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TUJA - Zeitarbeit

VfL Senden 38 e.V. - da ist echt 'was los!


C1-Jugendmannschaft - 12. Landesliga

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Trainer Christian Arends, Jean-Marcel Akono, Fabio Niehüser, Jan Matuszak, Felix Kintrup, Florian Skok, Niklas Berik, Janik Schäper, Jan Reickert, Cedric Schürmann, Johannes Sandhowe, Trainer Uwe Peters.
  
  Vordere Reihe (v.l.n.r.): Mathis Leifhelm, Julian Trapp, Maik Schmiemann, Henning Deventer, Marco Lübke, David Schmitz, Fabio Modica, Sebastian Bolin, Toralf Streppel und Damian Marchewka.

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Trainer Christian Arends, Jean-Marcel Akono, Fabio Niehüser, Jan Matuszak, Felix Kintrup, Florian Skok, Niklas Berik, Janik Schäper, Jan Reickert, Cedric Schürmann, Johannes Sandhowe, Trainer Uwe Peters.

Vordere Reihe (v.l.n.r.): Mathis Leifhelm, Julian Trapp, Maik Schmiemann, Henning Deventer, Marco Lübke, David Schmitz, Fabio Modica, Sebastian Bolin, Toralf Streppel und Damian Marchewka.

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Mannschaftsinfos
Trainingszeiten:
Dienstag 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr Kunstrasenplatz
Donnerstag 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr Kunstrasenplatz
Tabelle bei www.fussball.de
Pokalergebnisse bei www.fussball.de
Mannschaftsseite der letzten Saison


Torschützenliste Meisterschaft nach 10 Spielen:
1. Felix Kintrup (3); 2. Sebastian Bolin, Cedric Schürmann, Toralf Streppel, Florian Skok und Fabio Modica (1).

Torschützenliste Kreispokal nach 3 Spielen 1.Cedric Schürmann (5); 2. Marco Lübke (4); 3. David Schmitz, Janik Schäper, Julian Trapp, Florian Skok (2); 4. Toralf Streppel, Fabio Modica, Damian Marchewka, Jan Matuszak, Felix Kintrup (1).


  • Trainer
  • Tor
  • Verteidigung
  • Mittelfeld
  • Angriff

Uwe Peters
Straße:
Coesfelder Straße 49
Ort:
48653 Coesfeld-Lette
Telefon:
0 25 46 / 14 43
Handy:
0176 / 22 68 00 79
E-Mail:
uwe.peters@vfl-senden.de

Geburtstag:
23.08.1965
Geburtsort:

Hobbys:


Christian Arends
Straße:
Wienkamp 73b
Ort:
48308 Senden
Telefon:
0 25 97 / 97 82 49
Handy:
01 76 / 22 62 76 65
E-Mail:
christian.arends@vfl-senden.de
Geburtstag:
28.08.1986
Geburtsort:
Münster
Hobbys:
Fußball, Freunde, Partys, PC
Florian Skok
Florian Skok
Straße:
Ort:
Telefon:
Handy:
E-Mail:
Geburtstag:
Geburtsort:
Hobbys:
Niklas Berik
Niklas Berik
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Jan Matuszak
Jan Matuszak
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Janik Schäper
Janik Schäper
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Fabio Niehüser
Fabio Niehüser
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Henning Deventer
Henning Deventer
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Maik Schmiemann
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Florian Skok
Florian Skok
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Julian Trapp
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David Schmitz
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Fabio Modica
Fabio Modica
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Toralf Streppel
Toralf Streppel
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Damian Marchewka
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Jean-Marcel Akono
Jean-Marcel Akono
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Marco Lübke
Marco Lübke
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Johannes Sandhowe
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Felix Kintrup
Felix Kintrup
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Cedric Schürmann
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Jan Reickert
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Sebastian Bolin
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Hobbys:

10. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SVE Eintracht Jerxen-Orbke 2:2 (0:0) am 05.12.2009

Starker Punktgewinn

Felix Kintrup mit Doppelpack / Zwei Führungen verschenkt

Senden -

Mannschaft VfL Senden:

Mannschaft SV Eintracht Jerxen-Orbke:

Tore:

Beste Spieler:


9. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Delbrücker SC 0:3 (0:1) am 28.11.2009


Punkte verspielt

Zu wenig Einsatz / Schwacher Gegner rehabilitiert sich und siegt

Senden -

Mannschaft VfL Senden: Florian Skok - Fabio Niehüser, Jan Matuszak, Julian Trapp, Felix Kintrup - Janik Schäper, Toralf Streppel (36. Sebastian Bolin), Jean-Marcel Akono (45. Fabio Modica), David Schmitz (54. Damian Marchewka) - Marco Lübke (36. Jan Reickert) und Cedric Schürmann.

Mannschaft Delbrücker SC: Marco Brink - Simon Jablotschkin, Marcel Rump, Nico Leifeld, Marvin Westmeyer - Nico Leifeld (65. Stephan Meyer), Tobias Schwabe, Louis Dirks, Mario Freise (58. Maik Temme), Alexander Borowek (68. Thomas Woita) - Marcel Rump und Kevin Rohde (52. Ramis Springer).

Tore:

Beste Spieler:


8. Meisterschaftsspiel VfR Wellensiek - VfL Senden 3:0 (1:0) am 07.11.2009

Ganz schwache Vorstellung in Wellensiek

Zahn- und kampflose Niederlage / Zwei Gegentore in den letzten Minuten

Wellensiek / Senden -

Mannschaft VfL Senden:

VfR Wellensiek:

Tore:

Beste Spieler:


7. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Rot Weiß Ahlen 0:2 (0:0) am 31.10.2009

Auch gegen Ahlen war mehr möglich

Schwache erste Hälfte / Niederlage am Ende verdient

Senden - Nach dreiwöchiger Pause trat die C1 des VfL Senden am Samstag wieder in der Landesliga Staffel 1 an. Zu Gast im Sportpark waren die U15-Junioren des Zweitligavereins Rot-Weiß Ahlen. Nach der intensiven Vorbereitung mit sieben Testspielen erhoffte man sich gegen den Tabellenvierten wenigstens einen Punkt zu holen.

Mit Spielbeginn und dem Ablauf der ersten Minuten zeigte sich deutlich, dass die Pause beiden Teams nicht gut getan hatte. In einer schwachen Partie erspielten sich weder Gast noch Gastgeber zwingende Chancen. Vielmehr bestimmten zahlreiche Ballverluste auf beiden Seiten das Geschehen.

Nach einem Pfostentreffer von Bartolo Gaglio in der 20. Minute, kamen die Gäste in der 24. Minute zur zweiten nennenswerten Torchance. Ein verunglückter Klärungsversuch von Julian Trapp landete beim Gegenspieler. Dieser brachte den Ball von links quer an die Strafraumgrenze zu seinem Kevin Lehmann, der mit seinem Schuss aus 17 Metern das querliegende Aluminium erzittern ließ. Den Abpraller konnte Torhüter Florian Skok aber schnell unter sich begraben.

Diese Tormöglichkeit blieb jedoch die Ausnahme in einer eher flachen und unattraktiven Partie. Auch die Gäste aus Ahlen blieben weit hinter den Erwartungen zurück, die man an den Viertplatzierten im Vorfeld gestellt hatte.

Auf Sendener Seite wäre mehr möglich gewesen, hätte man sich auf die eigenen Stärken besonnen. Doch beide Mannschaften blieben zurückhaltend, sodass Schiedsrichter Carsten Potthoff beide Teams nach 35 Minuten torlos in die Kabine schickte.
In der zweiten Hälfte sollte es jedoch ganz schnell gehen: Eine gute Kombination über Rechts, Gagliozwei Sendener aussteigen lassen und den Ball im Strafraum auf den Elfmeterpunkt zurückgelegt, wo Enes Yavuz nur noch versenken musste. So einfach wie sich die Entstehung des 0:1 gegen Senden liest, empfanden es die rund 50 Zuschauer wahrscheinlich auch.

Auch nach dem Führungstreffer machten die Rot-Weißen weiter Druck. Eine Abseitsentscheidung nahm Schiedsrichter Potthoff zurück und gab vor dem Sendener Tor Schiedsrichterball. Absolut überfordert mit der Situation schien die VfL-Hintermannschaft als Yavuz sich den Ball eroberte und Torhüter Skok aus elf Metern herausforderte, dieses Mal jedoch seinen Meister fand. Nach Skoks Glanztat klärte Damian Marchewka.

Auf der anderen Seite kamen endlich auch die Gastgeber zur ersten ernsthaften Chance. Ein Schuss von der linken Seite aus 22 Metern von Jan Matuszak ging zwar in Richtung Tor, bahnte sich seinen Weg aber quer durch den Strafraum zum langen Pfosten. Weder der heraneilende Jan Reickert noch Torwart Jan Gravelhörster konnten den Ball, der nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbeiging, noch erreichen (42.).
Nur drei Minuten später die Möglichkeit auf der anderen Seite. Der Schuss des Ahlener Angreifers landete mit Glück noch am Pfosten des geschlagenen Skoks.

In der 55. Minute wieder der VfL: Einen Freistoß aus zentraler Position aus 22 Metern setze Felix Kintrup mit einem schwachen Schuss flach am rechten Pfosten vorbei. Aber nur drei Minuten später die erneute Chance. Matuszak verliert zunächst den Ball, den Jomma Akono zurückholt. Dieser sieht  Reickert, der sein Glück aus 18 Metern versucht. Grevelhörster jedoch kann parieren. Doch landet der Ball bei Toralf Streppel, der völlig freistehend aus 21 Metern sein Glück versucht. Mit dem guten Schuss hat Grevelhörster jedoch keine Chance und fängt diesen sicher in der Luft ab.

Ahlen wollte sich mit dem 1:0 nicht zufrieden geben und machte wieder mehr Druck. In der 62. Spielminute konnte Skok einen Schuss aus acht Metern erneut parieren, war jedoch zwei Minuten später gegen Yavuz machtlos, der den Ball nach Hereingabe von Yannic Mönikes aus acht Metern unter die Latte ins Tor setzte.

