D1-Junioren Kreisliga A

Hintere Reihe (v.l.n.r.): Jasper Kleuter, Alexander Wanstrath, Timon Lohaus, Bruno Geister, Joris Rieger
Mittlere Reihe (v.l.n.r.): Phillipp Roberg (Trainer), Jürgen Sinev, Luis Friederici, Erik Kolke, Leo Kolke, Alexander Koch, René Stuhldreier (Trainer)
Vordere Reihe (v.l.n.r.): Nuhat Agirman, Finn-Jakob van de Pol, Stefan Preis, Max Gruschka, Patty Schocke

Es fehlt: Exoce Ndosa

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Trainingszeiten Ergebnisse
Mittwochs 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr Tabelle bei www.fussball.de
Freitags 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr Pokalspiele bei www.fussball.de
 
  • Trainer

Name: Phillipp Roberg
E-Mail: Mail an Phillipp
Mobil: 0176 70 41 62 47

Name: René Stuhldreier
E-Mail: Mail an René
Mobil: 01520 9 11 38 08

Die nächsten Termine

26.01.2015 Training von 16.45 Uhr - 19.00 Uhr (Sachen für draußen und drinnen mitbringen)

28.01.2015 Training von 17.30 Uhr - 19.30 Uhr 

30.01.2015 Training von 17.30 Uhr - 19.30 Uhr 

02.02.2015 Training von 16.45 Uhr - 19.00 Uhr (Sachen für draußen und drinnen mitbringen)

04.02.2015 Testspiel gegen Nottuln

06.02.2015 Training von 17.30 Uhr - 19.30 Uhr

07.02.2015 Testspiel gegen ???

14.02.2015 Testspiel gegen Ahlen 

15.02.2015 Hallenturnier in Kinderhaus 

21.02.2015 Testspiel gegen Coesfeld 

 

 

Änderungen können auch kurzfristig erfolgen!

Spielberichte der D1

Pokalfinale SG Selm - Senden

Senden holt den Pott im Elfmeterschießen

Wie auch im vergangenen Jahr stand das Team aus Senden im Pokalfinale. Nachdem man im vergangenen Jahr gegen Olfen das Nachsehen hatte, wollte das Team heute unbedingt gewinnen.
Vor wenigen Wochen noch standen sich beide Teams in der Meisterschaft gegenüber. Der VfL Senden gewann damals sehr überzeugend und verdient mit 3-0, wodurch die Favoritenrolle vor dem Spiel feststand.

"Selm spielt fast ausschließlich mit langen Bällen. Das hatten wir in dem Spiel sehr gut im Griff. Wir sind darauf vorbereitet, dass sie heute wieder sehr tief stehen und mit langen Bällen agieren werden.", gab Stuhldreier kurz vor Spielbeginn bekannt.

Pünktlich um 10.00 Uhr eröffnete der Schiedsrichter die Partie und von Anfang an deutete sich an, womit das Trainergespann gerechnet hatte. Doch von dem "Gebolze" ließ man sich zunächst nicht anstecken und spielte gefällig nach Vorne. Vor allem über die Außenspieler Max Gruschka und Joris Rieger wurden viele Angriffe eingeleitet, doch konnten die Hereingaben zunächst noch geklärt werden.

In der 9. Minute sollte das gute Kombinationsspiel des VfL belohnt werden. Nach sensationellem Pass von Finn-Jakob van de Pol, stand Joris Rieger aus spitzem Winkel frei vor dem Tor. Den hoch springenden Ball nahm dieser direkt und vollendete gekonnt ins lange Eck. Der Jubel der mitgereisten Fans war groß und auch die Anspannung auf Seiten der Trainer ließ zumindest ein wenig nach.

Doch wie unfair Fussball sein kann, zeigte sich nur wenige Minuten später. Nachdem ein weiterer langer Ball nur unzureichend geklärt werden konnte, kam die SG aus Selm zur ersten Ecke. Diese sollte Folgen haben, denn sie sprang dem Selmer Angreifer an den Hinterkopf und von da aus auf das Tor. Torwart Stefan Preis konnte den Ball zwar mit den Fingerspitzen noch ablenken, den Einschlag ins Tor jedoch nicht mehr verhindern.

Somit war der Spielverlauf komplett auf den Kopf gestellt und das Spiel nun wieder völlig offen. Doch kurz geschüttelt nahm der VfL wieder das Heft in die Hand und hatte die nächste Großchance. Ein Freistoß von Jürgen Sinev überlistete die komplette Selmer Hintermannschaft. Den flach gespielt Ball in den Lauf von Luis Friederici setzte dieser jedoch an den Pfosten, doch damit nicht genug, denn der zurückspringende Ball kam genau zu Joris Rieger, dessen Schuss artistisch auf der Linie zur Ecke geklärt werden konnte. Da diese nichts zählbares brachte, ging es mit dem 1-1 Unentschieden in die Halbzeit.

In der Halbzeit stellte das Trainergespann die Jungs noch einmal neu auf die Standardsituationen der Gegner ein, denn dies schien die gefährlichste Waffe der Selmer zu sein. Doch auch selbst setzte man mit Bruno Geister, der für Exoce Ndosa kam, ein positives Zeichen in Richung Mannschaft. Weiter hoch motiviert ging das Team nun in die 2. Halbzeit.

Nachdem Selm im 1. Durchgang zumindest teilweise noch flache Pässe spielte, setzten diese nun ausschließlich auf lange, hohe Bälle. Doch diese wurden zumeist von der überragenden Abwehr um Kapitän Jasper Kleuter, Leo Kolke, Jürgen Sinev und später Alex Wanstrath verteidigt.

