Hintere Reihe (v.l.n.r.): Andreas Wittek, Sebastian Hilge, Daniel Wengler, Dominik Gockel, Sergej Schischow und Peter Heinz.
Mittlere Reihe (v.l.n.r.): Sebastian Wittek, Michael Hohmeier, Daniel Reger, Lars Drachsel und Christian Arends.
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Konstantin Killert, Marcel Kolov, Andrej Killert und Kai Sacher.
Es fehlen: Trainer Wolfgang Jansen, Imad Abdul-Latif, Paul Ruppel, Reinhold Baidin, Phillip Elixmann.
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Mannschaftsinfos
Trainingszeiten:
Dienstag 19:15 Uhr bis 21:00 Uhr
Donnerstag 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr |
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Torschützenliste nach 28 Spielen: 1. Daniel Reger (13); 2. Peter Heinz, Konstantin Killert (8); 3. Imad Abdul-Latif (5); 4. Sergej Schischow, Christian Arends (4), 5. Sebastian Wittek, Reinhold Baidin, Dimitrij Martel (2); 6. Sebastian Hilge, Holger Karbowiak, Marius Broek, Mergim Zuka, Michael Matte, Marvin Lemmer, Ilhami Atalan, Behcet Atalan (1).
Eigentore: SV Stockum (1). |
- Trainer
- Tor
- Verteidigung
- Mittelfeld
- Angriff

Wolfgang Jansen
Straße:
von-Büren-Straße 24 |
Ort:
59387 Ascheberg |
Telefon:
0 25 93 / 6 02 35 |
Handy:
01 79 / 6 93 08 51 |
E-Mail:
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Geburtstag:
16.02.1958 |
Geburtsort:
Rheine |
Hobbys:
Motorrad Fahren,
Fußball und Theater. |
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Andrej Killert
Straße:
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Ort:
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Telefon:
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Handy:
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Geburtstag:
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Hobbys:
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Marcel Kolov
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Daniel Wengler
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Telefon:
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Handy:
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E-Mail:
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Geburtstag:
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Hobbys:
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Sebastian Hilge
Straße:
Erlengrund 182
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Ort:
48308 Senden
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Telefon:
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Handy:
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E-Mail:
spiele86@web.de
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Geburtstag:
13.02.1986
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Geburtsort:
Münster
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Hobbys:
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Philipp Elixmann
Straße:
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Ort:
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Telefon:
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Handy:
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E-Mail:
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Geburtstag:
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Hobbys:
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Dominik Gockel
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Lars Drachsel
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Telefon:
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E-Mail:
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Hobbys:
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Christian Arends
Straße:
Wienkamp 73b
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Ort:
48308 Senden
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Telefon:
0 25 97 / 97 82 49
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Handy:
01 76 / 22 62 76 65
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E-Mail:
christian.arends@vfl-senden.de
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Geburtstag:
28.08.1986
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Geburtsort:
Münster
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Hobbys:
Fußball, Freunde, Party, Computer
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Sergeij Schischow
Straße:
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Ort:
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Telefon:
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Handy:
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E-Mail:
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Imad Abdul-Latif
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Konstantin Killert
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Andreas Wittek
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Michael Hohmeier
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Reinhold Baidin
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Daniel Reger
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Paul Ruppel
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Marius Broek
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Peter Heinz
Straße:
Droste-zu-Senden Straße
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Ort:
48308 Senden
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Telefon:
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Handy:
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E-Mail:
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Geburtstag:
21.08.1989
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Geburtsort:
Russland
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Hobbys:
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Sebastian Wittek
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Ort:
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Telefon:
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Handy:
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E-Mail:
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Geburtsort:
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Hobbys:
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28. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2- Davaria Davensberg 2 0:0 am 17.05.2009
"Müder Sommerkick"
Senden nutzt zu wenig Möglichkeiten / Der Hitze Tribut gezollt
Senden. Bei sonnigen 26 Grad und einem lauen Sommerlüftchen mussten die Sendener im Heimspiel gegen die Davensberger Davaria ran. Besondere Brisanz hatte das eher unspektakuläre Spiel nur durch die Herkunft des Sendener Trainers, der als Davensberger und Vater zweier Akteure der Gäste unbedingt den Sieg wollte. Am Ende wurden jedoch Trainer Wolfgang Jansen und auf der anderen Seite Carsten Niehues enttäuscht, die in einem „müden Sommerkick“ (Jansen) keine Tore sehen konnten.
Dabei legte Senden gleich gut los und spielte die Davaria in den Anfangsminuten an die Wand. Die erste Möglichkeit nach Zuspiel von Konstantin Killert vergab Daniel Reger (4.). Schwungvoll ging es weiter, die Hitze machte sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht bemerkbar, Senden hatte über die linke Seite mit Christian Arends die zweite große Möglichkeit als dessen Flanke lang in den Strafraum kam und bei Peter Heinz landete. Dieser verzog aus 13 Metern und setzte den Ball neben den rechten Pfosten (15.).
Im Gegenzug kam Davensberg nun erstmalig zum Angriff. Über Thomas Jansen eingeleitet setzte sich Phillipp Roberg gegen Philipp Elixmann durch, der Schuss aus 18 Metern verkümmerte aber auf dem Weg weit neben den linken Pfosten (18.). Weiter ging es mit dem gewohnten Spiel aus Gäste-Tor. Ein Schussversuch aus spitzem Winkel von Arends kläre die Abwehr zur Ecke. Die kurz ausgeführte Version von Reger zu Arends und zurück nutze der Stürmer zum Abschluss von der linken Strafraumecke. Überrascht beobachteten Freund und Feind wie der Ball vom Pfosten wieder zurück ins Feld sprang. Elixmanns Schussversuch scheiterte eher kläglich und konnte geklärt werden (21.).
Mit zunehmender Spielzeit nahmen jedoch die Angriffsbemühungen ab. Lange, ungenaue Bälle ließen kaum hochwertige Möglichkeiten zu, luden die Davensberger zu Kontermöglichkeiten ein. Ein guter Ball von Roberg auf Timo Jansen sorgte für große Gefahr auf Sendener Seite. Der Davare ging über die linke Seite auf das Tor zu. Der herauseilende Andreij Killert kam zunächst nicht an den Ball und konnte sich glücklich schätzen, dass der Schiedsrichter seinen beherzten Griff an Jansens Fuß nicht als Foulspiel wertete (28.).
Bis zur Halbzeit flachte das Spiel weiter ab. Auf beiden Seiten war deutlich zu merken, dass die Wege eher zum Wassereimer an den Rand gingen als in den gegnerischen Strafraum. Bis zum erlösenden Pausenpfiff kam lediglich Davaria zu einer guten Möglichkeit nach einer Ecke. Den Kopfball aus sieben Metern entschärfte Killert glanzvoll (38.).
Zum zweiten Durchgang schöpfte Trainer Jansen gleich sein gesamtes Wechselkontingent aus. Für Sebastian Wittek kam Andreas Rudi, Daniel Reger wurde durch Reinhold Baidin ersetzt und für Peter Heinz kam Dominik Gockel. Entsprechend rückte Daniel Wengler auf die rechte Außenbahn vor, Lars Drachsel ins zentrale Mittelfeld. Rudi und Baidin stürmten fortan.
Doch auch die frischen Leute sorgten eher für ein laues Lüftchen. Zwar waren die Akteure stets bemüht, aber gerade auf Sendener Seite lief nahezu gar nichts mehr zusammen. Zahlreiche Fehlpässe im Aufbauspiel und wenig zwingende Stürmer vor dem Tor blockierten den ersten Treffer der Partie. Auch ein Schuss von Rudi aus 22 Metern ging nur knapp über das Tor (57.), ehe Baidin fünf Minuten später von der rechten Seite verzog. In der 68. Spielminute hielten beide Akteure den Atem an. Ein Schuss aus 23 Metern von Zogaij schien eigentlich über das Sendener Gehäuse zu gehen. Torhüter Killert machte keine Anstalten zum Ball zu gehen und konnte sich beim Lattenkreuz bedanken, dass Senden hier nicht in den Rückstand geriet. Wer jetzt dachte, dass der VfL durch den Knall vor das Aluminium aufgerüttelt wurde, musste sich enttäuschen lassen. Der Geist schien willig, während das Fleisch die großen Aktionen blockierte.
Nach einer Flanke von Wengler hatte Arends die Chance vom Elfmeterpunkt aus den halbhohen Ball aufs Tor zu schießen, verzog aber kläglich im Zweikampf (78.). Zwei Minuten später hatte erneut Rudi die Chance über die linke Seite kommend, legte sich den Ball aber zu weit vor, sodass Niehues zur Ecke klären konnte, die jedoch keine Gefahr brachte. Ein einfaches Foulspiel an Arends im Strafraum der Davensberger ahndete der Unparteiische nicht, aber ausgleichende Gerechtigkeit bedeutete. In den Schlussminuten versuchten sich noch einmal Konstantin Killert aus 19 Metern, setzte den Ball von halblinker Position knapp neben den rechten Pfosten (84.). Die letzte Sendener Chance hatte Arends noch einmal zwei Minuten vor Schluss, dessen Schuss aus 17 Metern einen Meter über den linken Giebel ging. Mit einem Konter und der letzten Ecke für Davensberg endete die Partie nach 90 Minuten mit einem 0:0.
Mannschaft VfL Senden 2:Andreij Killert – Daniel Wengler, Philipp Elixmann, Michael Hohmeier – Lars Drachsel, Christian Arends, Konstantin Killert, Sebastian Wittek (46. Andreas Rudi)– Daniel Reger (46. Reinhold Baidin) und Peter Heinz (46. Dominik Gockel).
Tore: -Fehlanzeige-
Bester Spieler: Konstantin Killert.
27. Meisterschaftsspiel SuS Olfen 2 - VfL Senden 2 2:2 (1:2) am 10.05.2009
Unentschieden zu wenig
"Drei Punkte wären machbar gewesen"
Olfen / Senden. In einem Spiel mit nahezu gleichwertigen Teams machte der VfL Senden eine bessere erste Halbzeit und ging nach dem Rückstand in der 7. Minute nach einem Foulelfmeter, den Dimitrij Martel verwandelte (12.) und einem Treffer von Peter Heinz (40.) mit 2:1 in Führung.
Nach dem Seitenwechsel ließen beim VfL die Kräfte nach, sodass der Gegentreffer in der 68. Minuten für Olfen verdient war. Trotz einiger guter Chancen und Pfosten- wie Lattentreffern auf beiden Seiten endete die Partie nach 90 Minuten mit 2:2.
Mannschaft VfL Senden 2: Andreas Killert - Daniel Wengler, Behcet Atalan, Dominik Gockel - Michael Hohmeier, Dimitrj Martel, Sebastian Wittek (46. Reinhold Baidin), Holger Karbowiak, Lars Drachsel - Peter Heinz (70. Philipp Elixmann) und Birand Mengül (46.Daniel Reger).
Tore: 1:0 (10.), 1:1 Dimitrij Martel (18. Foulelfmeter), 1:2 Peter Heinz (40.) und 2:2 (55.).
Bester Spieler: keine.
26. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - BW Alstedde 2 1:3 (0:0) am 03.05.2009
Das Ende einer Glückssträhne?
Wieder kassiert der VfL drei Gegentore

Die Haltungsnoten beim Ballett
wären eindeutig besser ausgefallen
als beim Fußball die Leistung der
Sendener Akteure. Vorne: Einziger
VfL-Torschütze Behcet Atalan.
Fotos: (Arends / Lüking)
Senden. Sieben Tage nach der schwachen Darbietung beim Werner SC forderte Trainer Wolfgang Jansen Wiedergutmachung seiner Mannschaft gegen den Tabellennachbarn BW Alstedde. Nach einer durchwachsenen Trainingswoche mit erschreckender Trainingsbeteiligung stand die Partie jedoch für den VfL schon zu Beginn nicht unter einem guten Stern.
Trotzdem machten die Steverstädter gleich von Beginn an ein gutes Spiel und setzten die Alstedder ordentlich unter Druck. Nach einigen noch gescheiterten Angriffen kam der VfL in der zehnten Spielminute zum ersten Mal gefährlich vor das gegnerische Tor. Eine Flanke von Sebastian Wittek landete am zweiten Pfosten bei Peter Heinz, der den Ball gefährlich auf das Tor köpfte. Der BWA-Schlussmann musste vollen Einsatz zeigen und kam nur knapp an den Ball heran,ehe Schiedsrichter Schüssler durch den Abseitspfiff die Situation entschärfte.
Zwölf Minuten sollte es dauern, da kam die Gastgeber zur erneuten Großchance. Dimitrij Martel auf der linken Außenbahn konnte den hart erkämpften Ball von der Grundlinie auf die Strafraumgrenze zentral vor das Tor zurückspielen. Gekonnt ließ Kapitän Daniel Reger den Ball zu Wittek durch, der mit einem Schuss aus 17 Metern den Gäste-Keeper erneut prüfte, jedoch in diesem seinen Meister fand. Postwendend griffen zum ersten Mal die Gäste an. Einen hohen Ball unterschätze Michael Hohmeier, der diesen unterlief und nur noch hinterher schauen konnte, wie ein Schuss der Angreifer nur wenige Zentimeter neben dem linken Pfosten von Andreij Killert vorbei ging.
Vom Schreck erholt hielt man auf Sendener Seite den Druck weiter hoch. Nach einem Fehlpass in eigener Hälfte nutzte Martel die Chance im Doppelpass mit Reger seinerseits den Schlussmann zu prüfen, der an diesem Tag fast unüberwindbar schien. Der abgewehrte Ball kam jedoch in der Gefahrenzone vor dem Tor wieder ins Spiel, wo sich Reger mit einem Fallrückzieher eher unglücklich versuchte. Die Angreifer des VfL schienen schirr zu verzweifeln, hatte der Schlussmann der Gäste doch auf jeden Versuch die passende Antwort zur Abwehr. In der 34. Minute versuchte sich Behcet Atalan aus 20 Metern mit einem starken Schuss nach Vorlage von Reger. Dieses Mal war das Eingreifen des Torhüters jedoch nicht notwendig, ging der Ball doch zwei Meter über die Querlatte ins Aus.

Eine größtenteils überzeugende
Leistung bot über 90 Minuten
Dominik Gockel (am Ball), der
seinem Gegenspieler keinen
Zweikampf schenkte.
Im zweiten Abschnitt präsentierte sich die Heimmannschaft völlig überraschen von einer ganz anderen Seite. Der Spielfluss kam kaum zustande. Zahlreiche individuell Fehler und unüberlegte Alleingänge sorgten für viel Bedrängnis vor dem Sendener Tor. Nach nur drei Minuten war die tadelose Leistung aus Halbzeit Eins bereits vergessen. Eine zunächst überragende Parade von Killert gegen einen Schuss aus acht Metern Entfernung folgte der Nachschuss, welcher nur vom linken Pfosten gekontert wurde. Der Befreiungsschlag von Glenn Barnhofer landete unglücklich beim Gegenspieler, der aus 13 Metern den Ball in die Maschen präschte. Erschreckender als das Gegentor war vor allem die Reaktion der Spieler auf dem Feld. Von der Außenlinie musste man meinen, dass nach der ersten Parade nahezu alle Sendener nur noch Zuschauer waren und abwarteten, was in den nächsten Sekunden passieren würde.
Dass die Mannschaft nach dem nicht unbedingt verdienten Gegentor jetzt wach gerüttelt würde, blieb nur zu hoffen, wurde aber keine Realität. Nervosität bestimmte das Sendener Spiel. Meist lange Bälle auf Heinz und Reger landeten nie bei ihren vorgesehenen Empfängern, an Kreativität fehlte es in dieser Phase fast vollkommen. Dafür machte Alstedde nun weiter Druck und übernahm die Rolle der Sendener aus dem ersten Durchgang. Nach zwei eher harmlosen Torschüssen (51. und 55.), war Torhüter Killert in der 59. Spielminute erneut chancenlos als sich der Alstedder Angreifer gegen Barnhofer durchsetzen konnte und auch Daniel Wengler nur noch zusehen konnte, wie der Ball im langen Eck flach einschlug.

