Werner SmolkaWerner Smolka 
*13.12.1938 † 10.08.2017

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied, Trainer und einem wunderbarem Menschen. Viel zu früh entschlief Werner am vergangenen Donnerstag plötzlich im Alter von 78 Jahren.

Über 45 Jahre war Werner ein geschätzter und unverzichtbarer Teil unseres Vereins. In seiner langen ehrenamtlichen Tätigkeit war er bereits am Sportplatz an der Holtruper Straße als Platzwart tätig. Als Trainer trainierte er in dieser langen Zeit nahezu in jeder Altersklasse und bei den Senioren unzählige Mannschaften. Bis zuletzt war er als Trainer bei den F1-Junioren aktiv und plante schon wieder die Vorbereitung für die kommende Spielzeit, die leider ohne ihn beginnen wird.

Werner, wir werden dein Andenken in Ehren halten und dich stets als den guten und hilfsbereiten Menschen in unseren Herzen einschließen, der du zu Lebzeiten stets gewesen bist.

Die Andacht findet am Samstag, 19. August, in der Kapelle des Altenheim St. Johannes, Münsterstraße 10 in Senden statt. Werner wird auf dem Firedhof von St. Laurentius anschließend beigesetzt.

 

Ergebnisse

Herren:
 
Landesliga
SV Mesum 3:0(1:0) VfL Senden I
Tore: 1:0 Michael Egbers(14'), 2:0,3:0 Dominic Schmidt(84',87')
 
Kreisliga B
SV Herbern III ausgf. VfL Senden II
Tore:
 
Kreisliga C
VfL Senden III ausgf. Birati Club Münster
Tore:
Damen:
 
Bezirksliga
Fort. Seppenrade 0:1(0:1) VfL Senden I
Tore: 0:1 Verena Vollmer(35')
 
Kreisliga A
VfL Senden II Spielfrei
Tore:

Die Gesicht hinter dem VfL - Teil 3 Markus Kemming

Seit 20 Jahren neben dem Platz am Ball für den VfL Senden: Markus Kemming.  Foto: Arends

Senden - Nach der Saison ist vor der Saison und ob nun im Profibereicht oder bei den Amateuren - im Fußball dreht sich zu dieser Zeit meist das große Personalkarusell. Auch beim VfL Senden muss sich der Zuschauer in dieser Spielzeit wieder an einige neue Gesichter gewöhnen, doch ein Mann ist den Besuchern des Sportparks in den letzten Jahrzehnten stets ein Begriff und eng mit der 1. Herrenmannschaft verbunden: Markus Kemming.

Der mittlerweile 43-Jährige steht seit rund 20 Jahren in den Diensten der Mannschaft und hat so einige Trainer und Spieler Kommen wie Gehen gesehen. Seit je her sorgt er sich darum, dass zu den Spielen und Trainingseinheiten nicht nur das Trainingsmaterial vorhanden ist, sondern auch genug Flüssigkeit für die Sportler bereitsteht oder auch bei den Spielen administrative Aufgaben wie der Spielbericht zuverlässig erledigt werden. Für seine Aufgaben als Betreuer der Senioren ist Kemming meist früh vor Trainingsbeginn auf der Sportanlage: „Ich habe gerne alles in Ruhe vorbereitet, damit am Ende nichts fehlt“, erklärt er.  Seinen Weg zum VfL fand er über den mittlerweile ehemaligen stellvertretenden Geschäftsführer Gerd Haack. „Gerd sprach mich damals an, ob ich nicht bei der Zweiten mithelfen wolle, da musste ich nicht lang überlegen“, erinnert sich Kemming, der bis dato lediglich als Zuschauer hinter der Bande stand. Nach nur zwei Jahren wechselte der Sendener zur ersten Herrenmannschaft unter der Leitung von Martin Müller. Seitdem hat sich viel verändert. Die Einführung des DFBnet bezeichnet er als „sinnvolle und arbeitserleichternde Verbesserung“ im Spielbetrieb, aber auch beim Verein selbst habe sich in den letzten Jahren sehr viel getan, sodass ein professionelleres Arbeiten in allen Bereichen ermöglicht wurde.

