1. Herrenmannschaft - Bezirksliga

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20. Meisterschaftsspiel VfL Senden - Union Lüdinghausen 1:1 (1:0) am 24.02.2014

Magerkost beim 1:1 gegen Union

Union-Stürmer Achim Winschnewski (l.), hier bedrängt von Patrick Reckmann, hätte die Gäste in der ersten Halbzeit in Führung bringen können.	 Foto: rau
Union-Stürmer Achim Winschnewski (l.), hier bedrängt von Patrick Reckmann, hätte die Gäste in der ersten Halbzeit in Führung bringen können. Foto: rau

Senden - Viele Fehlpässe, kaum Torchancen, nur ein Tor auf jeder Seite – das Nachbarschaftsduell zwischen dem VfL Senden und Union Lüdinghausen war nicht der Reißer. Auch eine Ampelkarte eine Viertelstunde vor Schluss hatte keine Folgen.

In welches Gesicht man direkt nach dem Abpfiff auf dem Sendener Kunstrasenplatz auch blickte, es war keine zufriedene Miene zu finden. Bei den Fußballern des VfL Senden nicht und bei den Spielern des SC Union Lüdinghausen nicht. Nach einer schwachen Partie trennten sich die Bezirksligisten am Sonntag – wie in der Hinrunde – mit 1:1 (1:0). Die Punkteteilung hilft beiden Mannschaften im Abstiegskampf nicht weiter.

Wie wichtig dieses Nachbarschaftsduell war, war von Anfang an zu spüren. Beide Teams wirkten nervös, beiden unterliefen viele Fehlpässe, beide erspielten sich nur wenige gute Torchancen. In der ersten Halbzeit blieben bei beiden Mannschaften die Visiere heruntergeklappt. Lucas Morzonek stand frei vor dem Union-Tor, Torsten Schnaase frei vor dem VfL-Kasten – beide scheiterten mit einem Lupfer. Union-Stürmer Achim Wischnewski war frei durch und legte den Ball an Torwart Marcel Heitkötter vorbei, doch der mitgelaufene Till Leifken kam zu spät. Das erste Tor fiel dank einer schönen Einzelleistung aus großer Entfernung: VfL-Kapitän Kamilos Jeyenthira hielt einfach mal drauf und brachte das Team vom Trainergespann Taylan Berik/Andreas Schlüter kurz vor der Halbzeit in Führung.

Union-Coach Fabian Leifken verstärkte zum Wiederanpfiff die Offensive mit der Einwechslung von Marcel Voß. Das zahlte sich zügig aus, denn Voß köpfte den Ball nach einem Freistoß zum verdienten 1:1 unter die Latte. Die Sendener waren zu sorglos aus der Kabine gekommen und erst jetzt wieder wach. Wenn Schlusslicht Lüdinghausen sein erstes Spiel nach der Winterpause als Signal zur Aufholjagd nutzen wollte, hätte es nach dem Ausgleich mehr Initiative zeigen müssen.

In den letzten 20 Minuten inklusive fünfminütiger Nachspielzeit kippten die Kräfteverhältnisse zugunsten des VfL. Der Grund: Union-Verteidiger Fehmi Öztürk sah nach einem Foul die Gelb-Rote Karte. „In dieser Szene kann man Gelb geben, aber seine erste Karte war übertrieben“, meinte Fabian Leifken. In der Summe vieler kleiner Fehlentscheidungen wurden die Lüdinghauser vom Referee ganz sicher nicht bevorteilt.

Aus ihrer Überzahl machten die Sendener in der Schlussphase zu wenig. Ein indirekter Freistoß kurz vorm Fünfmeterraum blieb in der Union-Mauer hängen, und Florian Kaling scheiterte an Union-Torwart Markus Höning.

Mannschaft VfL Senden: Heitkötter – Nagel, M. Lemmer, P. Reckmann, Berning – Bömelburg, Tillmann, Jeyenthira – Mi. Reher (76. Rosenberger), Morzonek (63. Kaling), Gauder (59. M. Reckmann).

Mannschaft Union Lüdinghausen: M. Höning – Petrausch, Öztürk, Heimsath, Schulte – J. Höning, T. Leifken (70. Voll), Grewe (46. Voß), Schnaase, Coerdt – Wischnewski (83. Uellendahl).

