VfL Senden 38 e.V. - da ist echt 'was los!

Neuigkeiten 2010

30. August - Ganz wie die Profis

Trinkpause! Sieben kräfteraubende, aber vor allem erfolgreiche Einheiten absolvierten die Sendener Kicker.
Trinkpause! Sieben kräfteraubende,
aber vor allem erfolgreiche
Einheiten absolvierten die Sendener
Kicker.

Senden/ Norddeich - Nachdem die Senioren schon seit einigen Wochen in der Saison sind, geht es auch für die heimischen Jugendmannschaften in die heiße Phase der Saison. Bereits am 5. September beginnt der Kreispokal, eine Woche später startet die Meisterschaft.

Seit dem 4. August bereits trainieren die B-Junioren des VfL Senden für die kommende Bezirksligasaison unter der Leitung von Christian Arends und Phillipp Roberg. Neben zahlreichen Testspielen und intensiven drei Einheiten pro Woche verabschiedeten sich die VfLer Freitagfrüh mit dem Bus gen Norden. Ziel war die Jugendherberge Nordddeich in Niedersachsen um gemeinsam mit der B-Jugend der SG Telgte ein Trainingslager abzuhalten. Dank der freundlichen Unterstützung von SuS Frisia Norddeich und ihres Geschäftsführers Reinhard Look, der die beiden Teams vorbildlich am Platz unterstützte, konnten beide Mannschaften am Ende ein sportlich wie menschlich positives Fazit ziehen. „Wir hatten meist strahlenden Sonnenschein und gute Trainingsmöglichkeiten. Die Jungs haben nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz für eine perfekte Atmosphäre gesorgt“, so Roberg.

Zwar mussten beide Teams im Regen an- und auch wieder abreisen, doch verhielt sich in der Zwischenzeit das Wetter meist trocken und oft mit viel Sonnenschein optimal. So konnten die Kicker Ihre insgesamt sieben Einheiten unter besten Bedingungen durchführen und gehen gut gerüstet in die kommende Woche. Beide Trainer sind sich einig, dass die Vorbereitung nahezu optimal verlaufen ist und alle Spieler nun wissen, worauf es ankommt, bereit sind, sich für den Erfolg auch zu quälen.

 Ein letzter entscheidender Test wird am Mittwoch das Freundschaftspiel gegen Landesligist-Aufsteiger FC Gievenbeck um 17:30 Uhr im Sendener Sportpark sein. „Wir sind auf dem richtigen Weg und haben eine wirklich starke Truppe, die mir nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben gefällt.“, freut sich Trainer Christian Arends auf die kommende Saison. Die Generalprobe findet am kommenden Sonntag im Kreispokal gegen Westfalia Vinnum statt.

29. August - Tag 2/3: Die Kräfte schwinden bereits

Trotz einem harten Wochenende und der Müdigkeit in den Knochen, hatten alle noch gut Lachen.
Trotz einem harten Wochenende
und der Müdigkeit in den Knochen,
hatten alle noch gut Lachen.

Norddeich / Telgte / Senden – Nach einer weiteren Einheit am Samstag und einem Bowlingabend, bei dem Jannik Gabrielski die zweitmeisten Punkte erreicht (er konnte seinen Trainer nicht schlagen :-)), startete der Sonntag feucht und ungemütlich mit Wind. Doch echte Männer kann ein wenig Wasser und erfrischende Luft nicht davon abhalten den morgendlichen Taulauf zu absolvieren. Während die SG noch in ihren Betten lag, machte die Sendener Truppe Ihre 20-minütige Runde ehe es zum Frühstück ging.

Nach der Stärkung, die wieder vom Verliererteam des Vortages serviert wurde, ging es um 9 Uhr zur Videoschulung in Sachen Core Performance und Modernes Verteidigen. Nick Radel weigerte sich zwar Übungen anschaulich für die Gruppe vorzumachen, aber für den praktischen Part stand ja noch die 7. Einheit des Trainingslagers auf dem Plan.

Auch nach drei anstrengenden 
Tagen war der Ball stetiger 
Begleiter.
Auch nach drei anstrengenden
Tagen war der Ball stetiger
Begleiter.

Um 10:30 Uhr ging es zum letzten Mal auf den Norddeicher Rasen. Das grüne Geläuf hatte unter der intensiven Belastung durch die beiden Teams und den häufigen Regen sichtlich gelitten, wird sich aber hoffentlich schnell erholen. Neben ein paar Sprints standen Angriffsformen und ein letztes Abschlussspiel auf dem Plan. Nach einem 2:0-Rückstand legte das dunkle Team (Gabrielski, Tombrock, Stemmer, Glaß, Heubrock, Woywod, Reickert, Kelle und Arends) in der zweiten Halbzeit eine Sturm-und Drang-Phase ein. Am Ende hieß es 2:5 gegen Gelb (Welp, Katgeli, Kintrup, Suerland, Schäper, Stuhldreier, Seel und Bolin). Die Torhüter tauschten in der Halbzeit die Teams, sodass Reher ohne Gegentor blieb.

Kurz vor der Abfahrt: Ungeduldig 
warteten die VfLer am Parkplatz.
Kurz vor der Abfahrt: Ungeduldig
warteten die VfLer am Parkplatz.

Nach guten zwei Stunden fand die letzte Einheit ein Ende. Schnell die Tore zurückgestellt, das Material eingepackt, klar Schiff gemacht und ab ging es zurück in die Herberge. Alle Jungs hatten bereits vor 9 Uhr die Zimmer geräumt, sodass der Gruppenraum bis zum Mittagessen vor allem zur Flaschen-Sammelstelle umfunktioniert wurde. Eine vorbildliche Gruppe nahm sich der Flaschenflut aber an und stattete dem örtlichen Discounter einen Besuch ab.

Direkt im Anschluss machte sich die Truppe auf zum Restaurant "Diekster Pann" um sich an frischem Seelachsfilet mit Salzkartoffeln und Salat oder Schweinebraten mit Kartoffeln und Rotkohl zu erfreuen. Auch wenn Nico und Richy sich mit dem Salzstreuer nicht anfreunden konnten, schien das Essen eine gelungene Mahlzeit gewesen zu sein.

In der Herberge angekommen, machten es sich noch einmal alle vor dem Fernseher gemütlich und warteten auf den Bus. Auf gepackten Taschen sitzend, machte sich Ungeduld breit. Ein Anruf beim Busfahrer ergab, dass der Chauffeuer mit seinem Gefährt vor dem Anleger die Truppe mit der Fähre erwartete. Nach Klärung, machte sich der Bus auf zu den Kickern. Mit Sack und Pack beladen ging es nun auf nach Senden über Telgte, Ascheberg, Davensberg und Ottmarsbocholt und ein erlebnisreiches Wochenende zu Ende. Für Spieler und Trainer waren es gelungene drei Tage, die eine sehr positive Aussicht auf die bevorstehende Saison geben. Zum letzten Test der Vorbereitung wird am Mittwoch noch Landesligist FC Gievenbeck in Senden erwartet,

28. August - Tag 2: Die Kräfte schwinden bereits

Sonnenschein und schwere Gewichte. Diese Kombination ging bis an die Kräftegrenze.
Sonnenschein und schwere
Gewichte. Diese Kombination ging
bis an die Kräftegrenze.

Norddeich – Ein neuer Tag, doch wenig neue Kraft. Die ersten beiden Trainingseinheiten und die teilweise sehr kurze Nacht zerrte an den Kräften einiger VfL-Akteure, was aber nicht mit dem Geburtstag des Trainers Christian Arends zu tun hatte.

