Hintere Reihe (v.l.n.r.): Matthias Emler, Mergim Zuka, Timo Lemmer, Patrik Froning, Marc Buricke, Michael Reher, Sebastian Bischoff, Marvin Lemmer, Nikolai Reimer, Betreuer Markus Kemming und Ex-Trainer Wolfgang Leifken.
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Philipp Schludecker, Christopher Wietel, Fehim Sinanovic, Tobias Schulte, Frank Nuyken, Marcel Lücke, Jonas Bömelburg, Philipp Tretow und Pascal Gromke.
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Mannschaftsinfos
| Trainingszeiten:
Dienstag 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
Donnerstag 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr
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- Trainer
- Tor
- Verteidigung
- Mittelfeld
- Angriff

Pascal Gromke
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Carsten Besselmann
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20. Meisterschaftsspiel BV Selm - VfL Senden 3:1 (1:0) am 11.05.10
VfL nur eine Halbzeit stark
Broek einziger Torschütze / Nur elf Mann an Bord
Selm / Senden - Im Nachholspiel beim BV Selm trat der VfL Senden mit einer Rumpftruppe an. Dem Fußball-Kreisligisten standen am Dienstagabend nur elf Spieler zur Verfügung, davon einer aus der zweiten Mannschaft und einer aus der A-Jugend. Trotzdem hätte der VfL beim Kellerkind nicht mit 1:3 (1:0) verlieren müssen.
Einen möglichen Sieg vergaben die Gäste in der ersten Halbzeit. „Da hätten wir 3:0 oder 4:0 führen müssen“, sagte Spielertrainer Pascal Gromke, der selbst nur die Latte traf. Das einzige Tor für die Sendener erzielte Marius Broek in der 35. Spielminute.
Nach dem Wechsel machte Selm Druck. „Wir hatten nicht mehr die nötige Power und manche Spieler auch nicht mehr richtig Lust“, schimpfte Gromke. Mit zwei Kopfbällen brachte Dennis Bawey den BV in Führung, ehe Matthias Beermann zum 3:1 traf. „Das war am Ende verdient, weil Selm mehr investiert hat“, bilanzierte der VfL-Coach.
Mannschaft VfL Senden: Achtstetter - Reckmann, M. Lemmer, Reimer - Gromke, Lücke, I. Atalan, Weßelborg, T. Lemmer - Sinanovic, Broek.
Tore: 0:1 Broek (35.), 1:1 und 2:1 Bawej (70./80.), 3:1 Beermann (85.).
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 12.05.2010 von Ralf Aumüller
28. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Union Lüdinghausen 2 8:5 (21) am 09.05.10
Senden gewinnt ein verrücktes Spiel
Zehn Tore in 36 Minuten / Senden schickt Union punktlos nach Hause
Senden - Ein total verrücktes Spiel mit 13 Toren bekamen die Zuschauer in Senden zu sehen. Vor allem in den zweiten 45 Minuten vergaßen beide Teams das Defensivspiel, sodass es am Ende einen nicht alltäglichen 8:5-Erfolg für den VfL gegen die Reserve von Union Lüdinghausen gab.
Bereits in der ersten Minute zwang Sendens Fehim Sinanovic Union-Torhüter Alexander Steffen zu einer Glanzparade. Nach der frühen Führung des VfL durch Sinanovic hätte der Mittelstürmer bereits in den ersten 20 Minuten einiges für sein Torkonto tun können, doch immer wieder stand Lüdinghausens Keeper, der viele glasklare Torchancen der Hausherren zunichte machte, im Mittelpunkt des Geschehens.
Beim Ausgleich durch Marcel Droste sah die Sendener Abwehr nicht gut aus. Lüdinghausen merkte, dass an diesem Tag durchaus etwas beim VfL zu holen war. Die Gäste bemühten sich um einen ordentlichen Spielaufbau, die Abwehr um Hussein Remmo machte immer wieder die Räume dicht. Das Offensivspiel lahmte aber noch.
Nach Flanke von Marcel Lücke köpfte Sinanovic zur 2:1-Pausenführung ein. Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel hatte Droste den Ausgleich auf dem Fuß, doch Torhüter Sebastian Achtstetter lenkte den Ball an den Pfosten. Der ansonsten gute Schiedsrichter aus Gelsenkirchen lag in der 52. Minute mit seiner Entscheidung falsch, als er nach einem Laufduell zwischen Oliver Weißenberg und Marius Broek auf Strafstoß für Senden entschied, den Marvin Lemmer sicher verwandelte. Nach dem 4:1 durch Broek schien die Partie gelaufen, doch Union gab nicht auf. Jetzt entwickelte sich ein munteres Scheibenschießen, wobei beide Deckungsreihen offen wie Scheunentore waren und den Gegner quasi zum Toreschießen einluden.
Nur zwei Minuten nach dem 4:1 verkürzte der eingewechselte Fust auf 2:4. Sinanovic stellte wiederum eine Minute später mit seinem dritten Treffer zum 5:2 den alten Abstand wieder her. Droste und Kai Schlierkamp brachten die Gäste aber wieder auf 4:5 heran.
Die Antwort des VfL folgte jedoch prompt. Timo Lemmer und Philipp Schludecker erhöhten auf 7:5 für den VfL. Der fünfte Lüdinghauser Treffer durch Voß in der 85. Minute kam zu spät. Mit einem Distanzschuss setzte wiederum Timo Lemmer den Schlusspunkt zum 8:5-Endstand, wobei Torhüter Steffen den Flatterball ein wenig unterschätzte.
Mannschaft VfL Senden: Achtstetter, Schulte (56. Wietel), Reimer, M. Lemmer, Gromke - Lücke, Atalan (56. Buricke), Schludecker - Sinanovic, T. Lemmer, Broek.
Mannschaft Union Lüdinghausen 2: Steffen, Tenberge, Remmo, Weißenberg (59. Fust), Henrich - Oheim (46. Griese), Konopka, Droste - L. Schlierkamp, Voß, Krüger (65. K. Schlierkamp).
Tore: 1:0 (7.) Sinanovic, 1:1 (18.) Droste, 2:1 (24.) Sinanovic, 3:1 (52.) M. Lemmer, 4:1 (59.) Broek, 4:2 (61.) Fust, 5:2 (62.) Sinanovic, 5:3 (65.) Droste, 5:4 (71.) K. Schlierkamp, 6:4 (73.) T. Lemmer, 7:4 (75.) Schludecker, 7:5 (85.) Voß, 8:5 (88.) T. Lemmer.
Beste Spieler: Sinanovic, Broek - Remmo, Steffen.
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 10.05.2010 von Michael Beer
27. Meisterschaftsspiel SV Stockum - VfL Senden 1:2 (0:2) am 02.05.10
VfL fällt ab und siegt dennoch
Lemmer und Jeyenthira treffen / "Nach dem Wechsel schlecht gespielt"
Stockum / Senden -Mit einem 2:1-Sieg kehrte der VfL Senden vom SV Stockum zurück, doch uneingeschränkt zufrieden war Spielertrainer Pascal Gromke nicht: „Die erste Halbzeit war ja noch einigermaßen in Ordnung. Nach dem Wechsel haben wir schlecht gespielt. Die Stockumer waren nur noch am Drücker“, bemängelte Gromke. Es sei nach der 2:0-Pausenführung einfach schwer gewesen, die Motivation aufrecht zu halten, so der VfL-Coach.
Die erste Chance hatte für die Gäste Fehim Sinanovic nach 15 Minuten, als er frei vor dem Stockumer Tor auftauchte, den Ball aber am rechten Pfosten vorbei schob. Die Führung fiel in der 31. Minuten durch Timo Lemmer, der den Ball nach einem Freistoß von Kamilos Jeyenthira aus fünf Metern ins rechte untere Eck beförderte.
Zehn Minuten später schloss Jeyenthira eine schöne Einzelaktion mit dem 2:0 ab. Die Hausherren schöpften in der 60. Minute noch einmal Hoffnung, als Maximilian Wiesniewski auf 1:2 verkürzte.
Aber auch der VfL konnte sich noch einige gute Möglichkeiten erarbeiten. Doch Timo Lemmer, der eingewechselte Ilami Atalan und Spielertrainer Pascal Gromke ließen ihre Chancen ungenutzt.
Mannschaft VfL Senden: Kauert - Schulte, Emler, Reimer - M. Lemmer, Lücke (46. I. Atalan) - Jeyenthira (46. Schludecker), T. Lemmer, Gromke - Sinanovic, Broek (46. Wietel).
Tore:0:1 (31.) T. Lemmer, 0:2 (41.) Jeyenthira, 1:2 (60.) Wiesniewski.
Bester Spieler: Kauert.
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 03.05.2010 von Reinhard Tumbrink
19. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SuS Olfen 2:1 (1:1) am 29.04.10
VfL siegt gegen Olfen
Broek besorgt beide Treffer
Senden - Senden - Der VfL Senden war auf eigenem Platz bissig und wollte dem Titelkandidaten SuS Olfen unbedingt die Punkte abknöpfen. Das hat funktioniert: Im Nachholspiel der Fußball-Kreisliga A gewann der VfL am Donnerstagabend verdient mit 2:1 (1:1).
In der ersten Halbzeit hatte der VfL ein klares Chancenplus. Marius Broek vergab die erste Gelegenheit (8.). In Führung gingen aber die Olfener durch einen Kopfball von Danny Achtenberg (11.). Nachdem Timo Lemmer per Kopf am SuS-Torwart gescheitert war (25.), traf Broek mit einem herrlichen Flugkopfball nach einer Jeyenthira-Flanke zum 1:1 (27.). Fehim Sinanovic hatte noch zwei gute Gelegenheiten vor der Pause (40. und 45.).
Nach dem Seitenwechsel hatte der VfL deutlich mehr vom Spiel. Zwei Chancen der Olfener entschärfte Sendens Keeper Tobias Rebsch. Der Siegtreffer gelang wieder Broek in der 69. Minute mit einem Schuss aus zehn Metern unter die Latte. Kurz vorm Abpfiff hatte der VfL aber Glück, dass der SuS aus kurzer Distanz nicht einlochte. „Wir hatten mehr Chancen und haben nicht einmal richtig Druck verspürt“, sagte VfL-Spielertrainer Pascal Gromke.
VfL Senden: Rebsch - Tretow (35. Schulte), Emler, Reimer - M. Lemmer, Lücke - Jeyenthira, Gromke, T. Lemmer - Sinanovic, Broek.