"Wir haben uns heute sehr gut auf die langen Bälle eingestellt. Ganz wichtig waren hierfür aber auch Luis Friederici und Finn-Jakob van de Pol, welche immer wieder sehr aufmerksam waren und geschickt die zweiten Bälle bekamen," lobte Roberg.

Kaum drin im Spiel, zeigte Bruno Geister, dessen Einsatz bis kurz vor Spielbeginn auf der Kippe stand, weshalb er für die Mannschaft so wichtig ist. Elegant ließ er vier Spieler wie Slalomstangen stehen und zog ab. Sein platzierter Schuss war schon am Torwart vorbei, doch sprang er vom Innenpfosten zurück ins Spiel. Es blieb also weiterhin beim sehr schmeichelhaften 1:1.

Senden drückte nun immer mehr und schnürte die Gegner komplette um und in dem eigenen Strafraum ein, fand jedoch kaum eine Lücke. So mussten Ecken herhalten, um für Gefahr zu sorgen. Doch weder der Kopfball von Joris Rieger, noch der von Jasper Kleuter fanden den Weg ins Tor.

Nachdem sich nun schon alle auf die Verlängerung eingestellt hatten, wäre es doch fast noch gefallen, das erlösende Tor für den VfL. Nachdem sich Rieger erneut auf seiner linken Außenbahn durchsetzen konnte, spielte dieser den Ball flach ins Zentrum, wo sich Bruno Geister im richtigen Moment gelöst hatte. Seine Direktabnahme wurde jedoch glänzend vom Schlussmann pariert, sodass es nach 60 Minuten keinen Sieger geben sollte.

"Auch nach den 60 Minuten konnte man den Jungs ansehen wie sehr sie es wollen. Niemand war entmutigt und vor allem die Auswechselspieler haben den Jungs Mut zugesprochen. So muss es sein in einem funktionierendem Team.", gewährte Stuhldreier einen kleinen Einblick.

In der Verlängerung waren erneut Rieger und Geister in der Offensive die Aktivposten. Die wohl größte Chance hatte Joris Rieger, der sich glänzend gegen seinen Gegenspieler durchsetzte und den Ball Richtung Tor brachte. Da der Torwart zur Überraschung aller dieses verlassen hatte, war dieses leer, doch der Ball von Rieger ging nur ans Außennetz.

Einmal zittern musste das Team aus Senden noch, denn normalerweise wird so ein Spiel in dem man so viele Chance vergibt am Ende bestraft. Eine Ecke der SG wurde hoch in den Strafraum geschlagen, jedoch zu weit, sodass der Kopfball deutlich über das Tor ging. Kurz darauf pfiff der souveräne Schiedsrichter das Spiel ab.

Es kam also zum Elfmeterschießen...

Jürgen Sinev begann und netzte überlegt zur wichtigen Führung ein. Anschließend der große Moment des jüngsten Spielers auf dem Feld. Der noch für die E-Jugend spielberechtigte Stefan Preis ahnte die richtige Ecke und fischte den Ball aus dieser.

Nun Luis Friderici, der eigentliche Schütze für den VfL auch in der laufenden Saison. Doch er zeigte Nerven und sein unplatzierter Schuss in die Tormitte konnte vom Schlussmann abgewehrt werden.

Es waren also wieder alle Augen auf Preis gerichtet und der Teufelskerl konnte auch den zweiten Schützen davon abhalten den Ball im Tor unterzubringen. Sein Schuss sprang von der Latte über das Tor, sodass es weiter 2-1 für den VfL stand.

Als nächstes kam Joris Rieger, der den Ball souverän verwandelte und somit seinen zweiten Treffer heute erzielen konnte. Ein wirklich klasse Spiel des Jungjahrgangs auf Linksaußen.

Der Druck auf Selm wuchs und so musste ihr Kapitän nun schon treffen, um zumindest noch theoretische Chancen zu haben. Und auch diesmal war der Sendener Schlussmann am Ball, konnte ihn jedoch nicht entscheidend ablenken, sodass Selm auf 3-2 verkürzen konnte.

Jasper Kleuter war nun an der Reihe und stellte den alten Abstand wieder her. Mit viel Selbstbewusstsein und einem platzierten Schuss ließ der Abwehrchef der Sendener dem Schlussmann keine Chance.

Selm musste nun also treffen, um das Spiel nicht zu verlieren. Sie hielten den Durck stand und ließen Preis diesmal keine Abwehrchance. Nur noch 4-3, aber immernoch Vorteil für den VfL, der mit dem nächsten Treffer den Pokalsieg einfahren konnte.

Und so sind es eben genau diese Geschichten, die nur der Fussball schreibt. Mit gebrochenem Daumen, gerade noch im letzten Moment in den Kader gerutscht, war es Bruno Geister, der zum letzten Elfmeter antrat. Was dann geschah lässt sich kaum beschreiben, denn er netzte sicher ein und von nun an kannte die Freude keine Grenzen mehr. Eine große Jubeltraube war schnell gebildet und Freudengesänge wurden angestimmt. Mit 5-3 nach Elfmeterschießen gewinnt der VfL Senden das letzte Pokalfinale des Kreises Lüdinghausen.

"Jaaaaaaa! Wir haben es geschafft. Ein unbeschreibliches Gefühl. Ich bin wahnsinnig stolz auf die Mannschaft. Sie hat sich zu keiner Zeit entmutigen lassen und hat bis zum Ende daran geglaubt. Zum Glück gibt es im Fussball manchmal doch noch Gerechtigkeit", war Roberg nach Spielschluss begeistert.

Nach Spielschluss verabschiedeten sich beide Mannschaften fair voneinander, welche sich gegenseitig heute alles abverlangten und den Zuschauern ein spannendes Spiel boten. Der VfL bekam den lang ersehnten Pokal von Staffelleiter Jürgen Schmidt überreicht und konnte somit das verlorene Finale aus dem Vorjahr vergessen machen.