Bester Mann auf dem Platz: Torhüter
Andreij Killert sorgte dafür, dass der
VfL nicht noch höher verlor.
Mit dem zweiten Gegentor brachte Trainer Jansen zwei neue Akteure ins Spiel. Für Lars Drachsel kam Christian Arends in die Partie, Peter Heinz wurde durch Reinhold Baidin ersetzt. An der taktischen Vorgabe änderte der Verantwortliche jedoch nichts und hoffte, dass sich seine Mannschaft wieder auf das Fußballspielen besinnen würde.
In der 69. Spielminute spielten der eingewechselte Arends und Reger das Alstedder Mittelfeld gekonnt aus. Der Torschuss von Arends aus knapp 30 Metern sprach für die Ideenlosigkeit des VfL und hatte die Bezeichnung fast nicht verdient. Zwar war jetzt zu merken, dass das Fleisch noch willig war, doch scheiterte man zunehmenst am guten Stellungsspiel der Gästemannschaft. Der verletzte Kapitän Reger ging in der 75. Minute vom Platz und wurde durch Andreas Wittek ersetzt.
Als in der 78. Spielminute das 0:3 fiel, waren alle Hoffnungen auf ein mögliches Unentschieden begraben. Nach gutem Zuspiel auf der rechten Seite kam der BWA-Stürmer vor den Strafraum und überraschte nicht nur seine Mitspieler, als er statt des erwarteten Passes den Ball frech mit dem linken Fuß im kurzen Eck unterbrachte.
Nicht aufsteckende schmissen die Sendener nun alles nach Vorne und wollten wenigstens mit einem Treffer das Spiel beenden. Nach gutem Kombinationsspiel zwischen Sebastian Wittek und Behcet Atalan vor dem Alstedder Strafraum landete der Ball beim Verteidiger, der diesen jedoch nur streifen konnte. Hätten Arends und Wittek in dieser Situation auf den Fehler spekuliert, wäre die riesen Chance alleine vor dem Tor möglich gewesen (82.). Eine weitere Großchance hatte S. Wittek nur zwei Minuten später, als er jedoch den Ball auf der rechten Seite kurz vor dem Tor nicht richtig erwischte und die Chance kläglich vergab.
Den Schlusspunkt setzte Atalan, der den Ball von Baidin, nachdem dieser sich im Zweikampf behaupten konnte, von der linken Seite bekam und diesen nur noch in das Tor des bereits geschlagenen Schlussmannes einnetzten musste.
Mannschaft VfL Senden 2: Andreij Killert - Dominik Gockel , Daniel Wengler, Glenn Barnhofer - Michael Hohmeier, Dimitrj Martel, Lars Drachsel (60. Christian Arends), Behcet Atalan, Sebastian Wittek - Daniel Reger (75. Andreas Wittek) und Peter Heinz (60. Reinhold Baidin).
Tore: 0:1 (48.), 0:2 (59.), 0:3 (78.)und 1:3 Behcet Atalan (87.).
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karte / Dimitrij Martel (55.) und Behcet Atalan (80.).
Bester Spieler: Andreij Killert.
25. Meisterschaftsspiel Werner SC 2 - VfL Senden 2 3:0 (2:0) am 26.04.2009
Leistungseinbruch beim VfL Senden 2
Senden mit erschreckend schwachem Spiel / Reger erneut mit Gelb-Rot

In luftiger Höhe noch Sieger:
Verteidiger Dominik Gockel.
Fotos: (Lüking)
Werne / Senden. Der fünfte Platz sollte das Saisonziel sein. Nach erfolgreichen Wochen in der Rückrunde mit nur einer Niederlage in sieben Partien peilte der VfL Senden zum letzten Spieltag den Platz in der Top 5 an. Dass am vergangenen Sonntag dieser Rechnung nicht genüge getan werden konnte, hatten neben den Akteuren des Werner SC auch die hiesigen Kicker der zweiten Mannschaft zu verschulden. Bereits vor der Partie auf dem knochentrockenen Rasenplatz im Freiherr-vom-Stein-Stadion standen die Zeichen gegen Senden. Zunächst starte man mit nur zwölf Spielern, reiste aber erst mir nur neun Leuten an, da sich ein Teil der Kolonne die Werner Innenstadt genauer anschauen wollte und anschließend ergänzte der schlaftrunkene Sebastian Wittek den Kader um den 13. Spieler. Kein Wunder, dass nach ähnlicher viertelstündiger Spielvorbereitung das Ergebnis auf dem Platz ähnlich aussah.
Bereits zu Beginn erspielten sich die Werner auf eignem Platz ein deutliches Übergewicht. Vor allem in der Defensive passte die Zuordnung absolut gar nicht in den ersten Minuten. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit vor dem eigenen Tor konnten die Werner nahezu frei agieren und prüften Torwart Andreij Killert das ein ums andere Mal. Bei der dritten Chance war Killert jedoch machtlos. Der Werner Stürmer konnte einen zuvor parierten Ball mühlelos an dem geschlagenen Torhüter ins Eck schieben (10.).

Obwohl Andreij Killert seine ganze
Größe ausnutzt, konnte er die drei
Gegentreffer nicht verhindern.
Anstatt einer Hauruckreaktion nach dem ersten Gegentreffer verfiel der VfL tiefer in die Lithargie. Besonders im Mittelfeld waren kaum Impulse zu spüren, die vor allem auf die mangelnde Präsenz um den Mittelkreis zurückzuführen war. Eine gute Möglichkeit bot sich in der 19. Minute für Daniel Reger, der jedoch bei der Schnelligkeit des Torhüters das Nachsehen hatte.
Trotz weniger Entlastungsangriffe kamen die Werne zu häufig vor dem Sendener Tor zu Schussmöglichkeiten. Die zweistellige Eckenzahl stand genauer einem Eckstoß auf Sendener gegenüber, was den Spielverlauf noch verdeutlichte. Eine weitere gute Chance hatte Senden in der 28. Minute als sich Christian Arends 25 Meter vor dem Tor mit dem Ball durchsetzen konnte und seinen Mitspieler Reinhold Baidin auf der rechten Seite freistehend sah. Das tiefe Zuspiel, was eine gute Torchance ermöglichte, konnte der Mittelfeldspieler jedoch nicht verarbeiten.
Keine 10 Minuten später sollte es auf der anderen Seite erneut zum Treffer kommen. Nach erneuten Abspracheproblemen konnte Andreij Killert dem Ball nur noch hinterher schauen, als dieser zum 2:0 in die Maschen ging. Ohne weitere Sendener Chancen, aber einer guten Möglichkeite für Werne, die Killert entschärfen konnte, ging es nach 45 Minuten in die Halbzeitpause.
Trainer Wolfgang Jansen war alles andere als zufrieden mit der Mannschaftsleistung: "Ihr spielt so schlecht. Das ist das schlechteste Spiel der Saison bis jetzt - noch schlechter als die zweite Halbzeit in Stockum". Nach dieser deftigen Ansprache des Davensbergers setzte die Mannschaft alles daran neue Akzente zu setzen und den Ausgleich doch noch zu erzielen. Dafür hatte der Trainer Peter Heinz für Reinhold Baidin und Dominik Gockel für den A-Jugendlichen Philipp Schludecker gebracht.

Am Ende sprang für den VfL mit
Routiner Holger Karbowiak kein
Punkt heraus.
Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff hatte Daniel Reger die erste Chance für den VfL, verzog aber und setzte den Ball nur neben das Tor. Bereits in der Folgeminute machten die Sendener wieder Druck über die rechte Seite, wo Lars Drachsel nach einem Doppelpass mit Peter Heinz die Chance auf dem Fuß hatte, aber vor dem Torhüter Nerven zeigte und sein Angriff im Nichts verpuffte.Auch in der 55. Spielminute war Peter Heinz mit einem Schuss aus spitzem Winkel und 19 Metern nicht erfolgreich. Der Ball ging meterweit über den Querpfosten.
In der 66. Spielminute wusste sich Kapitän Daniel Reger in einem Kopfballduell nicht anders zu helfen und bekam für ein absichtliches Handspiel die gelbe Karte. Wie folgenschwer diese Verwarnung sein würde, hatte bis dahin keiner geahnt, ließ Schiedsrichter Andreas Cüsters aus Davensberg doch viel Härte zu. Für das Fordern der gelben Karte bekam sein Werner Gegenspieler ebenfalls die gelbe Karte.
Die richtige Antwort hatte Sebastian Wittek parat. Dieser setzte sich im Zweikampf vor dem Strafraum durch und konnte noch vor dem Tor an den Ball gelangen. Sein Schuss traf aus spitzem Winkel von der linken Seite jedoch nur den rechten Pfosten und sollte somit nicht zum, zu dem Zeitpunkt, verdienten Anschlusstreffer führen (74.). Nur vier Minuten später machten es die Werner besser als Senden. Nach einem zweifelhaften Rückspiel Regers auf Torhüter Killert, sah dieser sich zwei Angreifern gegenüber und versuchte den Ball zu klären. Das Ende vom Lied bedeutete einen geschlagenen Torhüter und das 3:0 für die Gastgeber (78.). Zu allem Überfluss lieferte der Kapitän in der 84. Spielminute noch den negativen Höhepunkt des Tages, nachdem er für ein erneutes absichtliches Handspiel die Ampelkarte erhielt.
Mannschaft VfL Senden 2: Andreij Killert - Lars Drachsel, Daniel Wengler, Holger Karbowiak - Michael Hohmeier, Reinhold Baidin (46. Peter Heinz), Philipp Schludecker (46. Dominik Gockel), Konstantin Killert, Sebastian Wittek - Daniel Reger und Christian Arends.
Tore: 1:0 (11.), 2:0 (38.) und 3:0 (78.)
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Daniel Reger wegen zweifachem absichtlichen Handspiels (66., 84.).
Beste Spieler: Keine.
24. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - SV Südkirchen 2 5:1 (2:1) am 19.04.2009
Torgala gegen schwache Südkirchener
Arends mit Dreierpack / "Mit geschlossener Mannschaftsleistung zum Sieg"

Konnte sich im Duell gegen zwei
Gegenspieler durchsetzen:
Sebastian Wittek.
(Fotos: Abdul-Latif)
Senden. Sechs Tage hatte Trainer Wolfgang Jansen Zeit das verpatzte Osterfest mit der Niederlage im Lokalderby bei BW Ottmarsbocholt aus den Köpfen der Spieler zu bekommen. Ein Testspiel am Mittwochabend gegen die eigene Altherren-Mannschaft nutzte der Trainer um einige Spieler für die neue Saison zu testen und den Reservisten Spielpraxis zu geben. Die Partie gewann Senden 2 mit 2:1. Am Sonntag stand jedoch wieder der Ligaalltag auf dem Programm. In der siebten Partie nach der Winterpause sollte gegen die Gäste aus Südkirchen der sechste Sieg her. Insbesondere war noch die Rechnung aus dem Hinspiel im Oktober offen, welches Senden damals 4:0 verlor.
Kraftvoll eröffnete der VfL das Spiel, das von Dirk Glischinski geleitet wurde, der kurzfristig für den auf der Autobahn liegen gebliebenen Tobias Westerfellhaus einsprang. Schnell verlagerte sich das Spiel in die Südkirchener Hälfte. Vor allem über die rechte Seite mit Dimitrij Martel erspielten sich die Sendener zahlreiche gute Chancen. Ein Kopfball von Konstantin Killert landete nach einer Ecke zunächst nur in den Armen des Südkirchener Schlussmannes (12.). Zehn Minuten dauerte es ehe Senden zur nächsten zwingenden Möglichkeit kam. Peter Heinz scheiterte noch am Torhüter, der heraneilenden Ilhami Atalan konnte den Ball an der Strafstoßmarke jedoch als erster Spieler erreichen und schob den Ball ungefährdet ins Tor.
Mit der Führung im Rücken spielte der VfL jetzt weitere gute Möglichkeiten heraus, brachte aber mit leichtsinnigen Aktionen unnötige Spannung in das Spiel. In der 30. Minute sah die Sendener Defensive um Behcet Atalan schlecht aus, als der Südkirchener Stürmer im Rücken enteilte und Torhüter Killert aus halbrechter Position aus 10 Metern überwinden konnte.

Ilhami Atalan behielt stets die Oberhand gegen Michael Pein und konnte neben einer Vorbereitung einen Treffer markieren.
Vom Gegentor aufgeschreckt, besannen sich die Gastgeber wieder ihres zuvor soliden Aufbauspiels und erspielten sich Chance um Chance. Heinz scheiterte zunächst mit einem Schuss aus 15 Metern knapp. Acht Minuten nach dem Gegentreffer war es erneut Heinz, der den Ball im strafraum Richtung Tor führte. Mit viel Übersicht spielte er den Ball zu Kapitän Christian Arends, der ohne Gegenspieler völlig frei aus kurzer Distanz einschieben konnte (38.). Mit der verdienten Führung und drei gelben Karten, die sich beide Atalans und Sebastian Wittek wegen Meckerns beim Unparteiischen abgeholt hatten, ging es in die Halbzeitpause.
Trainer Wolfgang Jansen mahnte seine Spieler , die Ruhe nicht zu verlieren und sich auf das Spiel zu konzentrieren, was man in den ersten Minuten gezeigt hatte. Mit Reinhold Baidin und Dominik Gockel brachte er zwei frische Leute, die den erschöpften Sebastian Wittek und Dimitrij Martel ersetzten.
Der zweite Durchgang begann ruhiger. Beide Teams schalteten einen Gang zurück, wobei Südkirchen mit dem geringeren Tempo besser zu Recht kam. Zahlreiche Vorstöße gelangten bis zum Sendener Strafraum, meist klärten die Verteidiger souverän. Alles anderes als sicher war Torhüter Killert nach einem Angriff, der ins Leere lief. Der Schlussmann nahm den Ball mit den Händen auf und legte diesen wieder auf den Boden. Als der Stürmer auf ihn zukam, griff Killert erneut nach dem Ball, was folgerichtig einen indirekten Freistoß nach sich zog. Der anschließende Freistoß sorgte für viel Alarm im Sendener Sechszehner. Nach einigen Schussversuchen, die geblockt werden konnten, wurde der Ball jedoch geklärt (49.).
Für Peter Heinz kam der etamäßige Kapitän Daniel Reger in der 55. Spielminute auf den Platz und sollte noch einmal für mehr Betrieb im Sturm sorgen. Die Präsenz des Stürmers sorgte gleich für einen schnelleren Spielfluss in der Offensive. Über die rechte Seite brachte vor allem Reinhold Baidin viel Druck. Ilhami Atalan blieb an diesem Tag nahezu in jedem Zweikampf Sieger gegen seinen Gegenspieler Michael Pein. Auch auf der linken Seite kam der VfL so zu weiteren Chancen. Eine Rücklage auf Reger von Atalan nutzte dieser aus knapp 22 Metern zu einem Torschuss von der linken Seite. Etwas verünglückt flog der Ball in den Strafraum in Richtung Seitenaus, jedoch in perfekter Höhe für den heranspringenden Baidin, der den Ball aus knapp zehn Metern in der Luft direkt mit dem Innenrist nehmen konnte und in bester Torjägermanier im rechten Eck unhaltbar unterbrachte (68.).
Mit der 3:1 Führung gegen sich versuchte Südkirchen wieder mehr Offensivakzente zu setzten, scheiterten aber das ein und andere Mal an Michael Hohmeier und Lars Drachsel. Vor allem aber Dominik Gockel wollte seiner Einwechselung gerecht werden und machte eine gute Partie. Den nächsten Höhepunkte setzten aber wieder die Sendener vor dem Südkirchener Tor. Nach einer Ecke leitete der VfL einen Konter ein. Das Zuspiel am Mittelkeis gab Arends direkt nach links auf Daniel Wengler weiter, der aus der Abwehr vorgerückt war. Beim anschließenden Torschuss von Reger ging der Ball jedoch nur knapp am Gehäuse vorbei. Wieder ein Konter sollte für neue Gefahr sorgen. Das Zuspiel am Mittelkreis auf Reger verpassten Freund und Feind kurios, sodass Arends sich den Ball erlaufen konnte. Im Zweikampf stellte er sich dem Gegenspieler und konnte nach zwei Täuschungen den Ball so zu recht legen, dass der Torschuss aus 17 Metern in genau diesem in der linken Ecke landete (79.). Nur weitere drei Minuten sollte es dauern, ehe Arends wieder sträflich von seinem Gegenspieler allein gelassen wurde und das gute Zuspiel von Atalan aus dem Laufduell nutzte, um den Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters aus neun Metern einzuschießen.
In den Schlussminuten hatte Daniel Reger noch die Chance auf 6:1 zu erhöhen, scheiterte jedoch am linken Pfosten mit einem guten Schuss aus 17 Metern, sodass sich der VfL Senden am Ende mit einem 5:1 über weitere drei Punkte freuen konnte. Mittlerweile war dies der sechste von möglichen sieben Siegen in 2009, sowie von neun Partien in der Rückrunde. Damit belegt die 2. Mannschaft den dritten Platz in der Rückrundentabelle nach Ottmarsbocholt und Vinnum.
Mannschaft VfL Senden 2: Andreij Killert - Lars Drachsel, Daniel Wengler, Behcet Atalan - Michael Hohmeier, Dimitrij Martel (46. Reinhold Baidin), Ilhami Atalan, Konstantin Killert, Sebastian Wittek (46. Dominik Gockel) - Peter Heinz (55. Daniel Reger) und Christian Arends.
Tore: 1:0 Ilhami Atalan (22.), 1:1 (30.), 2:1 Christian Arends (38.), 3:1 Reinhold Baidin (68.), 4:1 und 5:1 Christian Arends (79. und 82.)
Besondere Vorkommnisse: Gelb Karten für Ilhami Atalan, Sebastian Wittek und Behcet Atalan wegen Meckerns.
Beste Spieler: Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte zum verdienten Sieg.
19. Meisterschaftsspiel BW Ottmarsbocholt - VfL Senden 2 2:1 (0:0) am 14.04.2009
Senden nach Kraftakt ohne Punkte
Reger sieht nach 24 Minuten Gelb-Rot / Spannung bis zum Schluss