Mannschaft VfL Senden: Florian Skok – Jan Matuszak, Julian Trapp, Damian Marchewka, Mathis Leifhelm, Felix Kintrup – Toralf Streppel, Jean-Marcel Akono, Jan Reickert (65. Marco Lübke) – David Schmitz (45. Fabio Niehüser) und Cedric Schürmann (55. Fabio Modica).

Mannschaft Rot Weiß Ahlen: Mario Grevelhörster – Kevin Lehmann, Nico Lenz, Alexander Drögemöller, Jannik Tipkemper, Bennet Eickhoff, Axel Kadzioch, Aygün Yilderim, Emre Temiz (45. Nils Helmer), Bartolo Gaglio (55. Yannic Mönikes) und Enes Yavuz.

Tore: 0:1 Enes Yavuz (36.); 0:2 Enes Yavuz (64.).

Beste Spieler:Florian Skok, Jan Reickert / Enes Yavuz, Bartolo Gaglio.


6. Meisterschaftsspiel SC Preußen Münster - VfL Senden 1:0 (1:0) am 03.10.2009

Starkes Spiel gegen die Jungadler

Leifhelm und Trapp mit guter Partie

Felix Kintrup zeigte eine gute Leistung in der Defensive, konnte die Flanke zum 1:0 aber nicht verhindern.
Felix Kintrup zeigte eine gute
Leistung in der Defensive, konnte
die Flanke zum 1:0 aber nicht
verhindern.

Fotos: Arends

Münster / Senden - Zum Münsterland-Derby kam es am Samstag zwischen dem SC Preußen Münster und dem VfL Senden auf der Rasenplatzanlage von Teutonia Coerde. Besonders neben der räumlichen Nähe war das Wiedersehen der ehemaligen Sendener Spieler Lucas Morzonek und den verletzten Lennart Pinnekämper und Eric Rottstegge mit ihren letztjährigen Kollegen.

Trotz der Umstände, dass durch den Münsterland Giro einige Straßenzüge in Münster gesperrt waren, schafften es alle Akteure einigermaßen pünktlich zum Gelände, sodass die Partie um 15 Uhr beginnen konnte.

Gleich zu Beginn zeichnete sich ein vorsichtiges Abtasten beider Teams ab. Nur wenige Offensivbemühungen ließen eine schwache Partie erwarten. Erst nach 15 Minuten gelang den Gästen die erste Tormöglichkeit. Einen langen Ball, gespielt durch Jomma Akono, erreichte Mathis Leifhelm, der aus der C2 hochgekommen war und eine souveräne Leistung zeigte, nur kurz vor der Seitenauslinie. Sein Gegenspieler rechnete nicht damit und musste sich mühsam bis zur Grundlinie heran kämpfen.  Die Flanke in Bedrängnis kam jedoch zu knapp vor das Tor, wo Hendrik Hermes diese sicher abfangen konnte. Wanja Micke sorgte auf der linken Seite durch seine Schnelligkeit stets für Gefahr. In der 18. Spielminute setzt sich der Linksaußen gegen Henning Deventer durch. Eine harte, wenn auch unplatzierte Flanke flog direkt vor dem Torraum her. Alle Verteidiger und Lucas Morzonek verpassten den Ball nur haarscharf, der im Anschluss geklärt wurde.

Mathis Leifhelm (beim Kopfball links)spielte gleich in seinem ersten Landesligaeinsatz 70 Minuten und zeigte eine starke Leistung.
Mathis Leifhelm (beim Kopfball links) spielte gleich in seinem ersten Landesligaeinsatz 70 Minuten und zeigte eine starke Leistung.

Kurz darauf war es so weit. Der SCP gab den Sendenern eine Lehrstunde in Sachen Tempofußball. Nach einem Foulspiel Akonos kurz hinter der Mittellinie führten die Gastgeber auf der rechten Seite schnell aus und schickten ihren Kollegen zur Grundlinie. Felix Kintrup, sichtlich überrascht, konnte seinem Gegenspieler nur noch hinterherlaufen und zusehen, wie dieser die Flanke auf dem Elfmeterpunkt brachte. Torhüter Florian Skok machte sich lang, konnte den Ball aber nur leicht nach Vorne abklatschen, wo sich Micke für das Geschenk bedankte. Aus 12 Metern schoss der Preuße den Ball in die freie linke Ecke. Der heraneilende Trapp konnte den Ball nur noch hinter der Linie mit der Fußspitze erwischen, den Ball spitzelte er dennoch nicht mehr aus dem Tor (22.).

Nach dem Treffer verflachte das Spiel ein wenig. Senden versuchte sich mehr Raum zu schaffen und drückte in die Offensive. Die gut gestaffelte Adler-Abwehr erstickte diese Bemühungen meist noch weit vor dem Strafraum.

Spannend wurde es noch einmal zwei Minuten vor der Pause. Mit einem starken Dribbling ließ Fabio Modica  zwei seiner Ex-Preußenkollegen alt aussehen und konnte 18 Meter vor dem Tor nur noch unfair gestoppt werden als er den Ball gerade nach rechts auf Deventer ablegte, welcher eine große Chance bei freiem Weg zum Tor gehabt hätte, wäre da nicht der richtige Pfiff von Schiedsrichter Jens Scheltrup gekommen, der Senden den Freistoß für das Foul an Modica zusprach. Kintrup, als Freistoßschütze stets gefährlich, legte sich den Ball zu Recht und versuchte es mit einem direkten Torschuss, der jedoch zunächst in der Mauer landete und anschließend geklärt werden konnte.

 Hennig Deventer im Zweikampf mit Wanja Micke. Der Sendener spielte sich in den letzten Wochen durch gute Leistungen in die Startelf.
Hennig Deventer im Zweikampf mit
Wanja Micke. Der Sendener spielte
sich in den letzten Wochen durch
gute Leistungen in die Startelf.

Nach dem Seitenwechsel agierten beide Mannschaften zunächst wieder vorsichtig. Erst in der Schlussphase kam es zu nennenswerten Aktionen. Die Preußen machten gegen Ende noch einmal mehr Druck und kamen noch einmal gefährlich vor das Sendener Tor. In der 50. Minute landete ein Kopfball aus einer Abseitsstellung im Netz der Sendener, wurde jedoch durch Schiedsrichter Scheltrup nicht gewertet. Drei Minuten später wieder der SCP: Nach guter Vorarbeit über Links kam Micke zur Möglichkeit und setzte sich nach gutem Zuspiel gegen die Abwehr durch. Sein Mitspieler stand zu dem Zeitpunkt jedoch im passiven Abseits, auf den er zurücklegte. Dessen Schuss war für Skok unhaltbar, wurde jedoch wieder mit Abseits geahndet.

Statt das die beiden irregulären Treffer den VfL wachrüttelten fünf Minuten später die nächste Chance. Einen langen Ball aus der Zentrale  nahm Bright Yanke auf und schoss aus 15 Metern auf das Tor. Der Ball ging unter die Latte und sprang vor der Linie wieder raus. Eher der Stürmer den Nachschuss einnetzen konnte, wieder der Pfiff, der die Abseitsstellung beim Zuspiel zuvor anzeigte.

In der 65. Spielminute klärte der sonst souveräne Julian Trapp zu kurz im eigenen Strafraum und gab Micke aus 14 Metern zentral die Chance auf ein Tor. Dessen Schuss hielt Schlussmann Skok jedoch sicher fest.

Zwei Minuten später setzte sich Marco Lübke, der in der 45. Minute für Fabio Modica ins Spiel gekommen war, im Mittelfeld durch und startete Richtung Tor. 20 Meter vor dem Gehäuse wurde der Sendener  unfair von Leon Schwarzer gestoppt, der für dieses taktische Foul die gelbe Karte sah. Den folgenden Freistoß setzte Kintrup mit einem starken Schuss nur einen halben Meter neben den rechten Pfosten. Abgesehen von einer gelben Karte für Türker Yüksel nach einem Foulspiel, kam es zu keinen nennenswerten Ereignissen, sodass die Partie nach 70 Minuten mit 1:0 für die Preußen zu Ende ging.

Trainer Uwe Peters zollte seinem Team nach der Partie ein großes Lob: „ Wir standen kompakt und ließen uns von Preußen nicht beeindrucken. Die Jungs haben gezeigt, dass sie großes Potential besitzen und gegen Mannschaften wie Bielefeld und Münster noch über sich hinauswachsen können.“

Durch die Herbstferien bedingt findet das nächste Meisterschaftsspiel erst am 31. Oktober, an Halloween statt. Um 15 Uhr empfängt der VfL Rot-Weiß Ahlen im Steversportpark.

Mannschaft VfL Senden: Florian Skok - Henning Deventer (55. David Schmitz), Fabio Niehüser, Julian Trapp, Felix Kintrup, Jan Matuszak - Toralf Streppel, Mathis Leifhelm, Jean-Marcel Akono, Fabio Modica (55. Marco Lübke) - Cedric Schürmann.

Mannschaft SC Preußen Münster: Hendrik Hermes – Philipp Schürmann, Fabian Sandmann (55. Türker Yüksel), Lukas Miethe, Luca Wiggenhorn – Matti Bartsch, Romario Wiesweg (65. Leon Schwarzer), Benedik Schuster, Wanja Micke – Lucas Morzonek (46. Bright Yanke) und Oliver Ottens (65. Florian Graberg).

Tore: 1:0 Wanja Micke (22. Linksschuss).

Beste Spieler: Julian Trapp, Fabio Niehüser und Mathis Leifhelm.


5. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SV Lippstadt 2:0 (0:0) am 26.09.2009

Erster Sieg der Sendener in der Landesliga

Schürmann und Streppel sind die goldenen Jungs

Cedric Schürmann erspielte sich 
viele Chancen und bereitete nach 
seinem 1:0-Kopfball-Tor das 2:0
für Toralf Streppel vor.
Cedric Schürmann erspielte sich
viele Chancen und bereitete nach
seinem 1:0-Kopfball-Tor das 2:0
für Toralf Streppel vor.

