball im Laufduell in der eigenen Hälfte erkämpft hatte, stürmte diese in die andere Richtung und legte einen Sprint über 40 Meter hin. Der Torschuss aus 22 Metern landete aber wieder in den Armen von Walochnik (57.).

Kira Sothmann (59.) und Alina Gauder (61.) scheiterten aus 14 und 20 Metern an der Genauigkeit. Erst Vivien Kocks brachte den Ball zum 5:0 ins Netz (62.) und baute damit die hervorragende Führung aus.

In den Schlussminuten versuchten die Mädels vom VfL noch einmal nachzulegen, kamen aber nicht mehr entscheidend vor das gegnerische Tor. In der Schlussminute musste man sogar noch den Ehrentreffer durch Leoni Klein hinnehmen. Bei dem Tor zeigte sich überdeutlich, wo es dem VfL noch mangelt. Fehlende Absprachen und kein konsequentes Aufrücken ließen nicht nur die Chance zum Gegentor zu. In den nächsten Wochen wird das taktische Abwehrverhalten neben dem konditionellen Part vordergrundig auf dem Trainingsplan stehen.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels – Chiara Schulze-Hillert, Alina Kelle, Andrea Vollmer, Aida Melesse – Kira Sothmann, Laura Entrup, Victoria Cunen, Alina Gauder, Reinhild Schepmann – Laura Lazdins, Ute Nieländer und Vivien Kocks.

Mannschaft Sportfreunde Bockum: Agnieszka Walochnik – Anika Sulk, Annika Lodde, Hanna Öhlmann, Magdalena Walochnik – Julia Cramer, Gina Pröpper, Julia Siethoff, Janet Kestel, Emine Örnek – Katharina Spanghardt und Leoni Klein.

Tore: 1:0 Alina Gauder (4.), 2:0 Kira Sothmann (32.), 3:0 Alina Gauder (33.), 4:0, 5:0 Vivien Kocks (43., 62.), 5:1 Leoni Klein (80.+1).

Beste Spielerinnen: Alina Gauder, Kira Sothmann / Agnieszka Walochnik.


10. Meisterschaftsspiel 1. FC Pelkum - VfL Senden 0:0 am 07.03.2009

Lausiges 0:0 kostet Senden zwei Punkte

Konditionelle und spielerische Defizite erkennbar / Weiter Weg bis Heessen

Auf dem roten Rasen kamen die erfolgsverwöhnten Sendenerinnen beim 1. FC Pelkum nicht über ein 0:0 hinaus. Alina Gauder (Rechts in Rosa) konnte mit vollem Körpereinsatz und einigen guten Torschüssen nicht zum verdienten Sieg beitragen.
    (Fotos:-MB-)
Auf dem "roten Rasen" kamen die
erfolgsverwöhnten Sendenerinnen
beim 1. FC Pelkum nicht über ein
0:0 hinaus. Alina Gauder (Rechts in
Rosa) konnte mit vollem
Körpereinsatz und einigen guten
Torschüssen nicht zum verdienten
Sieg beitragen.

(Fotos:-MB-)

Pelkum / Senden. Enttäuschend und absolut unnötig war der Auftritt der Sendener B-Juniorinnen am Samstag beim Auswärtsspiel beim 1. FC Pelkum. Ein mageres und nicht spielbeschreibendes 0:0 stand am Ende für den VfL zu Buche, wodurch die Mannschaft von Christian Arends und Jochen Möller weiter an Boden zur Spitze verliert. Tabellenführer SVE Heessen gewann derweil im Spiel gegen den SV Südkirchen mit 1:0.

Die verletzungs- und krankheitsbedingte dezimierte Mannschaft reiste mit lediglich elf Spielerinnen an. Einzig Katharina Hömberg saß für den Fall der Fälle mit eine starken Erkältung auf der Bank. Auch bei den Akteuren auf dem Platz herrschte keine absolute Gesundheit. Vivien Kocks (Erkältung), Geburtstagskind Laura Lazdins und Laura Entrup (Muskelprobleme) kämpften nicht nur gegen den Gegner, sondern gegen den eigenen Körper.

Dass auf Grund der Witterung das Spiel auf „rotem Rasen“ stattfinden musste, trug sein Übriges zum schwachen Spiel des VfL bei. Entschuldigen ließ sich damit die Abschlussschwäche jedoch nicht. Bedenkt man, dass drei Viertel der Pelkumerinnen noch C-Juniorinnen, zwei sogar D-Juniorinnen waren und die Torhüterin, ebenfalls C-Juniorin, ihr erstes Spiel zwischen den Pfosten bestritt, wirkt dieses Unentschieden wie eine deftige Niederlage, vor allem im Hinblick im Kampf um die Meisterschaft.

Dabei zeichnete sich in den ersten Minuten die Überlegenheit der Gastmannschaft deutlich ab. Bereits in der achten Spielminute hatte Kira Sothmann die Chance zum Führungstreffer. Nach hohem Zuspiel von Vivien Kocks nahm Sothmann den Ball elegant mit dem Kopf mit und kam halblinks zehn Meter vor dem Tor zum Schuss, welcher jedoch knapp über die Latte ging. Drei Minuten später war es Kocks selbst, die den Ball aus 14 Metern mit einem Linksschuss aufs Tor schoss, welchen Torhüterin Gioia Leyer jedoch parieren konnte. Den Abpraller versuchte Sothmann zu verwerten, deren Schuss aber am linken Pfosten knapp vorbei ging.

Dass der VfL gewillt war, der Platz aber einiges dazu beitrug, dass Ballannahmen und Pässe über kurze Distanzen meist versprangen, sorgte zwar für Torchancen, aber nicht für den erhofften Führungstreffer. In der 20. Spielminute schloss Andrea Vollmer nach einem Solo über 30 Meter vor dem Strafraum mit einem guten Rechtsschuss ab. Leyer parierte auch diesen Schuss, der von der Abwehr geklärt wurde. Im Defensivverbund war vor allem Tugce Micik die entscheidende Pelkumerin. Mit aller Konsequenz haute die starke Libera die Bälle aus der Tiefe nach Vorne.

Acht Minuten vor der Pause kam der VfL zu einer weiteren nennenswerten Chance. Nach einem Solo von Vollmer spielte diese den Ball vor dem Strafraum tief auf Sothmann. Diese konnte ihre Chance 13 Meter vor dem Tor nicht nutzen und setzte den Ball weit drüber.

Kira Sothmann (Mitte) konnte einige gute
Akzente setzen, war vor dem Tor
jedoch wenig erfolgreich.
Kira Sothmann (Mitte) konnte einige gute Akzente setzen, war vor dem Tor jedoch wenig erfolgreich.

Nach einer verhaltenen Kabinenansprache in der die Trainer mehr Abschlüsse und Einsatz von ihrer Mannschaft forderten, ließen die Steverstädterinnen ein wenig mehr Spielkultur aufblitzen. Vivien Kocks flankte den zuvor erkämpften Ball von der rechten Flanke quer in den Strafraum. In Höhe des zweiten Pfostens bekam Jenni Blicker den Ball unter Kontrolle und schoss unmittelbar aus 16 Metern, jedoch knapp am linken Pfosten vorbei (50.). Nur zwei Minuten später wollte Kocks die Chance aus 23 Metern nutzen und setzte den harten Rechtssschuss zwei Meter über die Querlatte. Weitere zwei Minuten vergingen ehe Laura Entrup den Ball aus dem Mittelfeld heraus hoch in den Strafraum spielte. Der auftickende Ball sprang an allen Spielern vorbei. Erst Blicker bekam diesen unter Kontrolle, der Abschluss landete wieder knapp neben dem Pfosten. Schlag auf Schlag drückte der VfL jetzt auf den erlösenden Führungstreffer. In der 55. Minute kam Sothmann zur großen Möglichkeit über die rechte Seite, setzte den Ball aus kurzer Distanz jedoch deutlich daneben.

Erneut hatte Kocks kurz vor Schluss die Chance nach gutem Zuspiel von Vollmer sieben Meter vor das Tor. Kocks jedoch scheiterte an ihren eigenen Fähigkeiten und setzte die wohl größte Chance deutlich über das Gehäuse (70.). Vier Minuten später kam Alina Gauder zur letzten nennenswerten Chance. Aus 20 Metern versuchte die Spielmacherin einen hohen Ball im Tor unterzubringen. Der Ball kam aber erst hinter dem Tor auf den Boden zurück. Nach einem einseitigen Spiel, welches sich fast die ganze Spielzeit über in der Pelkumer Hälfte abspielte, gewann der FC einen Punkt, Senden verlor zwei.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels – Andrea Vollmer, Alina Kelle, Aida Melesse, Jennifer Blicker – Ute Nieländer, Kira Sothmann, Alina Gauder, Laura Entrup – Laura Lazdins und Vivien Kocks.

Mannschaft 1. FC Pelkum: Gioia Leyer – Tugce Micik, Melissa Krämer, Jannika Volmar, Elisabeth Auinger – Michelle Krämer, Friederieke Gendolla, Pia Kloosterboer, Leonie Grauwinkel, Djana Närdemann – Janina Nillies, Jennifer Botta und Charleen Bellenhaus.

Tore: Fehlanzeige.

Beste Spielerinnen: Fehlanzeige.


9. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SV Südkirchen 3:0 (1:0) am 28.02.2009

Feldüberlegenheit mit drei Treffern

Ordentliche Leistung eines Teams / Kocks und Lazdins steigern sich

Senden. Zum ersten Endspiel der laufenden Saison empfing der VfL Senden die Mannschaft des SV Südkirchen. Bereits vor dem Spiel war klar, dass es an diesem Samstag für den VfL um Alles oder Nichts gehen würde. Nur ein Sieg würde die Chancen auf die Meisterschaft wahren. Entsprechend engagiert ging der VfL in die Partie.

In den ersten Spielminuten zeigte sich eine deutliche Überlegenheit der Sendener. Das Spiel fand auch in der restlichen Spielzeit fast nur in der gegnerische Hälfte statt. Nach dem ersten Schuss, den Kira Sothmann nur knapp neben den rechten Pfosten setzte (5.), begannen die Angriffsbemühungen in sichtbaren Ergebnissen zu münden. In der 9. Spielminute war es Vivien Kocks, die sich auf der linken Seite nach Zuspiel von Laura Lazdins vor dem Strafraum durchsetzen und aus 17 Metern den Ball in in Richtung Tor schießen konnte. Der gut platzierte, jedoch nicht unhaltbare Schuss landete kurz vor Torhüterin Stella Kämmerer, die den Ball jedoch nicht vor dem Überqueren der Linie halten konnte und ein wenig unglücklich beim 1:0 für den VfL Senden aussah.

