Hintere Reihe (v.l.n.r.): Co-Trainer Stefan Rickershenrich, Marvin Krause, Jan Wötzel, Malte Jona, Alexander Gerlitz, Maurizio Hassler, Malte Elkemann, Kilian Höring, Michael Wolter, Justus Falke, Trainer Uwe Peters.
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Janis Heuermann, Marco Willing, Fabian Edsen, Georg Schrader, Zidane Atalan, Onur Sarikaya, Marcel Rickershenrich, Julius Höring, Philipp Ermann.
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Uwe Peters
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Stefan Rickershenrich
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11. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SpVgg Vreden 4:0 (2:0 ) am 17.12.2011
C1 –Bezirksligafußballer gehen mit einem Sieg in die Winterpause
Sarikaya, Wolter und Atalan erzielen die Treffer gegen die SpVgg Vreden
Senden - Trotz einer spielerisch sehr dürftigen ersten Halbzeit gewannen die Sendener ihr 4. Spiel in der laufenden Saison nach einer ordentlichen zweiten Halbzeit. Es dauerte eine Weile, bis beide Mannschaften nach dem Anpfiff ins Spiel fanden. Nach einigen gut herausgespielten Angriffen der Sendener ermöglichten sich einige Torchancen. Jedoch gerieten sie auch immer wieder unter Druck, wobei die beiden schnellen Stürmer der Vredener den Sendenern, vor allem in der ersten Halbzeit, große Probleme bereiteten und diese häufiger an Torwart Maurizio Hassler scheiterten. Dieser beendete durch seine in der laufenden Saison schon häufig gezeigte gute Strafraumbeherrschung zunächst jede Torchance der Vredener.
Jedoch blieb das Glück nicht lange auf Sendener Seite, denn nach einem Eckstoß fühlte sich wohl keiner so richtig verantwortlich für den Stürmer und dieser konnte in der 17. Minute beinahe unbedrängt per Kopf den Ball im Tor versenken. Danach wurde das Spiel der Sendener zerfahrener. Die Bälle wurden frühzeitig hoch und lang geschlagen und das Aufbauspiel wurde auch aufgrund der geringen Laufarbeit der Sendener zu dieser Zeit schon frühzeitig durch die körperlich engagiert spielenden Vredener gestört, so dass nach den teilweise schlechten Annahmen der Ball oft verloren ging. Außerdem ging aufgrund der fehlenden Laufarbeit das Spiel gegen den Ball und das ständige Anlaufen der Sendener verloren und das Spiel wurde viel zu selten verlagert.
Jedoch konnte Senden in der 31. Minute fast schon überraschend den Ausgleich durch Onur Sarikaya nach einer guten Flanke von Michael Wolter erzielen. Nach diesem Tor schafften die Sendener es kurz darauf ein zweites Mal die Unordnung des Gegners auszunutzen und Michael Wolter erzielte im Alleingang das 2:1, indem er den Ball am Torwart vorbei schob. Somit konnten die Sendener noch vor der Halbzeit in Führung gehen.
Nach einer deutlichen, aber ruhigen Halbzeitansprache der beiden Trainer ging das Sendener Team nun, mit hohen Erwartungen an sich selbst, in die zweite Halbzeit. Dies zeigte sich sofort durch eine verbesserte Laufbereitschaft aller Mannschaftsteile. Außerdem war die zuvor vermisste Defensivarbeit der Offensivabteilung nun deutlich besser. Die Räume wurden für die SpVgg nun wesentlich enger. Durch die Umstellung auf Doppelsechs konnte der VfL die zuvor sehr starken Stürmer aus Vreden völlig aus dem Spiel nehmen.
Trotzdem versuchte die Mannschaft aus Vreden nun alles, es kam ein weiterer Stürmer und die Mittelfeldreihe rückte weiter auf. Jedoch ermöglichte diese offensivere Ausrichtung den Sendenern auch zu kontern, was der VfL in der 65. Minute durch den eingewechselten Zidane Atalan, nach einem guten Zuspiel von Michael Wolter, clever ausnutzte. Kurze Zeit später krönte Michael Wolter seine gute Leistung in der 69. Minute durch ein weiteres Tor zum 4:1 Endstand, welches er mit einem sehenswerten Lupfer erzielte.
Mannschaft VfL Senden: M. Hassler - F. Edsen, M. Jona, M. Krause, G. Schrader. – J. Wötzel – O. Sarikaya (46. Min. Z. Atalan), M. Willing, K. Höring, A. Gerliz. (53. Min. J. Heuremann) – M. Wolter
Beste Spieler: M. Wolter, M. Hassler
Tore: 0:1 (17.), O. Sarikaya (31.), 2:0 M. Wolter (33.), 3:0 Z. Atalan (65.), 4:0 M. Wolter (69.)
