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TUJA - Zeitarbeit

VfL Senden 38 e.V. - da ist echt 'was los!


C2-Jugendmannschaft - 8. Kreisliga A

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Trainer Phillipp Roberg, Mathis Leifhelm, Jonas Warnke, Jonas Scholz, Simon Wissing, Timo Heuermann und Trainer Robert Merker.

Vordere Reihe (v.l.n.r.): Tim Hadler, Marcel Schaschtrup, Johannes Kordt, Jakob Schonnebeck, Philipp Wilbers und Maik Schmiemann.

Es fehlen: Ciya Agirmann, Maximilian Pohl und Philipp Fukas.

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Trainer Phillipp Roberg, Mathis Leifhelm, Jonas Warnke, Jonas Scholz, Simon Fuchs, Timo Heuermann und Trainer Robert Merker.

Vordere Reihe (v.l.n.r.): Tim Hadler, Marcel Schaschtrup, Johannes Kordt, Jakob Schonnebeck, Philipp Wilbers und Maik Schmiemann.

Es fehlen: Ciya Agirmann, Maximilian Pohl und Philipp Fukas.

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Mannschaftsinfos
Trainingszeiten:
Montag 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr Kunstrasenplatz
Mittwoch 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr Aschenplatz
Tabelle bei www.fussball.de Mannschaftsseite der letzten Saison

  • Trainer
  • Tor
  • Verteidigung
  • Mittelfeld
  • Angriff

Phillipp Roberg
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48308 Senden
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Robert Merker
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17. Meisterschaftsspiel VfL Senden - PSV Bork 0:0 am 27.02.2010

Torloses Remis zum Rückrundenauftakt

Müder Kick ohne viele Chancen/ Senden noch nicht wieder in der Form der Hinrunde

Senden - Nachdem das erste Spiel am vergangenen Samstag aufgrund des starken Schneefalls ausfallen musste ging es nun eine Woche später mit einem Heimspiel gegen den PSV Bork los.

Doch bereits vor Beginn der Partie sah man einen streng dreinblickenden Roberg, der sich der schweren Aufgabe heute bewusst war. Zwar steht der VfL deutlich vor dem PSV in der Tabelle, doch war die Vorbereitung aufgrund des Dauerfrostes und vielen Schnees sehr durchwachsen und schwer.

„Wir konnten die ersten Wochen nur laufen gehen. Der Platz war unbespielbar, sodass wir lediglich drei Einheiten auf dem Platz vor dem ersten Spiel absolvieren konnten. Konditionell sind wir auf der Höhe, doch unsere Spielstärke aus der Hinrunde haben wir bei Weitem noch nicht wieder erreicht, weshalb das Spiel heute sehr schwer für uns werden wird.“, berichte Roberg von der Vorbereitung und blickte auf das heutige Spiel voraus.

Roberg´s Befürchtungen wurden wahr. Bork war die körperlich überlegenere Mannschaft, sodass sie die entscheidenden Zweikämpfe für sich gewinnen konnten. Immer wieder versuchte Senden das Spiel anzukurbeln und das Tempo zu erhöhen, was jedoch nur teilweise gelang, da immer wieder vermeidliche Fehler gemacht wurden. Die Fehlerquote war einfach zu hoch.

So entwickelte sich ein müdes Spiel ohne viele Chancen. Eine der wenigen hatte Marco Lübke, der mit einem satten Linksschuss nur den Pfosten traf. Wenige Minuten später drang erneut Lübke in den Strafraum ein und wurde von seinem Gegenspieler in „Footballmanier“ umgerannt. Alle warteten auf den Pfiff, der vom Unparteiischen zur Überraschung ausblieb.

„Der Schiedsrichter hatte eigentlich eine klare Linie und hat das Arbeiten mit den Armen konsequent abgepfiffen. Dass er hier nicht auf Strafstoß entschieden hat ist eine Frechheit.“, war Merker über die Entscheidung empört.

Mitte der ersten Halbzeit dann die Schrecksekunde für den VfL. Ein einziges Mal war die Abwehr ungeordnet und ein riesiges Loch in der Mitte. Genau in diese Stelle gelang der Ball, doch dem Stürmer versagten freistehend vor Wilbers die Nerven, sodass dieser zunächst glänzend parieren konnte. Den Nachschuss setzten sie dann über das leere Tor. Das hätte, die zu dieser Zeit unverdiente, Führung sein müssen.

Anschließend verflachte das Spiel bis zur Halbzeit und das Spiel fand weitestgehend im Mittelfeld statt. Viele Fehlpässe und lange unnötige Bälle ließen kein gutes Spiel zu.

In der Halbzeit versuchten Roberg und Merker das Team noch einmal neu einzustellen und forderten sie auf sich nicht auf die Spielweise Bork´s einzulassen. Sie sollten es weiter mit flachem und schnellem Kombinationsspiel versuchen.

Zwar versuchte das Team diese Anweisungen umzusetzen, doch spätestens am Strafraum war dann Schluss. Der letzte Pass war meistens ein Fehlpass, sodass gute Chancen nicht zustande kamen. So plätscherte das Spiel vor sich hin. Erst als Senden die Dreierkette hinten auflöste und mit einem zusätzlichen Mittelfeldspieler agierte, konnten sie den erwünschten Druck erzeugen. Leider schafften sie es aber nicht sich für die gute Schlussphase zu belohnen, da man vor dem Tor einfach zu hektisch wurde. So endete ein müdes Spiel torlos mit 0-0.

„Es war das erwartet schwere Spiel. Schade das wir es nicht für uns entscheiden konnten. Das Team hat noch viel Luft nach oben. Man sollte allerdings auch bedenken, dass wir heute wieder mit zwei D-Jugendlichen gespielt haben, welche ihre Aufgaben exzellent erfüllt haben. Unser Kapitän Johannes Kordt hat uns an allen Ecken und Enden gefehlt. Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Spielen wieder ein anderes Team sehen werden und zu unserer Spielstärke und Form der Hinrunde zurückfinden werden.“, bilanzierte Roberg.

Senden: Philipp Wilbers – Mathis Leifhelm, Jonas Warnke, Henning Deventer, Maik Schmiemann – Timo Heuermann, Marcel Rickershenrich (Philipp Fukas) (Jan Wötzel), Marcel Schachtrup, Marco Lübke, Tim Hadler (Jakob Schonnebeck) – Simon Fuchs

Tore: Fehlanzeige

Beste Spieler: Fehlanzeige


15. Meisterschaftsspiel SuS Olfen - VfL Senden 4:1 (3:1) am 12.12.2009

Olfen noch eine Nummer zu groß für den VfL

4:1-Niederlage / Platz 5 nach der Hinrunde

Olfen / Senden - Im Vorfeld ließ das Trainergespann die bisherige Hinrunde schon einmal Revue passieren und lobte das Team für eine hervorragende erste Halbserie. Das Spiel heute gegen Olfen war als Bonusspiel zu sehen, doch bei einem Sieg könnte man den Kontakt zur Spitzengruppe sogar wieder herstellen.

Von Beginn an dominierte Olfen und ließ dem VfL kaum Luft zum verschnaufen. Durch schnelle Passstafetten fanden sie immer wieder eine Lücke und kamen zu guten Möglichkeiten. Mit ein wenig Glück überstand man die Anfangsphase ohne Gegentor. In der 11. Minute war es dann der VfL, der seine erste Chance hatte und direkt nutzen konnte. Nachdem Olfen den Ball im Aufbauspiel leichtsinnig hergab, ergab sich die Konterchance. Schnell wurde der Ball nach Vorne getragen und steil auf Marcel Schachtrup gespielt. Dieser nutzte die Unsicherheit des Olfener Schlussmanns aus, der zunächst herauslaufen wollte aber dann zurück ins Tor lief. Schachtrup guckte den Torwart aus und schob den Ball gekonnt am Torwart vorbei in die lange Ecke.

Somit war die Anfangsphase komplett auf den Kopf gestellt und Olfen mit 1:0 im Hintertreffen. Aber auch durch die Führung kam der VfL nicht besser ins Spiel.

Nur drei Minuten nach der Führung bekam Olfen einen umstrittenen Freistoß zugesprochen. Sendens Schlussmann Maurizio Hassler soll einen Abschlag außerhalb des Strafraums ausgeführt haben. Diese hervorragende Freistoßposition nutzte Olfen und konnte die Sendener Führung mit einem Schuss durch die Mauer in die Torwartecke ausgleichen. Wiederum nur wenige Minuten später hatte Olfen erneut einen Freistoß aus guter Position. Ähnlich wie beim Ausgleich löste sich die Mauer in Luft auf, sodass der Schuss mitten durch die Mauer abgefälscht wurde und unhaltbar ins Netz einschlug.

Bis zur Halbzeit änderte sich kaum etwas am Spielgeschehen. Olfen agierte und erarbeitete sich Chancen. Senden hingegen reagierte nur und musste sich auf das Verteidigen konzentrieren. Bis zur 35. Minute schaffte man es den 1-Tore-Rückstand zu halten, doch mit dem Pausenpfiff erhöhte Olfen auf 3:1. Sie verlagerten das Spiel schnell auf die linke Seite. Von dort aus wurde der Ball flach vor das Tor geflankt, wo drei Olfener Spieler völlig blank standen und einer von ihnen nur noch einschieben musste.

In der Pause waren die Trainer schon ein wenig enttäuscht. Sie beschrieben das Spiel ihrer Mannschaft als ängstlich und forderten nun endlich den Respekt abzulegen. „Lauft, kämpft und spielt was ihr könnt.“, war aus der Kabine zu hören. War es in Durchgang 1 ein Spiel auf ein Tor, wo Senden mit dem 3-1 Rückstand noch gut bedient war, änderte sich das Bild im zweiten Spielabschnitt vollkommen.
Die Sendener Jungs nahmen die Zweikämpfe nun an und verschoben das Spielgeschehen zunächst weg vom eigenen Tor und später sogar in die Olfener Hälfte. Das Konzept Sendens griff nun wieder und die spielerische Leichtigkeit der letzten Wochen war wieder zu erkennen. Gute Chancen ergaben sich für Tim Hadler, Timo Heuermann und Simon Fuchs. Die beste Chance hatte jedoch Maxi Pohl, der nach traumhaftem Zuspiel von Tim Hadler alleine auf das Tor lief, den Ball aber nur als verstärkte Rückgabe in die Arme des Torwarts schoss. Durch die Einwechslung von Philipp Wilbers als zusätzlichen Stürmer verstärkte Senden den Druck weiter, doch wurden die vielen Bemühungen und das nun wirklich gute Spiel des VfL nicht mehr belohnt. Auch Wilbers und erneut Fuchs hatten Pech um Abschluss und brachten den VfL nicht näher ran.

Mit dem Schlusspfiff konnte Olfen mit ihrem einzigen guten Angriff den 4-1 Endstand herstellen. Dabei profitierten sie allerdings vom Ausrutschen des Torwarts, sodass der Kopfball ins Tor trudelte. Kurz darauf beendete der Schiedsrichter das Spiel und damit die Hinrunde.

„Wir haben heute zwei komplett verschiedene Halbzeiten gesehen. In der Ersten war Olfen deutlich besser und hätte durchaus höher führen können. Hier hatten wir einfach viel zu viel Respekt und haben uns zeitweise vorführen lassen. Ein Kompliment muss ich dem Team für den zweiten Durchgang aussprechen. Dort haben wir endlich den Respekt abgelegt und mutig nach Vorne gespielt. Wir hatten mehrere gute Chancen und waren die spielbestimmende Mannschaft. Leider haben wir gute Chancen ausgelassen. Aufgrund der ersten Halbzeit geht der Sieg für Olfen in Ordnung, wenn auch um ein Tor zu hoch.

Insgesamt gesehen haben wir über die gesamte Hinrunde eine super Serie gespielt. Mit Platz 5 hätte keiner gerechnet. Großes Kompliment an das Team, welches sich unglaublich gesteigert hat.“, resümierte Roberg. Zurzeit wurden dem VfL drei Punkte aus dem Spiel gegen Werne abgezogen, da angeblich ein nicht spielberechtigter Spieler gespielt haben soll. „Wir haben nichts falsch gemacht. Ich denke, dass wir die Punkte bald zurückbekommen. Einspruch haben wir schon eingelegt.“, versicherte Merker.

Nun geht es in die zweimonatige Winterpause oder anders gesagt: Die Hallensaison beginnt.

Senden: Maurizio Hassler – Johannes Kordt, Maik Schmiemann, Johannes Sanhowe, Jonas Warnke – Timo Heuermann, Marcel Schachtrup, Maxi Pohl (Philipp Wilbers), Philipp Fukas (Jakob Schonnebeck), Tim Hadler – Simon Fuchs

Tore: 0:1 Marcel Schachtrup (11.), 1:1 (14.), 2:1 (17.), 3:1 (35.), 4:1 (70.)

Bester Spieler: Simon Fuchs


14. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Fortuna Seppenrade 1:0 (0:0) am 05.12.2009

Nächster Dreier gegen direkten Konkurrenten

Senden schon auf Platz 5 / Timo Heuermann macht das entscheidende Tor

Senden - Wieder einmal musste der VfL sich etwas überlegen, denn mit Jonas Warnke (krank) und Mathis Leifhelm (Aushilfe C1) standen dem Team zwei absolute Leistungsträger in der Abwehr nicht zur Verfügung. Zudem kam die Erkrankung von Jonas Scholz und die Verletzung von Philipp Wilbers, der wegen einer Blessur am Finger nicht ins Tor konnte.