Nach dem Führungstreffer schien das spielerische Konzept der Heimmannschaft jedoch sehr schnell verloren zu gehen. All zu oft schaltete sich die Defensive um Andrea Vollmer, Alina Kelle und Jenni Blicker in die Angriffe mit ein, sodass Südkirchen Senden bei einigen Kontern in arge Bedrängnis brachte. Torhüterin Chiara-Maria Engels musste jedoch nur zwei Mal als Anspielstation eingreifen und war den Rest des Spiels arbeitslos. Immer mehr drängten die Südkirchener in die gegnerische Hälfte, kam jedoch nicht zwingend vor das Sendener Gehäuse. Im Gegenzug steigerte sich die gesamte Mannschaft in den letzten Zehn Minuten vor der Pause noch einmal deutlich. Insbesondere Katharina Hömberg und Helena Kabisch in der Defensive sowie Kira Sothmann und Laura Lazdins zeigten eine überdurchschnittlich gute Leistung und zeigten damit den Einsatz und Kampfgeist, den die Trainer zur Rückrunde von allen Spielerinnen gefordert haben.

Zwei nennenswerte Chancen hatten Andrea Vollmer (32.), deren Ball aus 22 Metern nur knapp am rechten Pfosten vorbeiging, sowie drei Minuten später Vivien Kocks, die im Strafraum an den guten Reflexen der Schlussfrau scheiterte.

Nach dem Seitenwechsel setzten die Steverstädter alles daran, dem Tor aus der ersten Hälfte endlich das mittlerweile überfällige Zweite folgen zu lassen. Dabei spielten sich vor allem Alina Kelle und Alina Gauder auf der rechten Seite gute Chancen heraus. Ebenso Andrea Vollmer, die sich in der 49. Spielminute den Ball an der Mittellinie durch gutes Stellungsspiel erkämpfte und aus 22 Metern alles in ihren Schuss legte, der nur Centimeter am rechten Pfosten vorbeiging. Vom ungestillsten Torhunger getrieben drängte der VfL Südkirchen immer tiefer in die eigene Hälfte. Erst Jennifer Blicker auf der linken Seite (52.), anschließend Laura Lazdins, die einen Abpraller vor das Tor spielen konnte. In erfolgsversprechender Position stand in diesem Fall Kira Sothmann, die den Ball unglücklich aus 5 Metern noch über das Tor schoss. Nur eine Minute später war diese Chance bereits vergessen als Vivien Kocks aus 19 Metern zentral vor dem Tor frei zum Schuss kam. Der hart geschossene Ball verfehlte sein Ziel jedoch wieder knapp. Nur kurz darauf konnte Alina Gauder ein gutes Solo nicht im Netz unterbringen. Alina Kelle zeigte an diesem Tag besonders großen Einsatz und gewann nahezu 90% ihrer Zeikämpfe. Nachdem sie zwei Gegenspielerinnen stehen ließ, setzte sich die Verteidigerin auf der rechten Außenbahn durch. Der Schuss aus 10 Metern aus spitzem Winkel landete letztendlich in den Armen der Torhüterin (65.).

Bis zur 73. Spielminute mussten die Trainer und Zuschauer beim Stand von 1:0 bangen. Nach einem Foul an Alina Gauder 21 Meter vor dem Tor, ging Andrea Vollmer zur Ausführung des Freistoßes mit nach Vorne. Der hart geschossene Rechtsschuss landete so platziert neben dem Innenpfosten, dass die heraneilende Torhüterin keine Chance hatte den hüfthohen Ball zu halten. Mit dem erneuten Treffer im Rücken spielte Senden nun befreit auf und kam gleich in der Folgeminute zur nächsten großen Chance. Nach Zuspiel von Jenni Blicker konnte sich Kira Sothmann nicht gegen die Verteidigerin durchsetzen. Der Abpraller landete bei Vivien Kocks, die den Ball aus 14 Metern lässig über die Schlussfrau spielte und in der 74. Minute den 3:0-Endstand markierte.

Mit einer guten und fast tadelosen Mannschaftsleistung zeigten die Sendenerinnen, dass ihnen der Kampf um die Meisterschaft ernst ist und alle bereit sind, ihr Bestes für das gemeinsame Ziel zu geben.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels - Alina Kelle, Andrea Vollmer, Helena Kabisch, Jennifer Blicker - Laura Entrup, Katharina Hömberg - Alina Gauder, Kira Sothmann, Aida Melesse, Victoria Cunen - Laura Lazdins und Vivien Kocks.

Tore: 1:0 Vivien Kocks (9.), 2:0 Andrea Vollmer (73.) und 3:0 Vivien Kocks (74.).

Beste Spielerinnen: Alina Kelle, Vivien Kocks und Laura Lazdins.


8. Meisterschaftsspiel VfK Nordbögge - VfL Senden 3:7 (1:4) am 21.02.2009

Zehn starke Sendenerinnen holen Sieg

Umstellung sorgte für Probleme / Sothmann und Vollmer mit Doppelpack

Nordbögge / Senden. Eine nicht immer tadelose, aber stets überzeugende Leistung lieferte der VfL Senden im neuangesetzten Spiel gegen den VfK Nordbögge am Samstagmittag ab. Obwohl es im Vorfeld auf Grund kurzfristiger Absagen nicht abzusehen war, ob Senden überhaupt zum Spiel antreten konnte, zeigten sich auf dem Platz, dass der Großteil verstanden hatte, dass Fußball ein Mannschaftssport ist, bei dem jeder für seine Mitspieler kämpfen muss. Besonderer Dank geht in diesem Fall an Stella Weseloh, die sich spontan bereit erklärte, ihren ehemaligen Mitspielerinnen auszuhelfen.

Dass genau diese Aushilfe den Auftakt bedeuten sollte, überraschte auch die Trainer Christian Arends und Jochen Möller. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gegen eine ebenfalls auf zehn Spielerinnen reduzierte Mannschaft setze sich Kira Sothmann auf der rechten Seite mehrfach durch und kam in der 7. und 10. Minute zu guten Chancen aus halbrechter Position. Jedoch scheiterte Sothmann beide Male aus kurzer Distanz an der Nordbögger Schlussfrau. In der 11 Minute kam Vivien Kocks zu einer guten Möglichkeit völlig freistehend zehn Meter vor dem Tor. Der schwache Rechtsschuss verunglückte jedoch und landete neben dem linken Pfosten. Nur zwei Minuten später war es erneut Kocks, die den Ball nach einer Ecke im Strafraum an den Fuß bekam. Der Schuss wurde von einer Gegenspielerin geblockt. Der Abpraller landete vor den Füße von Stella Weseloh, die den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie schieben musste (13.). Nachdem der Knoten beim VfL Senden geplatzt schien, machte die Mannschaft weiterhin Druck. Wieder bekam Sothmann den Ball lang in den Lauf gespielt. Aus spitzem Winkel setzte sie einen platzierten Rechtsschuss ins lange Eck und konnte die Torhüterin so überwinden (17.). Nach der sicheren Führung und nur wenig Gegenwehr ging Laura Lazdins für Andrea Vollmer auf die Manndeckerposition. In der Folgezeit machte sich das Fehlen der Abwehrchefin bereits bemerkbar. Oft sah die Defensive nicht gut aus, sodass Alina Gauder oft vor dem eigenen Strafraum aushelfen musste. Konnte zunächst noch Chiara-Marie Engels zwei gute Chancen im Eins gegen Eins souverän klären (25. und 31.), war diese nach einem schnellen Konter chancenlos, als die Nordbögger Angreiferin den Ball aus 15 Metern ins lange Eck schoss. Vom Gegentreffer wach gerüttelt reagierte der VfL und nahm das Spiel vor der Halbzeit wieder an sich. Nur eine Minute später platzte auch bei Vivien Kocks der Knoten. Nach starkem Zweikampfverhalten konnte sie die Torhüterin aus kurzer Distanz überwinden und den alten Abstand wiederherstellen. Erneut war es Sothmann in der 39. Minute, die sich nach Vorarbeit von Laura Entrup den Ball auf der langen Geraden mitnahm und, wie bei ihrem ersten Treffer, den Ball im langen Eck unterbrachte.

Nach dem Seitenwechsel schien jedoch der rote Faden in der Defensive verloren zu gehen. Nach nur sechs Minuten ließ sich die Abwehr überrumpeln. In Überzahl vor Engels platzierte die Stürmerin den Ball flach im linken Eck (46.). Wie schwer es gegen die zwischenzeitlich auf neun reduzierten Gegner sein kann, merkte vor allem Vivien Kocks, die sich zwar gute Chancen herausspielen konnte, jedoch nach guter Vorlage von Andrea Vollmer zunächst eine Großchance vergab und auch in der Folge unglücklich vor dem Tor aussah. Im Gegenzug konterte die wieder komplettierte Mannschaft des VfK so gut, dass Engels wieder chancenlos war und das 3:4 kassieren musste. In Sorge um den sicher geglaubten Sieg schien ein Ruck durch die Mannschaft gegangen zu sein. Endlich zeigte sich die Bereitschaft aller Spieler dieses Spiel nicht mehr abzugeben. Vor allem Katharina Hömberg und Laura Lazdins zeigten den zuvor vermissten Ehrgeiz in bedingungslosen Zweikämpfen. Kapitänin Alina Kelle sah zwar in einigen Situation teilweise verlassen aus, aber bügelte einige Fehler der Mitspielerinnen konsequent aus. Auf der linken Seite setzte sich Vollmer nun mehrfach durch und konnte sich nach langem Zuspiel von Alina Gauder von der Verteidigerin lösen. Kurz vor dem gegnerischen Tor legte sie sich den Ball jedoch zu weit vor, sodass die Torhüterin keine Schwierigkeiten hatte den Ball zu halten. Im zweiten Versuch war die Sendenerin endlich erfolgreich und markierte das erlösende 3:5 (64.). Nur drei Minuten später, fast eine Kopie des Tores zuvor, war es erneut Vollmer, die das Endergebnis zum 3:6 herstellte.

Nach einer ordentlichen Leistung und dem verdienten Sieg überraschte lediglich der Schiedsrichter, der ein Tor mehr auf seiner Karte hatte und Senden einen sieben Tore zusprach.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels - Alina Kelle, Laura Lazdins, Laura Entrup, Katharina Hömberg - Alina Gauder, Kira Sothmann, Stella Weseloh- Andrea Vollmer und Vivien Kocks.

Tore: 0:1 Stella Weseloh (13.), 0:2 Kira Sothmann (17.), 1:2 (34.), 1:3 Vivien Kocks (35.), 1:4 Kira Sothmann (39.), 2:4 (46.), 3:4 (57.), 3:5, 3:6 Andrea Vollmer (64., 67.).

Beste Spielerinnen: Andrea Vollmer, Kira Sothmann, Alina Gauder.


Kreishallenmeisterschaften Vorrunde am 20.12.2008 in Senden

Überzeugende Leistung zum Gruppensieg

Trotz Ausfällen mit Kampfgeist überzeugt / Starke Gruppe am 11.1.

Senden. Am Samstag fand ganztägig die Kreishallenmeisterschaften Vorrunde in der Sendener Steverhalle statt. Der VfL hatte bereits vor dem Turnier mit der krankheitsbedingten Absage von Andrea Vollmer und den angeschlagenen Vivien Kocks, Kira Sothmann, Laura Lazdins und Katharina Hömberg zu kämpfen. Als Verstärkung half Vanessa Piepenbreier aus der eigenen C-Jugend aus. Dass die Mannschaft trotzdem - oder gerade deswegen - überzeugen konnte, zeigten am Ende des Tages die Ergebnisse und der daraus resultierende Gruppensieg. Es war bei allen Spielerinnen voller Einsatz und absoluter Siegeswille zu erkennen, was vor allem im letzten Spiel gegen Fortuna Seppenrade den Ausschlag geben sollte.