Stets sicherer Rückhalt für den VfL:
Glenn Barnhofer machte eine gute
Partie.
(Fotos: -char-)
Ottmarsbocholt / Senden. Kicken statt Ostereier suchen stand für die Akteure von BW Ottmarsbocholt und VfL Senden 2 am Ostermontag an. Zum Nachholspiel trafen die beiden Kontrahenten im, mit Spannung erwarteten, Ortsderby auf dem Rasenplatz der Blau-Weißen aufeinander. Besondere Brisanz hatte die Begegnung auch auf Grund des Hinspiels. Im September hatte die Elf von Heinrich Freese zuletzt verloren, damals in Senden mit 1:0.
Gleich zu Beginn zeigte sich in der hitzigen Partie, dass hier um jeden Ball gekämpft würde. Nach einigen harmlosen Angriffsversuchen mit denen Torhüter Frank Nuyken keine Probleme hatte, kamen die Gastgeber in der 12. Minute zur ersten nennenswerten Chance. Ein Freistoß aus 28 Metern ging jedoch knapp am rechten Pfosten vorbei. Nur eine Minute später war es Michael Hohmeier, der aus gut 25 Metern seine Chance sah und den Ball auf das Tor schoss. Knapp ging auch dieser Ball über die Querlatte. Sechs Minuten später war es eine lange Flanke von Sebastian Wittek von der linken Seite auf den langen Pfosten. Dort tauchte Peter Heinz auf und kam an den Ball. Der Kopfball aus sieben Metern landete nur Zentimeter neben dem Pfosten. Der oft nervös wirkende Torhüter Hendrik Erkmann wäre in dieser Situation geschlagen gewesen.

Kapitän Daniel Reger hier noch im
Luftduell gegen BWO-Torhüter
Hendrik Erkmann. Kurz darauf flog
der Sendener vom Platz.
Auf der Gegenseite kam Ottmarsbocholt selten zu zwingenden Möglichkeiten. Auch nach der 24. Minute kamen die Blau-Weißen kaum besser ins Spiel. Zu diesem Zeitpunkt sah Kapitän Daniel Reger Gelb-Rot vom Unparteiischen Andreas Schlüter. Nach einem taktischen Foul eine Minute zuvor hatte der Sendener bereits Gelb gesehen. Ein angebliches Foulspiel eine Minute später pfiff der Schiedsrichter gegen Reger, dem dieser deutlich sagte, dass er bei der nächsten Aktion vom Platz fliegen würde. Nach einer Diskussion zeigte Schlüter dem Kapitän die zweite Karte. Entgegen der Erwartungen zeigten sich zehn starke Sendener mehr als ebenbürtig. Zwar ließen die Offensivbemühungen nun merklich nach, aber auch der SC konnte den Vorteil kaum ausnutzen. Harmlose Torschüsse landeten neben oder über dem Tor. Nuyken wurde in der ersten Halbzeit kaum gefordert.
In der 43. Spielminute mussten die Gastgeber noch einmal zittern. Nach einer Flanke von Dimitrij Martel patzte Erkmann erneut, sodass Wittek per Kopf aus kurzer Distanz die Chance hatte, aber nicht erfolgreich war. So ging es mit dem 0:0 in die Halbzeitpause.
Im zweiten Spielabschnitt begannen die Hausherren merklich drückender. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff die erste große Chance. Doch der Schuss aus 13 Metern, der in Nuykens Netz landete, wurde auf Grund einer Abseitsstellung nicht gegeben. Der Druck wuchs weiter, während die Kräfte der Sendener mit jeder Minute sanken. In der 67. Minute hielten die Sendener Zuschauer die Luft an. Ein kraftvoller Schuss von Marcus Vernauer landete vor der Querlatte. Auch die nächste Großchance von Patrick Döhla aus spitzem Winkel kurz vor dem Tor landete wieder nur am querliegenden Aluminium.

Voller Körpereinsatz auch in diesem
Duell.
Reinhold Baidin kam in der 84. zu einer seltenen Chance für den VfL. Nachdem sich Martel gut durchgesetzt hatte, kam der Sendener Baidin im Zweikampf im Strafraum zu Fall. Der notwendige Pfiff des Unparteiischen blieb jedoch aus, dafür blieb Baidin zunächst am Boden liegen. Trotz der vertanen Chance machte der VfL weiter Druck. Nach einem zurückgelegten Ball von Martel konnte Lemmer seine Chance aus 18 Metern nutzen und schoss den Ball flach ins rechte kurze Eck. Wieder sah Erkmann bei diesem Schuss schlecht aus, hatte er den Ball doch erreicht, konnte ihn jedoch nicht vor der Linie festhalten (88.). In Gedanken schon beim sechsten Sieg in Folge, ging es für Senden jetzt ganz schnell. Nach einem verunglückten Befreiungsschlag von Routinier Glenn Barnhofer spielte Ottmarsbocholt den Ball nach Rechts heraus. Im Zweikampf stellte Lemmer den Gegenspieler, der den Ball jedoch quer legen konnte. Daniel Wengler musste im Zweikampf gegen Alexander Pfeiffer vollen Körpereinsatz geben. Beide Spieler gingen mit gestrecktem Bein zum Ball. Unglücklich fälschte Wengler den Ball, unhaltbar für Nuyken, ins eigene Tor ab (90.). Nur eine Minute später war es Dirk Schulze Becking, der in abseitsverdächtiger Position an den Ball, den Ball am heraus stürmenden Torhüter aber vorbeischieben und (90.+1) somit den Sieg für Ottmarsbocholt besiegeln konnte.
Am Ende war der Sieg für die Hausherren sicherlich glücklich. Wie ein Tabellenführer hatte Ottmarsbocholt nicht gespielt. Vor allem nach dem Platzverweis bewiesen die Sendener Stärke und zeigten kaum schwächere Leistungen, waren sich rund die 70 mitgereisten Unterstützer des VfL einig.
Mannschaft VfL Senden 2: Frank Nuyken - Daniel Wengler, Glenn Barnhofer, Dimitrij Martel, Lars Drachsel - Michael Hohmeier, Marvin Lemmer, Sebastian Wittek (64. Konstantin Killert), Nils Piepenreier (64. Christian Arends) - Peter Heinz (57. Reinhold Baidin), Daniel Reger.
Mannschaft SC BW Ottmarsbocholt: Erkmann - Philips, Schulze Becking, Bassenhoff - Kriesinger, Diekemper (90. Sacha), Mehring (25. Rehbein), Döhla, Welp - Simon (77. Pfeifer), Vernauer.
Tore: 0:1 Marvin Lemmer (88.), 1:1 Wengler (90., Eigentor) und 2:1 Dirk Schulze Becking (90.+1).
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Daniel Reger (24.).
Beste Spieler: Lars Drachsel, Glenn Barnhofer und Frank Nuyken.
23. Meisterschaftsspiel SV Stockum 2 - VfL Senden 2 2:3 (0:3) am 05.04.2009
Kein Spiel ohne Spannung bei Senden 2
Sichere Führung kam ins Wackeln / Martel und Heinz treffen

In der Luft waren die Sendener
wenig erfolgreich. Alle drei Tore
wurden mit dem Fuß erzielt.
(Fotos: -char-)
Senden. Nach den letzten erfolgreichen Wochen stand für die Sendener Zweitvertretung das Gastspiel beim Tabellenletzten SV Stockum 2 an. Auf dem Papier schienen die Rollen zunächst klar verteilt. Stockum, mit lediglich zehn Punkten weit abgeschlagen und voraussichtlich erster Absteiger in die Kreisliga C, sollte die Sendener, die seit vier Spielen siegreich waren und in 2009 noch keinen Punkt abgaben, mit drei Punkten im Gepäck wieder nach Hause fahren lassen. Im Gegensatz zur Zitterpartie in der Woche zuvor gegen Eintracht Werne 2 standen Kapitän Daniel Reger, Konstatin Killert und Andreij Killert wieder auf dem Platz. Glenn Barnhofer aus der Ersten sowie Tobias Schulte und Nico Högemann aus der A-Jugend ergänzten das 14-köpfige Aufgebot.
Gleich zu Beginn zeichnet sich ab, was hinlänglich bekannt war. Stockum versuchte auf eigenem Platz das Sendener Spiel zu zerstören und ging vor allem mit vielen unsportlichen Mitteln zu Gange. Viel Gezerre an der Spielkleidung und zahlreiche Grätschen auf dem tiefen Rasen brachten den VfL teilweise aus dem Takt. Die ersten guten Chancen hatten Daniel Reger (11.) und Peter Heinz (18.), die jedoch nicht zur dort bereits verdienten Führung treffen konnten.
In der 25. Spielminute setzte sich Dimitrij Martel vor dem Strafraum durch und legte sich den Ball zentral vor dem Gehäuse zu Recht. Aus 17 Metern traf der Mittelfeldspieler ins linke hohe Eck zum 0:1. Der überfällige Treffer sorgte für größere Betriebsamkeit des VfL, dem Stockum mit langen, ungenauen Bällen entgegensetzte. Harmlose Torschüsse aus großer Entfernung brachten Torhüter Andrej Killert nie ernsthaft in Bedrängnis. In der 34. Minuten kam der VfL zu einer weiteren Chance. Daniel Reger erkämpfte sich links vor dem Tor den Ball und stellte sich dem Zweikampf mit dem Torhüter, der den Winkel zum Tor verkürzen wollte. Der Schuss aus spitzem Winkel ging am Torhüter in Richtung Torlinie vorbei. Dort versuchte der letzte Verteidiger zu klären. Bezeichnend für die Stockumer Leistung schoss sich der Spieler beim Klärungsversuch den Ball ins eigene Gesicht und von dort aus ins eigene Tor.
Nur zwei Minuten später bekam Peter Heinz eine Flanke von Reinhold Baidin im Strafraum unter Kontrolle. Der Stürmer musste sich parallel zum Tor zwei Mal im Zweikampf behaupten ehe er den Ball aus der Drehung aus 14 Metern im linken Eck flach unterbringen kann und somit das 0:3 markierte. Vor der Pause kam Stockum zu einer erwähnenswerten Chance, die aber am Abschluss scheiterte, der gut acht Meter neben dem Tor landete.