Tore: 0:1 Achtenberg (11.), 1:1 und 2:1 Broek (27./69.).
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 30.04.2010
26. Meisterschaftsspiel GW Selm - VfL Senden 0:4 (0:2) am 25.04.10
Deutlicher Auswärtserfolg bei GW Selm
Froning trifft zum Einstand / Sinanovic mit Doppelpack
Selm / Senden - Senden - Gut angefangen, nach einer sicheren Führung bis zur Pause nachgelassen und nach einer Kabinenpredigt von Holger Karbowiak und Carsten Besselmann - sie vertraten den privat verhinderten Spielertrainer Pascal Gromke -, im zweiten Spielabschnitt wieder angezogen. So analysierte VfL-Fußballboss Taylan Berik die Partie zwischen Senden und GW Selm. Der klare 4:0-Erfolg über die Gäste stimmte am Ende alle im VfL-Lager zufrieden.
In den ersten 20 Minuten spielten die Hausherren recht flüssig und gingen durch einen Kopfball von Marius Broek nach einem Eckstoß in der zehnten Minute verdient in Führung. Nach langer Verletzungspause wirkte Patrik Froning erstmals wieder mit. Ihm gelang zu seinem Einstand das 2:0 (19.). Hatte Torjäger Fehim Sinanovic vor dem Wechsel trotz guter Möglichkeiten noch Ladehemmung, platzte im zweiten Spielabschnitt der Knoten. In der 46. Minute scheiterte Sinanovic nach einem Wietel-Pass noch, zwei Minuten später markierte er das 3:0. Seine insgesamt gute Leistung krönte Sinanovic in der 72. Minute mit dem Treffer zum 4:0-Endstand.
Timo Lemmer und zwei Mal Kamilos Jeyenthira hätten den Sieg noch deutlicher ausfallen lassen können. Die Gäste spielten ab der 75. Minute nur noch mit zehn Spielern. Kalender hatte nach einer Diskussion mit dem Schiri die Ampelkarte gesehen.
VfL Senden: Kauert - Emler, Tretow, Lücke - M. Lemmer, I. Atalan (46. Wietel), Schludecker, T. Lemmer - Froning (55. Jeyenthira) - Sinanovic, Broek.
Tore: 1:0 (10.) Broek, 2:0 (19.) Froning, 3:0, 4:0 (48., 72.) Sinanovic.
BV: Gelb-Rot (75.) für Kalender (GW).
Beste Spieler: Sinanovic.
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 26.04.2010 von Reinhard Tumbrink
24. Meisterschaftsspiel BW Ottmarsbocholt - VfL Senden 1:3 (2:0) am 11.04.10
Ein farbenprächtiges Ortsderby
Jeyenthira mit Gelb-Rot / Reimer und Vernauer sehen Rot

BWO-Mittelfeldspieler Patrick Döhla
(r.) und Kamilos Jeyenthira rangeln
um den Ball. Der Sendener sah kurz
vor Schluss die Ampelkarte.
Foto:
(rtu)
Ottmarsbocholt / Senden - Vier Tore, zwei Rote und eine Gelb-Rote Karte: Die Zuschauer bekamen beim Ortsderby zwischen Blau-Weiß Ottmarsbocholt und dem VfL Senden einiges geboten. Aus der insgesamt fairen Partie gingen die Gäste als 3:1-Sieger hervor und revanchierten sich damit für die Hinspielniederlage.
Farbenprächtig wurde es in den Schlussminuten, in denen der Unparteiische zunächst Ottmarsbocholts Angreifer Marcus Vernauer (85.) wegen Schiribeleidigung („Nimm mal Deine Brille ab, damit du besser sehen kannst“) mit der Roten Karte bedachte. Zwei Minuten später gab es ebenfalls Rot für VfL-Abwehrspieler Nico Reimer, der gegen Frederik Volbracht nachtrat. Und in der 89. Minute sah Kamilos Jeyenthira nach einer Rangelei mit Stefan Rehbein die Ampelkarte.
„Wir haben das Spiel in der ersten halben Stunde verschlafen. Danach war es ein offenes Spiel, wir hätten in der zweiten Halbzeit noch mehr daraus machen können“, resümierte BWO-Coach Henrich Freese. Jeyenthira schoss den VfL nach Zuspiel von Fehim Sinanovic in der 15. Minute in Führung und markierte damit seinen zweiten Treffer nach seiner Rückkehr zum VfL. Scheiterte Sinanovic in der 20. Minute mit einem Drehschuss noch an BWO-Schlussmann Hendrik Erkmann, so ließ er diesem neun Minuten später mit einem Flachschuss aus 16 Metern keine Abwehrchance. Die 2:0-Pausenführung entsprach dem Spielverlauf, denn auf Seiten der Hausherren konnte bis dahin nicht eine Möglichkeit registriert werden. Die erste hatte Patrick Döhla nach 58 Minuten. Er konnte aber in letzter Sekunde von Philipp Tretow gestoppt werden.
In der 64. Minute fiel der Anschlusstreffer durch Marcus Vernauer, der eine Flanke von Christoph Tübing über die Linie drückte. „Wir hatten die bis dahin total im Sack und hätten eigentlich 4:0 oder 5:0 führen können“, so VfL-Spielertrainer Pascal Gromke. „Dann haben wir aber aufgehört, Fußball zu spielen, und haben uns durch das Gegentor selbst in die Bredouille gebracht. Zum Glück gelang uns dann aber noch das 3:1.“ Diesen Treffer hatte Gromke selbst beigesteuert.
BWO: Erkmann - Tübing, Rehbein, Philipp (74. Saabe) - Döhla, Mehring - Hibbe, Beutel, Kallwey (60. Pfeifer) - Vernauer, Simon (29. F. Volbracht).
VfL Senden: Achtstetter - Tretow, M. Lemmer, Reimer - Wietel (23. Bömelburg), Lücke - T. Lemmer (80. Gromke), Jeyenthira, I. Atalan (72. Emler) - Sinanovic, Broek. Tore: 0:1 (15.) Jeyenthira, 0:2 (29.) Sinanovic, 1:2 (64.) Vernauer, 1:3 (81.) Gromke.
BV: Rote Karten für Vernauer (85.) und Reimer (87.); Gelb-Rote Karte für Jeyenthira (89.)
Beste Spieler: Erkmann / Bömelburg.
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 12.04.2010 von Reinhard Tumbrink
23. Meisterschaftsspiel VfL Senden - PSV Bork 1:1 (0:0) am 05.04.10
Tretow trifft für beide Teams
Senden und Bork trennen sich einvernehmlich 1:1-Unentschieden

VfL-Stürmer Timo Lemmer (M.) setzt
sich gegen zwei Borker durch.
Foto:
(rtu)
Senden - Auswechselspieler Philipp Tretow machte am Montag beim Spiel seines VfL Senden gegen den PSV Bork als zweifacher Torschütze auf sich aufmerksam. Doch leider nicht so, wie er und sein Team es sich vorgestellt hatten.
In der 72. Minute für Marc Buricke eingewechselt, markierte Tretow bereits sechs Minuten später mit einem Schuss aus kurzer Entfernung ins eigene Tor die Borker Führung. In der 90. Minute machte er seinen Patzer aber wieder wett, als er den Ball nach einer Ecke von Pascal Gromke aus gut drei Metern unter die Latte hämmerte. „Wir hätten natürlich gerne gewonnen. Bork aber kam nach vier Siegen zu uns, deswegen ist der Punkt okay“, so Spielertrainer Gromke. „Vom Spielverlauf her waren wir eigentlich die bessere Mannschaft.“
„Ich bin heute sehr zufrieden“, meinte wiederum Borks Trainer Frank Bidar. „Es war ein sehr starkes A-Liga-Spiel, das letztlich mit einem gerechten Unentschieden ausgegangen ist. Dass der Ausgleich kurz vor dem Schlusspfiff fällt, ist natürlich ärgerlich, aber mit dem 1:1 kann ich auf jeden Fall leben.“
Den ersten Aufreger erlebten Bidar und der PSV-Anhang schon nach drei Minuten, als Breetzke im Sendener Strafraum zu Fall kam, der Pfiff aber ausblieb.
Bis zur Pause neutralisierten sich beide Teams. Chancen auf VfL-Seite vergaben Fehim Sinanovic (4. und 40.) und Marvin Lemmer (34.) sowie auf Seiten der Gäste Nicolas Reimann (7.).
Nach dem Wechsel erspielte sich der VfL ein leichtes Übergewicht, konnte weitere Möglichkeiten durch Timo Lemmer (46.) und Sinanovic (57. und 65.) aber nicht nutzen. Das Eigentor von Tretow (78.) sorgte noch einmal für zusätzliche Angriffsbemühungen, die mit dem Ausgleich fast mit dem Schlusspfiff erfolgreich abgeschlossen wurden.
Mannschaft VfL Senden: Achtstetter - Buricke (72. Tretow), M. Lemmer, Reimer - Schludecker (72. I. Atalan), Wietel, Lücke (79. Gromke), T. Lemmer - Jeyenthira - Broek, Sinanovic.
Mannschaft SV Herbern 2: Zuhmann - Reher, Temmann, S. Heitmann, Chr. Adamek - Gawlik, F. Hölscher - St. Aschoff (77. R. lachmann), Overs - Backhove, M. Aschoff (88. Köster).
Tore:0:1 (78./ET) Tretow, 1:1 (90.) Tretow.
Beste Spieler: M. Lemmer, Lücke.
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 05.04.2010 von Reinhard Tumbrink
22. Meisterschaftsspiel SV Herbern 2 - VfL Senden 2:2 (1:1) am 28.03.10
Senden und Herbern trennen sich friedlich
Sinanovic und Lücke treffen
Die Herberner Dominik Reher (M.)
und Stefan Aschoff suchen einen
Weg, um an Sendens Marius Broek
vorbeizukommen
Foto:
(rtu)
Herbern - Keinen Sieger gab es in der Partie zwischen dem SVH 2 und dem VfL Senden. Nach wenig spektakulären 90 Minuten trennten sich beide schiedlich, friedlich 2:2. Ein Unentschieden, mit dem beide Seiten gute leben können.