1. Spiel TuS Niederaden - VfL Senden 1:1

Noch vor dem Spiel machten die Trainer Jochen Möller und Christian Arends ihren Spielerinnen klar, dass heute absoluter Einsatz und Siegeswille das Mittel zum Erfolg sein würde. Der VfL startet gut in die Partie und ließ es sich nicht nehmen, das Spiel direkt zu kontrollieren und erspielte sich zunächst eine gute Chance durch Kira Sothmann. Leider war auch Alina Gauder bei zwei Möglichkeiten im Anschluss nicht der Torerfolg gegönnt. Im Gegenzug bewahrheitete sich wieder einmal das Motto: "Wenn du Vorne deine Tore nicht machst, kriegst du sie Hinten.". So konnte Niederaden nach einem gewonnenen Zweikampf einen schnellen Konter spielen und Torhüterin Chiara-Marie Engels überwinden, nachdem zuvor Alina Kelle noch stark geklärt hatte.

Von dem Rückstand unbeeindruckt machten die Sendenerinnen genau da weiter, wo sie nie aufgehört hatten. Immer mit dem Blick Richtung Tor spielte das Team druckvoll. Vier Minuten vor Schluss konnte sich Jennifer Blicker in einem Zweikampf durchsetzen und über die linke Seite aus spitzem Winkel im langen Eck einschießen. Trotz einer guten Möglichkeit für Vivien Kocks blieb es am Ende bei dem Unentschieden.

2. Spiel SVE Heessen - VfL Senden 0:2

Im zweiten Spiel gegen den direkten Ligakonkurrenten wollte man die Schmach des 0:2 vor acht Tagen ein Stück weit vergessen machen und wenigstens in eigener Halle dominieren und als Sieger vom Platz gehen. Heessen, krankheitsbedingt nur mit sechs Spielerinnen angereist, konnte bereits im ersten Spiel gegen Seppenrade nicht überzeugen und verlor deutlich mit 0:4. Den großspurigen Äußerungen der Hammerinnen, Senden würde wieder als Verlierer vom Platz gehen, setze der VfL Spielwitz und Entschlossenheit entgegen. Bereits nach vier Minuten war es Kira Sothmann, die mit ihrem Schuss den Ball zum 1:0 versenken konnte. Nach der Auswechselung von Alina Gauder dauertes es nur zwei Minuten bis die dafür eingewechselte Laura Entrup ihre Chance nutzte und den Wechsel mit dem Treffer zum 2:0 mehr als rechtfertigte. Vanessa Piepenbreier überzeugte in diesem Spiel, wie auch ihre Mitspielerinnen, mit unbändigem Willen. Einzig negativer Moment während dieser aggressiv geführten, aber erstklassigen Partie, waren die gelben Karten gegen Fiona Schütz (Heessen) und Jennifer Blicker (Senden) nach einem überharten Zweikampf und einem Schubser der Heessenerin.

3. Spiel VfL Senden - Fortuna Seppenrade 2:1

Vor dem entscheidenen dritten Spiel hatte Senden die bessere Ausgangslage. Man hatte bereits vier Punkte auf dem Konto. Heessen war zu diesem Zeitpunkt schon ausgeschieden, Niederaden konnte lediglich im letzten Spiel auf insgesamt vier Zähler kommen, sodass dem VfL auch ein Unentschieden gegen Seppenrade gereicht hätte um sicher weiterzukommen. Nach bereits zwei freundschaftlichen Duellen auf dem Großfeld in der Hinrunde, standen sich zwei gleichwertige Gegner auf dem Hallenboden gegenüber. Fortuna versuchte, genau wie der VfL, Oberhand zu gewinnen und erspielte sich gute Torchancen. Einzig Chiara-Marie Engels und Alina Kelle war es zu verdanken, dass Senden zunächst nicht in Rückstand geriet. In der sechsten Minuten waren beide jedoch machtlos, als Seppenrade in Führung ging. Nicht entmutigt, sondern eher angestachelt spielte Senden nun aggressiver und dranghaft nach Vorne. Besonders Alina Gauder und die eingewechselte Vanessa Piepenbreier wirbelten viel herum und spielten ihre Gegenspielerinnen schwindelig. Wieder war es Gauder, die sich den Ball erkämpfen konnte und den Ausgleich wiederherstellte. Beide Teams hatten sich eigentlich schon auf das gemeinsame sichere Weiterkommen geeinigt, ehe es wieder einmal Alina Gauder war, die ihre Möglichkeit in ein Tor ummünzen konnte.

Mit lautem Jubel und einem "So sehen Sieger aus" feierten die Nachwuchs-Kickerin der Blau-Weißen ausschwenglich das Weiterkommen als Gruppensieger. Für die Endrunde hat man sich zumindest das Erreichen der K.O.-Runde vorgenommen. Wie sich dort der VfL schlagen wird, ist am 11.01.2009 zu sehen.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels - Helena Kabisch, Vanessa Piepenbreier, Alina Kelle, Kira Sothmann, Laura Entrup, Alina Gauder, Jennifer Blicker, Vivien Kocks.

Tore: Jennifer Blicker (1, Niederaden), Kira Sothmann und Laura Entrup (1, Heessen) sowie Alina Gauder (2, Seppenrade).

Beste Spielerinnen: Alina Gauder.


7. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SVE Heessen 0:2 (0:0) am 12.12.2008

Erste Niederlage kostet Führung

Hart umkämpfte Partie / Schiedsrichterleistung in der zweiten Hälfte katastrophal

Senden. Mit großer Vorfreude und dem nötigen Respekt warteten die Sendenerinnen auf das Spiel des Jahres gegen den Tabellenzweiten SVE Heessen. Nachdem dieses Spiel bereits aus Witterungsgründen verlegt worden war, reisten die Hammerinnen nun am Freitagabend nach Senden. Bereits vor der Partie musste der VfL auf Victoria Cunen (private Gründe) und Aida Melesse (verreist) verzichten. Nach dem Aufwärmen zeigte sich auch bei Laura Lazdins, dass ein Einsatz an diesem Abend nicht möglich sei, zusätzlich klagte Laura Entrup bereits über muskuläre Probleme, die ihren Einsatz jedoch zunächst nicht gefährdeten. Um die Ausfälle zu kompensieren, halfen die C-Juniorinnen Vanessa Piepenbreier und Chiara Schulze-Hillert aus.

Nachdem bereits der Schiedsrichter in der Kabinenansprache wenig Selbstbewusstsein zu vermuten ließ, begann eine hitzige und aggressive Partie. Beide Mannschaften waren sich der Brisanz des Spiels bewusst und setzen alles daran, sich die Punkte früh zu sichern. Heessen kam bereits in der 8. Minuten zu einem guten Angriff über die rechte Seite, der jedoch von Andrea Vollmer kurz vor dem Tor gestoppt wurde. Die darausfolgende Ecke wurde souverän geklärt. Die Heessener Überlegenheit war in dieser Phase deutlich zu merken. Senden spielte fast nur noch defensiv, verteidigte aber abgeklärt und lies den Gegner mehrfach ins Abseits laufen. Insbesondere Kapitänin Alina Kelle, die durch eine Erkältung leicht angeschlagen war, zeigte eine sehr solide Leistung und viel Kampfgeist. Chiara Schulze-Hillert machte einen sehr guten Eindruck in ihrem ersten Spiel bei der B-Jugend, welches zugleich die erste Partie auf Großfeld bedeutete. Keine Spur von Angst war in ihrem Spiel zu erkennen, was die Mannschaft bereits in der Halbzeitpause lautstark honorierte. In der 18. Minute kam Heessen zunächst durch die Mitte und spielte mit einer guten Kombination das Sendener Mittelfeld aus. Den Abschlus aus etwa 15 Metern parierte Torhüterin Chiara-Marie Engels mit einem starken Reflex zu einer bedeutungslosen Ecke. Durch die zuvor angekündigten Probleme musste Laura Entrup bereits in der 24. Minute vom Feld gehen und wurde durch Katharina Hömberg auf der denfensiven Mittelfeldposition ersetzt. Nur wenige Minuten später zeigte sich auch bei Helena Kabisch ein Knieproblem, welche kurzfristig durch Vanessa Piepenbreier ersetzt wurde, diese wiederum mit Jennifer Blicker die Position tauschte und im Mittelfeld spielte.

Trotz der beständigen Leistung kam der VfL selten zu Torchancen. Kira Sothmann setzte sich erneut auf der rechten Seite durch und brachte eine Flanke in den Strafraum. Dort verpassten jedoch Freund und Feind, sodass der Ball auf der linken Bahn beim Gegner landete. In der 32. Minute blieb den Sendener Trainern fast das Herz stehen. Nach einer zunächst fehlerfreien Partie von Helena Kabisch auf der linken Außenverteidigerposition, erkämpfte sie sich einen Ball kurz vor dem eigenen Tor und überraschte Torhüterin Chiara-Marie Engels mit einem unverhofften Pass aus drei Metern Entfernung, den diese gerade noch vor der heraneilenden Stürmerin wegschlagen konnte. Nur zwei Minuten später kam erneut ein Ball über die rechte Seite, welcher zunächst an Vivien Kocks vorbei ging und Jennifer Blicker die Riesenchance bot, jedoch parierte die Torhüterin den Linksschuss aus 6 Metern überragend und bekam noch Unterstützung vom Pfosten. Die bis dahin relativ faire Partie, die nur mit wenigen Fouls dienen konnte, ging nach 40 Minuten in die Halbzeitpause.

In der Pause schworen die Trainer ihr Team noch einmal ein und forderten nun mehr offensive Akzente gegen vermeintlich nachlassende Heessenerinnen. Obwohl die Eintracht in Halbzeit Eins ein leichtes spielerisches Übergewicht hatte, blieb der Glaube an die bekannte stärkere zweite Hälfte der VfLerinnen.

Dass am Ende der Schiedsrichter maßgeblich am Spielausgang beteiligt sein sollte, war auf Grund der souveränen Leistung in der ersten Hälfte nicht zu erwarten. Gleich zu Beginn zeigte sich Heessen mit aggressiverer Spielweise zu Lasten der Sendener Gesundheit. Wie erwartet kam Senden jetzt besser ins Spiel und durch Vanessa Piepenbreier zu einer guten Möglichkeit, nachdem Helena Kabisch einen schönen Flugball in die Spitze spielte, wo sich die quirlige Vanessa den Ball nahm und Richtung Tor ging. Die hinterherlaufende Gegenspielerin konnte nur noch mit einem ahndungsverdächtigen Einsatz die Situation entschärfen. Als nächste Sendenerin kam Alina Gauder, die wieder einmal mit sehr viel Einsatz und guten Chancen eine starke Spielmacherin war, in der 50. Minute zu einer guten Möglichkeit aus 20 Metern, die jedoch durch die Torhüterin pariert wurde. Kurze Zeit später zeigte sich auch Vivien Kocks mit einer guten Einzelleistung. Zunächst spielte sie drei Gegenspielerin aus und setzte aus 18 Metern zum Torschuss an, welcher das tor nur knapp verfehlte. Hierauf erkämpfte sich Alina Gauder erneut den Ball und ließ zwei Gegenspielerinnen stehen, ehe sie im Strafraum durch die letzte Verteidigerin ins Straucheln gebracht wurde und nur schwach abschließen konnte.