Bereits um 6:45 Uhr gingen die Wecker, doch nicht jeder konnte sich genug motivieren sofort frisch aus den Federn in seine Trainingsklamotten zu springen. Zwar war um 7 Uhr Antritt zum morgendlichen Lauf, dennoch schafften es die Letzten erst um 7:08 Uhr in Laufschuhen im Gruppenraum anzutreten. Folglich wurde aus den geplanten 20 Minuten lockerem Lauf 28 Minuten Cross-Lauf mit Steigungen, Treppenetappen und vor allem Läufen über den Deich.

Aber der Spaß blieb trotzdem stets 
dabei.
Aber der Spaß blieb trotzdem stets
dabei.

Beim Frühstück war Vielen die Strapaz der letzten 26 Stunden anzusehen. Doch die frischen Brötchen und Cornflakes sorgten für neue Kräfte. Folglich ging es um 10 Uhr auf zur ersten Trainingseinheit. Dass Verspäten keine gute Sache ist, merkten die letzten Drei des Morgens noch einmal deutlich. Als erzieherische Maßnahme Stand eine Schlittenfahrt auf dem Programm. Nur gab es weder Schnee noch Berge und der Schlitten war nicht aus Holz, sondern Metall und musste,

Trinkpause: Der Wasservorrat 
musste häufig wieder aufgefüllt 
werden.
Trinkpause! Der Wasservorrat
musste häufig wieder aufgefüllt
werden.
mit Gewichten beschwert, über den Rasen gezogen werden. Beim anschließenden Konditionsparcours zeigte sich, wer die letzten Wochen im Urlaub etwas getan hatte. Zum Abschluss der Einheit wurde wieder der Esel ausgeschossen, der bei den nächsten Einheiten für das Säubern der Tische verantwortlich sein würde. Henning Stemmer lieferte sich einen spannenden Dreikampf mit Jannik Gabrielski und Stefan Glaß, hatte am Ende aber das Nachsehen.

Zur Stärkung ging es zurück in die Herberge, teilweise direkt in den Speisesaal. Eine Mahlzeit mit Rohkost und einer Kombination aus Nudeln, Spagetti, Blumenkohl und Curry schien aber nicht Jedermanns Geschmack zu treffen. Nach der Mahlzeit standen nun mehr 3 Stunden Freizeit, für einige viel mehr aber Regeneration, auf dem Programm um Kräfte für den Rest des Tages zu sammeln.

27. August - Senden startet die ersten Einheiten

Die Regenschauer mussten 
strahlendem Sonnenschein 
weichen, der die Schönheit der 
Umgebung besonders betonte.
Die Regenschauer mussten
strahlendem Sonnenschein
weichen, der die Schönheit der
Umgebung besonders betonte.

Norddeich – Angekommen in der Jugendherberge in Norddeich um 11:45 Uhr, erwartete das Sendener / Telgter Tross das gleiche schlechte Wetter wie auf dem gesamten Hinweg. Doch die Laune der Jungs konnte das nicht trüben. Die Taschen und Trainingsmaterialien im Aufenthaltsraum abgeladen, ging es zur Sportplatzbesichtigung, die aber durch die Herbergsleitung nach wenigen Metern beendet wurde: Die Zimmer waren bezugsfertig. Also ging das Kommando zurück, ein jeder richtete sich häuslich ein, ehe es nach 15 Minuten nun doch endlich zum satten Grün in 400 Metern Entfernung ging. Die SG aus Telgte wartete bereits mit unserem Sportplatz-Gastgeber Reinhold Look von SuS Frisia Norddeich, der uns herzlich empfing und auf der Anlage einwies. Im Anschluss ging es im „Gänsemarsch“ zum örtlichen Discounter, der die flüssige Grundversorgung der Kicker sicherstellte.

Kräftig reinhauen war beim 
ersten Mittagessen angesagt.
"Kräftig reinhauen" war beim
ersten Mittagessen angesagt.

Da das erste Training bereits für 14 Uhr angesetzt war, machten sich die Nachwuchs-Kicker auf zu ihren Zimmern um sich in den sportlichen Dress zu schmeißen. Pünktlich trafen alle 18 samt Übungsmaterial auf dem guten Norddeicher Rasenplatz ein. Gute 150 Minuten brachten die Steverstädter , anfänglich etwas träge, aber stetig steigernd, auf das grüne Geläuf. Während der Einheit besserte sich auch das Wetter, sodass bei strahlendem Sonnenschein trainiert werden konnte. Zum Abschluss wurde mit aufgelegten Schüssen der „Esel der Woche“ ermittelt. Basti Bolin durfte sich nach der ersten Einheit mit diesem Titel schmücken und darf sich in den kommenden sieben Tagen für die Leibchen und Hütchen verantwortlich fühlen. Täglich wird so auch die Reinigung der Tische nach den Mahlzeiten sportlich fair geklärt.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz.
Auch der Spaß kam nicht zu kurz.

Auf die Minute genau standen 20 hungrige Sendener und die Telgter Kollegen vor dem Eingang des Speiseraums, der sogleich gestürmt wurde. Mit Tomaten- oder Curryreis, häufig ohne das bunte Gemüse und mit Gyrosfleisch versorgt, langte die Truppe ordentlich zu.

Nicht immer filigran, aber 
erkennbar mit gutem Offensivspiel 
und vielen stark herausgespielten
Chancen zeigte der Nachwuchs 
ein ordentliches Spiel.
Nicht immer filigran, aber erkennbar mit gutem Offensivspiel und vielen
stark herausgespielten Chancen zeigte der Nachwuchs ein
ordentliches Spiel.
Doch viel Zeit blieb nicht, denn um 18:45 Uhr stand noch eine weitere Einheit zum Tagesabschluss an. Im Neun gegen Neun wurde auf verkürztem Platz entschieden, welches Team dem Anderen am nächsten Morgen das Frühstück servieren würde. Anfangs schien das Spiel ausgeglichen, ehe Trainer Phillipp Roberg den angeschlagenen Tobias Welp ersetzen musste. Christian Arends übernahm den Platz des großgewachsenen Angreifers und trug offenkundig zur Kehrtwende, mit zwei Torvorlagen, bei. Letztlich gewann das dunkle Team mit 5:2. Die Torschützen waren Dominik Katgeli, Hendrik Heubrock (2), Felix Kintrup, Jannik Gabrielski auf der Siegerseite, sowie Basti Bolin und Marcel Tombrock.

Nach der ersehnten und dringend notwendigen heißen Dusche, machte sich die Meute auf zum gemeinsamen Bundesliga-Schauen in der nahegelegenen Sky-Bar direkt am Strand. Die Stimmung stieg und wurde mit lautem Jubel bekundet als die Roten Teufel den Kickern von der Säbener Straße in kürzester Zeit zwei Tore einschenkten.

27. August - B1 auf dem Weg ins Trainingslager

Die frühe Zeit kombiniert mit der 
langen Fahrt war für einige Jungs 
ein wenig erschöpfend.
Die frühe Zeit kombiniert mit der
langen Fahrt war für einige Jungs
ein wenig erschöpfend.

Senden / Telgte / Norddeich – Bereits um 6:45 Uhr traf sich die Sendener B1 am Sportplatz in Senden. Um 7 Uhr ging es pünktlich mit dem Reisebus der Firma Rohlmann gen Norden. Doch bevor die Truppe den direkten Weg nach Norddeich, zum Vorbereitungs-Trainingslager, einschlagen konnte, stand noch ein Schlenker über das beschauliche Telgte auf dem Plan. Dort stieg die B1 der SG Telgte zu, mit der die Steverstädter gemeinsam drei Tage an der Nordsee verbringen werden.