Das ließen auch beide Trainer durchblicken. „Ich bin heute vollkommen zufrieden“, sagte Herberns Coach Hartmut Wenzel. „Ich habe vorher schon gesagt, das Senden nicht mit der Mannschaft zu vergleichen ist, wie wir sie vor der Winterpause kannten. Meine Mannschaft hat heute gegenüber dem Ascheberg-Spiel die richtige Reaktion gezeigt und hat die Begegnung lange Zeit offen gehalten. Wir sind zweimal in Rückstand geraten und wieder zurückgekommen, das spricht für eine gute Moral. Wir haben auch spielerisch überzeugt.“
Unterm Strich ging das Ergebnis auch für Sendens Spielertrainer Pascal Gromke in Ordnung: „Wir hätten natürlich gerne gewonnen. Das 2:2 nach unserer zweimaligen Führung ist aber trotzdem ok., erst recht, wenn man bedenkt, dass wir nur mit elf gesunden Leuten nach Herbern gefahren sind.“
Es dauerte lange, bis sich eine der beiden Mannschaft vor dem gegnerischen Gehäuse ernsthaft in Szene setzen konnte. Die erste Chance ging in der 18. Minute auf das Konto der Gäste, als Kamilos Jeyenthira mit einem Freistoß an SVH-Keeper Björn Zuhmann scheiterte. Sechs Minuten später setzte Christian Adamek auf der anderen Seite einen Kopfball nur knapp über die Querlatte. Sendens Führungstreffer in der 28. Minute durch Fehim Sinanovic, der den Ball gleich über mehrere Herberner einschließlich ihres Torhüters hinweg lupfte und über die Linie drückte. Doch schon im Gegenzug fiel der Ausgleich durch Adamek. Bei einem Pressschlag änderte der Ball seine Flugbahn und schlug für VfL-Keeper Sebastian Achtstetter unerreichbar im langen Eck ein.
Marius Broek (34. und 38.) hatte noch vor dem Wechsel zwei weiter Chancen für die Gäste ausgelassen. In der 55. Minute hätte Herbern in Führung gehen können, als Michael Aschoff Sendens Schlussmann mit einem Kopfball bereits überwunden hatte. Matthias Emler konnte jedoch auf der Linie klären. Nach Zuspiel von Broek gelang Marcel Lücke in der 63. Minute die erneute Führung für den VfL, der Jeyenthira nur eine Minute einen Pfostentreffer folgen ließ. Statt dessen folgte acht Minuten später mit einem schönen Drehschuss der Ausgleich durch Michael Aschoff.
Mannschaft VfL Senden: Achtstetter - Buricke, Emler, Reimer - Wietel, Bömelburg - Schludecker (46. Il. Atalan), Jeyenthira, Lücke - Sinanovic, Broek.
Mannschaft SV Herbern 2: Zuhmann - Reher, Temmann, S. Heitmann, Chr. Adamek - Gawlik, F. Hölscher - St. Aschoff (77. R. lachmann), Overs - Backhove, M. Aschoff (88. Köster).
Tore: 0:1 (28.) Sinanovic, 1:1 (29.) Adamek, 1:2 (63.) Lücke, 2:2 (72.)
Beste Spieler: Adamek, Heitmann, Zuhmann/Broek.
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 29.03.2010 von Reinhard Tumbrink
21. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SC Capelle 3:0 (0:0) am 22.03.10
Senden gewinnt "nur" mit 3:0
Sinanovic, Jeyenthira und Broek treffen / Perfekter Einstand für Gromke
Timo Lemmer bereitet einen der
zahlreichen Angriffe auf das
Capeller Tor vor.
Foto:
(mib)
Senden - Klar mit 3:0 gewann der VfL Senden sein Heimspiel gegen einen schwachen Gast aus Capelle, der dem Angriffsfußball des VfL nicht viel entgegenzusetzen hatte. Der VfL dagegen vergab aber viel zu viele gute Tormöglichkeiten, was sich gegen einen stärkeren Gegner sicherlich gerächt hätte.
Der VfL hätte die Begegnung schon in den ersten fünf Minuten entscheiden können. Zunächst scheiterte Fehim Sinanovic am besten Capeller, Torhüter Benedikt Reckmann. In der dritten Minute staubte Sinanovic ab, nachdem Reckmann einen Kopfball von Timo Lemmer zu kurz abwehrte. Chance Nummer drei für Sinanovic wurde wieder eine sichere Beute von Reckmann. Senden ließ danach zwar Ball und Gegner laufen, am Strafraum der Gäste war das Spiel aber zu Ende. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel tat sich der VfL zunächst mit dem Abwehrbollwerk der Capeller schwer. Nach gut einer Stunde häuften sich dann wieder die Sendener Möglichkeiten. Zunächst scheiterten Kapitän Matthias Emler in der 59., Kamilos Jeyenthira in der 66. und Sinanovic in der 70. Minute an Reckmann.
In der 73. Minute sah Marvin Lemmer den gelb-roten Karton, weil er bei der Ausführung zu lange wartete und wegen Ballwegschlagens schon verwarnt worden war.
Nur sechs Minuten später waren auch die Gäste mit nur noch zehn Mann auf dem Feld, als Christoph Schwipp sich ein zweites Foul leistete. In den Schlussminuten wurde die klare Überlegenheit der Sendener auch zahlenmäßig deutlich. Nach einem Fehler von Reckmann markierte Jeyenthira nach schönem Solo das verdiente 2:0. Fast mit dem Schlusspfiff köpfte der kurz zuvor eingewechselte Marius Broek artistisch zum 3:0 ein.
Mannschaft VfL Senden: Achstetter - Buricke, Reimer, Bömelburg, Emler - M. Lemmer, Lücke, Atalan (71. Schludecker), Jeyenthira - Sinanovic (79. Broek), T. Lemmer (79. Wietel).
Tore: 1:0 (3.) Sinanovic, 2:0 (86.) Jeyenthira, 3:0 (89.) Broek.
BV: Gelb-Rote Karten für M. Lemmer (73./Senden) und Schwipp (79./Capelle).
Link: Originalartikel
Beste Spieler: Jeyenthira, Sinanovic.
Quelle: Westfälische Nachrichten - 24.03.2010 von Michael Beer
17. Meisterschaftsspiel Westfalia Wethmar - VfL Senden 1:1 (0:0) am 06.12.09
Leifken sagt mit 1:1-Remis Servus vom VfL
Ein Kapitel geht zu Ende / Sinanovic sorgt für letzten Punkt
Wethmar / Senden - Trainer Wolfgang Leifken verabschiedete sich mit einem 1:1 bei Westfalia Wethmar vom VfL Senden. Nach vier Siegen in Folge war er mit seinem Ausstand nicht ganz zufrieden: „Schade, dass wir in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert haben. Wir trauern den zwei Punkten nach.“
Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und erspielten sich gute Möglichkeiten. Für den VfL hätten Timo Lemmer (27.) und Fehim Sinanovic (30.) und kurz vor dem Wechsel zwei Mal der neue Spielertrainer Pascal Gromke treffen können, zielten aber jeweils nur um Zentimeter am Tor vorbei oder fanden im Schlussmann der Hausherren ihren Meister.
Der Westfalia-Keeper war dann aber an der Sendener Führung maßgeblich beteiligt. Seinen zu kurzen Abschlag konnte Fehim Sinanovic aufnehmen. Von der Strafraumgrenze köpfte der VfL-Torjäger zum 1:0 über den Schlussmann hinweg ein.
Die Gastgeber drückten nun verstärkt auf den Ausgleich, boten dem VfL aber ein ums andere mal gute Konterchancen. Timo Lemmer und Fehim Sinanovic hatten im Abschluss allerdings kein Glück.
Würde ein Fußballspiel tatsächlich nur 90 Minuten dauern, wäre der Sieg dennoch perfekt gewesen - doch es kam anders. Zwei Minuten waren nachgespielt, als sich eine Wethmaraner Rechtsflanke über die gesamte Sendener Innenverteidigung hinweg senkte. Kai Schinck preschte aus dem Hintergrund heran und schoss, für Frank Nuyken unerreichbar, volley zum 1:1-Ausgleich ein. Im Gegenzug wäre Patrik Froning fast noch der Siegtreffer gelungen.
Mannschaft VfL Senden: Nuyken - Tretow, Schulte, Reimer, M. Lemmer - Reher (80. Buricke), Bömelburg, Gromke, Lücke - Sinanovic (88. Froning), T. Lemmer (75. Schludecker).
Tore: 0:1 (60.) Sinanovic, 1:1 (90.+2) Schinck.
Link: Originalartikel
Beste Spieler: Tretow, Reimer.
Quelle: Westfälische Nachrichten - 07.12.2009 von Reinhard Tumbrink
16. Meisterschaftsspiel Eintracht Werne - VfL Senden 0:3 (0:2) am 29.11.09
Sieg bei der Eintracht: VfL bleibt im Aufwind
Eigentor leitet den Sieg ein / Gromke und Lemmer treffen

Trotz des knüppelharten
Aschenplatzes boten die Kicker von
Eintracht Werne (l.) und des VfL
Senden zumindest in dieser Szene
anspruchsvolles Fußballballett.
Werne / Senden - Der VfL Senden setzte bei der Eintacht in Werne mit einem nie gefährdeten 3:0-Erfolg seinen Aufwärtstrend fort.
Beide Teams, so VfL-Trainer Wolfgang Leifken, hätten auf dem knüppelharten Aschenplatz schwierige Bedingungen vorgefunden. „Hier gab es keinen Schönheitspreis zu gewinnen“, sagte Leifken, der den VfL zum vorletzten Mal betreute.
Nicht allein das Ergebnis stimmte den scheidenden Trainer zufrieden, sondern auch die Tatsache, dass seine Elf das körperlich betonte und dennoch faire Spiel der Gastgeber angenommen und jeweils zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht hatte.
Zwei Chancen, zwei Treffer - besser konnte die Ausbeute für Senden im ersten Durchgang nicht sein. Mit Unterstützung der Eintracht fiel das 0:1. Pascal Gromke hatte den Ball fast von der Eckfahne aus in der Werner Fünfmeterraum geschlagen, der Keeper der Gastgeber faustete das Leder auf den Rücken von Dubravko Drlja, von wo aus er ins eigene Tor gelenkt wurde.
Nur neun Minuten später durfte sich Gromke selbst als Torschütze feiern lassen. Sendens zukünftiger Spielertrainer wurde nach einem Einwurf von Marcel Lücke angespielt und ließ dem Eintracht-Keeper aus gut acht Metern keine Abwehrmöglichkeit.