Uwe Peters:
„Mit der ersten Halbzeit war ich überhaupt nicht einverstanden. Wir konnten zwar durch zwei „Zufallstore“ mit einer 2:1 Führung in die Halbzeit gehen, doch war das nicht der Fußball den ich den Jungs beibringen möchte. Die erste Halbzeit war ein totales Chaos. Keine Laufbereitschaft, kein Zweikampfverhalten, keine Grundordnung, kurz gesagt, es war gar nichts von dem da was ein gutes Fußballspiel ausmacht. Allerdings spricht es für die Moral der Jungs, dass Sie sich in der zweiten Halbzeit in das Spiel „reingekämpft“ haben. Die Positionen wurden jetzt besser besetzt, die Laufbereitschaft war höher und die Zweikämpfe wurden intensiver geführt. Folgerichtig kam Vreden kaum noch ins Spiel. Auf Grund der zweiten Halbzeit ging unser Sieg dann auch in Ordnung. Diese 3 Punkt zum Abschluss der Hinserie nehmen wir gerne mit. Es hätten vielleicht ein paar Punkte mehr sein können, aber im Großen und Ganzen können wir zufrieden sein. Es dauert immer ein gewisse Zeit bis die Jungjahrgänge sich an die große Umstellung in der C-Jugend gewöhnen. Und da wir unseren Kader wieder zum großen Teil mit Jungjahrgängen aufgefüllt haben, sehen wir uns auf einem guten Weg. In der Rückrunde greifen wir wieder an.
Zum Abschluss wünsche ich allen in der VfL Familie mit Ihren Lieben ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten „Rutsch“ ins neue Jahr 2012.“
10. Meisterschaftsspiel SC Münster 08 - VfL Senden 7:1 (3:1 ) am 10.12.2011
Haben wir schon Weihnachten?
Sarikaya schießt einziges Tor für Senden gegen Münster 08
Münster / Senden - Trotz einer eigentlich guten Leistung, in den ersten 60 Minuten, gegen den Spitzenreite Münster 08 gab es für die U15 des VfL Senden eine empfindliche Niederlage.
Die Steverstädter kamen nach dem Anpfiff zunächst besser ins Spiel als der haushohe Favorit aus Münster. Die Räume wurden sehr eng gemacht, es wurde sehr gut zur ballnahen Seite verschoben und in der eigenen Hälfte wurden die Zweikämpfe gewonnen. Münster spielte in dieser Phase fast nur lange Bälle und wusste sich kaum spielerisch durchzusetzen. Für die spielerischen Höhenpunkte waren die Jungs aus Senden verantwortlich.
Nach einigen guten offensiven Ansätzen für den VfL, die leider nichts Verwertbares einbrachten, gab es in der 15.Min. ein Eckstoß. Marvin Krause brachte den Ball mit seinem starken linken Fuß vor das Tor und am zweiten Pfosten lauerte Onur Sarikayas, der den Ball mühelos ins Tor schob. 1:0, durchaus verdient für den VfL. Wer nun glaubte das Münster besser ins Spiel fand, sah sich getäuscht. Der VfL Senden lies nicht nach und erspielte sich weiterhin auch die besseren Möglichkeiten. Die größte Doppelchance wurde leider in der 20.Min. ausgelassen. Michael Wolter tauchte alleine vor dem Tor auf und schoss den Ball an die Latte, den Abpraller nahm Zidane Atalan per Kopf, und hier war es dann ein Münsteraner Spieler der im letzten Moment auf der Linie retten konnte. Glück für Münster, Pech für den VfL. Leider war es kurz darauf ein kleiner Fehler im Spielaufbau, und auch eine gehörige Portion Pech, was den Spitzenreiter aus Münster wieder zurück ins Spiel holte. Ein Fehlpass in der Vorwärtsbewegung wurde von dem Münsteraner Spieler irgendwie nach vorne abgewehrt, Malte Jona hätte den Ball sicherlich ohne große Mühe gehabt, rutschte aber auf dem glatten Rasen aus, so dass der Münsteraner Spieler nun seinerseits keine Mühe hatte das 1:1 zu erzielen. Münster machte aus fast keiner Chance ein Tor. Dieses zeigt aber auch die Klasse dieser Mannschaft. Mit dem 1:1 ging es in die Halbzeitpause.
Das Tor kurz vor der Halbzeit gab Münster nun den nötigen Auftrieb für den zweiten Durchgang. Erst jetzt bekamen die Münsteraner das Spiel in den Griff. Die Jungs vom VfL waren nicht mehr so präsent wie in der ersten Halbzeit. Sie reagierten nur noch und kamen auch nicht mehr in jeden Zweikampf. Münster bekam nun etwas mehr Raum und Zeit und sofort zeigten die Jungs aus Münster Ihre spielerische Klasse. Mit einem Doppelschlag in der 45. und 47. Min. sorgten Sie für die verdiente Führung und klare Verhältnisse. 3:1 für die Jungs aus Münster. Trotz dieses Rückstandes spielten die Steverstädter weiterhin diszipliniert. Münster hatte zwar deutliche Feldvorteile und sicherlich die eine oder andere Chance, aber bei Torwart Maurizo Hassler war dann meistens Endstation.
Bis ca. 10 Min. vor Schluss……
„Was dann ab der 60.Min. passierte ist im Fußball nicht immer erklärbar. Mit einer 3:1 Niederlage wäre ich durchaus einverstanden gewesen, da wir bis dahin gut, in der ersten Halbzeit sogar sehr gut, gegen einen eigentlich übermächtigen Gegner, gespielt haben. Und es ist und war für mich auch nicht ersichtlich was dazu führte, dass die Jungs sich von einem Moment auf den anderen so aufgeben. Sicherlich wurde mit Malte Jona, ein für unser System wichtiger Spieler, verletzungsbe-dingt ausgewechselt, was aber keine Entschuldigung sein darf. Vielleicht aber haben meine Jungs auch schon zu sehr an Weihnachten gedacht. Am Ende waren es noch vier tolle Geschenke welche wir verteilt haben und die Münster selbstverständlich auch dankbar angenommen hat. Aus diesem Spiel gegen Münster nehmen wir die ersten 59 Min. mit, den Rest haben wir spätestens am Dienstag vergessen“, so Trainer Uwe Peters.