Das spielerische Übergewicht lag in diesen ersten Minuten ganz klar beim VfL. Lediglich einige gut herausgespielte Konter sorgten für gefährliche Situationen. In der 60. Spielminute setzte sich Heessen mit einem guten Pass in die Spitze gegen die sonst souveräne Abwehr durch. Im Eins gegen Eins zwischen der Stürmerin und Torhüterin Engels konnte diese den richtigen Moment abpassen und war mit einem gekonnten Sprung vor der Gegenspielerin am Ball. Nur fünf Minuten später sorgte eine Unachtsamkeit in der Sendener Defensive dafür, dass Heessen einen tödlichen Pass in die Mitte spielen konnte und auf gleicher Höhe mit der letzten Verteidigerin den Ball bekam. Im darauf-folgenden Eins gegen Eins hatte Engels zum ersten Mal das Nachsehen, als der Ball im langen Eck einschlug. Trotz des Gegentreffers war die gesamte Mannschaft bereit alles für den Sieg - oder zumindest das Unentschieden - zu geben. Allen Angriffsbemühungen zum Trotz gelang es der Eintracht erneut einen guten Konter zu spielen. Wieder griff Engels beherzt gegen die Stürmerin ein, konnte den Ball aber an der Strafraumgrenze lediglich nach rechts raus abwehren. Die Stürmerin kam an der Ecke des Strafraums erneut in Ballbesitz und schoss direkt aufs Tor. In der Mitte wartete ihre Mitspielerin auf den Ball um diesen aus vier Metern Entfernung einzuschieben. Die letzte Abwehrspielerin stand jedoch noch nicht einmal am Elfmeter-Punkt, sodass es völlig unverständlich war, wieso der Schiedsrichter dieses Tor gegeben hatte. Selbst die lautstarken Proteste der Trainer und Spieler änderten nichts an der Entscheidung.

Nachdem zuvor bereits einige strittige Szenen auf beiden Seiten mit gefährlichem Spiel laufen gelassen wurden, kam es in der 74. Minute zu einem unrühmlichen Foulspiel. Am Mittelkreis streckte eine Heessenerin Vivien Kocks mit einem Tritt in die Wade nieder, der zu erwartende Pfiff und folgerichtige Verwarnung blieben jedoch aus. Erst als der Schiedsrichter die Verletzung der Spielerin erkannte, unterbrach er das Spiel. Zwischen dem Schiedsrichter und dem heraneilenden Trainer Jochen Möller, der sich um die verletzte Kocks kümmerte, entbrannte ein heftiges Wortgefecht nachdem Möller nach angeblicher Beleidigung der Sportanlage verwiesen wurde. Für den unrühmlichen Höhepunkt sorgte währenddessen die Spielerin Fiona Schütz, die sich demonstrativ in kurzer Entfernung zu der am Boden liegenden Kocks stellte und diese laustark auslachte, was der Schiedsrichter angeblich nicht bemerkt hatte. So endete diese zunächst gute und kampfbetonte Partie in einem Chaos mit 0:2.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels - Andrea Vollmer, Chiara Schulze-Hillert, Helena Kabisch (Vanessa Piepenbreier 29.), Alina Kelle - Kira Sothmann, Laura Entrup (Katharina Hömberg 24.), Alina Gauder, Jennifer Blicker - Vivien Kocks, Ute Nieländer.

Tore: 0:1 (65.), 0:2 (72.).

Beste Spielerinnen: Das gesamte Team


6. Meisterschaftsspiel SuS Olfen - VfL Senden 0:8 (0:4) am 08.11.2008

Auch Olfen musste Federn lassen

Ergebniskopie vom Heeren-Spiel / Sendener Schwächen noch zu deutlich

Senden / Olfen. Zum sechsten Meisterschaftsspiel reiste die Sendener B-Jugend nach Olfen. Wie auch in den Spielen zuvor, war Senden klar spielbestimmend und siegte souverän, wie zwei Wochen zuvor in Heeren, mit einem 8:0-Kantersieg. Trotz der vermeindlich hohen Ergebnisse, gibt auch dieses Spiel wieder viele Möglichkeiten der Verbesserung her.

In einer taktischen Umstellung startete Senden heute ohne Kapitänin Alina Kelle in der Defensive sowie ohne Laura Lazdins im Angriff. Auch die sich ständig steigernde Aida Melesse begann das Spiel auf der Bank. Damit die Mannschaft auch ohne wichtige Stützpfeiler im Spiel bestehen kann, entschieden sich die Trainer zu dieser neuen Startaufstellung, in die entsprechend Ann-Kathrin Kraft, Victoria Cunen und Laura Entrup gerutscht waren.

Leider erwiesen sich die Umstellungen in den ersten zehn Minuten des Spiels nicht gerade als erfolgsversprechend. Viel Unsicherheit herrschte auf der rechten Seite bei Ann-Kathrin Kraft und der davor spielenden Victoria Cunen. Olfen nutze dies und kam mit Katharina Strauch und Janine Weckermann zu gefährlichen Angriffen, bei denen einmal Torhüterin Chiara-Marie Engels beherzt eingreifen musste. Nach den anfänglichen Zuordnungsproblemen kam Senden nun besser ins Spiel. Vor allem Alina Gauder und Vivien Kocks ermöglichten durch ihre gute Defensivarbeit die ersten Angriffsversuche aus der eigenen Hälfte. Über die rechte Seite war es wieder einmal Kira Sothmann, die ihre Gegenspielerin schwindelig spielte und ihre enorme Schnelligkeit im Laufduell ausnutzen konnte. Hatten zuvor noch Vivien Kocks und Alina Gauder ihre Chancen vergeben, war es in der 17. Minute Kira Sothmann, die nach einem starken Zweikampf die Oberhand behielt und den Ball von rechtskommenden im langen Eck flach versenkte. Der Knoten schien nun geplatzt und das Spiel sollte sich wie gewohnt in Richtung gegnerisches Tor entwickeln. Nur zwei Minuten später war es Vivien Kocks, die Alina Gauder völlig frei stehend neben sich übersah und den Ball lang auf Kira Sothmann spielte, die mit einer Körpertäuschung im Strafraum an ihrer Bewacherin vorbeiging, den Schuss aber neben den Pfosten setzte. In der 21. Minute kam der Ball nach einer Ecke hoch herein und wurde durch Kira Sothmann verlängert. Jennifer Blicker konnte den Ball im Gedränge ebenso wenig einnetzen wie auch Laura Entrup, die immer ein Bein zwischen sich und dem Tor hatten. Erst Katharina Hömberg erwischte den Ball passender und erzielte mit dem linken Fuß das 2:0 für den VfL. Wieder sollte es nur kurze Zeit dauern, ehe sich Kira Sothmann wieder von ihrer Gegenspielerin löste und im Nachschuss ihren zweiten Treffer zum 3:0 beisteuerte.

Für Olfen schien deutlich zu werden, dass der Zug mit dem 0:3 bereits abgefahren sei. Dementsprechend agierten die Grün-Weißen teilweise zu langsam und hatten des Öfteren das Nachsehen gegen gewitzte Sendenerinnen. Ein gut rausgespielter Angriff von Andrea Vollmer über Alina Gauder landete nach einer Quervorlage hüfthoch bei Jennifer Blicker, welche den Ball aber nur knapp über das Tor setzen konnte. Trotz einiger vergebener Chancen machte Senden weiterhin starken Druck. Olfen kam lediglich zu drei weiteren Angriffen, die jedoch souverän von der eingewechselten Alina Kelle im Zusammenspiel mit Andrea Vollmer und Helena Kabisch sowie Jennifer Blicker im Keim erstickt wurden. Auf der anderen Seite nutze Alina Gauder ihre Chance und nahm einen Abpraller mit vollem Risiko und wurde mit einem Treffer aus 18 Metern im rechten Giebel belohnt. Dem VfL war anzumerken, dass hier mehr als nur vier Treffer vor dem Seitenwechsel möglich waren. Dementsprechend trieben die VfLerinnen das Spiel mit gutem Angriffsfußball stetig nach Vorne. Selbst Andrea Vollmer oder Alina Kelle drückten weit in die gegnerische Hälfte und sorgten für gefährliche Situationen, die letztlich in den Armen der starken Torhüterin Yasmin Koch endeten.

Für die zweite Halbzeit hatte sich vor allem Vivien Kocks viel vorgenommen, die ihrem Trainer noch einige Tore schuldig war. Als hätte sie nur auf die Aufforderung in der Halbzeit gewartet, spielte Vivien Kocks nun wie entfesselt. Zwei starke Soli durch das Mittelfeld und gute Abgaben zu Kira Sothmann in die Tiefe sorgten wieder für Torgefährlichkeit im Olfener Strafraum. In der 53. Minute sollte auch bei Vivien Kocks der Knoten platzen. Mit einem schönen Schuss aus 9 Metern erzielte sie ihren ersten Treffer und erhöhte somit auf 5:0 für den VfL. Weitere acht Minuten sollte es dauern, ehe Vivien Kocks das Tor des Tages erzielte. Nachdem die Torhüterin, die Olfen zur Halbzeit gewechselt hatte, den Ball noch halten konnte, warf diese den Ball vor sich hin und wollte einen Abschlag vom Boden ausführen. Da der Ball zu diesem Moment jedoch wieder im Spiel war, schaltete Vivien Kocks am schnellsten und ging auf den Ball und erzielte so das 6:0 für Senden. Nur fünf Minuten später sollte sich die mangelnde Lernbereitschaft der Olfener Schlussfrau offenbaren, welche den Ball wieder vor sich warf. Die heranstürmende Vivien Kocks konnte aber den schnellen Fuß der Torhüterin nicht ganz überwinden, sodass der Ball knapp neben dem Pfosten landete. Laura Lazdins konnte diesen Ball zwar noch von der Linie holen, den Pass in den Rückraum konnten aber weder Ann-Kathrin Kraft, Aida Melesse noch Victoria Cunen verwerten, sodass letztlich Jennifer Blicker mit einem starken Schuss nur knapp hinter dem Tor landete. Zahlreiche Angriffe kamen nun wieder über die rechte Seite, auf der sich Alina Kelle und Kira Sothmann exzellent verstanden und gerade Alina Kelle durch gute Flanken in den Strafraum für gute Möglichkeiten sorgte. Nach der Auswechselung von Andrea Vollmer leitete Jennifer Blicker die Geschicke in der Abwehr. Wie verwundbar Senden ohne ihre Chefin ist, zeigten die folgenden Szenen, als sich die Hintermannschaft klassisch auskontern ließ und Helena Kabisch auf der linken Seite durch ihre zu tiefe Stellung das Abseits aufhob. Schlussfrau Chiara-Marie Engels und dem Einsatz der heraneilenden Jennifer Blicker ist es in dieser Situation zu verdanken, dass in den Schlussminuten nicht noch der Gegentreffer fiel. Auch in der nächsten Aktion war es wieder Jennifer Blicker, die ihrer Gegnerin den Ball noch ablief und auf Chiara-Marie Engels spielte. Diese jedoch nahm den Ball mit der Hand auf und verursachte so einen indirekten Freistoß etwa 18 Meter halbrechts vor dem Tor. Den daraus folgenden Freistoß konnte Senden erfolgreich zur Ecke klären, welche nach einem Handspiel der Stürmerin im Nichts verpuffte. Besonders Helena Kabisch merkte man in der zweiten Hälfte ein sehr starkes Zweikampfverhalten an, was noch durch ein besseres Stellungsspiel ergänzt werden muss.

