B1-Junioren Kreisliga A

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Marco Lohmann, Jonas Verworn, Philipp Ermann, Timm Borchert, Hannes Harhues und Reber Atalan.
Mittlere Reihe (v.l.n.r.):
Trainer Sebastian Schnetgöke, Marco Kolov, Janis Heuermann, Benedikt Godek, Florian Mersmann, Adrian Vollmer, Fabian Hambrecht, Marvin Tjaden, Michael Jurk, Trainer Christian Arends.
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Georg Schrader, Justus Falke, Kapitän Marco Willing, Niklas Henke und Jan Wötzel.

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Trainingszeiten Ergebnisse
Mittwochs 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr Tabelle bei www.fussball.de
Freitags 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr Pokalspiele bei www.fussball.de
 
  • Trainer

Name: Christian Arends
E-Mail: Mail an Christian
Mobil: 01708193871

Name: Sebastian Schnetgöke
E-Mail: Mail an Sebastian
Mobil: 0171 31 60 984

8. Meisterschaftsspiel VfL Senden - BW Alstedde 2:0 n.W. am 15.03.2015

Kampflos gehen die nächsten drei Punkte nach Senden

Eigentlich hätte der VfL Senden an diesem Sonntag BW Alstedde empfangen, doch unverständlicherweise erreichte die Trainer gerade einmal 1 Stunde vor dem offiziellen Anstoß die Nachricht der Lüner Kollegen, dass diese "nicht nach Senden kommen können". Was sich dahinter genau verbirgte, ließe sich nur mutmaßen. Ärgerlich war es für die Sendener alle Mal, da man zu dem Zeitpunkt gerade zum Warmmachen den Platz betreten wollte. Dinge, die man wohl nur in der Kreisliga erlebt.

Am kommenden Sonntag geht es zum Spitzenduell nach Olfen. Der Tabellenzweite befindet sich 11 Punkte hinter dem VfL. Bei einem Sieg fehlten den Sendenern nur noch maximal 4 Punkte für die vorzeitige Meisterschaft.

7. Meisterschaftsspiel VfL Senden - TuS Ascheberg 4:0 (1:0) am 08.03.2015

Auch gegen Ascheberg: Wieder drei Punkte

Sonniges Wetter, 15 Grad und elf Spiele in Folge gewonnen. Mit diesen optimalen Voraussetzungen ging die B1 am Sonntag in das Heimspiel gegen den TuS Ascheberg. Die Gäste, auf dem vierten Tabellenplatz mit einer bisher durchwachsenen Saison, wollten mit neuem Trainer an den 2:0-Sieg aus der Vorwoche bei BW Alstedde anknüpfen.

Die Partie begann gleich mit viel Tempo und der ersten Chance für den TuS, die VfL-Keeper Justus Falke aber glänzend vereitelte (1.). Im Gegenzug drehte Adrian Vollmer, für den kranken Georg Schrader auf der linken Außenbahn eingesetzt, auf und brachte den Ball, nach einem Laufduell, flach vor das Tor. Am kurzen Pfosten verpasste jedoch zunächst Benedikt Godek und am langen auch Fabian Hambrecht (3.). Keine sechs Minuten später folgte der Rollentausch: Godek legte den Ball zentral vor dem Strafraum nach links auf Vollmer, der zunächst mit einem Rechtsschuss am Verteidiger scheiterte, aber den Abpraller elegant mit dem linken Vollspann so perfekt traf, dass Finn Auferkamp bei dem mittigen Schuss nur noch hinter sich greifen konnte. Beim folgenden Freistoß pennte aber nahezu jeder im blauen Trikot. Kurz ausgeführt, rechts an der Mauer vorbeigespielt und schon hatte Linus Wandzioch freie Schussbahn, doch wieder verhinderte Falke den Gegentreffer. Auf der anderen Seite ließ Senden im Mittelfeld zu viel zu, sodass Jan Wötzel nur noch mit einem Foulspiel, 25 Meter vor dem Tor, den Torschuss verhindern konnte (23.).

Der Knoten schien geplatzt, Senden machte weiter Druck, doch kam zunächst Ascheberg zu einem guten Konter, den erneut Falke durch seine passgenaues Rauslaufen unterbinden konnte (10.).In der 11. Spielminute bekam der VfL ein Freistoß 19 Metern vor dem Tor zugesprochen: Marco Kolov trat an, doch anders als in der Vorwoche, landete der Ball neben dem rechten Torpfosten. Ebenfalls war es Kolov, der eine gute Chance ausließ: Vollmer konnte einen zu kurzen Abstoß abfangen, sich im Zweikampf durchsetzen und ihn bedienen. Seinen starken Schuss aus 16 Metern konnte Auferkamp mit einem guten Reflex zur Ecke klären. Die folgende Willing-Hereingabe brachte große Gefahr für das Ascheberger Tor (17.). Zunächst kam der Ball auf den langen Pfosten, wo Godek ihn kontrollieren und wieder hoch reinspielen konnte. Vollmer vorm Strafstoßpunkt nahm die Vorlage volley und setzte das Leder nur knapp am linken Pfosten vorbei (17.).

Nach dieser „Sturm-und-Drang-Phase“ verflachte die Partie zunehmend und beide Seiten verfielen in ergebnislose Mittelfeld-Geplänkel. Kleine, individuelle Fehler in der Defensive luden die Ascheberger zu guten Kontermöglichkeiten ein. Kurz vor der Pause bekam der VfL einen Freistoß in eigener Hälfte zugesprochen. Willing wollte das Spiel auf die linke Seite verlagern, doch Marvin Tjaden hatte damit nicht gerechnet und musste seinen „Fehler“ im folgenden Zweikampf im Strafraum wieder ausbessern. Ein großer Aufreger kam kurz vor der Halbzeit. Vollmer hatte sich auf der rechten Seite, nach Kolov-Zuspiel, in Höhe des Strafsraums schon durchgesetzt und legt gerade den Ball am herauslaufenden Auferkamp vorbei, als dieser den Angreifer ohne Chance auf den Ball außerhalb des Strafraums umtritt. Die Gelbe Karte von Schiedsrichter Christoph Schulz sorgte für viel Diskussionsbedarf: „Es war keine Notbremse, da noch drei Ascheberger auf gleicher Höhe standen, aber wenn ich als Torhüter außerhalb des Sechszehners rauskomme und einen Spieler, ohne eine realistische Chance auf den Ball, so umtrete, kann man sich mit Gelb sehr sehr glücklich schätzen.“, bewertete Trainer Christian Arends diese Szene. Die verletzungsbedingte Auswechselung von Vollmer bestätigte diesen Eindruck nur.