Besondere Momente waren für mich natürlich unsere Aufstiege in die Bezirksliga 2002, 2007 und 2013. Da ist man natürlich ein bisschen stolz Teil eines solchen Teams zu sein.“. Dass ohne ihn beim VfL ein kleines Chaos entsteht, merkte auch Trainer Claus Fischer, als die Mannschaft ohne Betreuer zum Auswärtsspiel musste und sich kurz vor Abfahrt alle fragten, wo eigentlich die Mannschaftstrikots seien. Sich sorgen, dass so etwas in der Zukunft häufiger passieren könnte, müssen die VfLer erst einmal nicht. „Ich habe sehr viel Spaß an der Arbeit und möchte noch zehn Jahre dabei bleiben“, bekennt sich Kemming zu seinem VfL Senden. Gemeinsam mit seiner Mannschaft und den weiteren 30 Teams des Vereins wird Kemming heute Abend das 75-jährige Jubiläum des Vereins feiern. Nach der Andacht im Sendener Sportpark um 18:15 Uhr geht es ab 19:30 Uhr mit dem Gala-Abend in der Steverhalle weiter, zudem alle Sendenerinnen und Sendener herzlich eingeladen sind. Eintrittskarten gibt es auch noch an der Abendkasse zu 7,50 Euro.

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Die Gesichter hinter dem VfL - Teil 2 Karl Bahlmann

Karl Bahlmann ist allen VfLern gut bekannt. Die "gute Seele des Vereins" auf gewohntem Terrain in der VfL Küche im Sportpark Senden. Foto: Arends
Karl Bahlmann ist allen VfLern gut bekannt. Die "gute Seele des Vereins" auf gewohntem Terrain in der VfL Küche im Sportpark Senden. Foto: Arends

Senden - Wer hinter die Kulissen des VfL Senden schaut, der kommt an einem Urgestein nicht vorbei: Karl Bahlmann. Den zahlreichen Sportlern und Besuchern im Sportpark Senden ist Bahlmann ein wohlbekanntes Gesicht. Der 71-Jährige ist seit rund 50 Jahren begeisterter Anhänger des Vereins und seit je her tatkräftig daran beteiligt, dass am Sportplatz alles seinen rechten Weg geht.

Vor über 40 Jahren ging der hilfsbereite Rentner noch der Arbeit in der Zeche nach und wohnte im Ortsteils Ottmarsbocholt. Zu den Auswärtsspielen der VfLer wurde schon damals regelmäßig ein Bus eingesetzt, der auch im Ortsteil hielt und Bahlmann mitnehmen konnte. Mit dem Umzug nach Senden begann seine Zeit als allgegenwärtiger Platzwart, der nicht nur bei der Sauberkeit der Kabinen und der Platzmarkierung, bereits am alten Sportplatz an der Holtruper Straße, aktiv war, zudem auch beim Kassieren, Aufhängen der Werbung an den Banden und der Verpflegung der Zuschauer bei Heimspielen half.

Vor circa sechs Jahren entschied sich Bahlmann für den Wechsel zu den Junioren und Juniorinnen. Von dort an war er bei Spielen der Juniorenmannschaften „der erste Mann“ am Platz. Ob Getränke und Kuchenverkauf oder als Ersthelfer bei kleineren Verletzungen oder wenn es um die Betreuung des Schiedsrichters ging – kein Weg führte an ihm vorbei. „Mir macht der Umgang mit den vielen Kindern sehr viel Spaß. Für ein lachendes Kindergesicht stehe ich auch am Wochenende gerne früh wieder am Platz“, erzählt Bahlmann, der mit dem Beginn dieser Saison auch beim VfL „in Rente“ gegangen ist.

Dennoch zieht es „die gute Seele des VfL“ immer wieder in den Sportpark: „Richtig loslassen kann ich noch nicht, aber wenn mal Not am Mann ist, bin ich gerne dabei und helfe mit, wenn ich kann.“ Besonders für Sylvia Stock geht mit ihm ein wichtiger Mann von Bord. „Auf Karl konnte ich mich immer verlassen. Wenn irgendwas am Platz los war, kümmerte er sich sofort und auch heute darf ich ihn gerne in Ausnahmefällen beanspruchen“, erklärt Stock, die Bahlmann liebevoll als „seine Chefin“ tituliert. Neben den zahlreichen Turnieren, dürfte auch das Geschenk der Jugendabteilung zu seinem 70. Geburtstag im vergangenen Jahr eines seiner Highlights gewesen sein. Nahezu jeder Spieler aus den Jugendmannschaften hatte auf einer großen Leinwand mit riesigem VfL-Logo seine Unterschrift hinterlassen und somit ein sehr persönliches Andenken geschaffen. Zum Dank sprangen Lutscher und Eis für alle Teams heraus, die er persönlich an jeden Einzelnen verteilte.