Kurz vor Ende des Spiels konnte sich erneut Vivien Kocks durchsetzen und nach einer zuvor vertanen Chance nach starkem Kombinationsspiel mit Alina Gauder und Laura Entrup das 7:0 für den VfL erzielen. In den Schlussminuten setze der VfL noch einmal alles in der Offensive und drückte auf weitere Treffer, erst Kira Sothmann (78.), dann Vivien Kocks (79.) und Victoria Cunen (79.) verpassten den erneuten Treffer. Zum versöhnlichen Ende brachte Andrea Vollmer das Spiel. Seit einigen Minuten in der Offensive agierenden, setzte sie sich wieder im 1 gegen 1 durch und konnte den Ball auf Kira Sothmann ablegen, die den Ball an Laura Entrup weitergab. Den zurückgelegten Ball spielte Olfen aus dem Strafraum, wo wieder Andrea Vollmer lauert, den Ball mitnahm und mit einem schönen Rechtsschuss im rechten Ecke versenkte. Dieser Treffer markierte gleichzeitig auch den Schlusspfiff einer deutlichen, jedoch nicht überragenden Partie.

Im Hinblick auf das Spitzenspiel gegen den Verfolger aus Heessen am 22.11. im Sportpark muss der VfL noch einige Schwächen abstellen und individualtaktische Verbesserungen im Defensivbereich anbringen. Trotz des hohen Ergebnisses war es teilweise erschreckend, wie schwach die Rückwärtsbewegung einiger Mittelfeldspieler war, selbst wenn Olfen mit Überzahl in die Sendener Hälfte drängte. Jedoch muss man auch anerkennen, dass die Truppe in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht hat und gerade im körperbetonten Spiel viel dazu gelernt hat. Von der Außenlinie betrachtet kann man auf Sendener Seite nicht mehr vom "Mädchen"-Fußball sprechen. Die Truppe ist auf dem richtigen Weg, eine noch bessere Fußballmannschaft zu werden. Dass es am Ende nicht nur für die Meisterschaft, sondern auch den Aufstieg reichen soll, ist ohnehin Klar. Dass der Weg aber noch weit, steinig und mit viel intensiver Arbeit verbunden ist, wird die Mannschaft in den nächsten Wochen und Monaten merken, die mit guten Hallenturnieren und noch zwei Meisterschafts- und einem Freundschaftsspiel gespickt sind.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels - Ann-Kathrin Kraft, Andrea Vollmer, Jennifer Blicker, Helena Kabisch, Alina Kelle - Kira Sothmann, Katharina Hömberg, Alina Gauder, Laura Entrup, Victoria Cunen, Aida Melesse - Vivien Kocks, Laura Lazdins.

Tore: 1:0 Kira Sothmann (17.), 2:0 Katharina Hömberg (21.), 3:0 Kira Sothmann (23.), 4:0 Alina Gauder (32.), 5:0 Vivien Kocks (53.), Vivien Kocks (61.), Vivien Kocks (76.) und Andrea Vollmer (80.).

Beste Spielerinnen: Nummer 7


5. Meisterschaftsspiel BSV Heeren - VfL Senden 0:8 (0:4) am 25.10.2008

Fünfter Sieg in Folge

Kocks wieder mit drei Treffern / Defensive mit wenig Arbeit

Senden. Wieder ein Torfestival. Wieder drei Punkte geholt. Wieder zu wenig Chancen genutzt. Trotz der guten Ergebnisse und der zahlreichen Tore der Sendener B-Juniorinnen, können die Trainer Jochen Möller und Christian Arends noch nicht zufrieden mit der Leistung der Mannschaft sein. Auch im Spiel gegen BSV Heeren hatte Senden wieder drei Mal so viele Chancen wie Tore und musste sich am Ende "nur" mit acht Treffern zufrieden geben. Diese Luxusprobleme bereiten vor allem Sorge im Hinblick auf die mögliche Aufstiegsrunde, in der man es mit deutlich stärkeren Gegnern zu tun bekommen könnte. Eine Leistungssteigerung und bessere Torausbeute sollen vor allem die nächsten Spiele und die geplanten Winterturniere, davon eines mit ambitionierten A-Ligisten und Bezirksligisten, bringen.

In einem wieder mal recht einseitgen Spiel nahm Senden gleich das Heft in die Hand und bekam die erste Torchance nach dem Anstoß. Beim ersten Mal noch ohne Torerfolg war es in der vierten Minute Mittelfeldmotor Alina Gauder, die mit einem 40 Meter-Solo und einem hervorragenden Abschluss das 0:1 für den VfL markierte. Der frühen Führung zum Trotz lief das Spiel jedoch nicht nach den Wünschen der Sendener Trainer, Einige Torchancen wurden zu leichtfertig vergeben. Das Spiel lief nicht rund. Zu oft verlor man den Ball, sodass Heeren mehr Ballbesitz vorweisen konnte, Senden aber die besseren Möglichkeiten hatte. Zu oft ging man dem Ball nicht entgegen und setze nicht entscheidend nach. Fehlende Abstimmung in der Defensive sorgten für zwei annähernd gefährliche Situationen. Torhüterin Chiara-Marie Engels musste jedoch nicht ernsthaft eingreifen. Besonders zu verdanken hat sie dies Andrea Vollmer, die ein ums andere Mal abräumte und die Heerener Spielerinnen zum verzweifeln brachte. In der 31. Minute konnte Laura Lazdins den nächsten Sendener Treffer markieren. Nach schöner Hereingabe durch Vivien Kocks, nutze die Stürmerin die Abspracheprobleme der Verteidigerin mit ihrer Schlussfrau. Nach der zuvor langen torlosen Zeit konnte Kira Sothmann nach toller Einzelleistung über die rechte Seite das 0:3 (37.) erzielen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätte Lazdins ihr Torekonto noch erhöhen können, ließ aber der Verteidigerin den Vortritt, die mit ihrem Eigentor unglücklich aber elegant per Hacke das 0:4 herstellte.

Nach dem Seitenwechsel nahm sich der VfL vor, wieder mehr zu spielen und ohne Ball mehr Bewegung zu zeigen. Entsprechend sahen die Zuschauer eine bessere Partie mit mehr Bewegung auf beiden Seiten und verbissenen Zweikämpfen, die vor allem Jennifer Blicker und Alina Kelle sowie Alina Gauder für sich entschieden. Nur fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff ging Senden durch das erste Tor von Vivien Kocks, die den Ball nach schöner Hereingabe von Alina Gauder nur über die Linie schieben musste, mit 0:5 in Führung. Senden war nun deutlich mehr Drang zum Tor anzusehen. Dies spiegelte sich in zahlreichen guten Kombinationen wieder, die mit erfolgsversprechenden Abschlüssen vollendet wurden. Letztes Hinderniss war entweder die Größe des Tores oder die sehr stark parierende Torhüterin der Heerenerinnen. Nicht nur einmal konnte sich die Defensive des BSV bei dem starken Rückhalt bedanken. Machtlos war diese jedoch, als Jennifer Blicker, nach zuvor noch vergebene Chance, den Ball zum 0:6 versenkte.

In der Defensive kehrte nun leider der Schlendrian ein. Andrea Vollmer stand mehrfach alleine gegen teilweise drei Heerenerinnen in der eigenen Hälfte, setze sich aber auch gegen die Überzahl entscheidend durch, letztlich auch im Zusammenspiel mit Chiara-Marie Engels im Tor. Hier ließen sich die Defizite in der Absprache deutlich erkennen. Kurz danach war es wieder Blicker, die den Ball zentral vor dem Tor bekam und aus 15 Metern den Abschluss suchte, jedoch keinen Treffer erzielen konnte. Das 0:7 besorgte Vivien Kocks mit ihrem zweiten Tor in der 76. Minute. Wie zuvor Blicker, scheiterte Kocks kurz danach noch einmal an der Torfrau. In der letzten Spielminute wagte sie jedoch den erneuten Abschluss und wurde mit dem Treffer zum 0:8 belohnt.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels - Alina Kelle, Aida Melesse, Andrea Vollmer, Jennifer Blicker - Kira Sothmann, Katharina Hömberg, Alina Gauder, Laura Entrup, Victoria Cunen - Vivien Kocks, Laura Lazdins und Ute Nieländer.

Tore: 1:0 Alina Gauder (4.), 2:0 Laura Lazdins (31.), 3:0 Kira Sothmann (37.), 4:0 Eigentor (40.), 5:0 Vivien Kocks (45.), Jennifer Blicker (60.), Vivien Kocks (76.) und Vivien Kocks (80.).


4. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Grün-Weiß Selm 5:0 (4:0) am 18.10.2008

Senden sammelt fleißig weiter

Konstantes Spiel mit deutlichem Sieg / Engels und Nieländer verletzt

Senden. Nach dreiwöchiger spielfreier Zeit hieß es für die B-Juniorinnen des VfL Senden wieder fleißig Punkte sammeln. Im Sendener Sportpark wurde der Gast  DJK Grün-Weiß Selm empfangen, an den die Sendenerinnen noch gute Erinnerungen nach den letztjährigen 7:0- und 8:0-Siegen hatten. Trotz dieser guten Ergebnisse in der Vorsaison sollte dieses Spiel kein Selbstläufer werden.

Getreu der Traineransprache machte der VfL direkt Druck auf die Selmer Mannschaft. Frühes Stören beim Spielaufbau, konsequentes Verhalten im Zweikampf und die überragenden Schnelligkeit der Flügelspielerinnen Kira Sothmann und Jennifer Blicker brachten Selm in arge Bedrängnis. Folgerichtig markierte Senden früh das 1:0 in der vierten Minute durch Kira Sothmann, die ihr 30 Meter-Solo mit diesem Treffer krönte. In der achten Spielminute zog auf der anderen Seite Jennifer Blicker nach und erzielte den zweiten Treffer für den VfL.  Die spielerische und läuferische Überlegenheit war deutlich zu erkennen. Selm hatte große Probleme die schnell agierenden Sendenerinnen nur annähernd unter Kontrolle zu bringen. Allen voran Alina Gauder setzte merklich Akzente im zentralen Mittelfeld und eröffnete durch ihr hervorragendes Passspiel einige Möglichkeiten. Nach zahlreichen Chancen und einigen Abseitsstellungen, die teilweise auch durch mangelnde Laufbereitschaft der Grün-Weißen entstanden, schoss erneut Jennifer Blicker den Ball in die gegnerischen Maschen (19.).