Trotz zunehmend schlechterem Wetter auf dem Weg, schienen auch die Regenwolken die Laune der Truppe nicht zu schmälern. Nach endlosen Folgen "Comedy Street", die über die beiden Bordfernseher gezeigt wurden, ergänzte die SG das abwechslungsreiche Programm durch den Film "Ab durch die Hecke"

Die Ankunft in Norddeich wird gegen 12 Uhr erwartet. Der nächste Bericht kommt heute Abend online...

2. August - VfL Senden holt den Sparkassen-Cup

Marvin Lemmer, hier im Spiel gegen
den SV Bösensell, gewann mit dem
VfL Senden 1 souverän den 
Gemeinde-Cup.

Fotos: (Helge Holz)
Marvin Lemmer, hier im Spiel gegen
den SV Bösensell, gewann mit dem
VfL Senden 1 souverän den
Gemeinde-Cup.

Fotos: (Helge Holz)

Senden – Sechs Spiele, sechs Siege, kein einziges Gegentor: A-Kreisligist VfL Senden 1 wurde seiner Favoritenstellung bei der ersten Gemeindemeisterschaft der Fußballer im Sportpark vollauf gerecht. Bei dem Turnier um den Sparkassen-Cup zur Einweihung des zweiten Kunstrasenplatzes belegte am Samstag C-Ligist SV Bösensell 1 mit 13 Punkten den zweiten Platz.

Dritter wurde mit zehn Zählern B-Ligist VfL Senden 2, gefolgt von Blau-Weiß Ottmarsbocholt (Kreisliga A) mit neun Punkten. Auf Platz fünf landete der VfL Senden 3 (Kreisliga B) mit vier Punkten vor den zweiten Mannschaften des SV Bösensell und BW Ottmarsbocholt (beide Kreisliga C), die jeweils drei Zähler holten.

Gespielt wurde auf den beiden Großfeldern nach dem Modus jeder gegen jeden. Eine Partie dauerte 20 Minuten, sodass jede Mannschaft auf 120 Spielminuten kam. Die erste Garnitur des VfL Senden gewann vier Mal mit 1:0 und feierte einen 7:0- sowie einen 3:0-Sieg. Der SVB verlor nur gegen den VfL und spielt einmal unentschieden.

„Nach den Testspielen und diesem Turnier bin ich schon optimistisch. Den Aufstieg als Saisonziel auszugeben, ist sicherlich nicht übertrieben“, erklärte der VfL-Vorsitzende Gerhard Buchholz. Mit der ersten Auflage des Gemeinde-Cups war er äußerst zufrieden. „Das waren für alle Mannschaften gute Tests. Das Turnier war eine rundum gelungene Sache“, meinte Buchholz. Ein wenig enttäuscht waren die Organisatoren lediglich über die geringe Zuschauerzahl. „Das hätten ein paar mehr sein können“, sagte der Vereinsboss des Ausrichters.

Die Gemeindemeisterschaft solle in jedem Fall im kommenden Jahr wiederholt werden. Der Sponsor habe bereits zugesagt, wieder einen Pokal und Preisgeld zu stiften. Die Ausrichtung soll reihum gehen, allerdings könnte 2011 noch einmal der VfL Gastgeber sein, weil Ottmarsbocholt und Bösensell noch nicht über entsprechende Plätze verfügen. Eine einmalige Sache soll das Turnier nicht bleiben.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 02.08.2010 von Ralf Aumüller

31. Juli - Gemeindepokal am Samstag

Zum ersten Mal findet am 31.07.10 
der Sparkassen-Cup statt.
Zum ersten Mal findet am
31.07.2010 der Sparkassen-Cup im
Sportpark Senden statt.

Senden – Der VfL Senden hatte gehofft, am kommenden Samstag (31. Juli) den kirchlichen Segen für seinen neuen Kunstrasenplatz zu bekommen. Das geht aber nicht. „Die Geistlichen sind unterwegs, wir müssen die Zeremonie leider verschieben“, erklärt VfL-Geschäftsführer Helmut Kock. Nicht verlegt wird das Einweihungsturnier an diesem Tag im Sportpark.

Dazu hat der VfL eine Gemeindemeisterschaft um den Sparkassen-Cup ins Leben gerufen und die Ortsnachbarn SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt und SV Bösensell eingeladen. Gespielt wird um einen Wanderpokal und Preisgeld, „von dem alle Mannschaften etwas bekommen“, wie Kock erklärt.

Ab 14 Uhr gehen am letzten Juli-Tag sieben Seniorenteams an den Start. Der VfL stellt drei Mannschaften, BWO und SVB jeweils zwei. Die Bösenseller, mit ihrer ersten Garnitur gerade in die Kreisliga C abgestiegen, werden vom ehemaligen Sendener Spieler und A-Jugendtrainer Lars Müller gecoacht. Gespielt wird nach dem Modus jeder gegen jeden auf beiden Kunstrasenplätzen. Eine Partie dauert 20 Minuten. „Das Turnier soll locker vom Stapel gehen“, betont Kock. Die Spieler aus den Ortsteilen sollen sich besser kennenlernen und vor allem Spaß haben. Das Turnier ist gegen 18 Uhr beendet.

Der Gemeinde-Cup soll künftig jährlich ausgetragen werden und die Organisation reihum gehen, erläutert Kock.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 24.07.2010 von Ralf Aumüller

28. Juli - Neuer Trainer am DFB-Stützpunkt

Simon Wibbeler
Simon Wibbeler
wird neuer DFB-
Stützpunkttrainer
in Dülmen

Stützpunkt Lüdinghausen / Dülmen – Ein neuer Mann im Trainerteam des DFB-Stützpunktes Dülmen/Fußballkreis Lüdinghausen: Simon Wibbeler kümmert sich seit einigen Wochen um die Talente in der Region. Der Münsteraner übernimmt den Posten von Rainer Möllers aus Dülmen, der sich aus persönlichen Gründen zurückgezogen hat, wie DFB-Stützpunkttrainer Alfons Baumeister erklärt.

Wibbeler arbeitet als Lehrer in Dülmen und ist Inhaber der Trainer-A-Lizenz. Er kickt selbst noch beim A-Kreisligisten VfL Ladbergen im zentralen Mittelfeld. „Es reizt mich, leistungsorientiert Jugendliche zu trainieren“, erklärt der 28-Jährige. Zuletzt hat er vier Jahre lang die U 14 des SC Preußen Münster gecoacht. Davor war er - seit seinem 15. Lebensjahr - Jugendtrainer beim VfL Ladbergen.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 28.07.2010 von Ralf Aumüller

28. Juli - VfL-Frauen starten gutgelaunt in die Vorbereitung für die nächste Saison

Senden – Seit einer Woche trainieren die Sendener Fußballfrauen wieder. Insgesamt sieben Neuzugänge hieß das Trainergespann Thorsten Brinkschulte und Michael Matte zum Vorbereitungsstart willkommen.

„Wir sind froh über die tolle Resonanz und die gute Trainingsbeteiligung, obwohl die Wochen bis zum ersten Ligaspiel sicherlich noch hart werden“, freut sich Thorsten Brinkschulte.

Am 15.08. beginnt planmäßig die Saison in der neuen Staffel 11 der Kreisliga, in der die Sendener Frauen in Zukunft spielen werden. „Wir sind neugierig, was da auf uns zukommt. Den Vorteil, dass man die Gegner kennt, gibt es nicht mehr. Wir konzentrieren uns also nur auf uns selbst“ kommentiert Michael Matte die Zulosung in die neue Staffel.