In der zweiten Halbzeit beschränkten sich die Gäste aus Senden auf das Kontern und waren dabei durch Michael Reher (73.) und Marcel Lücke (85.) dem dritten Treffer sehr nahe. Der gelang schließlich fast mit dem Schlusspfiff dem eingewechselten Timo Lemmer.
Mannschaft VfL Senden: Nuyken - Tretow, Emler, Schulte, Reimer - Reher, Schludecker, M. Lemmer (78. Buricke), Lücke - Gromke, Sinanovic (70. T. Lemmer).
Tore: 0:1 (24., ET) Drlja, 0:2 (33.) Gromke, 0:3 (90.) T. Lemmer.
Link: Originalartikel
Beste Spieler: Reimer, Emler.
Quelle: Westfälische Nachrichten - 30.11.2009 von Reinhard Tumbrink
15. Meisterschaftsspiel VfL Senden - BW Alstedde 3:0 (2:0) am 15.11.09
VfL beschert Wolfgang Leifken den letzten Heimsieg
Gromke erneut mit Doppelpack / Die Spielfreude ist zurückgekehrt

Sendens Marvin Lemmer (l.)
beobachtet, wie
Mannschafts-
kamerad Marcel Lücke seinem
Gegenspieler den Ball abzuluchsen
versucht.
Foto:
(-rtu-)
Senden - Ihren Auftritt beim VfL Senden hatten sich die Blau-Weißen aus Alstedde anders vorgestellt: Nach schwacher Vorstellung unterlagen sie mit 0:3 und kassierten ihre erste Saisonniederlage.
Der Aufstiegsaspirant wurde von Beginn an in die Schranken gewiesen. Bezeichnend für das unterirdische Auftreten war, dass die Gäste nur eine klare Chance besaßen - und die erst in der 88. Minute durch Stefan Schneider, der aber aus gut fünf Metern am sonst fast beschäftigungslosen VfL-Keeper Frank Nuyken scheiterte.
„Wir waren aggressiver, wir waren präsenter und hatten die höhere Laufbereitschaft“, bilanzierte Sendens Trainer Wolfgang Leifken. „Und wir wussten, dass Alstedde mit einer Viererkette spielen würde. Das ist in der Kreisliga nicht ganz ohne Gefahr, darauf haben wir unser Spiel ausgerichtet. Das 1:0 war so eine Situation, wir haben den Ball in die Schnittstellen gespielt und das führte durch Marvin Lemmer zum Erfolg.“
Die Sendener sorgten immer wieder für brenzlige Situationen vor dem Tor von Peter König. Doch alle Versuche von Fehim Sinanovic (16., 17. und 24. Minute) und von Pascal Gromke (18.) verpufften zunächst in der BWA-Abwehr oder verfehlten ihr Ziel.
Auf Zuspiel von Jonas Bömelburg fiel dann die Führung durch Marvin Lemmer. Mit einem Flachschuss ins lange Eck ließ er dem Alstedder Schlussmann keine Chance. Marcel Lücke (37.) und vor allem Sinanovic (45.) hätten das Ergebnis noch vor der Pause ausbauen können.
Alsteddes erste Niederlage nahm mit dem 2:0 durch Pascal Gromke 20 Minuten vor dem Ende Konturen an und als Gromke per Foulelfmeter - er war selber gelegt worden - auf 3:0 erhöhte, war die Partie gelaufen.
„Der Sieg in meinem letzten Heimspiel macht mich stolz“, sagte der scheidende VfL-Trainer. VfL: Nuyken - Tretow, Emler, Reimer - Reher, Bömelburg, Schulte, Lücke (89. Schludecker) - Gromke, M. Lemmer (80. Wietel) - Sinanovic (77. Broek). Tore: 1:0 (26.) M. Lemmer, 2:0, 3:0 (20., 82. FE) Gromke, Beste Spieler: Gromke, Schulte, Bömelburg.
Mannschaft VfL Senden: Nuyken - Tretow, Emler, Reimer - Reher, Bömelburg, Schulte, Lücke (89. Schludecker) - Gromke, M. Lemmer (80. Wietel) - Sinanovic (77. Broek).
Tore: 1:0 (26.) M. Lemmer, 2:0, 3:0 (20., 82. FE) Gromke.
Link: Originalartikel
Beste Spieler:Gromke, Schulte, Bömelburg.
Quelle: Westfälische Nachrichten - 16.11.2009 von Reinhard Tumbrink
13. Meisterschaftsspiel Union Lüdinghausen 2 - VfL Senden 0:2 (0:1) am 08.11.09
Gromke trifft im Doppelpack
Weitere wichtige Zähler für den VfL

Sendens Fehim Sinanovic (r.) und
Lüdinghausens Oliver Weißenberg
im Luftkampf um den Ball.
Foto:
(-rtu-)
Lüdinghausen / Senden - Unions Zweitvertretung wartet weiter auf den zweiten Saisonerfolg. Gegen den VfL Senden unterlag das Schlusslicht der Liga mit 0:2 und büßte weiter an Boden ein, weil die davor platzierte Eintracht aus Werne gegen Ottmarsbocholt zu einem wichtigen Zähler kam.
"Im Großen und Ganzen ist der VfL-Sieg verdient", gestand Lüdinghausens Coach Hansi Schäfer , der mit seiner Elf in der Anfangsphase durchaus zufrieden sein konnte. Sie hatte bereits nach zwei Minuten die Möglichkeit, in Führung zu gehen, doch Timo Hunke kam um einen Schritt zu spät.
Acht Minuten später scheiterte Hunke nach einer Griese-Flanke nur um Zentimeter. Im Gegenzug kamen die Gäste zu ihrer ersten Möglichkeit. Pascal Gromke, der auffälligste Akteur auf dem Feld, setzte einen Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp neben den rechten Pfosten.
Auf der anderen Seite vergab Marcel Voß nach einem Sololauf eine weitere 08-Möglichkeit. Fehim Sinanovic machte es nicht besser, aus spitzem Winkel fand er in Unions Torhüter Alexander Steffen seinen Meister. Ebenso war der 08-Keeper bei einem Schuss aus der Drehung von Sinanovic auf dem Posten.
Die Sendener Führung fiel zwei Minuten später. Marcel Lücke hatte sich auf der linken Seite des VfL durchgesetzt, seinen Rückpass hämmerte Gromke aus 18 Metern für Steffen unerreichbar unter den Querbalken. Wiederum nur zwei Minuten später landete ein Gromke-Kopfball um Zentimeter neben dem rechten Posten.
Nach der Pause ergaben sich nur noch wenige Möglichkeiten. Fehim Sinanovic (60.) und Christopher Wietel (74.) scheiterten beim VfL, Nico Bücker ließ den möglichen Ausgleich nach 82 Minuten aus. Die endgültige Entscheidung besorgte Gromke zwei Minuten vor dem Ende, als er eine Flanke von Carsten Besselmann zum 2:0 einköpfte.
"Wir waren das überlegene Team, waren aber im Strafraum nicht entschlossen genug", resümierte VfL-Trainer Wolgang Leifken.
Mannschaft VfL Senden: Nuyken - Tretow, Emler, Reimer - Schludecker (75. Besselmann), Bömelburg, Schulte, Lücke - Gromke - Sinanovic (79. Buricke), Reher (68. Wietel).
Mannschaft Union Lüdinghausen 2: Steffen - Weißenberg, Henrich, Hentrich - Droste (80. Gerenkamp), Heimsath, Konopka - Bücker, Voß, Griese - Hunke.
Tore: 0:1, 0:2 (32./88.) Gromke.
Link: Originalartikel
Beste Spieler: Heimsath / Gromke, Bömelburg
Quelle: Westfälische Nachrichten - 09.11.2009 von Reinhard Tumbrink
10. Meisterschaftsspiel TuS Ascheberg - VfL Senden 4:2 (1:2) am 31.10.09
TuS in der Schlussphase eiskalt
Ascheberg mit mehr Glück / Timo Lemmers Doppelpack reichte nicht

Robert Altergot (l.) kämpft mit VfL-
Verteidiger Philipp Tretow um den
Ball. Der TuS-Stürmer war mit
seinen zwei späten Treffern der
Matchwinner.
Foto:
(-chh-)
Ascheberg / Senden - Schon wieder hat der TuS Ascheberg eine Partie in der Schlussphase entschieden. Im Nachholspiel der Fußball-Kreisliga A gegen den VfL Senden sorgten am Samstag zwei späte Altergot-Treffer für einen 4:2 (1:2)-Erfolg. Die Gäste bestätigten dabei ihren Aufwärtstrend, während der TuS nach Punkten zum Spitzenreiter BW Alstedde aufschloss.
Die Partie hatte ein gutes Niveau, weil beide Teams nach vorne spielten und sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. "Letztlich hat Ascheberg in den entscheidenden Situationen mehr Glück gehabt", befand VfL-Coach Wolfgang Leifken. Seine Mannschaft hätte aufgrund der größeren Spielanteile durchaus einen Punkt verdient gehabt, war sogar nah dran an einem möglichen Sieg. "Dafür hatten wir die größere Anzahl an Chancen, weshalb der Sieg nicht unverdient ist", hielt TuS-Trainer Reinhard Töller dagegen.
In einer ausgeglichenen Anfangsphase brachte Timo Lemmer die Sendener mit einem Schuss aus spitzem Winkel in Führung (7.) Nur fünf Minuten später traf David Falke nach Freistoß von Robert Altergot unbedrängt zum 1:1. Danach war der VfL feldüberlegen. Fehim Sinanovic köpfte zu ungenau (23.). Nachdem Felix Kaupa und Matthias Müller für den TuS gute Chancen ausgelassen hatten, war erneut Lemmer zur Stelle. Eine Freistoßvorlage von Pascal Gromke verwertete der VfL-Stürmer kurz vor der Pause per Kopf zum 1:2.
Trotz der Führung spielten die Gäste nach dem Wechsel weiter nach vorne. Der TuS nutzte das nach 68 Minuten bei einem Konter, als Müller nach Zuspiel von Kaupa zum 2:2 einschob. Danach hatten beide Teams Möglichkeiten, das 3:2 zu erzielen. Sinanovic hatte fünf Minuten vor Schluss Pech, als sein Kopfball an den Pfosten strich. Im Gegenzug fiel das Tor dann nach starker Vorarbeit von Hendrik Füchtling. Zunächst wurde Kaupas Schuss geblockt, bevor Altergot den Abpraller zum 3:2 nutzte. Nur zwei Minuten später machte der Ascheberger Angreifer gegen aufgerückte Sendener alles klar.