Trotz der sehr hohen Spielanteile und der Verlagerung der Partie in die Selmer Hälfte, konnten auch diese sich zwei Chancen erspielen. Dem hervorragenden Stellungsspiel, insbesondere von Andrea Vollmer, Alina Kelle und Helena Kabisch hatte es Torhüterin Chiara-Maria Engels, dass sie an diesem Tag relativ selten eingreifen musste, bei einem Konter, den sich die Selmerin zu weit vorgelegt hatte, aber hellwach war und den Ball an der Strafraumgrenze unter sich begrub. In der 34. Minute machte Vivien Kocks den torlosen Minuten den Gar aus und erhöhte die Sendener Führung auf ein beruhigendes 4:0.

Zu Beginn der zweiten Hälfte nahm Senden ein wenig das Tempo raus und versuchte durch genaues Kurzpassspiel Ball und Gegner laufen zu lassen.  Nach nur drei Minuten erzielte die eingewechselte Ute Nieländer den fünften Treffer für den VfL, nachdem Vivien Kocks erneut an der Schlussfrau scheiterte. Die mittlerweile auf das Feld gewechselte Chiara-Marie Engels musste in der 47. Minute verletzt vom Platz getragen werden, nachdem sie in einem Zweikampf undglücklich umknickte. Die spätere Untersuchung stellte eine Verstauchung  fest und die daraus resultierende einwöchige Zwangspause. Mit nun lediglich einer Auswechselspielerin am Spielfeldrand schaltete Senden nun einen Gang herunter. In der 65. Minute erwischte es die nächste Sendenerin. Die zuletzt erfolgreiche Ute Nieländer bekam einen Flankenversuch aus kurzer Distanz direkt an den Kopf und musste mit starken Kopfschmerzen und Gleichgewichtsproblemen ebenfalls den Platz verlassen.  Am Ende hatte Senden einige gute Chancen, die jedoch ungenutzt blieben, sodass der Endstand 5:0 lautete.

Der VfL bleibt mit diesem Sieg weiterhin Tabellenführer vor der Mannschaft des SVE Heessen, die die Sportfreunde Bockum an diesem Tag mit 10:0 besiegen konnten. In den kommenden vier Spielen vor der Winterpause soll der Grundstein für die Rückrunde und die angestrebte Meisterschaft gelegt werden. Im richtungsweisenden Spiel gegen Heessen am 22.11.08 könnte Senden seine Titelambitionen unterstreichen und den Konkurrenten mit fünf Punkten Vorsprung hinter sich lassen.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels - Alina Kelle, Helena Kabisch, Andrea Vollmer - Jennifer Blicker, Kira Sothmann, Ann-Kathrin Kraft, Katharina Hömberg, Alina Gauder, Victoria Cunen - Vivien Kocks, Laura Lazdins und Ute Nieländer.

Mannschaft DJK Grün-Weiß Selm: Melanie Zieske - Katharina Kwast, Jasmin Lonparski, Vivian Knappmann, Melanie Baho, Saskia Leicht, Jessica Piecuch, Angelina Kotucha, Sylvia Rochfalski, Jaqueline Lücke, Kimberley Lübbing, Shanice Meyer, Fabienne Altenkemper und Julie Wäsemann.

Tore: 1:0 Kira Sothmann (4.), 2:0 Jennifer Blicker (8.), 3:0 Jennifer Blicker (19.), 4:0 Vivien Kocks (34.) und 5:0 Ute Nieländer (43.)


Kreispokalachtelfinale SV Eintracht Heessen - VfL Senden 4:3 (1:2) am 27.09.2008

Senden: Pokalaus nach packendem Krimi

Halbzeitführung nicht ausgebaut / Starkes Spiel beider Teams

Heessen / Senden. Zum Nachholtermin des Kreispokalachtelfinals zwischen dem SV Eintracht Heessen und dem VfL Senden reiste die Truppe von Christian Arends und Jochen Möller am Samstag nach Heessen. Senden hatte trotz der Personalprobleme durch die abwesende Kira Sothmann und Ann-Kathrin Kraft den festen Willen die nächste Runde zu erreichen. Aus der eigenen C-Jugend half Vanessa Piepenbreier aus.

Entsprechend der Ansprache von Trainer Christian Arends machte Senden sofort Druck und nutzte gleich die erste Unsicherheit in der Heesener Abwehr. Alina Gauder konnte bereits in der 2. Spielminute mit einem starken Schuss aus halbrechter Position 18 Meter vor dem Tor den Führungstreffer für Senden erzielen. Die überraschten Heessenerinnen hatten nicht nur bei dem frühen Gegentreffer Probleme. Das gute Stellungsspiel der Sendener Viererkette ließ Heessen gleich drei Mal in Folge ins Abseits laufen. In der 11. Minute sah die Hintermannschaft des VfL jedoch nicht gut aus, als Heessen zum 1:1 ausglich. Senden musste nun reagieren und spielte gute Kombinationen über die rechte Seite mit Kapitänin Alina Kelle und Jennifer Blicker. Nach einem Zweikampf an der Heessener Grundlinie kam Alina Gauder zum Schuss und schlug den Ball hoch in den Strafraum. Die Torhüterin verschätze sich, sodass Vivien Kocks ein leichtes Spiel hatte und in der 22. den Ball vor der Schlussfrau über die Linie schieben konnte. Mit der Führung im Rücken nahm Senden nun einen Gang heraus und ließ der Eintracht mehr Spielmöglichkeiten. Alle Offensivbemühungen endeten jedoch meist vor der Abwehr bei Helena Kabisch und Alina Gauder. Kurz vor der Halbzeitpause konnte Andrea Vollmer eine gute Chancen des SVE verhindern und sicherte Senden die Führung zur Halbzeit.

In einem Spiel mit fast ebenbürtigen Teams hatte Senden bis zur Hälfte zu wenig aus den Chancen gemacht. Die Möglichkeit zur zwei oder drei Tore Führung war nach Ansicht von Trainer Christian Arends mehr als überfällig. Die VfLerinnen sollten nach dem Seitenwechsel nun wieder das Spiel der ersten zehn Minuten aufnehmen und möglichst früh "den Sack zu machen".

Entgegen der Forderung konnte Senden den Abschluss jedoch nicht richtig finden und blieb in den Folgeminuten ohne Treffer. Heessen setzte alles daran den Ausgleich zu erzielen und konnte in der 55. Minute wieder den Ausgleich herstellen. Man merkte dem VfL nun an, dass die Nervosität einiges dazu beitrug, dass man sich jetzt viel zu defensiv stellte und seltener den Weg über einen soliden Spielaufbau nach Vorne ging. In der Folge fing sich Senden in der 64. Minute einen Konter. Diesen konnte die Abwehr noch verhindern, aber auf Kosten eines aussichtsreichen Freistoßes. Nach dem Torhüterin Helena Kabisch, die in der Halbzeit mit Chiara-Marie Engels die Positionen tauschte, die Mauer gestellt hatte, blieb dieses unverständlicherweise in der gleichen Ecke stehen und kassierte den Treffer zum 3:2 in der Torwartecke. Trotzdem motiviert und nicht nachgebend Griff Senden wieder an und versuchte den Ausgleich zu erzwingen. Schöne Kominationen über die rechte Seite mit der eingewechselten Aida Melesse und Stella Weseloh, die Vivien Kocks und Vanessa Piepenbreier drei Mal gut in Szene setzen konnte, sollten Senden den verdienten Treffer bescheren. In der 70. Minute war es Vivien Kocks die die Mitgereisten und ihren Trainer erlöste und mit einem hohen Schuss die Torfrau erneut überraschte. Der Ball sprang über diese und vom linken Pfosten über die Linie. Die letzten zehn Minuten versuchte Senden nach der Auswechselung von Alina Kelle mit allen Mitteln dicht zu machen. Alina Gauder sicherte hinten mit ab, musste aber in der 76. Minute zuschauen, wie Heessen gut konterte und Helena Kabisch im 1 gegen 1 machtlos war. Das 4:3 war zu diesem Zeitpunkt verdient und brachte Heessen nach Vorne. Jetzt warf Senden alles nach Vorne und hatte durch einen Konter mit Vivien Kocks noch einmal die Chance, ließ diese jedoch ungenutzt und ging nach 80 Minuten als bessere Mannschaft, jedoch als Verlierer vom Platz.

Christian Arends resümierte nach dem Spiel: "Wir haben ein gutes Spiel gemacht und waren streckenweise sehr überlegen. In der ersten Hälfte hätten wir jedoch mindestens mit zwei Toren in Führung gehen müssen. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit vergessen das nachzuholen, was wir in den ersten 40 Minuten nicht schon erledigt hatten. Heessen hat stark gekämpft und am Ende durch gute Konter auch verdient gewohnen. Spannend werden die beiden ausstehenden Meisterschaftsspiele für uns, in denen wir am Ende unserer Favoritenrolle gerecht werden wollen."

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels (Helena Kabisch 46.) - Alina Kelle, Katharina Hömberg, Andrea Vollmer, Laura Entrup - Alina Gauder, Helena Kabisch, Stella Weseloh (Victoria Cunen 65.), Laura Lazdins (Vanessa Piepenbreier 32.), Jennifer Blicker (Ute Nieländer 27.) und Vivien Kocks.

Mannschaft SV Eintracht Heessen: Lydia Ilenseer - Luisa Lopez, Sarah Hanig, Anna Grotthoff - Sandra Nowak, Yesim Demir, Maria Lopez, Fiona Schütz - Svenja Hemke, Kristina Harlieb, Anna Zamboanga, Liv Hinzmann.

Tore: 0:1 Alina Gauder (2.), 1:1 (11.), 1:2 Vivien Kocks (22.), 2:2, (55.), 3:2 (64.), 3:3 Vivien Kocks (70.), 4:3 (86.).

Beste Spielerinnen: Alina Kelle, Jennifer Blicker und Andrea Vollmer.


3. Meisterschaftsspiel Sportfreunde Bockum - VfL Senden 2:7 (1:1) am 20.09.2008

Schwaches Spiel mit deutlichem Ausgang

Senden mit schlechtester Saisonleistung / Kocks und Lazdins mit zwei Toren

Senden / Bockum. Am Samstagmorgen trafen die B-Juniorinnen des VfL Senden bereits um 10 Uhr auf die Bockumer Sportfreunde in Bockum. Auf dem für Senden ungewohnten nassen Rasenplatz sollten heute drei Punkte eingefahren und mit nach Hause gebracht werden. Auf dem Papier war der VfL klarer Favorit, hatte man Bockum doch bereits im Pokal mit 6:1 rausgeworfen.