"Ich bin überglücklich das wir das Spiel gewonnen haben und Pokalsieger geworden sind. Ganz neutral betrachtet waren wir über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft. Selm hat nur lange Bälle gespielt und war Gelegentlich durch Standardsituationen gefährlich. Unsere Mannschaft hat absolut verdient gewonnen. Jungs, ihr seit einfach Klasse!", analysierte Stuhldreier mit einem ganz breiten Lächeln im Gesicht.

Und auch Roberg wollte am Ende noch etwas loswerden: "Ich möchte noch einmal betonen, dass wir als Team heute das Spiel gewonnen haben. Insbesondere die Spieler die heute nicht zum Einsatz kamen, haben das Spiel genauso gewonnen wie die anderen. Wir sind ein Team, wo jeder Spieler wichtig ist und nur mit Hilfe des gesamten Teams können wir hier und jetzt den Pokal in den Händen halten".

Team: Stefan Preis – Jürgen Sinev, Jasper Kleuter, Leo Kolke, Exoce Ndosa (Bruno Geister), Joris Rieger, Luis Friederici, Max Gruschka, Finn-Jakob van de Pol (Alex Wanstrath)

Beste Spieler: Das Team

 

Halbfinale Olfen - Senden

Senden erreicht Pokalfinale

Im vergangenen Jahr musste sich das Team von René Stuhldreier und Phillipp Roberg dem heutigen Gegner aus Olfen im Finale geschlagen geben, sodass das Team noch eine Rechnung offen hatte, welche sie heute unbedingt begleichen wollten.

Doch bereits in den ersten Aktionen merkte man dem Team die Nervosität an, denn viele Fehlpässe und technische Fehler, welche man so in den vergangenen Wochen nicht gesehen hatte, streuten sich in das Spiel der Gäste ein.

So entwickelte sich ein sehr zerfahrenes und offenes Spiel, in dem Olfen von Beginn an auf lange Bälle setze, welche vor allem im 1. Durchgang nicht immer souverän geklärt werden konnten. Doch die erste Chance hatte der VfL durch Bruno Geister, der nach schönen Zuspiel von Exoce Ndosa aus spitzen Winkel auf das Tor zulief, jedoch zu hektisch vor dem Tor war und die gute Chance liegen ließ.

Plötzlich war Olfen zur Stelle und hätte auch beinahe die Führung erzielt, doch ihr Schuss aus 25 Metern klatschte nur gegen die Latte.

Nachdem Senden eine weitere Chance liegen ließ und auch Olfen nach einer Ecke knapp scheiterte ging es leistungsgerecht mit einem Unentschieden in die Halbzeit.

In eben dieser versuchte das Trainergespann der Mannschaft die Angst und Nervosität zu nehmen. "Wir haben uns komplett auf das Spiel der Olfener eingelassen und haben nie zu unserem Spiel gefunden. Dazu kam die Nervosität, wodurch sich ein offenes Spiel entwickelte.", analysierte Roberg.

Die Worte der Trainer schienen die Spieler erreicht zu haben, wurde das Spiel der Gäste nun deutlich besser und zielstrebiger. Immer wieder angetrieben durch Finn-Jakob van de Pol erspielte sich das Team nun bessere Chancen und wäre beinahe durch Geister und Gruschka in Führung gegangen. Olfener Angriffsbemühungen wurden durch die nun sehr aufmerksame Sendener Hintermannschaft nahezu komplett vereitelt.

Doch das Team aus Senden musste bis zur 48. Minute auf den Führungstreffer warten. Mit dem besten Angriff im gesamten Spiel kombinierte man sich über mehrere Stationen vor das gegnerische Tor, wo Exoce Ndosa im ersten Versuch noch scheiterte, den Abpraller jedoch im Tor unterbringen konnte.

In der Schlussphase versuchte Olfen natürlich noch einmal alles, doch war es nun Kapitän Jasper Kleuter, der sich in nahezu jeden Ball warf und jeden Zweikampf für sich entscheiden konnte. Zwei Distanzschüsse fanden zwar noch den Weg auf das Sendener Tor, doch konnte diese der sichere Schlussmann Stefan Preis mühelos entschärfen.

Wenige Minuten später beendete der Schiedsrichter die Partie und die Erleichterung und der Jubel waren auf Sendener Seite groß. Die Revange für das verloren Finale im Vorjahr war gelungen und der Einzug ins Finale perfekt, wo nun die SG aus Selm wartet.

"Wir haben heute sicherlich kein gutes Spiel gemacht und wahrscheinlich sogar unsere schwächste Saisonleistung gezeigt. Aber die Moral und der Einsatz des Teams waren heute unglaublich. Obwohl wenig geklappt hat, haben sie alles investiert und gekämpft wie die Löwen. Ich bin unglaublich stolz und froh, dass wir auch dieses Jahr wieder im Finale stehen. Die Mannschaft hat es absolut verdient und ist heiß auf den Pokalsieg.", war Roberg nach Spielende erleichtert.

Auch René Stuhldreier sah es ähnlich:" Wahnsinn. Das Spiel hat uns körperlich heute alles abverlangt. Wir stehen wie schon im letzten Jahr im Finale, wo wir natürlich dieses Jahr unbedingt gewinnen wollen. Wir haben uns leider auf die Spielweise der Gastgeber eingelassen, wodurch wir uns das Leben unnötig schwer gemacht haben. Dennoch riesengroßes Lob an die Mannschaft. Ihr seit ein unfassbar geiles Team!".