Fotos: Arends

Senden - Im zweiten Heimspiel in Folge hatte sich der VfL Senden viel vorgenommen. Im Kellerduell gegen den Vorletzten SV Lippstadt war der VfL gewillt, vollen Einsatz und Kampf zu zeigen um die drei Punkte im Sportpark zu halten.

Entsprechend druckvoll begann das Spiel, welches von Thomas Flissikowski geleitet wurde. Bereits in der vierten Minute brachte Jan Matuszak einen Freistoß aus dem Mittelfeld vor den gegnerischen Strafraum. Jomma Akono stieg am höchsten, doch hatte der Kopfball zu wenig Power und stellte für SVL-Schlussmann Hendrick Wulf keine Schwierigkeit dar.

In der Folgezeit verflachte die Partie deutlich. Auf beiden Seiten lief wenig zusammen. Oft wurde der Ball im Mittelfeld verschoben, zahlreiche Ballverluste auf beiden Seiten ließen die Hoffnung auf Torchancen aufkeimen.

Ein steiler Pass von Jomma Akono in die Spitze auf Cedric Schürmann eröffnete eine neue Chance für die Sendener. Schürmann setzte sich im Laufduell mit seinem Gegenspieler durch, nahm aber schon aus 19 Metern Maß und vergab die Möglichkeit mit einem schwachen Schuss in die Arme des Torhüters (21.).

Die einzig nennenswerte Aktion im ersten Spielabschnitt hatte Lippstadt in der 30. Minute. Einen Freistoß von der linken Seite in 25 Metern Torentfernung brachte Steffen Hinne-Schneider als Flanke aufs Tor. Der lange Ball strahlte jedoch durch seine lange Flugdauer mehr Gefahr aus als er letztlich mit sich brachte und vor der Grundlinie von keinem Spieler erreicht wurde.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeber richtig heiß. Es dauerte fünf Minuten ehe Felix Kintrup eine Ecke von rechts maßgerecht auf Schürmann zuschnitt. Dieser bedankte sich völlig freistehend am kurzen Pfosten und köpfte aus kurzer Distanz über die Linie zum 1:0 (40.).
Trotz der 1:0-Führung, die Senden bereits eine Woche zuvor gegen Rheine gefeiert hatte, machte sich keine Ruhe auf der Sendener Bank breit. Auf Lippstädter Seite kam jetzt Kevin Coesmann für Fabio Mattina in die Partie (42.).

     Auch Fabio Modica zeigte eine deutliche Leistungssteigerung und gewann zahlreiche Zweikämpfe im Mittelfeld.
Auch Fabio Modica zeigte eine deutliche Leistungssteigerung und gewann zahlreiche Zweikämpfe im Mittelfeld.

In der 46. Spielminute hatte Toralf Streppel die Chance einen Abpraller von Akonos Schuss aus 18 Metern aufs Tor zu schießen. Sein guter Schuss aus der zweiten Riehe landete aber zwei Meter über dem Querbalken. Im Anschluss brachte Lippstadt Lars Hass für Armando Castiglione ins Spiel.

Nur eine Minute später der Angriff auf der anderen Seite: Eine lange Flanke von der rechten Seite kam auf Strafstoßhöhe. Doch verpassten Freund und Feind den Kopfball, sodass Michael Woermann der Nutznießer war. Aus 15 Metern und spitzem linken Winkel setzte der Stürmer einen flachen Schuss ab. Der Ball verfehlte sein Ziel und traf lediglich das Außennetz.Wieder war es der SVL, der einen Freistoß vor dem Sendener Tor zugesprochen kam. Aus zentraler Position in 21 Metern Entfernung vergab Hinne-Schneider die gute Chance jedoch mit einem Schuss, der weit über das Gehäuse ging (56.).

In der 58. Minute wechselte Trainer Uwe Peters. Für den starken Henning Deventer, der trotz leichter Verletzung stetig vollen Einsatz zeigte, kam Marco Lübke. Vier Minuten nach dem Wechsel machte Toralf Streppel alles klar für die Gastgeber. Eine schöne Hereingabe von Schürmann auf der rechten Seite landete vor den Füßen des unbehelligten Streppel. Dieser hatte Zeit sich eine Ecke auszusuchen, schoss Wulf den Ball aber frech durch die Hosenträger und markierte damit das 2:0.

Die Zeichen standen nun voll auf Sieg, den die Sendener noch ausbauen wollten. Einen Freistoß der Gäste erwiderte Matuszak mit einem Schuss in die Spitze. Schürmann schaltete schneller als sein Gegenspieler und setzt sich mit dem Ball im Laufduell durch. Danach verliert der Stürmer aber die Nerven und versucht den weit vor dem Tor stehenden Wulf mit einem Distanzschuss aus 25 Metern zu überwinden, doch landet sein Schuss weit über dem Tor (65.).

  Der angeschlagene Jomma Akono hing sich rein und spielte einige gefährliche Pässe in die Spitze.
Der angeschlagene Jomma Akono
hing sich rein und spielte einige
gefährliche Pässe in die Spitze.

In der Schlussminute der regulären Spielzeit wechselte Peters noch einmal. Fabio Modica ging nach einer guten Leistung für Damian Marchewka vom Platz. Kurios bei dem Wechsel: Marchewka holte sich direkt die gelbe Karte für zu frühes auf das Feld laufen. Beim Schlusspfiff zwei Minuten später war dieser Faux-pas aber vergessen, feierten  die Steverstädter doch ihren ersten Sieg in der Landesliga und überholten somit Lippstadt. Auch an Wellensiek ist man nun dran. Der Tabellennachbar verlor am Montag gegen Arminia Bielefeld mit 4:0 und ist nur noch auf Grund der besseren Tordifferenz (-8:-10) vor dem VfL.

„Ich bin zufrieden mit der Leistung. Wir haben heute als Team gekämpft. Die Jungs haben mir gezeigt, dass es sich gelohnt hat auf Karten für das Revierderby zu verzichten. Selbst wenn der BvB noch verloren hat, kann meine Freude über unseren Sieg nicht getrübt werden“, freute sich Co-Trainer Christian Arends. Auch Uwe Peters war sichtlich begeistert ob der drei Punkte: „Wir haben gegen einen schwächeren Gegner gut gespielt und unsere Chancen genutzt. Doch haben wir mit diesem Sieg noch nichts erreicht. Jetzt liegt es an uns, auf diesem Ergebnis aufzubauen und weitere Zähler zu sammeln.“

Am 3. Oktober reisen die Sendener zum Lokalderby nach Münster. Gegen den SC Preußen trifft der VfL auf alte Bekannte. Lennart Pinnekämper, Eric Rottstegge und  Lukas Morzonek spielten in der vergangenen Saison noch in Senden und werden sicherlich für ein attraktives Derby und gute Zweikämpfe sorgen. Anstoß ist um 15 Uhr auf dem Coerder Sportplatz.

Mannschaft VfL Senden: Florian Skok - Henning Deventer (58. Marco Lübke), Fabio Niehüser, Julian Trapp, Felix Kintrup, Jan Matuszak - Toralf Streppel, Jan Reickert, Jean-Marcel Akono, Fabio Modica (70. Damian Marchewka) - Cedric Schürmann.

Mannschaft SV Lippstadt: Hendrick Wulf - Armando Castiglione (46. Lars Hass), Jonas Bölter, Kevin Hengsbach, Andre Schneider - Gottfried Resch, Lars Thöne, Fabio Mattina (42. Kevin Coesmann), Steffen Hinne-Schneider - Erdem Dülger und Michael Woermann.

Tore: 1:0 Cedric Schürmann (40. Kopfball), 2:0 Toralf Streppel (62. Rechtsschuss).

Beste Spieler: Toralf Streppel, Cedric Schürmann und Felix Kintrup.


Kreispokal-Halbfinale SuS Olfen - VfL Senden 3:1 (1:1) am 23.09.2009

Schwache Vorstellung bedeutet Aus für Senden

Ratlosigkeit nach der Pokalpleite

Damian Marchewka (Mitte) verpasst den Freistoß von Felix Kintrup. 
Cedric Schürmann (links) kann 
unbedrängt zum 1:0 einköpfen. 

Fotos: Arends
Damian Marchewka (Mitte) verpasst
den Freistoß von Felix Kintrup.
Cedric Schürmann (links) kann
unbedrängt zum 1:0 einköpfen.

Fotos: Arends

Olfen / Senden - Erst bewies der Werner SC vor einigen Wochen gegen NRW-Ligist Davaria Davensberg, dass der Pokal eigene Gesetze hat, nun musste auch im Junioren-Kreispokal Landesligist VfL Senden mit der C-Jugend das Ausscheiden beim A-Ligisten SuS Olfen hinnehmen.

Wie zu erwarten, begann der VfL spielerisch die Favoritenrolle zu erfüllen. Bereits in der achten Spielminute kamen die Sendener zur ersten großen Chance. Nach einem Foulspiel am linken Strafraumeck, brachte Felix Kintrup einen guten Freistoß auf den zweiten Pfosten. Völlig unbedrängt schraubte sich Cedric Schürmann in die Luft und köpfte den Ball entgegen der Laufrichtung von Torwart Jan Stemper, der dem Ball nur noch auf seinem Weg ins lange Eck über die Linie hinterher schauen konnte. Auch in den Folgeminuten blieben die Gäste spielbestimmend, konnten die Feldüberlegenheit jedoch nicht in Tore ummünzen.

Nach guter Kombination zwischen Julian Trapp und Jan Reickert, scheiterte Trapp mit einem flachen Linksschuss aus 13 Metern nur knapp (12.). Auch Damian Marchewka (14.) und Jean-Marcel Akono (17.) setzten die Bälle aus halber Distanz knapp über das Olfener Tor.

Einige gute Torchancen hatten Felix Kintrup (rechts) und Jean-Marcel Akono (links). Dennoch reichte es ür den Landesligisten gegen Olfen im Kreispokal nicht.
Einige gute Torchancen hatten Felix Kintrup (rechts) und Jean-Marcel Akono (links). Dennoch reichte es ür den Landesligisten gegen Olfen im Kreispokal nicht.