Doch wartete mit Seppenrade  ein starker Gegner, der punktgleich mit dem VfL und nur aufgrund der besseren Tordifferenz einen Platz vor dem VfL stand. Wieder einmal schaffte es sich das Team auf den Punkt zu konzentrieren und bot von Beginn an eine ansprechende Leistung. Für das Problem auf der rechten Abwehrseite zog das Trainergespann Stürmer Simon Fuchs zurück, der seine neue Aufgabe mit Bravur  erfüllen sollte.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Senden das Spielgeschehen und drängte Seppenrade oft in die eigene Hälfte zurück. Der Ball lief gut und schnell, doch vermochte man es nicht den letzten entscheidenden Pass zu spielen, sodass kaum klare Chancen zustande kamen. Die Gäste versuchten es immer wieder mit langen Bällen vom Torwart, doch hatte die am heutigen Tage stark auftretende Hintermannschaft aus Senden keine Probleme damit und entschärfte die Situation bereits im Ansatz.

In der Folgezeit versuchte Senden vermehrt mit Weitschüssen zum Erfolg zu kommen, allerdings waren diese Versuche zunächst sehr harmlos. So lief das Spiel bis zur Halbzeit weiter vor sich hin, ohne dass man seine Überlegenheit in Tore ummünzen konnte. Eine Schrecksekunde gab es noch, denn Kapitän Johannes Kordt musste nach einem Zusammenprall mit Nasenbluten ausgewechselt werden, konnte zum Glück aber nach der Halbzeitpause die Partie fortsetzen.

In der Pause gab es trotzdem durchweg positives und Lob für die gezeigte Leistung. Wieder einmal stand man sehr stabil und lies vor allem Hinten nichts anbrennen ohne sich hinten reinzustellen. So gab Roberg dem Team mit auf den Weg so weiterzumachen und sich für ihre Leistung zu belohnen.

Und wie zuletzt immer legte Senden nach der Halbzeit noch einmal zu. Der sich in überragender Form befindende Timo Heuermann riss das Ruder an sich und verteilte die Bälle. Zusammen mit Tim Hadler setzte er die Stürmer und die beiden Außen immer wieder in Szene. Vor allem Marcel Schachtrup spielte nach seinem Tor vergangene Woche wieder stark verbessert.

Und so geschah es in der 42.Minute: Tim Hadler gab den Ball nach außen zu Philipp Fukas. Dessen Flanke fand Marcel Schachtrup, der jedoch den heraneilenden Heuermann sah und noch einen weiterspielte. Timo Heuermann nahm den Ball direkt und ließ dem Torwart mit einem fulminanten Linksschuss in die rechte Ecke keine Abwehrchance. Zum Torjubel lief dieser zur Bank und feierte das Tor mit dem ganzen Team.

In den Minuten nach dem Führungstreffer merkte man den Gästen den Schock an, doch verpasste man es gute Chancen zur Vorentscheidung zu nutzen. So kam Seppenrade noch einmal zurück ins Spiel und aus unerklärlichen Gründen ließ man die Gäste spielen und zog sich zurück. Mit wütenden Angriffen und Schüssen aus der Distanz prüften sie immer öfter Schlussmann Florian Skok, fanden in ihm aber einen starken Torwart, der das Team durch starke Paraden vor dem Ausgleich bewahrte.

Viele klare Chancen konnte sie sich aber auch nicht erspielen, denn die Abwehr um Johannes Kordt, Maik Schmiemann, Johannes Sandhowe und Simon Fuchs gewannen die wichtigen Zweikämpfe und brachten die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung. So wurde es noch einmal spannend aufgrund der knappen Führung. Der VfL schaffte es aber den Vorsprung über die Zeit zu bringen und feierte den nächsten Erfolg.

„Wir sind jetzt seit 7 Spielen ungeschlagen und spielen eine hervorragende Hinrunde. Was das Team Woche für Woche leistet ist einfach unglaublich. Riesen Lob an meine Mannschaft. Wir fahren nun erhobenen Hauptes nach Olfen und haben dort nichts zu verlieren.“, so Roberg nach Spielschluss.

Senden: Florian Skok – Johannes Kordt, Simon Fuchs, Johannes Sandhowe, Maik Schmiemann – Timo Heuermann, Philipp Fukas, Marcel Schachtrup, Tim Hadler (Jakob Schonnebeck) – Maxi Pohl (Philipp Wilbers), Ciya Agirman.

Tore: 1:0 Timo Heuermann (42.).

Beste Spieler: Timo Heuermann und Johannes Sandhowe.


13. Meisterschaftsspiel Eintracht Werne - VfL Senden 1:2 (1:0) am 28.11.2009

Erfolgsserie geht weiter

Seit sechs Spielen ungeschlagen / Heuermann führt Team zum Sieg

Werne / Senden - Die Vorzeichen für das heutige Auswärtsspiel bei Eintracht Werne waren alles andere als gut. Dem Team nicht zur Verfügung standen: Philipp Fukas, Philipp Wilbers, Tim Hadler, Jonas Warnke und Mathis Leifhelm. Doch dank der Hilfe aus der D1 (Malte Jona und Georg Schrader) und der C1 (Niklas Berik und Henning Deventer) bekam Senden noch 13 Spieler zusammen, sodass das Spiel stattfinden konnte. Auch Petrus tat sein Übriges und bescherte beiden Teams pünktlich zum Anpfiff sinnflutartigen Regen. Auf dem mit großen Pfützen gespickten Ascheplatz war ein reguläres Fussballspiel kaum möglich, sodass beide Teams  es oft mit langen, hohen Bällen versuchten.

Nach nur drei Minuten Spielzeit dann der nächste Schock für den VfL. Einen langen Ball von Werne auf ihren Stürmer, der den Ball nach mehrmaligem Aufticken einfach auf das Tor schoss, senkte sich als Bogenlampe über Berik ins Tor.

„Wir waren in dieser Situation viel zu passiv. Der Stürmer muss wenigstens etwas gestört werden und darf nicht so zum Schuss kommen.“, kommentierte Merker das frühe Gegentor.

Somit war die Situation nun noch schwerer, doch wieder einmal zeigte das Team viel Moral. Den Schock verdaut und sich an die widrigen Umstände gewöhnt kam der VfL besser ins Spiel. Angetrieben von Kapitän Johannes Kordt und dem stark spielenden Timo Heuermann wurden die Stürmer nun in Szene gesetzt. Immer öfter fand man die Lücken in der Viererkette der Gastgeber, doch vermochte es weder Maxi Pohl noch Simon Fuchs den Ball im Tor unterzubringen. Die beste Chance hatte Pohl, doch sein Schuss, der vom Torwart an den Innenpfosten gelenkt wurde, fand den Weg nicht über die Linie, sodass der Torwart den Ball im letzten Moment aufnehmen konnte. Jedoch eine sehr strittige Situation, denn einige schienen den Ball hinter der Linie gesehen zu haben. So auch Coach Merker, der sich wie folgt äußerte: „Für mich sah es so aus als wäre der Ball hinter der Linie gewesen. Ich habe mich geärgert, dass der Schiedsrichter nicht auf Tor entschieden hat.“.

Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hatte Senden noch eine Freistoßchance. Johannes Kordt legte sich den Ball und erhielt von Roberg die Anweisung den Ball hoch auf das Tor zu bringen. Dies setzte er nahezu perfekt um, doch sein herrlicher Freistoß tuschierte den Querbalken und ging über das Tor.

In der Halbzeit stellte man das System auf 3-4-3 um und nahm sich vor nun noch mehr Druck zu erzeugen. Durch Marcel Schachtrup und Ciya Agirman wurde die Offensive durch zwei frische Kräfte verstärkt. Dennoch mahnte Roberg zur Geduld und das es wichtig sei nicht zu hektisch zu werden.

Und wieder einmal war es die zweite Halbzeit in der der VfL aufdrehte. Johannes Kordt zog die Fäden im zentralen Mittelfeld zusammen mit Marcel Schachtrup und beide eroberten viele Bälle. Der wohl auffälligste Akteur am heutigen Nachmittag war Timo Heuermann. Mit seinen Dribblings auf dem Flügel zog er oft mehrere Gegenspieler auf sich und behielt trotzdem die Oberhand in den Zweikämpfen. Gerade über ihn wurden viele Angriffe eingeleitet und seine geschickten Pässe auf Simon Fuchs, der immer wieder in die Gassen startete verschafften dem VfL Chance um Chance. Doch das Tor der Eintracht schien mit einem Schutzschild umgeben, denn die zahlreichen Möglichkeiten gingen immer wieder knapp am Tor vorbei. Weder Fuchs, Heuermann, Pohl, Agirman, noch Kordt und Schachtrup schafften es den Ball im Tor unterzubringen. Dennoch behielt Senden kühlen Kopf und spielte weiter konsequent nach Vorne ohne hektisch zu werden.

Der große Aufwand sollte in der 49. Minute belohnt werden und es war nicht verwunderlich, dass das Tor auf das Konto von Timo Heuermann ging. Nach einer Ecke von Simon Fuchs konnte der Ball nicht geklärt werden. Heuermann eroberte sich den Ball, behauptete diesen und schoss den Ball mit einer irren Energieleistung und großem Willen ins linke untere Eck zum längst überfälligen Ausgleich. Noch lange nicht zufrieden mit dem Ergebnis peitschten die Trainer ihre Mannschaft weiter nach Vorne und diese erarbeite sich weiterhin gute Chancen. Und der Bann war nun gebrochen und es dauerte nur sechs Minuten bis Marcel Schachtrup die Sendener Führung erzielte. Dieser fasste sich auf gut 18 Metern ein Herz und beförderte den Ball in Richtung Tor. Sein Schuss schien der Schlussmann schon gehalten zu haben, doch flutschte ihm der Ball durch die Hände, sodass er gegen den Innenpfosten sprang und von dort aus ins Tor trudelte. Sofort stellte Roberg wieder auf 4-4-2 um, um nun aus einer gesicherten Defensive heraus weiterzuspielen.

Auch nach der Umstellung veränderte sich das Spiel kaum und Senden war drauf und dran das Spiel mit dem dritten Tor zu entscheiden. Doch der sehr agile Simon Fuchs hatte Pech als er den Torwart umspielte, den Ball jedoch vor der Torauslinie nicht mehr bekam.
In den letzten zehn Minuten hätte der VfL noch das ein oder andere Tor machen müssen, doch wieder einmal scheiterte es an der mangelhaften Chancenauswertung. Allerdings hatte Werne nicht die Mittel Sendens Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Fast jeden langen Ball holte sich Libero Henning Deventer und die Stürmer der Eintracht wurde durch Maik Schmiemann und Malte Jona ausgeschaltet. So blieb es am Ende beim knappen 2-1, welches ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis für Werne ist.

Auf die Frage wie er das Spiel gesehen habe antwortete Roberg folgendes: „An dieser Stelle muss ich ein wenig weiter ausholen. Trotz der vielen Ausfälle von einigen Leistungsträgern hat das Team heute ein klasse Spiel gemacht. Vor allem im zweiten Durchgang hab ich meine Mannschaft sehr gut gesehen. Sie waren geduldig und wurden nicht hektisch. Da ich mich mit Kritik ansonsten auch nicht zurückhalte, muss ich an dieser Stelle einige Spieler wirklich hervorheben. Malte Jona aus der D-Jugend hat mich wirklich überzeugt. Es sah fast so aus, als würde er schon immer bei uns in der Mannschaft spielen. Henning Deventer hat als Libero überzeugt und die Abwehr zusammengehalten. Er hat seine neue Rolle überzeugend gespielt. Johannes Kordt ist unser Kapitän und so oder so eine der entscheidenden Personen im Spiel. Er hat durch seine Ruhe und Ausstrahlung keine Hektik im Spiel aufkommen lassen. Obwohl Simon heute kein Tor geschossen hat, hat er für mich sein bestes Spiel gemacht. Er ist sehr viel gelaufen, hat viel für das Team gearbeitet und sich die Chancen erarbeitet. Ich bin mir sicher, dass bei ihm der Knoten bald platzen wird. Eigentlich könnte ich jetzt auch noch alle weiteren Spieler aufzählen, die sich heute wirklich zerrissen haben. Sie haben mich heute wirklich überzeugt. Zum Schluss muss ich aber noch einmal Timo Heuermann hervorheben, der mich heute wirklich beeindruckt hat. Er hat das Team immer wieder angetrieben und hatte die meisten Spielanteile. Ein wenig schien er heute an den Münchner Franck Ribery zu erinnern. Einfach klasse. Ich hoffe, dass wir diese Leistung auch in den letzten beiden schweren Spielen abrufen können.“

Am kommenden Samstag kommt Fortuna Seppenrade zu Gast in den Sportpark. Ebenfalls mit 22 Punkten steht Seppenrade ein Platz vor dem VfL auf Platz 5.

Senden: Niklas Berik – Henning Deventer, Maik Schmiemann, Jakob Schonnebeck (Ciya Agirman), Malte Jona – Johannes Kordt, Jonas Scholz (Marcel Schachtrup), Timo Heuermann, Georg Schrader – Maximilian Pohl, Simon Fuchs.

Tore: 1:0 (3.), 1:1 Timo Heuermann (49.), 2:1 (55.) Marcel Schachtrup.

Beste Spieler: Timo Heuermann, Simon Fuchs und Johannes Kordt.


12. Meisterschaftsspiel VfL Senden - FC Nordkirchen 1:0 (0:0) am 21.11.2009

Tim Hadler Matchwinner für den VfL

Starke zweite Halbzeit / Nordkirchen chancenlos

Senden - Eine Woche nach dem unglücklichen Punktverlust in Lüdinghausen hatte man heute die Chance auf Wiedergutmachung. Gegen die punktgleichen Gäste aus Nordkirchen erwartete den VfL ein guter Gegner. „Diese engen Spiele zwischen zwei guten Mannschaften gewinnt meistens diejenige, welche den Sieg mehr will“, sagte Roberg vor Spielbeginn.

Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab und legten die Priorität darauf keine Fehler zu machen. Erste kleinere Chancen durch Weitschüsse waren auf beiden Seiten zu sehen, stellten die Schlussleute jedoch vor keine Probleme. Das erste Mal spannend wurde es als Nordkirchen einen Freistoß in 25 Meter Entfernung zugesprochen bekam. Der Schuss, der schön platziert aber wenig kraftvoll ausgeführt wurde, senkte sich in Richtung Winkel. Mit viel Glück konnte Niklas Berik, der den erkrankten Philipp Wilbers vertrat, den Ball gegen die Latte lenken und somit entschärfen. Von nun an übernahm der VfL das Spielgeschehen und hielt den Ball vom eigenen Tor fern. Gefährlich wurde es meistens, wenn Janik Schäper mit aufrückte und sich ins Angriffsspiel einschaltete. Doch bis zur Halbzeit sollten klare Chancen ausbleiben, sodass man sich noch mit dem einen Punkt zufrieden geben musste.

Die Pause nutzte Roberg, um sein Team zu beruhigen und machte ihnen klar, dass man einfach so weiterspielen müsse, dann werde das Tor schon irgendwann fallen. Um im Sturm die nötige Durchschlagskraft zu haben, setzte man nun Schäper in den Sturm und stellte auf das 4-4-2 System um. Diese Maßnahme zeigte Wirkung, sodass Senden das Spielgeschehen diktierte. Das Spiel lief weitgehend in der Gästehälfte ab und Torwart Berik war absolut beschäftigungslos.

Endlich kam der VfL zu klaren Chancen, doch vor allem der stark spielende Schäper vermochte es nicht den Ball im Tor unterzubringen. Auch sein Sturmpartner Simon Fuchs wurde durch einen Traumpass von ihm in Szene gesetzt, doch versprang ihm der Ball bei der Annahme, wodurch das fast sichere Tor ausblieb.

Die nächste Chance hatte Timo Heuermann, doch sein Schuss aus 20 Metern ging knapp über das Tor. Nur wenige Minuten später war es dann soweit und Tim Hadler erlöste den VfL. Timo Heuermann setzte sich schön durch, drang in den Strafraum ein und behielt mit einem Pass in den Rückraum die Übersicht. Dort stand Hadler und ließ dem Torwart mit einem Schuss in die obere rechte Ecke keine Abwehrchance.

Auch in der Folgezeit änderte sich nichts am Spielgeschehen. Senden spielte weiter nach Vorne und hielt Nordkirchen weg vom eigenen Tor. Lobend zu erwähnen ist an dieser Stelle ist die starke Hintermannschaft des VfL um Mathis Leifhelm, Jonas Warnke, Johannes Kordt und Henning Deventer, die immer aufmerksam waren und fast alle Zweikämpfe für sich entschieden.

Einen besonders guten Eindruck hinterließ der zur Pause eingewechselte Philipp Fukas, durch den das Flügelspiel viel flexibler wurde. Doch auch er schaffte es nicht den Ball einzunetzen. Bei seinem ersten Versuch rettete der Torwart glänzend und nur wenige Minuten später strich sein Schuss knapp am Pfosten vorbei.

Aufgrund der knappen Führung blieb es spannend, doch auch in der Schlussphase fand Nordkirchen kein Mittel Senden in Bedrängnis zu bringen. Doch machte der VfL den Deckel nicht drauf und vergab weiter gute Chancen durch Agirman und Schäper. Dies sollte sich jedoch nicht mehr rächen und der Unparteiische pfiff wenige Minuten später ab.

„In der zweiten Halbzeit haben wir dominant und überlegen gespielt. Allerdings müssen wir mehr Tore aus unseren guten Chancen machen. Trotzdem ein großes Kompliment an die Mannschaft. Der Sieg war hochverdient.“, äußerte sich Roberg.

Senden: Niklas Berik – Mathis Leifhelm, Henning Deventer, Janik Schäper, Jonas Warnke – Johannes Kordt, David Schmitz, Tim Hadler (Jakob Schonnebeck), Timo Heuermann (Jonas Scholz), Marco Lübke (Philipp Fukas) – Ciya Agirman (Simon Fuchs).

Tore: 1:0 Tim Hadler (54.).

Beste Spieler: Mathis Leifhelm und Janik Schäper


11. Meisterschaftsspiel Union Lüdinghausen 2 - VfL Senden 1:1 (0:0) am 14.11.2009

Senden lässt zwei Punkte liegen

Sturmlauf wird nicht belohnt / Fuchs rettet Punkt

Lüdinghausen / Senden - Noch ist es im oberen Mittelfeld ziemlich eng. Mit Seppenrade, Ascheberg, Nordkirchen, Herbern und Senden II kämpfen fünf Teams um die Position nach dem Führungsquartett. Ganz oben wird wohl keiner mehr eingreifen können, doch man darf einen spannenden Kampf um die Platzierungen erwarten. Dass man für eine Überraschung gut ist und auch die Spitzenteams ärgern kann hat man schon bewiesen.

So kam es heute also zum Duell der beiden Reserveteams von Lüdinghausen und Senden, den einzig beiden zweiten Mannschaften in der Kreisliga A. Gegen die im unteren Tabellendrittel stehenden Lüdinghauser wollte Senden natürlich unbedingt einen Dreier holen.
Doch das Spiel sollte anders verlaufen als gedacht. Zwar war Senden die spielbestimmende Mannschaft, schaffte es jedoch nicht diese Überlegenheit in zahlreiche Chancen umzuwandeln. Gegen einen gut eingestellten und aufopferungsvoll kämpfenden Gegner produzierte man einfach zu viele Fehler, sodass die spielerische Überlegenheit des VfL kaum zum Tragen kam. Pech hatte Senden als der Schiedsrichter nach einem Foul an Marco Lübke den Tatort außerhalb des Strafraums legte, welcher jedoch deutlich innerhalb gefoult wurde. Den fälligen Freistoß vergab Johannes Kordt.

Ansonsten gibt es wenig zu berichten über den ersten Abschnitt. Zwar hatte Senden noch einige gute Gelegenheiten, doch diese wurden leichtfertig vertändelt oder unkonzentriert abgeschlossen. Symbolisch für das Sendener Spiel war eine Aktion von Marcel Schachtrup. Nach einem herrlichen Pass von Johannes Kordt lief Schachtrup von der Mittellinie aus alleine auf das Tor. Gerade in den Strafraum eingedrungen legte er sich den Ball viel zu weit vor, sodass der Torwart keine Mühe hatte den Ball aufzunehmen.

In der Pause machte Roberg dem Team dann klar, dass es so einfach heute nicht geht und dass sie einfach mehr investieren müssen. Vor allem die Unkonzentriertheiten und die daraus resultierenden Fehlpässe bemängelte er. Doch er machte seinem Team auch Mut und motivierte sie so noch einmal für den zweiten Durchgang.

Kaum ging es weiter schien man schon wieder alles vergessen zu haben und machte weiter wie im ersten Durchgang. Mitte der zweiten Halbzeit wurde es dann doch endlich besser. Die Kräfte bei Lüdinghausen ließen nach und Senden kam endlich zu guten Chancen. Nach einer herrlichen Flanke von Philipp Fukas scheiterte Lübke, ein Freistoß von Kordt ging knapp über das Tor und Simon Fuchs traf nur den Pfosten.

Doch mitten in dieser Drangphase passierte es dann. Nachdem eine Ecke von Lüdinghausen geklärt war kam es 20 Meter vor dem Strafraum zum Zweikampf, den David Schmitz jedoch leichtfertig verloren gab. Dieser Ballverlust in der Vorwärtsbewegung war der Anfang einer Fehlerkette, sodass der Ball am Ende flach vor das Tor gespielt und locker eingenetzt wurde.

Nun drohte dem VfL 10 Minuten vor Schluss die 5.Saisonniederlage. Allerdings zeigte Senden jetzt endlich die lang erhoffte Reaktion. Wütende Angriffe und Chancen im Minutentakt waren die Folge und so dauerte es nur zwei Minuten bis Simon Fuchs nach einem schönen Zuspiel von Tim Hadler den Ausgleich markierte. Das Team hatte nun Blut geleckt und wollte jetzt den Sieg. Endlich spielten sie ihre Überlegenheit aus, doch weder Fuchs noch Lübke schafften es das Siegtor zu erzielen. Die Riesenchance zum Sieg vergab Lübke in der Nachspielzeit, als er den herauslaufenden Torwart aus 11 Metern anschoss.

„Wir sind heute zu spät aufgewacht. Wir waren die bessere Mannschaft, aber lange Zeit nicht zwingend genug. Großes Lob an Lüdinghausen für viel Kampf, Einsatz und Leidenschaft. Leider haben wir es verpasst in der Tabelle weiter vorzurücken“, bilanzierte Roberg nach Spielende.

Senden:
Philipp Wilbers - Johannes Kordt, Maik Schmiemann, Henning Deventer, Jonas Scholz (Jakob Schonnebeck) – David Schmitz, Tim Hadler, Timo Heuermann, Philipp Fukas - Marco Lübke (Simon Fuchs), Maximilian Pohl (Marcel Schachtrup)

Tore: 1:0 (60.), 1:1 Simon Fuchs (62.).


10. Meisterschaftsspiel VfL Senden - TuS Ascheberg 3:1 (3:0) am 07.11.2009

Senden schlägt Ascheberg mit 3:1

Team verkraftet auch nächsten Rückschlag/ 3. Sieg in Folge

Senden - Bereits im Vorfeld auf das Spiel musste das Team einen erneuten Rückschlag verkraften. Mathis Leifhelm, der in letzter Zeit durch starke Spiele auf sich aufmerksam gemacht hatte, wurde in die C1 berufen und stand dem Team somit nicht zur Verfügung. Ebenfalls nicht zur Verfügung stand mit Jonas Warnke eine zweite feste Größe in der Hintermannschaft des VfL. Durch diese Umstände musste das Trainergespann sich etwas einfallen lassen und stellte das Team wieder einmal um, sodass Johannes Kordt wieder als Libero auflaufen musste und Jonas Scholz sein Debüt als Manndecker gab. Dazu kam Maik Schmiemann als Verteidiger und davor wollte man mit Timo Heuermann und Marcel Schachtrup als Doppelsechs die Angriffe der Gäste bereits früh unterbinden.

Gut eingestellt und mit viel Selbstvertrauen legte das Team gleich mächtig los und hatte bereits nach 52 Sekunden die erste Riesenchance. Doch schafften es mehrere Akteure nicht den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu schieben. Am Ende trat Agirman über den Ball und Ascheberg konnte den Ball in höchster Not klären. Nur wenige Minuten später war es Maximilian Pohl, der die Führung hätte erzielen müssen, jedoch das Kunststück vollbrachte den Ball aus vier Metern über das Tor zu schießen. Auch die nächste Aktion gehörte Pohl. Diesmal setzte er sich gut gegen seinen Gegenspieler durch und versuchte es mit einem Schuss aus 18 Metern, der Aschebergs Schlussmann allerdings keine Probleme bereitete.

Somit verpasste es Senden früh in Führung zu gehen und Ascheberg bereits den Zahn zu ziehen, welche nun besser ins Spiel kamen. Dies lag vor allem daran, dass Senden die Rückwärtsbewegung vernachlässigte und die Abwehr oft alleine ließ. Darauf reagierte Coach Roberg bereits in der 13. Minute und brachte aus taktischen Gründen Jakob Schonnebeck für Marcel Schachtrup. Schonnebeck rückte in die Mitte der Abwehr und sorgte dort für mehr Stabilität. Weiter nach vorne spielend erarbeitete Senden sich weitere Chancen, doch weder der Kopfball von Pohl, noch das Schuss von Tim Hadler fanden ihr Ziel und landeten knapp neben dem Tor. Und wie es ist Fussball nun mal so ist, wenn man seine Chancen nicht nutzt, dann wird das irgendwann bestraft. Eigentlich war es keine Chance, doch Philipp Wilbers leistete sich einen großen Patzer. Eine Flanke von außen, welche er eigentlich schon sicher gefangen hatte flutschte ihm durch die Hände nach hinten weg, wo sich der Ascheberger Stürmer nicht zweimal bitten ließ und den Ball zur glücklichen Führung einschob.

Somit war der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt und die gefällige Spielweise des VfL geriet ein wenig ins Stocken. So war es eine Ecke, wodurch Senden wieder zurück ins Spiel kam. Diese erreichte Marco Lübke, der den Ball sogar noch annehmen und sich drehen konnte. Aus 12 Metern landete sein Schuss im linken Torwinkel zum hochverdienten Ausgleich. Bis zur Halbzeit nahmen sich beide Mannschaften eine Auszeit, in der nichts nennenswertes mehr passieren sollte. In der Kabine sprach Roberg die mangelhafte Rückwärtsbewegung an und mahnte sein Team dazu die Abstände zu den Gegenspielern zu verkleinern, um diese somit frühzeitig stören zu können. Auch die Wichtigkeit der Partie stellte er noch einmal in den Fokus und motivierte das Team so noch einmal richtig Gas zu geben.

Doch irgendwie kam der VfL nicht mehr ins Spiel und Ascheberg war die dominierende Mannschaft ohne sich viele Chancen zu erarbeiten. Nach einem Konter, wo der Ball steil auf Lübke gespielt wurde kam dieser nur einen Schritt zu spät und rasselte mit dem Torwart zusammen, der behandelt werden musste. Diese Unterbrechung nutzte Roberg noch einmal und rief das ganze Team zu sich und gab noch einmal neue Instruktionen und motivierte das Team. Seine Worte hatten Wirkung und Senden gestaltete das Spiel wieder offener. In der 55. Minute brachte Johannes Kordt einen Freistoß in den Strafraum, wo ein Ascheberger den Ball mit der Hand abwehrte. Dieses Vergehen ahndete der Schiedsrichter mit Elfmeter. Marco Lübke legte sich den Ball zurecht und schoss einen sehr schwachen Elfmeter den der Torwart abwehren konnte. Den nach vorne springenden Ball setzte Lübke an die Unterkannte der Latte und erst im dritten Versuch, den sich Marco Lübke erneut eroberte, schaffte er es den Ball im Tor unterzubringen. Mit viel Glück konnte der VfL also wieder in Führung gehen und versuchte nun die Führung über die Zeit zu bringen. Ascheberg versuchte in der Schlussphase noch einmal alles, scheiterte jedoch an der kompakt stehenden Hintermannschaft des VfL und einen nun sicheren Schlussmann Philipp Wilbers. Immer wieder ergaben sich nun Konterchancen doch Simon Fuchs verpasste es zunächst das Spiel zu entscheiden. Sein Schuss landete knapp neben dem Tor. Auch Timo Heuermann hatte Pech, dass sein Distanzschuss wenige Zentimeter über das Tor ging.