Von fünf Testspielen hat der VfL bereits zwei hinter sich. Das erste wurde auf dem neuen Kunstrasenplatz in Senden mit 15:3 gewonnen. Die Gegnerinnen von Arminia Hamm waren absolut chancenlos.

Das zweite Vorbereitungsspiel gegen die Bezirksligafrauen von Fortuna Seppenrade ging zwar mit 2:7 verloren, dennoch waren die Trainer nicht unzufrieden. „Die Mannschaft muss sich noch finden. Die Neuen sollen und wollen sich zeigen, sind motiviert. Kämpferisch hat uns die Mannschaft, wie in der Vergangenheit auch, völlig überzeugt.“

Übersicht VfL Senden 2010/11

Zugänge:

Abgänge:


Tor:

Abwehr:

Mittelfeld:

Sturm:

Spielertrainer:

Testspiele:

Kreispokal:

Meisterschaftsauftakt: 15. August.

19. Juli - Vorbereitung beginnt

Die Neuen im Kader des VfL Senden (jeweils von links, oben: Thorsten Hase, Spielertrainer Pascal Gromke, Steffen Tillmann.; unten: Jörn Meinhardt, Nico Högemann.

Foto: (tm)
Die „Neuen“ im Kader des VfL
Senden (jeweils von links, oben:
Thorsten Hase, Spielertrainer
Pascal Gromke, Steffen Tillmann.;
unten: Jörn Meinhardt, Nico
Högemann.

Foto: (tm)

Senden – Die Letzten werden die Ersten sein. Getreu diesem Motto startete am Samstag Fußball-Kreisligist VfL Senden als letzte A-Ligamannschaft in die Saisonvorbereitung für die kommende Spielzeit. Als Letzter gestartet, will die Mannschaft um Spielertrainer Pascal Gromke am Ende der Saison ganz weit vorne landen - gerne auch Meister werden.Dass die Steverstädter das Potenzial haben, um in der kommenden Spielzeit ganz oben mit zu mischen, steht für zahlreiche Trainerkollegen Gromkes außer Frage. Sie attestieren dem VfL gute Titel- und Aufstiegschancen.

Auch Gromke selbst weiß um die Qualität seines Kaders. „Unser Ziel ist es, dass wir uns so schnell wie möglich unter den ersten drei Mannschaften etablieren. Dann wird man sehen, wie es weitergeht und was am Ende dabei herauskommt“, formuliert Gromke das VfL-Vorhaben für die kommende Saison, ohne dabei die Wörter „Meisterschaft“ oder gar „Aufstieg“ zu verwenden. Als Konkurrenten um die ersten Plätze sieht Gromke allen voran Blau-Weiß Alstedde und SuS Olfen sowie „ein zwei Wundertüten, die es in jeder Saison gibt“, so Gromke, der das Sendener Traineramt in der vergangenen Winterpause von Wolfgang Leifken übernommen hat.

Um das ambitionierte Unterfangen erfolgreich meistern zu können, haben Gromke und die VfL-Verantwortlichen während der Sommerpause ganze Arbeit geleistet. Bis auf Jonas Bömmelburg, den es studienmäßig wahrscheinlich nach Köln zieht, bleibt der Kader komplett. Auf der anderen Seite sind bei den zahlreichen Neuzugängen auch echte Hochkaräter dabei. Da sind vor allen Dingen Steffen Tillmann und Thorsten Hase zu nennen. Tillmann, der nach einem Jahr beim Landesligisten BSV Roxel nach Senden zurückkehrt, und Hase, der von Westfalenliga-Absteiger Davaria Davensberg zu den Blau-Weißen wechselt, werden im Mittelfeld die Sendener Schaltzentrale bilden. Für Stabilität in der Defensive soll Jörn Meinhardt sorgen, der von Blau-Weiß Aasee zurück in die Steverstadt wechselt. Gemeinsam sollen die drei die junge Sendener Mannschaft führen. Außerdem rücken die A-Jugendlichen Miguel Wesselborg, und Marcel Heitkötter sowie Nico Högemann und Patrick Reckmann aus der zweiten Mannschaft in die Sendener Erstvertretung auf.

Neben der Integration der Neuzugänge legt Gromke großen Wert auf eine gute und konzentrierte Vorbereitungsphase, in der neben dem üblichen „Konditionsbolzen“ mit einer Reihe von Testspielen der spielerische Faktor nicht zu kurz kommen soll. Die Sendener wollen besser in die Saison starten als im vergangenen Jahr: Zur Halbzeit lag der VfL 13 Punkte hinter Herbstmeister Olfen. Ein solcher Rückstand würde die ambitionierten VfL-Hoffnungen in diesem Jahr (zu) früh jäh zerstören.

Übersicht VfL Senden 2010/11

Zugänge: Steffen Tillmann (BSV Roxel), Thorsten Hase (Davaria Davensberg), Jörn Meinhardt (BW Aasee), Miguel Weßelborg, Marcel Heitkötter (alle eigene A-Jugend), Nico Högemann, Patrick Reckmann, (eigene zweite Mannschaft).

Abgänge: Jonas Bömmelburg (studienmäßig in Köln).


Tor: Andreas Killert, Sebastian Achtstätter, Marcel Heitkötter.

Abwehr: Marvin Lemmer, Marcel Lücke, Nico Högemann, Marc Buricke, Tobias Schulte, Behcet Atalan, Matthias Emler, Jörn Meinhardt, Nico Reimer, Patrick Reckmann.

Mittelfeld: Christopher Wietel, Kamilos Jeyenthira, Steffen Tillmann, Thorsten Hase, Patrick Froning, Ilhami Atalan, Michael Reher, Pascal Gromke.

Sturm: Fehim Sinanovic, Marius Broek, Sebastian Bischoff, Timo Lemmer, Miguel Wesselborg.

Spielertrainer: Pascal Gromke (im zweiten Jahr).

Testspiele: Fuchs-Cup in Amelsbüren (19. Juli gegen VfL Wolbeck, 21. Juli gegen TuS Hiltrup, 23. Juli gegen Borussia Münster), außerdem gegen SV Rinkerode und SW Münster (Termine unklar).

Kreispokal: 7. August bei GS Cappenberg.

Meisterschaftsauftakt: 15. August.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 19.07.2010 von Marian Tüns

22. Juni - Sichtungstrainings für die C1

Senden – Der VfL Senden veranstaltet weitere Probetrainings für die C-Junioren, die aus der Landes- in die Bezirksliga abgestiegen sind. Talentierte Spieler, besonders auch solche, die momentan noch nicht aktiv spielen, sind herzlich eingeladen an den folgenden Trainingsabenden teilzunehmen:

Donnerstag 24.06.2010 und Donnerstag 01.07.2010 Treffen 17:00 Uhr, Trainingsbeginn 17:30 Uhr.

Weitere Informationen vorab teilt Trainer Uwe Peters unter folgenden Kontaktdaten mit:

E-Mail Uwe.Peters@VfL-Senden.de
Mobil: 01 76 / 22 68 00 79.

17. April - Steht der Fußballkreis vor dem Ende?

Bisher lagen die Vereine im 
Fußballkreis Lüdinghausen - hier 
eine Szene aus der Begegnung VfL 
Senden gegen SV Herbern 2 - relativ
eng beieinander. Geht es nach dem
FLVW, könnte sich das bald ändern.