Nach passender Kritik in der Halbzeitpause wollten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt ihre Überlegenheit auch endlich in Tore ummünzen. Kolov versuchte sich zum dritten an einem Freistoß, doch parierte Auferkamp den flachen Schuss auf die Mauerecke. Der anschließende Eckstoß brachte nichts ein (42.). Sieben Minuten später bekam der TuS einen Freistoß in halbrechter Position und brachte ihn gefährlich in den Strafraum, doch erst Tjaden, anschließend Willing, konnten entscheidend klären (49.). Einen weiteren Freistoß für den VfL brachte Willing mustergültig auf den langen Pfosten. Hambrecht kam nur Millisekunden zu spät, sodass er die gute Einschussmöglichkeit nicht nutzen konnte (52.). Weitere drei Minuten vergingen, als der eingewechselte Hannes Harhues eine wunderbare Kombination auf Timm Borchert eröffnete, der seinerseits Hambrecht rechts außen bediente. Dessen flache Reingabe in den Rückraum fand aber weder Freund noch Feind und konnte erst außerhalb des Strafraums geklärt. Doch alle Bemühungen belohnte der zuvor eingewechselte Janis Heuermann, der trotz Zahn-OP unter der Woche fulminant loslegte. Über Marco Willing gelangte der Ball wieder auf den starken Hambrecht, der sich erst gegen zwei Gegenspieler durchsetzte, ehe er Heuermann zentral bediente. Mit einer einfachen Körpertäuschung geht er an seinem Gegenspieler vorbei und schießt aus 14 Metern unhaltbar ins linke Eck ein (58.).

Nach dem erlösenden Treffer zum 2:0 legten die Steverstädter nun richtig los. Der ebenfalls eingewechselte Reber Atalan erkämpfte sich im Nachsetzen den Ball in der gegnerischen Hälfte und steckte auf Willing durch. Völlig frei konnte dieser in den Strafraum eindringen. Seinen Schuss setzte er jedoch auf das kurze Eck, was es Auferkamp leicht machte, den Ball zur Ecke zu parieren, die wiederum nichts Zählbares einbrachte (60.). Aber wieder vergingen nur 60 Sekunden bis zur nächsten Möglichkeit: Kolov flankte von der linken Seite, Atalan verlängerte elegant mit der Hacke und wieder stand Heuermann richtig und köpfte den Ball kurz vor dem Torraum unhaltbar in die rechte Ecke. Zwei Minuten später ein weiterer Freistoß aus 20 Metern zentral vor dem Tor. Doch auch hier ging Kolovs Schuss knapp über den Querbalken. Besser machte es noch einmal Vollmer, der in der Schlussphase, trotz des bösen Foulspiels Ende der ersten Hälfte, wieder eingewechselt werden konnte. Hambrecht setzte sich zum wiederholten Mal außen durch, zog nach innen und düpierte zwei Gegenspieler, ehe er auf Vollmer ablegte. Wieder eine einfache Körpertäuschung, kurz anvisiert und schon wieder schlug ein Linksschuss des vornehmlichen Rechtsfußes im Tor ein (65.).

„Der Sieg war wieder einmal die Krönung unserer souveränen Leistung, auch wenn man in der ersten Halbzeit Abstriche machen muss.“, war Trainer Sebastian Schnetgöke angetan von der Leistung. „Wieder einmal drei Punkte nach einer durchweg guten Partie. Weiter müssen wir an den Kleinigkeiten arbeiten, die für uns am Ende entscheidend werden können.“, blickt Trainer Christian Arends bereits auf die bevorstehenden Aufgaben.

Mannschaft VfL Senden: Justus Falke, Niklas Henke – Hannes Harhues, Benedikt Godek, Philipp Ermann, Marco Willing, Marco Kolov, Janis Heuermann, Jan Wötzel, Jonas Verworn, Reber Atalan, Fabian Hambrecht, Adrian Vollmer, Marvin Tjaden und Timm Borchert.

Tore: 1:0, 4:0 Adrian Vollmer (9., 64.), 2:0 , 3:0 Janis Heuermann (58., 61).

Beste Spieler: Jan Wötzel, Fabian Hambrecht, Justus Falke.

6. Meisterschaftsspiel SC Union Lüdinghausen - VfL Senden 1:4 (1:3) am 01.03.2015

Endlich wieder Meisterschaft, endlich wieder Derby!

Am Sonntagmorgen ging es nach der übermäßig langen Winterpause endlich wieder um Punkte und dazu noch gegen den ungeliebten Nachbarn Union Lüdinghausen. Im ersten Saisonspiel traf man noch in Senden aufeinander, als der VfL die Rot-Schwarzen mit einem souveränen Auftritt 3:1 abfertigten. Die Vorzeichen, nach einer durchweg sehr guten Vorbereitung und entsprechenden Testspiel-Ergebnissen, ließen auf eine ähnliche Partie hoffen. Da der gesamte Kader zur Verfügung statt, sammelten Hannes Harhues und Marco Lohmann parallel Spielpraxis in der B2.

Nach deutlich verspätetem Anstoß (das Vorspiel war ohne Schiedsrichter verspätet angefangen) legten die Gäste gleich mit Vollgas los. Auf der linken Außenbahn erkämpfte sich Adrian Vollmer den Ball und schickte Georg Schrader steil Richtung Tor. Da ein Union-Verteidiger in der Mitte nicht aufgepasst hatte und den Libero markierte, hatte Schrader freien Weg aufs Tor und konnte mit einem präzisen Flachschuss den Ball ins rechte Eck einschießen (2.). Doch wer nun dachte, dass es jetzt Schlag auf Schlag kommen würde, sah sich nur zwei Minuten später eines Besseren belehrt: Nach einem Freistoß aus halbrechter Position 25 Meter vor dem Tor, schaffte die VfL-Defensive und Torhüter Justus Falke es nicht sich richtig abzustimmen, wovon Justin Hecker profitierte und den Ball über die Linie stocherte.

Den Schock verdaute die Mannschaft jedoch umgehend. Schrader konnte in der 6. Minute eine fast perfekte Kopie seines vorherigen Angriffs spielen, doch ging sein Schuss dieses Mal nur knapp am langen Pfosten vorbei. Auch zwei Minuten später platzierte Schrader seinen Schuss aus 20 Metern nur wenige Zentimeter über die Latte. Im Gegenzug kam Union wieder durch einen Standard zu einer Torchance, doch Falke war dieses Mal auf dem Posten und hielt einen Kopfball aus 10 Metern locker fest (13.).

Senden drückte nun weiter auf die erneute Führung und ließ die Gegner ab dem Mittelkreis nicht zum Spielen kommen. Jeglicher Spielaufbau wurde konsequent unterdrückt, entscheidend gestört, sodass auch zahlreiche lange Bälle im Seitenaus landeten. Neben der Enttäuschung über die eigenen Unzulänglichkeiten, sorgte die Derby-Mentalität und die hohe Aggressivität der Sendener in jedem Zweikampf, für einige Revanche-Aktion, die Schiedsrichter Christoph Schulz korrekterweise mit Freistoß ahndete. So auch in der 23. Spielminute, als der VfL rund 20 Meter fast zentral vor dem Tor die Möglichkeit bekam und zum 2:1 nutzte: Marco Kolov überzeugte mit seiner perfekten Schusstechnik und ließ Schlussmann Jan Autering wieder keine Abwehrchance. Sein Schuss landete passgenau im rechten, oberen Winkel. Nach diesem Traumtor wollten die VfLer richtig ernst machen. Im Aufbauspiel verlor Union abermals den Ball. Außenverteidiger Florian Mersmann schickte Fabian Hambrecht an der rechten Seite Richtung Torlinie, an welcher der quirlige Flügelflitzer seinen angrätschenden Gegenspieler erst düpierte, um anschließend mit einem genauen Pass Kolov auf dem Elfmeter-Punkt zu bedienen, der den herauslaufenden Autering keine Abwehr-Chance ließ und zum 3:1 versenkte (24.). Kapitän Marco Willing machte nicht nur das gesamte Spiel über eine gute Figur in der Defensive, sondern versuchte sich auch mit einem Torschuss, der knapp geblockt wurde (26.).