Mannschaft VfL Senden:
Nuyken - M. Lemmer - Tretow, Reimer - Schulte (88. Wietel), Gromke, Bömelburg, Lücke (78. Zuka), Reher (61. Schludecker) - Sinanovic, T. Lemmer.
Mannschaft TuS Ascheberg:
Kofoth - Hattrup - Harb, Naber - Falke, Vester (83. Schubert), Müller, Rüller, Kaupa - Altergot, Willan (58. Füchtling).
Tore: 0:1 T. Lemmer (7.), 1:1 Falke (13.), 1:2 T. Lemmer (45.), 2:2 Müller (68.), 3:2 und 4:2 Altergot (87., 89.).
Link: Originalartikel
Beste Spieler: Altergot - T. Lemmer.
Quelle: Westfälische Nachrichten - 02.11.2009 von Christian Heitbaum
12. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SV Stockum 3:1 (1:1) am 24.10.09
Sendener Trend zeigt weiter steil nach Oben
Bischoff, Gromke und Zuka schießen den VfL zum Sieg
Senden - Es scheint so, dass sich Fußball-Kreisligist VfL Senden nach dem kapitalen Fehlstart in die Saison gefangen hat. Nach dem 3:1-Erfolg zuletzt bei Grün-Weiß Selm gewann die Mannschaft von Trainer Wolfgang Leifken am Samstag ihr Heimspiel gegen den SV Stockum ebenfalls mit 3:1.
„Wir sind mit der richtigen Einstellung und Disziplin in das Spiel gegangen und haben versucht, die Stockumer früh zu stören. Das ist uns auch sehr gut gelungen“, beschrieb Leifken die gute Leistung seiner Mannschaft.
Sebastian Bischoff köpfte den VfL nach Flanke von Marcel Lücke mit 1:0 in Führung. Zum Leidwesen von Leifken sollte die Führung nicht lange halten: Die Gäste aus Stockum glichen in der 32. Minute durch Marc Schwerbrock zum 1:1 aus.
Auch nach dem Seitenwechsel besaßen die Gastgeber die größeren Spielanteile. Der laut Leifken überragende Pascal Gromke ließ den VfL mit seinem strammen Schuss aus 16 Metern über die 2:1-Führung jubeln. Die Defensive um Libero Nikolai Reimer stand sicher, und in der Offensive machten die Hausherren mit dem Treffer von Mergim Zuka zum 3:1-Endstand (85.) alles klar.
Nach dem zweiten Sieg in Folge verschaffen sich die Sendener weiter Luft im Abstiegskampf. Auch wenn das nicht der Anspruch des VfL sein darf, ist die Abstiegszone immer noch näher als das obere Tabellendrittel.
Mannschaft VfL Senden: Nuyken - Reimer, Tretow, Buricke, Bömelburg - Reher (46. Schludecker), Schulte, Gromke, Lücke - Bischoff (46. Zuka), Sinanovic (77. Wietel).
Tore: 1:0 Bischoff (24.), 1:1 Schwerbrock (32.), 2:1 Gromke (62.), 3:1 Zuka (85.)
Link: Originalartikel
Beste Spieler: Gromke, Schulte
Quelle: Westfälische Nachrichten - 26.10.2009 von Marian Tüns
11. Meisterschaftsspiel GW Selm - VfL Senden 1:3 (0:2) am 18.10.09
VfL holt sich Dreier in Selm
Bischoff mit Doppelpack / Grün-Weißer Wöstmann mit Schienbeinbruch
Selm / Senden - Mit einem 3:1-Sieg bei Grün-Weiß Selm konnte der VfL Senden in der Tabelle einen kleinen Sprung nach oben machen. Überschattet war die Begegnung von einer schweren Verletzung des Grün-Weißen Philipp Wöstmann, der sich in der 41. Minute nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Sendens Schlussmann Tobias Rebsch das Schienbein brach.
Der VfL bestimmte die Partie zunächst und hatte durch Marcel Lücke in der zehnten Minute die Chance zur frühen Führung, doch ebenso wie in der 18. Minute Sebastian Bischoff und zwei Minuten später Fehim Sinanovic ließ Lücke die Möglichkeit aus.
Er leistete dann aber die Vorarbeit zur VfL-Führung, als er in den Strafraum flankte und Bischoff mit dem Kopf zur Stelle war. Zehn Minuten später konnte wieder Bischoff den Vorsprung nach einem Zuspiel von Pascal Gromke auf 2:0 ausbauen.
Eigentlich eine sichere Führung, glaubte man im Lager des VfL, doch die schwere Verletzung von Wöstmann schockte die Hausherren scheinbar weniger als die VfL-Akteure, die in den ersten 20 Minuten nach der Pause neben sich standen und nichts mehr auf die Beine brachten.
Hillmeisters Anschlusstreffer war Folge der Verunsicherung, dem wenig später gut und gerne das 2:2 hätte folgen können. Mitte der zweiten Halbzeit fing sich der VfL wieder und kam vier Minuten vor dem Ende durch Gromke noch zum dritten Treffer.
Mannschaft VfL Senden: Rebsch - Tretow, Emler, Reimer, Schulte - Bömelburg, Reher (79. Buricke), Lücke (67. Schludecker) - Gromke - Sinanovic, Bischoff (87. Zuka).
Tore: 0:1, 0:2 (25., 35.) Bischoff, 1:2 (47.) Hillmeister, 1:3 (86.) Gromke.
Link: Originalartikel
Beste Spieler: Gromke, Bischoff.
Quelle: Westfälische Nachrichten - 19.10.2009 von Reinhard Tumbrink
9. Meisterschaftsspiel VfL Senden - BW Ottmarsbocholt 2:3 (0:1) am 04.10.09
VfL schlittert tiefer in die Dunkelzone
Kein Kampf und Biss bescheren peinliches Ergebnis

VfL-Stürmer Fehim Sinanovic (r.)
tunnelt den Ottmarsbocholter Kai
Sacher, der Ball fliegt aber über die
Latte.
Foto:
(rtu)
Senden - Der VfL Senden schlittert immer tiefer in die Dunkelzone der Kreisliga. Für einen weiteren Rückschlag sorgte am Sonntag ausgerechnet Blau-Weiß Ottmarsbocholt, das seinem Ortsnachbarn eine bittere 2:3-Niederlage zufügte. Großen Anteil am Gästeerfolg hatte mit Marcus Vernauer ein Ex-VfLer. Er steuerte die ersten beiden Treffer zum Sieg bei. Das zwischenzeitliche 3:0 ging auf das Konto von Daniel Beutel.
Die Stimmung war bei VfL-Trainer Wolfgang Leifken nach dem Abpfiff auf dem Tiefpunkt: „Ab der dritten Minuten waren wir schon gar nicht mehr im Spiel. In der letzten Viertelstunde haben wir noch einmal etwas gezeigt - alles andere war nichts. Es war keine Bereitschaft zu erkennen, das Spiel über Kampf in den Griff zu kriegen. Das ist schon enttäuschend.“ Michael Füstmann, der die Blau-Weißen am Sonntag betreute, sprach von einem verdienten Sieg, räumte aber ein, dass man in seinem Lager in der Schlussphase noch um den Sieg zittern musste.
Auf Pass von Stephan Bassenhoff fiel bereits nach drei Minuten Vernauers erster Treffer. Abgesehen von zwei halbwegs nennenswerten Chancen durch Timo Lemmer (11.) und Pascal Gromke (18.) war beim VfL keine Reaktion zu erkennen.
„Nur ein bisschen spielen ist zu wenig“, hatte Leifken in der Pause von seinem Team mehr Leistung eingefordert, doch das schienen seine Mannen nicht richtig mitbekommen zu haben. Sie knüpften da an, wo sie vor dem Halbzeitpfiff aufgehört hatten.
Kaum eine Minute war die Partie wieder im Gange, da schlug es durch Vernauer erneut ein, und als Daniel Beutel nach 53 Minuten das 0:3 markierte, schien das Lokalderby zugunsten der Blau-Weißen entschieden.
In den letzten 25 Minuten bäumten sich die Sendener dann doch noch einmal auf. Megrim Zuka (65.), Timo Lemmer (66.), dessen Heber über BWO-Torhüter Erkmann hinweg von Dirk Schulze-Becking auf der Linie geklärt wurde, und Marvin Lemmer, der den folgenden Eckball beinahe direkt verwandelt hätte, scheiterten noch.
Dann brachte der von Leifken eingewechselte Fehim Sinanovic sein Team mit zwei Treffern (79. und 85.) noch einmal ins Spiel zurück - jedoch zu spät.
Mannschaft VfLSenden: Nuyken - Buricke (49. Sinanovic), Gromke (46. Wietel), Tretow - Reher, Bömelburg, Lücke (77. Schludecker) - Emler, M. Lemmer - T. Lemmer, Zuka.
Mannschaft BW Ottmarsbocholt: Erkmann - Rehbein (61. Sacha), Schulze-Becking, Bassenhoff - Döhla, Diekemper - Hibbe, Welp (67. Kriesinger) - Beutel (75. Kallwey) - Vernauer, Vollbrecht.
Tore: 0:1, 0:2 (3., 46.) Vernauer, 0:3 (53.) Beutel, 1:3, 2:3 (79, 85.) Sinanovic.
Link: Originalartikel
Beste Spieler: Tretow / Schulze-Becking, Bassenhoff.
Quelle: Westfälische Nachrichten - 04.10.2009 von Reinhard Tumbrink
Kreispokal-Halbfinale SuS Olfen - VfL Senden 2:1 n. V. (1:0, 1:1) am 30.09.09
VfL im Halbfinale ausgeschieden
Kreispokal: 1:2-Niederlage in Olfen / Rote Karte gegen Reimer / Froning verletzt

Sendens Philipp Schludecker (2.v.r.)
blieb in Olfen glücklos und wurde in
der Pause ausgewechselt. Links:
VfL-Kapitän Niko Reimer.
Foto: (-chrb-)
Senden - Zwei Elfmeter, zwei Feldverweise - Dramatik pur bot am gestrigen Abend die Verlängerung des Kreispokal-Halbfinales zwischen SuS Olfen und VfL Senden. Letzterer stand fast 20 Minuten - nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Patrick Froning und einer Roten Karte gegen Niko Reimer - mit zwei Mann weniger auf dem Feld. Vor diesem Hintergrund kann das 1:2 aus VfL-Sicht schon fast als Achtungserfolg gewertet werden.