Foto: (chrb)
Bisher lagen die Vereine im
Fußballkreis Lüdinghausen - hier
eine Szene aus der Begegnung VfL
Senden gegen SV Herbern 2 - relativ
eng beieinander. Geht es nach dem
FLVW, könnte sich das bald ändern.

Foto: (chrb)

Bezirk Lüdinghausen - „Wenn das 1:1 umgesetzt wird, sehe ich schwarz.“ Für Werner Kretschmer, Vorsitzender des Fußballkreises Lüdinghausen, brachte die jüngste Verbandstagung des Fußball- und Leichtathletikverbandes (FLVW) nicht unbedingt gute Nachrichten: Der FLVW will wegen der zukünftigen demografischen Entwicklung die Zahl der Fußballkreise von jetzt 34 um rund ein Drittel reduzieren.

Für Kretschmer ist absehbar, dass der vergleichsweise kleine Fußballkreis Lüdinghausen als einer der ersten geopfert werden würde. In diesem Fall würden, so vermutet der Kreisvorsitzende, die Vereine den entsprechenden politischen Kreisen zugeordnet werden. Union Lüdinghausen etwa würde dann zu einem neuen Fußballkreis Coesfeld stoßen, die Vereine in Selm und Werne müssten sich Richtung der Kreisstadt Unna orientieren.

Damit würden die Vereine in jedem Fall in eine Randlage geraten, die Fahrten zu den Ligaspielen länger. Was vor allem für die Jugendmannschaften Konsequenzen hätte, so Kretschmer. Viele Eltern, die sich bisher für die Fahrten zu den Auswärtsspielen zur Verfügung gestellt hätten, würden abspringen, die Nachwuchsteams ausgedünnt. Der finanzielle Mehraufwand für die Fahrten würde bei den Vereinen zusätzlich zu Buche schlagen.

Wenig Verständnis hat Werner Kretschmer, der dem Fußballkreis Lüdinghausen seit 1978 vorsitzt, dafür, dass die FLVW-Kommission bei der Ausarbeitung ihres Konzepts demografische Daten nicht etwa für die nähere Zukunft, sondern erst für das Jahr 2050 zugrunde legen.

In drei Jahren tagt der nächste Verbandstag, der die von einer Kommission entwickelten Pläne beschließen könnte. Doch Möglichkeiten, bis dahin Widerstand gegen eine drohende Auflösung des Fußballkreises zu organisieren, sieht Kretschmer nicht: „Da würden die kleineren Fußballkreise nicht mit durchkommen.“ Und: „Ich kann mit ,Nein stimmen, wenn das zur Sprache kommt“, sagt der 68-jährige Nordkirchener. „Aber das wäre eine Stimme von 33.“

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 17.06.2010 von Christian Besse

17. Juni -Trainersitzung zur Saisonplanung 2010/2011

Senden – Am Donnerstagabend, 17.06.2010 findet ab 19 Uhr die Trainersitzung der Jugendabteilung des VfL Senden statt. Dazu sind alle Trainer, alter wie neuer Saison, herzlich eingeladen. Es werden unter anderem die Trainingszeiten sowie die Mannschaftseinteilungen vorgenommen. Der Jugendvorstand bittet um zahlreiches Erscheinen, wenigstens pro Mannschaft ein Trainer.

19. Mai - D-Junioren wieder in der Nachwuchsrunde / Nur noch 3 Spiele zum Kreistitel

Senden – Eine höchsterfreuliche Nachricht erreichte gestern Jugendvorsitzenden Matthias Warnke: Der Verbandsjugendausschuss hat die Bewerbung des VfL Senden für die D-Junioren-Nachwuchsrunde (Bezirksliga) positiv bewertet und den Steverstädtern, neben dem SC Union Lüdinghausen, als einer von zwei Vertretern aus dem Kreis Lüdinghausen, den Platz in der höchsten D-Junioren-Spielklasse zugesprochen. „Wir freuen uns, dass die sportlichen Leistungen und die gute Jugendarbeit beim VfL vom Verband auch honoriert werden“, freute sich Christian Arends vom Jugendvorstand.

Aktuell sind die D-Junioren Tabellenführer der Kreisliga A Lüdinghausen. Bei nur noch drei ausstehenden Spielen, unteranderem am letzten Spieltag gegen den Zweiten PSV Bork, sind die Sendener nun, nach ihrem Sieg gegen die eigene Zweitvertretung und der Niederlage der Borker gegen Herbern, sieben Punkte im Vorsprung. Antreten müssen die Kicker noch gegen SuS Olfen, Union Lüdinghausen 2 und eben Bork.

Die Berücksichtigung des VfL Senden, der bereits in der Saison 2008/09 in dieser Liga spielte, kam nicht überraschend: In den letzten Jahren hat die Jugendabteilung mehrfach bewiesen, dass eine gezielte Aus- und Weiterbildung der Spieler, aber insbesondere auch Übungsleiter und Trainer, wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche und zielgerichtete Jugendarbeit.

Neben den D-Junioren treten auch die C-Junioren, die ihre Klasse in der Landesliga nicht halten konnten,  sowie die B-Junioren in der  in der Bezirksliga an. Besonders erfreut zeigten sich die D-Trainer, Gero Stroemer und Annika Scheunemann, die sich auf eine gute Saison. in einer der Leistung angemessenen Klasse, freuen.

Für talentierte Spieler, insbesondere Torhüter für die D-Jugend, die gerne ein Probetraining für die kommende Saison machen möchten, gibt es alle Informationen unter folgendem Link: Probetraining beim VfL Senden

Zuvor sollten bitte folgende Trainer kontaktiert werden:

Ansprechpartner:
Mannschaft / Trainer Telefon Handy E-Mail
D1-Junioren / Gero Stroemer 02593 951251 01 62 / 4 56 63 64 gero.stroemer@vfl-senden.de
C1-Junioren / Uwe Peters 02546 / 14 43 01 76 / 22 68 00 79 uwe.peters@vfl--senden.de
B1-Junioren / Christian Arends 0 25 97 / 97 82 49 01 76 / 22 62 76 65 christian.arends@vfl-senden.de

28. April - Ein 13 Tonnen schwerer Teppich für VfL-Kicker

Stück für Stück wurden die vier Meter
breiten und 70 Meter langen Bahnen
des Kunstrasenplatzes 
geradegezogen und anschließend 
aneinander geklebt. Foto: (sff)
Stück für Stück wurden die vier Meter
breiten und 70 Meter langen Bahnen
des Kunstrasenplatzes
geradegezogen und anschließend
aneinander geklebt.

Foto: (sff)

Senden - Sie lassen den „Wonnemonat“ Mai schon jetzt ganz schön blass und alt aussehen, die Mitarbeiter der Firma Heiler, Sportplatz- und Landschaftsbau. Denn in nur drei Tagen haben die fünf Männer aus Bielefeld im Sportpark rund 7500 Quadratmeter Grün aus dem Boden schießen lassen. Freilich kein natürliches, pflanzliches Grün, vielmehr handelt es sich um extrem reißfeste Kunststoff-Fasern.

Insgesamt 28 aufgerollte Bahnen wurden für den neuen Kunstrasenplatz angeliefert - jede einzelne rund 550 Kilo schwer, vier Meter breit und 70 Meter lang. Mittlerweile sind diese Bahnen miteinander zu einem rund 13 Tonnen schweren Rasen verklebt worden. Dieser liegt unbefestigt - also frei „schwimmend“ - auf dem Untergrund. Anschließend wurden die Flächen für die Spielfeldlinien aus dem Grün geschnitten und mit Bahnen aus weißen Kunstrasenhalmen wieder verfüllt.

