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TUJA - Zeitarbeit

VfL Senden 38 e.V. - da ist echt 'was los!


A1-Jugendmannschaft - Bezirksliga

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Trainer Christian Arends, Henning Stemmer, Tim Reismann, Markus Warnke, Niko Suerland, Sebastian Schnetgöke, Tobias Schäfer, Tobias Welp, Wigor Felipe Steffen Nagel, Co-Trainer Herbert Heitkötter.

Vordere Reihe (v.l.n.r.): Felix Berning, Carlo Baum, Joshua Kelle, Marcel Berik, Markus Reher, Nico Stuhldreier, Labinot Berisha, Lavdim Berisha, Felix Stutenkemper und Richard Seel.

Es fehlen: Nick Radel und Alexander Draese.

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Trainer Christian Arends, Henning Stemmer, Tim Reismann, Markus Warnke, Niko Suerland, Sebastian Schnetgöke, Tobias Schäfer, Tobias Welp, Wigor Felipe Steffen Nagel, Co-Trainer Herbert Heitkötter.

Vordere Reihe (v.l.n.r.): Felix Berning, Carlo Baum, Joshua Kelle, Marcel Berik, Markus Reher, Nico Stuhldreier, Labinot Berisha, Lavdim Berisha, Felix Stutenkemper und Richard Seel.

Es fehlen: Nick Radel und Alexander Draese.

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hannatec



Mannschaftsinfos
Trainingszeiten:
Mittwochs: 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr Kunstrasen 1
Freitags: 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr Kunstrasen 1
Tabelle bei www.fussball.de
Pokalergebnisse www.fussball.de
Mannschaftsseite der letzten Saison

Torschützen Meisterschaft: 1. Felix Stutenkemper, Tobias Schäfer, Tobias Welp, Labinot Berisha (3); 2. Carlo Baum, Marcel Berik, Steffen Nagel (2), 3. Tim Reismann, Markus Warnke, Sebastian Schnetgöke(1).

Torschützen Pokal: 1. Felix Stutenkemper (3), 2. Tobias Welp, Tobias Schäfer (2), 3. Carlo Baum, Labinot Berisha, Jan Reickert, Nico Stuhldreier, Joshua Kelle(1).

...lade Wettbewerbsdaten...

  • Trainer
  • Tor
  • Verteidigung
  • Mittelfeld
  • Angriff
Christian Arends
Christian Arends
Straße:
Hammer Straße 187
Ort:
48308 Senden

Telefon:

Handy:
01 76 / 22 62 76 65
E-Mail:
christian.arends@vfl-senden.de
Geburtstag:
28.08.1986
Geburtsort:
Münster
Hobbys:
Fußball, Freunde, PC, Musik
Herbert Heitkötter
Herbert Heitkötter
Straße:
Beverfoerderweg 3
Ort:
Davensberg
Telefon:
0 25 93 / 54 58
Handy:
01 76 / 70 41 62 47
E-Mail:
phillipp.roberg@vfl-senden.de
Geburtstag:
23.02.1988
Geburtsort:

Hobbys:

Nico Stuhldreier
Nico Stuhldreier
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:
Meister (D-Jugend)
Aufstieg in die Kreisliga A (C-Jugend)
Motto:

Geburtstag:
18.07.1994
Markus Reher
Markus Reher
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:

Geburtstag:
18.06.1994
Richard Seel
Richard Seel
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
26.01.1994
Markus Warnke
Markus Warnke
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Steffen Nagel
Steffen Nagel
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Niko Suerland
Niko Suerland
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Henning Stemmer
Henning Stemmer
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:

Felix Berning
Felix Berning
Starker Fuß:
Links
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:

Sebastian Schnetgöke
Sebastian Schnetgöke
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:

Wigor Felipe Siquera de Abreu
Wigor Siquera de Abreu
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:

Labinot Berisha
Labinot Berisha
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Lavdim Berisha
Lavdim Berisha
Starker Fuß:
Rechts

Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Marcel Berik
Marcel Berik
Starker Fuß:
Rechts

Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Felix Stutenkemper
Felix Stutenkemper
Starker Fuß:
Rechts

Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Joshua Kelle
Joshua Kelle
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Tobias Welp
Tobias Welp
Starker Fuß:
Links
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Joshua Kelle
Tobias Schäfer
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Carlo Baum
Carlo Baum
Starker Fuß:
Links
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Tim Reismann
Tim Reismann
Starker Fuß:
Links
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:
Nick Raedel
Nick Raedel
Starker Fuß:
Rechts
Größte Erfolge:



Motto:
Geburtstag:

11. Meisterschaftsspiel SC Preußen Borghorst - VfL Senden 1:6 (0:2) am 18.12.2011

Zwölf starke Sendener sorgen für versöhnlichen Abschluss

Labinot Berisha mit Doppelpack / 15 Punkte nach der Hinrunde

Borghorst / Senden - Einen gelungenen Jahresabschluss legten die VfL-Kicker am Sonntag bei Preußen Borghorst hin. Mit 1:6 (0:2) deklassierte die Elf den Gastgeber und zeigte eine ordentliche Vorstellung. Dabei standen die Zeichen deutlich schlechter als das Spiel nachher zeigte. Mit nur 12 Spielern mussten die Gäste anreisen, da Richard Seel, Felix Stutenkemper, Carlo Baum und Tim Reismann sich zu den Langzeitverletzten Markus Warnke und Nick Raedel, wie den gesperrten Niko Suerland gesellten.

Gleich mit dem Anpfiff zeigten die Steverstädter feinen Angriffsfußball. Überwiegend über die linke Seite und das Zentrum, meist über Tobias Welp und Labinot Berisha wie Felix Berning, hatte Borghorst Schlussmann Ostermann an diesem Tag einiges zu tun. In der 5. Minute war es zunächst Stemmer, der nach einer Ecke von rechts mit seinem Kopfball nur knapp verfehlte.

Auf der Gegenseite keimte für die Gäste immer mal wieder eine Chance auf, spätestens aber vor dem Strafraum verpufften alle Bemühungen bei der starken Defensive, wenn auch Lab. Berisha in einem Zweikampf deutlich zu spät kam und für sein erstes Foulspiel zu Recht direkt Gelb sah (15.). Eine Minute später ließ Welp die vorherige Chance gleich verblassen. Mit einem Solo über die linke Außenbahn drang Welp in den Strafraum ein und schoss aus 17 Metern den Ball flach ins kurze Eck zur Führung.

Sieben Minuten später wollte es Tobias Schäfer gleich machen und zum zweiten Tor nachlegen.  Perfekt durchgespielt vonFelix Berning, ging Schäfer völlig frei auf das Tor zu. Ostermann blieb aber bis zum Schluss auf der Linie, den halbhohen Schuss aus 16 Metern wehrte der Torhüter noch über den linken Pfosten ab.

Borghorst agierte zahnlos in den Zweikämpfen, setzte aber teilweise hart nach, sodass Spielführer Tobias Mader Glück hatte, dass er beim harten Einsteigen gegen Joshua Kelle kurz zuvor nicht bereits Gelb gesehen hatte, für sein taktisches Foulspiel am eigenen Mittelkreis, sah er diese aber eben zu Recht (27.). Den folgenden Freistoß brachte Marcel Berik butterweich in den Strafraum. Völlig unbeachtet konnte Sebastian Schnetgöke hochsteigen und setze zum Kopfball ins lange Eck an. Ostermann war hier, gegen den Lauf, ohne Abwehrchance (28.).

Vor der Pause setzte Kelle noch einmal einen offensiven Akzent als er drei Gegenspieler ausdribbelte und im Strafraum noch einmal quer legte. Der Ball gelang letztendlich zu Marcel Berik, der aus 18 Metern zum Schuss ansetzte, welchen der Schlussmann jedoch festhalten konnte (35.). Im Gegenzug machte es Julian Bauland fast besser. Unbeachtet lief der Stürmer am langen Pfosten in den Strafraum und bekam den Ball zugespielt. Aus elf Metern reagierte Markus Reher im Tor überragend und parierte den Schuss (38.). Zwei Minuten später griff Schnetgöke bei einem schnellen Vorstoß mit taktischen Mitteln ein und sah korrekterweise die gelbe Karte. Nach diesem Freistoß verpuffte die erste Chance der Borghorster, brachte aber neue Gefahr, als Steffen Nagel 20 Meter vor dem Tor vermeintlich Foulspielte. Der relativ gut getretene Freistoß blieb jedoch in der Mauer hängen, aus der folgenden Ecke wurde nichts verwertbares, sodass es mit 0:2 in die Pause ging.

Als einziges Manko sah das Trainergespann die Rückwärtsbewegung. Für den zweiten Spielabschnitt war eine frühzeitige Vorentscheidung die Marschroute. Der guten ersten Halbzeit sollte eine noch bessere folgen, was die Mannschaft in den folgenden 35 Minuten gut umsetzte, mit Abstrichen in der Schlussphase.

Es dauerte nach dem Pausentee jedoch eine viertel Stunde, ehe Senden für klare Verhältnisse sorgen konnte. Bei einem schnellen Konter war Lab. Berisha, nach Zuspiel von Berning, 25 Meter vor dem Tor völlig freistehend, nahm Maß und platzierte seinen Schuss mittig genau unter der Latte, unhaltbar für den kleinen Ostermann (61.).

Nun sollte die Torgala für die Sendener skurrile Formen annehmen. In der 71. Minute kam, nach einem Foulspiel, zunächst Ersatz-Torwart Nico Stuhldreier , der an diesem Tag einziger Auswechselspieler war, für Schäfer in die Partie. Den Freistoß führte wieder Berik aus. Aus 22 Metern nahm sich der Mittelfeldspieler ein Herz und platzierte seinen Freistoß perfekt, mit ein wenig Unterstützung der Mauer, im rechten Winkel und markierte damit das 0:4.

Es klingelte nun fast im Zehn-Minuten-Takt. Wieder war es Lab. Berisha der mit seinem Treffer das Ergebnis in die Höhe schraubte. Nach starkem Zweikampf und als Sieger im Laufduell drang Welp frei in den Strafraum ein. Mit viel Übersicht spielte er 8 Meter vor der Torlinie den Ball noch einmal quer auf Berisha, der das Leder eiskalt in der flachen, rechten Ecke einschob (79).

In Minute 87 brachte Stuhldreier eine lange Ecke von der linken Seite. Am rechten Pfosten lief Nagel genau passend herein und nahm den Ball aus vollem Lauf direkt mit dem Fuß. Sein kraftvoller Schuss landete unhaltbar im langen Eck.

Den einzigen Wehrmutstropfen mussten die erfolgreichen VfLer in der Schlussminute aber noch hinnehmen. Zwei vermeintliche Foulspiele gegen Berning und Lavdim Berisha wurden nicht geahndete, sodass die Preußen auf einmal in völliger Überzahl auf Rehers Tor zuliefen und Jens Klein in bester Stürmermanier den Ball im Netz versenkte. Mit dem Schlusspfiff beendeten beide Teams die Vorrunde und verabschiedeten sich in die wohlverdiente Winterpause.

Wir haben heute endlich mal wieder eine bessere Leistung gezeigt, auch wenn wir am Ende wieder in alte Muster verfallen sind und die Borghorster zu Kontermöglichkeiten eingeladen haben. Mit 15 Punkten haben wir unser Ziel leider um drei Zähler knapp verpasst, dürfen dabei aber nicht vergessen, dass es einige knappe Spiele gab, in denen für die Rückrunde noch deutlich mehr drin ist. Wie erwartet haben wir mit der Abstiegsregion nichts zu tun und wollen in der Rückrunde die Plätze 5 und 6 angreifen.“, resümierte Trainer Christian Arends.

Mannschaft VfL Senden: Markus Reher – Joshua Kelle, Steffen Nagel, Sebastian Schnetgöke, Lavdim Berisha – Felix Berning, Henning Stemmer, Labinot Berisha, Tobias Welp, Marcel Berik – Tobias Schäfer (71. Nico Stuhldreier).