Tore: 1:0 Jeyen­thira (41.), 1:1 Voß (57.).

BV: Gelb-Rote Karte für Öztürk (Union/75.).

Beste Spieler: Bömelburg, Tillmann – Schnaase, J. Höning.

 

Quelle: Westfälische Nachrichten

19. Meisterschaftsspiel FC Nordkirchen - VfL Senden 0:2 (0:2) am 17.02.2014

VfL kassiert 0:2-Niederlage zum Auftakt

Senden - So hatten sich die Fußballer des VfL Senden das nicht vorgestellt: Mit einer Niederlage beim FC Nordkirchen kam das Bezirksliga-Team aus der Winterpause. „Unnötig“, urteilte Trainer Taylan Berik.

Eine Halbzeit benötigten die Bezirksliga-Fußballer des VfL Senden am Sonntag, um richtig ins Spiel zu kommen. Da war es aber schon zu spät. Der VfL startete mit einer 0:2 (0:2)-Niederlage beim FC Nordkirchen in die Restspielzeit. Beide Treffer erzielte in der ersten Halbzeit Christian Schidlauske. Er hat den Sprung aus der zweiten FCN-Mannschaft nach oben geschafft und stand zum ersten Mal in der Startelf der Erstvertretung.

In der Bewertung der Auftaktpartie waren sich die Trainer nicht einig. „Beide Mannschaften haben sich spielerisch schwer getan, aber es war ein verdienter Sieg“, erklärte FCN-Coach Heiko Ueding. „Wir haben unnötig verloren. Beide Tore sind nach individuellen Fehlern gefallen“, sagte Taylan Berik, der den Trainerposten beim VfL kurz vor der Winterpause mit Andreas Schlüter von Claus Fischer übernommen hatte. Vor dem 0:1 rutschte Verteidiger Felix Berning im Strafraum weg, dem 0:2 ging ein Missverständnis von Thorsten Hase und Keeper Marcel Heitkötter voraus.

In der ersten Halbzeit kamen die Gäste gar nicht auf Touren. Eine gute Möglichkeit erspielte sich der VfL noch nicht. „Die Mannschaft wirkte verängstigt“, meinte Berik. Anders präsentierten sich die Sendener in Hälfte zwei. „Da haben wir sehr gut gespielt und wenige Fehler gemacht“, bilanzierte der Coach. „Auch wenn sich das bei einer Niederlage komisch anhört, aber darauf können wir aufbauen.“ Chancen für den VfL vergaben Kamilos Jeyenthira, Florian Kaling und Steffen Nagel. Zudem klagte Berik: „Nach einem Handspiel der Nordkirchener hätte der Schiedsrichter Elfmeter pfeifen müssen.“

Mannschaft VfL Senden: Heitkötter – Nagel, Hase (46. M. Lemmer), P. Reckmann, Berning – Bömelburg, Tillmann, Jeyenthira – Mi. Reher (70. Gauder), Kaling – Morzonek.

Tore: 1:0 und 2:0 Schidlauske (25./35.).

Beste Spieler: Jeyenthira, P. Reckmann.

Quelle: Westfälische Nachrichten

18. Meisterschaftsspiel VfL Senden - ÖSG Viktoria Dortmund 1:1 (0:0) am 14.12.2013

1:1 nach vielen Chancen

VfL-Spieler Lucas Morzonek (links) und sein Dortmunder Gegenspieler Rafiq El Matouki positionieren sich vor dem nächsten Ball. Foto: chrb

Senden - Ein intensives und spannendes Spiel bekamen die Zuschauer der Partie zwischen dem VfL Senden und ÖSG Viktoria Dortmund zu sehen. Am Ende trennten sich beide Mannschaften mit einem gerechten 1:1.

Am Samstagabend verabschiedeten sich die Kicker des VfL Senden mit einer Weihnachtsfeier vom Fußballjahr 2013. Kurz davor hätten sie sich in der Partie gegen den Bezirksliga-Konkurrenten ÖSG Viktoria Dortmund mit drei Punkten beschenken können. Es wurde nur einer draus – dennoch keine maue Bescherung, das 1:1 war am Ende gerecht.