Um dem auf diese Weise entstandenen gigantischen Teppich mehr Halt und zusätzliche Elastizität zu geben, werden in den nächsten Tagen noch Sand und Kunststoffgranulat aufgebracht und zwischen die Kunststoffhalme gefegt. Schließlich werden die Zufahrt, das Umfeld des Platzes und das Beachvolleyballfeld wieder ordnungsgemäß hergerichtet.

Für den Bau des Kunstrasenplatzes hat die Gemeinde Senden im Haushaltsplan 2010 insgesamt 440 000 Euro bereitgestellt. Aus Sicht des VfL-Vorsitzenden Gerd Buchholz gut investiertes Geld, das nicht zuletzt den Kindern und Jugendlichen zugute kommt. „Wir haben rund 30 Mannschaften. Darum ist der Platz für unseren Spiel- und Trainingsbetrieb sehr wichtig“, betont Gerd Buchholz. Der neue Platz soll „so bald es möglich ist“ in Betrieb genommen werden, sagt der VfL-Vorsitzende. „Im Sommer soll dann im Rahmen eines Pokalturniers eine offizielle Einweihung stattfinden“, so Gerd Buchholz weiter. Für dieses Ereignis gebe es zurzeit noch keinen konkreten Termin.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 01.04.2010 von Sigmar Syffus

11. April - Gerd Buchholz im Interview

Gerd Buchholz berichtet im Interview
welche Ziele und Vorstellungen er 
als Vorsitzender des VfL Senden 
verfolgen wird.
Gerd Buchholz berichtet im Interview
welche Ziele und Vorstellungen er
als Vorsitzender des VfL Senden
verfolgen wird.

-char- Senden. Gerhard Buchholz ist seit dem 22.03.2010 neuer Vorsitzender des VfL Senden. Der 59-Jährige löste nach einer zehnjährigen Amtszeit Helmut Ingelmann an der Spitze des Vereins ab. Im Interview erzählt uns Buchholz von seinen ersten Eindrücken, Planungen und was das neue Amt für ihn bedeutet:

WN: Herr Buchholz, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl. Sie wurden fast einstimmig zum neuen Vorsitzenden des VfL gewählt und treten in die großen Fußstapfen Ihres Vorgängers Helmut Ingelmann. Was hat Sie letztendlich dazu bewegt für diesen Posten zu kandidieren?

Buchholz: Diese Aufgabe ist nach  20 Jahren Arbeit im Rat und Ausschüssen der Gemeinde sowie der SPD-Ratsfraktion, u.a. als Fraktionsvorsitzender und Ausschussvorsitzender,  für mich eine neue und zugleich reizvolle Herausforderung. Die Erfahrungen aus dieser kommunalpolitischen Arbeit,  aber auch meine guten Kontakte zu den Parteien und der Gemeindeverwaltung kann ich gut und gewinnbringend in dieses neue Amt einbringen. 

Zudem habe ich  selbst einige Jahre Fußball gespielt und fühle mich daher dem Fußball schon immer und dem VfL besonders verbunden, seitdem mein Sohn einige Jahre in den Jugendmannschaften des VfL gespielt hat.

Ich übernehme den Vorsitz in einem Verein, der personell und finanziell sehr gut aufgestellt ist. Dies ist nicht zuletzt das Verdienst von Helmut Ingelmann.  Mit ihm geht ein Mann von Bord, der, um in seinem Bild vom Kapitän zu bleiben, mit seiner Crew nicht nur ein intaktes und (hoch-)seetüchtiges Schiff hinterlassen, sondern es auch auf dem richtigen Kurs gehalten hat. Diese Crew, die ich schon durch meine Mitarbeit im Vorstand in den letzten Monaten kennen lernen konnte, ist ein sehr erfahrenes und eingespieltes Team, das mir den Einstieg und die Einarbeitung in diese neue Aufgabe leicht machen wird. Mein Dank gilt daher nicht nur Helmut Ingelmann, sondern allen Vorstandsmitglieder  für die gute und erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre.                                                                                                 

WN: In den letzten Jahren hat sich das Bild der Gemeinde Senden drastisch verändert. Durch zahlreiche neue Baugebiete ist die Bevölkerung rasch gewachsen. Wie sehen Sie die Aufgabe eines Vereins wie dem VfL vor Ort?

Buchholz: Durch meine kommunalpolitische Arbeit habe ich diese Entwicklung Sendens natürlich sehr intensiv verfolgt. Die Vereine, besonders auch die Sportvereine, haben eine wichtige integrationsfördernde und identitätsstiftende Funktion. Gerade der Fußball als eine Mannschaftssportart kann nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Integration der vielen Neubürger, vor allem der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund leisten, sondern auch über die Vereinszugehörigkeit  zu einer erhöhten Identifikation mit der Gemeinde beitragen.

WN: Mit dem Bau des neuen Kunstrasenplatzes kann der Spiel- und Trainingsbetrieb ein wenig entzerrt werden. Ist der VfL damit für die Zukunft ausreichend gerüstet oder sehen Sie Bedarf für weitere Kapazitäten?

Buchholz: Den ca. 30 Mannschaften des VfL bringt der neue Kunstrasenplatz schon eine große Entlastung für den Trainings- und Spielbetrieb, da er ganzjährig wesentlich intensiver genutzt werden kann als der alte Ascheplatz. Auch wenn die Gemeinde Senden mit den Sportanlagen im Sportpark über eine hervorragende Infrastruktur verfügt, muss über eine eventuelle Erweiterung der Sportstättenkapazitäten auch für den VfL nachgedacht werden, sollte Senden noch weiter wachsen und damit auch der VfL.  Bevölkerungsprognosen gehen von einem weiteren moderaten Wachstum Sendens aus.                                                                                        

WN: Was ist Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren sportlich/strukturell möglich? Was haben Sie sich für Ihre Amtszeit vielleicht speziell als Ziel gesetzt?

Buchholz: Um den Verein besser kennen zu lernen, möchte ich zunächst das Gespräch mit allen Aktiven, den Mannschaften, Trainern und Betreuern suchen.

Die gute und erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre möchte ich fortführen. Besonders im Jugendbereich wurde hervorragende Arbeit geleistet. Mit seinen 22 Mannschaften ist der VfL hier nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze gut aufgestellt. Immerhin stellt der VfL mit den C1- und B1-Junioren 2 der 4 besten Jugendmannschaften des Fußballkreises. Dieses Niveau sollte gehalten, wenn nicht noch ausgebaut werden. Dieses leistungsorientierte Konzept der Jugendarbeit ist für einen Verein wie den VfL mit seinen begrenzten finanziellen Möglichkeiten eine wichtige Basis für sportliche Erfolge auch im Seniorenbereich. Mit der 1. Herrenmannschaft  wie auch der Damenmannschaft des VfL sollte der Aufstieg in die Bezirksliga in der nächsten Saison gelingen. Mittel- bis langfristig ist auch ein Aufstieg der 1. Mannschaft  in die Landesliga, ebenso wie der Aufstieg der 2. Mannschaft in die Kreisliga A eine realistische Perspektive. Trotz dieser ambitionierten sportlichen Ziele wollen wir auch in Zukunft solide wirtschaften und keine finanziellen Abenteuer eingehen.
Genauso  wichtig wie diese sportlichen Ziele sind aber für mich die Sicherung und der Ausbau nicht nur der räumlichen (Sportstätten), sondern auch der personellen Kapazitäten,  um auch in Zukunft möglichst allen Fußballinteressierten, vor allem den Kindern und Jugendlichen, eine sportliche Heimat bieten zu können. Eine wichtige Aufgabe wird es daher sein, weitere Trainer und Betreuer vor allem für den Jugendbereich zu finden.   