Tore: 0:1 Tobias Welp (16.), 0:2 Sebastian Schnetgöke (28.), 0:3 Labinot Berisha (61.), 0:4 Marcel Berik (71), 0:5  Labinot Berisha (79,), 0:6 Steffen Nagel (87.), 1:6 Jens Klein (90.).

Beste Spieler: Tobias Welp, Labinot Berisha, Lavdim Berisha.


10. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Westfalia Gemen 2:4 (1:2) am 10.12.2011

 

 

Senden -

Mannschaft VfL Senden:.

Tore:

Beste Spieler: Lavdim Berisha, Niko Suerland


9. Meisterschaftsspiel Borussia Münster - VfL Senden 2:3 (1:2) am 04.12.2011

Senden siegt im Kampfspiel verdient

Reher hält sieg fest / Schnetgöke dreifacher Vorbereiter

Münster / Senden - Gerne wird Not gegen Elend als Überschrift für eine Partie, dessen Niveau nicht der Klasse entspricht, verwendet. Nach diesem Bezirksliga-Spiel zwischen Borussia Münster und dem VfL Senden müssen sich die A-Junioren gefallen lassen, dass solch ein Titel den 90 Minuten wahrscheinlich noch schmeicheln würde. Dass auch noch der Schiedsrichter wegen Krankheit kurzfristig absagte und somit der ehemalige Borussen-Jugendobmann Jürgen Hellwig das Spiel leiteten musste, passte zum Gesamteindruck. An seiner Leistung ist jedoch nicht zu rütteln, ein Dank für seinen kurzfristigen Einsatz sei an dieser Stelle angebracht. Doch auch der Ausfall von vier Stammspielern beim VfL sowie von Marcel Berik zur Halbzeit, darf nicht als Entschuldigung gelten. Die Mannschaft hatte die Partie in der Hand und es versäumt frühzeitig alles klar zu machen.

Schon in der Anfangsphase war zu erkennen, dass sich ein Spiel entwickeln sollte, welches den miserablen Platzverhältnissen angepasst war. Kaum ordentliche Passkombinationen, Ballstafetten Mangelware und ansehnliche Spielzüge fast nur Zufallsprodukte.

In der sechsten Minute kam Sebastian Schnetgökes tiefes Zuspiel jedoch genau auf Tobias Schäfer. Schäfer versuchte den Ball auf dem holprigen Boden kontrolliert zu treffen, doch trotz Verbesserungsmöglichkeiten in der Haltungsnote, landete der Ball im Tor. Die desolate Borussen-Abwehr legte offen, wieso die Münsteraner sich am Ende des Tableaus befinden.

Es sollte auch nur ganze elf Minuten dauern, ehe genau diese Verteidiger dem VfL-Angriff völlig freie Gestaltungsmöglichkeiten ließen. Freistehend und ohne Bedrängnis steckte Labinot Berisha den Ball auf Schnetgöke durch, der den Ball direkt verarbeitete kurz vor der Torauslinie den Ball nach rechts zu Schäfer ab gibt. Dieser bedankt sich mit einem Beinschuss und dem 0:2.

Zwar war das spielerische Niveau zu diesem Zeitpunkt leicht erhöht, doch sollten stetige, lange Befreiungsschläge und zahlreiche Fehlpässe das Spiel deutlich unattraktiver gestalten als es die Tore vermuten ließen. Auch als Schäfer in der 28. Spielminute wieder frei vor dem Tor auftauchte, dieses Mal den Ball aber nicht richtig traf und links vorbei zog.

Im Gegenzug rächte sich diese Fahrlässigkeit. Zunächst erzielten die Borussen in der 33. Minute noch ein Tor aus deutlicher Abseitsstellung, welches nicht gegeben wurde, sieben Minuten später war Torhüter Markus Reher aber chancenlos, als Simon Kusch aus 14 Metern den Ball ins lange Eck hämmerte und den Anschluss erzielte. Sendens Defensive konnte sich in dieser Situation nicht einigen, wer den Ball nun aus der Gefahrenzone befördern sollte, sodass Kusch sich bedankte. Glück hatten die VfLer, als ein Borussen-Stürmer kurz darauf Steffen Nagel überraschte und aus dem Rückraum kommende einfach mal abzog. Der Ball verfehlte sein Ziel knapp. Auf der anderen brachte Carlo Baum in einem Konter den Ball scharf vor das Tor. Tobias Schäfer hätte nur noch einschieben müssen, sein Schuss ging jedoch an den Innenpfosten und von dort Richtung Schlussmann Bils.

Entsprechend bedient war das Trainerduo in der Halbzeitpause. Beide befürchteten, dass sich die Mannschaft um den verdienten Lohn bringen würde. Zudem musste Marcel Berik verletzungsbedingt aus der Partie genommen werden. Für ihn kam Wigor Siquera de Abreu sowie Henning Stemmer, der für Baum in den Sturm ging. Nach gutem Trainingseinsatz sollte Stemmer, eigentlich im defensiven Mittelfeld beheimatet, in der Offensive für Wirbel und anschließend auf seiner Stammposition für mehr Sicherheit sorgen.

Offenbar hatten die Gastgeber aber nun Blut geleckt und witterten die Chance, an diesem Tage mehr als einen Punkt an der Grevingstraße zu halten. In Sachen Einsatz und Kampf standen sich beide Teams im zweiten Spielabschnitt in nichts nach, Münster hatte aber mehr Möglichkeiten.

In der 57. Minute kam eine Flanke von der linken Seite gefährlich in den Strafraum. Den Kopfball konnte Reher aber mühelos entschärfen und hielt den Ball im lockeren Stand noch fest.

Sendens Bemühungen in der Offensive scheiterten zudem meist kläglich. Schüsse aus der Distanz von Schnetgöke und Berning verfehlten ihr Ziel in der Höhe. Schäfers Schuss aus der Drehung hätte Bils beinahe düpiert, doch auch dieser Ball ging einen Meter über das Gehäuse (69.). Zwischenzeitlich sollte es erneut Kusch gelingen, die VfL-Defensive in Verlegenheit zu bringen: Nach einer Ecke konnte kein Verteidiger ernsthaft klären, sodass Borussia den Ball vor dem Tor quer legen konnte. Aus 19 Metern setzte Kusch zum Schuss an und platzierte den Ball oben im linken Winkel – unhaltbar für Reher 65.). Die größte Chance hatte im Gedränge, nach einer Ecke, erneut Schäfer, der den Ball aufs Tor schoss. Bils reagierte mustergültig und konnte den Ball noch von der Linie kratzen (67.).

Geschockt vom Ausgleich agierten die Steverstädter nun meist ängstlich und verloren ungewöhnlich viele Zweikämpfe im Aufbau. Der großgewachsene Reher musste bei vollem Körpereinsatz das Führungs-Gegentor noch aus dem Winkel fischen (70.) und blieb bei Kontern zwei Mal der Sieger, als er dem Ball perfekt entgegen lief (72. und 74.). Der Schock für die Gäste sollte aber nur zwei Minuten später folgen: Uneinig wer den Ball nehmen sollte, nahm sich Borussias Stürmer ein Herz und ging Reher entgegen. Dieser hatte den tickenden Ball an den Händen, wurde aber vom Stürmer mit dem Körper weggestoßen, woraufhin Reher den Ball fallen ließ, Borussia das Tor erzielte. Doch Schiedsrichter Hellwig entschied auf Freistoß für die Sendener (76.).

Mit der 84. Minute kam nun auch noch der reguläre Torhüter Nico Stuhldreier auf dem Feld zum Einsatz. Für Lavdim Berisha eingewechselt und auf die zentrale Mittelfeldposition gestellt, sollte Stuhldreier noch einmal einige Ballkontakte haben. Sein Zuspiel auf Schäfer nutzte dieser im Alleingang, konnte sich im Laufduell eine gute Schussposition erarbeiten, wurde aber beim Schuss geblockt und bekam die Ecke. Erneut zur Ecke geklärt, brachte Stuhldreier den Ball vor das Tor.  Aus dem Rückraum kam Labinot Berisha, der den ersten Abpraller direkt nahm, aber nicht richtig traf (85.).

In der 87 Minute der große Auftritt des Top-Vorbereiters Schnetgöke: Seine perfekte Flanke, fast von der Grundlinie aus, überquerte den Strafraum bis zum zweiten Pfosten, an dem Stemmer passend hereinlief und den Ball perfekt verarbeitete, mit seinem strammen Schuss in die flache Ecke das 2:3 erzielte.

Nach dem Schlusspfiff riesige Erleichterung bei den VfLern und geknickte Stimmung beim Gastgeber, der am Ende, wie die Sendener, alles gegeben hatte um das Spiel für sich zu entscheiden.

Wir haben uns das Leben heute unnötig schwer gemacht. Nach der guten Anfangsphase haben wir uns zu sehr auf das Spiel der Borussen eingelassen. In der zweiten Halbzeit aber Kampfgeist bewiesen, wenn auch durch unser druckvolles Offensivspiel die Defensive stark in Bedrängnis kam. Wir können uns heute wirklich bei Markus Reher bedanken, der überragend gehalten hat.“, resümierte Trainer Christian Arends die umkämpfte Partie.

Mannschaft VfL Senden: Markus Reher – Joshua Kelle, Steffen Nagel, Niko Suerland, Lavdim Berisha (84. Nico Stuhldreier) – Felix Berning, Marcel Berik (46. Wigor Siquera de Abreu), Labinot Berisha, Sebastian Schnetgöke – Tobias Schäfer und Carlo Baum (46. Henning Stemmer).

Tore: 0:1 Tobias Schäfer (7.), 0:2 Tobias Schäfer (16.), 1:2 Simon Kusch (40.), 2:2 Simon Kusch (65.), 2:3 Henning Stemmer (87.).

Beste Spieler: Markus Reher, Sebastian Schnetgöke und Joshua Kelle


8. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SC Münster 08 2:6 (0:2) am 27.11.2011

Sendener Vorstellung reicht nicht aus

Erste halbe Stunde verschlafen

Senden - Nach dem guten Spiel im Pokalfinale patzte der VfL am Sonntag auf eigenem Platz gegen Münster 08. Neben dem schwerwiegenden Ausfall von Markus Warnke (Mittelfußbruch im Pokalfinale) fehlte dem Bezirksligisten mit Wigor Siquera de Abreu, Tim Reismann, Alexander Draese und dem Langzeitverletzten Nick Raedel gleich fünf Feldspieler.

Die Partie begann gleich mit einem Paukenschlag für den VfL. 08 spielte den Ball in die Spitze, doch griff der abseitsstehende Fabian Ebong nicht ins Spiel ein. Der Passgeber lief durch und konnte vor Torhüter Stuhldreier den Ball zu Steffen Koch schieben, der nur noch abstauben musste (5.).

Nervös und mit wenig Spielwitz nach Vorne kamen die Sendener immer wieder unter Druck. Zunächst rettete Stuhldreier mit einer Parade (12.), kurz darauf verfehlte der Schuss das Tor am linken Pfosten nur knapp (18.).

In der 22. Spielminute ein hitziger Moment: Joshua Kelle wurde bei einem Konter zuvor unsanft mit Fußeinsatz und einem unbeabsichtigten Schlag ins Auge gestoppt,  erhielt jedoch keinen Freistoß, da der Schiedsrichter „Ball gespielt“ anzeigte. Noch beeinträchtigt kam Kelle nur langsam wieder ins Spiel, während Tobias Schäfer vom Schiedsrichter Rafael Janik wegen Schiebens in einem Kopfballduell deutlich ermahnt wird. In der Folgeaktion ist es Schäfer selbst, der deutlich vom Gegenspieler mit dem Arm in der Luft weggedrückt wird, jedoch keinen Freistoß bekommt. Den Ballgewinn spielt 08 in die Spitze, wo Mohamed Dergham, auf der Seite von Kelle, zum 0:2 einnetzen kann (23.).