Im Gegenzug bekamen die Gastgeber nun spielerisches Oberwasser und setzten die Sendener Defensive unter Druck. Nachdem Marchewka im Angriff den Ball verloren hatte und vor dem Strafraum unglücklich Foul spielte, konnte der VfL den folgenden Freistoß nicht ordentlich klären. Der Ball gelangte nach mehreren Querschlägern beim Olfener Stürmer, der aus 10 Metern den Ball hoch ins lange Eck beförderte. Torhüter Florian Skok kam mit einer blitzschnellen Reaktion noch an diesen heran, konnte das Leder aber nur knapp unter die Latte ins eigene Tor ablenken (21.).

Nach dem Ausgleich kamen die Steverstädter lediglich noch zu einer nennenswerten Chance, als Trapp am kurzen Pfosten eine Flanke von Kintrup ins lange Eck verlängerte, der Ball aber am rechten Pfosten vorbei ging (30.).

Nach dem Seitenwechsel versuchte der VfL an die Leistung der ersten Viertelstunde anzuknüpfen. Mit einem sehenswerten Spielzug aus der Defensive heraus über Toralf Streppel, Kintrup, Akono und Trapp, ergab sich die nächste große Chance, als Akono aus 18 Metern Maß nahm, den Ball aber knapp über die Latte setzte (47.)

Nur zwei Minuten später machte es Olfen besser. Aus kurzer Distanz von der linken Seite schoss der Stürmer den Ball ins flache Eck und brachte die Kanalstädter zum ersten Mal in Führung. Trotz des Rückstandes steckte Senden nicht auf.

In der 52. Spielminute kam eine Akono-Flanke auf den Elfmeterpunkt und tickte über Freund und Feind hinweg. Aus dem Rückraum nahm Kintrup den Ball aus dem Lauf, setzte seinen Schuss jedoch knapp über die Latte.

Elf Minuten vor Schluss besiegelte Olfen das Sendener Ausscheiden. Nachdem der SuS-Angreifer drei Sendener stehen ließ, landete sein Sonntags-Schuss aus 27 Metern unhaltbar im langen Winkel. Mit diesem Traumtor markierte Olfen auch gleichzeitig den Entstand von 3:1

Mannschaft VfL Senden: Florian Skok – Fabio Niehüser, Jan Matuszak, Felix Kintrup – Damian Marchewka, Toralf Streppel, Jean-Marcel Akono, Jan Reickert (42. Marco Lübke), Sebastian Bolin (54. David Schmitz) – Cedric Schürmann, Julian Trapp (54. Fabio Modica).

Tore: 0:1 Cedric Schürmann (8.), 1:1 (21.), 2:1 (49.) und 3:1 (59.).

Beste Spieler: Fehlanzeige!


4. Meisterschaftsspiel VfL Senden - FC Eintracht Rheine 1:3 (1:3) am 19.09.2009

Erst geführt, am Ende doch verloren

Sebastian Bolin feiert fast perfekten Einstand

Toralf Streppel (links) agiert stark 
gegen den beherzt einsteigenden 
Rheiner. Am Ende reichte es, trotz 
1:0-Führung, nicht für den VfL.

Fotos: Arends
Toralf Streppel (links) agiert stark
gegen den beherzt einsteigenden
Rheiner. Am Ende reichte es, trotz
1:0-Führung, nicht für den VfL.

Fotos: Arends

Senden - Auch im vierten Anlauf sollte es dem VfL Senden nicht gelingen die ersten Punkte in der Landesliga einzufahren. Gegen den FC Eintracht Rheine reichte die gute Leistung der Steverstädter beim 1:3 nicht aus, um als Sieger vom Platz zu gehen, obwohl der VfL einen guten Start erwischte.

In der zweiten Spielminute bekamen die Rheiner einen Freistoß 18 Meter vor dem Tor zugesprochen. Den schwachen Schuss konnte Niklas Berik locker festhalten. Keine sechs Minuten vergingen, da sollte Sebastian Bolin, aus der C2 hochgezogen, für den ersten Jubel sorgen:  Ein  steiler Pass von Julian Trapp aus der Zentrale erreichte Bolin zunächst nicht. Der Rheiner-Verteidiger konnte den Ball jedoch unter dem Druck mit Bolin im Rücken nicht kontrollieren und spielte einen viel zu kurzen Rückpass auf seinen Torhüter. Der VfLer setzte sich mit seiner Schnelligkeit durch und kam vor Torhüter Marvin Wiesmann an den Ball, umkurvte diesen mit einer Körpertäuschung nach links und schob den Ball aus kurzer Distanz steil über die Linie (8.). In der Folge wechselte Rheine Till Rosenberger für Dominik Tasche ein.

Es schien so, als würde heute der Knoten beim VfL Senden platzen. Bereits in der 15. Spielminute die nächste Chance auf Gastgeberseite: Felix Kintrup setzte sich im Laufduell auf der linken Seite durch und versuchte sein Glück aus 18 Metern. Der Linksschuss war jedoch nicht platziert genug und landete knapp neben dem rechten Pfosten.

Jan Reickert machte eine solide Partie, blieb aber auch hinter seinen vorherigen Leistungen zurück.
Jan Reickert machte eine solide Partie, blieb aber auch hinter seinen vorherigen Leistungen zurück.

Nach der Anfangsviertelstunde kam der FCE besser in die Partie. In der 22. Minute übersah der Schiedsrichter eine klare Abseitsstellung. Der Eintracht-Stürmer kam kurz vor dem Tor zum Abschluss, den Niklas Berik wieder glänzend parierte. Der Nachschuss landete jedoch beim Gegner, der den Ball aus 20 Metern flach in die linke Ecke setzen konnte und damit ausglich. Nun sollte alles ganz schnell gehen. Senden verlor immer mehr den Anschluss und ließ Rheine kombinieren. Nur eine Minute nach dem Ausgleich drehte die Eintracht das Spiel. Nach einer Ecke kam … mutterseelenallein zum Kopfball und netzte aus fünf Metern im kurzen Eck ein.

In der Szene, die zum 1:3 führte war Florian Skok der Unglücksrabe. Eine lange Ecke von der linken Seite kam auf den zweiten Pfosten. Skok wollte den Ball klären und spielte den Ball kunstvoll mit der Hake direkt aus der Luft. Pech für ihn, dass der Ball genau in den Strafraum gelangte und sich Rheine dort für das Geschenk bedankte. … hämmerte den Ball aus elf Metern unhaltbar auf das Tor (26.).

Bei einem Foulspiel hatten die Sendener Glück, dass der ungeschickt agierende Skok keine härtere Strafe für sein vermeintliches Nachtreten bekam. Trainer Uwe Peters nahm Skok anschließend aus dem Spiel. Dafür kam Cedric Schürmann, der verletzungsbedingt in der Woche pausiert hatte.

Torschütze Sebastian Bolin (vorne)
kann sich hier im Kopfballduell nicht 
durchsetzen, machte aber eine gute
Partie in der Defensive.
Torschütze Sebastian Bolin (vorne)
kann sich hier im Kopfballduell nicht
durchsetzen, machte aber eine gute
Partie in der Defensive.

Nach dem Seitenwechsel flammte beim VfL erneut der Ehrgeiz auf. Druckvoll und bestimmend gingen die Sendener in die Zweikämpfe, doch blieben ernsthafte Angriffe meist vor dem Strafraum hängen. Auch auf  Rheiner Seite verpufften die Offensivbemühungen noch vor dem Sendener Gehäuse.

In der 44. Spielminute kam Fabio Modica für Jean-Marcel Akono in die Partie. In der 51. Spielminute hatte Felix Kintrup auf der linken Seite die nächste Chance. Sein steiles Zuspiel auf Schürmann sorgte für Gefahr im Gäste Strafraum. Der Stürmer konnte den Ball aus 17 Metern und spitzem Winkel aber nur an das Außennetz setzen. Manuel Stegmann ersetzte in der 61. Minute Rene Pöhlker bei Eintracht Rheine, ehe zwei Minuten später ein Foulspiel an Felix Kintrup im Strafraum die Gemüter erhitzte. Von der Gästeseite gut zu sehen, aber für den Unparteiischen nicht ersichtlich, schob ein Verteidiger Felix Kintrup mit beiden Händen weg und eroberte so den Ball. Der fällige Pfiff und die Verwarnung blieben jedoch aus.

Kurz vor Schluss bekam Toralf Streppel in einem Zweikampf einen Schlag auf die Hüfte und blieb verletzt liegen. Mit einer leichten Prellung konnte der Mittelfeldspieler nach kurzer Behandlungspause noch den Schlusspfiff auf dem Feld miterleben, der das 1:3 besiegelte.

Mannschaft VfL Senden: Niklas Berik – Fabio Niehüser, Jan Matuszak, Toralf Streppel, Florian Skok (26. Cedric Schürmann) – Damian Marchewka, Jean-Marcel Akono (44. Fabio Modica), Sebastian Bolin, Jan Reickert, Felix Kintrup – Julian Trapp.

Mannschaft Eintracht Rheine: Marvin Wiesmann – Rene Pöhlker (61. Manuel Stegemann ), Kevin Guimanais Lopes, Marvin Holtmann, Dominik Tasche (8. Till Rosenberger) – Hendrik Winnemoeller, Lars Brüning, Dominik Rittscher, Walter Sitnikow – Kemel Koussaybani und Lars Jenders.

Tore: 1:0 Sebastian Bolin (8. Linksschuss), 1:1 (21. Rechtsschuss), 1:2 (22. Kopfball) 1:3 (26. Rechtsschuss).

Beste Spieler: Sebastian Bolin, Felix Kintrup / Lars Brüning, Jens Lenders


3. Meisterschaftsspiel VfL Theesen - VfL Senden 6:1 (4:1) am 12.09.2009

Theesen eine Nummer zu groß

Harmlose Sendener verlieren 1:6 in Theesen / Kintrup mit erstem Tor

David Schmitz (Vorne) zeigte viel Einsatz und wird hier unfair von Igor Safonov gefoult. Malte Gruner (links) und Jomma Akono beobachten die Szene.