Team: Stefan Preis – Jürgen Sinev (Timon Lohaus), Jasper Kleuter, Leo Kolke, Bruno Geister, Exoce Ndosa, Joris Rieger, Luis Friederici, (Max Gruschka), Finn-Jakob van de Pol

Beste Spieler: Finn-Jakob van de Pol und Jasper Kleuter

 

Quali: BW Alstedde - Senden

Senden siegt auch in Alstedde deutlich und wird Gruppensieger

Obwohl das Team aus Senden bereits für die Kreisliga A qualifiziert war, wollten sie auch heute gegen Alstedde unbedingt gewinnen und somit auch den Gruppensieg einfahren. Da alle Spieler am heutigen Tag zur Verfügung standen, hatte das Trainergespann die Qual der Wahl. Am Ende wurde der leicht angeschlagene Finn-Jakob van de Pol geschont und Patty Schocke sowie Leo Kolke kamen ebenfalls nicht zum Einsatz, da die D2 heute spielfrei hatte.

Ähnlich wie in den letzten Wochen übernahm das Team aus Senden von der ersten Minute an das Kommando und erspielte sich Chance um Chance. Nachdem einige Hochkaräter vergeben wurden, war es Jürgen Sinev der mit einem satten Distanzschuss in der 10. Minute die hochverdiente Führung erzielte.

Aufgrund der fahrlässigen Chancenverwertung ließen die Gäste Alstedde zumindest vom Ergebnis her noch im Spiel, doch sobald die Heimmanschaft mal aus der eigenen Hälfte kam, war die Sendener Abwehr um Kleuter, Sinev und Wanstrath sehr aufmerksam und vereitelte Möglichkeiten bereits im Ansatz. So dauerte es bis zur 25. Minute ehe Bruno Geister auf 2-0 erhöhen konnte. Nach schönem Zuspiel von Sinev lief Geister alleine auf das Tor zu und legte den Ball überlegt am gegnerischen Schlussmann vorbei.

Der Bann schien nun gebrochen und das schöne Kombinationsspiel der Gäste wurde nun auch mit Toren belohnt. So war es Exoce Ndosa der nach glänzender Vorarbeit von Joris Rieger den Ball nur noch ins Tor schieben musste. Und damit noch nicht genug vor der Halbzeit. Nachdem Jasper Kleuter ein Zuspiel gut antizipiert hatte und somit den Ball eroberte, startete er sein Solo und stand nach herrlichen Doppelpass mit Geister alleine vor dem Tor. Doch sehr uneigensinnig spielte der Mannschaftskapitän den Ball zurück zu Geister der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste.

"Das macht unsere Mannschaft einfach aus. Jeder einzelne hat das Auge für den besser positionierten Mitspieler. Wer bei uns die Tore macht ist ganz egal", waren sich die Trainer einig.

Wer nun mit ein wenig mehr Gegenwehr gerechnet hatte, der wurde enttäuscht, denn auch im zweiten Spielabschnitt war es ein Spiel auf ein Tor. Dass es am Ende nur 8-0 stehen sollte, war der großzügigen Chancenverwertung der Gäste zu verdanken, die zahlreiche Großchancen vergaben.

Dennoch spielte sich das Team noch vier weitere schöne Tore heraus. Zunächst war es erneut Geister, der nach Zuspiel von Ndosa erhöhte. Mit einem Doppelschlag in der 42. und 44. Minute waren es Alexander Koch nach einer Ecke und Jürgen Sinev, der den Ball artistisch im Tor unterbrachte, die den Spielstand in die Höhe schraubten.

Den Schlusspunkt setzte Nuhat Agirman, der nach feinem Zuspiel von Koch freie Bahn hatte und den Ball sicher im Tor unterbrachte.

"Wir haben heute wieder ein richtig gutes Spiel gemacht. Vor allem waren wir über die gesamte Spielzeit aufmerksam und haben keine einzige Chance zugelassen. Unser Spiel nach Vorne war heute auch richtig gut, auch wenn der Abschluss nicht immer den Weg ins Tor fand." war Roberg nach Spielende gut zufrieden.

Auch Stuhldreier war begeistert, wenngleich er schon den Fokus auf das nächste Spiel legte: "Die Mannschaft hat heute wieder gezeigt wie stark sie ist und wie gut sie schon zusammenspielen. Dennoch liegt der Fokus bereits auf dem Pokalspiel in Olfen. Wir sind richtig heiß und brennen auf die Revange für das verlorene Finale im letzten Jahr".

Team: Stefan Preis – Jürgen Sinev, Jasper Kleuter, Alex Wanstrath (Timon Lohaus), Bruno Geister, Exoce Ndosa, Joris Rieger (Nuhat Agirman), Luis Friederici (Erik Kolke), Max Gruschka (Alex Koch)

Beste Spieler: Jürgen Sinev und Jasper Kleuter

 

Quali: Senden - JSG Ottmarsbocholt/Davensberg

Senden vorzeitig für die Kreisliga A qualifiziert

Im zweiten Heimspiel in Folge konnte das Team aus Senden heute den vorzeitigen Einzug in die Kreisliga A perfekt machen. Nach zwei erfolgreichen Spielen, wollte das Team auch heute wieder frech nach Vorne spielen und den Gegner von Beginn an dominieren.

Die Vorgaben wurden vom Team von Beginn an umgesetzt und das Spiel verlagerte sich komplett in die Gästehälfte. Gegen sehr defensiv eingestellte Gäste, war das durchkommen zwar schwierig, dennoch fanden die VfL´er immer wieder Lücken. Eine dieser Lücken nutzte Jürgen Sinev nach Zuspiel von Exoce Ndosa in der 7. Minute zur frühen Führung.

Nachdem Luis Friederici in der 13. Minute eine Ecke direkt ins Tor drehte, war das Spiel bereits entschieden und das Team konnte nun noch befreiter aufspielen.