Erst in der Schlussviertelstunde kommen die Gastgeber besser ins Spiel. 08, bis dato klar spielbestimmend, hat Glück, als Felix Stutenkempers Flanke zunächst hinter dem Tor landet (33.), spätestens aber bei seinem Alleingang von der linken Seite in Richtung des herauslaufenden Leon Brouwer. In dieser Situation schießt Stutenkemper den Ball gekonnt am Schlussmann vorbei aufs lange Ecke, der Ball verfehlt den Pfosten aber denkbar knapp (41.).

Nur drei Minuten später wieder Stutenkemper, der auf der linken Seite in Szene gesetzt wird und den Ball mit viel Übersicht in den Rückraum auf Felix Berning legt. Berning tritt an und wird unsanft, aber vor allem ohne den Ball zu spielen, im Strafraum gefoult. Der Pfiff blieb jedoch aus.
Mit gesenkten Köpfen ging es in die Halbzeitpause.

In der Kabine war den Spielern die Enttäuschung anzusehen. Für den zweiten Spielabschnitt versprach die Mannschaft aber noch einmal alles daran zu setzen, sich dem starken Gegner nicht zu ergeben. Doch bereits nach fünf Minuten war der Ärger wieder da:  Ebong bekam das Zuspiel, als einziger Feldspieler im Strafraum stehend, doch wieder kein Pfiff. Stuhldreier griff beherzt ein, konnte den Stürmer aber nur noch mit unfairen Mitteln stoppen und verursachte somit einen Strafstoß, erhielt zudem eine Verwarnung. Aus elf Metern netzte Henry Rosenthal gekonnt ein. Kurz darauf musste Stutenkemper den Platz verletzungsbedingt verlassen und räumte das Feld für Carlo Baum.

Zwölf Minuten dauerte es, da übersah der Schiedsrichter eine Abseitsstellung im Mittelfeld, sodass Miles Geseke der Nutznießer war und sich mit dem 0:4 dafür bedankte. Fast schien es so, als hätte sich der VfL aufgegeben, hielt aber wieder dagegen. Durch die Umstellung auf die Dreierkette stand die Defensive aber noch mehr unter Druck. Einen gut herausgespielten Angriff beendete Ebong mustergültig mit dem 0:5 (67.).

Der aufgerückte Basti Schnetgöke war fünf Minuten später im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einer Ecke ging Schnetgöke zum Kopfball, wurde aber vom Gegenspieler geschoben. Dieser erhielt ebenfalls die Verwarnung und Senden den fälligen Strafstoß, den Tobias Welp klar verwandeln konnte (73). Zwischenzeitlich kamen Henning Stemmer und Labinot Berisha für Joshua Kelle und Tobias Schäfer ins Spiel. Mit dem Treffer war wieder mehr Bewegung in die Partie gekommen. Eine Baum-Flanke von der rechten Seite blieb lange in der Luft, traf letztendlich aber nur die Latte. Am kurzen Pfosten stürmte Welp herein, aber konnte den Ball nicht über die Linie bringen und schoss Brouwer an (77.).

Trotz des ersten VfL-Tores kamen wieder die Gäste zum Zuge. Wieder war es Ebong, der sich mit einem weiteren Treffer in die Torschützenliste eintragen konnte (77.). Aber die Steverstädter gaben sich nicht auf. Erst war es Felix Berning, der ein perfektes Zuspiel in den Raum bekam und völlig frei vor Brouwer Nerven zeigte und diesen anschoss (81.), ehe Labinot Berisha auf der rechten Seite die Chance hatte den herauslaufenden Brouwer zu überspielen, aber auch an dessen Reaktion scheiterte (84.). Für Richard Seel kam Lavdim Berisha in der 82. Minute ins Spiel.

Kurz vor Schluss sollte ein Spielzug aber dennoch erfolgreich sein. Nach Zuspiel von Schnetgöke landete Welps Schuss aus 18 Metern im langen Eck zum 2:6-Endstand.

Schade, dass wir uns in den ersten 30 Minuten so präsentiert haben. Man hat in der Folge gesehen, dass wir auch gegen einen solch starken Gegner gute Chancen bekommen. Wenn dazu noch Fehlentscheidungen dazu beitragen, dass die Motivation verloren geht, ist das natürlich ärgerlich, aber kaum vermeidbar“, äußerte sich Trainer Christian Arends.

Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Steffen Nagel, Niko Suerland, Sebastian Schnetgöke, Richard Seel (Lavdim Berisha) – Felix Berning, Marcel Berik, Joshua Kelle (70. Henning Stemmer), Felix Stutenkemper (52. Carlo Baum) – Tobias Welp und Tobias Schäfer (70. Labinot Berisha)

Tore: 0:1 Steffen Koch (5.), 0:2 Mohamed Dergham (23.), 0:3 Henry Rosenthal (50. Strafstoß), 0:4 Miles Geseke (62.), 0:5 Fabian Ebong (67.), 1:5 Tobias Welp (73. Strafstoß), 1:6 Fabian Ebong (77.) und 2:6 Tobias Welp (89.).

Beste Spieler: -


Kreispokal-Finale SV Herbern - VfL Senden 2:0 (1:0) am 24.11.2011

Starkes Spiel auf Augenhöhe

Klassenunterschied nicht erkennbar / K.O. in der Nachspielzeit

Die beiden Finalmannschaften vor
dem Spiel. 

Foto: (-rau- WN)
Die beiden Finalmannschaften vor
dem Spiel.

Foto: (-rau- WN)

Seppenrade / Senden - Der Seriensieger hat wieder zugeschlagen: Zum vierten Mal in Folge gewannen die A-Junioren des SV Herbern den Fußball-Kreispokal. Im Endspiel in Seppenrade setzte sich der Landesligist am Donnerstagabend mit 2:0 (1:0) gegen den Bezirksligisten VfL Senden durch. 2:0 hatte es auch für den SVH gestanden, als das Finale am vergangenen Samstag nach einer halben Stunde Spielzeit abgebrochen werden musste, weil das Flutlicht in Vinnum ausgegangen war.

Vielleicht hatten die Herberner wegen der schnellen Führung im ersten Endspiel-Versuch das zweite Match auf dem Kunstrasen in Seppenrade zu leicht genommen. In der ersten Halbzeit tat sich der Favorit sehr schwer. Die Sendener standen besser als in Vinnum und waren mindestens gleichwertig. Das Geschehen spielte sich überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Die einzige gute Torchance in den ersten 45 Minuten hatte der VfL, als Stürmer Tobias Welp nach einer Ecke volley zum Schuss kam, der Ball aber von einem Herberner abgeblockt wurde (37.).

Gerade als die Sendener etwas Druck machten, traf der SVH zum 1:0. Nach einem Fehlpass von Welp bei einem Konterversuch spielten die Blau-Gelben schnell über die linke Seite und Nils Haarseim durfte den Ball nach einer Flanke ungehindert über die Linie befördern (43.). Kurz vor dem Pausenpfiff zielte Welp mit einem Kopfball knapp über den SVH-Kasten. Die Führung der Herberner zur Halbzeit war schmeichelhaft.

In den zweiten 45 Minuten war das Pokalspiel weiterhin umkämpft und zerfahren. Tormöglichkeiten blieben Mangelware. Die Herberner erarbeiteten sich ein Übergewicht, trotzdem hatte VfL-Kapitän Sebastian Schnetgöke mit einem Kopfball aus kurzer Distanz die Chance zum 1:1 (80.). Im Gegenzug scheiterte Jannis Pieper am Sendener Keeper Nico Stuhldreier. Als der VfL in der Schlussphase alles nach vorne warf, schloss Pieper, der in der letzten Saison noch beim VfL gekickt hatte, in der Nachspielzeit einen Konter zum 2:0 ab.

Ein dicker Wermutstropfen für den alten und neuen Kreispokalsieger war die Verletzung von Kay Haarseim, der in der 57. Minute vom Platz genommen und später ins Krankenhaus gefahren wurde. SVH-Trainer Werner Bußmann befürchtete den Aufbrauch einer alten Bänderverletzung. Haarseim fällt wohl mehrere Wochen aus.

Bußmann lobte nach dem Schlusspfiff Einstellung und Kampfgeist des Gegners. „Ich hätte lieber am Samstag noch weitergespielt. Das Geschenk der Wiederholung haben die Sendener heute richtig gut angenommen.“ Auch VfL-Coach Christian Arends machte seiner Mannschaft ein großes Kompliment. „Wir sind am Ende nicht für unsere Leistung belohnt worden“, so Arends.

Mannschaft VfL Senden: Stuhldreier - Warnke, Schnetgöke, Suerland, Seel - Nagel, Berning, Kelle, Berik, Stutenkemper - Welp. Ersatz: Lab. Berisha, Lav. Berisha, Baum, Schäfer, Draese, Stemmer und Reher.

Mannschaft SV Herbern: J. Haarseim - Sabe, Posala, Bömelburg, Bröer - Jücker, N. Haarseim, Pinnekämper, Heubrock - Carima, Pieper. Ersatz: Bußmann, Strecke, Pächer, K. Haarseim.

Tore: 1:0 N. Haarseim (43.), 2:0 Pieper (90.+4).

Beste Spieler: Das Team.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - Ralf Aumüller am 25.11..2011


7. Meisterschaftsspiel TSG Dülmen - VfL Senden 3:0 (1:0) am 05.11.2011

"Immer ein Bein dazwischen"

Gut gespielt, trotzdem verloren / VfL scheiterte an Abschlussschwäche.

Dülmen / Senden - Wieder einmal scheiterten die Sendener an der eigenen Chancenverwertung und mussten sich, trotz leichter Überlegenheit, am vergangenen Samstag gegen die TSG Dülmen mit 0:3 geschlagen geben. Die vorgezogene Partie auf dem guten Rasenplatz wurde vom guten Schiedsrichter Philipp Hüwe (DFB-Kader) ordentlich geleitet.

Bereits nach vier Minuten die erste Großchance für den VfL. Felix Stutenkemper spielt einen genialen Pass durch die Abwehr auf den hereinlaufenden Marcel Berik. Aus 17 Metern setzt dieser zum Schuss an, den Dülmens Schlussmann Robin Drees gerade noch über die Latte lenken kann. Nur zwei Minuten später stoppt Stutenkemper den gegnerischen Konter noch in der Dülmener Hälfte. Sein direkter Pass auf Tobias Schäfer bringt diesen in freie Schussposition vor dem Tor. Sein flacher Schuss geht dabei knapp am langen Pfosten vorbei.

Nach zehn Minuten können auch die Gastgeber ihre erste Torchance verbuchen. Nach einem, an der Mittellinie, schnell ausgeführten Freistoß gelangt der Ball über die linke Seite per flachen Pass in den Strafraum. Der TSGler schießt den Ball aus 18 Metern ebenfalls am langen Eck vorbei. Im Gegenzug bringt Sebastian Schnetgöke von der rechten Seite eine hohe Flanke in den Strafraum. Gefährlich nach am Tor senkt sich der Ball, sodass Drees noch eingreifen muss und den Ball über die Latte lenkt. Die folgende Ecke wird erneut zum Eckball geklärt. Beriks Eckball landet genau auf dem hereinlaufenden Schnetgöke, der einen wuchtigen Kopfball Richtung Tor platziert. Doch ein Dülmener Verteidiger kann den Ball per Kopf noch klären (16.).

Zu diesem Zeitpunkt klar überlegen und auch an den Torchancen gemessen das bessere Team, passiert es in der 23. Spielminute. Niko Suerlands harmlosen Rückpass schlug Torhüter Nico Stuhldreier unbedrängt, direkt aus dem Strafraum. Dieser Ball landete im Mittelfeld der TSG, die den direkten Gegenangriff startete. Das passende Zuspiel in die Spitze überraschte die Defensive, sodass sich Jannik Schwack bei seinem Mitspieler bedankte, der ihm den Ball vor Stuhldreier noch einmal quer legte, wodurch er das 1:0 erzielen konnte.