Das Spiel nahm nicht nur weiter an Fahrt auf, auch die Zweikämpfe wurden seitens der Gäste weiter mit gesunder Härte geführt. Philipp Ermann schoss einmal etwas über das Ziel hinaus und kassierte nach einem Foulspiel an Nils Weimer korrekterweise die erste Verwarnung des Spiels. Den folgenden Freistoß klärte die Abwehrreihe um Jan Wötzel und Marvin Tjaden problemlos. Vor der Halbzeit noch eine hochkarätige Chance für die Blau-Weißen. Nach einer Maß-Flanke von der linken Seite durch Schrader, hätte Kolov aus 11 Metern per Kopf alles perfekt machen können, doch traf er den Ball nicht richtig, sodass es mit 3:1 in die Pause ging.

Ohne taktische Umstellungen oder Wechsel ging es in den zweiten Spielabschnitt. Gerade einmal drei Minuten gespielt, da wiederholte das Trio Mersmann-Hambrecht-Kolov die Kombination, die zum 3:1 geführt hatte. Dieses Mal war der Verteidiger früh genug zur Stelle und konnte Kolov vor dem Einschießen noch blocken. Was vorher noch gelang, war drei Minuten nicht möglich, denn gegen die Freistöße von Kolov war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Von der rechten Seite, 12 Meter vor der Torauslinie außerhalb des Strafraums trat der Mittelfeldspieler an und schoss den Ball mit viel Effet wieder unhaltbar in den langen Winkel (46.).

Mit der sicheren Führung im Rücken nahm der Liga-Primus nun etwas Tempo aus dem Spiel und ließ die Lüdinghauser mehr und mehr dem Ball hinterher laufen. Das Frust-Level stieg und die Foulspiele häuften sich. Besonders zu erwähnen ist die deutliche Statistik von 18:11 Foulspielen der Gastgeber, die ebenso vier Verwarnungen, davon zwei für Meckern, kassierten, während der VfL nur zwei bekam. Trotzdem kam Union zu seiner einzigen Torchance in der zweiten Hälfte, als Falke bei einem Schuss aus 20 Metern von Gianluca Papa noch einmal seine volle Körpergröße ausspielen musste, um den Ball zur Ecke abzuwehren. Diese, wie auch zwei tornahe Freistoßsituationen, klärte der VfL jedoch immer souverän. Senden hingegen erspielte sich erst in der 59. Minute die nächste Möglichkeit, als Schrader den Ball nur knapp über das Tor schoss. Fünf Minuten später bekam Kolov wieder eine Möglichkeit. Der eingewechselte Janis Heuermann konnte nur unfair vor dem Tor zu Fall gebracht werden. Eigentlich ein klarer Strafstoß, den Schiedsrichter Schulz auch offenkundig so anzeigte, jedoch nach massiven Protesten das Foulspiel einen halben Meter vor den Strafraum verlegte. Kolov probierte sein Glück zum dritten Mal, setzte den Ball dieses Mal aber knapp über die Latte. Zum Schluss probierte noch einmal der eingewechselte Reber Atalan sein Glück aus 25 Metern, fand aber mit Autering seinen Meister.

„Wir haben heute überlegen gespielt und Lüdinghausen erneut die Grenzen aufgezeigt. Perfekt für uns, dass der SuS Olfen gegen Werne 1:5 unterlag und wir nun neun Zähler Vorsprung haben.“, äußerte sich Trainer Christian Arends nach dem Sieg hochzufrieden. Trainer Sebastian Schnetgöke stellte der Mannschaft das gleiche Zeugnis aus: „ Wir waren fast immer sofort präsent und haben Lüdinghausen zu den Fehlern gezwungen. Ein deutlicher und verdienter Sieg, der beinahe noch zu niedrig ausfiel!“. Für den VfL gilt es nun die Konzentration hoch zu halten und die komfortable Führung bis Ende März mit weiteren Siegen auszubauen, ehe die letzte der drei Spielrunden beginnt. Am Sonntag gastiert im Heimspiel der Tabellen-Vierte, TuS Ascheberg, im Stever-Sportpark um 10:30 Uhr.

Mannschaft VfL Senden: Justus Falke, Niklas Henke – Benedikt Godek, Philipp Ermann, Marco Willing, Marko Kolov, Janis Heuermann, Florian Mersmann, Jan Wötzel, Georg Schrader, Jonas Verworn, Reber Atalan, Fabian Hambrecht, Adrian Vollmer, Marvin Tjaden und Timm Borchert.

Tore: 0:1 Georg Schrader (2.), 1:1 Justin Hecker (4.), 1:2, 1:3 & 1:4 Marco Kolov (23., 24. & 64.).

Beste Spieler: Georg Schrader, Marco Kolov, Fabian Hambrecht / -

5. Meisterschaftsspiel Werner SC - VfL Senden 3:5 (1:3) am 07.12.2014

VfL holt sich den Herbstmeister-Titel

Die Siegesserie hält – der VfL Senden bleibt auch im 5. Meisterschaftsspiel ohne Punktverlust und sicherte sich mit einem 5:3 beim Werner SC den inoffiziellen Titel „Herbstmeister“. Da zeitgleich der stärkste Verfolger SuS Olfen in Alstedde ausrutschte und mit 0:1 verlor, haben die VfLer nun sechs Punkte Vorsprung.

Die Gäste legten gleich los wie die Feuerwehr. Bereits nach zwei Minuten brachte Marco Kolov einen Freistoß gut vors Tor. Adrian Vollmer verpasste im Nachschuss knapp das frühe Tor. Doch nur drei Minuten später besorgte Janis Heuermann den verdienten Treffer: Kolov grätschte den Ball perfekt vom Fuß, Georg Schrader steckte den Ball auf Heuermann durch, welcher aus 12 Metern Torhüter Oliver Holm schlecht aussehen ließ und flach ins rechte Eck einnetzte. Rollentausch weitere fünf Minuten später: Marco Willing steckt den Ball aus der Zentrale tödlich auf Heuermann durch. Kurz vor der Torlinie legt dieser den Ball zurück auf Schrader, der den schwachen Schlussmann mit einem lockeren Schuss ins flache Eck das zweite Tor einschenkte. Zwei Minuten später verpasste Heuermann, nach einer Schrader-Ecke, das 3:0 per Kopf nur knapp. Eine kuriose Szene vor zwischen dem ersten und zweiten Tor: Vollmer wird beim Schussversuch im Strafraum verwarnungswürdig gefoult, doch der Elfmeter-Pfiff des, ansonsten guten Schiedsrichter, Stefan Grotefels, blieb zur allgemein Verwunderung aus. Ein sauberes Tackling wenige Sekunden zuvor durch Philipp Ermann wurde noch mit einem Freistoß bestraft.