Fotos: Arends
David Schmitz (Vorne) zeigte viel
Einsatz und wird hier unfair von Igor
Safonov gefoult. Malte Gruner (links)
und Jomma Akono beobachten die
Szene.

Fotos: Arends

Senden - Beim selbsternannten Meisterschaftsfavoriten VfL Theesen konnten sich die Namensvetter aus Senden am Samstagmittag nicht durchsetzen und verloren die Partie mit 1:6.Bereits früh zeichnete sich auf dem tadelosen Rasenplatz ab, dass die Theesener den Gästen heute den Schneid abkaufen würden. Vorallem bei den langen Bällen auf die einzige Spitze Deniz Baytas sah die Sendener Hintermannschaft meist schlecht aus.

Nach nur fünf Minuten übersah der Schiedsrichter eine klare Abseitsstellung von Beytas, der sich im Duell gegen den herauslaufenden Niklas Berik als Sieger alleine vor dem Tor sah und den Ball locker einnetzen konnte. Auch die Beschwerden der Sendener Trainer Uwe Peters und Christian Arends hatten keinen Einfluss mehr auf die Entscheidung, sodass die Steverstädter mit dem frühen Rückstand zu kämpfen hatten. Trotz des 0:1 machte Senden Druck auf Theesener Seite. Jomma Akono kam 22 Meter zentral vor dem Tor in eine gute Position und setzte einen trockenen Schuss Richtung Tor ab, der um zwei Meter den rechten Pfosten verfehlte (7.).

Wenn es ausgleichende Gerechtigkeit im Fußball gibt, so konnte man in der 16. Minute davon sprechen. Bei einem relativ harmloser Zweikampf in der Luft 18 Meter vor dem Theesener Tor kam Julian Trapp zu Fall und den Freistoß vom Schiedsrichter zugesprochen. Felix Kintrup, der sich zuvor bei einem Pressschlag leichte Blessuren zugezogen hatte, ließ sich diese Möglichkeit von der linken Seite jedoch nicht nehmen und trat zur Ausführung an. Mit viel Kraft und Genauigkeit schlug der Mittelfeldspieler den Ball mit dem linken Fuß Richtung Tor und ließ U14-Westfalenauswahl-Torhüter Arian Keller alt aussehen, als der Ball vor dem rechten Pfosten in halber Höhe einschlug.

Doch sollte die Freude über das erste Saisontor der Sendener nicht lange währen. Nur drei Minuten später verlor Fabio Niehüser den Zweikampf gegen Beytas, der auch nicht von Jan Matuszak aufgehalten werden konnte. Beytas legte den Ball quer nach rechts, wo der heraneilende Maximilian Cuwalsky den Ball verarbeitete und mit einem Schuss aus 14 Metern im langen Eck unterbringen konnte (19.).

Alles Nachsetzen und auch mal Klammern half den Sendenern nicht, die insgesamt sechs Treffer kassierten.
Alles Nachsetzen und auch mal Klammern half den Sendenern nicht, die insgesamt sechs Treffer kassierten.

Mit der der erneuten Führung drehten die Theesener nun richtig auf. Ein guter Doppelpass auf der rechten Seite brachte Cuwalksy auf dem Flügel in Position. Dieser spielte den Ball hart flach von der Strafraumgrenze auf den Elfmeterpunkt. Das Stürmerfoul von Beytas gegen Niehüser, der den Sendener Verteidiger mit dem Arm wegdrückte, sodass dieser nicht an den Ball gelangen konnte, übersah der Unparteiische. Aus dem Rückraum nahm Jary Koch Maß und schob den Ball zentral aus 11 Metern flach in die linke Ecke (22.). Torhüter Berik war in dieser Situation chancenlos.

Erneut drei Minuten später setzte Beytas freistehend einen Schuss aus 17 Metern ab. Der Ball sprang jedoch vom Pfosten zurück zum geschlagenen Berik, der den Abpraller sicher festhalten konnte. Die Sendener Defensive hatte dem schnellen Offensivspiel der Theesener über Beytas und Max Danner nicht viel entgegenzusetzen. Auch bei langen Bällen sahen die Gäste meist schlecht aus. Ein langer Ball von der Mittellinie quer über den Platz bereitete Niehüser im Duell gegen Beytas Probleme, dennoch konnte sich der Verteidiger noch einmal zwischen den Ball und Gegenspieler bringen, hoffte jedoch vergebens auf Berik, den er zum Herauslaufen aufgefordert hatte, sodass Beytas Nutznießer der mangelhaften Absprache war und mit einer Körpertäuschung am Torhüter vorbei ging und auf 4:1 erhöhte.

Noch vor der Halbzeit zeigten die Sendener wieder Gegenwehr. Einen Freistoß aus weiter Distanz von der linken Seite von Florian Skok geschossen tickte gefährlich vor dem Strafraum auf und überwand Christian Kraft. Cedric Schürmann konnte sich in der Luft behaupten und köpfte den Ball Richtung Tor. Aus 12 Metern jedoch ungefährlich für Keller, der den Ball sicher hielt (34.).

Mit dem Seitenwechsel tauschte auch Senden einmal aus. Der angeschlagene Niehüser verließ den Platz und bereitete Henning Deventer sein Landesligadebüt, bei dem er sich in den folgenden 35 Minuten mit einer soliden Leistung zeigte. Doch trotz der energischen und weckenden Halbzeitansprache von Uwe Peters sollte den Sendenern das Toreschießen weiter verwehrt bleiben, doch zeigte man nun bessere Leistungen im Zweikampfverhalten und unterband die Theesener Überlegenheit zum größten Teil.

Cedric Schürmann hatte oft das 
Nachsehen gegen die gut 
gestaffelte Theesener Defensive.
Cedric Schürmann hatte oft das
Nachsehen gegen die gut
gestaffelte Theesener Defensive.

In der 43. Spielminute wechselten die Gastgeber Gilles Berger ein, der für den einfachen Torschützen Maximilian Cuwalsky ins Spiel kam. Zwei Minuten später kam der Eingewechselte zur ersten Chance als er aus 17 Metern einen flachen Schuss aus spitzem Winkel ins lange linke Eck abfeuerte. Den einsetzenden Jubel ließ Berik mit seinen Fingerspitzen wieder verstummen und lenkte den Ball nur Zentimeter am Pfosten vorbei zur Ecke. Nach dem vergebenen Eckball wechselte Peters Marco Lübke für Jan Reickert ein (45.).

Sechs Minuten nach seiner Einwechselung war es wieder Berger, der sich einen langen Ball auf der rechten Seite erlaufen konnte. Mit einem Schuss aus gut 15 Metern von der rechten Seite überwand der Stürmer Berik, der dem Ball nur noch nachsehen konnte als dieser im langen Eck einschlug.

Eine Minute später tauschten beide Mannschaften jeweils einen Spieler. David Schmitz kam für Fabio Modica, Marcel Staarmann für Janik Steffen ins Spiel. Mit dem 5:1 im Rücken nahm der VfL Theesen nun einen Gang aus dem Spiel heraus. Doch auch Senden hatte nicht mehr viel offensiv entgegenzubringen. Stürmer Cedric Schürmann und Felix Kintrup versuchten sich wechselseitig in Szene zu setzen, scheiterten aber an der gut gestaffelt agierenden Theesener Defensive.

In der eigenen Hälfte zeigte David Schmitz viel Einsatz und zeigte Malte Gruner, der in der 62. Minute für Jary Koch gekommen war, ein ums andere Mal seine Grenzen auf. In der 67. Minute konnte auch Johannes Sandhowe sein Landesligadebüt feiern, wenn auch der Spielstand alles andere als Erfreulich für den Eingewechselten war.

Aller Kampf und Einsatz reichte auf Sendener Seite nicht, nachdem Theesen in der 65. Minute Jan-Mika Gatzke für den überragenden Deniz Beytas ins Spiel brachte. Nachdem Schmitz seinen Gegenspieler auf der rechten Seite nicht aufhalten konnte, schlug dieser einen scharfen Pass in den Strafraum. Kurz vor dem etwas zu spät rausgelaufenen Berik legte Theesen den Ball quer auf den langen Pfosten wo Gatzke den Ball nur noch über die Linie drücken musste (68.). So ging die Partie für Senden mit 1:6 und der Erkenntnis verloren, dass der selbsterklärte Meisterschaftsanwärter VfL Theesen an diesem Samstagmittag noch eine Nummer zu groß für den Liga-Neuling gewesen ist.

In der kommenden Woche empfangen die Sendener den FC Eintracht Rheine. Anstoß ist um 15 Uhr im Sportpark Senden.

Mannschaft VfL Senden: Niklas Berik - Fabio Niehüser (36. Henning Deventer), Florian Skok, Jan Matuszak - Fabio Modica (50. David Schmitz), Toralf Streppel (67. Johannes Sandhowe), Julian Trapp, Jean-Marcel Akono, Jan Reickert (45. Marco Lübke), Felix Kintrup - Cedric Schürmann.

Mannschaft VfL Theesen: Arian Keller - Igor Safonov, Tim Wilking, Zakaria Azrioul - Christian Kraft, Lukas Sichelschmidt, Jary Koch (62. Malte Gruner), Janik Steffen (50. Marcel Staarmann), Max Danner, Maximilian Cuwalsky (43. Gilles Berger) - Deniz Beytas (65. Jan-Mika Gatzke).

Tore: 1:0 Deniz Beytas (5., Rechtsschuss); 1:1 Felix Kintrup (16. Freistoß); 2:1 Maximilian Cuwalsky (19., Rechtsschuss); 3:1 Jary Koch (23., Rechtsschuss); 4:1 Deniz Beytas (28., Rechtsschuss); 5:1 Gilles Berger (49., Rechtsschuss) und 6:1 Jan-Mika Gatzke (68., Rechtsschuss).