Das Gegentor sollte der starken Offensiv-Leistung des VfL aber keinen Abbruch tun. Nur drei Minuten später die nächste Großchance. Labinot Berisha setzt sich bis zum Strafraum durch bis er unsanft zu Fall gebracht wird. Die fällige Verwarnung blieb jedoch aus. Beriks Freistoß landet gut im langen Eck, wird aber wieder, kurz vor der Linie, noch per Kopf über die Latte geklärt.

Wiederum auf der anderen Seite bekommen die Dülmener einen Freistoß im zentralen Mittelfeld zugesprochen. Der lange Ball gelant bis zum Torraum, wo sich Stuhldreier verschätzt und der Ball vom TSG-Stürmer per Kopf an den Pfosten springt. Der folgende Nachschuss endet mit einem Abseitspfiff (32.).

Kurz vor der Pause eine unverständliche Szene. Die Abwehrreihe der Gäste war bis zur Mittellinie aufgerückt. 6 Spieler der TSG standen deutlich im Abseits, doch Schiedsrichter Hüwe erkannte einen Spieler, der tiefer, aber dennoch im Abseits stand, nicht. Der Konter mit fünf Spielern gegen nur noch zwei Sendener Verteidiger, während der Rest der Mannschaft zurücktrabend offenbar auf das Ergebnis des Angriffs wartete, fand bei Schnetgöke mit beherztem Einsatz ein Ende. Der schnelle Konter über Felix Berning auf Stutenkemper, der sich auf der linken Bahn bis 20 Meter vor das Tor durchsetze, brachte dieser scharf vor das Tor. Tobias Welp und Schäfer liefen perfekt rein, doch wieder war ein Dülmener Fuß noch knapp dazwischen (44.). Über den fehlenden Abseitspfiff beschwerte sich Kapitän Patrick Beseler so lautstark, dass er nach der Verwarnung noch eine Zeitstrafe bekam.

Im zweiten Spielabschnitt machten die Steverstädter, noch gegen zehn Dülmener, gleich mächtig Druck. Für Labinot Berisha kam Leon Rave, der Steffen Nagel ins Mittelfeld vorschob, während Berik die zentrale Position einnahm. Die erste Torchance sprang aber erst in der 53. Minute heraus. Suerland war mit aufgerückt und versuchte sich halblinks aus 19 Metern. Wieder war ein Verteidiger dazwischen, sodass der Ball in den Rückraum zu Welp sprang. Doch auch dessen Schuss wurde wieder geblockt.

Sechs Minuten vergingen ehe Berik eine gute Flanke von links hereinbrachte. Am langen Pfosten wartete Nagel und entschied sich für einen Kopfball aus kurzer Distanz, der nur knapp den rechten Pfosten verfehlte. Auch weitere sieben Minuten später sollte es nicht reichen: Stutenkempers Flanke zunächst unterbunden, kam der Ball zu Berik, der einen Schuss aus 19 Metern versuchte und knapp rechts vorbei schoss. In der 68. Minute musste Markus Warnke verletzungsbedingt den Platz verlassen. Für ihn kam Lavdim Berisha in die Partie und tauschte mit Nagel wieder die Position.

Bis zur 77. Spielminute machte der VfL weiter das Spiel und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen. Ein Stellungsfehler machte es der TSG letztlich aber sehr einfach. Mit zwei Angreifern startete der Angriff an der Mittellinie, da Leon Rave nicht schnell genug herausgerückt war. Kevin Engbers setzte den Nadelstich und überlupfte Stuhldreier, nachdem Suerland mit einer Grätsche erst geklärt, aber nicht schnell genug wieder an den Ball kam. Mit dem Gegentor kamen gleich zwei frische Stürmer: Wigor Siquera de Abreu und Tim Reismann ersetzten Stutenkemper und Schäffer.

Trotz Umstellung auf eine Dreierkette und Schnetgökes offensivem Einsatz sprang nichts Zählbares mehr heraus. In der Schlussminute musste Stuhldreier, nach dem Querpass auf Engbers, auch noch das 3:0 hinnehmen.

Sicher sind wir nach dieser Partie enttäuscht. Wir waren rund 70 Minuten das bessere Team und haben uns deutlich mehr Torchancen erspielt. Gerade im Aufbauspiel haben wir Dülmen genau richtig unter Druck gesetzt und zahlreiche Bälle direkt zurückerobert. Am Ende sind wir wieder einmal an unserer Chancenverwertung gescheitert“, war Trainer Christian Arends vom Ergebnis enttäuscht. Herbert Heitkötter sah dies ähnlich: „Bis zum Strafraum haben wir ein perfektes Kombinationsspiel auf den Platz gezaubert, doch beim Abschluss war immer wieder irgendein Dülmener Körperteil im Weg. Schade, denn drei Punkte wären für uns verdient gewesen.

Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Markus Warnke (68. Lavdim Berisha), Niko Suerland, Sebastian Schnetgöke, Steffen Nagel – Marcel Berik, Labinot Berisha (46. Leon Rave), Felix Berning, Felix Stutenkemper (77. Wigor Siquera de Abreu) – Tobias Welp und Tobias Schäfer (77. Tim Reismann).

Tore: 1:0 Jannik Schwack (23., Rechtsschuss), 2:0, 3:0 Kevin Engbers (77., 90, Rechtsschuss).

Beste Spieler: Niko Suerland, Basti Schnetgöke und Felix Berning.

Besondere Vorkommnisse: Zeitstrafe für Patrick Beseler (44. TSG / Meckern)


Kreispokal Halbfinale GS Cappenberg - VfL Senden 2:5 (1:0) am 30.10.2011

Finale erreicht

"Schwere Geburt" in Cappenberg / Drei Joker-Tore führen Senden zum deutlichen Sieg

Cappenberg / Senden - 2:5 gewann der VfL das Pokal-Halbfinale in Cappenberg. So deutlich wie das Endergebnis liest sich der Spielverlauf aber nicht. Gleich zwei Mal gerieten die Bezirksliga-Kicker in den Rückstand und konnten zahlreiche Möglichkeiten nicht nutzen.  

Gerade waren wenige Sekunden gespielt, da wäre Tobias Welp der perfekte Start beinahe gelungen. Auf der linken Bahn setzte sich der Stürmer durch und konnte seinen Schuss nur knapp neben das Tor setzen. Bereits nach den ersten zehn Minuten wurde die Feldüberlegenheit deutlich. Mit nahezu 70% Ballbesitz diktierten die VfLer dem GSC ihr Spiel auf. Nach einem Foulspiel 25 Meter halbrechts vor dem Tor versuchte Marcel Berik sein Glück und wollten den Ball gegen den kleinen Torhüter hoch unter die Latte setzen. 1 Meter zu hoch bedeutete Abstoß (10.). Den folgenden Freistoß in der 18. Minute legte sich zentral Basti Schnetgöke zurecht. Sein direkter Schuss aus 30 Metern ging deutlich über die Querlatte.

Immer wieder agierten die Sendener, Cappenberg hielt stets gut dagegen und verlangten den Gästen in den Zweikämpfen alles ab. Erst in der 28. Spielminute bekam B-Jugend-Leihgabe Jan Reickert den Ball in zentraler Position und war plötzlich völlig frei vor Schlussmann Andreas Reuter. Im Eins gegen Eins wollte Reickert es zu schön machen und nutzte die gute Möglichkeit nicht zum Führungstreffer. Nur eine Minute später ein ähnliches Bild: Niko Suerland rückte mit in die Offensive auf und setzt sich mit einem Solo gegen Drei durch. Vor Reuter aber versagen ihm die Nerven. Sein Schuss direkt auf den Mann kann Reuter im Nachfassen festhalten.

Auch in der 31. Minute wieder kein Torerfolg: Labinot Berisha setzt sich auf der linken Seite gut durch und  legt den Ball mustergültig zurück. Welp nimmt aus dem Rückraum Maß., aber auch sein Schuss landet genau beim Schlussmann, der den Ball im Nachfassen sichern kann.

Egal was die Sendener versuchten, offenbar sollte der Ball nicht ins Tor gehen. Alle Bemühungen und die Überlegenheit auf dem Feld nutzten nichts. Immer wieder wurde der Ball vor allem über Felix Stutenkemper nach vorne getrieben. Im Doppelpass mit Suerland ergab sich die nächste Chance. Der Außenverteidiger bringt den Ball in flach in den Rückraum, wo Reickert völlig ungedeckt an den Ball kommt, Zeit zum Kontrollieren hat, aber den Schuss deutlich am langen Pfosten vorbei zieht (37.).

Bis dato konnte Cappenberg keine echte Torchance herausspielen, was ein großer Verdienst der Viererkette um Schnetgöke, Leon Rave, Markus Warnke und Suerland war. Lediglich einen Konter setzte Cappenberg durch, doch Torhüter Markus Reher war am äußeren Rand des Strafraums zur Stelle und holt den Ball kompromisslos von Abiola Farindes Beinen. Von dort landete das Leder wieder bei einem GSCler, doch Reher klärte den Ball mit einer astreinen Grätsche ins Seitenaus.

Doch wie es so oft ist, wenn man das Spiel bestimmt und nicht zum ersten Treffer kommt, waren auf einmal die Cappenberger da. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld ließ die Defensive den Angreifern zu viel Zeit und Platz und störte nicht entscheidend.Eine knappe Abseitsstellung konnte der souveräne Schiedsrichter Thorsten Stein nicht ausmachen, sodass Farinde profitierte und alleine auf Torhüter Reher zuging. Farinde ließ dem Schlussmann keine Chance und markierte den überraschenden Führungstreffer (40.). Nach dem Treffer geschockt hätte Cappenberg die Führung beinahe noch ausbauen können.  Farinde deutlich im Abseits, doch Benedikt Stiens noch knapp vor der Sendener Abwehr, wurde nach dem tödlichen Pass in die Schnittstelle mit dem Abseitspfiff gestoppt (42.).

Das Chancenverhältnis zur Halbzeit liest sich mit 1:11 für die Sendener sehr deutlich, das Tor verbuchten aber die Gastgeber für sich. Im zweiten Durchgang nahmen sich die Sendener vor Ihre Überlegenheit endlich in Tore umzumünzen. Mit mehreren taktischen Umstellungen und dem Wechsel von Joshua Kelle für den bis dahin gut agierenden Lavdim Berisha, sollte mehr Druck gemacht werden.

Wieder nur eine Minute gespielt, schon die erste Chance. Welp verlängerte einen hohen Ball per Kopf auf Stutenkemper. Der Blondschopf brachte den Ball unter Kontrolle und gab einen guten Schuss aus 16 Metern ab. Nur knapp verfehlte der Ball sein Ziel am langen Pfosten.

Die anfängliche Agilität verflachte in den Folgeminuten immer mehr. Erst wieder Stutenkemper versuchte sich, nach gescheiterten Klärungsversuchen, vor dem Strafraum mit einem Schuss aus 25 Metern, der für Reuter aber keine Probleme darstellte (54.). Wieder eine Minute später setzt Suerland Welp in Szene. Sein guter Linksschuss ging denkbar knapp über die Latte. Auch Berishas Zuspiel auf Welp wurde, nach dessen Schuss, nicht mit dem Ausgleich belohnt (58.).

In der 62. Minute klappte es endlich. Nach Foulspiel gegen Warnke brachte Schnetgöke den Ball von rechts als Flanke in den Strafraum. Berisha hatte das beste Timing und erzielte per Kopf den 1:1-Ausgleichstreffer. Mit dem folgenden Jubel und dem Trikotausziehen kassierte der Stürmer noch die überflüssige Gelbe Karte.