Im weiteren Spielverlauf bestimmten die Sendener das Spielgeschehen. Schlussmann Justus Falke hatte nur wenig zu tun, da die VfL-Defensive nahezu jeden Angriff im Keim erstickte. Im Gegensatz dazu brannte es im Werner-Strafraum im Minutentakt. Nach einem Falke-Abschlag, verlängerte zunächst Timm Borchert auf Vollmer, dieser steckte ebenfalls per Kopf auf Fabian Hambrecht durch, der im Laufduell die besseren Karten hat und am Torraum auf Schrader querlegen kann, der auf 3:0 erhöhte (31.). Zwei Minuten später bring Ermann einen schon geklärten Ball wieder in den Strafraum. Heuermann verpasst nur knapp per Kopf. Und wieder drei Minuten später: Ein Foulspiel in der eigenen Hälfte, eine schnelle Ausführung durch Schrader, Vollmer im Eins gegen Eins bis in den Strafraum und verzieht aus spitzem Winkel nur knapp.

Doch vor der Pause bringen die souveränen Steverstädter den Gastgeber wieder ins Spiel. Ein Kopfball von Kolov kommt in der Defensive viel zu kurz und landete vor den Füßen von WSC-Angreifer Kai Hartwig. Der nimmt aus rund 20 Metern Maß und trifft den Ball nahezu perfekt, sodass Falke im langen linken Eck keine Abwehrchance hat (40.).

Nach dem Seitenwechsel ging es weiter nur in eine Richtung. Nach zwei Minuten schaffte es erst Schrader nicht per Kopf, im zweiten Versuch auch Jan Wötzel nicht den Ball über die Linie zu drücken. Doch Top-Scorer Heuermann wollte den letzten Gegentreffer noch einmal egalisieren. Mit starkem Angriffspressing eroberte er sich auf der linken Außenbahn den Ball, legte kurz vor der Torlinie den Ball in den Strafraum, wo der heraneilenden Hambrecht aus acht Metern eiskalt einschoss (51.). Aber nur drei Minuten später kam auch mal der WSC nach vorne. Ein gutes Zuspiel steil quer auf Niklas Esch lud Falke zu einem Ausflug an die Strafraum-Grenze ein. Warum? Das fragte sich der sonst so sichere Rückhalt des VfL in dieser Szene sicher selbst, denn Esch hatte keine Probleme locker an Falke vorbei den Ball ins Tor zu schießen.

Weil aber in Sendener der dreifache Georg spielt, hieß es sieben Minuten später 2:5. Schrader bekam den Ball vier Meter vor dem Strafraum, legte sich ihn auf den linken Schlappen und schoss aus 18 Metern zentral aufs Tor. Auch hier sah Holm schlecht aus. Der haltbare Ball schlug wuchtig in die Maschen ein. Drei Minuten später hätte Reber Atalan schießen können, legte aber uneigennützig rechts auf Heuermann ab, der aus 15 Metern den Ball nur knapp am langen Pfosten vorbei schoss. Auch ein Freistoß aus halblinker Position und 25 Metern setzte Wötzel zwei Meter neben das Tor. Doch wer nun glaubte, dass das Spiel gelaufen sei, hatte seine Rechnung ohne die Anriffsbemühungen der Lippstädter gemacht. Erst in der 72. Minute rauschte der Ball nur zwei Meter neben dem Sendener Gehäuse vorbei, zwei Minuten später kam ein Freistoß von rechts gut in den Strafraum. Der Kopfball ging jedoch in Richtung linke Toraus-Seite, wurde aber durch einen VfL-Verteidiger unabsichtlich in den eigenen Fünfer gebracht und dort letztlich durch Ermann geklärt. Unglücklich agierte in der 78. Minute Marvin Tjaden: im Strafraum griff der Verteidiger zu beherzt zu, SR Grotefels nahms genau und entschied auf Strafstoß, den Luca Gambel trocken zum 3:5 nutzte.

"Eine gute Hinrunde haben wir heute mit dem letzten Sieg gekröhnt. Die Mannschaft hat bisher fast tadelos gespielt und sich die 15 Punkte zu recht verdient", freute sich Trainer Sebastian Schnetgöke. Auch Christian Arends freute sich: "Einfach top die Leistung der letzten Wochen. Ohne die drei Gegentore wäre es heute natürlich besser gewesen, aber so können wir noch einmal bis März an Kleinigkeiten nachjustieren, um die nächsten Spiele genauso erfolgreich gestalten zu können!".

Mannschaft VfL Senden: Justus Falke – Hannes Harhues, Philipp Ermann, Marco Willing, Marco Kolov, Janis Heuermann, Florian Mersmann, Jan Wötzel, Georg Schrader, Max Kintrup, Marco Lohmann, Jonas Verworn, Reber Atalan, Fabian Hambrecht, Adrian Vollmer, Marvin Tjaden und Timm Borchert.

Tore: 0:1 Janis Heuermann (5.), 0:2 Georg Schrader (10.), 0:3 Georg Schrader (31.), 1:3 Kai Hartwig (40.), 1:4 Fabian Hambrecht (51.), 2:4 Niklas Esch (54.), 2:5 Georg Schrader (61.) und 3:5 Luca Gambel (FE 78.).

Beste Spieler: Janis Heuermann, Georg Schrader und Fabian Hambrecht

4. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SuS Olfen 1:0 (1:0) am 30.11.2014

VfL Senden schießt sich an die Spitze

Im insgesamt neunten Meisterschaftsspiel (inklusive Qualifikation) ging der VfL Senden auch gegen den stärksten Konkurrenten, SuS Olfen, als Sieger vom Platz und führt nun die Tabelle der Kreisliga A mit 12 Punkten, sowie drei Punkten Vorsprung auf eben Olfen, an.

Gleich in der Anfangsphase war der Respekt der Gäste deutlich zu merken. In der Defensive oft nervös und als Ergebnis des guten Pressings der Sender ging es in den ersten 20 Minuten fast ausschließlich auf das Olfener Tor. Janis Heuermann (6.) und Adrian Vollmer (9. & 12.) verpassten es, die Hausherren schon früh in Führung zu schießen. Nach einem wunderbaren Solo von Marco Willing über die linke Außenbahn konnte Georg Schrader das Zuspiel in den Rückraum aus dem Stand nicht verwerten (19.).

Auf der Gegenseite hatte Justus Falke erst in der 23. Minute seinen ersten Einsatz nach einer Ecke, die der langgewachsene Schlussmann locker herunterfischte. Auch in der Folge musste Falke lediglich zwei Mal Einsatz zeigen und verhinderte den Gegentreffer. Nicht so gut, aber in der Szene chancenlos, machte es sein Gegenüber Niklas Owisianny im SuS-Tor: Nach einem starken Dribbling ließ Vollmer zunächst drei Gegenspieler stehen, drang über links in den Strafraum ein und brachten den Ball und hart ins Zentrum des Strafraums. Heuermann konnte den Ball nicht erreichen, aber das Lächeln hatte er trotzdem auf den Lippen, denn Niklas Neumann scheiterte mit seinem Klärungsversuch und erzielte in bester Stürmermanier per Schuss unter die Latte das 1:0 für die Sendener (35.).