In der Schlussminute setzte sich der wieder eingewechselte Ciya Agirman auf der linken Seite durch und ging in den Strafraum. Dort wurde er nicht angegriffen, sodass er den Ball eiskalt in den Winkel zum 3-1 schoss, womit das Spiel entschieden war. Fuchs hatte nur Sekunden später noch die Chance auf das 4-1 doch versagten ihm vor dem Tor die Nerven, sodass es am Ende beim 3:1 blieb.

„Wir haben gut angefangen und hätten in den ersten Minuten zwei Tore schießen müssen. Dann wäre das Spiel einfacher für uns geworden. Wir haben es uns dann unnötig schwer gemacht, aber wieder mal Moral bewiesen und viele Rückschläge im Vorfeld und dann auch noch im Spiel mit dem Rückstand verkraftet. Die Mannschaft wächst immer mehr zusammen und wird zu einem Team.“, bilanzierte Roberg nach Spielende.

„Ich habe das Spiel nicht so schlecht gesehen wie Phillipp. Der Sieg war verdient und wichtig. Wir können jetzt wieder nach Vorne schauen.“, ergänzte Merker.

Mannschaft VfL Senden: Philipp Wilbers – Johannes Kordt, Maik Schmiemann, Jonas Scholz – Timo Heuermann, Marcel Schachtrup (Jakob Schonnebeck), Philipp Fukas, Tim Hadler, Marco Lübke – Ciya Agirman (Simon Fuchs), Maximilian Pohl.

Tore: 0:1 (21.), 1:1 Marco Lübke (27.), 2:1 Marco Lübke (55.), 3:1 Ciya Agirman (70.).

Beste Spieler: Jakob Schonnebeck und Jonas Scholz.


9. Meisterschaftsspiel GW Selm - VfL Senden 0:16 (3:0) am 30.10.2009

Hungrige Sendener schenken Selm 16 Tore ein

Pohl mit vier Toren/ Spaßfussball mit vielen Toren

Selm / Senden - Nur zwei Tage nach dem überragenden Spiel und dem Heimsieg gegen Werne ging es heute nach Selm. Ein Pflichtfreundschaftsspiel, da Selm nur eine 8er- Mannschaft gestellt hat. Somit geht es nicht um Punkte und auch die Tore werden nicht gewertet.

Dennoch zeigte das Team eine sehr engagierte Leistung. „Man hat dem Team die Spielfreude angemerkt. Sie wollten sich heute mit vielen Toren für die kommenden Wochen warmschießen.“, so Merker.

So war es auch von Beginn an ein Spiel auf ein Tor. Der VfL konnte nach Belieben das Spielgeschehen gestalten und stieß nur auf wenig Gegenwehr. Den Torreigen eröffnete Agirman in der 6. Minute. Mit einem schönen Freistoß durch Johannes Kordt, den dieser direkt verwandelte und mit seinem zweiten Tor in der gleichen Minute mit einem kräftigen Distanzschuss schraubte Kordt das Ergebnis auf 3-0 hoch. Nach Flanke von Fukas markierte Marcel Schachtrup mit einem schönen Kopfball das 4-0. Fast im Minutentakt hatte Senden Chancen, sodass diese hier alle gar nicht beschrieben werden können. Bis zur Halbzeit erhöhten Marco Lübke, Philipp Fukas und Maximilian Pohl auf 7-0. Eine unschöne Szene gab es aber auch. Ciya Agirman wurde wegen Beleidigung seines Gegenspielers für fünf Minuten vom Platz gestellt.

Auch im zweiten Durchgang bot sich das gleiche Bild. Maik Schmiemann war es in der 39. Minute der das Schützenfest wieder eröffnete. Pohl erhöhte auf 9-0 und erneut Schmiemann machte das Ergebnis zweistellig. Viel Pech hatte am heutigen Tage Jakob Schonnebeck, dessen Ball einfach nicht ins Tor wollte. Auch ein sehenswerter Kopfball vom kleinsten Mann auf dem Feld landete nur am Innenpfosten und sprang wieder aus dem Tor. Mehr Glück heute hatte Pohl, der mit seiner dritten Chance sein drittes Tor erzielte. Auch das 12. Tor ging auf sein Konto, bevor er wieder ausgewechselt wurde. Auch die Abwehrspieler sollten heute ihr Tor schießen, sodass Roberg Jonas Warnke in den Sturm beförderte. Dieser brauchte auch nicht lange und konnte in der 58. Minute sein Tor erzielen.

Als nächstes war wieder Philipp Fukas dran, der den Ball locker ins Tor vorbei am Torwart schieben konnte. In der 62. Minute schaffte es dann auch der stark aufspielende Timo Heuermann seine gute Leistung und vielen Vorlagen mit einem Tor zu belohnen. Nach wochenlanger Verletzung und einiger Rückschläge ist Timo nun wieder auf dem Weg der Besserung. „Timo ist ein wichtiger Spieler für uns. Wir brauchen ihn und er wird uns noch viel Freude bereiten.“, sagte Roberg über Heuermann.

Doch eine Chance sollte Selm haben. Kurz vor Spielschluss steckte Selm den Ball schön durch, sodass ihr Stürmer plötzlich freie Bahn hatte und auf Wilbers zulief. Diese Gelegenheit nutzte Wilbers um seine Klasse unter Beweis zu stellen. Mit dem richtigen Timing und einem klasse Reflex wehrte er den Ball zur Ecke ab, die nichts ergeben sollte. Den Schlusspunkt setzte Marco Lübke, der mustergültig vom ebenfalls unglücklichen Leifhelm bedient wurde. Unglücklich deshalb da es ihm auch nicht gegönnt war ein Tor zu schießen. Er aber auch mit mehreren Torvorlagen auf sich aufmerksam machte. Pech hatte er auch als er von Heuermann bedient wurde, der Schiedsrichter aber zu Unrecht auf Abseits entschied. Somit standen am Ende 16 Tore zu Buche und ein leichtes Spiel, welches dem VfL weiter Selbstvertrauen gibt.

Am kommenden Wochenende kommt es dann zum Duell mit Ascheberg, die nur einen Platz vor Senden stehen. Bei einem Sieg würde man an diesen vorbeiziehen und den Kontakt zu den vorderen Plätzen weiter verkürzen.

„Natürlich haben wir heute nicht mit dem letzten Einsatz gespielt, aber die Mannschaft hatte Lust und Spaß daran viele Tore zu schießen. Das haben sie heute gemacht, weshalb ich auch zufrieden bin. Die kommenden Wochen werden sehr interessant, da wir nur gegen Gegner spielen, die wir schlagen müssen oder gegen direkte Konkurrenten um die Plätze 5 bis 8.“, sagte Roberg.

Mannschaft VfL Senden: Philipp Wilbers – Mathis Leifhelm (Lisa Zensen), Jonas Warnke – Johannes Kordt, Marco Lübke (Timo Heuermann), Marcel Schachtrup (Jakob Schonnbeck), Philipp Fukas (Maximilian Pohl) – Ciya Agirman (Maik Schmiemann).

Tore: 1-0 Ciya Agirman (6.), 2-0, 3-0 Johannes Kordt (9.), 4-0 Marcel Schachtrup (13.), 5-0, 16-0 Marco Lübke (22., 67.), 6-0, 14-0 Philipp Fukas (24.,60.), 7-0, 9-0, 11-0, 12-0 Maximilian Pohl (30., 45., 55., 56.), 8-0, 10-0 Maik Schmiemann (39., 47.), 13-0 Jonas Warnke (58.), 15-0 Timo Heuermann (62.).

Beste Spieler: Timo Heuermann, Mathis Leifhelm und Johannes Kordt.


8. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Werner SC 1:0 (0:0) am 28.10.2009

Senden ringt Werne nieder

Starke Leistung wird belohnt/ Agirman mit goldenem Tor in der Schlussminute

Senden - Nach dreiwöchiger Pause, in der die Mannschaft nur mit wenigen Leuten trainieren konnte, sollte es nun in der Meisterschaft mit einem Heimspiel gegen den Werner SC weitergehen. Nachdem das letzte Spiel in Herbern mit 4-0 verloren wurde, ist der Zug nach ganz oben in der Tabelle erst einmal abgefahren. Im Gegensatz zum VfL hatte der Werner SC einen gelungenen Saisonauftakt und rangiert auf Platz 4 mit Kontakt zur Spitze.

So waren die Rollen vor dem Spiel klar verteilt, doch Coach Roberg veränderte Taktik und Formation und rechnete sich Außenseiterchancen auf Punkte aus. Dementsprechend stellte er das Team ein und hielt eine lange und ausführliche Ansprache.
„Die Niederlage in Herbern hat mir überhaupt nicht gepasst. Man kann gegen jeden Gegner verlieren, aber nicht auf diese Art und Weise. Das habe ich dem Team vor dem Spiel noch einmal klar gemacht, da sie heute erst das erste Mal wieder alle zusammen waren.“, beschrieb Roberg den Grund seiner eindringlichen Worte.

Dass seine Worte das Team erreichten sah man spätestens als der Schiedsrichter das Spiel anpfiff. Sofort war das Team im Spiel und voll bei der Sache. Durch die Umstellung zu einem 4-2-3-1 System machte die Mannschaft den Raum im Mittelfeld sehr eng. Die Aufforderung den Gegner früh zu stören und die Gegenspieler eng zu decken setzte das Team so gut um, dass Werne meistens zu langen Bällen gezwungen wurde. Mit diesen Befreiungsschlägen hatte die Hintermannschaft keine Probleme, sodass Senden das Spiel mehr und mehr in die Hand nahm und bestimmte. Zwar gab es auf beiden Seiten nicht viele Chancen bis zum Seitenwechsel, doch das intensiv geführte Spiel entschuldigte für alles. Die erste gute Chance im Spiel hatte Jonas Scholz, dessen Schuss jedoch abgewehrt wurde. Nun war es Tim Hadler, der nach Zuspiel von Scholz freie Bahn hatte. Geschickt schirmte er den Ball mit dem Körper ab, sodass sein Gegenspieler nicht mehr an den Ball kam. Doch Hadler verpasste es den Ball aus spitzem Winkel im Tor unterzubringen. Den Nachschuss verpasste Marco Lübke nur knapp, der in höchster Not geklärt wurde.

Auch in der Folgezeit wirbelte die Sendener Offensive so sehr, dass die Gäste vor große Probleme gestellt wurden. Allerdings sollte auch Werne eine gute Möglichkeit haben in Führung zu gehen. Im letzten Moment konnte Mathis Leifhelm den Angreifer noch nach außen drängen, sodass dessen Schuss am schon geschlagenen Wilbers knapp neben das Tor landete. Kurz darauf schickte der Unparteiische die Mannschaften in die Kabinen, wo sich beide Teams eine Pause redlich verdient hatten. Hier lobte Roberg das Team und war von der Spielweise seiner Mannschaft sichtlich angetan. Nachdem er noch einige Kleinigkeiten angesprochen hatte, gab er dem Team noch mit auf den Weg, dass sie sich für ihre hervorragende Leistung belohnen sollen.

Anders wie in der ersten Halbzeit entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, da Werne nun auch besser ins Spiel kam. Sie versuchten es vermehrt mit Distanzschüssen, die jedoch ihr Ziel zunächst deutlich verfehlten. Auf der anderen Seite hatte Jonas Scholz die Chance, doch sein Versuch den Ball volley aus der Luft zu nehmen landete deutlich neben dem Tor. In der 43. Minute hatte der VfL dann viel Glück als ein Schuss aus 20 Metern von der Unterkannte der Latte zurück ins Feld sprang.

Nun probierte es auch Senden vermehrt mit Weitschüssen, welche allerdings keine große Gefahr mit sich brachten. Trotzdem spielte der VfL weiter mit und steckte nicht auf. Nachdem Philipp Wilbers zwei weitere Schüsse der Gäste entschärfen konnte, brachte Roberg für den sich völlig verausgabten und angeschlagenen Hadler Ciya Agirman, der ins Sturmzentrum rückte und Schachtrup dadurch zurück ins Mittelfeld ging.

Kurz nach dem Wechsel hatte Agirman bereits seine erste Chance, jedoch erreichte er den steil gespielten Pass nicht mehr, sodass Werne im letzten Moment klären konnte. Für die Schlussviertelstunde wurde mit Lisa Zensen für Jonas Scholz, der ein starkes Spiel machte, noch einmal eine frische Kraft gebracht.

Auch in dieser Phase schenkten sich beide Teams nichts und es hatte den Anschein als würde sich kein Team mit dem Unentschieden zufrieden geben wollen. Die nächste große Chance hatte der WSC. Nach einem langen Ball auf den in stark abseitsverdächtiger Position stehenden Stürmer, lief dieser alleine auf Wilbers zu. Dieser hatte das richtige Timing beim Herauslaufen und konnte so den Schuss abwehren. Den Abpraller packte sich dieser erneut, doch der Stürmer setzte nach und schoss den Ball aus Wilbers Händen heraus ins Tor. Dieses Vergehen ahndete der insgesamt gute Schiedsrichter mit Freistoß für den VfL, sodass es beim 0-0 blieb.