Der Ausgleich hielt aber nur zehn Minuten. Nach einem Angriff lief der VfL in den Konter. Ein langer Ball auf Farinde forderte Schnetgöke und Rave. Bis in den Strafraum setzte beide den Stürmer unter Druck, konnten den Ball aber nicht gewinnen. Farinde sah Benedikt Stiens, der völlig blank vor dem Tor stand und legte den Ball quer. Der Stürmer musste den Ball aus kurzer Distanz nur noch rein schießen. Beinahe hätte Reher diesen Ball aber noch gehabt. Zuvor kam Torhüter Nico Stuhldreier für Berisha auf dem Feld in die Partie.

Fast sah es nun so aus, als sollten die GSCler die große Überraschung schaffen. Zunehmend nervös wurden auch die Trainer an der Seitenlinie. Doch statt nun mit Mann und Maus zu verteidigen wollte Cappenberg nachlegen. Für den VfLer boten sich wieder mehr Räume. Wieder Stutenkemper brachte den Ball auf den langen Pfosten. Der eingewechselte Tobias Schäfer (58. Für Marcel Berik)hätte besser den Kopf genommen, versuchte sich aber mit dem langen Bein und verpasste knapp (73.). Zwei Minuten später wird Reickert 27 Meter vor dem Tor gefoult. Welp läuft zum Freistoß an und bringt diesen exakt um die Mauer herum, aber wieder kein Problem für Reuter.

Ab der 80. Minute sollte es dann ganz schnell gehen: Warnke setzt sich auf rechts durch und spielt den Ball in den Rückraum. Reickert passt den richtigen Moment ab und grätscht in den Ball hinein. Sein unhaltbarer Schuss landet zum 2:2 im Tor. Nur zwei Minuten später rauscht GSC-Keeper Reuter am hohen Ball vorbei, beschwert sich über ein angebliches Foulspiel, während Schäfer die gescheiterten Klärungsversuche ausnutzt und die erstmalige Führung markiert. Keine fünf Minuten später klären die Hausherren die erste Ecke noch mit dem Kopf. Stuhldreier bringt von der linken Seite den zweiten Eckball auf den kurzen Pfosten. Zunächst hält Reuter den Ball, lässt ihn aber auf seinen Fuß fallen, sodass ihm der Ball durch die Beine über die Torlinie kullert. Mit dem Tor kam Tim Reismann für Tobias Welp in die Partie.

Den Schlusspunkt setzte Kelle mit einem starken Solo gegen Vier. Von der rechten Seite aus umkurvte er diagonal die gesamte Defensive und tauchte frei vor Reuter auf. Überlegen setzte er den Schuss ins lange Eck zum fünften Treffer (90+2).

Letztendlich haben wir, bis auf den Torabschluss, eine bezirksligareife Leistung gezeigt. Nahezu 70% Ballbesitz und ein Chancenverhältnis von 2 zu 23 sind mehr als deutlich, zeigen aber auch, dass wir uns im Abschluss noch erheblich bessern müssen. Cappenberg hat sich auf jeden Fall als starke Truppe erwiesen und uns lange Zeit geärgert.“, freut sich Trainer Christian Arends über den Sieg. Auch Herbert Heitkötter freute sich über die fünf Treffer: „Weniger Dramatik im Pokal würde uns Trainern auch mal gut tun. Jetzt freuen wir uns zusammen auf das Finale gegen Herbern.“, blickt der Übungsleiter auf den 19. November in Vinnum.

Mannschaft VfL Senden: Markus Reher – Markus Warnke, Sebastian Schnetgöke, Leon Rave, Niko Suerland – Marcel Berik (56. Tobias Schäfer), Lavdim Berisha (Joshua Kelle),  Jan Reickert, Felix Stutenkemper – Tobias Welp (86. Tim Reismann) und Labinot Berisha (71. Nico Stuhldreier).

Tore: 1:0 Abiola Farinde (40., Rechtsschuss), 1:1 Labinot Berisha (62.), Kopfball, 2:1 Benedikt Stiens (72. Rechtsschuss), 2:2 Jan Reickert (80., Rechtsschuss), 2:3 Tobias Schäfer (82., Rechtsschuss), 2:4 Nico Stuhldreier (87., Eckstoß), 2:5 Joshua Kelle (90+2, Rechtsschuss).

Bester Spieler: Felix Stutenkemper, Niko Suerland / Abiola Farinde, Benedikt Stiens

BV: Zeitstrafe gegen Abiola Farinde (88.) nach Unsportlichkeit


6. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Eintracht Ahaus 3:2 (2:0) am 23.10.2011

3:2 gegen Ahaus bedeuten den 6. Platz

Arends: "Wir hätten zur Halbzeit mit 5 Toren führen müssen" / Berik mit Tor und Vorlage

Senden - Verdient, aber am Ende noch gezittert. Mit 3:2 (2:0) besiegte der VfL am Sonntag die Eintracht aus Ahaus. Dabei hätten die Sendener nach der ersten Halbzeit schon mit 5:0 führen müssen, konnten sich aber am Ende glücklich schätzen, dass es beim knappen 3:2 blieb.

In der ersten Halbzeit begannen die Gastgeber gleich drückend. Die Partie spielte sich fast nur in der Gäste-Hälfte ab. Zwingende Torchancen sprangen dabei aber noch nicht heraus. In der zehnten Minute gleich doppeltes Glück für den VfL: Nach einer Ecke konterte Ahaus schnell. Der rot-weiße Stürmer setzte sich durch und legte sich den Ball zu weit vor. Torhüter Markus Reher zögerte zu lange, entschied sich aber doch noch herauszulaufen. Außerhalb des Strafraums, 22 Meter vor dem Tor, grätschte er Richtung Ball, erwischte aber nur noch den Gegenspieler. Gespannt blickten alle auf Schiedsrichter Klaus Schilling, der die Nähe der Sendener Verteidiger erkannte und folgerichtig lediglich die Verwarnung zeigte. „Es gibt Scheidsrichter, die hätten dort einen Platzverweis ausgesprochen, aber die Nähe der Verteidiger und eben der Angriff Richtung Ball sind Grund genug für eine Verwarnung“, kommentiert Trainer Christian Arends die Szene, die seine Gegenüber deutlich härter einschätzten.

Offenbar wachgerüttelt durch den Angriff kam nun mehr Bewegung in die Angriffsaktionen. Joshua Kelle scheiterte nach einem schönen Solo auf der Außenbahn noch mit seiner Hereingabe (14.), doch nach 25 Minuten war es endlich so weit: Tobias Schäfer wurde 19 Meter zentral vor dem Tor gefoult. Marcel Berik nahm Maß und schoss den Ball rechts an der Mauer vorbei. Sein eher schwacher Freistoß schien für Ahaus Schlussmann Chmieleck aber die größte Herausforderung zu sein. Unbeholfen ließ er den Ball genau durch die Arme gleiten. Von diesem Zeitpunkt an schossen sich die Sendener in einen regelrechten Tor-Wahn. Wieder Schäfer (32.) und Kelle (36.) hatten gute Chancen, scheiterten aber an sich selbst oder dem Torwart. Das 2:0 markierte Schäfer in der 42. Spielminute. Nach Zuspiel von Felix Stutenkemper konnte der Stürmer den Ball aus 15 Metern hoch im rechten Eck versenken. Zwei weitere Chancen (43. und 45.) vergab er allerdings in der Folge – eine 5:0-Führung wäre zu diesem Zeitpunkt sicherlich verdient gewesen.

Ohne Wechsel kamen die Gastgeber aus der Pause, präsentierten sich aber wie ausgewechselt. Ahaus spielte aggressiver und stellte Senden früher zu, die phasenweise zu weit aufrückten.  Doch agierte die Defensive wesentlich nervöser als im ersten Spielabschnitt. Um im Angriff wieder für mehr Druck zu sorgen kamen in der 60. Minute Carlo Baum und Alexander Draese für Tobias Schäfer und Joshua Kelle. Baum hatte gleich die erste Szene, in der er sich gegen zwei Spieler durchsetzte und auf Berik spielte. Der gute Angriff wurde letztendlich aber noch vor dem Strafraum gestoppt.Fünf Minuten später musste Kapitän Sebastian Schnetgöke wegen krankheitsbedingt das Spielfeld verlassen. Für ihn kam Lavdim Berisha in die Partie, der Felix Berning in die Viererkette beorderte. Dieser Umstand sorgte umso mehr dafür, dass Ahaus besser ins Spiel kam.

In der 69. Minute markierte Mark Sander, nach einem Solo über Links im Eins gegen Eins mit Reher das 2:1. Plötzlich keimte bei den Gästen wieder Hoffnung auf hier doch noch etwas mitnehmen zu können. Wer jetzt eine deutliche Reaktion erwartet hätte, wurde teilweise enttäuscht. Lediglich Carlo Baum zeigte seine Joker-Qualitäten. Nach einem Freistoß von Berik, der als schöne Flanke hereinkam, nickte Baum gegen die Laufrichtung des Torhürters zum 3:1 ein (77.) In der nächsten Szene konnte sich erneut Baum zentral durchsetzen und den Ball knapp über den herausstürmenden Chmieleck spielen. Das Tor wurde aber wegen einer sehr knappen Abseitsentscheidung nicht gegeben. (81.) Es blieb weiter Hoffnung für die Eintracht.  In der Zwischenzeit ersetzte Wigor Siquera de Abreu Torschütze und Vorbereiter Berik (80.). Bei einem Konter traf Ahaus nur den Innenpfosten (84.) und bemühte sich weiter um den Anschlusstreffer.

Als sich keiner für Sander zuständig fühlte, konnte sich dieser in den Strafraum bewegen und wurde durch Markus Warnke unsanft zu Fall gebracht. Korrekterweise entschied Schilling auf Strafstoß. Hilmi Demirbas trat zum Duell gegen Reher an und blieb knapper Sieger als Reher den Ball nur mit den Fingerspitzen berühren konnte (88.). Statt jetzt für Entlastung nach Vorne zu sorgen agierten die Steverstädter mit Rückpässen und brachten sich selbst in Gefahr. In der Schlussminute bekam Sander den Ball völlig freistehenden auf der linken Seite. Wieder setzte er sich bis in den Strafraum durch, Reher machte die Ecke aber so gut zu, dass der Schuss nur knapp am rechten Pfosten vorbei ging. Nach dem Abstoß erfolgte der erlösende Schlusspfiff.

Eigentlich war die Messe zur Halbzeit schon gelesen. Wieso wir danach so nervös agierten, kann nicht nachvollziehen. Normalerweise steigern wir uns im zweiten Spielabschnitt deutlich, heute konnten wir froh sein am Ende nicht noch den Ausgleich zu kassieren.“, freute sich Arends über die drei Punkte. „Wenn wir konsequent unser Spiel durchziehen, wäre es hier gar nicht so knapp gelaufen, aber am Ende haben wir drei Punkte geholt und arbeiten weiter an der Kontinuität.“, ergänzte Co-Trainer Herbert Heitkötter.

Mannschaft VfL Senden: Markus Reher – Sebastian Schnetgöke (65. Lavdim Berisha), Niko Suerland, Markus Warnke, Steffen Nagel – Felix Berning, Marcel Berik (80. Wigor Siquera de Abreu), Labinot Berisha, Felix Stutenkemper – Tobias Schäfer (60. Carlo Baum) und Joshua Kelle (60. Alexander Draese).

Tore: 1:0 Marcel Berik (25.), 2:0 Tobias Schäfer (42.), 2:1 Mark Sander (69.), 3:1 Carlo Baum (77.), 3:2 Hilmi Demirbas (88., FE).

Beste Spieler: Niko Suerland, Marcel Berik.

BV: Strafstoß zum 2:3 für Ahaus in der 88. Minute.