Mit dem völlig verdienten Treffer im Rücken, gab es noch einmal eine Sturm- und Drangphase der VfLer, doch Vollmer verfehlte das Tor zunächst, ehe Heuermann den Ball mustergültig, nach Kopfballverlängerung von Schrader, zum zweiten Treffer einnetzte. Der gute Schiedsrichter Sven Müller, entschied jedoch zu Gunsten der Olfener auf Abseits, sodass es mit 1:0 in die Halbzeitpause ging.

Im zweiten Spielabschnitt kamen nun die Gäste besser in die Partie und übten mehr Druck auf die gut gestaffelte Defensive der Sendener auf. Doch insbesondere Marvin Tjaden sorgte immer wieder für Klarheit im Eins gegen Eins und wies die wohl beste Zweikampf-Statistik an diesem Tag auf. Auch Florian Mersmann, anfangs noch ein Unsicherheits-Faktor, zeigte mittlerweile eine starke Leistung wie auch Philipp Ermann auf der linken Abwehrseite. Einzig durch Eckstöße kam der SuS gefährlich vor das Falke-Tor. Patrick Bluschke war hier bekanntermaßen der gefährlichste Mann im VfL-Strafraum, doch konnte er sich gegen Jan Wötzel nicht einmal entscheidend durchsetzen. Auch Jens Wennemann schaffte es nicht unbeschadet auf der linken Seite an dem kantigen Verteidiger vorbei. Dessen Grätsche kam jedoch einen Tick zu spät, sodass Wennemann einen Freistoß, Wötzel die gelbe Karte bekam (47.)

Auf der Gegenseite brachte Willing einen Freistoß von links aus 35 Metern gefährlich nah vors Tor. Wötzel traf aber lediglich Schlussmann Owisianny, der ebenfalls einen Freistoß bekam (56.) Auch eine fast gleiche Situation endete mit einem einfachen Foulspiel Wötzels (64.), er nun stark Feldverweis-gefährdet war, aber das Spiel auf dem Platz beenden durfte.

Der eingewechselte Reber Atalan hätte den Sendener Sieg in trockene Tücher bringen müssen: Nach einem schnellen Konter brachte Timm Borchert das Leder von der linken Außenbahn perfekt ins Zentrum zum Strafstoßpunkt, wo Atalan den richtigen Laufweg genommen hatte. Weil der Ball bei der Annahme aber leicht versprang, konnte Owisianny blitzschnell reagieren und vor dem Stürmer den Ball erreichen (72.).

„Wir haben eine sehr gute Leistung gezeigt und nur ganz wenige Fehler gemacht. Kompliment ans Team für diese Leistung. Manchmal gewinnt man eben auch durch ein wenig Glück“, freute sich Trainer Sebastian Schnetgöke. Auch Trainer Christian Arends bekräftigt diese Aussage: „Super Leistung aller Mannschaftsteile! Jetzt müssen wir im letzten Spiel gegen den Werner SC noch einmal alles geben und mit dem Vorsprung in die Pause gehen. Es wird noch eine schwere Rückrunde für uns, aber wir können uns am Ende für die gute Arbeit belohnen!“

Mannschaft VfL Senden: Justus Falke – Benedikt Godek, Philipp Ermann, Marco Willing, Marco Kolov, Janis Heuermann, Florian Mersmann, Jan Wötzel, Georg Schrader, Max Kintrup, Marco Lohmann, Jonas Verworn, Reber Atalan, Fabian Hambrecht, Adrian Vollmer, Marvin Tjaden und Timm Borchert.

Tor: 1:0 Niklas Neumann (35. Eigentor)

Beste Spieler: Marvin Tjaden, Philipp Ermann, Marco Willing (VfL) / Jens Wennemann (SuS)

3. Meisterschaftsspiel BW Alstedde - VfL Senden 1:3 (1:2) am 09.11.2014

Sieges-Serie weiter ausgebaut: 3:1 gegen Alstedde

Nicht schön, aber drei Punkte gewann der VfL Senden am vergangenen Sonntag bei BW Alstedde. Die Vorzeichen waren nach den ersten beiden Pflichtspielsiegen gut und die Richtung klar: Nur ein Sieg sollte zählen! Ohne den krank fehlenden Kapitän Marco Willing und in einem Spiel, welches von Kampf und vielen Nickeligkeiten geprägt war, setzte sich die Steverelf am Ende verdient mit 3:1 durch.

Bereits in der Anfangsphase zeigte der VfL, was er als Ziel ausgegeben hatte. Janis Heuermann hatte in der dritten Minute bereits das erste Tor erzielt, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Bitter, denn zwei Verteidiger standen nahezu auf der Torlinie als Heuermann den Ball zum Einschießen bekam. Doch es sollte nur vier Minuten dauern, ehe sich der Gast die nächste Großchance erspielte. Völlig freistehend schaffte es Hannes Harhues aber den Ball neben das leere Tor zu schießen.

Auf der Gegenseite bekam Alstedde einen Freistoß auf der linken Seite, rund 25 Meter vor der Torlinie zugesprochen. Mangelhafte Absprache und zu wenig Engagement führten dazu, dass Tunahan Arslan den Ball nahezu unbedrängt in der Luft volley nehmen konnte und Justus Falke mit einem platzierten Schuss ins obere linke Eck keine Abwehrchance ließ. Erste Torchance, erstes Tor – das war effizient.

Relativ unbeeindruckt war die Reaktion der Mannschaft. Das Spiel lief in der Folge weiter nur in eine Richtung und nach einer Ecke war es Jan Wötzel, der den Ball irgendwie im Strafraum mit dem Fuß erwischte und unter freundlicher Mithilfe des Gegenspielers im Tor zum 1:1 versenkte (21.). Weitere Bemühungen blieben zunächst erfolglos, auch wenn Georg Schrader (23. & 32.) und Adrian Vollmer (25., 27 & 34.) mit guten Chancen glänzten. Nachdem zuvor Schrader im Strafraum den fälligen Elfmeter nicht bekam, kam es in der 39. Minute anders: Der zuvor eingewechselte Fabian Hambrecht spielte den Ball scharf und flach herein, Vollmer kam von der linken Seite angerauscht und wurde vor Erreichen des Balls acht Meter vor dem Tor verwarnungswürdig gefoult. Schiedsrichter Sharikan Sivanathan entschied auf Strafstoß und Verwarnung. Als souveränster Schütze auf VfL-Seiten nahm sich Florian Mersmann den Ball und markierte mit einem gut platzierten Schuss das 1:2-Pausenergebnis.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Senden noch einmal den Druck. Alstedde versuchte mitzuspielen, doch immer wieder kam es in der Folge zu kleinen Foulspiels auf beiden Seiten, was einen ordentlichen Spielfluss kaum zuließ. Marco Kolov hätte für die Vorentscheidung sorgen können, doch sein Freistoß aus 25 Meter war eben nur fast perfekt getreten und landete nur Zentimeter zu weit oben am Lattenkreuz im langen Eck (55.). Nach einem vermeintlichen Foul von Timm Borchert in der eigenen Hälfte, trieb dieser den Ball mit hohem Tempo voran und spielte einen traumhaften Pass auf Schrader im Zentrum. Schrader nahm Fahrt auf, umkurvte den Lüner Schlussmann und schob gekonnt mit einem Flachschuss zum 1:3 ein (61.).