Beste Spieler: Felix Kintrup / Deniz Beytas, Max Danner


2. Meisterschaftsspiel VfL Senden - FC Rot-Weiß Kirchlengern 0:3 (0:0) am 05.09.2009

Besser gespielt und doch verloren

Drei Standardsituationen besiegeln die zweite Niederlage

Viel Kampf und den besseren 
Fußball zeigten die Sendener gegen
Kirchlengern. Die Rot-Weißen 
waren am Ende jedoch effizienter 
und siegten 3:0.

Fotos: Arends
Viel Kampf und den besseren
Fußball zeigten die Sendener gegen
Kirchlengern. Die Rot-Weißen
waren am Ende jedoch effizienter
und siegten 3:0.

Fotos: Arends

Senden - Zum "Kellerduell" in der Landesliga empfing am zweiten Spieltag der Landesliga Staffel 1 der VfL Senden seine Gäste aus Kirchlengern. Die Rot-Weißen hatten ihr Auftaktspiel beim nächsten Gegner der Sendener, VfL Theesen, mit 3:0 verloren. Entsprechend hoch war die Erwartung der Sendener, die in Bielefeld trotz guter Leistung mit 2:0 das Nachsehen hatten.

In den ersten Spielminuten fand das Spielgeschehen meist im Mittelfeld statt, von wo aus Kirchlengern Angriffe in die Sendener Hälfte startete und sich ein leichtes Übergewicht erspielte. Dies änderte sich nach zehn Minuten Spielzeit, in denen sich der FC keine Torchance erspielen konnte. Doch auch der VfL schien kein Patentrezept für gute Angriffe mit erfolgreichem Torabschluss zur Hand zu haben. So erkämpften sich beide Teams nahezu gleichwertig im Mittelfeld die Bälle und scheiterten früh an der gegnersichen Defensive.

Erst in der 24. Spielminute sorgte ein Steilpass von Felix Kintrup auf Cedric Schürmann für erste Gefahr. Der Stürmer hatte im Laufduell gegen seine beiden Bewacher das Nachsehen und konnte lediglich für einen Eckball sorgen, welcher aber hinter dem Tor landete.

Mit dem ersten gefährlichen Pass schien bei den Steverstädtern der Knoten nun geplatzt. In einer Sturm- und Drang-Phase erspielte sich der VfL eine Chance nach der anderen: Ein Einwurf von Florian Skok steil Richtung Strafraum tickte vor den Verteidigern auf und setzte Schürmann 15 Meter links vor dem Tor in Szene. Seinen Vollspann-Schuss vergab der Stürmer und setzte das Leder meterweit neben den rechten Pfosten (26.). Zwei Minuten später war es ein Steilpass von Damian Marchewka auf Jomma Akono, der seinen Gegenspieler vorweg rannte und den Ball am Strafraum quer auf die andere Seite schlug. Die heraneilenden Julian Trapp und Toralf Streppel einigen sich auf Trapp, der einen strammen Rechtsschuss aufs Tor abließ. Den flachen Ball aus 22 Metern konnte Torhüter Yannick Hartmann gut entschärfen. Weiter ging es mit Schürmann, der an der rechten Strafraumecke ein Eins gegen Eins mit Hartmann einging, der jedoch mit starker Fußarbeit den Ball klären konnte (29.). Erneut war Schürmann beteiligt als dieser einen Pass auf die linke Außenbahn von Kintrup kontrollieren konnte und scharf vor das Tor brachte. Marvin Steinbach war hier zur Stelle und konnte vor Jan Reickert und Jomma Akono mit dem Kopf klären (30.).

Felix Kintrup arbeitete viel im Mittelfeld und setzte seine Mitspieler oft in Szene. jedoch effizienter 
und siegten 3:0.

Fotos: Arends
Felix Kintrup arbeitete viel im Mittelfeld und setzte seine Mitspieler oft in Szene.

Kurz vor der Pause gelangten die Gäste aus der Defensive und erspielten sich einen hoffnungsvollen Angriff über die linke Seite. Ein zu steilen Pass der Kirchlengernern schirmte Jan Matuszak ab, jedoch wollte der Ball die Linie nicht überqueren, sodass Matuszak im Zweikampf gefoult wurde, was der Unparteiische nicht pfiff und zusehen musste, wie sein Gegenspieler aus spitzem Winkel von der linken Seite auf das Tor von Niklas Berik schoss. Den eher harmlosen Schuss aus 15 Metern hielt Berik locker fest (35.). Anschließend beschloss der Schiedsrichter die erste Häfte mit einem Pfiff.

Im zweiten Abschnitt wollte der VfL seinen Chancen aus der ersten Halbzeit nicht mehr nachtrauern müssen und sich für die geleistete Arbeit belohnen. Mit dem Ende der zweiten Hälfte war allen klar, dass es nur noch eine Frage der Zeit sein müsste ehe der Ball zum ersten Mal im Gäste-Tor einschlägt. Doch sollte sich der zweite Spielabschnitt entgegen der Erwartungen als Debakel für den VfL erweisen. Ein unnötiges Foul an der linken Strafraumgrenze sorgte für höchste Gefahr. Den scharfen Schuss aus 20 Metern auf das kurze Eck holt Berik mit einer Glanzparade noch vor der Linie und klatschte diesen nach Außen weg. Der gegnerische Angreifer bekam den Ball unter Kontrolle, traf aber mit seinem Schuss nur das Außennetz (45.).

Trotz des Weckrufs durch den gut entschärften Freistoß kamen die Sendener nun nicht mehr richtig nach Vorne. Gute FC-Verteidiger verhinderten ein Durchbrechen nach der Mittellinie und die eigenen Fehlpässe sorgten für weitere Gefahr in der eigenen Hälfte. Es vergingen zehn Minuten, ehe Kirchlengern zur nächsten gefährlichen Chance kam. Ein zweifelhaftes Foulspiel an der gleichen Ecke wie zuvor, bescherte den Rot-Weißen eine gute Chance. Gregor Ramöller ließ Berik mit seinem passgenauen Rechtsschuss ins lange Ecke keine Chance der Abwehr und markierte das 1:0 für die Gäste (54, Freistoß.).

Keine zwei Minuten später der nächste Schock: Ein schnell ausgeführter Freistoß an der Mittellinie setzte Oguzhan Aksoy in Szene, der mit dem Ball freie Bahn in Richtung Tor hatte. Mit einem starken Schuss aus 14 Metern ließ der Stürmer Berik keine Chance und netzte im kurzen Eck ein (56., Rechtsschuss). Wie paralysiert schauten die Sendener Spieler, die zuvor der Führung so nahe waren und innerhalb von zwei Minuten gleich zwei unnötige Tore kassierten. Nichtsdestotrotz nahm der FC keine Rücksicht und nutze die Überlegenheit der letzten Minuten. Eine schnell ausgeführte Ecke und die anschließende Flanke in den Strafraum gaben Khalil Rezkou die Möglichkeit nur noch den Kopf vor dem Torraum hinzuhalten und somit das 3:0 für die Gäste zu markieren (61.). Völlig ratlose Gesicht realisierten erst langsam, was in den letzten sieben Minuten passiert war. Trotz des hohen Rückstandes steckte der VfL nicht auf und gab noch einmal alles, doch Kirchlengern hielt im Defensivverbund gut zusammen und ließ keine weitere Chance mehr zu, sodass Schiedsrichter Vester das Spiel nach 70 Minuten beendete.

"Wir waren heute klar die bessere Mannschaft und hätten auf Grund der zahlreichen guten Chancen in der ersten Halbzeit drei Punkte holen müssen. Dass wir drei Tore nach Standards innerhalb so kurzer Zeit kassieren, spricht für die Kirchlengerner Effizienz, weswegen der Sieg am Ende verdient war.", fasste Trainer Uwe Peters die Partie noch auf dem Spielfeld zusammen.

In der kommenden Woche reist die C1 zum Auswärtsspiel nach Bielefeld / Theesen. Abfahrt im Mannschafts- und Fanbus wird gegen 12 Uhr am Parkplatz am Sportpark sein. Anmeldungen sind vorab unter www.vfl-senden.de/busfahrt zu machen.

Mannschaft VfL Senden: Niklas Berik - Fabio Niehüser, Florian Skok, Jan Matuszak - Damian Marchewka (66. David Schmitz), Toralf Streppel, Julian Trapp (52. Marco Lübke), Jean-Marcel Akono, Jan Reickert, Felix Kintrup - Cedric Schürmann.

Mannschaft FC Rot-Weiß Kirchlengern: Yannick Hartmann - Tom Kowoll (41. Jannik Vieth), Marvin Steinbach, Dario Seuthe (52. Khalil Rezkou), Tim Tramer, Niklas Kemena, Lennard Wüllner, Fabian Ebeling (57. Chris Lange), Fabian Drexhage (43. Oguzhan Aksoy), Gregor Ramöller und Mitor Gashi.

Tore: 0:1 Gregor Ramöller (54.), Oguzhan Aksoy 0:2 (56.), 0:3 Khalil Rezkou (61.).

Beste Spieler: Cedric Schürmann, Fabio Niehüser / Mitor Gashi, Gregor Ramöller


Kreispokal-Viertelfinale FC Nordkirchen - VfL Senden 0:3 (0:1) am 02.09.2009

Kreispokal-Viertelfinale: David hält sich wacker

Senden lässt seine Fans lange warten / Lübke, Kintrup und Skok treffen

Florian Skok, beobachtet von 
Schiedsrichter Dr. Franz Krampe, 
bereitete einen Treffer vor und trug 
sich selbst in die Torschützenliste ein.

Fotos: Arends
Florian Skok, beobachtet von
Schiedsrichter Dr. Franz Krampe,
bereitete einen Treffer vor und trug
sich selbst in die Torschützenliste
ein.

Fotos: Arends

Nordkirchen / Senden - Der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze und so oft diese Weisheit schon gebraucht wurde, so oft gab es entsprechende Überraschungen, wenn der Außenseiter den Favoriten aus dem Cup warf. Zwar konnte David im Pokal-Viertelfinale der C-Junioren in Nordkirchen den Goliath aus Senden nicht aus dem Wettbewerb schießen, dennoch bot der FC eine ordentliche Leistung und hielt lange Zeit die Null, gab sich am Ende aber mit 0:3 dem Landesligisten geschlagen.