5. Meisterschaftsspiel SV Schermbeck - VfL Senden 7:3 (3:3) am 16.10.2011

 

 

Senden - Bericht folgt nach dem Spruchkammer-Urteil


4. Meisterschaftsspiel VfL Senden - TuS Hiltrup 0:4 (0:3) am 09.10.2011

Deutliche 0:4-Schlappe gegen Hiltrup

Senden mit zwei Gesichtern / Desolate Chancenverwertung

Senden - Der VfL bleibt im vierten Spiel wieder hinter den Erwartungen zurück. Trotz starker zweiter Halbzeit mit Feld- und Chancenüberlegenheit  konnte die Truppe von Christian Arends und Herbert Heitkötter die Partie nach dem 0:3-Pausenstand nicht mehr drehen und kassierte am Ende noch das 0:4.

Dabei hatte sich die Mannschaft vor dem Spiel einiges vorgenommen. Es war ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten, wobei sich in den ersten 25 Minuten alles andere auf dem Platz zeigte.

Bereits nach acht Minuten war es so weit: Der erstmalig spielberechtigte Kevin Wolf konnte einen Abpraller nutzen und setzte sich gegen die VfL-Defensive durch. Sein Schuss aus 14 Metern landete unhaltbar in den Maschen. Aber es sollte nur zwei Minuten dauern, da profitierte Jan Kniesel von einem erneuten Fehler der Gastgeber. Torhüter Markus Reher wollte einen Rückpass lang schlagen, traf den Ball aber so unglücklich, dass sein flacher Schuss genau vor Kniesels Füße kam. Dieser ließ den Schlussmann im eins gegen Eins aussteigen und markierte das 2:0.

Die völlig verunsicherten VfLer agierten zunehmend nervös und brachten Hiltrup zunehmend mehr ins Spiel. Fehlpässe häuften sich. Spannung gab es bei einem Rückpass durch Niko Suerland. Sein hoher Ball kam in Höhe des Torraums hinunter. Reher konnte sich nicht für Kopf oder die Hände entscheiden und reagierte reflexartig mit den Händen. Den Ball leitete er dadurch an den rechten Pfosten, der Pfiff von Schiedsrichter Thomas Flissi

kowski folgte. Den indirekten Freistoß von der Torraumlinie konnten Hiltruper aber nicht versenken (15.).

Kaum zur Ruhe gekommen, wieder ein Angriff der Gäste. Sebastian Hübener nutzte einen Konter und ging auf das Tor zu. Reher zögerte zu lange, stürmte anschließend heraus, sodass Hübener erst noch zur Grundlinie gedrängt wurde. Reher parierte, ehe Hübener den Ball aus spitzem Winkel lang in den Torraum flankte, sich dieser Ball aber im langen Eck senkte und das dritte Tor markierte (23.).

Senden setzte nun mehr in den Zweikämpfen entgegen, kam aber durch ungestüme Aktionen nicht weiter. Lavdim Berisha kassierte für ein übermütiges Einsteigen die Gelbe Karte (29.) und durfte nach einem Handgemenge mit Hübener  (Gelb) den Platz für fünf Minuten verpassen (35.). Folgend kam Berisha nach dieser unnötigen Aktion nicht mehr auf den Platz, Steffen Nagel ersetzte ihn (41.).

Wieder einmal gingen die Sendener hochmotiviert aus der Kabine und zeigten auf dem Platz eine völlig veränderte Mannschaft, die personell aber nur auf einer Position umbesetzt wurde: Tobias Welp kam für Carlo Baum. Bereits nach wenigen Minuten begann die Chancenmaschinerie auf Hochtouren zu laufen. Doch weder Felix Stutenkemper, Felix Berning, Sebastian Schnetgöke noch Welp konnten ihre zahlreichen Möglichkeiten nutzen. Immer wieder kam Hiltrups Abwehr ins Schwimmen und musste sich guter Kombinationen geschlagen geben.

In der 63. Minute sollte Joshua Kelle, der für Tobias Schäfer kam, noch einmal Druck machen. Der quirlige Flügelflitzer sorgte gleich nach wenigen Minuten mit einer guten Kombination mit Nagel, welcher den Ball in den Rückraum legte. Wieder aber verfehlte der gute Schuss das Tor knapp (68.). Auf der anderen Seite kam Hiltrup durch Jonas Allmich zu einem guten Konter. Reher war aber Herr der Lage und konnte den Stürmer 15 Meter vor dem Tor am Abschluss hindern (70.).

17 Minuten vor dem Schlusspfiff verließ der verausgabte Stutenkemper den Platz für Labinot Berisha, der noch einmal frischen Wind in die Partie bringen sollte. Dass es in der verbleibenden Viertelstunde mit einem, auf Grund der Chancen, verdienten Ausgleich noch etwas werden würde, schien aber fast unmöglich. Trotzdem steckte der VfL nicht auf und versuchte sich immer wieder. Ein Distanzschuss von Welp verfehlte aber deutlich sein Ziel (78.).

Vier Minuten vor Schluss versetzte Jens Klatt dem Gastgeber noch den endgültigen Todesstoß. Mit einem starken Solo von der Mittellinie aus krönte der Hiltruper seinen Angriff, nach vorheriger Torwart-Abwehr.

Letztendlich haben wir das Spiel in den ersten 25 Minuten verpennt. Ich kann mir nicht erklären, wieso wir immer die Anfangsphase verschlafen und nach dem Seitenwechsel so stark zurückkommen können. Zwar fehlte uns auch das Glück im Abschluss, aber darauf lässt sich aufbauen Wir werden jetzt an der Konstanz feilen und vielleicht auch Änderungen an der Spiel-Vorbereitung vornehmen.“, äußerte sich Arends nach der Partie.

Mannschaft VfL Senden: Markus Reher – Richard Seel, Niko Suerland, Sebastian Schnetgöke, Markus Warnke – Felix Berning, Marcel Berik, Lavdim Berisha (41. Steffen Nagel), Felix Stutenkemper (73. Labinot Berisha) – Tobias Schäfer (63. Joshua Kelle) und Carlo Baum (46. Tobias Welp).

Tore: 0:1 Kevin Wolf (8.), 0:2 Jan Kniesel (10.), 0:3 Sebastian Hübener (23.) und 0:4 Jens Klatt (86.).

Beste Spieler: Felix Berning, Felix Stutenkemper.

Besondere Vorkommnisse: Zeitstrafe gegen Lavdim Berisha (35.).


3. Meisterschaftsspiel SG Telgte - VfL Senden 1:2 (1:1) am 02.10.2011

Gutes Spiel beschert Auswärts-Dreier

Nagel und Stutenkemper treffen / Tabellenführer am Sonntag in Senden

Artistisch: Telgtes Raphael Quenkert
mit vollem Körpereinsatz gegen 
Wigor Siquera de Abreu. 

Fotos: (Christian Arends) .
Artistisch: Telgtes Raphael Quenkert
mit vollem Körpereinsatz gegen
Wigor Siquera de Abreu.

Fotos: (Christian Arends)


Telgte / Senden - In einer guten Partie machte es der VfL den Gastgebern am Sonntag im Telgter TAKKO-Stadion besonders schwer und gewann verdient mit 2:1. Senden investierte über die gesamte Spielzeit mehr und zeigte leichtes Übergewicht. Krankheitsbedingt fiel Tobias Welp kurzfristig aus, dafür rückte Wigor Siquera de Abreu nach.

Die Gäste gingen zurückhaltend in die Partie und wollten die SG zunächst kommen lassen. Nach einem Fehlpass hätte sich Marcel Berik aber bereits in der ersten Minute Richtung Strafraum durchsetzen können, wurde aber 28 Meter vor dem Tor unglücklich gefoult, sodass er den Platz für eine Behandlung kurzzeitig verlassen musste. Den folgenden Freistoß setzte Felix Berning weit über das Tor.

Das Kräfteverhältnis zeigte sich in der Anfangsphase deutlich. Felix Stutenkemper setzte aus halblinker Position  einen flachen Schuss auf das lange Ecke an, Torhüter Marco Herstelle kam noch mit den Fingerspitzen heran und wehrte zur Ecke ab (9.).

Keine fünf Minuten später hatte Tobias Schäfer die Chance des Spiels. Völlig frei kam er 20 Meter vor dem Tor in Ballbesitz und ging auf Herstelle zu. Aus 14 Metern setzte der Stürmer mit dem schwachen Fuß an und vergab diese Möglichkeit ebenso. Telgte hingegen versuchte sich über Konter, lief aber mehrfach in die Abseitsfalle der Sendener.

Richard Seel blieb meist abgeklärt 
und gewann nahezu 80% seiner 
Zweikämpfe. .
Richard Seel blieb meist abgeklärt und gewann nahezu 80% seiner
Zweikämpfe.


Ein weiterer Angriff über Berning und Steffen Nagel auf der rechten Seite sollte im Zusammenspiel mit Carlo Baum zu einer Abseitsentscheidung führen. Telgte führte schnell aus, konterte über die linke Seite und setzte Admir Krasniqi vor dem Tor in Szene. Der Stürmer bedankte sich und netzte aus sieben Metern ein (22.).

Als Reaktion machte Senden nun wieder mehr Druck und kam insbesondere über Berik, Berning und Stutenkemper mehrfach gut vor das SG-Tor. Eine Hereingabe, nach starkem Zweikampfverhalten, brachte Stutenkemper flach. Im Getümmel setzte sich Steffen Nagel durch und konnte den Ausgleich am zweiten Pfosten erzielen (33.).

Doch brachte der Ausgleich nicht das nötige Selbstvertrauen in der Defensive. Nach einem Rückpass von Richard Seel auf Niko Suerland konnte dieser den Ball nicht kontrollieren, sodass Krasniqi sich durchsetzte. Sein Schuss aus 18 Metern konnte Schlussmann Nico Stuhldreier parieren (36.). Auch Maximilian Brüning scheiterte, nach einem Fehlpass, an seinem Abschluss und setzte den Schuss aus 16 Metern am linken Pfosten vorbei  (40.), sodass es mit dem 1:1 in die Halbzeitpause ging.

Labinot Berisha macht noch einmal
Druck nach seiner Einwechselung,
blieb aber torlos.
Labinot Berisha macht noch einmal
Druck nach seiner Einwechselung,
blieb aber torlos.


Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Telgter wieder angriffslustiger und störten früh im Aufbauspiel des VfL. Unbeirrt davon konnten die Steverstädter ihr Spiel aufziehen und kamen zu einigen guten Chancen: Erst Schäfer aus 19 Metern gegen das Außennetz (50.), danach Berning mit einer Direktabnahme nach einem Abpraller (58.), den Herstelle durch die mittige Platzierung gut abwehren konnte.

In der 68. Spielminute kam Joshua Kelle für den bis dahin starken Nagel in die Partie. Auf der rechten Außenbahn legte Kelle gleich los und konnte, nach Doppel mit Baum, den Ball gut vor das Tor bringen. In der Mitte jedoch gab es keinen Abnehmer (72.). Doch nur drei Minuten später war es so weit: Kelle kann den Ball auf der rechten Seite kontrollieren und bringt eine scharfe Flanke in den Strafraum. Stutenkempers löst sich perfekt von seinem Gegenspieler, der in dieser Situation nicht gut aussieht, und köpft den Ball unhaltbar zum 2:1 ein (75.). Zuvor löste Labinot Berisha Schäfer im Angriff ab. Das Wechselkontingent fand seine Ausschöpfung in der 78. Minute, als Lavdim Berisha (für Berik) und Wigor Siquera de Abreu (für Baum) auf das Spielfeld kamen.

Eine letzte, spannende Situation gab es in der Schlussminute: Yannic Tewes setzte sich links durch und konnte auch noch Stuhldreier aussteigen lassen. Dabei kam er der Außenlinie zu nah, sodass Schiedsrichter Andreas Baune auf Abstoß erkannte, während Tewes den vermeintlichen Ausgleich erzielte.