„Knackpunkt des Spiels“ war für Sendens Trainer Wolfgang Leifken die Verletzung seines einzigen Torschützen Patrick Froning, der sich drei Minuten nach Beginn der Verlängerung das Knie verdrehte. Nur zwei Minuten später musste auch Kapitän Reimer nach einer Aktion gegen Olfens Tobias Bobrow vom Feld. Leifken hatte einen „Rettungsversuch“ gesehen, der Schiri ein Foul. SuS-Stürmer Christian Brüse verwandelte den fälligen Strafstoß zum Siegtreffer ins Netz.
Nun sah alles nach einem leichten Sieg der Gastgeber aus, doch die dezimierte VfL-Truppe hielt sich wacker. Acht Minuten später konnte sich Brüse erneut den Ball auf dem Elfmeterpunkt zurechtlegen, doch diesmal hielt VfL-Keeper Frank Nuyken. Zwei Minuten vor dem Ende der Verlängerung kassierte Olfens Danny Achtenberg wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot.
In der elften Minute hatte Justus Radke die Gastgeber in Führung geschossen. Patrick Froning gelang fünf Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit der verdiente Ausgleich.
Mannschaft VfL Senden: Nuyken - Buricke (57. Zuka), Tretow, Reimer, Gromke - Bömelburg, Schludecker (46. Reher), M. Lemmer, Lücke (75. Sinanovic) - Froning, T. Lemmer.
Tore: 1:0 Radke (11.), 1:1 Froning (85.), 2:1 Brüse (95./FE).
Link: Originalartikel
Beste Spieler: Froning, M. Lemmer.
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Reimer/VfL (95.); Vfl-Keeper Nuyken hält Elfmeter von Brüse; Gelb-Rote Karte gegen Achtenberg/SuS (118.).
Quelle: Westfälische Nachrichten - 01.10.2009 von Christian Besse
8. Meisterschaftsspiel PSV Bork - VfL Senden 4:0 (2:0) am 27.09.09
VfL geht mit 0:4 baden
Probleme spitzen sich wieder zu
Senden - Wer im Lager des VfL Senden nach der 0:3-Heimpleite vom Vorsonntag gegen den SV Herbern 2 auf eine Trotzreaktion beim PSV Bork gehofft hat, der wurde am Sonntag bitter enttäuscht. Mit 0:4 ging die Elf von Wolgang Leifken erneut baden. Co-Trainer Pascal Gromke fand nach der Begegnung deutliche Worte: „Anspruch und Wirklichkeit klaffen bei uns derzeit weit auseinander. Wenn man nicht bereit ist zu kämpfen, kann man auch kein Fußballspiel gewinnen. Das war mit Abstand das schlechteste Spiel, das ich bisher erlebt habe.“
Dabei hätte der VfL durch Timo Lemmer nach 20 Minuten in Führung gehen können, der VfLer setzte den Ball aber neben das Tor. In der 31. Minute der Rückschlag: Lothar Schäfer schraubte sich nach einer Ecke höher als Sendens Abwehrrecken und nickte zum 1:0 ein. Kurz darauf hätte Matthias Emler ausgleichen können. Die Vorentscheidung eine Minute vor der Pause fiel durch Jan Rademacher, der einen Konter mit dem 2:0 abschloss.
Nach dem Wechsel hätte der VfL die Partie noch drehen können, Timo Lemmer und Sebastian Bischoff hatten jeweils den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch als den Gastgebern durch Reimann in der 65. Minute der dritte Treffer gelang, schwanden endgültig alle Hoffnungen. Nur zwei Minuten später fiel das 0:4 wieder durch Lothar Schäfers. Die Sendener taten in der Schlussphase zu wenig, um das Ergebnis freundlicher zu gestalten.
Mannschaft VfLSenden: Nuyken - Buricke, (70. Schludecker), Gromke, Reimer - Bömelburg, Wietel - Emler (70. Zuka ), Reher, M. Lemmer - Froning (60. Bischoff), T. Lemmer.
Tore: 1:0 (31.) Schäfers, 2:0 (44.) Rademacher, 3:0 (65.) Reimann, 4:0 (65.) Schäfers.
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 28.09.2009 von Reinhard Tumbrink
7. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SV Herbern 2 0:3 (0:3) am 20.09.09
Spätes Erwachen für den VfL
Schwache erste Halbzeit sorgt für erneuten Dämpfer

Pascal Gromke (l.), noch einer der
besten VfL-Spieler, versucht, sich
gegen die Herberner Bernd
Sennekamp (M.) und Stephan
Aschoff durchzusetzen.
Foto:
(chrb)
Senden - „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen, haben uns taktisch dumm verhalten und die Zweikämpfe nicht angenommen.“ Kein gutes Haar ließ Wolfgang Leifken, Trainer des VfL Senden, nach der 0:3-Heimniederlage gegen SV Herbern 2 an der Leistung seiner Truppe in der ersten Halbzeit.
Und das nicht ohne Grund: Alle drei Treffer waren in der ersten Hälfte gefallen, die die SVH-Reserve klar dominiert hatte.
Das erste Tor war eine Gemeinschaftsproduktion aus dem Hause Aschoff: Nach Vorarbeit von Sven Overs flankte Stephan Aschoff auf seinen Bruder Michael, der mit dem Kopf zur 1:0-Führung verwandelte. Nur fünf Minuten später vollstreckte der sechs Meter von Frank Nuykens Tor entfernte Marco Hölscher aus spitzem Winkel.
Danach hätte der Gastgeber eigentlich Druck machen müssen, tat es aber nicht. Das Spiel gestaltete sich ausgeglichen. In der 29. Minute hatte VfL-Stürmer Patrik Froning die Chance zum Anschlusstreffer, doch sein Kopfball ging über die Querlatte.
Die Herberner zeigten sich effizienter. Nur eine Minute vor Ablauf der ersten Halbzeit trafen sie zur Vorentscheidung. Eine von Stephan Aschoff getretene Ecke verwandelte wiederum Hölscher per Kopf zur beruhigenden 3:0-Führung für die Herberner Reserve.
Nach der Pause erarbeiteten sich die Gastgeber ein optisches Übergewicht, das sie zunächst jedoch nicht in zwingende Torchancen umsetzen konnten.
Die hatte dafür der SVH. Eine Minute nach dem Wiederanpfiff hatte Stephan Aschoff das 4:0 auf dem Fuß, verzog aber aus halbrechter Position. Drei Minuten später lief Vincent Sabe allein auf Nuyken zu, umspielte ihn und schoss am leeren Tor vorbei - diesen „tausendprozentigen Chancen“ trauerte Herberns Coach Hartmut Wenzel noch nach dem Schlusspfiff hinterher.
Auf der anderen Seite blieb der VfL gegen die kompakt aufgestellten Gäste lange harmlos. Erst ab Mitte der zweiten Halbzeit wurden die Gastgeber nach und nach kämpferischer und hatten in den letzten Minuten ihre stärkste Phase - dann, als es längst zu spät war.
Mannschaft VfLSenden: Nuyken - Buricke, Reimer, Bömelburg, Gromke - Wietel (75. Schludecker), Emler, Reher (57. Zuka) - Froning (50. M. Lemmer), Bischoff, T. Lemmer.
Mannschaft SV Herbern 2: Adamek - Rolf, Hölscher, Sennekamp, Wenzel - Adamek, Overs, St. Aschoff - Hölscher, Sabe, M. Aschoff.
Tore: 0:1 M. Aschoff (12.); 0:2 Hölscher (17.), 0:3 Hölscher (44.).
Beste Spieler: Gromke, T. Lemmer / Overs, M. Aschoff, Hölscher.
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 20.09.2009 von Christian Besse
6. Meisterschaftsspiel SC Capelle - VfL Senden 0:1 (0:0) am 13.09.09
Später Treffer ist der gerechte Lohn
Licht am Ende des Tunnels / Senden klettert in der Tabelle
Capelle / Senden - Der VfL Senden befindet sich weiter im Aufwind. Beim Aufsteiger SC Capelle gab es für die Elf von Wolfgang Leifken einen knappen, aber hochverdienten 1:0-Erfolg. Die Hausherren zogen sich von Beginn an in die eigene Hälfte zurück und verlegten sich aufs Kontern. Damit ergaben sich für den VfL eine Fülle von Möglichkeiten, die er aber nicht zu nutzen wusste.
„Wir hatten Chancen beinahe im Fünf-Minuten-Takt“, so Wolfgang Leifken bei seiner Spielanalyse. Die besten Möglichkeiten hatten beim VfL vor dem Wechsel Patrik Froning, Timo Lemmer und Pascal Gromke ausgelassen. Frank Nuyken im VfL-Tor war durchweg beschäftigungslos.
Sein Gegenüber im SCC-Kasten konnte sich dagegen nach dem Wechsel noch einige Male auszeichnen. „Capelle Schlussmann war der beste Mann auf dem Platz“, lobte Leifken den gegnerischen Torhüter. Dieser vollbrachte seine größten Taten in der 65. Minute gegen Timo Lemmer, fünf Minuten später war er gegen Sebastian Bischoff auf dem Posten und in der 73. Minute klärte er gegen Michael Reher.Das Spiel auf ein Tor wurde erst spät belohnt. Der für Philipp Schludecker im zweiten Spielabschnitt eingewechselte Matthias Emler hatte abgezogen, sein Schuss blieb zunächst in der vielbeinigen Capeller Abwehr hängen. Im dritten Nachschuss versenkte Timo Lemmer den Ball im Gehäuse der Gastgeber.
„Es läuft immer besser“, freute sich Leifken nach dem Schlusspfiff. Der Wille der Jungs, nicht aufzustecken, weiter zu spielen und Druck zu machen, hat sich ausgezahlt."
Mannschaft VfLSenden: Nuyken - Buricke, Gromke, Bömelburg, Reimer - Schludecker (46. Emler), Froning (58. M. Lemmer), Wietel, Reher - T. Lemmer, Bischoff (68. Zuka).
Tor: 0:1 (84.) T. Lemmer.
Beste Spieler: Bömelburg, Reher.
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 13.09.2009 von Reinhard Tumbrink
Kreispokal-Viertelfinale VfL Senden - FC Nordkirchen 2:0 (1:0) am 02.09.09
"Endlich wieder Fußball"
Bischoff und Schludecker erheitern Leifkens Stimmung

Timo Lemmer (l.) lieferte eine
überragende Partie - hier bedrängt
von FCN-Spieler Michael König.