Da die Gäste jedoch mit Mann und Maus verteidigten und sich in nahezu jeden Ball warfen, wurden viele Torabschlüsse im letzten Moment abgeblockt oder ins Toraus abgefälscht. Dennoch erhöhte die Heimmannschaft aus Senden durch Tore von Bruno Geister und Exoce Ndosa bis zur Pause noch auf 4-0.

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild - Senden drückte auf weitere Tore, wurde jedoch durch viele Spielunterbrechungen immer wieder aus dem Rhythmus gebracht.

"DIe Gäste haben in der 2. Halbzeit nahezu jede Möglichkeit für Auswechslungen genutzt. Sie haben gefühlt 30x gewechselt, wodurch natürlich überhaupt kein Spielfluss mehr zu Stande kam.", beschrieb Roberg eine aus seiner Sicht unansehliche 2. Halbzeit.

Doch das Team aus Senden war weiterhin besonders bei Ecken gefährlich, sodass Bruno Geister nach einer Ecke von Sinev auf 5-0 erhöhte.

Mitte der zweiten Halbzeit wurden dann auch Torwart Stefan Preis einmal gefordert. Doch mit dem Distanzschuss, der gefährlich vor ihm auftickte, hatte er keine Mühe und hielt somit seinen Kasten auch am heutigen Tag sauber.

So schien es bis kurz vor dem Ende als würde die Wechseltaktik der Gegner aufgehen, um die Niederlage in Grenzen zu halten, doch hatten diese nicht mit dem Endspurt des VfL gerechnet. Gereizt durch die zahlreichen Wechsel und einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen legte das Team noch einmal zu und erhöhte innerhalb von vier Minuten auf 9-0.

Zunächst war es Finn-Jakob van de Pol, der nach uneigennützigem Zuspiel von Leo Kolke keine Mühe mehr hatte den Ball ins Tor zu schieben, bevor die beiden ihre Rollen tauschten und nun Kolke selbst nach Vorlage von van de Pol einnetzte.

Luis Friederici krönte seine sehr gute Leistung am heutigen Tage mit seinem zweiten Tor. Nach Flanke von Alexander Wanstrath war der wuselige Mittelfeldstratege per Kopf zur Stelle und lies dem gegnerischen Schlussmann keine Abwehrchance. Nur wenige Sekunden nach dem anschließenden Anstoß setzte Joris Rieger nach und eroberte sich den Ball. Alleine aufs Tor zulaufend schob er den Ball überlegt in die Maschen und somit zum am Ende hochverdienten 9-0 Sieg.

"Man darf der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Das Spiel wurde durch die Gäste extrem langsam gemacht, wodurch wir nur selten zu unserem Spiel fanden. Dass das Ergebnis dennoch so hoch ausgefallen ist spricht für die Qualität der Mannschaft. Wir sind sehr zufrieden, dass wir nun vorzeitig für die Kreisliga A qualifiziert sind, wollen dennoch am kommenden Samstag in Alstedde den Gruppensieg perfekt machen", war Roberg nach Spielende zufrieden.

Team: Stefan Preis – Jürgen Sinev (Timon Lohaus), Jasper Kleuter, Leo Kolke (Alex Wanstrath), Bruno Geister (Patty Schocke), Exoce Ndosa, Joris Rieger (Nuhat Agirman), Luis Friederici

Beste Spieler: Luis Friederici

 

Viertelfinale Ascheberg - Senden

Senden stürmt ins Halbfinale

Nachdem sich das Team am vergangenen Samstag noch ein wenig Kritik, aufgrund ihrer Spielweise, gefallen lassen musste, sollten alle Anwesenden heute aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen.

Von Beginn an legten die Gäste los wie die Feuerwehr und schnürten Ascheberg in die eigene Hälfte ein. Schnell und mit wenig Kontakten kombinierte sich das Team aus Senden durch engste Räume und erspielte sich Chancen im Minutentakt. So dauerte es keine zwei Minuten bis Max Gruschka eine Vorlage von Bruno Geister zur frühen Führung nutzen konnte. Nur zwei Minuten später legte Geister selbst zum 2-0 nach.

In der Folgezeit nahm das Spektakel seinen Lauf und Senden kombinierte sich regelrecht in einen Rausch und ließ Ascheberg auch nicht den Hauch einer Chance. Konsequent nach Vorne spielend legte Senden weiter nach und erzielte bis zur Halbzeit weitere acht Tore, sodass zur Pause bereits ein zweistelliges Ergebnis zu Buche stand.

"Mit welcher Geschwindigkeit und Genauigkeit die Mannschaft heute spielt ist einfach sensationell. So habe ich diese Mannschaft noch nicht spielen gesehen. Scheinbar hat die Kritik am vergangen Wochenende sie angestachelt und sie wollten heute zeigen was sie wirklich drauf haben.", war Roberg begeistert.

Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich das Bild nicht, obwohl die Gäste nun zwei Gänge zurückschalteten dauerte es nur wenige Sekunden bis der Ball wieder im Netz lag. Weiter mit viel Spielfreude und Zug zum Tor spielte sich das Team noch zahlreiche Chancen heraus. Nach weiteren drei Toren setzte Jasper Kleuter in der Nachspielzeit mit dem 15-0 den Schlusspunkt auf einen aus Sendener Sicht perfekten Pokalabend.

"Respekt! Das war heute wirklich überragend. Vor allem wie die Tore herausgespielt wurden war wunderschön. Wir freuen uns sehr jetzt im Halbfinale zu stehen und wollen nun natürlich auch unbedingt ins Finale. In Olfen erwartet uns sicherlich ein anderes Kaliber, aber mit Olfen haben wir aus der letzten Saison noch eine Rechnung offen. Wir werden weiter hart arbeiten und uns optimal auf die kommenden Aufgaben vorbereiten.", kommentierte Stuhldreier.