Bei bestem Fußballwetter auf einem tadellosen Naturrasen in Nordkirchen begann der VfL gleich offensiv und mit hohem Tempo. Der FCN spielte erwartungsgemäß defensiv und kompakt, bereitete den Sendenern vor dem Tor entsprechend Kopfschmerzen. Ob links daneben, rechts an den Pfosten oder über die Latte: So richtig wollte es dem VfL nicht gelingen früh für klare Verhältnisse zu sorgen. In der siebten Spielminute setzte der aufgerückte Florian Skok einen strammen Linksschuss aus 20 Metern an den rechten Außenpfosten. Fünf Minuten später hatte Felix Kintrup die Gelegenheit von der Strafraumgrenze, setzte das Zuspiel von Marco Lübke aber nur knapp über die Querlatte. Auch Fabio Modica (15.) und David Schmitz (19.) sowie Marco Lübke (24.) scheiterten mit ihren Versuchen an der eigenen Genauigkeit. Erst in der 31. Minute sorgte der kleinste Mann auf dem Platz mit der Führung per Kopf. Ein Schuss am rechten Strafraumeck von Schmitz landete am langen Pfosten an der Querlatte. Torhüter Niclas Grawe war bereits von Schmitz Schuss geschlagen und musste zusehen, wie Lübke den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückte.

Julian Trapp (vorne) konnte mit guten Flanken und einem Treffer aufwarten.

Fotos: Zensen / Arends
Auch Felix Kintrup fand sich unter den Torschützen wieder.

Mit der mageren Führung ging es nach 35 Minuten in die Pause. Bis zu dem Treffer hatten die rund 70 Zuschauer einen offensiven, wenn auch nicht überlegenen VfL Senden gesehen, dem es nicht an Torchancen mangelte, aber die Verwertung große Sorgen bereitete.

Im zweiten Durchschnitt schien sich die Leistung der Steverstädter kontinuierlich zu steigern. Endlich wurde das Spiel zu einem Pokalfight. In den Zweikämpfen wurde kein Ball mehr abgeschrieben. Das Tempo erhöhte sich auf beiden Seiten merklich bis zur Schlussphase. Dennoch dauerte es elf Minuten nach dem Wiederanpfiff eher die Sendener Anhänger wieder jubeln konnten.

Julian Trapp (vorne) konnte mit guten Flanken und einem Treffer aufwarten.

Fotos: Zensen / Arends
Jan Reickert machte eine
ordentliche Partie und zeigte gute
Leistungen.

Nach einer schönen Flanke von Skok von der linken Seite kam Kintrup im Torraum frei zum Kopfball und brachte den Ball endlich über die Linie (46.). Nun Begann der VfL mit seiner Sturm- und Drang-Phase. Erst scheiterte der eingewechselte Julian Trapp im Strafraum am gegnerischen Bein, anschließend Kintrup 19 Meter vor dem Tor, der den Abpraller knapp einen Meter über das Gehäuse setzte (48.). Nur zwei Minuten später war es wieder Trapp der den Ball auf der rechten Seite auf die Reise zum Tor brachte. Auch hier landete der Schuss nur knapp über der Latte. Besser machte es Skok von der linken Seite. Sein als Flanke gedachter Schuss wurde so lang, dass Torhüter Grawe nur noch einen langen Hals machen konnte und den Ball im langen Eck einschlagen sah (56.).

In der 60. Spielminute versuchte sich noch einmal Trapp, dessen Rechtsschuss nur den linken Pfosten erwischte. Auch Kintrup und Toralf Streppel schafften es im Gestocher vor der Linie nicht den Ball im Tor unterzubringen. Jedes Mal war ein Nordkirchener Bein dazwischen. Auch in den letzten zehn Minuten schaffte es der VfL nicht den Sieg in die Höhe zu schrauben und gewann verdient mit 3:0. Besonders zu loben sei an dieser Stelle die Einstellung und Moral der Gastgeber, die auch beim Stand von 3:0 stetig kämpften und sich nicht aufgaben.

Mannschaft VfL Senden: Niklas Berik - Jan Matuszak, Fabio Niehüser, Florian Skok, Henning Deventer - Jean-Marcel Akono, Damian Marchewka, Marco Lübke, David Schmitz, Johannes Sandhowe, Toralf Streppel, Julian Trapp, Jan Reickert - Felix Kintrup und Fabio Modica.

Mannschaft FC Nordkirchen: Niclas Grawe - Lars Wannigmann, Dominik Hölscher, Karlo Tunjic, Arian Kaminsky, Daniel Becker, Dean Böttcher, Simon Lepper, Timo Arnswald, Daniel Werenbeck-Ueding, Lukas Werenbeck-Ueding, Leonard Jücker, Maurice Vieting und Patrick Jungk.

Tore: 0:1 Marco Lübke (32. Kopfball), 0:2 Felix Kintrup (46. Kopfball) und 0:3 Florian Skok (57. Linksschuss).

Beste Spieler: Florian Skok und Jan Matuszak.


1. Meisterschaftsspiel DSC Arminia Bielefeld - VfL Senden 2:0 (1:0) am 29.08.2009

Knappe Niederlage zum Saisonauftakt

Senden hatte leistungsgerechtes Unentschieden auf dem Fuß

Toralf Streppel zeigte eine gute 
Partie und bereitete seinem 
Gegenspieler viele Sorgen.

Fotos: Arends / Zensen
Toralf Streppel spielte eine gute
Partie und bereitete seinem Gegen-
spieler viele Sorgen.

Fotos: Arends / Zensen

Bielefeld / Senden - Das Abenteuer Landesliga begann für die C1 des VfL Senden am Samstagmittag gleich mit einer, vom Namen her, interessanten und zugleich schweren Aufgabe. Auswärts bei Arminia Bielefelds U14 zeigte die Mannschaft von Uwe Peters und Christian Arends eine geschlossene und kämpferische Leistung, scheiterte jedoch bei den eigenen Chancen und musste sich nach zwei Gegentoren mit 2:0 geschlagen geben.

Der VfL ging ein wenig nervös in die Partie, doch nach wenigen Minuten war klar, dass auf der Bielefelder Hartalm zwei gleichwertige Konkurrenten gegeneinander spielen würden. In der neunten Spielminute kamen die Arminien zum ersten Mal gefährlich vor das Tor. Ein langer Ball aus der zentrale ließ Florian Skok schlecht aussehen als Konstantinos Papadopolous im Rücken an den Ball kam. Im Alleingang aufs Tor stellte sich Torwart Niklas Berik dem Stürmer entgegen. Im Zweikampf blieb der Sendener Schlussmann klarer Sieger.

Nur eine Minute später auf der anderen Seite: Vor dem Bielefelder Strafraum konnte Felix Kintrup den zugespielten Ball von Cedric Schürmann behaupten und auf Jan Reickert ablegen. Reickert sah den hereinlaufenden Julian Trapp und setzte diesen mit einem schönen Pass in den Raum in Szene. Trapps Rechtsschuss aus 15 Metern landete nur knapp neben dem linken Pfosten.

Julian Trapp (Vorne) verliert in dieser Szene das luftige Duell.
Julian Trapp (Vorne) verliert in dieser Szene das luftige Duell.

Nach der Anfangsviertelstunde verloren die Sendener den Pfaden und ließen Bielefeld mehr ins Spiel kommen. Verletzungsbedingt musste der DSC bereits nach zwölf Minuten wechseln. Für Ugur Pehlivan kam Benjamin Kraft ins Spiel. Ein Kopfball von Jomma Akono landete, nach einer Bielefelder Ecke noch auf der eigenen Latte (16.). Nur zwei Minuten später war es erneut Papadopolous, der sich im Zweikampf durchsetzte und das Eins gegen Eins mit Berik suchte, welches dieser wieder für sich entschied.

Arminia am Drücker kam nun durch einen tiefen Pass auf Pascal Stenzel zu einer guten Chance. Der quirlige Spielmacher hatte im Duell mit Berik an der Strafstoßmarke das Nachsehen. Postwendend kam der Ball in die Sendener Offensive, jedoch kam ein Pass von Trapp nicht beim Mitspieler an. Schürmann setzte aber nach und konnte den Ball durch einen Pressschlag gewinnen. Im Strafraum von der linken Seite hatte der VfLer den perfekten Winkel. Sein harter Rechtsschuss landete jedoch nur Zentimeter neben dem rechten Pfosten. Torhüter Simon Nordgerling war bereits geschlagen.

Papadopolous hatte in der 23. Minute die nächste Chance für die Gastgeber. Aus 18 Metern setzte der Stürmer aus halbrechter Position einen flachen Schuss aufs Tor ab. Berik kam an den gut platzierten Schuss nicht mehr heran, der in der linken Ecke das 1:0 markierte. Auch nach dem Treffer blieb Arminia am Drücker. Einen Kopfball von Christian Will aus acht Metern konnte Berik mit einer grandiosen Reaktion unter sich begraben und festhalten. Mit dem 1:0 für Bielefeld ging es auch in die Pause.

Fabio Niehüser zeigte eine konstant gute Leistung. Dennoch waren die Arminen zwei Mal vor dem Sendener Tor erfolgreich.
Fabio Niehüser zeigte eine konstant
gute Leistung. Dennoch waren die
Arminen zwei Mal vor dem Sendener
Tor erfolgreich.