Als spezielles Ziel habe ich mir gesetzt, die Zusammenarbeit zwischen den drei Sendener Fußballvereinen, SV Bösensell, Blau-Weiß Ottmarsbocholt und VfL Senden,  zu verbessern; ich denke da z.B. an ein Pokalturnier vor Saisonbeginn für die Jugend- und Senioren-mannschaften dieser drei Vereine.

Zur Person: Gerhard Buchholz, 1950 in Paderborn geboren, studierte  nach dem Abitur 1970  am Mis­sionspriesterseminar der SVD in St. Augus­tin und an der Universität Münster katholische Theologie (1976 Diplom) sowie Erziehungs- und Sozialwissen­schaften.
Seit 1981 ist der verheiratete zweifache Familienvater am Annette-Gymnasium in Münster tätig und lebt seit 1986 in der Gemeinde Senden. Neben der Verbundenheit zum Sport ist Buchholz in der Kommunalpolitik für die SPD tätig; er ist Mitglied der Kunst- und Kulturinitiative Senden, des Heimatvereins Senden sowie der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Senden.

1. April - Stephan Küsters wills noch einmal wissen! - April, April

Stephan Küsters greift bald wieder aktiv in das Fußballgeschehen ein und trägt 2010/11 das blau-weiße Trikot des VfL Senden.
Stephan Küsters greift bald wieder
aktiv in das Fußballgeschehen ein
und trägt 2010/11 das blau-weiße
Trikot des VfL Senden.

Foto: echo-muenster.de

Auch in diesem Jahr haben wir uns einen Aprilscherz erlaubt. Stephan Küsters wird in der neuen Saison nicht für den VfL auflaufen.

Senden - Die nächste große Überraschung präsentierte Taylan Berik, sportlicher Leiter des VfL Senden, am Mittwochabend. Wie er den Westfälischen Nachrichten mitteilte, sind sich der VfL und Ex-Preuße Stephan Küsters über eine Verpflichtung in der kommenden Spielzeit einig.

Der 39-Jährige Hiltruper, der als Geschäftsführer einen Sportartikelladen in Hiltrup betreibt, freut sich auf das engagement beim A-Ligisten. "Ich wollte noch einmal wieder auf dem Platz stehen und mir beweisen, dass ich es auch mit fast 40 noch drauf hab.", erklärte Küsters seine Entscheidung. Küsters spielte vor seiner Regionalligazeit beim SC Preußen Münster in der 1. und 2. Bundesliga bei Bayer Uerdingen.

Der Kontakt kam abersmals über Spielertrainer Pascal Gromke zustande, der "einen guten Draht" zu Küsters hat. "Ich freuem ich, dass wir mit Stephan einen routinierten und professionellen Spieler dazu bekommen." , freut sich Gromke.

Neben Küsters werden Thorsten Hase und Danny Banach (beide ehemals NRW-Liga bei Davaria Davensberg) das Team um den Ex-Preuße Kamilos Jeyenthira weiter verstärken und den Aufstieg in die Bezirksliga in der neuen Saison forcieren.

Quelle: Westfälische Nachrichten - 01.04.2010

1. April - Die Arbeiten gehen zügig voran

Bei der Baubesprechung vor Ort
erkundigte sich Erwin Oberhaus (r.)
beim Polier Jan Schulte (Mitte) und 
beim Planer Christian Deppen über 
den Fortschritt der Tiefbauarbeiten 
für den neuen Kunstrasenplatz. 
Zurzeit wird die über 20 Jahre alte, 
verdichtete Schlacke abgetragen.

Foto: (sff)
Bei der Baubesprechung vor Ort
erkundigte sich Erwin Oberhaus (r.)
beim Polier Jan Schulte (Mitte) und
beim Planer Christian Deppen über
den Fortschritt der Tiefbauarbeiten
für den neuen Kunstrasenplatz.
Zurzeit wird die über 20 Jahre alte,
verdichtete Schlacke abgetragen.

Foto: (sff)

Senden - Nass-kalte Witterung an den Osterfeiertagen sagt der Wetterbericht voraus. Nichtsdestotrotz dürfen die Kicker des VfL Senden sich über sonnige Aussichten freuen. Denn die Arbeiten zum Bau des langersehnten Kunstrasenplatzes gehen zügig voran. Überdies konnte das von der Gemeinde Senden beauftragte Unternehmen Siebeneck und Krüsmann eine Woche früher beginnen als es im ursprünglichen Zeitplan vorgesehen war.

„Auf dem Platz müssen rund 800 Kubikmeter Material ausgetauscht werden. Das entspricht ungefähr 55 Ladungen eines 30-Tonnen-Sattelzuges“, verdeutlicht Erwin Oberhaus, Mitarbeiter des Bauamtes, den Umfang, der zurzeit laufenden Tiefbauarbeiten. Dabei geht es nicht allein darum, die über 20 Jahre alte, mittlerweile zermahlene und verdichtete Schlacke zu entfernen. „Es ist eine komplett neue Drainage eingebracht worden, durch die die Entwässerung des 7600 Quadratmeter großen Platzes top gewährleistet ist“, erklärt Oberhaus.

Direkt nach den Osterfeiertagen sollen die Laster mit dem Material für die neue Tragschicht anrollen. Kalksteinschotter wird für einen stabilen, wasserdurchlässigen Untergrund des Kunstrasenplatzes sorgen. Nachdem dieses Material planiert ist, rückt die Firma Heiler aus Bielefeld an, um das eigentliche Spielfeldes zu installieren. „Der Beginn ist für die 16. Kalender (19. bis 23. April) terminiert“, berichtet der zuständige Mitarbeiter des gemeindlichen Bauamtes.

Zunächst werde eine elastische, drei Zentimeter dicke Tragschicht aus Gummi-Granulat aufgebracht. Darauf werden die Matten mit dem Kunstrasen ausgerollt. Schließlich wird der Untergrund mit Sand verfüllt.

„Dazu ist es ganz wichtig, dass es trocken ist, sonst lässt sich der Sand nicht einbringen“, macht Erwin Oberhaus darauf aufmerksam, dass sich die für Mitte/Ende Mai geplante Inbetriebnahme des Kunstrasenplatzes eventuell witterungsbedingt verzögern könnte.

Die umfangreiche Neubaumaßnahme hat ihren Preis. Im Gemeindehaushalt 2010 ist eine Summe von 440 000 Euro für den Kunstrasenplatz vorgesehen.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 01.04.2010 - Siegmar Syffus

23. März - "Kapitän" Helmut Ingelmann übergibt das VfL-Ruder

Helmut Ingelmann überreicht dem neuen Vorsitzenden Gerd Buchholz den Schlüssel zum Sportpark.
Helmut Ingelmann überreicht dem
neuen Vorsitzenden Gerd Buchholz
den Schlüssel zum Sportpark.

Foto: Arends

Senden. Eine Dekade und zugleich eine Ära gehen zu Ende. Mit der Vorstandswahl auf der Jahreshauptversammlung des VfL Senden am Montagabend im Vereinslokal Niemeyer endete die Amtszeit von Helmut Ingelmann als Vorsitzender des Klubs. „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.“, begann Ingelmann seine letzte Versammlungs-Begrüßung als erster Mann im VfL. Ein Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre unter seiner Führung beinhaltete Meilensteine wie die Gründung der ersten Damenmannschaft 1999 und den Kunstrasenplatzbau, Aufstiege der ersten Herrenmannschaft in die Bezirksliga 2002 und 2006, die Gründung der dritten Herrenmannschaft 2005 und der gerade begonnene Bau des zweiten Kunstrasens an Stelle des Tennenplatzes.