Konstantin Killert lieferte eine starke
Partie und setzte sich wie so oft im
Kopfballduell durch.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts brachte Trainer Wolfgang Jansen Nico Högemann für seinen Mannschaftskollegen Tobias Schulte. Reinhold Baidin machte Platz für Dominik Gockel, der mit Lars Drachsel die Positionen tauschte. Wie zum Schluss der ersten Häfte machte Senden weiterhin offensiven Druck. Glenn Barnhofer hielt seine Abwehr gut zusammen und sorgte mit Daniel Wengler und zuvor Lars Drachsel für viele Ballgewinne.
Kapitän Reger hatte fünf Minuten nach Wiederanstoßdie Möglichkeit zum vierten Treffer, scheiterte aber an sich selbst mit einem schwachen Schuss (50.). In der 52. Spielminute nahm Jansen Martel für Christian Arends heraus, der an diesem Tag neben seinem Treffer einen großen Anteil am Sendener Sieg hatte. Bereits wenige Minuten später brachte es der VfL auf einen nennenswerten Angriff. Peter Heinz setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und versuchte den Ball auf Reger zu spielen, der angeblich in einer Abseitsposition stand. Im Gegenzug machten die Stockumer in der letzten halben Stunde mehr Druck. Eine hohe Flanke von der linken Seite brachte Andreij Killert stark in Bedrängnis. Der Schlussmann übersah den gegnerischen Spieler und wollte den Ball locker in der Luft fangen. Ihm zuvor kam der Stürmer, der locker zum 1:3 einköpfen konnte (65.). Vom ersten Treffer beflügelt ging der SV konsequenter in die Zweikämpfe. Der Gastgeber "glänzte" jedoch vor allem bei Eckbällen häufig durch verdeckte Ellenbogenstöße und Trikotziehen.
Ein Konter der Sendener über Daniel Reger brachte nicht den erlösenden vierten Treffer, da dieser sich dem Torwart erneut geschlagen geben musste. Stockum setzte Senden nun immer früher unter Druck. Dominik Gockel konnte einen eroberten Ball nicht am Gegenspieler vorbei spielen und leitete so den nächsten Treffer ein, den Stockum von der linken Seite aus kurzer Distanz, unhaltbar für Killert, markierte. Zunehmende Nervosität zeigte sich auf Sendener Seite in Anbetracht des Anschlusstreffers, setzten den Angriffsbemühungen aber keinen Dämpfer auf. Ein zielgenauer Ball von Konstantin Killert auf den aus eigener Hälfte startenden Reger hätten einen Alleingang bedeutet. Der überforderte Schiedsrichter unterstellte dem Sendener jedoch eine Abseitsstellung, die praktisch nicht möglich war. Auch in den folgenden Minuten liefen Heinz und Reger mehrfach in Abseitsstellungen, die teilweise unberechtigt waren. Am Ende konnte Stockum jedoch nicht mehr gefährlich werden und verlor die Partie denkbar knapp mit 2:3.
Trainer Wolfgang Jansen war nach der Partie nicht zufrieden. Hätte man diese Partie seiner Meinung nach viel früher entscheiden müssen und keine Gegentore mehr kassieren dürfen. "Wir müssen den Fans auch etwas bieten. Entweder ein zweistelliger Sieg oder eben so ein knappes Spiel.", bemerkte Lars Drachsel zu dem Spiel in der Kabine.
Mannschaft VfL Senden: Andreij Killert – Daniel Wengler, Lars Drachsel, Glenn Barnhofer – Michael Hohmeier, Dimitrij Martel (55. Christian Arends), Reinhold Baidin (46.), Tobias Schulte (46. Nico Högemann), Konstantin Killert – Daniel Reger und Peter Heinz.
Tore: 0:1 Dimitrij Martel (25.), 0:2 Eigentor (34.) und 0:3 Peter Heinz (36.), 1:3 (70.) und 2:3 (80.).
Beste Spieler: Dimitrij Martel und Konstantin Killert.
22. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2- Eintracht Werne 2 1:0 (1:0) am 29.03.2009
20 Minuten Fußball, 70 Minuten Gestolper
1:0-Sieg gegen Werne glücklich / Leistungssteigerung gegen Selm nötig
Senden. Bereits drei Siege in Folge konnte die Zweitvertretung des VfL am Sonntag vor dem Pflichtspiel gegen Eintracht Werne 2 auf dem Konto verbuchen. Trotz einiger Ausfälle, bedingt durch die Hochzeitsfeier von Kapitän Daniel Reger, nahmen sich die Sendener ihre Serie weiter auszubauen und die gute Form in 2009 weiter zu bestätigen.
Zu Beginn zeigten die Hausherren ein deutliches Übergewicht. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich in der Werner Hälfte ab. Mit seiner offensiven Taktik um die drei Stürmer Marius Broek, Michael Matte und Peter Heinz wollte Trainer Wolfgang Jansen den Wernern bereits früh den Sieg abnehmen. Die erste Großchance hatte Peter Heinz. Nach gutem Zuspiel von Dimitrij Martel konnte sich der Stürmer auf der rechten Seite in Position bringen und schoss aus 14 Metern nur knapp über das Gehäuse. Die zweite große Chance hatte Broek, der nach einem guten Pass in die Tiefe von Daniel Wengler noch an den Ball kam und vor der Grundlinie mit einem Linksschuss nur knapp am rechten Pfosten vorbei schoss (7.). Nur kurz darauf war es Matte, der ein Zuspiel von Broek nicht perfekt verarbeiten konnte und den Schuss nur knapp über das Tor setzte (15.). Im Gegenzug kam Werne zu einem guten Konter, den Torhüter Marcel Kolov mit einer Glanztat noch aus dem Giebel holen konnte (17.). Auf der anderen Seite spielte wiederum Wengler den Pass in den Raum zu Broek, der diesen nur knapp vor der Linie bekam und direkt quer legte. Der heranstürmende Matte zog voll durch und schenkte zum 1:0 ein (19.).
Nach guten Anfangsminuten stand der VfL nun unsicher da. Zahlreiche Fehlpässe und wenig kreative Ideen in der Offensive ließen Werne Raum zum Kontern. Erneut war es Kolov, der die Sendener Führung mit einer guten Parade retten konnte (23.). Nach einer hohen Hereingabe von Martel ging Broek zum Kopfball und geriet mit dem Schlussmann der Eintracht zwischen Elfmeterpunkt und Strafraumgrenze in ein luftiges Duell. Beide Spieler blieben anschließend am Boden liegen. Broek musste in Folge des Zweikampfes ausgewechselt werden und mit einer breiten Schnittwunde am Kinn ins Krankenhaus gebracht werden (25.). Für den verletzten Stürmer kam Ilhami Atalan, der ins linke Mittelfeld ging. Christian Arends nahm die dritte Stürmerposition ein. Die wenigen Minuten vor der Pause spielten die Teams jedoch keinen ansehnlichen Fußball mehr. Vor allem im Mittelfeld glänzte Senden mit einigen Fehlpässen und verlorenen Zweikämpfen. Werne konnte die freien Räume jedoch selten nutzen und kam nur noch zu einem ungefährlichen Torschuss, der weit über das Gehäuse ging (40.). Im Gegenzug brachte Martel eine Flanke gut vor das Tor, wo Michael Matte am besten stand und den Ball direkt per Volley im Fallen nahm. Nur knapp ging der Schuss über das Tor (42.).
In der Halbzeitpause mahnte Trainer Jansen das schwächelnde Spiel des VfL an. „Nach guten zwanzig Minuten haben wir völlig den Pfaden verloren und vergessen Fußball zu spielen“, konstatierte Jansen seinem Team eine steigerbare Leistung.
Im zweiten Abschnitt wollten die Sendener mit neuem Elan und einer Auswechselung für mehr Betrieb im Strafraum der Eintracht sorgen. Für Peter Heinz kam Reinhold Baidin ins Spiel, der auf der rechten Außenbahn für Druck sorgen sollte. Doch wie zuvor im ersten Abschnitt wollte dem VfL kein vernünftiges Spiel gelingen. Zu leichtfertig wurden die Defensivaufgaben vernachlässigt um in den Offensivbemühungen mit Fehlpässen gefährliche Konter einzuleiten. Das zunehmend ruppig werdende Spiel rief Schiedsrichter Herbert Heitkötter auf den Plan, der eine souveräne Leistung zeigte. Nach einem Foulspiel gegen Michael Hohmeier wurde die erste gelbe Karte für Werne fällig (59.). Auch Manndecker Lars Drachsel wurde für sein hartes Einsteigen 24 Meter vor dem eigenen Tor mit Gelb bestraft (65.). Die spielbestimmende Mannschaft war jetzt Werne, die sich aber ähnlich wie Senden, oft durch Fehlpässe in gefährlichen Kontersituationen wiederfanden.
Christian Arends kam nach einem guten Pass in die Tiefe von Atalan zur großen Chance, setze den Ball aber aus 22 Metern zu weit über den Schlussmann der Eintracht, der ein paar Meter zu weit vor seinem Gehäuse stand. Die nächste Gelbe ging kurz darauf wieder an die Werner, nach dem Ersin Atilgan mit der Entscheidung von Heitkötter nicht zufrieden war und lautstark dessen Entscheidung kritisierte.
In der 70. Spielminute war es Imad Abdul-Latif, der einen Vorteil aus einem Pressschlag zwischen Matte und seinem Gegenspieler ziehen konnte. Alleine mit gutem Vorsprung ging der Sendener auf das Werner Tor. Im Rücken sein Gegenspieler, daneben Arends lauernd auf einen eventuellen Nachschuss. Kurz vor der Strafraumgrenze kam der Werner Schlussmann auf den Ballführenden zu und machte den Winkel so klein, dass Abdul-Latif mit seinem schwachen Schuss nicht zum 2:0 einschieben konnte. Nur fünf Minuten später kam Arends nach Zuspiel von Atalan zur nächsten Großchance für den VfL. Im Eins gegen Eins verlor der Stürmer jedoch die Nerven und scheiterte mit dem Außenrist knapp an der guten Beinarbeit des Torhüters.
Der eingewechselte Konstantin Killert versuchte weitere Akzente zu setzen und brachte sich an der Strafraumgrenze in Schussposition. Der Linksschuss verunglückte jedoch und ging rechts am Tor vorbei (83.). Kurz darauf versuchte Reinhold Baidin eine Flanke von Martel per Kopf ins Tor zu befördern, konnte dem Ball aber nicht genug Druck mitgeben und scheiterte mit dieser Chance (86.). In der eigenen Hälfte musste Senden einige Angriffe hinnehmen und wurde stark in Bedrängnis gebracht. Libero Holger Karbowiak behielt jedoch stets die Nerven und sorgte vor dem glänzend aufgelegten Torhüter Kolov für die Null auf eigener Seite. Nach 90 Minuten ging Senden mit einem glücklichen 1:0 Sieg vom Platz und setze die Serie mit dem vierten Sieg weiter fort.
"Wir haben bis zum 1:0 gut gespielt, danach aber völlig den Faden verloren und nicht wieder aufnehmen können", bilanzierte Wolfgang Jansen dieses, in seinen Augen, "Katastrophenspiel".
Mit diesem Sieg haben die Sendener in 2009 noch keinen Punkt abgeben müssen. Die beeindruckende Bilanz: Vier Spiele, vier Siege bei 14:4 Toren. Somit konnte der VfL vier von sechs Partien in der Rückrunde für sich entscheiden und lässt auf einen guten Saisonabschluss hoffen. Erklärtes Ziel ist ein Platz vor Davaria Davensberg und ein Ergebnis über 45 Punkten. Bedeutet für die folgenden neun Partien, inklusive des Nachholspiels gegen Ottmarsbocholt, 16 Punkte zu holen.
Mannschaft VfL Senden: Marcel Kolov – Daniel Wengler, Lars Drachsel, Holger Karbowiak – Michael Hohmeier, Dimitrij Martel, Christian Arends, Imad Abdul- Latif – Marius Broek (25. Ilhami Atalan), Michael Matte (80. Konstantin Killert) und Peter Heinz (46. Reinhold Baidin).
Tore: 1:0 Michael Matte (19.).
Beste Spieler: Holger Karbowiak und Marcel Kolov.
21. Meisterschaftsspiel FC Nordkirchen 2 - VfL Senden 2 2:4 (1:3) am 22.03.2009
Die Erfolgsstory geht weiter
Abdul-Latif und Reger lassen Senden jubeln / 9 Punkte aus drei Spielen

Bei der Lufthoheit musste sich der
VfL geschlagen geben: Dimitrij
Martel blieb mit seiner Mannschaft
jedoch Sieger am Boden.
(Fotos: -char-)
Nordkirchen / Senden. Noch ohne Punktverlust in 2009, aber noch nicht der optimalen Leistung kämpft sich die zweite Mannschaft des VfL Senden mit großen Schritten aus dem Tabellenkeller der Kreisliga B Lüdinghausen. Am Sonntagmittag stand die Zweitvertretung des FC Nordkirchen auf dem Plan. Der 11. Aus Senden trat an um den Abstand zum 13. aus Nordkirchen weiter z u vergrößern. „In den nächsten Spielen zählen nur Punkte.“, gab Trainer Wolfgang Jansen vor dem Sechs-Punkte-Spiel die Divise für dieses und die kommenden zwei Spiele aus.
Dass die Partie auf dem ungeliebten Aschenplatz gleich so schlecht für den VfL begann, konnte auch Jansen nicht fassen. Kaum 60 Sekunden gespielt, ging der FCN durch Nils Adler in Führung. Ilhami Atalan hatte im Zweikampf gegen Adler nur das Nachsehen, welcher vor Torwart Andreij Killert keine Kompromisse machte und den Ball mit einem wuchtigen Schuss und viel Effet aus 14 Metern unhaltbar in die rechte Ecke schoss. Geschockt aber nicht gelähmt vom frühen Gegentreffer kamen die Sendener nach und nach besser ins Spiel. Es dauerte jedoch bis zur 22. Spielminute ehe der VfL die erste Großchance hatte. Peter Heinz erkämpfte sich am Mittelkreis den Ball und spielte auf Atalan. Dieser hatte ein Auge für seinen Mitspieler Daniel Reger und schickte diesen tief in den Raum auf die linke Seite. Reger bekam den Ball unter Kontrolle und spielte das Leder vor der Grundlinie am Torwart vorbei in den Fünfmeterraum. Kurz vor dem linken Pfosten kam Heinz zur Möglichkeit, konnte den Ball aber nur knapp neben den Pfosten setzen.

Voller Körpereinsatz und die
nötige Konsequenz bescherten
dem VfL einen 4:2-Sieg in Nordkirchen.
Erst acht Minuten später sorgte Reger für Entlastung auf Sendener Seite. Nach Zuspiel von Heinz setzte der Kapitän einen schwachen Schuss aus 17 Metern in Richtung Tor ab. Alle Spieler hatten die Situation schon abgehakt, da patzte der 42-jährige Schlussmann Ludger Lammers gewaltig und ließ den Ball am linken Torpfosten über die Linie passieren (30.). Dass der Treffer die Steverstädter so beflügeln würde, hatte kaum einer der Zuschauer gedacht, die bis dato eine, von beiden Mannschaften, eher schwach geführte Partie auf schwierigem Untergrund sahen. In der 33. Minute sorgte Imad Abdul-Latif für den Sendender Führungstreffer. Nach einem gewaltigen Schuss von Dimitrij Martel Halblinks aus 18 Metern konnte Lammers den Ball wieder nicht festhalten. Den Abpraller verwertete der heranstürmende Abdul-Latif, der den Ball knallhart in die Maschen präschte (33.). Keine zwei Minuten sollten vergehen, ehe das Sendener Hoch eine weitere Stufe nach Oben stieg. Ein langer und vor allem hoher Ball aus dem Mittelfeld tickte vor dem Nordkirchener Strafraum auf und sprang in diesen. Daniel Reger ging dem eigentlich verlorenen Ball nach. Unglück sah wiederum Lammers aus, der den auftickenden Ball nicht unter Kontrolle bringen konnte. Reger sah seine Chance und spitzelte dem Schlussmann den Ball weg und brachte diesen zwei Meter weiter im kurzen Eck unter (35.).Mit der letzten Großchance vor dem Seitenwechsel scheiterte Atalan an Lammers, der ausnahmsweise Herr der Situation wurde. Nach dem Reger und Atalan schön gekreuzt hatten, brachte der Kapitän den Ball hoch in den Torwartraum. Atalan versuchte den Ball zu kontrollieren, Lammers blieb jedoch Sieger und konnte das Leder vor der Torlinie unter sich begraben.