Mannschaft VfL Senden: M. Hassler - F. Edsen, M. Jona (54.Min Julius Höring), M. Krause, G. Schrader. - M. Willing - K. Höring, J. Heuermann, O. Sarikaya (52.Min Philipp Ermann) - Z. Atalan - M. Wolter.
Beste Spieler: Maurizio Hassler
Tore: 0:1 Onur-C. Sarikaya (12.), 1:1 (25.), 2:1 (45.), 3:1 (47.), 4:1 (64.), 5:1 (66.), 6:1 (68.), 7:1 (70.).
9. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Preußen Münster 2 3:1 (3:1 ) am 03.12.2011
Schlechtes Wetter, gutes Spiel
Sarikaya, Krause und Jona erzielen die Tore gegen die Preußen Münster
Senden - Nach den Niederlagen gegen Ibbenbüren und Coesfeld wollte der VFL U15 Nachwuchs endlich wieder 3 Punkte und dies im Heimspiel gegen die Preußen aus Münster. So wurde in der Woche wieder sehr intensiv und trotzdem mit sehr viel Spaß trainiert.
Der Nachwuchs aus Senden kam sehr gut ins Spiel, und schon in der frühen Anfangsphase erspielte man sich gute Chancen. Vorne wurde der Gegner, mit einem Offensivpressing in der eigenen Hälfte, mächtig unter Druck gesetzt und defensiv ließ der VfL kaum was zu, so dass die Preußen kaum Zeit hatten Ihr Kurzpassspiel aufzubauen. Folgerichtig war es Zidane Atalan der sich in der 8. Spielminute den Ball, in der Hälfte der Preußen, eroberte und mit einem tollen Pass durch die Gasse, Onur Sarikaya zum 1:0 auflegt.
Nach dem Tor ließen die VFL-Jungs die Zügel kurzzeitig schleifen und das wurde von den spielstarken Preußen direkt bestraft. Nach einem Foul an der Strafraumgrenze konnten die Preußen durch einen flach geschossen Freistoß ausgleichen. Den sehr hart getretenen Freistoß konnte Maurizio Hassler zunächst noch super parieren, aber gegen den Nachschuss war auch er machtlos. 1:1 nach 11 Minuten. Das Spiel ging gut los.
Dieser kurzzeitige Weckruf motivierte nun die Jungs von Uwe Peters und Stefan Rickershenrich noch mehr. Sie übernahmen fortan wieder die Regie des Spiels und waren noch aggressiver in Ihrem Pressingverhalten.
In der 23. Minute war es dann wieder soweit. Der seit Wochen sehr stark spielende Marvin Krauses konnte mit einem seiner gefährlichen Weitschüsse aus ca. 25-30 Metern endlich mal glänzen. Nachdem er in den letzten Wochen sehr viel Pech mit seinen Schüssen hatte konnte er sich heute über das Tor des Tages freuen. Sein Schuss aus ca. 25 Metern schlug unhaltbar für den Adler-torwart unter der Latte ein. Ein super Tor zum verdienten 2:1 für die Steverstädter. Es machte am heutigen Samstag sehr viel Spaß der U15 des VfL zuzuschauen, sie spielten weiter munter auf und kamen in der eigenen Defensive selten in Bedrängnis. Immer wieder tauchte der VfL gefährlich vor dem Tor des SCP auf, konnten aber leider weiteren Chancen nicht nutzen bis kurz vor der Halbzeitpause: Michael Wolter zeigte nochmal seine Stärke. Bei einem seiner enorm schnellen Antritte konnte er nur noch durch ein Foulspiel gebremst werden. Der gute Schiedsrichter endschied sofort auf Freistoß. 20 Meter vor dem Tor, die richtige Distanz für Marvin Krause. Er legte sich den Ball zurecht und hämmerte diesen „leider mal wieder“ an die Latte, aber Malte Jona reagierte am schnellsten und drückte den Abpraller über die Linie. Mit einer 3:1 Führung ging es in die Halbzeit.
Im zweiten Durchgang tat Senden nicht mehr als nötig um die Führung zu verteidigen. Allerdings war der SCP jetzt auch etwas mutiger und kam dadurch auch besser ins Spiel. Der VfL hielt nun eher mit Willen und Kampfgeist dagegen. Die Herausnahme des sehr gut spielenden, aber grippegeschwächten, Kilian Höring verursachte doch eine gewisse Unordnung im Spiel. Aber jeder spürte, dass Senden die drei Punkte haben wollte. Es wurden nun klasse Zweikämpfe im Mittelfeld geführt und kein Meter Raum freiwillig hergegeben. Fabian Edsen sorgte in dieser Phase des Spiels durch sein enormes Laufpensum auf der rechte Seite immer wieder für die nötige Entlastung. Marco Willing gewann sehr wichtige Zweikämpfe in der Zentrale, so dass die Preußen zwar optisch überlegen waren, aber Senden immer wieder gefährlich kontern konnte.
„Bei ein wenig mehr Ruhe und Routine in den Überzahlsituationen hätten wir in der zweiten Halbzeit das ein oder andere Tor noch erzielen können. Aber insgesamt gesehen war der heutige 3:1 Sieg vollkommen verdient. Die Jungs haben alles gegeben und unsere taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt“, so die Trainer Uwe Peters und Stefan Rickershenrich.