Der kurz zuvor eingewechselte Philipp Ermann versuchte sich in der 72. Spielminute. Mit einem direkten Schuss, nach zuvorigem Abpraller, verfehlte der Blondschopf das Tor nur um Zentimeter. Auch Wötzel hätte das Ergebnis noch einmal hochschrauben können, doch sein Kopfball nach einer Schrader-Ecke, landete knapp links neben dem Tor (80.). Wiederum hatte Schrader das Tor auf dem Fuß, versuchte mit einem Chip aufs lange Eck ein sehenswertes Tor zu machen, doch setzte den Ball um einen Meter zu weit und damit auf das Tornetz (80.+4).

„Das war heute ein hartes Spiel und sicherlich können wir in allen Bereich noch zulegen, aber wichtig sind die drei Punkte, die wir trotz allem, relativ souverän eingesammelt haben. Weiterhin bleibt der Abschluss unser größtes Manko, aber auch das werden wir noch in den Griff bekommen“, resümierten die Trainer Christian Arends und Sebastian Schnetgöke unisono.

Mannschaft VfL Senden: Justus Falke – Hannes Harhues, Philipp Ermann, Marco Kolov, Janis Heuermann, Florian Mersmann, Jan Wötzel, Georg Schrader, Niklas Henke, Marco Lohmann, Jonas Verworn, Reber Atalan, Fabian Hambrecht, Adrian Vollmer, Marvin Tjaden und Timm Borchert.

Tore: 1:0 Tunahan Arslan (15.), 1:1 Jan Wötzel (21.), 1:2 Florian Mersmann (40. FE), 1:3 Georg Schrader (61.).

Beste Spieler: Georg Schrader, Fabian Hambrecht & Jan Wötzel

2. Meisterschaftsspiel TuS Ascheberg - VfL Senden 1:2 (0:1) am 02.11.2014

Auch auf rotem Rasen siegreich

Zweiter Spieltag, zweiter Sieg für den VfL Senden. Mit nun mehr sechs Punkten aus den ersten beiden Partien in der Kreisliga A sind die Kicker vom Trainerduo Christian Arends / Sebastian Schnetgöke weiter voll auf Kurs. Mit 2:1 (1:0) war die Stever-Elf am vergangenen Sonntag auf dem holprigen Aschenplatz beim TuS Ascheberg erfolgreich und steht nun punktgleich mit dem SuS Olfen an der Tabellenspitze.

Im Wissen, dass es nach dem unglücklichen Pokalaus auf dem Ascheberger Rasen einige Wochen nicht einfach werden würde, gingen die Sendener gleich engagiert zu Werke und präsentierten sich in den Anfangsminuten mit gutem Angriffspressing. Doch weder Janis Heuermann (5.) noch Adrian Vollmer (7. & 9.), Georg Schrader (6.) oder Marco Willing (14.) schafften es das Leder in die Maschen der Gastgeber zu befördern. Glücklicherweise war auch dieser nicht effizient genug und vergab beide Torchancen (9. & 25.) deutlich – zum einen auch wieder durch den gut aufgelegten Justus Falke im Sendener Tor.

Häufig über die rechte Seite kommend, wechselten sich Vollmer und Fabian Hambrecht bei den Hereingaben vors Tor ab, doch die Abnehmer im Strafraum konnten teils gute Einschussmöglichkeiten nicht nutzen. Ebenso scheiterte Vollmer nach einem Solo von der Grundlinie mit einer scharfen Hereingabe, die sich als knapper Torschuss entpuppte und nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei ging (28.). Besser machte es Schrader nur vier Minuten später: Nach einer Willing-Ecke wurde Jan Wötzel zunächst foulwürdig gestoßen, doch der Ball kam passend zu Schrader, der aus rund 10 Metern die Ruhe behielt und unhaltbar zum längst fälligen Führungstreffer einnetzte. Kurz darauf bekam Wötzel einen Schlag mit und musste durch Marco Lohmann ersetzt werden. Noch in der Pause kam Wötzel für Vollmer zurück in die Partie.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die Entschlossenheit der Steverstädter gleich auf dem Feld. Nach Zuspiel von Lohmann auf Heuermann setzte dieser sich im Zweikampf durch und umspielte Torwart David Stüdemann. Sein Schuss ins linke Eck traf, zur Überraschung aller, lediglich den Pfosten (42.). Weiter drückten die Sendener nun auf den Ausbau der Führung, doch der Ball wollte einfach nicht über die Ascheberger Torlinie. Die größte Chance hatte Willing, der im Strafraum den Ball von Schrader bekam, aber beim Abschluss entscheidend gestört wurde (55.). Auch die zahlreichen, guten Akzente, die an diesem Tag vor allem Timm Borchert aus der Zentrale heraus setzte, halfen den VfLern nicht weiter. Umso unglücklicher, dass eben Borchert mit einem Foul 26 Meter vor dem Tor nicht nur für seine erste Verwarnung sorgte, sondern auch Falke mit dem folgenden Freistoß eine ganz besondere Szene bescherte. Lennart Heubrock legte sich den Ball zurecht, nahm Maß und erzielte mit einem haltbaren Schuss an den linken Pfosten den Ausgleich aus dem Nichts (70.). Falke nach dem Spiel selbstkritisch: „Den Ball hätte man nicht nur halten können.“.

Dass an diesem Tag die drei Punkte in Gefahr sein könnten, hatte nach der ersten Halbzeit wohl niemand erwartet, doch plötzlich waren die Ascheberger wieder da, vollends motiviert und spielten in den Schlussminuten auf Sieg. Die Gäste waren jedoch abgeklärter und erstickten nahezu alle Angriffsbemühungen im Keim, was vor allem der gesamten Abwehrkette um Florian Mersmann, Philipp Ermann, Marvin Tjaden und Jan Wötzel zu verdanken war. Frischen Wind brachten zudem die eingewechselten Marco Kolov und Hannes Harhues, die sich beide als echte Glücksgriffe erwiesen. War Willing zuvor erneut gescheitert (75.), brachte eine Kolov-Flanke von links Stüdemann in so arge Bedrängnis, dass dieser den Ball beim Übergreifen nicht entscheidend klären konnte. Nutznießer war Harhues am langen Pfosten, der wieder mal den Torriecher hatte und nur noch einköpfen musste (77.).

„Auf diesem schwierig zu spielenden Untergrund haben wir uns heute einigermaßen gut verkauft. Natürlich freue ich mich über drei Punkte, aber wir müssen im Abschluss deutlich besser werden. Wir vergeben einfach zu viele Großchancen“, äußerte sich Christian Arends. In das gleiche Horn stieß Sebastian Schnetgöke: „Es war kein schönes Spiel, doch am Ende ein verdienter Sieg. Unsere Aufgaben werden aber nicht leichter – da muss in Zukunft mehr kommen“.