Dies sollte die letzte Werner Chance gewesen sein und als die Nachspielzeit von zwei Minuten angezeigt wurde, schien es bei dem torlosen Remis zu bleiben. Um noch ein wenig Zeit von der Uhr zu nehmen, wechselte Senden zum dritten Mal und brachte Philipp Fukas für Marcel Schachtrup. Doch dieser Wechsel hatte größere Wirkung als gedacht. Ein Einwurf für die Heimmannschaft wurde zu Fukas geworfen, der den Ball gut abschirmte, sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und den Ball mustergültig in die Mitte passte. Dort stand Ciya Agirman Mutterseelen alleine und versenkte den Ball sicher zum 1:0. Der Jubel war riesig und die Freude auf Sendener Seite groß.
Der Unparteiische pfiff die Partie zwar noch einmal an, jedoch nur wenige Sekunden ertönte der erlösende Schlusspfiff. In diesem Moment löste sich die gesamte Anspannung und die Mannschaft des VfL hatte sich für eine überragende Leistung belohnt.

„Das Spiel heute war einfach großartig. Das Team hat heute unglaubliches geleistet und meine Forderungen optimal umgesetzt. Ich bin verdammt stolz auf die Mannschaft.“, so Roberg.

Durch diesen Erfolg bleibt der VfL zwar auf Platz 9, jedoch ist der Abstand zu Platz 6 bis auf drei Punkte geschmolzen.

„Ich habe Philipp gebracht um Zeit von der Uhr zu nehmen. Auch mit einem Punkt wäre ich heute zufrieden gewesen. Dass Philipp noch so einen entscheidenden Pass spielt freut mich für ihn besonders. Er hat in den letzten Wochen große Fortschritte gemacht“, antwortete Roberg auf die Frage, was er sich von der Einwechslung Fukas versprochen hatte.

Mannschaft VfL Senden: Philipp Wilbers – Mathis Leifhelm, Jonas Warnke, Henning Deventer, Maik Schmiemann – Johannes Kordt, David Schmitz, Jonas Scholz (Lisa Zensen), Tim Hadler (Ciya Agirman), Marco Lübke – Marcel Schachtrup (Philipp Fukas).

Tore:1:0 Ciya Agirman (70.)

Beste Spieler: Das Team


7. Meisterschaftsspiel SV Herbern - VfL Senden 4:0 (3:0) am 07.10.2009

Schwache Leistung wird vom Schiedsrichter noch übertroffen

Deutliche Niederlage gegen direkten Konkurrent / "Wir hatten heute keine Chance"

Herbern / Senden - Eigentlich wollte man heute durch einen Sieg Boden gut machen, um wieder näher an die vorderen Plätze heranzurücken, doch entgegen allen guten Vorsätzen zeigte man eine schwache Leistung. Von Beginn an war Herbern spielbestimmend und verlagerte das Spielgeschehen in die Sendener Hälfte. Besonders auffällig war die Zweikampfstärke Herberns bzw. die Schwäche Sendens, welche fast jeden Zweikampf entschied. Die Quittung hierfür bekam der VfL schon nach vier Minuten und geriet mit 1-0 in Rückstand.

Auch weiterhin blieb Herbern drückend überlegen und kam vor allem durch Weitschüsse zu guten Chancen. Nur ein einziges Mal kam Senden vor das gegnerische Tor. Marco Lübke bekam den Ball schön zugespielt, sodass er alleine auf das Tor zuging. Kurz vor dem Abschluss wurde er jedoch heftig gefoult. Herbern´s letzter Mann kam und rannte Lübke einfach über den Haufen ohne jegliche Chance an den Ball zu kommen. Ein glasklarer Elfmeter für alle, fast alle,  denn der Unparteiische verweigerte den Pfiff. Dies sollte jedoch nicht der einzige große Auftritt des indiskutabel pfeifenden Schiedsrichters bleiben.

In der 24. Minute konnte Philipp Wilbers den Ball nach einer Ecke nicht fangen und ließ ihn nach Hinten fallen. Doch bevor jemand den Ball ins Tor schieben konnte, warf er sich auf diesen und entschärfte die Situation. Plötzlich ertönte ein Pfiff und zur Überraschung aller entschied der Unparteiische auf Tor. Auch nach heftigen Protesten ließ er sich nicht umstimmen und nahm seine Entscheidung nicht zurück.

„Der Ball war noch nicht einmal auf der Linie, sondern deutlich davor.“, beteuerte Torhüter Wilbers. Auch Herbern´s Dominik Berghaus gab die krasse Fehlentscheidung zu: „Das war wirklich kein Tor. Ich hätte nicht gedacht, dass der Schiedsrichter so entscheidet, denn es war eigentlich ziemlich deutlich.“.

Geschockt vom unglücklichen 2-0 war man unkonzentriert, welches Herbern eiskalt ausnutzte. Eine Flanke von der rechten Seite kam so scharf herein, dass Jonas Warnke den Ball zwar noch knapp vor seinem Gegenspieler erreichte, doch sprang ihm der Ball ins eigene Tor.  Bis zur Halbzeit hätte Herbern noch erhöhen können, doch sie ließen einige gute Chancen aus.

In der Halbzeitpause war die Empörung über den Schiedsrichter noch groß. Trotzdem nahm man sich für den zweiten Durchgang viel vor und wollte noch einmal zurück ins Spiel kommen. Dieser Vorsatz wurde jedoch nach zwei Minuten zunichte gemacht, als Herbern einen schönen Angriff zum vorentscheidenden 4-0 abschloss.

Zwar ließen sich die Sendener Spieler nicht hängen, doch der Drops war gelutscht. Nachdem Herbern einige Spieler ausgewechselt hatte kam auch Senden zu ersten Chancen. Das Spiel war nun offener, da Herbern mit der sicheren Führung im Rücken zwei Gänge zurückschaltete.

Wie es gehen kann und wie man es sich vor dem Spiel vorgenommen hatte zeigte nun Maik Schmiemann. Dieser gewann durch seine Aggressivität nun jeden Zweikampf und brachte seinen Gegenspieler Berghaus zur Verzweiflung. Sowohl Herbern hätte durch Maximilian Eickholt noch treffen können, als auch Senden durch Fuchs und Lübke. Einen Ehrentreffer blieb dem VfL verwehrt, sodass es bei einem sehr enttäuschenden 4-0 blieb.

„Das war heute unsere schwächste Saisonleistung. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen und wurden von Herbern überrannt. Sie waren fast immer einen Schritt schneller und vor allem in den Zweikämpfen aggressiver. Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung.“, resümierte Roberg.

Auf die Frage nach der Leistung des Schiedsrichters sagte er folgendes: „Dazu möchte ich lieber nicht viel sagen. Sie war auf jeden Fall noch schlechter als die meiner Mannschaft. Er hat auch Schuld an der Niederlage, jedoch muss sich das Team erst einmal an die eigene Nase fassen.“.

Mannschaft VfL Senden: Philipp Wilbers – Johannes Kordt, Maik Schmiemann, Jakob Schonnebeck, Jonas Warnke – David Schmitz, Tim Hadler, Marcel Schachtrup (Timo Heuermann), Maximilian Pohl (Philipp Fukas) – Marco Lübke, Ciya Agirman (Simon Fuchs).

Tore: 1:0 (4.), 2:0 (24.), 3:0 (25.), 4:0 (37.).

Beste Spieler: Maik Schmiemann


6. Meisterschaftsspiel VfL Senden - BV Selm 3:0 (3:0) am 28.09.2009

C2 holt wichtigen Dreier im Spiel gegen BV Selm

Engagierte Leistung wird belohnt / Selm chancenlos

Senden - Nachdem man vor zwei Tagen in Wethmar eine couragierte Leistung gezeigt hatte, allerdings diese nicht in Punkte ummünzen konnte, wollte man heute beim Nachholspiel gegen BV Selm an die gezeigte Leistung anknüpfen und die drei Punkte im Sportpark behalten. Mit Selm war heute eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu Gast, doch dass das Team diese Mannschaften gerne auch mal unterschätzt und aufbaut hat sie bereits gegen Alstedde und Südkirchen gezeigt. Dementsprechend sprach Coach Roberg vor Beginn der Partie mahnende, zugleich aber auch motivierende Worte an das Team, welche seine Worte diesmal nicht vergessen sollten.

Von der ersten Minute an war Senden das spielbestimmende Team und vereitelte die Angriffsbemühungen der Gäste bereits frühzeitig durch aggressives Forechecking. Nach elf Minuten kam der VfL zu seiner ersten großen Chance. Nachdem sich Philipp Fukas den Ball erobert hatte und diesen in die Mitte flankte, konnte Tim Hadler den Ball schnell verarbeiten. Sein Schuss aus 12 Metern strich jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. Von nun an erspielte sich das Team weitere gute Chancen und ließ Selm kaum noch Luft zum atmen.

Doch auf den ersten Torerfolg musste die Mannschaft noch warten, denn ein Freistoß (15.), ein Schuss aus spitzen Winkel (17.) und eine Flanke allesamt von Marco Lübke konnten vom gegnerischen Schlussmann pariert werden. In der 20. Minute setzte Selm zu einem Konter an, der durch ein „angebliches“ Foulspiel unterbrochen wurde. Den fälligen Freistoß aus gefährlicher Position entschärfte Philipp Wilbers durch eine beherzte Faustabwehr.

Nun nahm sich der VfL eine kurze Auszeit und schnaufte kurz durch, doch Coach Roberg wollte unbedingt vor dem Pausenpfiff noch die hochverdiente Führung haben und brachte wenige Minuten vor der Halbzeit David Schmitz und Ciya Agirman für Jakob Schonnebeck und Simon Fuchs. Durch diese Wechsel und eine Umstellung im System wurde das Spiel nun wieder druckvoller und schnell ergab sich die Riesenchance für Lübke. Ein langer Freistoß von Mathis Leifhelm wurde von der Abwehr total unterschätzt, sodass Marco Lübke plötzlich alleine vor dem Tor stand. Den tickenden Ball nahm dieser mit vollem Risiko per Dropkick, setzte den Ball jedoch einige Meter über das Tor.

Kurz vor der Halbzeit fasste sich nun der wieder einmal stark spielende Tim Hadler ein Herz, ließ drei Spieler austeigen und hatte dann noch das Auge für den besser positionierten Ciya Agirman, der freistehend vor dem Torwart die Nerven behielt und den Ball zum 1:0 versenkte. Somit bewies Trainer Roberg ein glückliches Händchen und war sehr zufrieden, dass es mit diesem Spielstand in die Halbzeit ging.

In der Kabine lobten die Trainer ihr Team und waren mit der Spielweise zufrieden. Vor allem die neu formierte Zentrale im Mittelfeld mit Marcel Schachtrup und Tim Hadler harmonierte glänzend. Aber auch sonst überzeugte das Team und setzte die Forderungen weitestgehend um. Für die zweite Halbzeit nahm man sich vor nicht nachzulassen. Man wollte den Sack schnell zumachen und weiter attraktiven Offensivfussball zeigen. Bereits in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel hätte der VfL den Sack zumachen müssen, doch Lübke und der sehr eifrige David Schmitz vergaben gute Chancen.

Weiterhin spielt nur das Team vom VfL nach Vorne und erspielte sich nun Chance um Chance. Vor allem durch das frühe stören in der gegnerischen Hälfte wurde dieser zu Fehlern gezwungen. Doch die Entscheidung ließ weiterhin auf sich warten. Nach einer Ecke von Agirman konnte Selm den Ball nicht klären, sodass der Ball bei Leifhelm landete, dessen Schuss im letzten Moment abgeblockt werden konnte.

Die nächste Großchance vergab Agirman, indem er einen viel zu ungenauen Pass auf den mitgelaufenen Lübke spielte, wodurch die zwei gegen eins Überzahlsituation leichtfertig verschenkt wurde. Wiederum nur wenige Minuten später setzte Schmitz Lübke mit einem geschickten Pass im richtigen Moment glänzend in Szene, doch auch dieses Mal schaffte es dieser nicht seine gute Leistung mit einem Tor zu krönen und schoss dem Torwart in die Arme.

So sollte es bis zur 54. Minute dauern bis das Spiel entschieden war. Agirmans Antritt konnte der Gegenspieler kaum folgen, nach einem Haken im Strafraum war dieser endgültig an ihm vorbei, doch dieser stoppte ihn ungeschickt mit einem Foul, sodass Schiedsrichter Sabahati keine andere Wahl hatte als auf Elfmeter zu entscheiden. Der bis dahin im Abschluss unglücklich agierende Marco Lübke nahm sich den Ball und ließ dem Torwart mit einem harten, flachen Schuss in die linke Ecke keine Abwehrmöglichkeit.

Nur zwei Minuten später machte Agirman mit einem sehenswerten Freistoß aus 18 Metern und spitzen Winkel den Deckel zu und traf zum 3-0. Das das Ergebnis nicht höher ausfiel lag heute zumeist am Pech oder Unvermögen im Abschluss. Die letzte Chance vergab Agirman, der eigentlich schon freie Bahn hatte und den Ball nur noch einschieben musste, doch durch einen überflüssigen Haken verzettelte er sich und verlor den Ball.

In der Schlussphase machte sich die Unzufriedenheit der Gäste bemerkbar, die den Grund der Niederlage nun auf den unauffälligen Schiedsrichter schoben. Mit der besten Leistung in dieser Saison fuhr die C2 aus Senden am Ende einen hochverdienten, wenn auch zu niedrig ausgefallen Sieg ein, der zu keiner Zeit gefährdet war.

„Ich bin mit der Leistung heute sehr zufrieden. Darauf können wir aufbauen, müssen aber weiter hart an uns arbeiten, wenn wir in der Liga weiter mithalten wollen. Natürlich muss der Sieg heute viel höher ausfallen, dennoch war es wichtig den Sieg auf so eine dominante Art und Weise einzufahren. Mit der Einwechslung von David Schmitz und Ciya Agirman kurz vor der Halbzeit wurde unser Spiel noch zwingender. Es ist immer gut zu wissen, dass man noch gute Leute auf der Bank hat, die ein Spiel entscheiden können. Kompliment an das gesamte Team.“, resümierte Roberg nach Spielschluss.