Die Zuschauer im Sendener Sportpark sahen eine sehr intensive Partie, es war das erste Spiel nach dem Rücktritt von VfL-Trainer Claus Fischer. Die ersten Chancen gehörten den Gastgebern. Lucas Morzoneks Schuss aus 20 Metern strich nur knapp am Dortmunder Tor vorbei (7.), elf Minuten später lupfte Felix Berning den Ball über ÖSG-Keeper Tobias Spantig und dessen Tor hinweg.

Die Szene hatte ein Nachspiel. Dortmunds Trainer Thomas Behlke rief dem Schiedsrichter zu, dass Berning „drei Meter im Abseits“ gestanden habe. Der Neutrale lief mit den Worten „Komm her, jetzt“ auf Behlke zu und verwarnte ihn. Als der ÖSG-Coach auf Höflichkeit bestand, flog er vom Platz.

In der 24. Minute scheiterte Dortmunds Aland Hamou an VfL-Keeper Markus Reher. Im direkten Gegenzug traf Florian Kaling den linken Pfosten. Dann hatten Michael Reher (31.) und Morzonek (40.) die Führung auf dem Fuß. Eine Minute vor dem Pausenpfiff rettete Markus Reher nach einem Kopfball von Samet Kaya.

Nach dem Seitenwechsel waren Strafraumszenen zunächst Mangelware. Bis Morzonek sich auf der rechten Seite von seinem Gegenspieler löste und flach vor das Tor passte, wo Florian Kaling zum 1:0 einschoss. Doch der VfL-Jubel verflog schnell – nur eine Minute später setzte Hamou einen 20-Meter-Freistoß genau in den rechten Torwinkel.

Eine Viertelstunde vor dem Ende war VfL-Keeper Markus Reher bei einem 18- Meter-Schuss von Hamou auf dem Posten. Sechs Minuten später hatte Michael Reher das 2:1 auf dem Fuß, scheiterte aber an Spantig. Vier Minuten vor dem Ende wurde Hamou erst durch Markus Reher gestoppt. Dann setzte VfL-Kapitän Kamilos Jeyen­thira einen Kopfball über die Latte (87.).

„Wir müssen mit dem Remis zufrieden sein“, kommentierte Sendens Trainer Taylan Berik, der nach dem Fischer-Abgang gemeinsam mit Andreas Schlüter erstmals wieder an der Seitenlinie gestanden hatte. „Immerhin haben wir den Abstand zur ÖSG gehalten.“

Mannschaft VfL Senden: Ma. Reher – Berning, M. Lemmer, P. Reckmann, Nagel – Schulte (70. Gauder), Bömelburg, Jeyenthira, Morzonek (83. Berik) – Kaling (68. Stutenkemper), Mi. Reher. Tore: 1:0 Kaling (67.), 1:1 Hamou (68.). Beste Spieler: Jeyenthira, Berning, Ma. Reher.

 

Quelle: Westfälische Nachrichten - von Christian Besse

17. Meisterschaftsspiel VfL Senden - SC Husen-Kurl 1:2 (1:1) am 08.12.2013

Heimpleite gegen den Zweiten

VfL-Spieler Michael Reher enteilt seinem Gegenspieler. Foto: Besse

Senden - Die Partie begann rasant mit zwei Treffern in den ersten drei Minuten. Am Ende standen 40 ereignislose Minuten. Die Gäste aus Husen Kurl konnten dennoch zufrieden sein. Der Tabellenzweite hatte beim Aufsteiger Senden mit 2:1 gesiegt.

Mit 1:2 (1:1) verlor Bezirksliga-Aufsteiger VfL Senden am Sonntag sein Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SC Husen Kurl. VfL-Trainer Claus Fischer zeigte sich nach der Partie enttäuscht: „Einen Punkt hätten wir verdient gehabt.“

Die Gastgeber hatten einen Start nach Maß erwischt. Bereits nach zwei Minuten setzte Lucas Morzonek den Ball nach einer Flanke von Steffen Nagel trocken ins linke Eck. Doch die Freude der Sendener währte nicht lange. Im direkten Gegenzug machten die Gäste schon den Ausgleich. Die VfL-Abwehr bekam den Ball nicht aus dem Strafraum, und SC-Spieler Gerrit Rohner konnte zum 1:1 einköpfen. Nur fünf Minuten später hätten die Sendener sogar den frühen Rückstand kassieren können, doch die Latte rettete vor dem 1:2.