Für die Zukunft wünscht Bahlmann sich noch mehr Engagement der Spielereltern, die mit ihrer Hilfe in der Küche und Kuchenspenden bei Heimspielen dazu beitragen, dass der Verein zum Saisonabschluss einen großzügigen Zuschuss an alle Mannschaften zahlen kann.

Die Gesichter hinter dem VfL - Teil 1 Sylvia Stock

Sylvia Stock
Umringt von Laptop, Geldkasse, Telefon und Spielpläne – Sylvia Stock in ihrer kleinen „VfL- Kommandozentrale“. Foto: Arends

Senden - Wenn Glanz und Gloria im Vordergrund stehen, findet meist hinter den Kulissen die größte Arbeit statt. Wer sich ehrenamtlich in einem Verein engagiert, kann davon ein fröhliches Lied trällern - ganz besonders Sylvia Stock. Die Sendenerin ist zum 75. Jubiläum des VfL Senden nicht mehr aus dem Verein wegzudenken.

Zuständig für den Spielbetrieb, Trainingsplangestaltung, die Jugendkasse, Koordination der F- und E-Junioren sowie den gesamten Lebensmittel-Einkauf ist Stock eine der wichtigsten Stützen, die abseits den Fußballplatzes dafür sorgen, dass alles rund läuft. Eher zufällig kam die Sendenerin 2005 zum VfL Senden und erinnert sich: „Ich habe damals mit zwei Müttern die Betreuung unserer Kinder in der D3 bei den Spielen übernommen. Das klappte offenbar so gut, dass mich Hildegard Scheunemann ansprach, ob ich nicht im Verein tätig werden will.“ Stock übernahm 2005 somit den Spielbetrieb von Scheunemann und kümmert sich fortan um die Erstellung der Pläne sowie aktiv um die Vermittlung bei Spielverlegungen mit anderen Vereinen.  Als Ersatz für die sportliche Leitung der neuen D2-Junioren überzeugte sie Christian Arends, der seitdem ebenso im VfL nicht nur als Trainer, sondern mittlerweile als Jugendleiter fungiert, sodass im folgenden Jahr genug Zeit vorhanden war um zusätzlich die Organisation der Jugendkasse zu übernehmen. Ebenfalls in 2006 wurde Stock mit dem damals neuen Jugendleiter Matthias Warnke in den Jugendvorstand gewählt, dem sie bis heute angehört.

Durch den Fortschritt mit dem DFBnet wurde vieles einfacher, aber durch den stetigen Zuwachs auf bis zu 25 Jugendmannschaften nahm der Zeitaufwand in den letzten Jahren deutlich zu“, so die 50-Jährige, die zu dieser Saison die Kassen-Verwaltung an die 2. Kassiererin Verena Kaesler abgeben wird. Ihr größter Antrieb war und ist weiterhin ihr Sohn, der selbst bis zur B-Jugend aktiv im VfL spielte, mittlerweile einen Trainerschein erworben hat und die D2-Junioren trainiert. „Ich bekomme immer mit wie sehr sich Steffen um seine Mannschaft kümmert und engagiert, da halte ich ihm und den anderen Trainern gerne den Rücken frei“.

Als ihre größten Highlights bezeichnet Stock die Großveranstaltungen der Jugendabteilung, insbesondere die jährlich im Februar stattfindenden F- und E-Junioren-Hallenturniere, zu denen immer über 20 Mannschaften in die Steverstadt kommen. Neben den vielen lachenden und fröhlichen Kindergesichtern muss Stock bei ihrem Resümee der letzten Jahre aber auch von Tiefpunkten berichten: „Leider lässt die Unterstützung der Eltern und allgemein im Ehrenamt immer mehr nach. Es wird deutlich mehr von jedem Einzelnen verlangt, doch kaum jemand erklärt sich bereit auch mitanzupacken“, geht der Appel vor allem in Richtung Elternschaft. Nichtsdestotrotz wird ihr unermüdlicher Einsatz auch in der kommenden Spielzeit dafür sorgen, dass zumindest neben dem Platz beim VfL alles erfolgreich abläuft.