Zu Beginn zeigte sich schnell, dass Senden mit dem Geläuf nicht gut zu Recht kam und die Bälle oft versprangen. Zahlreiche Angriffe in der ersten Viertelstunde scheiterten entweder an den schlechten Einschätzungen oder an der mangelnden Laufbereitschaft der Steverstädter. Von außen betrachtet schienen beide Teams noch nicht ausgeschlafen zu sein und erlaubten sich zahlreiche Fehlpässe. In der 16. Spielminute konnte Vivien Kocks den Ball endlich im Bockumer Gehäuse unterbringen und brachte Senden 1:0 in Führung. Die Qualität des Spiels sollte dieser Treffer jedoch nicht steigern. Senden agierte nun noch offensiver, vergaß dabei jedoch das Mittelfeld, was des Öfteren mit einem 30 Meter Loch glänzte. Die Bockumerinnen nutzen das schlechte Stellungsspiel der Sendener Defensive in zahlreichen Konterangriffen, blieben aber zu nächst erfolglos. In der 23. Spielminute konnte Anika Suck den Ball quer vor das Tor von Schlussfrau Chiara Engels spielen. Janet Kestel nutzte die Chance zum überraschenden, aber zu dem Zeitpunkt verdienten 1:1 Ausgleichstreffer. In der Schlussviertelstunde der ersten Hälfte sahen die Zuschauer weiterhin eine Sendener Mannschaft, die heute auf jeder Position unter ihrem Niveau spielte. Lediglich Vivien Kocks und anfangs Alina Gauder ließen ihr eigentliches Können gelegentlich noch einmal aufblitzen. Mit dem 1:1 ging es auch in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte wollte Senden zur Wiedergutmachung nutzen. Die Defensive stand nun kompakter und rückte besser auf, sodass im Mittelfeld der Ball jetzt mehr gespielt wurde. Vor allem Jennifer Blicker zusammen mit Alina Gauder trieb den Ball in Richtung Bockumer Tor und sorgte für neue Torgefährlichkeit. Auf der rechten Außenbahn kam Kira Sothmann nun besser ins Spiel und konnte mehrere Flanken in den Strafraum bringen. Zwölf Minuten nach dem Wiederanstoß nahm sich Innenverteidigerin Andrea Vollmer ein Herz und spielte insgesamt vier Gegenspielerinnen aus und kam so völlig frei vor der Torhüterin zum Abschluss. Platziert in die untere rechte Ecke markierte Vollmer die 2:1-Führung. Wie befreit durch die Führung stellte Senden die Räume ab der Mittellinie gut zu und forcierte ein aggressives Offensivspiel. In der 60. Minute sollte auch die linke Seite mehr Beachtung bekommen. Laura Lazdins erkämpfte sich den Ball und ging im Laufduell aufs Tor zu. Mit einer schönen Bogenlampe überraschte Lazdins Torfrau Agnieszka Walochnik und erzielte das 3:1 für Senden. Bereits eine Minute später konnte sich Lazdins wieder durchsetzen. Den Torschuss konnte Walochnik noch parieren, musste sich aber bei dem direkten Nachschuss geschlagen geben. Mit der 4:1-Führung im Rücken nahm Senden wieder ein wenig Tempo aus dem Spiel, verlor aber gleichzeitig die Übersicht in der Defensive, als Anika Suck mit Janet Kestel gut kombinierte und in der 63. Minute nur noch an Schlussfrau Engels scheiterte. Eine Minute später war diese aber chancenlos, als Suck sich gut freilief und aus dem Rücken von Laura Entrup den Ball bekam und zum 2:4 ein netzte.

Wieder etwas wachgerüttelt von dem Gegentreffer besann sich der VfL auf seine eigentlichen Stärken und kam mit Alina Gauder über die rechte Seite. Die Flanke in den Torraum fand jedoch keine Sendener Angreiferin, landete dafür aber auf dem Fuß einer Verteidigerin und gelangte von dort in das eigene Tor. Das Spiel, zu diesem Zeitpunkt so gut wie entschieden, gewann durch den Treffer nicht an Attraktivität, da beide Teams nun eher dem Abpfiff als weiteren Angriffen entgegen spielten. Trotzdessen setzte sich Vivien Kocks in der 77. Minute noch einmal durch und versenkte den Ball im Nachschuss im Tor. Mit dem Schlusspfiff in der 80. Minute krönte Stella Weseloh ihre Leistung als vierte Sendenerinnen mit einem Treffer und dem gleichzeitigen 2:7-Endstand.

Mannschaft VfL Senden: Chiara-Marie Engels - Alina Kelle, Jennifer Blicker, Andrea Vollmer, Aida Melesse, Victoria Cunen - Kira Sothmann, Laura Entrup, Katharina Hömberg, Alina Gauder, Stella Weseloh - Vivien Kocks, Laura Lazdins und Ute Nieländer.

Mannschaft Sportfreunde Bockum: Agnieszka Walochnik - Annika Lodde, Gina Pröpper, Magdalena Walochnik, Hanna Öhlmann - Julia Cramer, Alina Blecke, Jessica Rudzinski, Bianca Rose - Janet Kestel und Anika Suck.

Tore: 0:1 Vivien Kocks (16.), 1:1 Janet Kestel (23.), 1:2 Andrea Vollmer (52.), 1:3, 1:4 Laura Lazdins (60., 61.), 2:4 Anika Suck (64.), 2:5 Eigentor (68.), 2:6 Vivien Kocks und 1:7 Stella Weseloh (80.).


2. Meisterschaftsspiel VfL Senden - 1. FC Pelkum 6:0 (3:0) am 13.09.2008


Tabellenführer abgeschossen- Die Zweite

Gauder mit überragender ersten Hälfte / Kocks wieder mit zwei Treffern

Senden. Nach dem erfolgreichen Meisterschaftsauftakt in Südkirchen (5:2-Auswärtssieg), konnte sich die U17 des VfL Senden im Spitzenspiel gegen den Tabellenführer 1. FC Pelkum auf eine starke Begegnung einstellen. Klar als Favorit betitelt, machte das Trainer-Duo Christian Arends / Jochen Möller den Spielerinnen jedoch klar, dass zwischen "auf dem Papier" und "auf dem Platz" oft ein gewaltiger Unterschied sein kann.

Gleich zu Beginn zeigte Senden die deutliche spielerische Überlegenheit gegenüber Pelkum. Im Mittelfeld zogen Alina Gauder und Kira Sothmann die Fäden. Oft wurde der Ball über die rechte Außenbahn gespielt, wo sich Sothmann durch ihre Schnelligkeit nahezu in jedem Zweikampf durchsetzen konnte. Relativ früh entstanden zahlreiche Chancen, die Senden jedoch erst in der 14. Minute durch einen tollen Schuss von Alina Gauder, die sich im Strafraum durchsetze, nutzen konnte. Mit dem 1:0 im Rücken spielte der VfL nun frei nach Vorne und erhöhte den Druck merklich. In der 20. Minute landete ein durch eine Pelkumer Verteidigerin abgefälschter Schuss wieder in den Maschen. Trotz der frühen 2:0-Führung merkte man dem Tabellenzweiten an, dass das Spiel über 80 Minuten ein hohes Tempo mit vielen Toren werden sollte. Nach schönen Kombinationen von Alina Kelle mit Jennifer Blicker und Andrea Vollmer war es wieder Gauder, die als Nummer 10 das Spiel an sich nahm und in der 26. Minute mit dem 3:0 aus etwa 22 Metern Entfernung die Führung noch einmal erhöhen konnte.

Weitere Angriffe über die linke Außenbahn mit Chiara Engels, sowie mit der eingewechselten Ann-Kathrin Kraft und Laura Lazdins brachten zwar Gefahr in den gegnerischen Strafraum, letztlich blieb der vierte Treffer aber verwehrt. Die bis dahin gut mitspielende, aber vor dem Tor noch zu abschlussschwache Vivien Kocks, erkämpfte sich einmal mehr den Ball und setzte den Ball, nach einem guten Doppelpass mit Stella Weseloh, knapp neben den Pfosten. Nach 40 Minuten gingen beide Mannschaften in die Halbzeitpause bei einem Stand von 3:0 für den Gastgeber.

Trotz der warmen Temperaturen forderten die Trainer die Truppe noch einmal auf, den Sack nun endlich dicht zu machen. Die zuvor auf dem Feld spielende Chiara Engels ersetzte Torhüterin Helena Kabisch, die in der ersten Hälfte lediglich drei Ballkontakte hatte und nun auf der linken Abwehrseite angriff. Gauder blieb auf Grund von Leistenproblemen zunächst auf der Ersatzbank.

Im zweiten Durchgang setzte Senden wieder alles auf die druckvolle Offensive. Pelkum hatte zunehmenden Probleme, den Ball aus der eigenen Hälfte zu bekommen und war selbst bei langen Bällen in die Tiefe harmlos, da die Viererkette stets gut stand und läuferisch klar dominierte. Pelkum regierte auf die erste Hälfte mit einer deutlich defensiveren Taktik. Senden versuchte zwar den Weg in Richtung Tor zu gehen, die Abwesenheit von Gauder machte sich dabei deutlich bemerkbar. Zu wenig Kreativität, mangelnde Kommunikation und zu wenig Laufbereitschaft hinderten Senden an dem nächsten Treffer. Pelkum stand nun kompakter und konnte die Bälle besser klären. Sechser Katharina Hömberg und Andrea Vollmer versuchten mit kurzen Pässen im Mittelfeld den Spielfluss zu erhöhen, scheiterten häufig am gegenerischen Fuß, der jetzt oft einen Tick früher am Ball war.

Erst in der 53. Minute erlöste Kocks die knapp 40 Zuschauer im Sportpark mit einem schönen Treffer in die linke Ecke. Damit schien der Knoten geplatzt. Die Moral der Elf von Trainerin Claudia Bellenhaus schien nun endgültig zerstört zu sein. Dies machte sich in den zahlreichen Befreiungsschlägen der Pelkumerinnen bemerkbar, die spielerisch Senden nur noch wenig entgegensetzten. Lediglich Kapitänin Tugce Micik und Sharon Blasko zeigten wenigstens den Willen, keine weiteren Gegentore zu bekommen.

In der 70. Minute war jedoch aller Einsatz zum Trotz der fünfte Treffer für Senden das Ergebnis eines indirekten Freistoßes, den Vivien Kocks mit einem schönen Schuss ins lange Ecke nutzte. Vorangegangen war eine Spielverzögerung der Torhüterin, die den Ball länger als erlaubt nicht für das Spiel frei gab. In den letzten Minuten wollte Senden das halbe Dutzend noch einmal voll machen und drückte Pelkum weit Hinten rein. Mit dem Schlusspfiff fiel in der 80. Minute das Tor zum 6:0 Endstand. Torschützin war wieder einmal Alina Gauder.


Mannschaft VfL Senden: Helena Kabisch - Alina Kelle, Chiara Engels, Jennifer Blicker, Andrea Vollmer - Kira Sothmann, Katharina Hömberg, Ann-Kathrin Kraft, Alina Gauder, Stella Weseloh - Vivien Kocks und Laura Lazdins.

Mannschaft 1. FC Pelkum: Gioia Leyer - Michelle Krämer, Leonie Grauwinkel, Charleen Bellenhaus, Sharon Blasko - Jannika Volmar, Pia Klooserboer, Janina Nillies, Tugce Micik - Melissa Krämer, Jennifer Botta und Jenny Liesegang.

Tore : Gauder (14., 26. und 80.), Kocks (53. und 70.) und Eigentor (20.)