Den Gegner und den Ball stets im
Blick: Daniel Wengler spielte eine
saubere Partie und machte es
seinen Gegnern schwer.
Unverändert ging Senden in den zweiten Spielabschnitt. Nordkirchens Trainers Frank Krömann reagierte auf die Gegentore mit den Einwechselungen von Robin Schwenke und Björn Voß, die Jens Mischke und Alexander Eilers ersetzten. Wenig druckvoll ging es für die Jansen-Truppe ins Spiel. Die Nordkirchener Angriffe wurden nun engagierter. Zwei Mal musste Libero Sergej Schischow in bremslichen Situationen mit einem Befreiungsschlag im Strafraum klären.In der 58. Spielminute kam Senden wieder vor das Schlossherren-Tor. Abdul-Latif nutze die Verwirrung im Strafraum nach einem Abpraller und konnte aus kurzer Distanz das 1:4 markieren. Mit dem Treffer nahm Jansen Stürmer Peter Heinz und Mittelfeldspieler Ilhami Atalan aus dem Spiel. Frischen Wind sollten Christian Arends und Reinhold Baidin auf der rechten Seite bringen. Im Bewusstsein der deutlichen Führung schaltete der VfL einen Gang zurück und ließ dem Gegner vor allem im Mittelfeld viele Räume. Wieder war es Adler, der nach tiefem Pass völlig frei vor Killert auftauchte und das 2:4 auf dem Schlappen hatte. Den glänzenden Reflexen des Schlussmanns war es zu verdanken, dass der FCN lediglich einen Eckball zugesprochen bekam (67.).
Postwendend kam Senden zu einer weiteren Chance. Arends erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und ging auf der Außenbahn Richtung Tor. Im Strafraum landete der zurückgelegte Pass aber nicht bei Reger, konnte aber vom Verteidiger geklärt werden (69.).Mehrfach hatte der VfL die Chance die Führung weiter auszubauen. Arends (72.), Reger (75.) und Hohmeier (77.) scheiterten an der eigenen Genauigkeit. Im Gegenzug landete ein Abstoß von Killert beim Gegner im Mittelfeld. Nachlässiges Zweikampfverhalten brachte die Defensive in Bedrängnis. Meik Breuer schlug Kapital daraus und brachte den Ball gegen den machtlosen Killert zum 2:4 im Netz unter (79.).Senden reagierte mit weiteren Angriffen und kam durch Abdul-Latif (82.), Arends (84.) Martel (85.) und Baidin (87.) fast im Minutentakt zu Großchancen. Letztlich vergab Daniel Reger eine weitere Chance. Nach einem harmlosen Angriff der Nordkirchener pfiff Gregor Merten die Partie ab.
Damit steht der VfL im Jahr 2009 noch ohne Punktverlust dar. 12:3 Tore kann die Mannschaft von Wolfgang Jansen verbuchen, die ihre Serie gegen Eintracht Werne (Hinspiel 1:7 Auswärtssieg), BV Selm 2 (0:1 Heimniederlage) und den SV Stockum 2 (3:1-Heimsieg) weiter ausbauen will. Neun Punkte in den nächsten drei Partien ist die deutliche Ansage der Sendener an ihre Gegner.
Mannschaft VfL Senden: Andreij Killert – Sergej Schischow, Lars Drachsel (64. Dominik Gockel), Daniel Wengler – Michael Hohmeier, Dimitrij Martel, Imad Abdul-Latif, Ilhami Atalan (58. Reinhold Baidin), Konstantin Killert – Daniel Reger und Peter Heinz (58. Christian Arends).
Mannschaft FC Nordkirchen: Lammers, L. - Vieth, Gregg, Meyer, Krömann, Frank (70. Schidlauske), Nägeler, Alder, Mitschke, (46. Schwenke), Breuer, Eilers (46.Voß), Baier.
Tore: 1:0 Nils Adler (1.), 1:1 Daniel Reger (30.), 1:2 Imad Abdul-Latif (33.), 1:3 Daniel Reger (35.), 1:4 Imad Abdul-Latif (58.), 2:4 Meik Breuer (79.).
Beste Spieler: Michael Hohmeier, Daniel Reger / Nils Adler, Meik Breuer.
20. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - TuS Ascheberg 2 4:0 (1:0) am 15.03.2009
Joker stechen hervorragend
Reger wieder mit Doppelpack / Aufwärtstrend geht weiter
Senden. Einen Auftakt nach Maß hatten die Sendener bereits vor zwei Wochen gegen den PSV Bork hingelegt. Nach dem 5:2-Heimsieg hatten die VfLer am darauffolgenden Wochenende wetterbedingt Spielfrei. An diesem Sonntag reisten die Ascheberger im Sportpark an und wollten der ersten Mannschaft vormachen, wie man in Senden gewinnt.
Bereits nach den ersten zehn Minuten zeigte sich deutlich, welche Mannschaft an diesem Tag das Spiel bestimmen würde. Die Sendener hatten wesentlich mehr Spielanteile, die Partie fand fast ausschließlich im Mittelkreis oder vor dem Tor des TuS statt. In der 8 Minute hatte Daniel Reger die ersten Chance auf den Führungstreffer, scheiterte jedoch aus 14 Metern halbrechts am Ascheberger Schlussmann. Gute Angriffe über die linke Seite mit Dimitrij Martel und über Rechts mit Ilhami Atalan brachten immer wieder gefährliche Situationen vor das Ascheberger Tor.
Bis zur 18. Spielminute mussten Trainer Wolfgang Jansen und die Zuschauer warten, ehe der verdiente Treffer zum 1:0 fiel. Nachdem Atalan den Ball auf der rechten Seite gegen seinen Gegenspieler behaupten konnte und in den Strafraum zog, erkannte der Daniel Reger in optimaler Position vor dem linken Pfosten, der die Vorlage von Rechts perfekt verwertete und flach aus 8 Metern einschoss. Mit der Führung im Rücken ging bei den Steverstädtern ein wenig der Pfaden verloren. Unnötige Ballverluste gaben den Aschebergern mehr Raum zum kombinieren. Früchte trugen die seltenen Angriff nicht.
Ein weiterer guter Angriff brachte dem VfL nicht den verdienten Treffer. Mergim Zuka ging im Zweikampf auf das Tor zu und stellte sich dem Torhüter. Obwohl dieser mit einer beherzten Aktion und nicht ganz regelgerecht mit dem Fuß ohne den Ball zu spielen Zuka anging, entschied Schiedsrichter Rainer Sulik aus Seppenrade nicht auf Strafstoß. Die daraus resultierende Ecke brachte keinen Erfolg.
In der 34. Minute verlor Sergej Schischow neben dem eigenen Strafraum ein unnötigen Zweikampf und eröffnete dem Gegner eine gute Torchance. Der Schuss von der halbrechten Seite gefährdete das Tor von Mats Kauert aber nicht und landete fünf Meter neben dem Pfosten im Toraus. Zur Halbzeit blieb es bei dem unbefriedigenden 1:0 für die Hausherren, was auf Grund der Möglichkeiten deutlich zu wenig war.
Zum zweiten Spielabschnitt wechselte Trainer Jansen Stürmer Zuka aus und brachte Peter Heinz. Nach dem Seitenwechsel schien der VfL wie ausgewechselt. Schwaches Stellungsspiel und zahlreiche Fehlpässe führten zu guten Chancen für den TuS. In der 50. Minute konnte Kauert aus kurzer Distanz den ersten Schuss abwehren, dem Nachschuss stellte sich Schischow in den Weg, ehe Daniel Wengler den Ball lang klären konnte. Kurz danach ging ein Distanzsschuss aus 20 Metern nur knapp rechts neben dem Gehäuse vorbei.
Erst die 55. Minute brachte das Spiel zurück in gewohnte Bahnen. Ein gutes Zuspiel von Basti Wittek konnte Reger aus zentraler Position perfekt auf den von rechts heraneilenden Heinz vorlegen, der den Ball gegen den überraschten Torhüter aus 12 Metern nur noch einschießen musste. Mit der 2:0-Führung im Rücken durch das erste Jokerto machte sich das selbstbewusste Spiel auf Sendener Seite nun deutlich bemerkbar. Fünf Minuten nach dem Treffer kam Reinhold Baidin für den erschöpften Atalan aufs Feld. Weitere fünf Minuten später löste Christian Arends Imad Abdul-Latif ab. Sebastian Wittek rückte ins offensive Mittelfeld, während Arends auf die linke Außenbahn ging. Es sollte nur zwei Minuten dauern, ehe sich die Einwechselung Jansens erneut bezahlt machen sollte. Nach einem perfektem Pass in die Tiefe von Wittek ging Arends allein aufs Tor zu. Der Schuss ins lange Eck wurde vom Ascheberger Schlussmann noch mit der linken Hand abgelenkt, senkte sich aber trotzdessen vor das Tor, wo Daniel Reger kurz vor der Linie den Ball in die Maschen präschen konnte.
Weitere sechs Minuten vergingen, ehe Martel den Ball auf der linken Seite erst verlor, sich aber wiedererkämpfte und perfekt in den Strafraum flankte. Dort nahm Christian Arends den Ball per Kopf und schickte ihn ins lange Eck wo der Torhüter nur mit den Fingerspitzen herankam, den Treffer aber nicht mehr verhindern konnte.
In den letzten zwanzig Spielminuten kam Senden durch Arends (79.) und Martel (82.) sowie Reger (85.) zu weiteren Großchancen, die jedoch keiner verwerten konnte. Hitzige Diskussionen zwischen Reger und dem Ascheberger Schlussmann nach überhartem Einsteigen des TuSlers sorgten noch einmal für Spannungen kurz vor Schluss, weitere Konsequenzen blieben jedoch aus. Am Ende gewann Senden 4:0 und drei weitere Punkte gegen den Abstieg.
Mannschaft VfL Senden: Mats Kauert – Sergej Schischow, Lars Drachsel, Daniel Wengler – Michael Hohmeier, Dimitrij Martel, Imad Abdul-Latif (65. Christian Arends), Ilhami Atalan (60. Reinhold Baidin) – Daniel Reger, Sebastian Wittek und Mergim Zuka (46. Peter Heinz).
Tore: 1:0 Daniel Reger (18.), 2:0 Peter Heinz (55.), 3:0 Daniel Reger (67.), 4:0 Christian Arends (73.).
Beste Spieler: Dimitrij Martel, Ilhami Atalan.
18. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - PSV Bork 2 5:2 (2:0) am 01.03.2009
Senden holt wichtigen Dreier
Abdul-Latif überwindet Torflaute / Derby in Ottmarsbocholt am Sonntag
Senden. Zum ersten Meisterschaftsspiel im neuen Jahr traf die Zweitvertretung des VfL Senden auf den PSV Bork 2. Das mit Spannung erwartete erste Pflichtspiel hatte auf Grund der Tabellenplatzsituation eine besondere Bedeutung. Lediglich drei Punkte trennten den VfL vom Verfolger Bork. Ein Sieg in diesem Spiel ein unbedingtes Muss für Trainer Wolfgang Jansen, der sein Team in der Vorbereitung konditionell aufpoliert hat.
Gleich in den Anfangsminuten zeigte sich auf dem Platz, dass der VfL für mehr Tempo sorgte, die läuferisch schwächeren Borker bei freien Bällen oft das Nachsehen hatten. Gute Möglichkeiten erspielten sich Ilhami Atalan und Konstantin Killert. Nachdem zunächst Atalan (9.) und anschließend Killert (15.) ihre Schüsse nur knapp neben und über das Tor setzen, konnte Christian Arends nach einer langen Ecke von Kapitän Daniel Reger den Kopfball nur über die Latte setzen (19.). Eine erneute Chance eröffnete sich nach einem Fehlpass im Mittelfeld. Ein tiefer Pass auf Atalan eröffnete eine gute Chance auf der rechten Seite. Der heraneilende Killert konnte die Vorlage verwerten und präschte den Ball in die Maschen (24.). Weil er jedoch seinen Gegenspieler im Lauf behinderte, pfiff Schiedsrichter Herbert Heitkötter Stürmerfoul.
Vom nichtgegebenen Treffer noch mehr angestachelt, erhöhte Senden den Druck merklich. Nach einem tiefen Pass von Abdul-Latif auf die linke Außenbahn auf Arends, brachte dieser die Flanke in den Strafraum, wo der heranstürmende Daniel Reger und sein Gegenspieler nur knapp mit dem Kopf verpassten. Postwendend spielte Atalan den Ball zurück vor das Borker Tor, wo Abdul-Latif aus kurzer Distanz den Nachschuss von Killerts Abpraller voll nahm und das 1:0 markierte (30.).
Mit dem verdienten Führungstreffer im Rücken zeigte die Jansen-Truppe mehr Selbstbewusstsein. Die wenigen Borker Vorstöße waren nie wirklich gefährlich für den glänzend aufgelegten Andreij Killert im Tor. Ein weiterer Angriff auf das Tor des PSV begann am eigenen Strafraum mit Sergej Schischow. Nach einem langem Sprint spielte er den Ball auf Reger, der ihm das Kompliment direkt zurück in den Lauf gab. Schischow flankte den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Peter Heinz alle Zeit der Welt hatte, den Ball zu kontrollieren um ihn lässig mit Vollspann aus 6 Metern neben dem linken Pfosten im Tor zu versenken (40.).Vor der Pause drängte der PSV auf den Anschlusstreffer, kam aber nur mit einem Kopfball aus 14 Metern vor das Sendener Gehäuse.
In der Halbzeitpause mahnte Trainer Jansen seine Spieler, nicht das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, da die Borker Mannschaft vor allem mit erfahrenen Spielern und einem ruhigen Aufbau gefährlich werden könne. Zwei Wechsel im Angriff sollten für weitere Torgefährlichkeit sorgen. Für Kapitän Reger kam Sebastian Wittek, Peter Heinz wurde durch Mergim Zuka ersetzt.
Nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte sich Sebastian Wittek in einem Zweikampf an der Mittellinie den Ball erobern und ging alleine aufs Tor zu. Nach dem Sprint bis in den Borker Strafraum scheiterte Witteks Schuss zunächst am Schlussmann, der Ball kam jedoch so glücklich vor Witteks Füße, dass dieser nur noch über die freie Linie schieben musste. Mit dem sicheren 3:0 im Rücken schlichen sich Unaufmerksamkeiten in der Sendener Defensive ein. Auf der rechten Seite kam Bork zu einer Möglichkeit und flankte den Ball in den Strafraum. Der Stürmer kontrollierte den Ball und schoss aus der Drehung zum 1:3 ein.
Senden vom Gegentreffer weiter verunsichert, nutze Bork die Zeit zu weiteren Vorstößen. Nur sieben Minuten nach 1:3, stand zentral vor dem Strafraum ein Borker Stürmer völlig ungedeckt und konnte den Ball geradewegs im rechten Eck halbhoch versenken. Torwart Killert war bei diesem Schuss ohne Chancen. Um sich von dem Schreck der beiden Gegentore zu erholen, startete der VfL einige Entlastungsangriffe. Wittek hatte nach Vorlage von Arends die Möglichkeit erneut zu erhöhen, scheiterte jedoch am herauslaufenden Torhüter. Nach einem Fehlpass im Mittelfeld kam Arends an den Ball und spielte einen kurzen Pass auf Killert. Dieser ging Richtung Tor und schickte diesem den Ball durch die Abwehr in den Strafraum. Gut aufgepasst hatte der Borker Torhüter, der vor dem Sendener am Ball war.
In der 80. Spielminute brachte Arends von der linken Seite die Flanke scharf acht Meter vor das Tor. Mergim Zuka und sein Gegenspieler verpassten nur um Zentimeter den Ball, der auf der anderen Seite bei Reinhold Baidin landete. Dessen hohe Flanke auf den zweiten Pfosten nutzte Zuka per Kopf, der den scheinbar angewurzelten Torhüter in seinem Torraum schlecht aussehen ließ. Nur fünf Minuten später setzte Wittek Abdul-Latif mit einem langen Pass in die Tiefe in Szene. Aus halblinker Position schob Abdul-Latif den Ball locker mit dem rechten Außenrist aus neun Metern ins lange Eck.
Zufrieden mit der Leistung gegen eine durchschnittliche Borker Mannschaft war Trainer Jansen nach dem wichtigen Sieg. „Es wären sogar mehr als die fünf Tore möglich gewesen“, resümierte der Davensberger. Abgesehen von den ersten zehn Minuten dominierte seiner Meinung nach der VfL das gesamte Spiel.
Mannschaft VfL Senden: Andreij Killert – Sergej Schischow, Lars Drachsel, Daniel Wengler – Michael Hohmeier, Konstantin Killert, Imad Abdul-Latif, Ilhami Atalan (60. Reinhold Baidin), Christian Arends – Daniel Reger (46. Sebastian Wittek) und Peter Heinz (46. Mergim Zuka).
Tore: 1:0 Imad Abdul-Latif (30.), 2:0 Peter Heinz (40.), 3:0 Sebastian Wittek, 3:1 (61.), 3:2 (68.), 4:2 Mergim Zuka (80.), 5:2 Imad Abdul Latif (85.).
Beste Spieler: Imad Abdul-Latif, Michael Hohmeier und Konstantin Killert.
14. Meisterschaftsspiel Davaria Davensberg 2 - VfL Senden 2 1:4 (0:1) am 16.11.2008
Vater-Sohn-Duell entscheidet der VfL für sich
Erneut vier Treffer / Senden dominierte in der zweiten Hälfte
Senden / Davensberg. Nach dem erfolgreichen 4:0-Heimsieg letzte Woche gegen SuS Olfen zwei, sollte die Mannschaft von Trainer Wolfgang Jansen von der Welle des positiven Erlebnisses nach Davensberg getragen werden. Besonderes reizvoll war diese Partie für Jansen selbst, der als Mitglied bei Davensberg und jahrelanger Trainerarbeit an der Davert gegen viele ehemalige Spieler und seinen Sohn Timo spielen musste.
Auf dem tiefen Rasen tat sich der VfL zunächst schwer richtig in Fahrt zu kommen. Beide Teams versuchten den Zweikämpfen im Mittelfeld aus dem Weg zu gehen und spielten vornehmlich hohe Bälle auf dem nassen Geläuf. Davensberg kam früh zur ersten Möglichkeit durch Timo Jansen, der an dem Sendener Schlussmann Mats Kauert scheiterte. Im Gegenzug kam Senden durch Marius Broek zu einer guten Gelegenheit. Dieser verzog jedoch so weit, dass der Ball nur im kleinen Tor hinter dem Spielfeld landete. Erst Holger Karbowiak konnte die Sendener erlösen und erzielte in der 24. Minute den 1:0-Führungstreffer für den VfL. Vom Tor angestachelt, zeigte sich ein deutliche besseres Offensivspiel der Sendener, welches gut gestört wurde durch die Davaren-Defensive. In den letzten zehn Minuten vor der Halbzeit schlichen sich beim VfL zahlreiche Flüchtigkeitsfehler ein. Viele Fehlpässe und zu offensive Stellung sorgten für einige Bedrängnis im Sendener Rückraum. Mats Kauert musste einmal beherzt eingreifen, als Timo Jansen den Ball unbedrängt auf das Gehäuse köpfen konnte. Kurz danach rettete Baidin den Ball vor dem geschlagenen Kauert mit der rechten Hacke und schob den Ball über das Tor. Die darauffolgende Ecke konnte Davaria nicht nutzen. Mit dem Stand von 0:1 aus Davensberger Sicht ging es in die Halbzeitpause.
Davensberg begann druckvoller und spielte über Florian König rechts gute Bälle, der oft mit Lars Drachsel und dem heraneilenden Kai Sacher zu tun hatte. In der 56. Minute kam ein langer Ball in die Spitze, der für Torhüter Kauert jedoch nicht lang genug war, sodass dieser weit herauslaufen musste. Kai Sacher im Duell mit Timo Jansen flog über den heraneilenden Kauert. Jansen ging mit beiden Beinen gestreckt gegen den Sendener Schlussmann in den Zweikampf und behielt den Ball. Den daraus entstandenen Vorteil nutze dieser um den Ball nach drei Metern in die Maschen zu schießen. Dass der Schiedsrichter in diesem Fall eigentlich ein Stürmerfall mit anschließender Verwarnung hätte geben müssen, nachdem Jansen in der ersten Hälfte bereits eine Ermahnung nach einem Torwartrempler erhalten hatte, sah auch Taylan Berik so, der sich lautstark über die Entscheidung beschwerte. Wie auch im Spiel vor einer Woche bekam Berik die Gelbe Karte. Aller Aufregung zum Trotz griff Senden nun an und versuchte den Ausgleich wieder wett zu machen. Marius Broek kam fünf Minuten später völlig freistehenden zum Kopfball aus fünf Metern, den Torwart Stilling noch parieren konnte. Im Nachgreifen bekam dieser den Freistoß im Torwartraum zugesprochen. Dass Senden der Führung nun näher war als Davensberg, zeigte sich in den zahlreichen Angriffen. Vor allem Konstantin Killert brachte mit seiner Einwechselung noch einmal frischen Wind in das Sendener Spiel. Sebastian Wittek bekam den Ball von Killert zugespielt und ging links in den Strafraum. Den Schuss aus 16 Metern konnte Stilling noch parieren. Zwei Minuten später kam Killert aus 22 Metern zum Schuss und setze den ersten Distanzschuss des VfL ab, leider ohne Erfolg. Sebastian Wittek war mit einem schönen Treffer in der 72. Minute erfolgreich und brachte den VfL mit 2:1 in Front. Das deutlich lockerere Spiel ließ nun mehr Räume für Kombinationen. Der eingewechselte Peter Heinz nutze seine Chance zehn Minuten vor Schluss und setze den Ball aus etwa 24 Metern schön in die rechte Ecke. Dass er diesen Treffer feiern konnte, hatte er nicht nur dem guten Schuss, sondern auch der schwachen Abwehrleistung von Stilling zu verdanken, der bei dieser Aktion sehr schlecht aussah. Auch in der 85. Minute verschätzte dieser sich bei einer verunglückten Flanke von Reinhold Baidin, der sich zuvor gut auf der rechten Bahn nach Zuspiel von Marius Broek durchgesetzt hatte. Die Flanke ging aufs kurze Eck und schlug unterhalb der Latte zum 4:1 der Sendener ein.
Nach diesem Spiel waren sich alle einig, dass die zunächst im ersten Durchgang gleichwertigen Davaren in der zweiten Hälfte deutlich nachließen und nach den Toren zum 2:1 und 3:1 das Spiel schon aufgaben. Ein möglicher Grund für die eher ernüchternde Leistung schien der Ausfall des rotgesperrten Phillipp Roberg, der in den vorherigen Spielen an vierzehn Treffern beteiligt war.
Mannschaft VfL Senden: Mats Kauert - Lars Drachsel, Daniel Wengler, Kai Sacher - Taylan Berik (62. Konstantin Killert), Holger Karbowiak (46. Michael Hohmeier), Reinhold Baidin, Andreas Wittek, Sebastian Wittek - Michael Matte (69. Peter Heinz) und Marius Broek.
Mannschaft Davaria Davensberg: Andreas Stilling - Carsten Niehues, Matthias Sunke, Patrick Wolffgang (62. Cederic Bouma) - Holger Jansen, Arsim Zogaij, Matthias König, Florian Zientek, Tim Schmidt (62. Marco Börtz) - Florian König, Timo Jansen.
Tore: 1:0 Holger Karbowiak (30.), 1:1 Timo Jansen (58.), 2:1 Sebastian Wittek (65.) und 3:1 Peter Heinz (80.) und 4:1 Reinhold Baidin (86.).
Beste Spieler: Sebastian Wittek, Reinhold Baidin.
13. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - SuS Olfen 2 4:0 (1:0) am 09.11.2008
Reger schießt Senden zum Sieg
Deutliche Leistungssteigerung / Reger trifft vier Mal