Team: Stefan Preis – Jürgen Sinev (Timon Lohaus), Jasper Kleuter, Leo Kolke (Alex Wanstrath), Bruno Geister (Patty Schocke), Max Gruschka, Joris Rieger (Alex Koch), Luis Friederici

Beste Spieler: Das Team

 

Quali: Senden - SG Selm 2

Senden erfüllt die Pflicht - Mehr aber auch nicht

Im ersten Heimspiel der Qualifikation zur Kreisliga A hatte es das Team um die Trainer René Stuhldreier und Phillipp Roberg mit der SG Selm 2 zu tun.

Auch am heutigen Spieltag war die Ausfallliste auf Seiten des VfL´s wieder lang, so konnten Timon Lohaus und Exoce Ndosa (beide verletzt), Finn-Jakob van de Pol (privat verhindert) und Erik Kolke (krank) nicht mitwirken. Dennoch hatte sich die Mannschaft viel vorgenommen und wollte im Prinzip da fortsetzen, wo man letzte Woche in Olfen aufgehört hatte. Doch bei relativ warmen Temperaturen sollte es zunächst anders kommen als erwartet.

"Schlafwagenfussball trifft es glaub ich ganz gut. Kein Tempo, wenig Bewegung und kaum Zug in den Aktionen prägten weitestgehend die erste Halbzeit", bilanzierte Roberg.

Dennoch war Senden das aktivere Team und übernahm von Spielbeginn an das Kommando. Erste gute Chancen durch Bruno Geister konnte der Gästekeeper noch parieren. Immer wieder kam der VfL über links mit dem starken Joris Rieger, der sich ein ums andere Mal durchsetzen konnte, doch konnten auch seine scharfen Zuspiele nicht verwertet werden.

In der 15 Minute war es dann soweit. Nach sensationellem Zuspiel von Jürgen Sinev ließ Bruno Geister dem Schlussmann keine Chance und schob den Ball gekonnt an ihm vorbei ins Tor.

Nur zwei Minuten später konnte der VfL durch Sinev erhöhen, der einen Freistoß aus 20 Metern direkt ins Tor buxierte. Wer nun dachte, dass die Heimmannschaft ins laufen kommen würde, der wurde nur vier Minuten später vom Gegenteil überzeugt. Denn die SG aus Selm kam plötzlich aus dem Nichts zum Anschlusstreffer.

"Wir waren weit aufgerückt, dennoch standen wir eigentlich noch ganz gut. Haben uns dann aber in den Zweikämpfen nicht geschickt verhalten und die Rückwärtsbewegung der Offensivspieler hat nicht funktioniert. Daran müssen wir Arbeiten, damit uns so etwas in den nächsten Spielen nicht mehr passiert.", analysierte Stuhldreier die Szene.

Es dauerte einige Chancen und bis kurz vor der Halbzeit bis der VfL den alten Abstand wieder herstellen konnte. Erneut war es eine Kombination über Geister und Sinev, doch diesmal bediente Bruno Geister den einschussbereiten Jürgen Sinev, der keine Mühe mehr hatte den Ball im Tor unterzubringen.

In der Halbzeit sprach das Trainergespann die Dinge klar an und auch das Team war mit der eigenen Leistung nicht zufrieden. Doch scheinbar war heute irgendwie der Wurm drin, denn auch in der zweiten Halbzeit wurde das Spiel nicht viel besser.

Zwar gelang der Heimmannschaft durch Bruno Geister nach schöner Vorarbeit von Nuhat Agirman ein Blitzstart, doch danach war das Tempo erst einmal wieder raus.

Erneut Bruno Geister erhöhte in der 38. Minute nach Zuspiel von Luis Friederici auf 5-1.

Die Abwehr um Kapitän Jasper Kleuter war im zweiten Spielabschnitt nahezu arbeitslos und wenn doch einmal ein langer Ball in die Nähe des eigenen Tores kam, waren sie nun aufmerksam und ließen nichts mehr zu.

Ein Doppelschlag von Geister und Sinev innerhalb von zwei Minuten schraubte das Ergebnis weiter in die Höhe und konnten damit zumindest das Ergebnis erfreulicher gestalten.

Erst in der Schlussphase war die Gegenwehr der Gäste gebrochen und das Heimteam kam doch noch ein wenig ins Rollen. Der nun im Sturm spielende Leo Kolke wurde von Jürgen Sinev dreimal glänzend bedient und konnte so innerhalb von drei Minuten einen lupenreinen Hattrick erzielen.

Mit dem Schlusspfiff gelang auch Nuhat Agirman sein erstes Saisontor, der somit den 11-1 Endstand herstellte.

"Ein Arbeitssieg war das heute. Das Ergebnis ist ok, aber die Spielweise hat mir heute nicht gefallen. Das können wir besser und werden wir schon am kommenden Dienstag im Pokal besser machen.", bilanzierte Roberg nach Spielschluss.

"Im Vergleich zur letzten Woche war unser Spiel heute nicht so zwingend. Irgendwie sind wir heute nicht ins Spiel gekommen. Aber man muss der Mannschaft auch mal einen nicht so guten Tag zugestehen. Dass das Ergebnis dennoch so hoch ausfällt, an einem nicht so guten Tag, spricht für die Qualität der Mannschaft.", relativierte Stuhldreier.

Team: Stefan Preis – Jürgen Sinev, Jasper Kleuter, Alex Wanstrath (Patty Schocke), Leo Kolke (Nuhat Agirman), Bruno Geister, Max Gruschka, Joris Rieger (Alex Koch), Luis Friederici

Beste Spieler: Jürgen Sinev und Bruno Geister

 

Quali: Olfen 2 - Senden

Senden startet erfolgreich in die Quali-Runde

Am heutigen Samstag startete der VfL in die Qualifikationsrunde zur Kreisliga A. Natürlich war das Team gegen die Olfener Reserve haushoher Favorit und wollte vom 1. Spieltag an seiner Favoritenrolle in der Gruppe gerecht werden.