Foto:
(chrb)
Senden - In der Liga pfui, im Kreispokal hui - der VfL Senden zeigt seinen Anhängern im Moment zwei verschiedene Gesichter. Nur drei Tage nach der 0:4-Ligapleite in Olfen ließ derselbe VfL seinem 4:0-Achtelfinalerfolg beim BV Selm gestern ein weiteres Pokal-Husarenstück folgen und warf den Bezirksligisten FC Nordkirchen mit einem souveränen 2:0 aus dem Wettbewerb.
Es war 21.18 Uhr, als Sendens Trainer Wolfgang Leifken unmittelbar nach dem Schlusspfiff des Referees auf Sendens Fußballkaplan Jochen Reidegeld zulief und diesen umarmte. Dabei war es wohl kaum himmlischer Beistand, der dem VfL den Einzug ins Halbfinale bescherte, sondern die eigene Leistung.
In den ersten Minuten hatte es so ausgesehen, als würde der Kreisligameister den Sendenern den Schneid abkaufen. Bald zeigte sich jedoch, dass die glänzend aufgelegen Sendener effektiver spielten und die besseren Chancen hatten.
Sebastian Bischoff hatte mitten in einer ersten Sturm- und Drang-Phase der Nordkirchener zwei gute Gelegenheiten, die eigene Mannschaft in Führung zu bringen, traf jedoch nur den Pfosten und zog das zweite Mal aus vollem Lauf über das Tor von FCN-Keeper Frömbsdorff. Dann setzte sich Philipp Schludecker gegen Issam Jaber durch und schloss mit einem Schuss ins linke untere Eck zur verdienten Führung ab.
Das Spiel war ein offener Schlagabtausch: Froning und Schludecker hatten Chancen, auf 2:0 zu erhöhen, während auf der anderen Seite Emil Schwick die Gelegenheit zum Ausgleich verpasste.
Die zweite Halbzeit war nur wenige Sekunden alt, als Bischoff nach schöner Vorarbeit des überragenden Timo Lemmer per Kopfball auf 2:0 erhöhte.
Auch danach wollte sich kein Spiel auf ein Tor einstellen. Der Favorit konnte die Sendener nicht im eigenen Strafraum einschnüren, während der VfL durch Konter immer wieder gefährlich vors Nordkirchener Tor kam. Zeitweise waren die Sendener dem 3:0 näher, als der Bezirksligist dem Ausgleich.
„Endlich wieder Fußball“ brachte der in letzter Zeit nicht eben erfolgsverwöhnte Leifken das Geschehen am Ende auf den Punkt.
Mannschaft VfLSenden: Nuyken - Bömelburg, Buricke, Reimer, Gromke - Wietel, Reher (68. Schulte), Schludecker (88. Lücke) - Froning, Bischoff, T. Lemmer (74. Sinanovic).
Tore: 1:0 Schludecker (24.), 2:0 Bischoff (46.).
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 03.09.2009 von Christian Besse
4. Meisterschaftsspiel SuS Olfen - VfL Senden 4:0 (1:0) am 30.08.09
0:4 in Olfen - VfL Senden bleibt ohne Sieg
Krise beim VfL verschärft sich weiter
Senden - Aufstiegsaspirant VfL Senden kommt aus der Krise nicht heraus. Am vierten Kreisliga-Spieltag kassierte die Truppe von Trainer Wolfgang Leifken eine derbe 0:4-Niederlage und bleibt weiterhin ohne Sieg in der neuen Saison. Das Verhängnis beim SuS Olfen nahm schon nach zwölf Minuten seinen Lauf. Dennis Böttcher nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Sendener Abwehr zur Führung für die Gastgeber.
Nach der Pause machte der VfL noch mehr Druck. Der ersehnte Ausgleichstreffer wollte und wollte jedoch einfach nicht fallen. Drei Kontertreffer innerhalb von nicht einmal zehn Minuten brachen den Sendenern schließlich das Genick. Elf Minuten vor dem Ende machte René Achtenberg das 2:0. Nur drei Minuten später erhöhte SuS-Torjäger „Pepe“ Klinger auf 3:0 und machte kurz vor dem Abpfiff das 4:0.
„Wir haben die erste Halbzeit verschlafen und das Spiel nicht angenommen“, analysierte Wolfang Leifken nach dem Schlusspfiff die Niederlage ungeschönt. „Mit dieser Leistung können wir uns von da oben verabschieden“, so der Coach in Bezug auf die ursprünglich angestrebte Tabellenspitze.
Mannschaft VfLSenden: Nuyken - Schulte, Buricke, Gromke, Emler - M. Lemmer (65. Bischoff), Schludecker (62. Froning), Wietel - T. Lemmer, Sinanovic.
Tor: 1:0 Böttcher (12.), 2:0 Achtenberg (79.), 3:0 Klinger (82.), 4:0 Klinger (88.).
Beste Spieler: Keine.
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 30.08.2009 von Christian Besse
3. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Werner SC 1:1 (0:0) am 23.08.09
Trotz bester Saisonleistung nur ein Remis
Saisonstart bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück
Senden - Gegenüber den ersten beiden Saisonbegegnungen war beim VfL Senden eine deutliche Leistungssteigerung zu erkennen. Es reichte dennoch gegen den Werner SC nur zu einem 1:1-Unentschieden. „Wir haben vergessen, uns für unser gutes Spiel zu belohnen“, trauerte VfL-Coach Wolfgang Leifken einigen guten Einschussmöglichkeiten nach. Die Hausherren waren während der gesamten Partie die spielbestimmende Mannschaft und zeigten bis zum gegnerischen Strafraum auch schöne Kombinationen. Doch im Strafraum hatten ihre Angreifer erneut Ladehemmungen.
So scheiterten Timo Lemmer (20), Torjäger Fehim Sinanovic (25.), Jonas Bömelburg (35.) und Philipp Schludecker 40.) in vielversprechenden Situationen nur knapp.
Die Sendener Führung fiel in der 67. Minute. Timo Lemmer hatte aus gut 30 Metern abgezogen. Wernes Schlussmann konnte den Ball mit einer guten Parade aus dem Winkel fischen, klatschte ihn aber direkt vor die Füße von Sinanovic, der sich nicht zwei Mal bitten ließ und einschob.
„Nach dem 1:0 haben wir das Spielen eingestellt und nur noch auf Halten gespielt - eine Sache, die uns nicht unbedingt liegt“, bemängelte Leifken. Und so kam es, wie es kommen musste: Die Werner nutzten in der 82. Minute durch Cem Özdemir einen ihrer wenigen Konter zum Ausgleich. Timo Lemmer hatte danach die erneute Führung für die Gastgeber auf dem Kopf, scheiterte aber um Zentimeter.
Mannschaft VfLSenden: Nuyken - Schulte (83. Bischoff), M. Lemmer, Bömelburg, Reimer - Schludecker (75. Il Atalan), Emler, Reher - Wietel - T. Lemmer, Sinanovic (76. Froning).
Tor: 1:0 (67.) Sinanovic, 1:1 (82.) Özdemir.
Bester Spieler: Bömelburg.
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Quelle: Westfälische Nachrichten - 23.09.2009 von Reinhard Tumbrink
Kreispokal-Achtelfinale BV Selm - VfL Senden 0:4 (0:1) am 20.08.09
VfL schießt sich aus Formtief
Vier Tore sorgen für gutes Gefühl bei den Sendenern

Hart umkämpft war vor allem das
Mittelfeld. Hier versucht sich
Christopher Wietel (2.v.l.) gegen
Selms Sina Habibivand (l,) und
Alexander Jurzik durchzusetzen.
Foto:
(-chrb-)
Selm / Senden - Mit einem 4:0 im Kreispokal-Achtelfinale beim BV Selm hat sich der VfL Senden gestern Abend aus seinem Formtief herausgeschossen. Am 2. September (Mittwoch) empfangen die Schützlinge von Wolfgang Leifken im Viertelfinale den Bezirksligisten FC Nordkirchen.
In den ersten Minuten sah es beileibe nicht danach aus, als wenn der schwach in die Saison gestartete VfL seinem Ligakonkurrenten eine solche Klatsche bescheren würde. Im Gegenteil: Das Spiel war keine drei Minuten alt, da musste Sendens Keeper Frank Nuyken vor Selms David Jendrik retten.Die Tiefschlaf-Phase des VfL war damit jedoch schon überwunden. Die Gäste waren bald feldüberlegen, zeigten jedoch weiter Schwächen in der Abwehr. In der 16. Minute schoss Justin Casar knapp am rechten Pfosten der Sendener vorbei, zwei Minuten darauf musste Nuyken das Leder kurz vor dem Einschlag aus dem rechten Winkel fischen.
Die erste große Chance für den VfL bot sich Timo Lemmer in der 29. Minute, doch sein Schuss aus 25 Metern ging nur an den linken Außenpfosten. Fünf Minuten später stand er allein vor BVS-Keeper Björn Bruch, umkurvte diesen - und traf das leere Tor nicht. Stattdessen prallte der Ball erneut an den linken Pfosten, von dort gegen den Rücken des am Boden liegenden Bruch und von dort wiederum ins Netz.
Das an Kuriosität kaum zu überbietende Tor war für die Selmer der Anfang vom Ende. Zwar hatten Sina Habibivand (37.) und Jendrik (39.) noch gute Chancen, aber bald schwanden den Gastgeber bei brütender Hitze die Kräfte.Nicht so den VfLern, die sich dazu noch wesentlich effektiver zeigten. Der kurz zuvor eingewechselte Fehim Sinanovic erzielte nach Eckball von Christopher Wietel per Kopf das 0:2. Damit war der Widerstand der Gastgeber gebrochen. Wietel (75.) und Marvin Lemmer (88.) vergaben weitere Möglichkeiten für Senden, bevor Michael Reher nach Vorarbeit von Wietel das Ergebnis auf 0:3 heraufschraubte.Nur wenige Sekunden später, bereits in der Nachspielzeit, setzte Marvin Lemmer nach Querpass von Sinanovic gegen konditionell erschöpfte Selmer den Schlusspunkt.