„Am Ende war es ein verdienter Sieg. Wir haben insgesamt mehr investiert und trotz unserer Probleme auf Rasen eine gute Partie gezeigt. Sicher hatten wir am Ende Glück nicht den Ausgleich zu kassieren, aber im Fußball steht Fortuna manchmal auch auf unserer Seite. Gegen Tabellenführer Hiltrup müssen wir Sonntag noch einmal ein paar Schüppen nachlegen“, freute sich Trainer Christian Arends über eine ordentliche Partie mit Steigerungspotential.

Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Markus Warnke, Sebastian Schnetgöke, Nico Suerland, Richard Seel – Felix Stutenkemper, Marcel Berik (78. Lavdim Berisha), Felix Berning, Steffen Nagel (68. Joshua Kelle) – Carlo Baum (78. Wigor Siquera de Abreu) und Tobias Schäfer (73. Labinot Berisha).

Tore: 1:0 Admir Krasniqi (22.), 1:1 Steffen Nagel (33.) und 1:2 Felix Stutenkemper (75.).

Beste Spieler: Felix Stutenkemper, Markus Warnke


Kreispokal-Viertelfinale Westfalia Wethmar - VfL Senden 3:4 (3:1) am 27.09.2011

Ein gutes Pferd...

Nach schwacher Halbzeit doch noch die Kurve gekriegt

Wethmar / Senden - Das hatte sich der VfL ganz anders vorgestellt: Im Kreispokal-Viertelfinale erkämpften sich die Sendener ein mühsames 4:3 gegen A-Ligisten Westfalia Wethmar. Dabei zeigten sich die Gäste mit  zwei Gesichtern und konnte sich auf Grund der zweiten Halbzeit das Weiterkommen sichern.

Anfangs schien sich die Favoritenrolle des Bezirksligisten zu bestätigen. Senden machte das Spiel und hielt den Ball gut in den eigenen Reihen. Wethmar agierte läuferisch stark und hielt in der Defensive gut dagegen. Doch in der 15. Minuten war es so weit: Lucas Zimmermann setzte sich an der Mittellinie gegen die viel zu offensive Abwehrreihe durch und konnte sein Solo gegen Torhüter Reher mit dem 1:0 abschließen. Sichtlich geschockt drängte der VfL jetzt deutlicher. Die ersten Chancen durch Felix Stutenkemper (16.) und Carlo Baum (18.) fanden ihren Weg jedoch nicht ins TuS-Gehäuse.

Doch Baum war es in der 28. Minute, der Senden zum Ausgleich brachte. Im Gestocher im Strafraum kam Baum als Erster zum Ball und ließ Schlussmann Marcel Büscher keine Abwehrmöglichkeit. Mit Wigor Siquera de Abreu und Labinot Berisha mussten anschließend gleich zwei Akteure vom Platz. Joshua Kelle und Tobias Welp sollten im Mittelfeld wieder für mehr Stabilität sorgen. Doch wer hätte es geahnt: Eine nahezu Kopie des 1:0 lieferte Zimmermann gegen die, wieder schlecht stehende, VfL-Defensive, ab. Er krönte seine Leistung mit einem Beinschuss zum 2:1 (32.).

Nun schienen alle Dämme gebrochen. Noch zwei Mal sollte sich Zimmermann durchsetzen, der gute Schiedsrichter Martin Pier jedoch erkannte in beiden Fällen eine Abseitsstellung. Trotzdessen reichte die Leistung der VfLer nicht aus um selbst den Ausgleich zu erzielen, viel mehr drückte nun Wethmar deutlich nach Vorne. Maximilian Hane konnte sich auf der rechten Seite mit einer Finte durchsetzen und baute mit seinem flachen Schuss die Führung aus (37.).

Mit einem Donnerwetter begann die Halbzeitansprache beim VfL. Allen war bewusst, dass die erste Halbzeit eine heillose Katastrophe gewesen war und eine deutliche Steigerung für das Weiterkommen von Nöten sein würde. Taktische Umstellungen gab es nicht, wohl aber die Devise tiefer zu stehen, die Abstände innerhalb der Kette zu verbessern und wesentlich körperbetonter zu spielen.

Mit viel Elan und wesentlich besserem Körpereinsatz zeigte sich eine völlig andere Mannschaft. Stutenkemper schaffte es sich kurz vor dem Strafraum auf linker Position den Ball zu Recht zu legen, nahm Maß und netzte zum Anschluss-Treffer ein (51.). Wethmar versuchte sich in Entlastungs-Angriffen, aber die Hintermannschaft positionierte sich nun blendend.

Den Glanzpunkt in Sachen Kombinationsfußball setzten nun Baum und Welp. Mit einem traumhaften Doppelpass spielten sie gleich vier Gegenspieler aus. Welp drang in den Strafraum ein und schoss aus spitzem Winkel den Ball klassisch mit der Pike ins rechte Eck (69.).
Die Sendener witterten jetzt ihre Chance und setzten alles daran nicht noch in die Verlängerung zu kommen. Den nächsten Geniestreich vollbrachte Stutenkemper. Nach Vorlage von Tobias Schäfer brachte Stutenkemper den Ball von der linken Außenbahn steil auf das Tor. Vermutlich hatten aus dieser Position alle mit einer Flanke gerechnet, doch Schlitzohr Stutenkemper platzierte den Ball frech im langen Eck (75.).
Kurz vor Schluss rettete Reher noch einmal glanzvoll gegen Zimmermann und hielt damit seine Mannschaft im Wettbewerb.

Sicherlich war das Spiel, in seiner Gesamtheit betrachtet, kein Meisterstück eines Bezirksligisten. Dennoch muss ich der Mannschaft ein Lob aussprechen, dass sie sich in der zweiten Halbzeit den Sieg mehr als verdient haben und mit einem starken Auftritt zurückgekommen sind. Man sollte auch nicht außer Acht lassen, dass gerade einmal ein Tag Regeneration zwischen dem letzten Meisterschaftsspiel und dem Pokalspiel lag.“, konnte Trainer Christian Arends dem hart erkämpften Sieg noch Gutes abgewinnen.

Mannschaft VfL Senden: Markus Reher – Steffen Nagel, Niko Suerland, Sebastian Schnetgöke, Richard Seel – Labinot Berisha (Joshua Kelle), Felix Berning, Marcel Berik (Tim Reismann), Wigor Siquera de Abreu (Tobias Welp) – Carlo Baum (Tobias Schäfer) und Felix Stutenkemper.

Tore: 1:0 Lucas Zimmermann (15.), 1:1 Carlo Baum (28.), 2:1 Lucas Zimmermann (32.), 3:1 Maximilian Hane (32.), 3:2 Felix Stutenkemper (51.), 3:3 Tobias Welp (69.) und 3:4 Felix Stutenkemper (75.).

Beste Spieler: Felix Stutenkemper, Joshua Kelle / Lucas Zimmermann

Mann des Tages: Felix Stutenkemper


2. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Eintracht Coesfeld 2:0 (0:0) am 25.09.2011

Der Knoten ist geplatzt

Ersatzgeschwächte Mannschaft mit Leidenschaft zum Sieg

Carlo Baum agierte nach seiner Einwechselung zum Match-Winner.
Carlo Baum agierte nach seiner
Einwechselung zum Match-Winner.

Fotos: (Christian Arends)


Senden - Der Knoten ist geplatzt! Mit 2:0 schickte die Sendener A-Jugend die Eintracht aus Coesfeld am Sonntag ohne Punkte wieder nach Hause.  Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut: Mit Steffen Nagel, Felix Berning, Markus Warnke, Marcel Berik (alle zur Prüfung zum Trainerschein) sowie Lavdim Berisha fehlten dem VfL gleich fünf Stammkräfte zu den verletzten Henning Stemmer und und Nick Raedel. Mit einer völlig veränderten Aufstellung sowie taktischen Ausrichtung im Vergleich zum Spiel letzte Woche ging es in die 90 Minuten. Torhüter Nico Stuhldreier machte für Markus Reher im Kasten den Platz frei und betätigte sich das gesamte Spiel mit einer tadellosen Leistung als zweikampfstarker Sechser.

Zu Beginn agierten die Sendener noch vorsichtig, die Umstellung auf die Viererkette rund um Sebastian Schnetgöke schien jedoch für große Stabilität in der Defensive zu sorgen, sodass die Eintracht kaum zwingende Chancen nach vorne hatte.

Auch Sebastian Schnetgöke zeigte eine glänzende Vorstellung und verlieh der Defensive wesentliche Stabilität.
Auch Sebastian Schnetgöke zeigte eine glänzende Vorstellung und verlieh der Defensive wesentliche Stabilität.

Nach der Anfangs-Viertelstunde zeigte sich eine leichte Überlegenheit der Gastgeber. Gute Chancen über Felix Stutenkemper oder Wigor Siquera de Abreu blieben aber eher Mangelware. Wegen einer Verletzung musste zudem noch Alexander Draese bereits nach 20 Minuten das Feld verlassen. Für ihn kam Joshua Kelle auf der, für ihn ungewohnten, rechten Verteidiger-Position zum Einsatz und sollte bis zum Schluss eine solide Leistung zeigen. Für die Coesfelder ergab sich vor der Pause noch eine gute Chance. In abseitsverdächtiger Position kam Eintracht-Stürmer Pankratz an den Ball und ging auf Rehers Tor zu. Dieser wehrte den Ball grandios ab.

Nach 45 Minuten ging es leistungsgerecht mit 0:0 in die Kabine. Während des Pausentees sammelte sich die Mannschaft und ging hochmotiviert in den zweiten Spielabschnitt, der sogleich stark begonnen wurde. Es dauerte nur sieben Minuten, da versuchte Tobias Welp ein Schuss aus 20 Metern. Sein Ball verfehlte das Tor nur knapp.

Doch trotz erhöhter Einsatzbereitschaft sollte nichts Zählbares für den VfL herausspringen. Zunächst scheiterte Tobias Schäfer mit einer guten Gelegenheit (52.), anschließend hatte Felix Stutenkemper, alleine vor dem Tor die riesen Chance auf die Führung, doch auch hier war der Torhüter am Ende der Glücklichere (62.).

Ungleiches Duell: Labinot Berisha 
hatte zwar größenmäßig keine 
Chance, ließ sich aber von seinem
Gegenspieler nicht beeindrucken.
Ungleiches Duell: Labinot Berisha
hatte zwar größenmäßig keine
Chance, ließ sich aber von seinem
Gegenspieler nicht beeindrucken.

In der 69. Minute erfolgte der erste, entscheidende Wechsel. Tobias Schäfer machte Platz für den Mann des Tages, Carlo Baum. Es sollte lediglich sieben Minuten dauern. Baum bekam den Ball vor dem Strafraum, ließ seinen Gegenspieler aussteigen, legte sich den Ball auf den rechten Fuß und hämmerte ihn aus 14 Metern unhaltbar in den rechten Winkel (76.). Diese Unterbrechung nutze der VfL für den letzten möglichen Wechsel (lediglich drei Spieler standen zur Verfügung): Tim Reismann ersetzte de Abreu, der eine starke Partie gemacht hatte.
Die Gala der Joker sollte sich bereits in der 78. Minute fortsetzen und damit ihren Höhepunkt erreichen. Nach einem langen Ball von Schnetgöke eroberte sich Baum den Ball kurz vor der Grundlinie auf der rechten Seite. Kurzerhand brachte er den Ball vor das Tor, wo Tim Reismann völlig freistehend den Ball annehmen konnte. Sein Schuss aus acht Metern war für den Torhüter unhaltbar.

Am Ende hätte Welp das Ergebnis zwei Mal nach oben schrauben können, aber sein erster Schuss, alleine vor dem Torhüter, bereitete diesem keine Schwierigkeiten.  Seine zweite Gelegenheit hämmerte der Stürmer weit über das Gehäuse (88.).

Mannschaft VfL Senden: Markus Reher – Richard Seel, Sebastian Schnetgöke, Niko Suerland, Alexander Draese (20. Joshua Kelle) – Nico Stuhldreier, Labinot Berisha, Wigor Siquera de Abreu (76. Tim Reismann), Tobias Welp – Tobias Schäfer (69. Carlo Baum) und Felix Stutenkemper.