Mannschaft VfL Senden: Justus Falke – Hannes Harhues, Philipp Ermann, Marco Willing, Marco Kolov, Janis Heuermann, Florian Mersmann, Jan Wötzel, Georg Schrader, Niklas Henke, Marco Lohmann, Jonas Verworn, Fabian Hambrecht, Adrian Vollmer, Marvin Tjaden und Timm Borchert.

Tore: 0:1 Georg Schrader (32.), 1:1 Lennart Heubrock (70.), 1:2 Hannes Harhues (77.).

Beste Spieler: Albin Emiri,  (TuS) / Timm Borchert, Marvin Tjaden, Janis Heuermann (VfL)

1. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Union Lüdinghausen 3:1 (0:0) am 26.10.2014

Derbysieger nach gelungener Vorstellung

„Derbysieger, Derbysieger, hey, hey!“ - Einen gelungenen Auftakt in der Kreisliga A legte der VfL Senden im Spitzen-Derby gegen Union Lüdinghausen am Sonntagmorgen hin. Mit 3:1 schickten die VfLer die Schwarz-Roten ohne Punkte nach Hause. Bereits vor dem Spiel war beiden Trainer-Teams klar, dass es eine enge und gute Kreisliga-Partie werden würde, in der letztlich das eine Zehntel mehr an Einsatz entscheidend sein würde.

In der Anfangsphase spielten die Gastgeber zunächst offensiv und mit Pressing mutig nach vorne. Unions Schlussmann Loris Birkner hatte „alle Hände voll zu tun“, damit Union nicht frühzeitig in Rückstand geriet. Zunächst Georg Schrader (6.), folgend Janis Heuermann (11. & 16.) Adrian Vollmer (14. & 18.) brachten, nach teils guten Hereingaben durch Fabian Hambrecht, Gefahr für das Gäste-Tor, konnten aber nicht zum Führungstreffer einnetzen.

Nach den ersten 20 Minuten drehte Lüdinghausen erstmals richtig auf und brachte die VfL-Hintermannschaft in größere Bedrängnis, doch der Fels in der Brandung war an diesem Tag Schlussmann Justus Falke, der einen Sahnetag erwischte und die Null zunächst festhielt. Drei Mal ließen seine Glanzparaden den Gegner verzweifeln (22., 27. & 31.). Zwischenzeitlich sah Talha Aygün nach einem taktischen Foul folgerichtig die Gelbe Karte (30.). Auf der anderen Seite kam der VfL nach einem Freistoß von Kapitän Marco Willing und Kopfball von Schrader noch einmal zur Großchance (37.), musste sich aber mit dem Remis zur Pause begnügen.

Nach dem Seitenwechsel schwor die blaue Stever-Elfer mit vollem Elan das Spiel endlich klar zu machen. Es sollte nur zwei Minuten dauern, ehe sich Vollmer auf der linken Außenbahn durchsetze, zwei Gegenspieler im Zentrum düpierte und dessen abgefälschter Schuss aus 18 Metern unhaltbar für Birkner im linken Toreck einschlug. Offenbar nicht nur unzufrieden mit der eigenen Leistung, kassierte Kapitän Linus Burow für Meckern die Gelbe Karte (46.). Aber nicht nur verbal wurde das Spiel nun hitziger. Viele Nickeligkeiten und versteckte Fouls sorgten für reichliche Provokationen auf dem Platz und zwei deutliche Ansagen des Unparteiischen Marvin Neumann, der Jens Görlich, nach hartem Einsteigen ebenfalls mit Gelb verwarnte (50.).

Ebenfalls ein Foul, dieses Mal nicht geahndet, ging dem zweiten Treffer des Tages voraus. Heuermann zeigte die professionellste Reaktion auf das unfaire Verhalten seines Gegenspielers und konnte, nach Eroberung und flacher Hereingabe zunächst noch seinen Gegenspieler mit einer Körpertäuschung ausspielen und ließ Birkner aus 10 Metern keine Abwehrchance mehr (55.). Eine vermeintliche Abseitsstellung reklamierten die Gäste, jedoch stand Görlich deutlich einen Schritt im Strafraum, während Heuermann beim Zuspiel noch vor der Linie stand.

Nach zwei Treffern zeigte sich die Offensive nun besonders angriffslustig und die eingewechselten Philipp Ermann, Hannes Harhues, Michael Jurk und Jonas Verworn zeigten mit der richtigen Einstellung, dass sie das Spiel nach kurzer Zeit bestens annehmen konnten. Kein Wunder, dass der dritte Treffer auf das Konto eines Jokers ging. Nach einem langen Pass in die Tiefe von Marvin Tjaden auf Schrader, setzte sich dieser auf der linken Außenbahn im hohen Tempo durch, legte flach und präzise in den Strafraum, wo Verworn zunächst nur um Millimeter verfehlte, doch wie eintrainiert, tauchte Harhues im Rückraum auf und hatte keine Probleme flach mit einem harten Schuss zum 3:0 zu erhöhen (67.).

In der 73. Minute sah der wiedereingewechselte Marco Lohmann die erste Verwarnung auf Sendener Seite, als er Sascha Schmidt im Mittelfeld taktisch foulte. Schmidt fiel leider so unglücklich auf das Brustbein, sodass er nach der Behandlung verletzt das Feld verlassen musste. Union wollte sich dennoch einmal aufbäumen und brachte Druck ins Spiel. Nachdem auch die VfL-Abwehr einmal zu nachlässig agierte, war Khaled Omeirat Nutznießer und verkürzte noch einmal auf 3:1 (77.).

„Wir haben heute eine kompakte und fast durchgängig gute Mannschaftsleistung gezeigt. Daran werden wir auch im Training anknüpfen und kleiner Fehler abstellen. Gegen Ascheberg werden wir einen stärkeren Auftritt hinlegen als bei der Last-Minute-Niederlage im Pokal. Wir werden über die Saison beweisen, dass wir die stärkste Mannschaft in dieser Liga sind!“, gibt sich das Trainer-Team Christian Arends und Sebastian Schnetgöke kämpferisch.

Mannschaft VfL Senden: Justus Falke – Hannes Harhues, Michael Jurk, Philipp Ermann, Marco Willing, Marco Kolov, Janis Heuermann, Florian Mersmann, Georg Schrader, Niklas Henke, Marco Lohmann, Jonas Verworn, Fabian Hambrecht, Adrian Vollmer, Marvin Tjaden, Timm Borchert.

Tore: 1:0 Adrian Vollmer (42. Rechtsschuss), 2:0 Janis Heuermann (55. Rechtsschuss), 3:0 Hannes Harhues (67. Rechtsschuss).

Beste Spieler: Justus Falke, Adrian Vollmer, Timm Borchert.

 

2. Qualifikations-Spiel VfL Senden - TuS Ascheberg 2:1 (0:0) am 07.09.2014

Sechs Punkte nach zwei Spielen

Zum ersten, ernsthaften Vergleich traf der VfL Senden am Sonntagmorgen auf den TuS Ascheberg. Als ehemaliger A-Ligist in der letzten Saison und noch gut bekannt aus den vergangenen Spielen, wusste die Mannschaft, dass hier ein anderes Kaliber als noch in der Vorwoche auf den VfL-Nachwuchs wartet.