Daniel Reger hat in dieser
Situation das Nachsehen,
konnte sich letztlich jedoch
vier Mal erfolgreich durch-
setzen und erzielte sogar
einen lupenreinen Hattrick.
(Foto: -char-)
Senden. Mit Spannung erwartete die Truppe um Trainer Wolfgang Jansen die Partie gegen SuS Olfen 2. Nach den letzten beiden Niederlagen gegen Südkirchen und Alstedde auf Asche, sollte zu Hause auf dem gewohnten Geläuft endlich wieder ein Sieg her.
Das Sendener Spiel begann wie gewohnt recht stürmisch und teilweise zu hektisch. In der 2. Minute konnte der VfL seinem Schlussmann Andrej Killert danken, der durch eine gute Reaktion den Ball von der Linie klärte.
Diese Olfener Möglichkeit sollte jedoch auf weite Strecke die Einzige bleiben.
Bereits in der 18. Spielminute kassierte Reinhold Baidin für eine übermütige Attacke gegen seinen Gegenspieler zu Recht die Gelbe Karte. In der Folge spielte der VfL gute Chancen raus. Michael Matte scheiterte mit einem guten Schuss aus 22 Metern am Olfener Keeper (25.). Nur vier Minuten später bekam Senden aus halblinker Position einen Freistoß 25 Meter vor dem Tor zugesprochen. Kapitän Daniel Reger führte diesen kurz auf den heraneilenden Taylan Berik aus, der mit einem guten Schuss nur knapp den linken Giebel verfehlte. Dass Senden die klar spielbestimmende Mannschaft war, fiel auch dem Olfener Coach auf, der seine Mannen zu mehr Angriffsfußball aufforderte. Die Chancen erspielte sich aber der VfL. Nach einem Konter der Grün-Weißen klärte zunächst Taylan Berik aus der eigenen Hälfte. Der Ball landete bei Sebastian Wittek, der diesen elegant mit dem linken Außenrist auf Daniel Reger weiterleitete. Im Gegensatz zu den letzten Wochen nutzte Reger seine Möglichkeit und schob rechts neben dem Torhüter zum 1:0 ein (36.). Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause.
Nach dem Seitenwechsel war Olfen deutlich anzumerken, dass nur noch Schadensbegrenzung die Taktik bestimmte. Defensiver eingestellt, fand das Spiel fast nur noch in der Gästehälfte statt. Senden kombinierte vor allem über die außergewöhnlich stark spielenden Sebastian und Andreas Wittek. Nach nur drei Minuten nutze Reger die Vorlage von Berik und konnte sich zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen. Spritziger Offensivfußball bestimmte nun das Sendener Spiel. Eine gute Möglichkeit zum kontern nutzen die Gäste und setzen Andrej Killert mächtig unter Druck, welcher jedoch glänzend parierte (51.).In der 53. Spielminute war es erneut Daniel Reger, der eine Vorlage von Sebastian Wittek nutzen konnte und ins linke kurze Eck einschob. Trotz der 3:0-Führung gab Olfen nicht auf, fiel aber eher durch übermäßig körperbetontes Spiel auf, was besonders Taylan Berik zu spüren bekam. Nach einem offensichtlichen Foulspiel an dem Mittelfeldspieler, blieb der Pfiff jedoch aus. Die Reklamationen beim Schiedsrichter, der nur fünf Meter vom Ort des Geschehens entfernt stand, brachten Berik lediglich die Gelbe Karte ein. Aus diesem Grund reagierte Wolfgang Jansen und brachte Lars Müller für Berik.
Nach kurzer Orientierungsphase setzte der VfL Olfen weiter unter Druck. Reinhold Baidin war es in der 61. Minute, der eine gute Möglichkeit von Rechts aus 16 Metern nur ans Außennetz beförderte. Nur eine Minute später zeigte Reger seine ganze Spielkunst aus 18 Metern und schoss das Tor des Tages in den rechten Giebel. Nach der 4:0-Führung nahm Senden nun einen Gang heraus. Für Michael Matte kam nun Marius Broek zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison (65.). In einem Zweikampf verletzte sich Reger und musste in der 72. Minute durch Phillip Elixmann ersetzt werden. Dem Schlusspfiff entgegenfiebernd, tat sich auf beiden Seiten in den letzten Minuten nicht mehr viel. Eine gut herausgespielte Möglichkeit von Marius Broek brachte diesen in eine gute Position an der Grundlinie von wo aus er den Ball quer in den Strafraum am Torhüter vorbei spielen konnte. Der völlig freistehende Reinhold Baidin musste zentral vor dem Tor nur noch den Fuß hin halten und den fünften Treffer markieren, vergab jedoch aus vier Metern und schoss den Ball knapp zwei Meter neben den linken Pfosten. Mit einer guten Leistung und ansehnlichem Fußball, behielt Senden die Punkte und gewann völlig verdient mit 4:0.
Mannschaft VfL Senden: Andrej Killert - Dominik Gockel, Daniel Wengler, Kai Sacher - Andreas Wittek, Taylan Berik (55. Lars Müller), Holger Karbowiak, Konstantin Killert, Sebastian Wittek - Michael Matte (65. Marius Broek) und Daniel Reger (72. Phillip Elixmann).
Tore: 1:0 Daniel Reger (36.), 2:0 Daniel Reger (48.), 3:0 Daniel Reger (53.) und 4:0 Daniel Reger (62.).
Beste Spieler: Daniel Reger, Sebastian Wittek.
10. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - SV Stockum 2 3:1 (1:0) am 19.10.2008
Drei Punkte für schwaches Spiel
Senden punktet wieder zu Hause / Heinz fliegt vom Platz

Kai Sacher (m.) sorgte für
eine solide Defensive und
hätte sich beinahe selbst
in die Torschützenliste ein-
getragen.
(Foto: -char-)
Senden. Diesen Sonntagmittag hatte sich Trainer Wolfgang Jansen sicherlich anders vorgestellt. Ein peinlich schwaches Spiel seiner Mannschaft, welches nur noch von den Gästen aus Stockum unterboten wurde, gepaart mit vielen Wortgefechten und einem Platzverweis für eine non-verbale Attacke in der ersten Hälfte. Nebenbei erzielte der VfL auch noch drei Tore und kassierte ebenso einen Treffer.
Trotz des schönen Morgens versprach diese Partie keinen sonderlich glänzenden Eindruck zu machen. Auf dem Papier wie auf dem Platz war der VfL favorisiert und nahm diese Rolle zunächst an. Trotz einiger Unstimmigkeiten zwischen den Verteidigern Daniel Wengler und Dominik Gockel gelang das Sendener-Offensivspiel zunächst über den wieder einmal stark aufspielenden Konstantin Killert. Als Ballverteiler sorgte er für gefährliche Pässe in den Raum für Stürmer Sebastian Wittek sowie Peter Heinz, der den Sprung in die Startelf geschafft hatte. Eben dieser Peter Heinz war es, der Wolfgang Jansen zunächst mit seinem Treffer in der 19. Minute entspannen lies. Zuvor scheiterte Sergej Schischow bei einem guten Angriff im Strafraum an den zahlreichen gegnerischen Beinen. Viele kleine und teils versteckte Fouls sorgten für eine gesteigerte Aggressivität. Christian Arends hatte Glück als er bei einer Grätsche an der Außenlinie lediglich den Gegenspieler traf, Schiesrichter Andreas Cüsters jedoch auf Einwurf für den VfL entschied. Eine Verwarnung und der entsprechende Freistoß wären die logischere Entscheidung gewesen. Die erste gelbe Karte des Spiels war jedoch Peter Heinz vorbehalten für sein unsportliches Verhalten gegen den ebenfalls nicht sauber spielenden Jan Altberg. Sebastian Wittek sah nach wiederholtem Foulspiel ebenfalls den gelben Karton. Für einen weiteren Aufreger sorgte in der 31. Spielminute nicht etwa eine Torchance der Gästemannschaft, sondern der Tätlichkeitsversuch vom Torschützen Heinz, der nach mehrfachen Provokationen die Besinnung verloren hatte. Schiedsrichter Cüsters fackelte nicht lange und zeigte dem Delequenten für sein unsportliches Verhalten glatt Rot. Ohne nennenswerte Aktionen in den Strafräumen ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Pause wechselte Senden nicht nur die Seiten, auch zwei frische Leute kamen ins Spiel. Für Christian Arends kam Andreas Wittek auf der linken Außenbahn, Kapitän Daniel Reger ersetze den gefährdeten Sebastian Wittek im Sturm. Trotz eindringlicher Worte in der Halbzeitpause führte der VfL eine ähnliche Vorstellung wie im ersten Akt auf. Zunächst versackte der Spielaufbau bereits nach dem Mittelkreis.
In der 72. Minute bekam Reger einen Abpraller von Kai Sachers Schuss unter Kontrolle und schob den Ball am heranstürmenden Torwart vorbei quer zum langen Pfosten. Der heranstürmende Lars Drachsel setzte alles auf eine Kappe und zog aus vollem Lauf ab. Leider landete der Ball genau vor den Füßen des einzigen Verteidigers auf der Linie und konnte geklärt werden. Eine weitere Chance vergab Reger kurze Zeit später aus halbrechter Position.
Sergej Schischow trieb den Ball des Öfteren nach Vorne, fand aber nur selten Stürmer Daniel Reger oder den auf der Außenbahn eingewechselten Paul Ruppel, der in der 78. Minute Lars Drachsel ersetze. Trotz des druckvolleren und ansehnlicheren Spiels kam Stockum in der 86. Minute nach einem Konter vor das Sendener Tor. Viel Verwirrung und zwei Verteidiger sowie Torwart Andrej Killert mussten zuschauen, wie der Ball die Sendener Torlinie langsam rollend, knapp neben dem Pfosten überquerte. Geschockt vom Tor der lediglich verteidigenden Mannschaft des SV, nahm sich Konstantin Killert zwei Minuten später ein Herz und zog aus 24 Metern auf das Stockumer Gehäuse und versenkte den Ball in den Maschen. In der 93. Minute konnte Daniel Reger seinem Torkonto endlich den vierten Treffer gutschreiben.
Mannschaft VfL Senden: Andrej Killert - Dominik Gockel, Daniel Wengler, Kai Sacher - Lars Drachsel (78. Paul Ruppel), Michael Hohmeier, Christian Arends (46. Andreas Wittek), Sergej Schischow, Konstantin Killert, Sebastian Wittek (46. Daniel Reger) - Peter Heinz.
Tore: 1:0 Peter Heinz (19.), 1:1 Stockum (86.), 2:1 Konstantin Killert (88.) und 3:1 Daniel Reger (93.).
Beste Spieler: Konstantin Killert und Kai Sacher.
9. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - BV Selm 2 0:1 (0:1) am 12.10.2008
Keine Punkt gegen BV
Schwaches Spiel beider Teams / Offensive zu harmlos