Die zweite Hälfte begannen die Sendener wieder mit mehr Selbstvertrauen. Kein Spieler wollte sich in Bielefeld abschießen lassen. Entsprechend aggressiv wurden die Zweikämpfe geführt und um jeden Ball gekämpft. In einem eher harmlosen Duell zwischen Konstantinopolous und Jan Matuszak holte letzterer sich den Ball auf der rechten Seite im Strafraum mit einer Grätsche und spielte diesen ins eigene Toraus. Währenddessen setzte der Stürmer zu einer Bauchlandung an und bekam den absolut unberechtigten Elfmeter. "Ich habe nur den Ball gespielt und nichts anderes. Als mein Gegenspieler fiel, war der Ball schon einen Meter weit weg.", beteuerte Matuszak seine Unschuld in der Szene. Auch Co-Trainer Arends konnte die Entscheidung des Unparteiischen nicht nachvollziehen: "Der Zweikampf war absolut sauber. Er hat nur den Ball gespielt und dann so eine Entscheidung." Den fälligen Strafstoß versenkte Pascal Stenzel in der rechten unteren Ecke mit einem strammen Schuss (40.).

Mit dem 2:0 schien klar, dass die Sendener dieses Spiel, in dem Bielefeld häufiger vor dem VfL-Tor auftauschte, nicht mehr drehen würden. Beeindruckend dennoch den Teamgeist und den Einsatz, den die Steverstädter trotz des Rückstandes zeigten. In der 47. Minute kam für Florian Skok Marco Lübke ins Spiel, der ins linke Mittelfeld ging und Julian Trapp in die Verteidiger Position schickte.

Cedric Schürmann hatte in der ersten Hälfte die Chance auf die verdiente Führung.
Cedric Schürmann hatte in der ersten Hälfte die Chance auf die verdiente Führung.

In der Folgezeit hielt Senden gut dagegen, doch kam Arminia nun öfter in der Zentrale gut positioniert zum Abschluss. Ein Schuss aus 20 Metern von Stenzel ging stramm nur knapp über den rechten Winkel (54.). Aus 23 Metern versuchte sich Will, der mit seinem halbhohen Schuss in die linke Ecke Torhüter Berik noch einmal zum Glänzen aufforderte. Sicher hielt der Schlussmann auch diesen Ball (56.). Zwischenzeitlich war Damian Marchewka für den verletzten Janik Schäper in die Partie gekommen (54.), ehe David Schmitz im Sturm Cedric Schürmann ablöste (58.).

Die Schluss-Viertelstunde nutze der VfL noch einmal für Entlastungsangriffe und ließ Bielefeld nicht mehr zum Abschluss kommen. Doch auch die eigenen Offensivbemühungen wurden jenseits des Strafraums von der gut agierenden Defensive gestoppt. So trennten sich die beiden Kontrahenten nach 70 Minuten mit 2:0. Bielefeld kletterte durch den Sieg auf Platz Zwei, Senden entsprechend auf den elften und somit vorletzten Platz.

"Wir sind heute als Team aufgetreten und haben gezeigt, dass wir in dieser Liga mithalten können. Auf Grund des Spielverlaufs und unseren gezeigten Leistungen wäre am Ende ein Unentschieden verdient gewesen", zollte Trainer Uwe Peters seinen Spielern ein großes Lob.

In der kommenden Woche erwartet der VfL Senden den Tabellenletzten RW Kirchlengern, die an diesem Tag 3:0 gegen den VfL Theesen verloren haben. Anstoß im Sendener Sportpark ist um 15 Uhr.

Mannschaft VfL Senden: Niklas Berik - Fabio Niehüser, Florian Skok (47. Marco Lübke), Jan Matuszak, Janik Schäper (54. Damian Marchewka) - Toralf Streppel, Julian Trapp, Jean-Marcel Akono, Jan Reickert - Felix Kintrup (64. Fabio Modica) und Cedric Schürmann (58. David Schmitz).

Mannschaft Arminia Bielefeld: Simon Nordgerling - Lennart Büse (58. Ramin Varnhorn), Timon Weinreich, Leon Rinke, Marcel Lücke - Kevin Roth, Ugur Pehlivan (12. Benjamin Kraft, 48. Berekat Oduncu), Christian Will, Pascal Stenzel - Josef Khodr (47. Jannik Welkener) und Konstantinos Papadopolous.

Tore: 1:0 Konstantinos Papadopolous (23., Rechtsschuss), 2:0 Pascal Stenzel (40. FE).

Beste Spieler: Niklas Berik, Fabio Niehüser und Jan Reickert. / Pascal Stenzel und Konstantinos Papadopolous.


Kreispokal-Achtelfinale Eintracht Werne - VfL Senden 0:18 (0:8) am 20.08.2009

Etatmäßiger Sieg der Sendener im Kreispokal

Schürmann und Lübke treffen je vier und drei Mal

Julian Trapp (vorne) konnte mit guten Flanken und einem Treffer aufwarten.

Fotos: Zensen / Arends
Julian Trapp (vorne) konnte mit
guten Flanken und einem Treffer
aufwarten.

Fotos: Arends / Zensen

Werne / Senden - Am Donnerstagabend trafen im vorgezogenen Kreispokal-Achtelfinale die Mannschaften von Eintracht Werne und dem VfL Senden aufeinander. Der Klassenunterschied in dieser Pokalpartie hätte nicht ungleicher sein können. B-Ligist Werne stand dem frischgebackenen VfL gegenüber und musste sich früh darum bemühen nicht gänzlich vorgeführt zu werden.

Bis zur sechsten Spielminute sollte es dauern ehe Cedric Schürmann das 1:0 für die Gäste markierte, nachdem eben dieser und Felix Kintrup zuvor scheiterten. Wer nun ein Torfestival im Minutentakt erwartete, wurde zunächst eines besseren belehrt. Zwar hielten sich die Offensivbemühungen der Werner in überschaubaren Grenzen, doch konnte der Sendener Angriff im Abschluss lange nicht überzeugen. Es schien fast so als wolle man jeden Ball persönlich über die Linie tragen.

Erneut war es Schürmann, der mit seinem Treffer für die 2:0-Führung sorgte (13.). Von dort an fielen die Tore mit einer Regelmäßigkeit die jeder ordentlichen Fußballpartie widersprach. Senden dominierte und kombinierte beliebig und ging durch Tore von Marco Lübke (16., 23. und 29.), Toralf Streppel (27.) und wieder Schürmann (19. und 25.) mit einer deutlichen 8:0-Führung in die Halbzeitpause.

Im Zweikampf blieb der VfL nahezu immer Sieger. Es blieb aber immer Potential nach oben. Im Bild: Jean-Marcel Akono.
Im Zweikampf blieb der VfL nahezu immer Sieger. Es blieb aber immer Potential nach oben. Im Bild: Jean-Marcel Akono.

Nach dem Seitenwechsel erwarteten die Zuschauer den kompletten Einbruch der Gäste. Der Treffer vom eingewechselten Fabio Modica in der 36. Minute trug dieser Erwartung zunächst Rechnung, insbesondere als Julian Trapp die Führung auf 10:0 ausbaute (38.). Auch David Schmitz trug sich in die Liste der Torschützen ein. Mit einem sehenswerten Treffer ins lange Eck aus 18 Metern (43.) und seinem zweiten Treffer (44.) setzte der Mittelfeldspieler den Torreigen standesgemäß fort. Es schien zwar als wäre die Eintracht schon klinisch tot, doch einige Wiederbelebungsversuche zeigten ihre Wirkung. Die Defensive bäumte ab der 45. Minute noch einmal auf und kämpfte nun verbissener um die Bälle. Trotzdessen konnte der vorgezogene Verteidiger Janik Schäper seine Gelegenheiten nutzen und zwei schöne Treffer erzielen (52. und 55.).

Im Gerangel um den Ball blieben die Sendener meist siegreich.
Im Gerangel um den Ball blieben
die Sendener meist siegreich.

Am munteren Toreschießen wollte auch Felix Kintrup noch einmal teilnehmen. Kämpferisch und mit viel Einsatz machte sich der Stürmer auf dem Platz bemerkbar. Eine unschöne Szene ereignete sich kurz nach dessen Einwechselung. Im Zweikampf Sieger gewesen setzte sich Kintrup im Laufduell durch. Der Werner Verteidiger stoppte den Angreifer mit einem rüden Foul von hinten in die Beine ohne eine Chance an den Ball zu gelangen. Der Schiedsrichter blieb jedoch gnädig und schickte den Deloquenten für fünf Minuten vom Platz, statt die fällige Rote Karte zu zeigen.

Mit einem verspielten Freistoß wurde die Partie fortgesetzt. Nach einer guten Flanke von der linken Seite war es Damian Marchewka, der am höchsten sprang und den Ball per Kopf ins lange Toreck verlängerte (62.). Nur eine Minute später war es Verteidiger Jan Matuszak, der sich im Strafraum durchsetzte und das 16:0 markierte. Julian Trapp (64.) und Florian Skok (65.) stellten mit ihren Treffern den 18:0-Endstand her.

Der Viertelfinalgegner der Sendener wird am Dienstagabend in ermittelt. Das Spiel FC Nordkirchen gegen SV Südkirchen findet um 18 Uhr beim FCN statt. Laut Spielplan empfängt der VfL am 2. September den Sieger dieser Partie um 18 Uhr in Senden.

Mannschaft VfL Senden: Niklas Berik - Janik Schäper, Jan Matuszak, Fabio Niehüser, Florian Skok - Jean-Marcel Akono, Julian Trapp, Marco Lübke, Toralf Streppel, Damian Marchewka, Fabio Modica, David Schmitz - Felix Kintrup und Cedric Schürmann.

Tore: 1:0 / 2:0 Cedric Schürmann (6. / 13.), 3:0 Marco Lübke (16.), 4:0 Cedric Schürmann (19.), 5:0 Marco Lübke (23.), 6:0 Cedric Schürmann (26.), 7:0 Toralf Streppel (27.), 8:0 Marco Lübke (29.), 9:0 Fabio Modica (36.), 10:0 Julian Trapp (38.), 11:0 / 12:0 David Schmitz (43. / 44.), 13:0 / 14:0 Janik Schäper (52. / 55.), 15:0 Damian Marchewka (62.), 16:0 Jan Matuszak (63.), 17:0 Julian Trapp (64.) und 18:0 Florian Skok (65.).

Beste Spieler: Toralf Streppel, Jan Matuszak und Cedric Schürmann.

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