Erst in 9 Tagen hat das Team ihr nächstes Spiel. Es geht zum richtungsweisenden Spiel nach Herbern, wo sich abzeichnen wird, in welche Richtung es diese Saison gehen wird.

„Wir haben durch die Niederlage gegen Südkirchen drei wichtige und eingeplante Punkte verloren. Die müssen wir nun gegen eine starke Mannschaft zurückholen. Gegen Herbern haben wir die Chance dazu“, blicke Merker schon einmal voraus, der selbst allerdings nicht dabei ist, da er sich im Urlaub befindet.

Mannschaft VfL Senden: Philipp Wilbers – Johannes Kordt, Jonas Warnke, Mathis Leifhelm, Jakob Schonnebeck (David Schmitz) – Marcel Schachtrup, Philipp Fukas (Jonas Scholz), Maik Schmiemann (Maximilian Pohl), Tim Hadler – Marco Lübke, Simon Fuchs (Ciya Agirman)

Tore: 1:0 Agirman (35.), 2:0 Lübke (54. FE), 3:0 Agirman (56.).

Beste Spieler: Tim Hadler und Marco Lübke.


5. Meisterschaftsspiel Westfalia Wethmar - VfL Senden 2:0 (0:0) am 26.09.2009

Senden verpasst Überraschung

Wethmar lange Zeit geärgert/ Doppelschlag bringt Entscheidung

Senden - Beim heutigen Spiel in Wethmar war man zu Gast beim bislang ungeschlagenen Tabellenführer und natürlich krasser Außenseiter. Dennoch wollte man sich so schnell nicht geschlagen geben und versuchte seine Außenseiterchance zu nutzen. Ihr Debüt in der C2 feierten die beiden D1 Spieler Michael Bücker und Marcel Rickershenrich, die das Team zusammen mit Johannes Sandhowe heute unterstützten.

Von Beginn an war jedoch klar, wer die bessere Mannschaft am heutigen Tage war. Nicht nur körperlich, sondern auch im Spielaufbau und im Zweikampfverhalten war Wethmar den Spielern vom VfL überlegen. Zudem kam der ungemütliche, staubige und schwer zu bespielende Ascheplatz auf dem sich beide Mannschaften schwer taten den Ball schnell laufen zu lassen. So spielte sich das Spielgeschehen zumeist in der Hälfte von Senden ab, die aber versuchten die Räume eng zu machen und zunächst geschickt verteidigten. Die Folge war das Wethmar kaum gefährlich vor das Tor von Philipp Wilbers kam und es immer wieder vergeblich mit ungefährlichen Distanzschüssen versuchten.

Doch mit zunehmender Spielzeit wurde die Überlegenheit immer drückender und erste gute Chancen ergaben sich, welche jedoch kläglich vergeben wurden oder durch Wilbers entschärft werden konnten. Zudem kam das Johannes Sandhowe nach andauernden Rückenproblemen das Spiel nicht fortsetzen konnte. Für ihn kam Jakob Schonnebeck in die Partie. In dem Moment als man dachte, dass es jetzt nur noch eine Frage der Zeit werden würde bis die Führung für Wethmar fällt, suchte der VfL nun die Flucht nach Vorne. Und es gelang ihnen erste Angriffe aufzubauen und Wethmar vom eigenen Tor fernzuhalten. Bis zur Halbzeit ließ man keine Chance mehr zu und hatte durch Tim Hadler den ersten Torschuss und nun deutlich mehr Spielanteile als noch zuvor. Torlos ging es in die Kabinen, wo sich das Team noch einmal Mut machte und weiterhin versuchen wollte möglichst lange kein Gegentor zu bekommen.

Der zweite Durchgang begann wie der erste angefangen hatte, nämlich mit überlegenden Gastgebern. Diese hatten nun Chancen im zwei Minuten Takt, doch vergaben die besten Chancen oder scheiterten mit Pech am Aluminium. Je länger das Spiel andauerte, desto nervöser wurde das Trainergespann Wethmar´s, welches nun der Schiedsrichter abbekam. Dieser unterbrach die Partie und wies diese in die Schranken, sodass das Spiel nun ruhig weitergehen konnte.

Doch alles Kämpfen und Dagegenhalten war vergebens als Wethmar mit einem klugen Pass die Abwehrmauer aushebelte. Freistehend vor Wilbers behielt ihr Stürmer nun die Nerven und versenkte den Ball zur hochverdienten Führung. Wilbers war zwar noch dran, konnte den Ball aber nicht mehr um den Pfosten lenken. Nur vier Minuten später war das Spiel entschieden, als Wilbers eine Bogenlampe unterschätzte, die Sonne ihr übriges tat und der Ball sich über ihn hinweg ins Tor senkte. Zwar versuchte Senden am Ende noch einmal das Ergebnis zu korrigieren, doch der Gegner zeigte dem Team von Roberg und Merker seine Grenzen auf. Diese hatten zwar aufopferungsvoll gekämpft, waren am Ende aber der verdiente Verlierer.

Allerdings muss man dem Team aus Senden auch ein Lob aussprechen, denn die beiden D1 Spieler haben super mitgehalten und trotz der angespannten Personalsituation ist das Team durch dieses Spiel noch enger zusammengewachsen.

„Das Gegentor war heute nur eine Frage der Zeit. Wethmar hat verdient gewonnen, denn sie waren die bessere Mannschaft. Leider ist das Führungstor zehn Minuten zu früh gefallen. Mit noch ein wenig mehr Glück halten wir hier heute die Null und erkämpfen uns einen Punkt. Alles in Allem hat das Team großartig gekämpft und vor allem auch die beiden Neulinge haben eine klasse Partie gespielt. Hervorzuheben ist heute die überragende Leistung von Jonas Warnke, der fast alles abgeräumt hat und jeden Ball klären konnte. Ein Sonderlob für ihn an dieser Stelle.“, kommentierte Roberg das Spiel.

Bereits am Montag trifft man zu Hause im Nachholspiel auf BV Selm. Hier gilt es dann wieder drei Punkte einzufahren, denn in den Tabellenkeller rutschen wolle man auf gar keinen Fall.

Mut macht dem Team auch, dass Timo Heuermann diese Woche wieder ins Training einsteigen wird und mit dem Aufbautraining beginnt. „Wenn alles gut läuft, dann kann er nach den Ferien, also in 4 Wochen, wieder spielen. Er ist ein eminent wichtiger Spieler auf den wir bauen. Timo genießt unser Vertrauen.“, äußerte sich Roberg zum Gesundheitszustand von Timo Heuermann.

Mannschaft VfL Senden: Philipp Wilbers – Johannes Kordt, Jonas Warnke, Johannes Sandhowe (Jakob Schonnebeck), Mathis Leifhelm – Marcel Rickershenrich, Philipp Fukas, Tim Hadler, Michael Bücker, Marcel Schachtrup – Ciya Agirman (Simon Fuchs)

Tore:1:0 (50.), 2:0 (54.).

Beste Spieler: Jonas Warnke


4. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SV Südkirchen 1:3 (0:2) am 19.09.2009

Dünner Kader wird bestraft

10 Steverstädter kämpfen eine Halbzeit vergebens / Ernüchternde Gesamtsituation

Senden - Im Vorfeld des Heimspiels gegen den SV Südkirchen war man sich eigentlich einig, dass man heute als Favorit in die Partie gehe und dass die drei Punkte auf jeden Fall eingefahren werden sollten. Doch zu diesem Zeitpunkt rechnete noch niemand damit, was sich am Abend vor der Partie und am Spieltag selbst abspielen sollte.

Nachdem nach Jan Reickert nun auch Sebastian Bolin den Kader der C1 verstärken, stehen der C2 zur Zeit lediglich noch 13 Spieler zur Verfügung, da Timo Heuermann immer noch wochenlang auszufallen scheint. Zudem meldeten sich Schlingschröder und Pohl aus privaten Gründen im Vorfeld ab. Am Abend vor dem Spieltag ereilte das Team dann die Botschaften, dass Jonas Warnke (Grippe) und Jonas Scholz (Fleischwunde) ebenfalls nicht im Spiel mitwirken können würden. Am Spieltag selbst hoffte man vergebens auf das Erscheinen von Tim Hadler, der seinen Einsatz beim Abschlusstraining ebenfalls in Frage stellte sich letzten Endes aber nicht mehr gemeldet hatte. Außerdem erschien die gedachte Verstärkung Eggert aus der D1 nicht und Johannes Sandhowe aus der C1 fiel mit Rückenproblemen aus. So hatte man das Problem am frühen Samstagmittag, dass das Team mit lediglich 10 Spielern da stand. Kurzerhand stellte sich noch der stark geschwächte David Schmitz bereit, der das Team komplettierte.

Somit waren die Vorzeichen auf ein erfolgreiches Spiel alles andere als gegeben und vor allem Coach Roberg war mit der Situation mehr als unzufrieden. Zu einer Stellungnahme am Spieltag war er nicht bereit, jedoch sagte er einige Tage später: „ Sollte so etwas noch einmal vorkommen, was ich nicht hoffe, dann werden man schauen müssen, ob es noch einen Sinn macht oder ob man Konsequenzen ziehen müsse“, betrachtete Roberg die Situation in seiner Mannschaft und lieferte so eine überraschende Aussage. Auf die Frage, was er damit genau meine, antwortete er wie folgt: „Wir werden es sehn. Doch eines möchte ich noch loswerden. Ich bin ein Kämpfer und ich glaube an meine Mannschaft. So schnell werden wir nicht aufgeben.“.

Trotz all der Umstände und der schweren Situation konnte der VfL die ersten Minuten offen gestalten und hatte in der 10. Minute die große Chance durch Simon Fuchs mit 1:0 in Führung zu gehen. Dieser vergab jedoch freistehend vor Gästekeeper Dornhege.
In der Folgezeit entwickelte sich eine schwache Partie ohne Chancen, welches sich größtenteils zwischen den Toren abspielte, diesen jedoch zu keiner Zeit gefährlich nahe kommen sollte.

So musste die Führung zwangsläufig durch eine Standartsituation fallen. Nach einer Ecke für die SV ließ Fukas seinen Gegenspieler ziehen, der unbedrängt aus acht Metern einköpfen konnte. Durch dieses Tor wurden die Gäste nun selbstbewusster und nutzten die Verunsicherung auf Sendener Seite konsequent aus. Nur fünf Minuten nach der Führung konnte Südkirchen mit einem Sonntagsschuss aus 20 Metern in den oberen rechten Torwinkel auf 2:0 erhöhen. Einen höheren Rückstand vor der Pause vereitelte Kapitän Johannes Kordt, der den Ball auf der Linie in höchster Not klären konnte (31.).

So ging es mit dem zwei-Tore-Rückstand in die Kabinen. Dort ließen die Spieler die Köpfe hängen und waren sehr enttäuscht. Zudem kam, dass Simon Fuchs umgeknickt war, das Spiel aber angeschlagen fortsetzen konnte. Nicht so viel Glück hatte Henning Deventer, der einen Schlag gegen den Fuß bekommen und sich dabei den Zeh verstaucht hatte. Somit musste das Team nicht nur zwei Tore aufholen, sondern auch mit zehn Spielern weiterspielen.

Doch hängen lassen wollte man sich nicht und so versuchte man noch einmal ins Spiel zurückzukommen. Wieder schaffte man es das Spiel offen zu gestalten und in der Phase als man sich erste Chancen erspielte und ein leichtes Übergewicht hatte, schlug Südkirchen eiskalt zu. Nach einer gelungenen Kombination bewiesen sie auch vor dem Tor die benötigte Kaltschnäuzigkeit und erhöhten auf 3:0 (54.).
Zwar gelang dem VfL durch Marco Lübke nur vier Minuten später der Anschlusstreffer, doch zu mehr sollte es nicht reichen, da entweder der letzte entscheidende Pass nicht ankam, die Bälle leichtfertig verzettelt wurden oder man vor dem Tor nicht abgebrüht genug war. Auch die Kräfte ließen mit zunehmender Spielzeit spürbar nach. Durch das Vorziehen von Johannes Kordt ins Mittelfeld und der Tausch von Fukas und Leifhelm, setzte Senden zur Schlussoffensive, allerdings auch durch eine nun starke Überlegenheit konnte man kein Tor mehr erzielen, sodass es beim 3:1 blieb.

„Ich bin traurig darüber, dass wir heute nur so wenig Spieler zur Verfügung hatten. Südkirchen war eine Mannschaft, die wir unter normalen Bedingungen besiegt hätten. Vor allem für die Spieler, welche heute da waren tut es mir besonders Leid, denn sie haben vor allem im zweiten Abschnitt mit zehn Spielern alles versucht, gekämpft und dagegen gehalten. Respekt an meine Jungs.“, war Merker zu einer kurzen Aussage nach Spielschluss bereit, der ebenfalls sehr frustriert und angefressen war.

Am kommenden Wochenende bestreitet die C2 ihr nächstes Spiel beim ungeschlagenen Tabellenführer Wethmar, wo man sich wieder für diese Woche rehabilitieren möchte.

Mannschaft VfL Senden: Philipp Wilbers – Johannes Kordt, Jakob Schonnebeck, Henning Deventer, Mathis Leifhelm – David Schmitz, Marco Lübke, Philipp Fukas, Marcel Schachtrup – Simon Fuchs, Ciya Agirman.

Tore: 0:1 (22.), 0:2 (27.), 0:3 (54.), 1:3 Lübke (58.)