VfL-Trainer Leifken schaute nach dem Spiel schon wieder mit Optimismus in die Zukunft: „Wichtig war, dass wir im Laufe des Spiels eine spielerische Linie gefunden haben, die in den vergangenen Wochen überhaupt nicht da war. Die hat man in der zweiten Halbzeit ganz deutlich gesehen.“
Mannschaft VfLSenden: Nuyken - Bömelburg, Schulte, Emler - M. Lemmer, Wietel, Ilh. Atalan (36. Reher), Schludecker - Bischoff (69. Sinanovic), Froning (46. Reimer), T. Lemmer.
Tore: 0:1 Bruch (34./Eigentor), 0:2 Sinanovic (74.), 0:3 Reher (90.), 0:4 M. Lemmer (90.+1).
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 21.09.2009 von Christian Besse
2. Meisterschaftsspiel Fortuna Seppenrade 2 - VfL Senden 2:1 (1:1) am 15.08.09
Ideenlose Sendener verlieren 1:2
Das richtige Rezept noch nicht gefunden

Fortuna-Verteidiger Raphael Reher
(l.) verteidigt den Ball gegen Timo
Lemmer. Der VfL-Stürmer ging am
Samstag leer aus.
Foto:
(rtu)
Seppenrade - Fortunas Zweitvertretung sorgte am Samstag mit einem 2:1-Sieg über den VfL Senden für eine kleine Überraschung. „Wir haben so gespielt, wie wir uns das vorgestellt haben“, freute sich Seppenrades Trainer Sven Heimann. „Wir haben Senden kommen lassen und versucht, selber Fußball zu spielen. Ganz unverdient war unser Sieg nicht, weil wir insgesamt die besseren Torchancen hatten, wenngleich Senden die überlegene Mannschaft war.“
Wolfgang Leifken dagegen war bedient. Der Trainer des favorisierten VfL sagte: „Die Seppenrader haben tief und kompakt gestanden. Wir waren mit unserem langsamen Spielaufbau nicht in der Lage, die Abwehr vor ernsthafte Probleme zu stellen. Es waren alles Zufallsprodukte, was bei uns zustande kam. Ein vernünftiges Fußballspiel haben wir nicht gesehen.“
Nach 19 Minuten hatten die Sendener die erste Chance, doch Fehim Sinanovic scheiterte aus halbrechter Position am Fortunen-Keeper Matthias Schröer. Der Torwart konnte sich nach einem groben Schnitzer sechs Minuten später bei Retter Raphael Reher bedanken, dass der VfL nicht in Führung ging.
Mit einem Sonntagsschuss aus gut 35 Metern unter die Unterkante der Latte fiel in der 35. Minute durch Fabian Mayr die überraschende Führung der Gastgeber, die allerdings nur drei Minuten Bestand hatte. Sinanovic stocherte den Ball aus dem Gewühl zum Ausgleich über die Torlinie. Kurz vor der Halbzeit hätte Maximilian Kemmann die Hausherren erneut in Führung schießen können, zog den Ball aber aus wenigen Metern am Pfosten vorbei.
Kurz nach dem Wechsel scheiterte für die Gäste Patrik Froning gleich zwei Mal. Die Entscheidung fiel in der 55. Minute. Daniel Schmies ließ im Strafraum einige VfL-Abwehrspieler alt aussehen und zog flach zum 2:1-Endstand ab. Wenig später setzte Benedikt Rottmann den Ball nach einem Muhle-Freistoß aus fünf Metern ans Außennetz. Dem VfL fiel gegen die dicht gestaffelte Fortunen-Abwehr bis zum Schlusspfiff keine geeigneten Mittel ein, um wenigstens noch zum Ausgleichstreffer zu kommen.
Mannschaft VfLSenden: Kochmann - Buricke (81. Schludecker), Emler, Wietel, Reimer - Bömelburg, M. Lemmer, Froning (62. Bischoff), Il. Atalan (62. Reher) -T. Lemmer, Sinanovic.
Mannschaft Fortuna Seppenrade 2: Schröer - J. Krusa - Reher, Röckmann - Muhle, N. Krusa, F. Mayr, Rottmann, Schmies (75. Wischnewski), Kemmann (67. Saure) - Wels (79. Hülk).
Tor: 1:0 (35.) F. Mayr, 1:1 (38.) Sinanovic, 2:1 (55.) Schmies.
Beste Spieler: Schmies, Muhle / keine
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Quelle: Westfälische Nachrichten - 16.09.2009 von Reinhard Tumbrink
1. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Westfalia Wethmar 3:3 (2:2) am 09.08.09
VfL kann Überzahl nicht nutzen
Spielerisches Unvermögen sorgt für Punkteteilung

Sendens Fehim Sinanovic (r.)
gelang der Ausgleich zum 2:2, blieb
ansonsten aber glücklos.
Foto:
(-chrb-)
Senden - Wolfgang Leifken war angefressen. „Wenn man 88 Minuten in Überzahl spielt, kann es nicht sein, dass man am Ende nur 3:3 spielt. Damit bin nicht zufrieden“, so der Trainer des VfL Senden.
Zwei Minuten nach Beginn der Kreisliga-A-Saison standen die Chancen für den VfL, die schwache Testphase durch einen Heimsieg im ersten Ligaspiel vergessen zu machen, optimal. Der Torhüter von Westfalia Wethmar, Dirk Wroblowski, wusste einen Heber von Patrik Froning außerhalb des Strafraums nur mit der Hand abzuwehren und sah dafür vom Schiedsrichter den roten Karton.
Von da an schien die Führung der Sendener in der Luft zu liegen, und fast 19 Minuten später erzielte Timo Lemmer durch einen Distanzschuss aus rund 25 Metern das vielumjubelte erste Tor für die Gastgeber.
Dann jedoch wendete sich das Blatt. Der VfL konnte die numerische Überlegenheit nicht spielerisch umsetzen. Dafür nutzen die Gäste durch Mike Ashoff einen groben Schnitzer in der Sendener Abwehr zum Ausgleich. Nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten ließ der Wethmeraner Robin Möller kurz darauf sogar die Führung für die Gäste folgen.
Sendens Torjäger Fehim Sinanovic war es vorbehalten, die Gastgeber wieder ins Spiel zu bringen. Doch auch danach konnten die Sendener die in Unterzahl befindliche Westfalia nicht dominieren.
Zwar gelang Ilhami Atalan nach schöner Vorarbeit von Froning das 3:2. Doch der Schlusspunkt war auch dieser Treffer nicht. Den setzte Westfalias Kai Schinck kurz vor dem Ende der torreichen Partie. Der VfL hatte den Ball nach einem Einwurf nicht in den eigenen Reihen halten können, der folgende Konter führte zum Ausgleich. „Äußerst dumm“, kommentierte Sendens Trainer Leifken bitter.
Mannschaft VfLSenden: Kochmann - Emler, Reimer, B. Atalan (46. I. Atalan), Gromke (46. M. Lemmer) - Reher, Bömelburg, Wietel, Froning (85. Bischoff) - Sinanovic, T. Lemmer.
Tor: 1:0 Froning (21.), 1:1 Ashoff (36.), 1:2 Möller (42.), 2:2 Sinanovic (44.), 3:2 I. Atalan (75.), 3:3 Schinck (88.).
Bester Spieler: T. Lemmer.
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Wroblowski (2., Wethmar).
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Quelle: Westfälische Nachrichten - 10.09.2009 von Christian Besse
1. Runde Kreispokal VfL Senden - BW Ottmarsbocholt 1:0 (0:0) am 31.07.09
Senden zieht ins Achtelfinale ein
Schwache Partie mit wenig Glanz auf beiden Seiten
 Sendens Patrik Froning dribbelt an
Dominik Diekemper vorbei.
Zweikämpfe gab es gestern Abend
viele zu sehen, aber nur wenige
gelungene Spielzüge.
Foto:
(rau)
Senden - Das Kreispokalspiel am Freitagabend zwischen dem VfL Senden und Blau-Weiß Ottmarsbocholt brachte für die Trainer und die rund 120 Zuschauer vor allem eine Erkenntnis: Bei beiden Fußball-Kreisligisten ist gut eine Woche vorm Saisonstart noch viel Luft nach oben. In einem über weite Strecken schwachen Ortsderby gewann der VfL auf heimischem Kunstrasen mit 1:0 (0:0) und gastiert damit im Achtelfinale beim Ligakonkurrenten BV Selm.
Einer der wenigen gelungenen Spielzüge führte eine Viertelstunde vorm Abpfiff zum goldenen Tor. Stürmer Timo Lemmer spielte direkt auf Jonas Bömelburg, der direkt weiter - und Fehim Sinanovic stand da, wo ein Stürmer stehen muss und brauchte nur noch seinen Fuß hinhalten.
Die Sendener verdienten sich den Sieg, weil sie die meiste Zeit Druck machten - auch wenn dabei vorm BWO-Tor wenig herauskam. Die Gäste hatten kurzfristig ihre komplette Deckung umbauen müssen. Dirk Schulze-Becking, Stephan Bassenhoff (beide verletzt) und Patrick Döhla (privat verhindert) fielen aus. Die Ottmarsbocholter hielten sich, vor allem in der ersten Halbzeit, viel zu sehr zurück. Ein Schuss von Alexander Hibbe (36.) und ein Heber von Daniel Beutel (60.) waren die einzigen guten Chancen von BWO. Der VfL hatte ein paar mehr, zeigte sich am und im Sechzehner aber oft zu mutlos.
Die Sendener hatten zuvor in der Saisonvorbereitung eine Klatsche nach der anderen bekommen. „Das hat man der Mannschaft angemerkt“, sagte Trainer Wolfgang Leifken. „Wir brauchten diesen Sieg unbedingt. Ich bin mit dem kleinen Schritt nach vorne zufrieden.“ BWO-Coach Heinrich Freese vermutete, dass seine Jungs aufgrund der Trainingseinheit am Abend zuvor noch schwere Beine hatten. „Vielleicht war das etwas viel. In der ersten Halbzeit waren wir viel zu verhalten“, sagte Freese.
Mannschaft VfLSenden: Kochmann - Emler - Reimer, Wietel - B. Atalan, M. Lemmer, Reher (57. I. Atalan), Bömelburg, Froning (62. Bischoff) - Sinanovic, T. Lemmer.
Mannschaft BW Ottmarsbocholt: Erkmann - Mehring - Philips, Tübing - Hibbe (57. Vernauer), Kriesinger, Welp (66. Pfeifer), Beutel, Diekemper - Simon, Volbracht (76. Kallwey).
Tor: 1:0 Sinanovic (76.).
Link: Originalartikel
Quelle: Westfälische Nachrichten - 01.09.2009 von Ralf Aumüller
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