Bereits nach wenigen Minuten zeichnet sich jedoch ab, dass die Sendener das Spiel klar bestimmen würden und überzeugten mit hohem Ballbesitz und guter Spielkontrolle. Trotz der optischen Überlegenheit wurden gute Chancen herausgespielt, jedoch nicht konsequent genug zum Torerfolg genutzt. Ob Georg Schrader (13.), Janis Heuermann (18.) oder Fabian Hambrecht (23.) – keinem war der erlösenden Führungstreffer vergönnt. Da auf der anderen Seite die wenigen Strafraumszenen auch nicht genutzt wurden, sahen die Zuschauer lange Zeit eine gute Partie, dessen Ergebnis den Gästen aber mit fortschreitender Zeit immer mehr schmeichelte.

In der 32. Minute hätte Marco Kolov den VfL-Anhang erlösen können. Auf der linken Seite eroberte Kolov den Ball, setzte sich durch und nahm sich aus rund 24 Metern aus linker Position ein Herz. Seinen guten Schuss konnte Finn Auferkamp im TuS-Tor noch gerade so über die Querlatte fausten. Auch ein  Freistoß von der linken Seite aus gut 28 Metern, geschossen durch Kapitän Marco Willing, führte nicht zum gewünschten Erfolg. Der Ball, der lange in der Luft war, landete nicht auf den Köpfen einer der hereinlaufenden Stürmer, sondern am langen Pfosten an der Innenseite und prallte von dort direkt zu Auferkamp, der den Ball halten konnte (38.).

Motiviert und mit Florian Mersmann (für Hannes Harhues) sowie Jan Wötzel (für Marco Lohmann) gingen die Steverstädter in den zweiten Spielabschnitt. Wie auch in der ersten Hälfte brauchte der VfL-Motor um richtig auf Touren zu kommen und durfte sich bei Schlussmann Justus Falke bedanken, dass er in der 47. Minute den Schuss von Eduard Hofmann noch parieren konnte.

Auf der Gegenseite machte es Schrader deutlich besser. Eine Maß-Flanke von Fabian Hambrecht von rechts nahm er direkt mit dem linken Fuß und schoss aus 12 Metern unhaltbar zum 1:0 ein. Die verdiente Führung! Mit dem Treffer im Rücken drückten die Sendener weiter auf das zweite Tor. Der TuS fandet quasi gar nicht mehr statt. In der 79. Minute war es so weit: Florian Mersmann schloss aus 16 Metern von der rechten Seite aus ab und platzierte den Ball haargenau flach im langen Eck. Nun lag kein Zweifel mehr daran, dass der VfL die drei Punkte in Senden behält. Wohl genau aus dem Grund kamen die Ascheberger in der zweiten Minute der Nachspielzeit im Gestocher noch zum Anschlusstreffer.

„Wir sind noch weit entfernt von einer sehr guten Leistung! Das Spiel haben wir zwar grundsätzlich dominiert, aber im Abschluss fehlen uns noch ein paar Prozent. Wenn wir endlich effektiver werden, und über 80 Minuten so beständig sind, schlagen wir jedes Team in der Meisterschaft“, resümierte Trainer Christian Arends. In der kommenden Woche gastiert man bei Eintracht Werne – sicherlich ein ähnliches Kaliber wie Herbern 3… Anstoß ist am Sonntag um 10:30 Uhr!

Mannschaft VfL Senden: Justus Falke – Hannes Harhues, Marco Kolov, Jan Wötzel, Marvin Tjaden – Marco Willing, Janis Heuermann, Florian Mersmann, Georg Schrader, Marco Lohmann, Fabian Hambrecht, Adrian Vollmer, Timm Borchert – Benedikt Godek und Reber Atalan.

Tore: 1:0 Georg Schrader (53.), 2:0 Florian Mersmann (79.), 2:1 Eduard Hofmann (80+2).

Beste Spieler: Marco Kolov, Georg Schrader.

1. Qualifikations-Spiel SV Herbern 3 - VfL Senden 0:8 (0:5) am 31.08.2014

Senden startet mit acht Toren in die Quali

Zum Auftakt der Saison gastierte der VfL Senden bei der dritten Mannschaft des SV Herbern. Ungleicher hätte dieses Duell nicht sein können: Die Sendener, ein guter Mix aus Alt- wie Jungjahrgangspielern, hatte in der Vorbereitung nur höherklassig getestet und dabei Bezirks- wie Landesligisten geschlagen, der SV Herbern trat zwar mit gleicher Altersstruktur an, war aber in allen Belangen unterlegen.

Dennoch brauchte die VfL-Offensive zehn Minuten für den ersten Treffer, da sich Georg Schrader (3. & 7. Minute) sowie Janis Heuermann (8. Minute) mit dem Tore schießen zunächst noch schwer taten. Den Torreigen eröffnete in besagter Minute Benedikt Godek mit einem guten Flachschuss. Nur fünf Minuten später ließ auch Schrader sein Können aufblitzen und erzielte mit einem guten Flachschuss aufs kurze Eck das zweite Tor für die Gäste. Weitere vier Minuten später Begann die „Godek-Gala“: In weniger als 240 Sekunden traf der quirlige Blondschopf das Tor, lupenrein, drei Mal und erhöhte sein Torjäger-Konto auf vier. Bis zur Halbzeit ließen Schrader, Heuermann, Godek und Timm Borchert einige Chancen verstreichen und gingen mit der 5:0-Führung in die Halbzeit.

Trotz hoher Motivation führte erst eine Schrader-Ecke in der 54. Minute zum nächsten Treffer. Michael Jurk übernahm die Aufgabe vom zwischenzeitlich ausgewechselten Jan Wötzel und markierte per Kopf den sechsten Treffer. Acht Minuten später ließ der VfL noch mal alle Qualität aufblitzen, als Reber Atalan sich im Nachsetzen gegen Herberns Schlussmann durchsetze und Treffer Nummer Sieben folgen ließ. Nur eine Minute später krönte Godek seine Leistung mit dem fünftem Treffer und gleichzeitigem Endergebnis.

„Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Solche Spiele sind kein Maßstab für unsere Ansprüche, aber es war zu erkennen, wie schwer wir uns mit den einfachen Dingen manchmal tun.“, resümierte Trainer Christian Arends. In der kommenden Woche ist der TuS Ascheberg, auch Gegner im Pokal-Viertelfinale, in Senden zu Gast. Anstoß ist am Sonntag um 10:30 Uhr!

Mannschaft VfL Senden: Niklas Henke – Hannes Harhues, Michael Jurk, Marco Kolov, Jan Wötzel, Marvin Tjaden – Marco Willing, Janis Heuermann, Florian Mersmann, Georg Schrader, Marco Lohmann, Jonas Verworn, Timm Borchert – Benedikt Godek und Reber Atalan.

Tore: 0:1, 0:3, 0:4, 0:5, 0:8  Benedikt Godek (10., 19., 20., 22., 63.), 0:2 Georg Schrader (15.), 0:6 Michael Jurk (54.) und Reber Atalan (62.).

Beste Spieler: Benedikt Godek, Marvin Tjaden.