Dennoch musste das Team im Vorfeld einige Ausfälle hinnehmen, so standen Jasper Kleuter (verletzt), Stefan Preis (krank), Nuhat Agirman und Exoce Ndosa (beide privat verhindert) dem Team nicht zur Verfügung.

Pünktlich um 13.15 Uhr pfiff René Stuhldreier, welcher heute nebem dem Trainerjob auch den Schiedsrichterposten übernahm, das Spiel an und von Beginn an entwickelte sich ein einziger Sturmlauf der Gäste. Das es nicht bereits nach 5 Minuten 3-0 stand, verdankten die Olfener zum einem dem Aluminium, welches von den Gästen mehrmals getestet wurde und zum anderen der überhasteten Abschlüsse.

So versuchte es fast jeder Sendener Offensivspieler, doch niemand fand ein Mittel den Ball im Tor unterzubringen. Und im Defensivverbund schien man nachlässig zu wirken, sodass durch einen technischen Fehler Olfen zu einer guten Chance kam und der Olfener Angreifer nur durch ein Faul zu stoppen war. Der anschließende Freistoß, welcher einige Meter am Tor vorbeiging, sollte dann aber auch der einzige Torschuss der Heimmannschaft bleiben.

"Eins muss man der Mannschaft aus Olfen lassen. Sie haben alles gegeben und egal bei welchem Spielstand nie aufgegeben.", fand Roberg aufmunternde Worte für die am Ende deutlich unterlegenen Gastgeber.

Und so war es ein blitzsauberer Konter nach einer Ecke der Olfener, der für die mehr als überfällige Sendener Führung sorgte. Den Abpraller aus dem eigenen Strafraum sicherte sich Max Gruschka, der mit einem sensationellem Pass den pfeilschnellen Leo Kolke auf die Reise schickte. Dieser kam den entscheidenen Moment vor dem herauslaufenden Torwart an den Ball und buchsierte den Ball an diesem vorbei ins Tor.

Der Bann war nun gebrochen und das Team spielte wie aus einem Guss und hatte nun auch im Abschluss den Blick für den besser positionierten Nebenmann, der den Ball nur noch über die Linie drücken musste. So waren es Joris Rieger, Max Gruschka und Bruno Geister, welche das Ergebnis noch vor der Halbzeit auf 4-0 erhöhten.

In der Halbzeit veränderte das Trainerteam Kleinigkeiten in der Spielanlage und brachte für Bruno Geister und Finn-Jakob van de Pol, Erik Kolke und Patty Schocke.

Nahtlos knüpfte die Mannschaft an das Ende der ersten Halbzeit an und erspielte sich durch feine Kombinationen weitere Möglichkeiten. Nur eine Minute nach Wiederanpfiff war Max Gruschka nach schöner Vorarbeit von Leo Kolke zur Stelle. Wiederum nur eine Minute später schnürrte Joris Rieger an seinem Geburtstag seinen Doppelpack. Nach einem schön gechippten Freistoß von Jürgen Sinev, überlupfte Rieger den herauslaufenden Torwart und erhöhte auf 6-0.

Und auch als Vorbereiter wusste Joris Rieger zu glänzen. Nach schönem Steilpass ging Rieger alleine auf das Tor, doch uneigennützig legte dieser den Ball zum mitlaufenden Max Gruschka quer, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste.

Im Anschluss war der Arbeitstag für Geburtstagskind Rieger und für den heute sehr ruhig und sicher agierenden Alex Wanstrath vorbei. Für sie neu ins Spiel kamen Alex Koch und nach überstandener Krankheit Timon Lohaus.

Eben dieser Alex Koch erwies sich als Super-Joker und machte nur wenige Sekunden nach seiner Einwechslung das 8-0.

Mit zwei weiteren Toren krönte Max Gruschka seine überragende Leistung am heutigen Tage. Mit 5 Toren und 2 Vorlagen zeigte der wuselige Stürmer, welches Potential in ihm steckt. Nach glänzenden Vorlagen von Leo und Erik Kolke ließ dieser Olfens Schlussmann keine Abwehrchance und sorgte so zum zwischenzeitlichem 10-0.

Den Schlusspunkt setzte Bruno Geister, der in den letzten Minuten noch einmal für Gruschka ins Spiel kam und erzielte mit seinem zweiten Tor am heutigen Tage den 11-0 Endstand.

"Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden. Auch mit dem Spiel an sich und dem Endstand können wir zufrieden sein. Dennoch müssen wir noch viel ruhiger und abgeklärter in unserem Spiel werden. Daran werden wir arbeiten und uns schon in der nächsten Woche dran messen lassen müssen.", resümierte Roberg kurz nach Spielende.

Auch René Stuhldreier war alles in allem zufrieden: "Wir müssen natürlich mehr Tore schießen. Wir hatten heute so viele Chancen. Gerade in engeren Spielen könnte sich so etwas sonst rächen. Dennoch sind wir zum aktuellen Zeitpunkt der Saison äußerst zufrieden mit der Mannschaft. Wir sind absolut auf dem richtigen Weg.".

 

Team: Mathis Beilmann – Jürgen Sinev, Alex Wanstrath (Timon Lohaus), Leo Kolke, Bruno Geister (Patty Schocke), Finn-Jakob van de Pol (Erik Kolke), Max Gruschka, Joris Rieger (Alex Koch), Luis Friederici

Beste Spieler: Max Gruschka, Joris Rieger und Leo Kolke

 

Achtelfinale gegen GS Cappenberg

Senden souverän im Viertelfinale

Nach fünfwöchiger Vorbereitung sollte es heute endlich mit dem ersten Pflichtspiel in die neue Saison gehen. Im Pokal Achtelfinale wurde man von GS Cappenberg herausgefordert. Im Vorfeld musste das Team jedoch noch zwei Hiobsbotschaften verkraften, sagten kurz vor Spielbeginn die beiden Verteidiger Patty Schocke (krank) und Timon Lohaus (verletzt) ab. Ebenso nicht mit dabei Erik Kolke (Familienfeier).