Beste Spieler: Johannes Kordt


3. Meisterschaftsspiel VfL Senden - BW Alstedde 4:2 (1:2) am 09.09.2009

C2 macht es lange spannend

Überhebliche erste Halbzeit/ Nach der Halbzeitansprache wie verwandelt

Senden - Nur zwei Tage nach dem kräfteraubenden Spiel bei Union Lüdinghausen, wo man sich mit 2:1 geschlagen geben musste, kam heute BW Alstedde in den Sportpark zum ersten Heimspiel des VfL. Alstedde legte einen Fehlstart in die Saison hin und verlor bislang all ihre Spiele sowohl in der Meisterschaft als auch im Pokal, sodass die Zielsetzung ganz drei Punkte waren.

Nachdem das Team aus Senden weiterhin auf Timo Heuermann und Neal Schlingschröder verzichten musste kamen noch Sebastian Bolin und Maximilian Pohl dazu, sodass die Ausfallliste in dem kleinen Kader sehr groß war. Doch dank der Unterstützung aus der C1, die heute kein Spiel hatten, konnte das Spiel stattfinden und so wurde das Team von Roberg und Merker durch Henning Deventer, Maik Schmiemann, Johannes Sandhowe, Fabio Modica und Marco Lübke verstärkt.

Allerdings sollte das Spiel anders verlaufen als erwartet. Bereits in den ersten Minuten machte sich die lässige und überhebliche Spielweise der Sendener Spieler bemerkbar, wodurch der Gegner stark gemacht wurde. Nach zwei harmlosen Distanzschüssen kam der VfL zu seiner ersten richtig guten Torchance. Tim Hadler passte den Ball schön zu Fabio Modica, der auf dem Flügel viel Platz hatte. Seine präzise Hereingabe fand Marco Lübke, der dann Ball aus kurzer Distanz zur Führung einschob. Dachte man dass die Führung Sicherheit und Ruhe in das Spiel bringen würde, so täuschte man sich gewaltig. Man musste sich schon kräftig die Augen reiben, als nur 10 Sekunden nach dem Anstoß der Ausgleich fiel. Ein langer, hoher Ball an den Strafraum, eine kurze Unstimmigkeit zwischen Kordt und Warnke, dann eine zu kurze Rückgabe auf Wilbers und schon war der Stürmer dazwischen und spitzelte den Ball an Wilbers vorbei ins Tor.

Spätestens jetzt witterte Alstedde hier seine Chance und überzeugte vor allem durch Einsatz und Laufbereitschaft. Kaum einen Ball oder Zweikampf gaben sie verloren und durch die überhebliche Spielweise des VfL wurden sie zusätzlich aufgebaut. Die Quittung für die immer noch lethargische Spielweise kassierten sie in der 12. Minute. Aus der Bedrängnis heraus in Höhe der Eckfahne wurde der Ball von Alstedde einfach in Richtung Tor geschossen. Doch diese Bogenlampe hatte es in sich: Der Ball wurde immer länger und senkte sich genau über Wilbers in die hintere Torecke, der zwar unglücklich aussehende Philipp Wilbers war allerdings chancenlos.

Es dauerte weitere zehn Minuten bis Senden die erste Chance zum Ausgleich hatte. Nach einem schönen Solo von Maik Schmiemann, steckte er den Ball zu Lübke durch, der jedoch am Torwart scheiterte. Das passende Bild für den ersten Spielabschnitt lieferte dann kurz vor der Halbzeit Fabio Modica. Nach einer schönen Kombination stand dieser völlig frei vor dem Tor, doch anstatt den Ball locker ins Eck zu schieben oder auf den mitgelaufenen Lübke querzulegen, setzte er zu einem Lupfer an, der deutlich über den Querbalken flog.

Mit dem Pausenpfiff marschierte das Trainergespann direkt in die Kabine und wartete auf ihre Schützlinge von denen sie mehr als enttäuscht waren. Hier fanden sie allerdings sehr klare Worte, sodass das Team endlich aufwachte. Sie sahen ein, dass sie mit halber Kraft hier heute nicht gewinnen können würden. Die Ansprache in der Halbzeit schien es wirklich in sich gehabt zu haben, denn im zweiten Durchgang sah man einen komplett veränderten VfL.

Früh setzte man Alstedde unter Druck und spielte bereits in der gegnerischen Hälfte Pressing, sodass diese zu Fehlern gezwungen wurden. Die nun wieder zu sehende Laufbereitschaft und vor allem der Wille wurden bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff belohnt. Marco Lübke legte den Ball zu Tim Hadler quer, der sich aus 18 Metern ein Herz fasste und den Ball wunderschön mit seinem schwachen linken Fuß in den oberen rechten Torwinkel zirkelte. Dieses wunderschöne und zugleich eminent wichtige Tor trieb den VfL weiter voran.

Wiederum nur drei Minuten später war es Henning Deventer, der den Ball schön auf Hadler durchsteckte. Dieser leitete den Ball noch weiter auf den besser positionierten Lübke, welcher aus abseitsverdächtiger Position den 3:2 Führungstreffer erzielte. Auch die zahlreichen Zuschauer wurden nun für ihr Erscheinen belohnt und würdigten die gute Leistung im zweiten Durchgang mit viel Applaus, sodass die erste Halbzeit schnell verziehen war. Chancen gab es nun wirklich zu genüge. Doch vor allem Agirman war das Tore schießen heute nicht gegönnt. Zwar arbeitete er viel, doch vor dem Tor hatte er meistens Pech, sodass seine Schüsse entschärft werden konnten. Man wollte sich jedoch nicht mit dem knappen Ergebnis zufrieden geben und spielte weiter nach Vorne. Allerdings verpassten es auch Lübke, Schonnebeck, Modica und Schachtrup das Spiel vorzeitig zu entscheiden.

Aufgrund des knappen Spielstandes sollte es spannend bis zum Ende bleiben, auch wenn Alstedde nicht einmal zwingend vor das Tor kommen sollte. Dies war darauf zurückzuführen, dass Senden den Gast früh unter Druck setzte und diese sich kaum aus der Umklammerung befreien konnten. Mit dem Schlusspfiff wurde Lübke im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter versenkte Marcel Schachtrup mit seinem dritten Saisontor zum 4:2 Endstand.

„Die zweite Halbzeit war sehr ordentlich, sodass der Sieg verdient ist. Allerdings bin ich sehr enttäuscht über die Art und Weise wie sich mein Team heute im ersten Abschnitt präsentiert hat. Darüber werden wir noch sprechen müssen.“, so Roberg nach Spielschluss. Auch Merker fand klare Worte: „Die erste Halbzeit war eine Frechheit. Wie es geht haben wir dann nach der packenden Halbzeitansprache gezeigt. Aufgrund der vielen Chancen hätten wir noch höher gewinnen müssen.“

Mannschaft VfL Senden: Philipp Wilbers – Johannes Kordt, Mathis Leifhelm (Jakob Schonnebeck), Jonas Warnke – Henning Deventer (Maik Schmiemann), Johannes Sandhowe (Philipp Fukas), Marcel Schachtrup, Marco Lübke, Tim Hadler – Fabio Modica, Ciya Agirman (Jonas Scholz).

Tore: 1:0 Lübke (7.), 1:1 (8.), 1:2 (12.), 2:2 Hadler (38.), 3:2 Lübke (41.), 4:2 Schachtrup (70.).

Beste Spieler: Fehlanzeige


2. Meisterschaftsspiel Union Lüdinghausen - VfL Senden 2 2:1 (2:1) am 07.09.2009

Verletzungspech besiegelt Derbyniederlage

Großer Kampf und Leidenschaft werden nicht belohnt / Union gewinnt 2:1

Lüdinghausen / Senden - Bereits im Vorfeld war man sich der schweren Aufgabe bewusst und rechnete mit einem starken Gegner. Der immer noch verletzte Timo Heuermann fehlt dem Team weiterhin und wird schmerzlich vermisst. Außerdem fehlten Jonas Scholz und Neal Schlingschröder. Nur wenige Stunden vor dem Spiel meldete sich auch noch Jonas Warnke ab, welcher durch seine starken Leistungen in den vergangenen Spielen auf sich aufmerksam gemacht hatte und somit in der Defensive fehlte. Dementsprechend stellten die Trainer Roberg und Merker das Team auf Union ein. „Wir wollten dem Gegner keinen Platz zum Spielen geben und die Räume eng machen. Dadurch und vor allem durch aggressives Zweikampfverhalten und kämpfen um jeden Ball, wollten wir die spielstarken Unionisten bereits im Mittelfeld stoppen.“, gab Roberg die Vorgaben an sein Team wieder.

Doch wie erwartet dominierte die Heimmannschaft die Anfangsminuten und versuchte sofort Druck auf das Gehäuse von Philipp Wilbers auszuüben. Zunächst versuchten sie es immer wieder mit Distanzschüssen, welche ungefährlich einige Meter neben dem Tor vorbeigingen. Kurz darauf die erste Schrecksekunde auf Sendener Seite. Es schien ein harmloses Foul an Sebastian Bolin gewesen zu sein, doch dieser blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Ein Pferdekuss im linken Oberschenkel zwang ihn den Rest des Spieles zuzugucken.

In der 10.Minute war es soweit und Wilbers musste den Ball das erste Mal aus dem Netz holen. Nach einem Pass auf Tombrock schien Leifhelm den Ball schon abgelaufen zu haben, doch Tombrock nahm den Ball direkt aus dem Lauf und drehte den Ball um Leifhelm herum, sodass dieser den Weg ins lange Eck zum 1:0 fand. Dass das Team vom VfL schon gefestigt ist zeigten sie in der Folgezeit. Dachte Lüdinghausen das es nun einfacher werden würde, so täuschten sie sich gewaltig. Alle Sendener Spieler legten nun noch eine Schüppe drauf und schienen sich die Worte vom Trainergespann ins Gedächtnis zu rufen. So wurde um jeden Ball gekämpft und die Zweikämpfe zumeist gewonnen.

Die Folge war ein erster Angriff über die linke Seite, wo der Ball zu Tim Hadler gelang, der mit einem herrlichen Direktpass Marcel Schachtrup in Szene setzte. Dieser hatte freie Bahn und ließ Union´s Schlussmann aus spitzem Winkel alt aussehen.

Trotz des Ausgleiches und einer sehr guten Leistung des VfL war Lüdinghausen weiter die spielbestimmende Mannschaft, sodass auch sie die nächste große Chance hatten. Diesmal konnte Wilbers einen Distanzschuss nur zur Seite abwehren, doch er rappelte sich schnell auf und schmiss sich in den Ball, sodass er den Nachschuss in letzter Sekunde parierte.

Nur wenige Minuten später ereilte Senden die nächste Hiobsbotschaft. Der bislang überragende Henning Deventer konnte nicht mehr weiterspielen. Nachdem er wieder Mal den Zweikampf für sich entscheiden konnte, landete sein Gegenspieler genau auf seinem Kopf, sodass die Gäste erneut zum Wechsel gezwungen waren. Doch ehe dies geschehen konnte nutzte Lüdinghausen seine Überzahl aus und ging erneut in Führung. Ähnlich wie beim Führungstreffer setzte sich Tombrock im Zweikampf durch und ließ Wilbers keine Abwehrchance. Kurz vor der Halbzeit hatte Fabio Modica noch die Riesenchance zum Ausgleich, doch er verzog den Ball alleine vor dem Tor stehend knapp.

In der Pause mussten die Spieler dann erst einmal kräftig durchatmen, denn das hohe Tempo und das intensive Spiel hatten schon einige Kräfte gekostet. Das hier und heute mehr drin war betonten die Trainer noch einmal und forderten vom Team sich noch einmal zu steigern. Hoch motiviert und die zum Teil schon schweren Beine vergessend ging es dann in den zweiten Durchgang.

Allerdings begann dieser wieder mit viel Pech für den Gast. In einem Zweikampf knickte der bis dahin stark spielende Maik Schmiemann um und musste ebenfalls ersetzt werden. Diesen erneuten Rückschlag verdaute das Team relativ schnell, sodass Lüdinghausen zwar mehr Ballbesitz hatte, aber zu keinen nennenswerten Chancen kam. Die erste große Chance hatte Ciya Agirman, der einen Steilpass direkt zum Abschluss brachte anstatt noch einige Meter zu gehen, sodass sein Schuss vom Schlussmann abgewehrt werden konnte.

Zu aller Überraschung und Freude meldete sich Henning Deventer wieder einsatzbereit und wurde umgehend eingewechselt. Mit ihm zurück im Team verstärkte der VfL seine Bemühungen noch einmal, doch es mangelte am letzten entscheidenden Pass, der oftmals nicht ankam. Viele Chancen gab es im zweiten Abschnitt nicht, dennoch war es eine intensiv und gut anzusehende Partie in der sich beide Mannschaften nichts schenkten.

Da die Zeit dem VfL davonlief öffnete man Hinten nun und versuchte noch einmal alles. Doch alle Bemühungen blieben Vergebens. Mit einem überragenden Reflex vereitelte Philipp Wilbers nach einem Konter die Entscheidung, doch letzten Endes sollte es beim knappen 2-1 bleiben.

„Ich kann meiner Mannschaft ein großes Lob aussprechen. Wir sind Aufsteiger und Lüdinghausen einer der Meisterschaftsfavoriten. Wir haben hier eine hervorragende Leistung abgeliefert. Mit ein wenig Glück holen wir hier sogar einen Punkt, auch wenn der Sieg für Lüdinghausen in Ordnung geht. Auch die ständigen Rückschläge durch die Verletzungen hat das Team gut weggesteckt und die eingewechselten Spieler haben überzeugt. Wer weiß was hier möglich gewesen wäre, wenn diese Spieler nicht ausgefallen wären. Nun gilt es das Positive aus diesem Spiel mitzunehmen und gegen Alstedde wieder zu punkten.“, bilanzierte Roberg nach Spielende.

