Knappe Niederlage in Cappenberg
Einsatz und Kampf stimmten
Cappenberg / Senden - Gegen zu Beginn abwartende Sendener ging Cappenberg nicht unverdient in Führung. Dann aber besann sich der VfL seiner Stärken. Immer wieder, angetrieben von Gian-Luca Jelitto, häuften sich die Chancen bis hin „zum-Haare-raufen“. Wie die 1. endete, so begann die 2. Halbzeit: mit stürmisch anrennenden Gästen. In dieser Drangphase mit Latten- und Pfostenkrachern viel das glückliche 2:0 für Cappenberg -
eine „Bogenlampe“, die sich hinter dem ansonsten gut postierten Niklas Henke in die Maschen senkte.
Ein paar Minuten Schockzustand, doch bald war der alte Kampfgeist wieder geweckt. In dieser Phase war es erneut Gian-Luca, der seine
Truppe von hinten heraus dirigierte, immer wieder antrieb und heute sein bislang bestes Spiel ablieferte; so verwunderte es niemanden, dass
der sehenswerte Anschlusstreffer durch ihn markiert wurde.
In der Schlussphase hauptsächlich angetrieben durch Philipp Wanstrath- rückten die Sendener noch mehr zusammen, kämpften um jeden Ball,
erspielten sich erneut Chance für Chance, kamen aber nicht mehr zu weiteren Torerfolgen.
Am Ende stand dem Kämpferherz Philipp der Spielverlauf ins Gesicht geschrieben: toll gespielt, super gekämpft, trotzdem verloren!