"Das erste Spiel ist immer ein besonderes Spiel. Auch wenn die Vorbereitung gut verlief und auch die Testspiele ordentlich waren, weiß man nie so wirklich wo man im Vergleich zu den anderen Mannschaften steht", war Roberg sichtlich angespannt vor Spielbeginn.

Doch das Team von René Stuhldreier und Phillipp Roberg knüpfte nahtlos an die Leistungen aus der Vorbereitung an. Nach einer kurzen Abtastphase übernahm das Heimteam die Spielkontrolle und erarbeitete sich erste kleine Möglichkeiten. Der Führungstreffer durch Exoce Ndosa kam allerdings wie aus dem nix und war vor allem dem starken Pressing geschuldet. Der Mittelstürmer des VfL stürmte einem Rückpass zum gegnerischen Torwart hinterher, dieser wollte den Ball klären, schoss jedoch Ndosa an, von dessen Körper der Ball ins Tor prallte.

Sichtlich beruhigt durch die Führung wollte Senden nun schnell ein weiteres Tor nachlegen, um früh für klare Verhältnisse zu sorgen. Nachdem eine Ecke noch im letzten Moment geklärt werden konnte, fiel der Ball Jürgen Sinev vor die Füße. Der beidfüßige Außenverteidiger fackelte nicht lange und schoss den Ball volley aus 18 Metern in die Maschen.

Doch das Spiel hätte noch einmal spannend werden können. Nach einem einfachen Ballverlust von Sinev, hatte Cappenberg gegen weit aufgerückte Sendener die große Konterchance. Drei gegnerische Angreifer hatten nur noch Kapitän Jasper Kleuter vor sich, der jedoch mit einem starken Tackling und beherztem Einsatz die Situation glänzend entschärfte. Sichtlich wachgerückelt von dieser Aktion war es nun wieder der VfL der auf das nächste Tor drückte. Und so war es Bruno Geister der nach einer schönen Ecke von Jürgen Sinev kurz vor dem Pausenpfiff auf 3:0 erhöhte.

"Die Mannschaft spielt das bislang sehr gut. Wir müssen jedoch weiter aufmerksam bleiben, um den Gegner keine Konterchancen zu ermöglichen", war Stuhldreier in der Halbzeit zufrieden.

Im zweiten Abschnitt wurde die Dominanz des VfL noch größer als im ersten Spielabschnitt. Phasenweise kamen die Gäste mehrere Minuten lang nicht mehr aus der eigenen Hälfte und so war es zunächst Max Gruschka, welcher das Ergebnis in die Höhe schrauben konnte, jedoch im letzten Moment vom Keeper daran gehindert wurde.

In der 38. Minute war dann der Arbeitstag für Max Gruschka beendet. Für den vielversprechenden Rechtsaußen kam Joris Rieger ins Spiel, welcher sofort für frischen Wind sorgte.

Dennoch musste es wieder eine Standartsituation sein, welche der VfL benötigte, um das Ergebnis auf 4-0 erhöhen. Erneut eine Ecke von Sinev, die diesmal den hoch aufgeschossenen Ndosa fand, welcher den Ball locker einnickte. Kurz darauf war die Partie für Finn-Jakob van de Pol beendet. Der wuselige Mittelfeldstratege plagte sich zuletzt noch mit einer Grippe rum, zeigte heute jedoch wieder, wie wichtig er für die Mannschaft ist.

Kurz darauf verließen auch Sinev und Doppeltorschütze Ndosa den Platz. Neu im Spiel nun Nuhat Agirman, Alex Wanstrath und Alex Koch.

Die Wechsel sorgten noch einmal für Schwung und belebten das Offensivspiel. So hatte Nuhat Agirman nach feiner Vorarbeit die große Chance, vergab jedoch freistehend.

Einen Konter ließ das Heimteam dann doch noch zu, allerdings war Keeper Stefan Preis auf dem Posten und entschäfte die Situation glänzend. Eine Wahnsinnsparade des jungen Keepers.

Den Schlusspunkt setzte dann noch einmal das Heimteam. Nach einem schönen Angriff über die neu formierte Seite mit Alex Wanstrath und Joris Rieger gelang der Ball zu Alex Koch. Dieser behauptete im Gewusel den Ball und bracht ihn irgendwie zu Geister, der sich nicht lange bitten ließ und mit seinem zweiten Tor am heutigen Tage den 5-0 Endstand markierte.

"Die Mannschaft hat heute nahtlos da weitergemacht, wo wir aufgehört haben. Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg, lassen uns von den Ergebnissen allerdings auch nicht blenden. Wir werden weiter Gas geben und hart trainieren.", war Roberg sichtlich zufrieden.

Auch Stuhldreier fand lobende Worte: "Klasse Mannschaftsleistung. Wir haben das Spiel über 60 Minuten komplett im Griff gehabt und auch in der Höhe verdient gewonnen. Cappenberg war alles andere als ein einfacher Gegner, aber das Team hat heute richtig gut gespielt."

Team: Stefan Preis – Jürgen Sinev (Alex Wanstrath) Jasper Kleuter, Leo Kolke, Bruno Geister, Finn-Jakob van de Pol (Nuhat Agirman), Max Gruschka (Joris Rieger), Exoce Ndosa (Alex Koch), Luis Friederici

Beste Spieler: Luis Friederici und Leo Kolke