Mannschaft VfL Senden: M. Hassler - F. Edsen, M. Jona, G. Schrader, P. Ermann (63. Min. J. Höring) - M. Willing, K. Höring (36. Min. A. Gerliz), M. Krause, M. Wolter, O. Sarikaya (70. Min. T. Steigerwald) - Z. Atalan (51. Min. J. Heuermann)
Beste Spieler: Das Team
Tore: 1:0 Onur-C. Sarikaya (8.), 1:1 (11.), 2:1 Marvin Krause (23.), 3:1 Malte Jona (35.)
6. Meisterschaftsspiel Union Lüdinghausen - VfL Senden 1:1 (0:0 ) am 22.10.2011
Leistungsgerechtes Unentschieden gegen Lüdinghausen
VfL mit zwei Treffern
Senden - Es war wieder das andere Gesicht des VfL Nachwuchses, welches Trainer und die zahlreichen Zuschauer beim Auswärtspiel in Lüdinghausen sehen konnten. Nach der sehr starken Vorstellung in der Vorwoche gelang es diesmal in weiten Teilen nicht das eigene Spiel konsequent durchzubringen. Von Beginn an entwickelte sich auf beiden Seiten eine nervöse, von vielen Ungenauigkeiten geprägte Partie. Trotzdem waren es U15 aus Senden, die gegen Ende der ersten Halbzeit, mit zwei guten Möglichkeiten durch Onur Sarikaya der Führung etwas näher waren. Doch der Torwart der Heimmannschaft stand zweimal goldrichtig und so ging es torlos in die Halbzeit
Nach der Pause war der VfL dann etwas präsenter und konnte sich besser in Szene setzten.
Dennoch blieb Lüdinghausen immer wieder gefährlich und konnten nach einem dieser Konter auch das 1:0 erzielen, bei dem Malte Jona die Flanke sehr unglücklich ins eigene Tor versenkte. Die Jungs aus Senden waren zunächst sichtlich geschockt und hätten in dieser Phase auch gut und gerne noch ein zweites Gegentor bekommen können. Doch nach diesen wackligen 5-10 Minuten fing sich der VfL wieder und wurde nun deutlich stärker. Der Druck auf den Gegner wurde nochmal erhöht und in der 56. Min. war es Onur Sarikaya nach einer Ecke, getreten durch Marvin Krause, der das verdiente Tor zum 1:1 erzielte.
Jetzt entwickelte sich ein, besonders im Mittelfeld, heiß umkämpftes Spiel. Die Gastgeben verlegten sich nun überwiegend aufs Kontern und der VfL Nachwuchs hatte nun deutliche Vorteile. Leider wurden in dieser Phase des Spiels die zwei Großchancen zu Führung durch Alex Gerlitz und Onur Sarikaya nicht genutzt. Aber Lüdinghausen blieb weiterhin sehr gefährlich und hätte beinahe nach einem dieser Konter das 2:1 erzielt, doch Maurizio Hassler konnte mit einer Glanzparade retten. Viel Glück hatte Lüdinghausen in der Schlussminute als Onur Sarikaya den Ball aus fünf Metern nicht im Lüdinghausener Tor unterbringen konnte.
Am Ende blieb es beim 1:1, was auf Grund des Spielverlaufes ein durchaus gerechtes Ergebniss für beide Seiten bedeutet.
„In der ersten Halbzeit haben wir nicht ansatzweise auf Bezirksliganiveau gespielt. Die fehlende Laufbereitschaft, die fehlende Konzentration, und zu allem Überfluss auch noch das mangelhafte Zweikampfverhalten, lies mich zur Halbzeit schon ein wenig „säuerlich“ reagieren. Nach der Halbzeit war es aber deutlich besser, was wieder für die Jungs spricht. Sie versuchten nun über den Kampf ins Spiel zu finden, und damit war ich auch einverstanden. Wo wir uns unbedingt verbessern müssen ist die Abgeklärtheit vor dem gegnerischen Tor. Meine Statistiken weist in 6 Spielen zwölf 1 gegen 1 Situationen gegen den gegnerischen Torwart auf, aber unsere Erfolgsquote liegt hier unter 20%. Und das ist eine Sache des Trainings. Hier müssen die Jungs immer versuchen jedes 1 gegen 1 gegen den TW für sich zu entscheiden und das mit aller Entschlossenheit“, so Uwe Peters.
Mannschaft VfL Senden: M. Haßler -
F. Edsen, M. Jona, M. Krause, G. Schrader -
O. Sarikaya, M. Willing (46. J. Wötzel), K. Höring, A. Gerlitz (49.Min M. Rickershenrich) -
M. Wolter (63.Min J. Heuermann), M. Elkemann (26.Min Z. Atalan).
Tore: 1:0 Eigentor Senden (45.),
1:1 O. Sarikaya (56.)
Beste Spieler: M. Hassler, O. Sarikaya
5. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SuS Stadtlohn 2:0 (1:0 ) am 15.10.2011
Sieg gegen Spitzenreiter Stadtlohn
Sarikaya und Wolter besorgen die Tore
Senden - Im Vorfeld des Meisterschaftsspiels erhielt die U15 des VfL´s ihr neues Outfit. Die Mannschaft (Foto) bedankte sich beim Sponsor, in Person von Norbert Elkemann, Geschäftsführer der Elkemann Dach GmbH, mit einem kleinen Präsent. Der Tag konnte aus Sicht des VfL Nachwuchses nicht besser beginnen.