1. Meisterschaftsspiel SV Südkirchen - VfL Senden 2:5 (0:3) am 06.09.2008


Tabellenführer abgeschossen

Kocks trifft doppelt / Ergebnis noch nicht das Ende der Fahnenstangen

Senden / Südkirchen. Zum Meisterschaftsauftakt ging es für den VfL Senden am Samstag nach Südkirchen. Als einzige Mannschaft noch ohne Spiel, da Senden als erstes Team spielfrei hatte, ging die Truppe von Trainer Jochen Möller und Christian Arends hoch motiviert und gespannt auf die Stärke des Tabellenführers in das erste Match.

Auf dem Aschenplatz kamen die Sendenerinnen schnell zu recht und kontrollierten das Geschehen. Gleich in den ersten Minuten kamen die Mädels vom VfL zu Torchancen. In der 4. Spielminute konnte Innenverteidigerin Jennifer Blicker den Ball zur 1:0-Führung im Südkirchener Gehäuse unterbringen. Durch das früher Tor verunsichert, lief bei Südkirchen in der Folgezeit wenig Gutes zusammen. Senden machte konstant Druck, nutze aber die vielen Möglichkeiten nicht. In der 11. Spielminute hätte es bereits 3:0 stehen können, jedoch gelang es erst Kira Sothmann über Rechts kommenden die Chance zu nutzen und die Torhüterin zu überwinden.

Ein wenig wachgerüttelt von den Gegentreffern und der Südkirchener Schlussfrau kam die Heimmannschaft nun besser ins Spiel und erarbeitete sich zwei gut herausgespielte Angriffe, die jedoch in der letzten Konsequenz nicht zum Anschlusstreffer führten. Nachdem Senden zeitweise das Tempo aus dem Spiel genommen hatte, war es wieder einmal die quirlige Alina Gauda, die sich gleich gegen drei und vier Gegener behaupten konnte. In Zusammenspiel mit Sothmann kam Senden zu einer weiteren Chance, die zunächst ungenutzt blieb als Vivien Kocks das Tor nicht machte, die Torhüterin den Ball aber auch nicht festhielt. Nach dem anschließenden Pfostenschuss kam der Ball direkt vors Tor. Siegreich in dem Gestocher um das runde Leder ging Laura Lazdins hervor, die mit Entschlossenheit für das 3:0 der Sendenerinnen sorgte. Mit diesem Stand ging es sechs Minuten später auch in die Halbzeitpause. Für Trainer Jochen Möller ein bis dato erfolgreicher Meisterschaftsauftakt, dem er nur minimale Kritikpunkte hinzufügte.

Nach dem Seitenwechsel sollte es ganz schnell gehen. Die seit der Vorbereitung torlose Stürmerin Vivien Kocks erkämpfte sich in der 47. Minute den Ball und schob aus 14 Metern den Ball in die linke Torecke und beendete ihre trefferfreie Zeit. Bei diesem deutlichen Stand blieb Südkirchen nur noch der Angriff aufs Sendener Tor. Man merkte, wie der SV jetzt das Tempo erhöhte und mehr mit langen Bällen über die Außen arbeitete. Die zuvor noch sehr souveräne Viererkette zeigte jetzt Konzentrationsmängel, sodass einige Male abwechselnd die Abseitsstellung von einer Verteidigerin aufgehoben wurde. Dementsprechend nutzte Südkirchen die Gunst der Stunde und erzielte in der 57. den Treffer zum 1:4. Lediglich sieben Minuten später gelang dem Sportverein das 2:4. Senden wirkte nun unstimmig und spielte eine shwache zweite Hälfte. Klare Bälle sah man nur noch selten. Zu viele individuelle Fehler bestimmten das Sendener Spiel, dass weit unter de Niveau der ersten Halbzeit lag. Lange zitterte Senden sich durch das Spiel und war dem Gegentor näher als dem nächsten Treffer. Südkirchen nutzte die Nervosität clever aus und kam zu weiteren Chancen in den letzten zehn Spielminute. Erst in der 78. Minute erlöste Kocks den Sendener Anhang mit ihrem zweiten Treffer zum gleichzeitigen 2:5-Entstand.

Mannschaft VfL Senden: Kabisch, Kelle, Entrup, Blicker, Vollmer, Sothmann, Lazdins, Gauder, Weseloh, Kocks und Hömberg.

Tore VfL Senden: Blicker (4.), Sothmann (11.), Lazdins (34.) und Kocks (47./78.).


Kreispokalqualifikation VfL Senden - SF Bockum 6:1 (3:0) am 16.08.2008


Pokalqualifikation überstanden

Sechs Tore für die nächste Pokalrunde / U17 auf dem richtigen Weg

Senden gegen Bockum
Die beiden Teams vor dem
Anstoß mit den F3- und E3-
Spielern, welches Schieds-
richter Andreas Cüsters aus
Davensberg souverän leitete.

(Foto:-cha-)

Senden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, zahlreiche Torschüsse und viel Spielfreude zeigten die B-Juniorinnen des VfL Senden in ihrem Pokalqualifikationsspiel gegen die Sportfreunde aus Bockum. Im Rahmen des Familienfestes des VfL liefen die Spielerinnen wie die Großen mit dem Einmarsch der Gladiatoren auf das Feld, begleitet von der F3- und E3-Jugend an der Hand.

Mit einem starken Auftakt konnten die Sendenerinnen bereits nach wenigen Minuten zahlreiche Torchancen vorweisen, den Ball jedoch nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Erst Kira Sothmann konnte in der 17. Minute das verdiente 1:0 erzielen. In der Folge sahen die knapp 150 Zuschauer ein Spiel auf das Bockumer Tor, welches stets unter Beschuss stand. In der  27. Minute erhöhte die stark spielende Ann-Kathrin Kraft auf 2:0, dem wenige Minuten später das 3:0 folgte. In der Halbzeitpause fand Trainer Christian Arends nur lobende Worte für seine stark spielende Mannschaft, forderte aber eine bessere Chancenauswertung.

In Halbzeit Zwei kontrollierten die Sendenerinnen weiterhin das Spielgeschehen und konnten durch Alina Gauder in der 48. Minute auf 4:0 erhöhen. Nun legten die Bockumerinnen zu und erspielten sich eine gute Torchance, die zunächst nicht verwertet wurde. In der 54. Minute fiel jedoch der Ehrentreffer zum 4:1. Durch das Gegentor angestachelt legte Senden wieder zu und erspielte sich zahlreiche weitere Torchancen. Gauder und Kraft vergaben zunächst gute Chancen bis Andrea Vollmer den alten Abstand mit dem 5:1 in der 57. Minute wieder herstellte und in der 68. auf den 6:1 Endstand erhöhte.

Mannschaft VfL Senden: Kabisch, Kelle, Entrup, Blicker, Kraft, Vollmer, Sothmann, Lazdins, Gauder, Weseloh, Kocks und Hömberg.

Tore VfL Senden: Sothmann (17.), Kraft (27., 34.), Gauder (48.), Vollmer(57., 68.)


Freundschaftsspiel VfL Senden - TuS Hiltrup 7:0 (4:0) am 30.07.2008

Kantersieg gegen Hiltrup

Melesse mit starkem Debüt / Gauder und Sothmann mit solider Leistung

Senden. In einem sehr starken Spiel konnte die neue U17-Mannschaft des VfL Senden am Mittwochabend (30.7.) überzeugen und gewann das Trainingsspiel gegen die U17-Mädchen des TuS Hiltrup. Trotz krankheits- und ferienbedingter Schwächung des Kaders konnte die Truppe des Trainerduos Jochen Möller und Christian Arends ihre volle Leistung abrufen und sich bei sommerlichen 28 Grad im Sendener Sportpark mit zwölf Spielerinnen durchsetzen.

Das Spiel begann gleich mit viel Druck auf der das Hiltruper Tor. Das neue Spielkonzept mit einer Viererkette und der Mittelfeldraute wurde gut aufgegriffen und sorgte für gute Möglichkeiten vor allem über die rechte Außenbahn mit Kira Sothmann. Gleich in der 9. Spielminute konnte sich Spielmacherin Alina Gauder mit einem starken Zweikampf den Ball erobern und schob das Leder zum frühen 1:0 ein. In der Folgezeit machte Senden weiter Druck. Bereits in der 22. Minute war es Vivien Kocks, die einen Torschuss von Manndeckerin Andrea Vollmer, deren Schuss nicht sicher in den Armen der Torhüterin blieb,  abstauben konnte. In der 32. Minute konnte Laura Lazdins den Stand noch auf 3:0 erhöhen, nachdem sie das Laufduell mit ihrer Gegenspielerin von der Mittellinie bis zum Strafraum gewinnen konnte.

Auch die Hiltruper kamen nun ein wenig ins Spiel und konnten sich gegen das stark agierende Mittelfeld durchsetzen, sodass die Hiltruper Angreiferin den Weg zum Tor gehen konnte, aber vor dem Strafraum gegen Andrea Vollmer das Nachsehen hatte. Vor allem die beiden Außenverteidigerinnen Alina Kelle und die U15-Aushilfe Lisa Zensen machten die Seiten dicht und ließen kaum eine Flanke in den Strafraum zu, sodass Torhüterin Helena Kabisch kaum zu tun bekam. Vor der Halbzeitpause ließ es sich Vivien Kocks in Minute 37 nicht nehmen noch einmal zu erhöhen und markierte Treffer Nummer Vier für den VfL.

Nach dem Seitenwechsel und der lobenden Halbzeitansprache zeigte Senden weder Erschöpfung noch Motivationsprobleme.  Dem Willen der TuS-Spielerinnen zum Trotz wurden gleich Akzente nach Vorne gesetzt. Jenni Blicker auf der linken Seite harmoniert mit Laura Lazdins als Linksaußen genauso gut wie mit Offensivspielerin Stella Weseloh.  Logische Konsequenz des Zusammenspiels war das 5:0 in der 48. Minute durch Jennifer Blicker. Trotz der hohen Führung schaltete Senden noch einen Gang höher. Insbesondere Ann-Kathrin Kraft, die aus der Manndeckung in die Offensive ging und der Neuzugang Aida Melesse konnten in der zweiten Halbzeit überzeugen. Letztere bewies trotz weniger Trainingseinheiten in ihrem ersten Spiel überhaupt, dass mit ihr in der kommenden Saison zu rechnen ist. In der Folgezeit erhöhte Senden durch Andrea Vollmer in der 65. Minute auf 6:0. Den Endstand besiegelte Kira Sothmann mit dem 7:0 in der 76. Minute.

Mannschaft VfL Senden: Helena Kabisch, Alina Kelle, Ann-Kathrin Kraft, Andrea Vollmer, Lisa Zensen, Jennifer Blicker, Alina Gauder, Kira Sothmann, Stella Weseloh, Vivien Kocks, Laura Lazdins und Aida Melesse.

Tore:  Alina Gauder (9.), Vivien Kocks (22./37.), Laura Lazdins (32.), Jennifer Blicker (48.), Andrea Vollmer (65.), und Kira Sothmann (76.).

Beste Spieler VfL Senden: Alina Gauder, Kira Sothmann.


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