Kai Sacher im Kopfballduell
mit Selms Schlussmann.
Auch der Libero konnte
Senden 2 keinen Treffer
schenken.
(Foto: -char-)
Senden. Nach dem überzeugenden 1:7 in Werne war nicht nur die Trainingsbeteiligung immens, auch der Optimus vor dem Spiel gegen BV Selm ließ keinen Zweifel aufkommen, dass man die drei Punkte in Senden behalten würde. Dass Trainer Wolfgang Jansen am Ende ein Spiel aus der Kategorie "nicht ansehnlich" verfolgen musste und mit seinem Team ohne Punkte dastand, war die Folge mangelndem Einsatzes und einer schwachen Disziplin, die sich von Hinten nach Vorne durch die Mannschaft zog. Nicht einmal des Beriks neue Kleider, der unserer Zweiten Mannschaft neue Trikots gesponsort hatte, halfen am Ende.
Gleich zu Spielbeginn ließ sich erahnen, was die kommenden 90 Minuten wohl bringen würden. Viel Gestocher, einige rüde Fouls und wenige klare Torchancen in einem schwachen Spiel. Senden spielte zunächst druckvoll und versuchte jeden Ball zu erkämpfen. Mit unfairen Mitteln eroberte Sergej Schischow den Ball und bekam dafür den gelben Karton (11.). Allem Einsatz zum Trotz kam der VfL nie deutlich vor das Selmer Gehäuse. Einige schöne Kombinationen zwischen Daniel Wengler, Konstantin Killert und Flügelspieler Lars Drachsel sorgten für gute Angriffe auf der rechten Seite. Einen aus einem dieser Angriffe resultierender Eckball von Daniel Reger nahm Libero Kai Sacher in der 14. Minute mit dem Kopf. Den Treffer vergönnte ihm jedoch der Verteidiger, der erneut zur Ecke klärte. Erneut gut reingeschlagen war es Sebastian Wittek, der per Kopf die Chance zum Treffer hatte, den Ball aber nicht genau genug plazieren konnte, sodass der Torhüter den Ball sicherte.
Im Gegenzug erspielte sich Selm den ein oder anderen Angriff und kam zu einem Eckball. Zwei mal sollte der Versuch, den Ball direkt ins Tor zu schlagen, misslingen, ehe Selm die dritte Ecke nutzen konnte und den Ball ins lange Eck schlenzte. Torwart Andrej Killert war bei diesem präzisem Schuss machtlos. Ein wenig überrascht von dem Gegentreffer erhöhte Senden den Druck ein wenig, konnte jedoch eher durch Foulspiele als durch Angriffe auf sich aufmerksam machen. Sebastian Wittek bekam nach einem taktischen Foul am Mittelkreis entsprechend die Gelbe Karte (27.). Bis zur Halbzeit sollte sich auf beiden Seiten nicht mehr viel tun. Einzig hervorzuheben sei Konstantin Killert, der zu jedem Zeitpunkt präsent war und versuchte, den Ball nach Vorne zu treiben. Einige Fouls und wenig erfolgsversprechende Angriffe später pfiff Schiedsrichter Rainer Sulik, der souverän leitete, die erste Halbzeit ab.
Nach dem Seitenwechsel tauschte Wolfgang Jansen auf zwei Positionen. Der rotgefährdete Sebastian Wittek wurde durch Peter Heinz sowie Dominik Gockel durch Sebastian Hilge ersetzt. Der VfL begann wieder druckvoll und versuchte sein starkes Offensivspiel bis in den Selmer Strafraum zu treiben. Wieder wurde deutlich, dass es in der Sendener Offensive nicht flüssig läuft. Erfolgsversprechende Angriffe über die rechten und linken Flügel landeten im Nichts oder in den Armen des Selmer Torhüters. Der Sturm ließ seine Torgefährlichkeit laufend vermissen und kam zu keinen nennenswerten Chancen. Wenn man diese als solche bezeichnen darf, hatte Senden gerade einmal zwei Möglichkeiten zum Ausgleich. Die spielerische und läuferische Überlegenheit zeigte sich besonders die letzten 35 Minuten. Das Spiel fand nahezu nur noch in der Selmer Hälfte statt. In der 68. Minute wechselte Jansen noch einmal und brachte Christian Arends für Andreas Wittekt auf der linken Seite. Auch dieser Wechsel sollte an diesem Spiel nicht mehr viel ändern. Nach 90 Minuten hatte Senden das Spiel als bessere Mannschaft mit 0:1 verloren und sollte in der kommenden Woche einmal mehr den Torschuss üben, damit im nächsten Spiel zu Hause gegen Stockum endlich ein paar Tore fallen. Dass die Mannschaft dazu in der Lage wäre, hat man in Werne gesehen.
Mannschaft VfL Senden: Andrej Killert - Dominik Gockel (46. Sebastian Hilge), Daniel Wengler, Kai Sacher - Lars Drachsel , Michael Hohmeier, Andreas Wittek (68. Christian Arends), Sergej Schischow, Konstantin Killert - Sebastian Wittek (46. Peter Heinz), Daniel Reger.
Tore: 0:1 BV Selm (24.),
Beste Spieler: Konstantin Killert.
8. Meisterschaftsspiel Eintracht Werne 2 - VfL Senden 2 1:7 (0:3) am 05.10.2008
Sieben auf einen Streich
Ersten "Dreier" Auswärts geholt / Chancen für fünf Spiele
Senden. Endlich war es geschafft. Gegen Viertel vor Fünf am Sonntagnachmittag war es endlich amtlich. Sendens Zweite holte die ersten drei Punkte in der Ferne. Aber nicht knapp, sondern mit einem deutlichen 1:7 bei der Zweiten von Eintracht Werne. Trotz des hohen Ergebnisses, hatte Senden in einem nie gefährdeten Spiel Chancen für die nächsten vier Spiele.
Bereits nach einer Viertelstunde machte der VfL wiederholt Druck auf die Werner Defensive und kombinierte über Konstantin Killert, Sebastian Wittek und schließlich über Daniel Reger, der mit seinem Treffer in der 15. Minute das Torfestival eröffnete. Motiviert und vom Führungstreffer beflügelt machte der VfL weiter viel Druck und ließ den Ball gut laufen. Bereits zehn Minuten später war es wieder Reger, der sein Torkonto und das seiner Mannschaft auf zwei erhöhte. Als könnte Senden heute nichts aufhalten, hatten Killert und Wittek mehrfach die Chance zum dritten Treffer, scheiterten jedoch auch starken Werner Schlussmann. In der 33. Minute war es Sergej Schischow der eine gute Chance aus 22 Metern nur knapp über das Tor setzte. Killert machte alle Fehlschüsse in der 35. Minute vergessen und erhöhte mit einem schönen Kopfballtreffer das Ergebnis auf 0:3. Bis zur Pause gab es noch eine gute Chance für Sebastian Hilge nach einem Freistoß von Killert, der Ball landete aber nicht mehr im Werner Tor, sodass es zur Halbzeit beim 0:3 blieb.
Nach dem Seitenwechsel wollte Senden den Sieg in trockenen Tüchern wissen. Für Andreas Wittek kam Christian Arends aufs Feld. Keine zwei Minuten sollte es dauern, ehe Sebastian Hilge die verwirrte Werner Defensive, die Reger in Abseitsposition sah und Freistoß forderte, aus dem Rückraum überraschte und den schönen Pass von Schischow im Werner Gehäuse verwertete. Wieder vier Minuten später war es Schischow selbst, der den Ball ins Netz und Senden mit 0:5 in Führung schoss. Für Sebastian Wittek kam nun Peter Heinz im Sturm und sollte noch einmal für Wirbel sorgen. Eine Unachtsamkeit und vermeintliche Abseitsstellung konnte Werne für sich nutzen und in der 60. Spielminute auf 1:5 verkürzen. Mehr als Ergebniskosmetik sollte dieser Treffer jedoch nicht bedeuten. In der 65. Minute nutze Schischow einen Abpraller und zeigte seinen zuvor erfolglosen Vorderleuten aus knapp 25 Metern wie man den Ball herrlich zwischen Torhüter und Latte setzten kann.
In der Folge hatte Senden noch zahlreiche Chancen. Mehrfach gut herausgespielte Chancen konnten jedoch nicht genutzt werden. Mit dem letzen Wechsel brachte Wolfgang Jansen seinen Ersatztorhüter Andreij Killert im rechten Mittelfeld für Sebastian Hilge. Eine unschöne Situation mussten die Zuschauer knapp zwanzig Minuten vor Schluss erleben, als ein Werner Stürmer nach einem Zweikampf Michael Hohmeier mit einem Kopfstoß zu Boden schickte. Da dies außerhalb der Sichtweite des Schiedsrichters geschah, konnte lediglich der Spielertrainer von Werne disziplinarisch eingreifen und schickte seinen Spieler vom Feld, sodass Werne nur noch zu Zehnt weiterspielte. Dem Sendener Offensivspiel gab die Überzahl noch mal einen Schub, Werne stellte das Fußballspielen nun fast komplett ein. In der 79. Minute konnte Peter Heinz, nach einer zuvor noch vergebenen Chance, das Ergebnis auf 1:7 erhöhen. Dies sollte auch zugleich der Endstand und die ersten drei Punkte für Senden bedeuten.
Mannschaft VfL Senden: Marcel Kolov - Dominik Gockel, Daniel Wengler, Kai Sacher - Sebastian Hilge (62. Andrej Killert), Michael Hohmeier, Andreas Wittek (46. Christian Arends), Sebastian Wittek (55. Peter Heinz), Konstantin Killert - Daniel Reger.
Tore: 0:1 Daniel Reger (15.), 0:2 Daniel Reger (25.), 0:3 Konstantin Killert (35.), 0:4 Sebastian Hilge (47.), 0:5 Sergej Schischow (51.), 1:5 (60.), 1:6 Sergej Schischow (65.) und 1:7 Peter Heinz (79.)
7. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - FC Nordkirchen 2 1:2 (1:1) am 28.09.2008
Wieder geführt, wieder verloren
1. Halbzeit klar dominiert / Chancen nicht genutzt
Senden. "Nicht schon wieder", dachte sich Sendens Trainer Wolfgang Jansen am Sonntag gegen 13:46 Uhr sicherlich. Grund dafür war der Ausgleichstreffer der Nordkirchener Zweitvertretung gegen seine Sendener Truppe kurz vor der Halbzeit.
Im siebten Saisonspiel wollte der VfL die Schmach des Aschebergspiels wieder wett machen und gegen den Aufsteiger aus Nordkirchen drei wichtige Punkte einfahren. Ohne die Verletzten Ivan Kotenko, Sebastian Hilge, Paul Ruppel, Tobias Nordhoff sowie die abwesenden Sergej Schischow, Andrej und Konstantin Killert, trat die Jansen-Elf wieder einmal in neuer Formation auf.
Trotz des Personalkarusells ging Senden optimistisch in die Partie und nahm diese gleich an sich. Nordkirchen hatte viele Probleme beim Spielaufbau und erlaubte sich zahlreiche Fehlpässe, die zentral von Ilhami Atalan und Oliver Seipelt abgefangen wurden. Gute Gelegenheiten hatte Senden in der 9. und 15. Minute als Peter Heinz und Imad Abdul-Latif zum Tor durchbrechen konnten, den Ball aber nicht im Netz unterbrachten. In der 22. Minute konnte Nordkirchens Torhüter einen Sonntags-Schuss von Christian Arends von der linken Seite gerade noch herausschlagen. Die folgende Ecke gab Senden erneut die Möglichkeit zum Auftakttreffer, die jedoch nicht genutzt werden konnte. Ein weiterer Schuss von Arends landete drei Minuten später knapp neben dem rechten Pfosten. In der 30. Spielminute war es Abdul-Latif, der sich gegen die Nordkirchener Defensive durchsetzen konnte und zunächst die Abwehr, anschließend den Torhüter schlecht aussehen ließ und den Ball butterweich über die Linie schob. Beflügelt von dem ersten Treffer sollte nun der Knoten platzen. Die folgenden Angriffe von Arends, Atalan und Heinz führten jedoch allesamt nicht zum Torerfolg. Im Gegenzug konterte Nordkirchen in der 43. Spielminute nach einem Sendener Angriff clever über die rechte Seite. Kai Sacher, der als Libero seine Sache, trotz weniger Angriff, sehr gut machte, konnte gemeinsam mit Michael Hohmeier den Angriff nicht stoppen, sodass Torwart Marcel Kolov beim ersten Torschuss des FCN , der platziert an den linken Innenpfosten ging, das Nachsehen hatte.
Enttäuscht über den Ausgleich so kurz vor der Pause ging Senden in die Kabine. In der Halbzeitansprache forderte Wolfgang Jansen seine Truppe auf, sich dieses Spiel nicht nehmen zu lassen. Senden war bis zum Halbzeitpfiff die deutlich bessere Mannschaft mit vielen guten Torchancen. Diese galt es im zweiten Durchgang zu nutzen.
Nach dem Wiederanpfiff schien der VfL jedoch wie ausgewechselt. Die einfachsten Pässe gelangen nicht mehr und das Mittelfeld hinterließ riesige Lücken, die Nordkirchen clever füllte. Nur durch das gute Abwehrverhalten von Kai Sacher, Dominik Gockel und dem sehr starken Daniel Wengler, hatten die Gäste in Abseitsstellung des Öfteren das Nachsehen. Trotz des höheren Drucks wollte Senden die Führung zurückerobern und griff weiter an. Abdul-Latif kombinierte gut mit dem eingewechselten Daniel Reger, konnte sich aber in der 62. Minute nicht zum zweiten Mal in die Torschützenliste eintragen. Sieben Minuten später hatte Oliver Seipelt erneut die Chance zur Führung, scheiterte jedoch an dem guten Schlussmann. Nur zwei Minuten nach der Sendener Großchance griff Nordkirchen wieder an und konnte den Ball nach geschicktem Kombinationsspiel quer vor das Tor von Kolov spielen. Der Unfähigkeit des Stürmers aus 5 Metern zentral vor dem Tor verdankte es Senden, dass es hier nicht schon 1:2 stand. In der 75. Minute war Kolov jedoch machtlos, als der Stürmer den Ball zum 1:2 über die Linie preschte. Der erst in der 65. Minute eingewechselte Peter Polich war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr auf dem Feld, nachdem er einen Tritt beim Anlaufen abbekam und verletzt das Spielfeld verlassen musste. Die Unterzahl machte sich nun noch deutlicher bemerkbar, sodass Senden mit dem Rücken zur Wand das Tor verteidigte. Zu erwähnenswerten Angriffen kam der VfL nun nicht mehr und musste sich nach 90 Minuten mit 1:2 geschlagen geben.
Mannschaft VfL Senden: Marcel Kolov - Dominik Gockel, Daniel Wengler, Kai Sacher - Lars Drachsel (60. Philipp Elixmann), Michael Hohmeier, Oliver Seipelt, Christian Arends, Ilhami Atalan (65. Peter Polich) - Imad Abdul-Latif und Peter Heinz (46. Daniel Reger).
Tore: 1:0 Imad Abdul-Latif (30.), 1:1 (43.), 1:2 (75.).
6. Meisterschaftsspiel TuS Ascheberg 2 - VfL Senden 2 4:1 (4:0) am 21.09.2008
4 Tore in 12 Minuten
Senden hatte alles in der Hand / Am Ende doch noch gekämpft
Senden / Ascheberg. Zum sechsten Meisterschaftsspiel reiste die Mannschaft von Trainer Wolfgang Jansen am Sonntag zum TuS Ascheberg. Pünktlich um 13 Uhr pfiff Schiedsrichter Josef Gbur die Kreisliga B Partie an, die er stets souverän und ordentlich leitete.
Senden zeigte gleich in den ersten Minuten, dass man nicht nach Ascheberg gekommen war um die Punkte dort liegen zu lassen oder zu teilen. Die Jansen-Elf agierte trotz vierer Ausfälle gleich offensiv und setzte die Ascheberger Defensive unter Druck. Trotz guter Anspiele aus dem Mittelfeld von Konstantin Killert und Ilhami Atalan konnte der Sendener Angriff mit Kapitän Daniel Reger und Ivan Kotenko keine Chance verwerten. Auf der anderen Seite versuchte Ascheberg ebenfalls mit schnellem Kurzpassspiel die VfL-Abwehr um Libero Lars Müller auszuspielen, doch auch der starke Markus Mersmann wurde von Sendens Christian Kleinenbrands in den ersten dreißig Minuten nahezu neutralisiert. Auf dem Ascheberger Rasenplatz präsentierten sich zwei gleichwertige Gegner, die ihre Chancen jedoch nicht nutzen konnten.
In der 30. Spielminute begann der Galaauftritt des Markus Mersmann. Kleinenbrands hatte einen Moment nicht aufgepasst, da entwischte ihm der stämmige Ascheberger und köpfte den Ball zum 1:0 ins Netz. Zwei Minuten später trafen wieder die Grün-Weißen. Diesmal versenkte Christoph Scherpen den Ball im rechten unteren Eck. Geschockt vom schnellen 2:0-Rückstand spielte Senden nun sehr unsicher und konnte den Ball kaum kontrollieren. Wie ausgewechselt stand die Mannschaft auf dem Feld und versuchte die Ascheberger Offensivbemühungen zu unterbinden, scheiterte jedoch kläglich, als wieder Mersmann mit seinem zweiten Treffer in der 36. Minute die Führung erhöhte. Nur eine Minute später war es erneut Mersmann, der Senden das 4:0 ins Netz legte. Manndecker Kleinenbrands musste sich jedoch keine Vorwürfe bei den beiden Gegentreffern machen lassen, da die Defensivarbeit im Mittelfeld zuvor gänzlich eingestellt wurde.
Die Halbzeitansprache von Trainer Wolfgang Jansen fiel auf Grund der Schlussviertelstunde entsprechend kritisch aus. Senden musste in der zweiten Hälfte zeigen, dass man nicht als Sparingspartner nach Ascheberg gekommen war. Das Spiel der ersten dreißig Minuten sollte nach dem Seitenwechsel wieder aufgenommen werden. Nach der fünfzehnminütigen Verschnaufpause schien Senden jetzt motiviert in die zweite Hälfte zu gehen. Für Peter Polich und Ivan Kotenko kamen Paul Ruppel und Peter Heinz ins Spiel.
Gleich in den ersten fünf Minuten sahen die zahlreichen Zuschauer mehrere Sendener Angriffe, die vielversprechend aussahen, jedoch ohne Tor beendet wurden. In der 53. Minute parierte Torwart Volker Ernst zunächst den Schuss von Peter Heinz. Den Abpraller lupfte Christian Arends von der linken Torraumgrenze direkt vor das Tor, wo immer noch Heinz wartete und den Ball mit dem Kopf einnetzen konnte. Man sah den Sendenern wieder an, dass die Bereitschaft hier weiterzukämpfen noch vorhanden war. So gestalteten sich auch die Folgeminuten. Senden drängte Ascheberg weiter in die Defensive, fing sich aber durch ungenaue Zuspiele zahlreiche Konter, die Manndecker Daniel Wengler und Libero Lars Müller mehrfach vereitelten. Auch Torwart Andrej Killert verhinderte einige Torchancen von Mersmann und Carsten Schulz durch gutes Herauslaufen.
Trotz des Treffers wollte Senden der Torabschluss nicht mehr so recht gelingen. Arends in der 59. und Ilhami Atalan in der 65. schossen die Bälle entweder über oder neben das Gehäuse. Die Einwechselung von Ersatztorhüter Marcel Kolov für Kapitän Daniel Reger sollte noch einmal etwas Schwung in den Sendener Angriff bringen. Einen Abpraller, nach guter Vorarbeit von Kolov und Heinz im Strafraum, konnte in der 75. konnte Arends nicht im Tor unterbringen. In der 78. hatte Senden Glück, als Killert den Ball nach einem Rückpass mit dem Kopf klären musste und Mersmann das leerstehende Tor aus 20 Metern nicht traf. In den Schlussminuten drängte Senden noch einmal mehr in Richtung Tor und spielte gut über Paul Ruppel auf der rechten Seite heraus, wurde aber für den Einsatz nicht mehr belohnt. Nach 90 Minuten pfiff Gbur eine sehenswerte Partie mit einer enttäuschten Sendener Mannschaft ab.
Mannschaft VfL Senden: Andreij Killert - Lars Müller, Daniel Wengler, Christian Kleinenbrands - Peter Polich (46. Paul Ruppel), Konstantin Killert, Imad Abdul-Latif, Ilhami Atalan, Christian Arends - Ivan Kotenko (46. Peter Heinz) und Daniel Reger (67. Marcel Kolov).
Mannschaft TuS Ascheberg: Volker Ernst - Jan Loddenkemper, Dirk Elbers, Dennis Czapla, Ralf Theermann (Jan-Eric Handrup) - Pascal Reckel (78. Tobias König), Christian Hesselmann, Christian Schwipp, Christian Hesselmann - Markus Mersmann und Carsten Schulz.
Tore: 1:0 Markus Mersmann (30.), 2:0 Carsten Schulz (32.), 3:0, 4:0 Markus Mersmann (36. und 37.) und 4:1 Peter Heinz (53.).
Besondere Vorkomnisse: Marcel Kolov/Gelb (81. wegen Foulspiels).
4. Meisterschaftsspiel VfL Senden 2 - Werner SC 2 1:2 (0:1) am 07.09.2008
Wieder keine Punkte
Gute Ansätze waren zu erkennen / Tabellenletzter der Kreisliga