Schon in der Anfangsphase des Spiels zeichnete sich der Spielverlauf ab. Der VfL stand sehr geordnet, ließ die Stadtlohner in Ihrer eigenen Hälfte gewähren, um ab der Mittellinie konsequent gegen den Ball zu arbeiten. Die zumeist körperlich überlegenen Stadtlohner Spieler hatten somit kaum Raum und Zeit sich zu entfalten. Auf der anderen Seite waren die Jungs vom VfL, an diesem Samstag, dem Gast aus Stadtlohn spielerisch überlegen. Nach der Balleroberung spielte Senden sehr schnell und direkt in die Spitze, so dass die Hintermannschaft aus Stadtlohn immer wieder große Probleme hatte. Folgerichtig schloss Onur-C. Sarikaya, , in der 25 Minute, einen dieser schnellen Angriffe zur verdienten 1:0 Führung, nach toller Vorarbeit von Michael Wolter, ab. Bis zur Halbzeit starteten der VfL noch ein paar gute Angriffe, aber mit etwas Glück und Geschick konnte Stadtlohn sich in die Halbzeit retten.
Wer nun aber dachte, dass der VfL die Halbzeitpause wieder dazu nutzte um in einen kollektiven Tiefschlaf zu verfallen, sah sich eines Besseren belehrt. Die Räume wurden noch enger gestellt. Die Angriffe wurden noch schneller vorgetragen und der Gast aus Stadtlohn verlor zeitweise komplett seine spielerische Linie. In den ersten 15 Min. der zweiten Halbzeit erspielte sich der VfL drei Großchancen zur deutlichen Führung. Zweimal Onur-C. Sarikaya, und einmal Alex Gerlitz tauchten alleine vor dem Stadtlohner Torwart auf, der allerdings mit tollen Paraden, den SUS Stadtlohn im Spiel hielt. Aber in der 58. Min. war dann auch der beste Mann bei Stadtlohn machtlos. Ein sehr „scharf“ getretener Freistoß durch Marvin Krause konnte Michael Wolter, aus kurzer Distanz, zum 2:0 für Senden über die Linie drücken. Nun stellte Stadtlohn um. Alle großen Spieler wurden in die Offensive beordert und der Gast versucht nun noch öfter mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Aber auch in dieser Phase verteidigte der VfL Nachwuchs äußerst geschickt. Dennoch hatte Stadtlohn in der Schlussphase noch die ein oder andere gute Chance zum Anschlusstor. Aber auch der VfL hat zu Zeit mit Maurizio Hassler einen Torwart in den eigenen Reihen der in einer tollen Form ist. Zum Ende spielte der VfL die sich nun bietenden Kontermöglichkeiten nicht mehr mit aller Konsequenz zu Ende, aber das war OK. Das Spiel war entschieden.
„Endlich haben wir es geschafft über die gesamte Spielzeit die taktische Grundordnung zu halten. Das war der Schlüssel zum Erfolg, gegen eine körperlich sehr starke Mannschaft aus Stadtlohn. Das war von der taktischen Disziplin her eines der besten C-Jugend Spiele die ich bis jetzt gesehen habe. Ich bin sehr zufrieden mit den Jungs. Und was noch viel wichtiger ist. Die Jungs wissen nun, spielen wir taktisch so diszipliniert wird es schwer für jeden Gegner uns zu schlagen. Aber wir müssen in der nächsten Woche nachlegen, und das wir schwer genug gegen einen, aus meiner Sicht, sehr starken Aufsteiger aus Lüdinghausen. Aber zunächst freuen wir uns über den heutigen Erfolg“, so Trainer Uwe Peters.
Mannschaft VfL Senden: M. Haßler, F. Edsen, M. Krause, M. Jona, G. Schrader, M. Willing, O. Sarikaya, M. Elkemann (Z. Atalan 53 Min.), Kilian Höring, M. Wolter, A. Gerlitz (60 J. Wötzel).
Beste Spieler: DAS TEAM
Tore: 1:0 Onur-C. Sarikaya (25.), 2:0 Michael Wolter (58.)
4. Meisterschaftsspiel TuS Hiltrup - VfL Senden 2:1 (0:1 ) am 08.10.2011
Unnötige 1:2-Niederlage in Hiltrup
Nach der Pause wie ausgewechselt
Hiltrup / Senden - Es wäre wieder mal mehr drin gewesen für die Sendener Jungs beim Auswärtspiel in Hiltrup. Nach gewohnt gutem Start, gingen Sie nach einer Viertelstunde, nicht unverdient, durch einen sehenswerten Distanzschuss von Zidan Atalan in Führung. Danach war es ein ausgeglichenes Spiel ohne große Möglichkeiten auf beiden Seiten, wobei die Jungs aus Senden die aktivere Mannschaft war, aber der letzte entscheidende Pass wollte einfach nicht gelingen. So gingen die Mannschaften, mit der knappen Führung für Senden, in die Pause. Bis dahin hatte der VfL das Spiel fest im Griff. Nichts deutete darauf hin das dieses Spiel einen solchen Verlauf nehmen würde. Aber irgendwie ist die Halbzeitpause für die VfL Jungs Gift, denn nach der Halbzeit war es eine der schwächsten Saisonleistungen der Steverstädter, die zur dann auch verdienten Niederlage führte.