„Ich verlasse die Brücke des VfL-Schiffs im Wissen, dass ein guter Kapitän das Ruder übernehmen wird“, betonte Ingelmann vor der Neuwahl des Vorstandes. Wahlleiter Willi Schäfers stellte fest, dass aus der Versammlung heraus kein weiterer Kandidat für das Amt des Vereinsvorsitzenden vorgeschlagen wurde und ließ über den, vom Vorstand vorgeschlagenen 59-Jährigen Oberstudienrat Gerhard Buchholz, nach einer persönlichen Vorstellung, abstimmen. Ohne Gegenstimme und mit drei Enthaltungen folgten die Mitglieder der Empfehlung ihres Vorstandes.

„Mit mir wird es keine finanziellen Abenteuer geben. Ich werde die solide Vereinsführung der letzten Jahre weiterführen und den Dialog mit Vereinsmitgliedern, Trainern und der Gemeinde Senden pflegen.“, kündigte der Ingelmann-Nachfolger an. Die Vorstandsmitglieder Taylan Berik (stellv. Vorsitzender), Helmut Kock (Geschäftsführer), Gerd Haack (stellv. Geschäftsführer), Wolfgang Fatum (Kassierer) sowie Manfred Dortmann (stellv. Kassierer) wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer wurden Tino Dening und Ludger Rott wiedergewählt. Michael Matte übernahm nach der Wahl das Amt von Gerd Stephany.

„Ich war erstaunt, wie gut geführt und solide aufgestellt der VfL Senden ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einer hervorragenden Vorstands-Mannschaft.“, äußerte sich Buchholz nach seiner Wahl. Bei der Wahl zum Ältestenrat erhielten Siegfried Böttcher, Peter Bischoff, Manfred Helmert und Günter Klinger die Zustimmung der Versammlung.

23. März - Jahreshauptversammlung: Gerd Buchholz neuer Vorsitzender

Der neue Vorstand des VfL Senden (v.l.n.r.): Michael Matte (Besitzer), Gerd Haack (stellv. Geschäftsführer), Tino Dening (Beisitzer), Wolfgang Fatum (Kassierer), Ludger Rott (Beisitzer), Gerd Buchholz (Vorsitzender), Manfred Dortmann (stellv. Kassierer), Taylan Berik (stellv. Vorsitzender) und Helmut Kock (Geschäftsführer). Fotos: Arends
Der neue Vorstand des VfL
Senden (v.l.n.r.): Michael Matte
(Besitzer), Gerd Haack (stellv.
Geschäftsführer), Tino Dening
(Beisitzer), Wolfgang Fatum
(Kassierer), Ludger Rott (Beisitzer),
Gerd Buchholz (Vorsitzender),
Manfred Dortmann (stellv.
Kassierer), Taylan Berik (stellv.
Vorsitzender) und Helmut Kock
(Geschäftsführer).

Fotos: Arends

Senden. Die Jahreshauptversammlung des VfL Senden am Montagabend schlug schon im Vorfeld hohe Wellen. Bereits bekannt war, dass Helmut Ingelmann nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung stehen würde und eröffnete um 19:30 Uhr die Versammlung zum letzten Mal.

Einer ausgiebigen Begrüßung mit Rückblick auf seine Amtszeit folgte auf der Tagesordnung der Punkt „Satzungsänderung – Einführung einer Ehrenamtspauschale“, die dem Verein die Möglichkeit gibt den rechtlichen Neuerungen im Steuerrecht ab 2011 für Ehrenamtsaufwendungen zuvorzukommen. Unter dem Punkt Ehrungen beglückwünschte Ingelmann die Ü32-Herren zum Gewinn des Kreishallenmeistertitels und überreichte Mannschaftsführer Ingo Pallas eine Prämie.

Die Berichte der einzelnen Abteilungen gestalten die Seniorentrainer Pascal Gromke (1. Herren), Wolfgang Jansen (2. Herren), Henning Overhage (3. Herren) sowie Thorsten Brinkschulte (Damen) lebhaft, mit vielen sportlich positiven Aspekten, aber auch kritischen Anmerkungen wie das allgegenwärtige Thema der Kabinensauberkeit oder die bisherige Nicht-Berücksichtigung der 3. Herrenmannschaften beim eigenen Mitsubishi-Cup. Besonders hervor hob Overhage das Engagement des stellvertretenden Vorsitzenden Taylan Berik, der eine gemeinsame Fahrt für alle Seniorenmannschaften geplant und organisiert hat. „Schön wäre es in Zukunft ein oder zwei  gemeinsame Veranstaltungen für die Seniorenabteilung zu etablieren“, regte Overhage an.

Zum Abschied bekam Helmut Ingelmann eine Sporttasche und Sportkleidung von Geschäftsführer Helmut Kock überreicht. Kassierer Wolfgang Fatum (vorne) lieferte der Versammlung ein positives Ergebnis und überzeugte mit einer exzellenten Kassenführung.
Zum Abschied bekam Helmut Ingelmann eine Sporttasche und Sportkleidung von Geschäftsführer Helmut Kock überreicht. Kassierer Wolfgang Fatum (vorne) lieferte der Versammlung ein positives Ergebnis und überzeugte mit einer exzellenten Kassenführung.

Jugendvorsitzender Matthias Warnke konnte von der erfolgreichsten Saison der Jugendabteilung berichten. „Fünf von acht Mannschaften ab der D-Jugend haben die Meisterschaft in ihrer Liga geholt.“, berichtete Warnke. „Die sportlichen Erfolge bestätigen die gute, strukturierte und intensive Jugendarbeit der vergangenen Jahre“, lobt Ingelmann das Engagement des Jugendvorstands.

Alt-Herren Obmann Willi Schäfers würdigte die Erfolge der „alten Garde“ und berichtete aus einem sportlich teilweise erfolgreichen Jahr und warb um weitere Mitglieder in der Versammlung.

Der folgende Geschäfts- und Kassenbericht, vorgetragen durch Kassierer Wolfgang Fatum, ließ vermuten, wie viel Energie und Zeit der Vorstand in schwierigen Zeiten investiert hatte um den Verein auf finanziell solide Füße zu stellen. Nicht unerwähnt durfte in diesem Zusammenhang Addi Bischoff bleiben, der sich intensiv um die Vermarktung der Werbebanden im Sendener Sportpark kümmert und so einen Großteil dazu beitrug. Der Bericht der Kassenprüfer Lars Huizen und Axel Rosenberg bestätigte den Eindruck einer sauberen und ordnungsgemäßen Kassenführung und beantragte über die Entlastung der Kassierer abzustimmen, welche einstimmig erteilt wurde.
Um 21 Uhr stand der wichtigste Tagesordnungspunkt, Wahl eines neuen Vorstandes, auf dem Plan (ausführlicher Bericht), dem die Wahl eines neuen Kassenprüfers, an Stelle von Lars Huizen, folgte. Werner Seipelt erhielt dazu das Vertrauen der Mitglieder.

Unter dem Punkt Verschiedenes regte Frederik Hase ein generelles Rauchverbot in den Räumlichkeiten am Sportplatz an, welches durch die rechtlichen Bestimmungen für öffentliche Gebäude bereits geregelt ist und in Zukunft durchgesetzt wird.

Um 21:50 Uhr schloss Gerd Buchholz seine erste Versammlung als Vorsitzender.

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