Libero Kai Sacher konnte
die Sendener Niederlage
nicht verhindern und muss
sich mit dem letzten
Tabellenplatz
abfinden.
(Foto: -cha-)
Senden. Zum vierten Saisonspiel empfing der VfL Senden die zweite Mannschaft des Werner SC. Dieses Spiel sollte richtungsweisend für den VfL sein. Mit einer Niederlage würde man den Anschluss an das Mittelfeld verlieren. Ein Sieg hätte den Effekt, dass Senden gleich oben aufschließen könnte. So pfiff Schiedsrichter Andreas Cüsters die Partie pünktlich um 13 Uhr an, in der Senden, auf Grund der gleichen Trikotfarben, Leibchen überziehen musste.
Senden wollte gleich zu Beginn einen hohes Tempo spielen und die Werner Offensive mit einer kompakten Defensivstellung in Schacht halten. Kai Sacher spielte einen guten letzten Mann, der von Lars Müller direkt davor starke Unterstützung erhielt. Auch im Angriff versuchte Senden gleich zu Beginn Akzente zu setzen. Michael Reher und Ivan Kotenko konnten ihren Geschwindigkeitsvorteil jedoch nicht ausnutzen.
In der 18. Spielminute konnte die Sendener Hintermannschaft den Ausreißer nicht halten und kassierte sogleich das erste Gegentor. Ein wenig wachgerüttelt von dem 0:1 spielte Senden nun mit mehr Druck nach Vorne und kam durch Reher und Kotenko zu einigen Chancen im Strafraum, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Für Aufregung sorgte ein vermeindliches Handspiel im Werner Strafraum, dem ein weiteres nur 30 Meter weiter rechts folgte, jedoch nicht geahndet wurde. In der Folgezeit schienen sich nicht nur die Entscheidungen des Offiziellen sondern auch Fortuna gegen Senden verschworen zu haben. Werne konnte durch gutes Kombinationsspiel einige gute Chancen erspielen, brachte Torhüter Andreij Killert aber auch selten in Bedrängnis. Bis zur Halbzeitpause blieb es bei dem 0:1 im Sportpark.
In der zweiten Spielhälfte wollte Senden den Rückenwind nutzen um die Kurve zu kriegen und mit voller Kraft auf das Werner Gehäuse stürmen. Aller Motivation zum Trotz ergab sich auch nach dem Seitenwechsel nicht viel für beide Teams. Viele Fehlpässe und schwache, wenn überhaupt, Abschlüsse sorgten für eine eher mittelmäßige Partie. Lediglich die Einwechselung von Imad Abdul-Latif sorgte auf der linken Seite noch einmal für frischen Wind. Auch Peter Polich konnte sich das ein oder andere Mal behaupten, die Gesamtsituation blieb eher ernüchternd.
Erst in der 80. Minute gelang es Konstantin Killert den Ball für Senden zum Ausgleich im Netz unterzubringen. Motiviert und angestachelt setzte Senden nun alles daran, nicht nur einen Punkt, sondern gar drei Punkte in Senden zu halten. Dass der Sportclub etwas dagegen hatte, zeigte sich in einigen guten Angriffen, von denen einer durch Marc Buricke im Strafraum, nach Meinung des Schiedsrichters mit unfairen Mitteln, gestoppt wurde. Den darauffolgenden Strafstoß verwandelte Werne souverän. Andreas Cüsters stellte jedoch fest, dass ein Werner Spiele zu früh in den Sechzehner gelaufen war und ordnete eine Wiederholung an. Auch diese versenkte der Schütze zum zweiten Mal in die untere linke Ecke und stellte damit den 1:2-Endstand her.
Für den VfL Senden bedeutet das nach dem 3:2-Sieg des BV Selm 2 gegen Sus Olfen 2 der letzte Tabellenplatz. Auf Wolfgang Jansen wartet in den nächsten Wochen viel Arbeit.
Mannschaft VfL Senden: Andreij Killert, Marc Buricke, Daniel Wengler (Dominik Gockel 75.), Kai Sacher, Michael Homeier, Lars Drachsel (Peter Polich 69.), Lars Müller (Imad Abdul-Latif 60.), Michael Reher, Konstantin Killert, Ivan Kotenko, Daniel Reger.
Tore VfL Senden: 1:1 Konstantin Killert (80.).
Tore Werner SC: 0:1 18. und 1:2 86. Minute (Elfmeter).
3. Meisterschaftsspiel PSV Bork 2 - VfL Senden 2 2:2 (2:1) am 31.08.2008
Senden mit schwacher Punkteteilung
Zu wenig für Senden / Wieder Führung abgegeben

Auch der eingewechselte
Imad Abdul-Latif konnte das
Offensiv-Spiel der Sendener
nicht wesentlich verbessern.
(Foto: -cha-)
Senden / Bork. Zum zweiten Auswärtsspiel reiste die Truppe von Wolfgang Jansen am Sonntag Mittag nach Bork um ihr Spiel gegen die 2. Mannschaft des PSV zu bestreiten.Ausgegebenes Ziel waren ganz klar die drei Punkte mit nach Senden zu nehmen, wenn man den Ansprüchen im oberen Mittelfeld zu spielen, gerecht werden wollte.
Zu Beginn tasteten sich beide Teams zunächst vorsichtig ab und lieferten in den ersten Minuten kaum sehenswerte Aktionen. Bei sonnigen 28 Grad zeigten die Akteure wenig Einsatz. Gerade auf den Sendener Außenbahnen mit Christian Arends und Lars Drachsel konnte man mehr Sonnenbaden als Fußball erkennen. Durch Eckbälle kamen die Borker gefährlich vor das Tor von Andreij Killert, der jedoch seinen schlecht aussehenden Hinterleuten das ein und andere Mal den Rücken freihalten konnte.
Mit fortschreitender Spielzeit kam Senden jedoch besser ins Spiel und konnte über Kosta Killert und Daniel Reger zu der ersten nennenswerten Chancen in der 25. Minute kommen. Der Ball wollte sich jedoch noch nicht im Tor unterbringen lassen. Wieder war es Reger in der 30. Spielminute, der dieses Mal aus halblinker Position im Strafraum den Ball völlig freistehenden unter Kontrolle brachte und ins lange Eck schoss. Die Reklamationen einer angeblichen Abseitsstellung Regers beeindruckten Schiedsrichter Martin Schüßler nicht weiter, der eine souveräne Partie pfiff.
Lange sollte die Sendener Führung jedoch nicht halten. Kaum drei Minuten später nutzten die Borker einen missglückten Befreiungsschlag von Daniel Wengler und konnten im Nachschuss Killert im Tor überwinden. Vom Gegentor wieder in die Realität geholt musste Senden nun wieder eine Schüppe drauflegen. Ein Schuss aus 28 Metern Entfernung von Sergej Schischow landete vergebens nur hinter dem Borker Gehäuse. In der 41. Spielminute hatte Senden die nächste Großchance. Christian Arends konnte den Ball im Mittelfeld bis vor den Strafraum führen und spielte rechts raus auf Konstantin Killert, der hinter dem Verteidiger auf gleicher Höhe mit einem weiteren Abwehrspieler auf das Zuspiel wartet. Perfekt angenommen, kontrolliert und ins lange Eck geschossen erzielte er den erneuten Führungstreffer. Die Führung täuschte jedoch über die schwache Leistung beider Mannschaften hinweg.
In der zweiten Hälfte wollte Senden die Führung weiter ausbauen. Mit Peter Polich für Christian Arends und Imad Abdul-Latif für Lars Drachsel versuchte Wolfgang Jansen wieder mehr Spritzigkeit ins Spiel zu bekommen. In den ersten Minuten hatte Abdul-Latif zwei mal die Chance die Sendener Führung auf 3:1 zu erhöhen, scheiterte jedoch an dem eigenen Geschick und letztlich auch am Borker Schlussmann. In der 55. Minute musste Stürmer Daniel Reger verletzungsbedingt das Feld verlassen und machte den genesenen Peter Heinz Platz. Dieser nahm Regers Platz im Sturm neben dem bis dahin unauffällig spielenden Paul Ruppel ein. Jedoch sorgte auch dieses Duo für wenig Torgefahr.
Die Borker nahmen das Spiel nun wieder mehr an sich und setzten die Sendener Defensive mit Dominik Gockel, Daniel Wengler und Kai Sacher stetig unter Druck. Vor der Abwehr konnten Schischow und Michael Homeier zwar einige Angriffe nach Vorne starten, scheiterten doch spätestens im Angriff durch die misserable Ballkontrolle der Stürmer. In der 70. Minute wurde Senden für die klägliche Chancenauswertung bestraft und kassierte durch einen Freistoß aus 17 Metern den erneuten Ausgleich. In den folgenden 20 Minuten gingen beide Teams kaum mehr zum Angriff über und verteidigten den möglichen Punkt, sodass sich Senden nun zum zweiten mal die Punkte mit dem Gegner teilen musste. Insgesamt war es die fünfte Führung im dritten Spiel, die Senden zum Schluss wieder abgab. Gegen Vinnum musste man sich nach einer 2:1-Führung zur Halbzeit sogar mit einer 3:5-Niederlage begnügen.
Mannschaft VfL Senden: Andreij Killert, Dominik Gockel, Daniel Wengler, Sergeij Schischow, Kai Sacher, Michael Homeier, Lars Drachsel (46. Imad Abdul-Latif), Christian Arends (46. Peter Polich), Paul Ruppel, Konstantin Killert, Daniel Reger (55. Peter Heinz).
Mannschaft PSV Bork: Daniel Wippermann, Arne Obermeyer (Sebastian Kostrzewa), Thomas Schäfer, Björn Seeliger, Sebastian Böcker, Michael Müller (Hamza Kassem), Timo Kaluzny, Benedikt Sträter, Bastian Tobinski, Sebastian Heitmann, Dominik Böcker.
Tore VfL Senden: 0:1 Daniel Reger (30.) und 1:2 Konstantin Killert (41.).
Tore PSV Bork: 1:1 33. und 2:2 70. Minute
1. Meisterschaftsspiel SC Capelle - VfL Senden 2 2:2 (1:1) am 17.08.2008
Remis in Capelle
Schischow und Killert erfolgreich / Jansen: "Noch viel zu üben!"
 Schischow machte bei
Senden ein starkes Spiel
und konnte mit einem
Elf-
meter sein erstes Saisontor
erzielen.
(Foto:cha-)
Senden / Capelle. Zum Saisonauftakt der Kreisligen gastierte die zweite Herrenmannschaft des VfL Senden von Trainer Wolfgang Jansen beim A-Ligaabsteiger SC Capelle. Hochmotiviert und voller Optimusmus drei Punkte nach Senden zu entführen, ging Senden zunächst stark ins Spiel. Trotz starkem Offensivdrang konnte Capelle den Weg in Richtung Gästetor immer wieder gehen und nutzte einige gute Chancen nicht. In der 25. Minute bekam Senden einen fragwürdigen Elfmeter vom Schiedsrichter zugesprochen, nachdem Reger im Strafraum zu Fall kam.Treffsicher verwandelte Schischow den Strafstoß zum 1:0. Die Hausherren legten jetzt wieder zu und setzten die Sendener Hintermannschaft stark unter Druck. Senden kam in den letzten 25 Minuten nicht mehr richtig ins Spiel und kassierte in der 34. Minute der verdiente 1:1 Ausgleich.
Verletzungsbedingt musste Jansen Verteidiger Hilge gegen Gockel austauschen und brachte für Ruppel den treffsicheren K.Killert im Sturm. Bereits nach drei Minuten zeigte Killert seine Torgefährlichkeit als nach einer hohen Hereingabe Atalan den Ball gegen seinen Gegenspieler köpfte und Killert aus 14 Metern den Ball vor die Füße bekam und damit die 2:1-Führung für Senden schoss. Trotz der starken Leistung konnte die Jansen-Truppe den Vorsprung nicht ausbauen und musste in der 56. Minute zusehen, wie Capelle den zweiten fragwürdigen Elfmeter des Tages zum 2:2 verwertete. Für Arends kam in der 65. Minute Abdul-Latif, der sich mit viel Elan und gutem Zusammenspiel mit Killert und Schischow gute Chancen erarbeitete, jedoch nicht zu einem Torerfolg beitrug.
Nach 90 Minuten trennten sich beide Teams mit einem verdienten 2:2 Endstand.
Mannschaft VfL Senden: A. Killert, Hilge (46. Gockel), Wengler, Nordhoff, Seipelt, Arends (65. Abdul-Latif), Drachsel, Schischow, Ruppel (46. K. Killert) und Reger.
Tore VfL Senden: Schischow (25.) und K. Killert (48.).
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