Ein kapitaler Fehlpass, quer vor dem eigenen Sechszehner gespielt, führte direkt nach Wiederbeginn (30 Sek.) zum Ausgleich. Danach ging die Ordnung im Sendener Spiel wiedermal komplett verloren. Die Positionen wurden nicht schnell genug besetzt, die Zweikämpfe wurden nicht mehr angenommen und in der Vorwärtsbewegung, sowie im Offensivbereich, wurden die Bälle viel zu schnell und viel zu leicht verloren. Die Laufwege stimmten nicht mehr und die Ballannahme unter Druck wurden immer mehr zu einem Problem. Und wenn dann mal ein Angriff ordentlich vorgetragen wurde spielten die Jungs des VfL viel zu kompliziert und zu langsam, so dass die Hiltruper keinerlei Problem mehr hatten, die Offensivaktionen des VfL zu stoppen. So war der sehenswerte Siegtreffer, der nun etwas besser spielenden Hiltruper Mannschaft, zehn Minuten vor Schluss, die logische Konsequenz. Zum Schluss verhinderte Maurizo Hassler mit tollen Paraden eine noch höhere Niederlage.
„Mich ärgert einfach, dass die Jungs sich nicht selber belohnen. Wir haben nun schon das 3. Spiel, außer Altenberge, nach einer wirklich guten und dominanten ersten Halbzeit, in der zweiten Halbzeit aus der Hand gegeben. Hier müssen wir den Hebel ansetzen. Die Jungs müssen verinnerlichen, dass in der Bezirksliga eine gute Halbzeit nicht ausreicht. Wir sind, und das vollkommen zu Recht, dafür bestraft worden das wir nach der Halbzeit als Team wiederholt im taktischen Bereich nachgelassen haben. Das die Ordnung im Spiel verloren geht, sobald nur ein Negativereignis eintritt, müssen die Jungs ganz schnell ablegen. Die Körpersprache muss, z.B. nach einem Tor für den Gegner, eine ganz andere werden, ansonsten wird es für alle wieder eine sehr schwere und spannende Saison", so Trainer Uwe Peters.
Mannschaft VfL Senden: M. Haßler, F. Edsen (P. Ermann 69.Min), M. Krause, M. Jona, G. Schrader, M. Willing (66. J. Wötzel), Onur-C. Sarikaya, M. Elkemann (M. Wolter 53 Min.), Kilian Höring, Z. Atalan, A. Gerlitz.
Tore: 0:1 Zidane Atalan (17.), 1:1 (36.Min) und 2:1 (60.Min)
Beste Spieler: M. Hassler, M. Jona,
3. Meisterschaftsspiel VfL Senden - TuS Altenberge 3:0 (1:0 ) am 01.10.2011
Souveräner erster Heimsieg
Altenberge beim 3:0 nahezu chancenlos
Nach dem Pokaldesaster in Selm hatte sich die Mannschaft des VfL sehr viel vorgenommen. Dieses wurde schon in den ersten Minuten des Spieles klar. Senden drückte den Gast aus Altenberge sofort in die Defensive, es wurde konsequent und früh gestört, und so ergaben sich recht frühzeitig einige gute Chancen für die Steverstädter. Wie in den Spielen zuvor wurden selbst die größten Chancen zunächst nicht verwertet.
In der 22. Minute war es dann, nach schöner Vorarbeit durch Kilian Höring und Malte Ekemann, Onur-Can Sarikaya vorbehalten den Ball ins lange Eck zu schlenzen, zum längst verdienten 1:0 für den VfL Senden. Mit diesem Ergebnis ging es in die Halbzeit, obwohl auch nach dem 1:0 noch einige gute Möglichkeiten nicht genutzt wurden. Auch nach der Halbzeit dominierte das Team von Uwe Peters weiterhin den Gegner. Altenberge fand einfach nicht ins Spiel, auch auf Grund der sehr entschlossenen Spielweise der VfL Jungs.
Mitte der zweiten Halbzeit konnte sich Alexander Gerlitz den Ball an der Mittellinie erobern und erzielte, nach einem schönen Solo über den halben Platz, das verdiente 2:0 für den VfL. Das aufopfernd kämpfende Team aus Altenberge versucht weiterhin alles, aber am heutigen Samstag reichte es einfach nicht. Die Heimmannschaft konnte sogar in der 65.Minute noch das 3:0 erzielen. Der gerade eingewechselte Janis Heuermann bekam den Ball, ließ 2 Gegner einfach stehen und lupfte den Ball über den Torwart hinweg ins gegnerische Tor. Ein tolles Tor.
„Das Ergebnis ist auch in dieser Höhe verdient. Wir hätten sogar noch das eine oder andere Tor nachlegen können. Sehr wichtig war mir, dass wir zu Null gespielt haben. Und, Glückwunsch an meine Spieler zu dem überzeugenden Sieg. Wir haben zwar noch Luft nach oben, aber sie haben heute unser taktische Konzept sehr gut auf den Platz umgesetzt“, so Trainer Uwe Peters.
Mannschaft VfL Senden: M. Haßler, F. Edsen (J. Höring 43.Min), M. Krause, M. Jona, G. Schrader (J. Höring 60.Min.), M. Willing, Onur-C. Sarikaya (J. Heuermann 60.Min), M. Elkemann, Kilian Höring (J. Wötzel, 50.Min), M. Wolter ( Z. Atalan 17.Min), A. Gerlitz
Tore: 1:0 Onur-C. Sarikaya (22.),
2:0 Alexander Gerlitz (48.)
3:0 - J. Heuermann (65.)