Auch Trainer Merker war mit dem Spiel seiner Mannschaft hoch zufrieden und sagte folgendes: „Wir können stolz sein auf das was wir hier heute gezeigt haben. Leider wurden wir nicht mit einem Punktgewinn belohnt. Ich bin mir aber sicher, dass wir die Leistung bis Mittwoch kompensieren können und Alstedde schlagen werden.“

Am kommenden Mittwoch bestreitet der VfL sein erstes Heimspiel auf Kunstrasen gegen den Tabellenvorletzten aus Alstedde. Anstoß ist um 18.00 Uhr.

Mannschaft VfL Senden: Philipp Wilbers – Johannes Kordt, Mathis Leifhelm, Henning Deventer (Simon Wissing), Maik Schmiemann (Jakob Schonnebeck) – Johannes Sandhowe, Sebastian Bolin (Philipp Fukas), Marcel Schachtrup (Maximilian Pohl), Tim Hadler – Ciya Agirman und Fabio Modica.

Tore: 1:0 Tombrock (10.), 1:1 Marcel Schachtrup (16.), 2:1 Tombrock (26.).

Beste Spieler: Marcel Tombrock/ Henning Deventer und Philipp Wilbers


1. Meisterschaftsspiel PSV Bork - VfL Senden 2 1:3 (0:1) am 01.09.2009

Saisonstart geglückt

Auftaktsieg in Bork/ Scholz, Sandhowe und Schachtrup treffen für den VfL

Bork / Senden - Nachdem man im letzten Jahr souverän aufgestiegen war und die Kreisliga B nach Belieben dominiert hatte, ging es heute zum ersten Meisterschaftsspiel in der Kreisliga A zum PSV Bork.  Übrig geblieben aus der Erfolgstruppe vom vergangenen Jahr sind lediglich Johannes Kordt, Jonas Warnke, Mathis Leifhelm, Sebastian Bolin und der zur Zeit verletzte Timo Heuermann, sodass es für das Trainergespann Roberg und Merker erst einmal darum ging ein neues Team zu formen, welches in der Kreisliga A konkurrenzfähig ist.

„Wir wollen auf gar keinen Fall absteigen. Das Team hat das Potential in der Liga mitzuhalten. Ein klares Saisonziel haben wir nicht formuliert. Wir wollen von Spiel zu Spiel gucken, um zu sehen wo wir stehen und was am Ende möglich ist.“, antwortete Roberg auf die Frage, wo die Reise in dieser Saison hingehen wird. „Die Vorbereitung war sehr durchwachsen und das Team ist maximal bei 75%. Wir müssen in den nächsten Wochen noch hart arbeiten, um in der Liga bestehen zu können.“, schilderte Merker den Leistungsstand der Mannschaft.

Im vorgezogenen Spiel gegen den PSV Bork wurde das Team durch Henning Deventer, Johannes Sandhowe und Maik Schmiemann aus der C1 unterstützt. Nachdem das eigene Spiel am Wochenende ausgefallen war und Bork 7:0 verloren hatte, war man sich einig, dass heute ein Sieg absolut im Bereich des Möglichen liege, womit man sich auch direkt Selbstvertrauen für die kommenden Spiele holen wollte.

Bei starkem Regen auf dem nassen Rasenplatz tat sich das Team zunächst schwer ins Spiel zu kommen. Das geforderte schnelle und flache Kombinationsspiel wurde nur selten umgesetzt, sodass man sich mehr oder weniger auf ein unansehnliches „Gepöhle“  einließ. Doch nach einer der wenigen guten Aktionen kam der Ball zu Maik Schmiemann, der freie Bahn hatte, doch vom letzten Borker Abwehrspieler unfair gestoppt wurde. Die fällige rote Karte oder zumindest Fünf-Minuten-Strafe blieb zu aller Überraschung aus. Den fälligen Freistoß von Bolin ausgeführt, fischte der Torwart mühelos herab. Nur wenige Minuten später fühlten sich die Sendener erneut unrecht behandelt. Agirmans Flanke auf den freistehenden Schmiermann wurde vom selben Borker Abwehrspieler mit der Hand abgefangen, der schon zuvor negativ aufgefallen war. Der Pfiff des Schiedsrichters blieb jedoch aus, der diese Situation übersah, wodurch eine weiter sehr gute Chance für den VfL vereitelt wurde.

Das eigene Tor blieb zumeist ungefährdet, da eine gut stehende Abwehr nur wenig zuließ. Wenn doch einmal etwas durchkam konnten sie sich auf ihren Torwart Wilbers verlassen. Dieser konnte eine gefährliche Freistoßsituation entschärfen und fischte nur wenige Minuten später eine Ecke aus der Luft. Nachdem sich beide Teams eigentlich schon  auf das torlose Unentschieden zur Pause geeinigt hatten, war es der eingewechselte Jonas Scholz der einen katastrophalen Schnitzer des Torwarts ausnutzen konnte. Dieser ließ einen harmlosen Distanzschuss abprallen, sodass Scholz den zur Seite springenden Ball aufnehmen und ihn im Tor unterbringen konnte.

Während das Team in der Pause durchatmete, fand Roberg klare Worte, der mit der Leistung alles andere als zufrieden war. Vor allem die Laufbereitschaft und das unansehnliche und mangelhafte Passspiel bemängelte er und forderte für den zweiten Durchgang eine deutliche Leistungssteigerung.

Die Spieler vom VfL nahmen sich der Worte an und versuchten dem Spiel nun mehr ihren Stempel aufzudrücken. Die Folge war deutlich mehr Ballbesitz und ein kontrollierterer Spielaufbau, wodurch Senden nun zu weiteren Chancen kam. Doch oftmals mangelte es im Abschluss oder aber der letzte Pass wurde zu ungenau gespielt, wodurch die gute Chance ausblieb. Das Bork noch nicht aufgegeben hatte und auf ihre Chance wartete, musste man in der 53. Spielminute feststellen als fast der Ausgleich gefallen wäre. Nach einem Fehlpass in der Vorwärtsbewegung hatte ihr Stürmer plötzlich freie Bahn, doch er scheiterte an einem glänzend parierenden Philipp Wilbers, der die Führung festhielt.

Nur zwei Minuten später war es dann Johannes Sandhowe, der den Ball vor dem Strafraum behaupten konnte und den Ball mit einem platzierten Schuss ins linke Eck unterbrachte. Für die endgültige Entscheidung sorgte in der 58. Minute Marcel Schachtrup. Nach einem Schuss von Bolin konnte der Torwart wieder nur abklatschen lassen, sodass Schachtrup zum 3:0 abstaubte.

Auch als Bork alles nach vorne warf stand die Sendener Hintermannschaft weiterhin gut. Mit dem Schlusspfiff bekam Bork noch einen Freistoß zugesprochen, welchen sie aus 25 Metern direkt verwandeln konnten. Doch das Tor sollte lediglich der Ehrentreffer für den PSV bleiben.

„Die drei Punkte zum Saisonstart sind enorm wichtig für uns. Allerdings bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Wir müssen in den kommenden Wochen noch viel an uns arbeiten, um weiter zu punkten. Das Spiel am kommenden Montag in Lüdinghausen wird deutlich schwerer. Für mich ist Lüdinghausen einer der Meisterschaftskandidaten. Wenn wir dort etwas mitnehmen wollen, dann müssen wir uns erheblich steigern und zwar in allen Bereichen.“, sagte Roberg nach Spielschluss, der lediglich mit dem Ergebnis zufrieden war.

Mannschaft VfL Senden: Philipp Wilbers – Johannes Kordt, Mathis Leifhelm, Jonas Warnke (Philipp Fukas) – Henning Deventer, Johannes Sandhowe (Jakob Schonnebeck), Sebastian Bolin, Tim Hadler, Marcel Schachtrup (Jonas Scholz) – Maik Schmiemann, Ciya Agirman (Simon Fukas).

Tore: 1:0 Jonas Scholz (35.), 2:0 Johannes Sandhowe (55.), 3:0 Marcel Schachtrup (58.), 3:1 (70.).

Beste Spieler: Fehlanzeige.


Testspiel TuS Ascheberg - VfL Senden 2 2:6 (1:6) am 27.08.2009

Sendens C2 überrascht positiv

6:2 Sieg beim Test in Ascheberg / Schachtrup und Agirmann treffen doppelt

Ascheberg / Senden - Nach genau vierwöchiger Vorbereitung, welche sich aufgrund der Ferien und der lange Zeit ungewissen Personalsituation als sehr durchwachsen beschreiben lässt, trat das Team von Roberg und Merker heute zum ersten Testspiel beim Ligakonkurrenten Ascheberg an.

Auch hier zeigte sich die knappe Personalsituation des Teams in diesem Jahr. Nachdem Jan Reickert zur C1 abgegeben wurde und Timo Heuermann bis auf unbegrenzte Zeit ausfällt, stehen dem Team zurzeit lediglich 14 Spieler zur Verfügung. „Die beiden fehlen dem Team nicht nur sportlich, sondern vor allem auch menschlich.“, so Roberg. Nach Ausfällen von Maxi Pohl, Jonas Scholz und Neal Schlingschröder blieben dem Team noch 11 Spieler, die jedoch durch Henning Deventer aus der C1 verstärkt wurden.

„Wir haben uns abgesprochen, dass wir uns untereinander unterstützen. Die C1 und C2 werden eng zusammenarbeiten, sonst würde es auch nicht gehen mit der dünnen Personaldecke.“, kommentierte Roberg. Da es das erste Spiel des neu zusammengewürfelten Teams war, gestand das Trainerteam den Spielern noch einige Fehler von der Abstimmung und Laufwegen zu. Zugleich verlangen sie aber eine hohe Laufbereitschaft, die Annahme von Zweikämpfen und das füreinander und miteinander kämpfen.

Bereits in der 1.Minute gab es eine Schrecksekunde für den VfL als Johannes Kordt den Querpass zu Jakob Schonnebeck spielte, dieser jedoch abgefangen wurde und der Stürmer somit freie Bahn hatte. Als dieser sich den Ball ein Stück zu weit vorlegte, stürmte Philipp Wilbers aus dem Tor und vereitelte so einen frühen Rückstand. Anschließend verschob sich das Spiel in die gegnerische Hälfte. Durch sicheres und schnelles Passspiel wurde immer wieder Sebastian Bolin in Szene gesetzt, der auf seiner rechten Seite viel Dampf machte.
So war es auch ein Angriff über rechts, wodurch der Ball zu Henning Deventer kam, der aus 19 Metern den Ball in die Maschen drosch.
Doch die Führung sollte nicht lange Bestand haben. In der 10.Minute konnte der Ball nach einer Ecke nicht geklärt werden und aus dem Gewühl heraus flog der Ball plötzlich über Wilbers zum 1:1 ins Tor.

Unbeeindruckt vom Ausgleich spielte Senden weiter nach Vorne. Vor allem die sehr agilen Tim Hadler, Henning Deventer und Sebastian Bolin drückten dem Spiel ihren Stempel auf und setzten die Stürmer immer wieder gut in Szene. Nur vier Minuten nach dem Ausgleich ging der Vfl nach einem schönen Zuspiel von Deventer durch Ciya Agrimann wieder in Führung.

Von nun an spielte nur noch das Team aus Senden, sodass Wilbers weitgehend beschäftigungslos blieb. In der 17.Minute konnte Marcel Schachtrup auf 3:1 erhöhen. Nachdem Ascheberg den Ball nicht aus dem Fünf-Meter-Raum klären konnte. Das 4:1 ließ nicht lange auf sich warten, sodass erneut Schachtrup sich in die Torschützenliste eintragen konnte. Vorausgegangen war eine Ecke von Simon Fuchs, welche verlängert wurde zu Schachtrup, der nur noch einnicken musste.

Noch vor der Halbzeit konnte das Team zwei weitere Treffer erzielen. So war es zunächst Simon Fuchs (30.) und sein Sturmpartner Agirmann mit seinem zweiten Tor (32.), der den 6:1 Pausenstand besiegelte.

Die Halbzeitansprache, die durchweg positiv ausfiel, wurde durch die Auslosung der Championsleague-Gruppen unterbrochen, doch man verstand sich darauf weiter Gas zu geben, um noch etwas für die Kondition zu tun, vor allem aber sich weiter einzuspielen.

Nach einigen hochkarätigen Chancen von Bolin, dem ein Tor heute nicht gegönnt war, verflachte die Partie. Die Kraft auf Sendener Seite ließ spürbar nach und es schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten ein. Die verletzungsbedingte Auswechslung von Johannes Kordt tat ihr Übriges. So waren Chancen im Verlauf des zweiten Durchgangs Mangelware. Mit dem Schlusspfiff gelang Ascheberg noch die Ergebniskosmetik zum 6:-2. Nachdem Warnke und Wilbers sich nicht einig waren, nutze der Ascheberger Stürmer den Moment und köpfte ein.

„Insgesamt bin ich zufrieden mit der Leistung meines Teams. Vor allem die erste Halbzeit macht Mut. Allerdings sollten wir jetzt nicht abheben, da Ascheberg schwächer war als erwartet. Sollten noch ein, zwei Spieler ausfallen, dann bekommen wir ein großes Problem.“, resümierte Roberg nach Spielende.

Am kommenden Dienstag startet das Team in der Meisterschaft beim PSV Bork.

Mannschaft VfL Senden : Philipp Wilbers – Johannes Kordt (Philipp Fukas), Jonas Warnke, Mathis Leifhelm, Jakob Schonnebeck – Henning Deventer, Tim Hadler, Marcel Schachtrup, Sebastian Bolin – Simon Fuchs, Ciya Agirmann.

Tore: 1:0 Henning Deventer (3.), 1:1 (10.), 2:1, Ciya Agirmann (14.), 3:1, 4:1 Marcel Schachtrup (17. u. 20.), 5:1 Fuchs (30.), 6:1 Ciya Agirmann (32.), 6:2 (70.)

Beste Spieler: Tim Hadler, Henning Deventer und Sebastian Bolin.

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