Das Spiel geizte auch weiterhin nicht mit Torszenen. In der 21. Minute verfehlte Florian Kaling mit einem Weitschuss nur knapp das Tor der Gäste aus Dortmund. Dann hatten diese wieder Oberwasser. Zuerst rettete VfL-Keeper Markus Reher seiner Mannschaft das Unentschieden (34.), dann verfehlten Rohner und Kurls Kapitän Fabian Hermann das Sendener Gehäuse (36.).

Sechs Minuten später hatte VfL-Kapitän Kamilos Jeyenthira die größte Chance für die Gastgeber. Er nahm dem SC-Spieler Johannes Buchbinder kurz vor der Kurler Strafraumgrenze den Ball ab, hatte praktisch freie Bahn zum Tor, machte dann aber doch einen Schlenker zu viel und schoss schließlich am Tor vorbei.

Nach der Pause verflachte das Spiel. Die Gastgeber hatten keine zwingende Torchance mehr, der SC Husen Kurl nur noch eine. Und die reichte. Als der Sendener Verteidiger Patrick Reckmann wenige Minuten nach dem Seitenwechsel an der Seitenlinie behandelt werden musste, nutzten die Gäste die kurzzeitige Überzahl und machten das 1:2 durch Marc Müller. Danach machte der VfL Druck, schaffte es aber nicht mehr, die Defensive der Dortmunder zu knacken.

Mannschaft VfL Senden: Ma. Reher – Nagel, Bömelburg, P. Reckmann, Berning – Schulte, Jeyenthira, Mi. Reher, Morzonek, Stutenkemper (71. Gauder) – Kaling.

Tore: 1:0 Morzonek (2.), 1:1 Rohner (3.), 1:2 Müller (50.).

Beste Spieler: Jeyenthira, Berning, Nagel.

Quelle: Westfälische Nachrichten - von Christian Besse

16. Meisterschaftsspiel TuS Ascheberg - VfL Senden 2:0 (0:0) am 01.12.2013

Eiskalter TuS gewinnt 2:0 gegen Senden

TuS-Kapitän Daniel Schröer entwischt in dieser Szene den Sendenern Timo Lemmer (r.) und Marius Broek. Foto: rau

Der VfL Senden machte über weite Strecken das Spiel, nutzte aber seine Chancen nicht. Der TuS Ascheberg war eiskalt und schlau. So gewannen die Gastgeber am Sonntagnachmittag auf dem tiefen Rasen an der Nordkirchener Straße das Nachbarschaftsduell in der Fußball-Bezirksliga 8 mit 2:0 (0:0). Damit zieht der TuS in der Tabelle wieder an dem VfL Senden vorbei.

Die Partie wurde kurz nach dem Seitenwechsel innerhalb von vier Minuten entschieden. In dieser kurzen Phase fielen beide Tore für Ascheberg, und kurz darauf sah der Sendener Mittelfeldspieler Maurice Reckmann die Rote Karte.

In den ersten 45 Minuten drückten die Sendener. Sie kämpften energischer und ließen den Ball laufen, vergaßen aber nur das Toreschießen. Die dickste Gelegenheit hatte nach wenigen Minuten Kamilos Jeyenthira. Der VfL-Kapitän schlenzte den Ball über Torwart Tobias Kofoth hinweg, aber auch knapp neben den Pfosten. Weitere Möglichkeiten hatten Steffen Nagel, wieder Jeyenthira und Maurice Reckmann. Der TuS versuchte es fast nur mit langen Bällen, kam dabei auch zu drei guten Chancen. Zwei Mal reagierte der junge VfL-Keeper Markus Reher bravourös, einmal ging der Ball neben den Kasten.