Beste Spieler: M. Jona, G. Schrader, K. Höring
Kreispokal-Viertelfinale SG Selm - VfL Senden 2:1 (1:0 ) am 21.09.2011
C1 bleibt unter Ihren Möglichkeiten
Knappe Niederlage in Selm
„Endstation Selm“, so hieß es für die U15 des VfL Senden im Pokal. Am Mittwochabend verloren die Steverstädter bei der unterklassigen SG Selm 2010 völlig verdient mit 2:1. In einem mäßigen Spiel, auf einem sehr harten Ascheplatz, ging beim VfL Nachwuchs leider nicht viel zusammen.
In der ersten Halbzeit hatten die Gäste zwar optisch ein Übergewicht, aber mehr auch nicht. Nach einem schweren Abspielfehler des VfL nutzte der Gastgeber dieses Geschenk eiskalt zum 1:0 Halbzeitstand aus. Nach der Halbzeit baute Senden zwar mehr Druck auf den Gegner auf, schaffte durch M. Elkemann in der 45 Min. auch den 1:1 Ausgleich. Aber schon im Gegenzug markierte Selm, nach wiederum großen Abstimmungsproblemen in der Defensivarbeit, das 2:1. Zu allem Überfluss bekam VfL-Torwart Justus Falke auch noch in der Nachspielzeit die rote Karte gezeigt, weil er angeblich den Ball außerhalb des nicht sichtbaren Sechzehnmeterraumes mit der Hand geklärt haben soll. „Alle weiteren Offensiv-Bemühungen meiner Mannschaft wurden, von der an diesem Tag sehr kampfstarken Mannschaft aus Selm, mit Glück und Geschick abgewehrt, so dass unter dem Strich der Sieg für die SG Selm mehr als verdient war", so Trainer Uwe Peters.
Kommentar zum Spiel von Uwe Peters:
„ Ein fader Beigeschmack zu diesem Spiel bleibt dennoch. Über den völlig verdienten Sieg für die SG Selm brauchen wir nicht reden. Aber über die Rote Karte für unseren Torwart Justus Falke kann ich mich viel mehr ärgern. Auf dem Hartplatz waren die 16er Strafraumbegrenzungslinien sehr schlecht bis gar nicht zu erkennen bzw. teilweise sogar unterbrochen. Die Fünfmeterraumbegrenzungslinien und der Elfmeterpunkt fehlten gänzlich und die Torlinie war eine dünne, teilweise nicht mehr vorhandene, „gestrichelte“ Linie. Trotz der Hinweise und der Bitte durch den VfL, vor dem Spiel an die Adresse des Schiedsrichters, wurden die Linien des „Spielfeldes“ nicht neu und deutlich sichtbar für alle nachgekreidet. „Ich habe Adleraugen, das bleibt jetzt so“, die lapidare Äußerung des, erst Minuten vor dem Anstoß erschienenen, Schiedsrichters. Das Spiel wurde unter Protest des VfL Senden angepfiffen. Und als wenn der VfL es geahnt hätte passiert genau das, was durch ein lächerliches Nachkreiden der Linien, vor dem Spiel, hätte verhindert werden können. Jegliche Diskussion über die angeblich berechtige Rote Karte hätte sich erübrigt. Das angebliche Handspiel aus einer Entfernung von ca. 50 bis 60 Meter, welche der Schiedsrichter in der Situation zum „Tatort“ hatte, zu erkennen grenzt schon an „Hellseherei“. Beim Pfiff des Schiedsrichters stand ich etwa auf Höhe der Mittellinie. Zu diesem Zeitpunkt stand der Schiedsrichter noch weit in der Spielfeldhälfte der SG Selm. Von meinem Standpunkt aus habe ich keine 16 Meterlinie gesehen, und werde mir auch heute nicht anmaßen absolut sicher sagen zu können ob Justus noch im 16er war oder außerhalb. Die Frage die ich mir allerdings schon stelle muss ist, wie konnte der Schiedsrichter es mit 100 % Sicherheit gesehen haben. Für eine rote Karte reichen nicht 95 % und auch keine Annahmen. Erschwerend für den Schiedsrichter kommt hinzu, dass er ca. 10cm kleiner und einfach noch weiter weg vom „Tatort“ war als ich. Selbst Justus war sich nicht ganz sicher, denn nach seiner Aussage fehlte Ihm, auf Grund der mehr als mangelhaften Linienkennzeichnung, ganz einfach die Orientierung im Bereich der 16er Linie. Fakt ist, der Schiedsrichter hat im Vorfeld des Spiels, trotz eindringlicher Hinweise und Bitten der Gastmannschaft, nicht für ein regelkonformes Spielfeld gesorgt, was eigentlich seine Pflicht gewesen wäre. Zur Verteidigung des Schiedsrichters sage ich aber auch, dass die Spielleitung ansonsten sehr ordentlich war. Dennoch ist es aus meiner, sicherlich subjektiven, Sicht schon sehr erstaunlich wie einige Schiedsrichter die einfachsten Grundregeln einfach außer Acht lassen, bzw. mit viel Phantasie als Ausrede für Ihr Fehlverhalten neu interpretieren. Auch auf die Gefahr hin das ich mich unbeliebt mache, ist diese, ich nenne es mal, „angeblich unabsichtliche Willkür“ ab und an unfassbar, und es tut mir verdammt leid für Justus, der leider das Opfer einer Schiedsrichter-Fehleinschätzung (Adlerauge) wurde.“
2. Meisterschaftsspiel Warendorfer SU - VfL Senden 2:1 (2:0 ) am 24.09.2011
C1 bleibt unter Ihren Möglichkeiten
Knappe Niederlage in Warendorf
Auch im zweiten Saisonspiel blieb die U15 aus Senden unter ihren Möglichkeiten. Im Spiel gegen die Warendorfer SU unterlag der Nachwuchs des VfL mit 2:1. Wie in der letzten Woche konnten sich die Steverstädter in der Anfangsphase Feldvorteile erarbeiten, und wie auch in der letzten Woche ging Mitte der ersten Halbzeit die Ordnung im Spielaufbau des VfL gänzlich verloren, sodass die Warendorf SU aufgebaut wurde. Nach zwei unglücklichen Abwehraktionen markierten die Gastgeber die, zu diesem Zeitpunkt durchaus verdiente, 2:0 Halbzeitführung.