Tore: 1:0 Carlo Baum (76., Rechtsschuss) und 2:0 Tim Reismann (78., Rechtsschuss)-

Beste Spieler: Sebastian Schnetgöke, Wigor Siquera de Abreu und Niko Suerland.

Mann des Tages: Carlo Baum (1 Tor / 1 Torvorlage)-


1. Meisterschaftsspiel Vorwärts Wettringen - VfL Senden 7:0 (2:0) am 18.09.2011

Katastrophaler Start in Wettringen

Senden geht mit 7:0 unter

Wettringen / Senden - Ein katastrophaler Start: Besser könnte man den Auftritt der Sendener A-Junioren zum Auftakt in die Bezirksliga-Saison nicht beschreiben.

Bereits nach zwei Minuten gingen die Gastgeber, nach Fehlpass von Tobias Schäfer mit 1:0 in Führung. Doch als Weckruf galt dieses frühe Tor nicht. Im Gegenteil: Wettringen investierte mehr und konnte, wieder durch einen Fehlpass, das 2:0 bereits in der siebten Minute markieren.
In der Folgezeit machte der VfL  mehr Druck und bemühte sich in der Offensive. Ein guter Kopfball von Tobias Schäfer überquerte die Torlinie denkbar knapp, aber nicht deutlich für den Schiedsrichter, der das Tor nicht gab (29.).

Bis zur Halbzeitpause spielten sich die VfLer wieder auf Augenhöhe und setzten gute Akzente über die rechte Außenbahn. Klare Torchancen blieben jedoch aus, sodass es mit de 0:2 in die Kabine ging.

Was nach dem Seitenwechsel folgte, mag kaum ein Fußballer verstehen. Wieder ein Fehlpass, wieder das Gegentor nach zwei Minuten. Wieder dauerte es nur fünf Minuten, ehe ein Fehlpass als Torvorlage fungierte und Wettringen das 4:0 erzielte. Sichtlich geschockt agierten die Sendener kaum noch kreativ und spielfreudig.

In der 61. Minute fiel, erneut nach Fehlpass, das 5:0, was durch das folgende 6:0 noch gekrönt wurde: Der Ball kullerte durch den Gäste-Strafraum, Torhüter Stuhldreier wollte diesen eigentlich schon in Ruhe aufnehmen, hatte aber nicht mit der Unterstützung von Labinot Berisha gerechnet, der den Ball kurzerhand stoppte. Der Schiedsrichter gab folgerichtig einen indirekten Freistoß, den Wettringen, im dritten Anlauf, flach versenkte (70.).

Tobias Welps Alleingang auf der linken Seite, bei dem der Torhüter an den Ball kam und diesen hoch flippte, wurde abgepfiffen, da der Ball dem Stürmer an die Hand sprang. Eine zweifelhafte Entscheidung. So kassierten die Steverstädter am Ende noch das 7:0 (81.), wobei die Wettringer dieses Mal auch ohne Schützenhilfe erfolgreich waren.

Ein katastrophaler Start und eine beschämende Leistung war dieses Spiel. Einige scheinen, trotz Erfahrung, noch nicht erkannt zu haben, dass wir hier in der Bezirksliga spielen.“, war Trainer Christian Arends sichtlich verärgert über die Leistung seiner Schützlinge.

Mannschaft VfL Senden: Nico Stuhldreier – Richard Seel, Lavdim Berisha (65. Alexander Draese), Steffen Nagel – Felix Berning, Sebastian Schnetgöke, Labinot Berisha (70. Tim Reismann), Marcel Berik (65. Wigor Siquera de Abreu), Felix Stutenkemper – Tobias Welp und Tobias Schäfer.

Tore: 1:0 (2.), 2:0 (7.), 3:0 (47.), 4:0 (52.), 5:0 (61.), 6:0 (70.) und 7:0 (81.).

Beste Spieler: Fehlanzeige


Kreispokal Achtelfinale Fortuna Seppenrade - VfL Senden 1:3 (0:1) am 14.09.2011

Pflicht erfüllt

Stutenkemper, Welp und Schäfer treffen / Kaum Glanzpunkte

Seppenrade / Senden - Ein gutes Spiel war es sicherlich nicht am Mittwochabend an der Reckelsumer Straße in Seppenrade zwischen Fortuna und dem VfL. Der Bezirksligist mühte sich gegen einen beherzt spielenden A-Ligisten, gewann am Ende verdient mit 3:1 (1:0).

Bereits in der Anfangsphase merkte man, dass die Aufgabe für den Favoriten nur auf dem Papier leicht aussah. Seppenrade drückte von Beginn an und versuchte vor allem über lange Bälle auf Dominik Katgeli zu kontern. Dabei zeigte Niko Suerland in der Defensivarbeit sein Können und neutralisierte den Kapitän nahezu.

Trotz Feldüberlegenheit bei etwa 70% Spielanteilen gelang es den Steverstädtern nicht für eine frühe Führung zu Sorgen. Gute Angriffe wurden von Schlussmann Senga fast stetig abgefangen, wenn auch der Keeper an diesem Abend Tag und Nacht erlebte.

Die rüde Spielweise der Gastgeber ließ die VfLer nicht in die Partie kommen. Bereits nach 26 Minuten zeigte der gute Schiedsrichter Henning Off zwei Mal den gelben Karton wegen Foulspiels. Nach einem taktischen Foul sah auch Lavdim Berisha Gelb (26.).

In der 29. Spielminute war es so weit: Felix Berning setzte sich auf der rechten Seite durch, legte sich den Ball zurück und bediente Felix Stutenkemper muster gültig auf dem langen Pfosten. Stutenkemper hatte sich zuvor perfekt vom Gegenspieler gelöst, stieg hoch und ließ Senga bei seinem platzierten Kopfball in den linken Winkel keine Abwehrchance.

Doch auch mit dem Tor war der Wille der Fortuna nicht gebrochen. Wieder ein langer Ball auf Katgeli sorgte für Gefahr, die Suerland dieses Mal nicht unterbinden konnte. Katgeli setzte sich durch, drang auf der rechten Seite in den Strafraum ein, setzte seinen strammen Schuss aber ungefährlich rechts neben das Tor (30.).

Vor der Pause sollte erneut Katgeli einen Akzent setzen: Im Duell gegen Drei behauptete der Stürmer den Ball, legte im Tempo quer und ließ die VfL-Defensive alt aussehen. Glück hatten die Gäste, dass Lüling die gute Chance aus 16 Metern kläglich vergab.

Nach dem Pausentee brachte Trainer Christian Arends Mittelfeldspieler Labinot Berisha für Tobias Schäfer. Taktisch umgestellt, fungierte Marcel Berik nun auf der linken Seite, Stutenkemper rückte in den Sturm auf, während Berisha die rechte Bahn einnahm. Entgegen des geforderten Pressing und möglichst frühen, zweiten Treffers war es erneut Katgeli, der sich im Zweikampf den Ball 20 Meter vor dem VfL-Tor erkämpfte und gegen Markus Reher im Eins gegen Eins Sieger blieb. Nur Steffen Nagel konnte per Kopf den Ball vor der Linie noch klären (46.).

Nach dem Schreck aufgewacht drückten die Sendener nun deutlich mehr. Seppenrade lief, wie auch in der ersten Halbzeit, meist den Bällen hinterher, dennoch kam der letzte Pass beim Bezirksligisten oft genug nicht an. Einen Torschuss von Labinot Berisha (49.) sowie Tobias Welp (56.) konnte Senga noch parieren, eher der Torhüter in der 60. Spielminute patzte. Einen relativ einfachen Ball ließ der Schlussmann aus den Händen fallen. Welp ließ sich nicht zwei Mal bitten und hämmerte den Ball aus 8 Metern unhaltbar ins Tor. Anschließend kam Richard Seel für Markus Warnke in das Spiel (59.).

Wer jetzt dachte, der Wille des Gegners sei gebrochen und die Partie entschieden, wurde eines besseren belehrt: Nach einem Freistoß von der linken Seite herrschte beim Versuch den Ball zu klären Konfusion, als dieser postwendend zurückkam. Zwar war die Abwehr bereits gut aufgerückt, doch hatte Felix Berning, der ansonsten eine tadellose Partie machte, nicht aufgepasst und das Abseits aufgehoben. Seppenrades Stürmer kamen zwar nicht zwingend an den Ball, doch Reher half den glücklosen Fortunen und kann sich wohl selbst nicht erklären, wie er sich den harmlosen Ball selbst durch die Beine schlagen konnte (65.).

Sichtlich unbeeindruckt ging es für die Sendener weiter. Die Überlegenheit zeigte sich in jedem Angriff, Fortuna aber verteidigte mit Mann und Maus und ließ kaum freie Räume für zählbare Torchancen. Mit der Einwechselung von Carlo Baum und Tim Reismann (67.) für Welp und Stutenkemper sollte noch einmal frischer Wind in die Partie kommen. Den besorgte Kapitän Sebastian Schnetgöke zunächst selbst mit einem Schuss aus 25 Metern, der knapp die Latte verfehlte (70.). Eine Minute später sah Seel nach taktischem Foulspiel Gelb.

In der Schlussphase wurde die Begegnung nun noch hitziger. Wohl aus Frustration oder durch mangelnde Reaktionsschnelligkeit wussten sich einige Seppenrader nicht zu helfen und trafen zunehmend öfter die Beine des Gegenspielers als den Ball, was in der Folge zur härteren Gangart führte, sodass Schnetgöke, nach einem klaren Foul an Katgeli, welches aber seine taktische Raffinesse belegte, ebenfalls eine Verwarnung bekam (77.), wie auch Welp (85.) nach einem taktischen Foulspiel in der gegnerischen Hälfte. Auf der anderen Seite gingen Katgeli nach einem Abseitspfiff die Nerven durch: Erst der Schuss auf das Tor, der bereits die Karte bedeutete, danach das Meckern, was Schiedsrichter Off als Anlass zu einer Zeitstrafe nahm (86.).

Die Wiedereinwechselung von Tobias Schäfer sorgte noch einmal für einen Höhepunkt des Spiels. Im Zusammenspiel mit Baum kam der Stürmer im Strafraum noch einmal an den Ball und schoss aus rechter Position mustergültig halbhoch ins lange Eck (87.). Auch bei dieser Situation sah Senga nicht gut aus und haderte wahrscheinlich die letzten Minuten mit sich, ehe die Partie abgepfiffen wurde.

„Wir sind noch nicht auf unserem Leistungshöhepunkt. Mit Seppenrade hatten wir zudem einen Gegner, der sich beherzt reingehängt und lange gewehrt hat.“, bilanzierte Arends nach dem Spiel und blickte auf die Partie am Sonntag: „Wir müssen uns deutlich steigern. Mit dieser Leistung können wir beim Ligaauftakt nicht glänzen. Ich weiß aber, was die Jungs können und bin absolut zuversichtlich, dass diese geile Truppe sich den Schneid nicht abkaufen lässt.“

Mannschaft VfL Senden: Markus Reher – Markus Warnke (59. Richard Seel) , Steffen Nagel, Niko Suerland – Felix Berning, Lavdim Berisha, Marcel Berik, Felix Stutenkemper (67. Carlo Baum), Sebastian Schnetgöke – Tobias Welp (67. Tim Reismann) und Tobias Schäfer (46. Labinot Berisha).

Tore: 0:1 Felix Stutenkemper (26., Kopfball), 0:2  Tobias Welp (60., Linksschuss), 1:2 Eigentor Reher (65.) und 1:3 Tobias Schäfer (87., Rechtsschuss).

Beste Spieler: Felix Berning, Steffen Nagel / Dominik Katgeli

BV: Zeitstrafe für Dominik Katgeli, (85. Meckern)



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