Nach der Pause kamen die Ascheberger wie verwandelt aus der Kabine. Jetzt machten auch sie Druck und wurden prompt belohnt. Nach einem Freistoß schaltete Torjäger Hendrik Füchtling am schnellsten und erzielte mit dem 1:0 sein 16. Saisontor. Zwei Minuten später attackierte Füchtling VfL-Verteidiger Patrick Reckmann, der die Übersicht verlor. Nutznießer war TuS-Kapitän Daniel Schröer, der auf 2:0 erhöhte. Wieder nur zwei Minuten danach flog Maurice Reckmann nach einem Foul von hinten vom Platz. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung.

Wer weiß, ob es noch einmal eng geworden wäre, wenn die Gäste ihre Chancen durch Nagel (62.) und Marius Broek (70.) genutzt hätten. Taten sie aber nicht. Dass der VfL in Unterzahl spielte, war nicht zu sehen. Im Gegenteil: Auch mit zehn Mann kickten die Sendener nach vorne, aber die Hausherren standen gut und ließen nichts mehr zu.

Mannschaft TuS: Kofoth – Vester, L. Sabe, Westhues (81. Schöpe), Winkenstern – Drees, Falke, Schröer, Hölscher (68. Bultmann), de Sousa – Füchtling (85. Heubrock).

Mannschaft  VfL: Ma. Reher – Nagel, M. Lemmer (73. Stutenkemper), P. Reckmann, Berning – M. Reckmann, Bömelburg, Jeyenthira – Morzonek, T. Lemmer (63. Kaling) – Broek (83. Mi. Reher).

Tore: 1:0 Füchtling (54.), 2:0 Schröer (56.).

BV: Rote Karte für M. Reckmann (58./VfL).

Beste Spieler: Füchtling, Winkenstern – Bömelburg, Ma. Reher.

15. Meisterschaftsspiel Westfalia Wethmar - VfL Senden 0:3 (0:1) am 16.11.2013

In fünf Minuten auf die Siegerstraße

Froning mit Doppelpack

Mit einer Glanzleistung entführte Aufsteiger VfL Senden drei Punkte von Spitzenreiter Westfalia Wethmar. Mit dem hochverdienten 3:0 brachte die VfL-Truppe ihren Sportlichen Leiter ins Schwärmen.

„Das war sagenhaft. Es war das beste Spiel einer Sendener Mannschaft, das ich je gesehen habe.“ Taylan Berik, Sportlicher Leiter des VfL Senden, konnte die Leistung des Fußball-Bezirksligisten auch einen Tag nach dem 3:0 (1:0)-Sieg bei Tabellenführer Westfalia Wethmar noch nicht fassen.

Zwar mussten die Wethmaraner zum ersten Mal in dieser Saison ohne Cody de Grood und Oskar Camarena-Sanchez auskommen, die in die USA hatten zurückkehren müssen (WN berichteten). Doch das allein konnte die 90-minütige Dominanz des Aufsteigers auf fremdem Platz nicht erklären. Ganze drei Mal schossen die Gastgeber aufs Tor, gefährlich wurde es für VfL-Keeper Marcel Heitkötter – der kurz vor Schluss verletzt ausgewechselt werden musste – kein einziges Mal. Ganz anders sah es für den Keeper der Westfalia aus. Bei dem überragend haltenden Benjamin Gillner konnten sich die Wethmaraner bedanken, dass die Niederlage am Samstag nicht noch höher ausfiel.

Kamilos Jeyenthira, Marius Broek und Maurice Reckmann hatten in den ersten 45 Minuten die Gästeführung auf dem Fuß, doch nur Jeyenthira traf per Drehschuss. Mitte der zweiten Hälfte erzielte Lucas Morzonek nach einem Pass von Michael Reher das hochverdiente 2:0. Damit war das Spiel bereits so gut wie entschieden, der dritte Sendener Treffer durch Broek eine Minute vor dem Ende machte die Leistung des VfL aber richtig rund.

Mannschaft VfL Senden: Heitkötter (86. Ma. Reher) – Berning, P. Reckmann, Hase, Nagel – Mi. Reher (54. Kaling), M. Reckmann, Bömelburg, Jeyenthira (80. Stutenkemper), Morzonek – Broek.

Tore: 0:1 Je­yenthira (22.), 0:2 Morzonek (65.), 0:3 Broek (89.).

Beste Spieler: Bömelburg, Hase, Morzonek.