Nach dem Seitenwechsel versuchte die Mannschaft von Uwe Peters über Kampf zurück ins Spiel zu kommen. Das Spiel des VfL wurde dadurch besser und auch immer dominanter. Folgerichtig und verdient konnte Marvin Krause in der 50 Min. eine Ecke per Kopf zum 1:2 verwerten. Danach versuchten die Jungs noch einmal alles um den Ausgleich zu erzielen, doch Warendorf hielt mit Kampfkraft dagegen.
"Unsere Offensivbemühungen waren zu oft zu harmlos um Warendorf wirklich in Bedrängnis zu bringen. So stand am Ende eine recht unglückliche Niederlage zu Buche", so Co-Trainer Stefan Rickershenrich. „Ein Unentschieden wäre durchaus ein gerechtes Ergebnis gewesen, da Senden in der zweiten Halbzeit drückte und auch die bessere Mannschaft war“, so die ehrlichen Stimmen der Verantwortlichen der Warendorfer SU.
Mannschaft VfL Senden: M. Haßler, F. Edsen, J. Wötzel, M. Jona, P. Ermann (J. Höring 60.Min.), M. Willing,
Z. Atalan (T. Steigerwald 55.Min), M. Elkemann (J. Heuermann 36.Min., M. Rinkershenrich 60.Min.),
M. Krause, Gerorg Schrader und Kilian Höring.
Tore: 1:0 (20.),
2:0 ( 25.),
2:1 Marvin Krause (50.).
Beste Spieler: M. Krause. K. Höring, F. Edsen.
1. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SuS Neuenkirchen 1:3 am 17.09.2011
C1 scheitert beim Saisonauftakt
Peters: "Müssen noch eine Menge arbeiten"
Das Team von Uwe Peters und Stefan Rickershenrich legte einen ganz hervorragenden Start, sprich erste Halbzeit, hin.
In den ersten 25 Minuten war Neuenkirchen, auf Grund der taktisch klugen Spielweise des VfL´s, permanent in der Defensive. In dieser Phase des Spiels gab es nicht eine nennenswerte Aktion der Gäste, so überlegen waren die Jungs vom VfL. Völlig verdient ging der VfL auch in der 24. Min. durch Michael Wolter in Führung. Nach schönem Zuspiel von Kilian Höring blieb Michael Wolter cool und überlobte den TW von Neuenkirchen aus 16 Meter. Noch in den gleichen Minuten verfehlte Marvin Krause mit zwei tollen Freistößen das 2:0. Der eine Freistoß streifte die Latte oberhalb, der andere ließ das Tor minutenlang zittern. Schade, selbst ein 2:0 wäre zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient.
Was aber danach passierte lässt sich nicht erklären, passiert aber immer wieder im Fußball. Auf einmal stellt der VfL alle weiteren Bemühungen ein. Neuenkirchen kam nun immer besser ins Spiel und hatte mit Ihrer ersten durchdachten Offensivaktion den nötigen Erfolg. 1:1, und das 30 Sek. vor dem Halbzeitpfiff.
Die zweite Halbzeit war dann auf einem ganz anderen Niveau. Keiner der beiden Mannschaften schaffte es sich wirkliche Feldvorteile zu erarbeiten, allerdings war die Mannschaft von Neuenkirchen nun die Mannschaft die mehr investierte und auch mehr wollte. Das 2:1 für die Gäste war symbolisch für die Jungs vom VfL. Aus einer 4:1 Überzahlsituation in der 43. Min., schaffte es der Neuenkirchener Spieler herauszukommen und schloss mit einem wunderschönen Heber diese Aktion ab. Tolles Tor, aber auch ein sehr diplomatisches Zweikampfverhalten unserer Jungs vom VfL.
In der Folgezeit konnte keine der beiden Mannschafte sich weitere Chancen herausspielen. Das 3:1 von Neuenkirchen in der 63 Min. resultierte aus einem Freistoß heraus. Der gegnerische Stürmer stand im 16er genau richtig und staubte aus kurzer Entfernung ab.
„Betrachtet wir das gesamt Spiel, so hat Neuenkirchen auf Grund seiner größeren Effektivität verdient gewonnen. Allerdings muss ich meinen Jungs ein Kompliment für die ersten 25 Minuten aussprechen. Das war schon sehr gut und für den Rest des Spiels müssen wir noch eine Menge lernen und arbeiten, aber das kommt schon noch“, so Uwe Peters.
Mannschaft VfL Senden: M. Haßler -
F. Edsen (Julius Höring), M. Willing, M. Jona, P. Ermann -
Malte Elkemann (45. Marcel Rickershenrich), Marvin Krause, Michael Wolter, Gerorg Schrader - Zidane Atalan (36. Onur Sarikaya), Kilian Höring (36. Janis Heuermann).
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