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TUJA - Zeitarbeit

VfL Senden 38 e.V. - da ist echt 'was los!


Neuigkeiten 2010

21. Dezember- Mitsubishi Cup erfolgreich über die Bühne gebracht

Für diesen Einsatz im Finale gegen Amelsbüren bekam der 
Davensberger Serdar Atalan (am 
Boden) eine Zeitstrafe. Der TuS 
Ascheberg belegte Platz vier. 

Foto: (rau)
Für diesen Einsatz im Finale gegen
Amelsbüren bekam der
Davensberger Serdar Atalan (am
Boden) eine Zeitstrafe. Der TuS
Ascheberg belegte Platz vier.

Foto: (rau)

Senden - Er kam zurück, sah und siegte: Mit Grün-Weiß Amelsbüren triumphierte Trainer Wolfgang Leifken am Sonntag beim Fußball-Hallenturnier des VfL Senden. Der charismatische Übungsleiter aus Hiltrup coachte bis Dezember 2009 den VfL.

Im Finale setzte sich der Außenseiter aus der Kreisliga A am Sonntagabend in der Neuen Halle im Sendener Sportpark verdient mit 2:0 gegen den Landesligisten Davaria Davensberg durch. Das erste Tor kassierten die Davaren in Unterzahl, als Serdar Atalan nach einem harten Einsatz zu Recht eine Zwei-Minuten-Strafe verbüßte. Beim zweiten Treffer der Amelsbürener hatten die Davaren den Ball nicht hinter der Torlinie gesehen. Einige Spieler des SVD beschimpften deshalb nach dem Finale wild das Sendener Schiedsgericht. An dieser umstrittenen Entscheidung hat es aber nicht gelegen. Wer im Finale kein Tor erzielt, darf sich hinterher nicht beschweren.

Zumal GWA ein würdiger Turniersieger ist. In der Vorrunde mit zwei Unentschieden und einem knappen Sieg noch als Minimalisten aufgetreten, gewannen die Grün-Weißen alle drei Partien der Zwischenrunde - unter anderem mit 2:1 gegen Davensberg. Im Halbfinale bezwang GWA den A-Ligisten VfL Senden mit 3:2. „Ich bin überrascht, damit hätte ich nie gerechnet“, erklärte Leifken nach dem Turnier. „Am Samstag haben zwei Spieler abgesagt, am Sonntagmorgen noch unser erster Torwart. Die Mannschaft hat aber sehr diszipliniert gespielt.“

Im zweiten Halbfinale besiegte Davaria den Bezirksligisten und Titelverteidiger TuS Ascheberg um Trainer Reinhard Töller mit 3:1. Im Neunmeterschießen um Platz drei hatte der VfL beim 4:2 gegen den TuS die besseren Schützen.

In der Zwischenrunde verabschiedeten sich die Bezirksligisten Union Lüdinghausen und Fortuna Seppenrade aus der Gruppe mit Amelsbüren und Davensberg. In der anderen Gruppe erwischte es den A-Ligisten SV Drensteinfurt mit Trainer Ivo Kolobaric und den Landesligisten SC Münster 08 mit Coach Markus Wesp. Auch einige Nullachter waren nach ihrem letzten Match hörbar sauer auf den Schiri. Schon nach der Vorrunde war für A-Kreisligist BW Ottmarsbocholt Feierabend.

Veranstalter VfL Senden durfte bei der 18. Auflage des Turniers den neuen Termin - bislang wurde der Mitsubishi-Cup erst im Januar ausgerichtet - als vollen Erfolg verbuchen. Mit Ausnahme von GW Nottuln kamen die Klubs mit ihren ersten Mannschaften und nutzten den Budenzauber als Vorbereitung für die Stadtmeisterschaft in Münster sowie den Davertpokal in Ascheberg.

Das Altherren-Turnier am Samstag hatte - wie berichtet - Schwarz-Weiß Münster gewonnen.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 21.12.2010 von Ralf Aumüller

Ergebnisse vom Mitsubishi Cup 2011: Alt Herren / Herren

12. Dezember- Wieder Einbruch ins Sportheim

Wieder wurde der Sendener 
Sportpark Schauplatz eines 
Einbruchs. Unbekannte 
entwendeten wohlmöglich
in der Nacht zum Sonntag 
einen Flachbildfernseher aus 
dem Jugendraum. 

(Foto: Arends Juli 2009)
Wieder wurde der Sendener
Sportpark Schauplatz eines
Einbruchs. Unbekannte stahlen
wohlmöglich in der Nacht zum
Sonntag einen Flachbildfernseher
aus dem Jugendraum.

(Foto: Arends Juli 2009)

Senden - Wieder ein dreißter Einbruch und wieder wurde am Sportpark der Fernseher des VfL Senden entwendet. Nachdem bereits vor einigen Monaten eine Scheibe des Jugendraums eingeschlagen und dadurch das Gerät gestohlen worden war, machten sich Langfinger wohlmöglich in der Nacht zum Sonntag an den, mittlerweile mit spezieller Folie beschichteten, Scheiben zu schaffen.

Nachdem die Diebstahlsicherung überwunden war, wurde eine Sicherungskette, die den Fernseher mit dem Mauerwerk verbunden hatte, kurzer Hand aus dem Dienst gestellt.

Im Juli 2009 wurde ebenfalls eine Scheibe im Sportpark zerstört. Zwar wurde damals nichts geestohlen, dennoch bereitete die Zerstörungswut großen Ärger. Eine Diskussion um die Absperrung des Sportplatzes in den Abend- und Nachtstunden herrscht seit Jahren. Zwischen den Sportvereinen und der Gemeinde Senden konnte jedoch bis jetzt keine zufriedenstellende Lösung gefunden werden, sodass solche Taten auf dem Sportparkgelände, ob Einbruch oder Vandalismus, wohl auch in Zukunft immer wieder ihren Weg in die Schlagzeilen finden werden.

Die Polizei Lüdinghausen bitte um Mithilfe: Sachdienliche Hinweise zur Tat oder den Tätern nimmt die Polizeidienststelle unter Tel.: 0 25 91 / 7 93 - 0 oder der VfL Senden persönlich, vertreten durch den Vorstand, oder per E-Mail, webmaster@vfl-senden.de, entgegen.

 

18/19. Dezember- Mitsubishi Cup in Senden

Nicht in der Steverhalle, hier eine 
Spielszene aus dem Vorjahr, 
sondern in der Neuen Halle wird der
Mitsubishi-Cup des VfL Senden 
ausgetragen. 

Foto: (chrb)
Nicht in der Steverhalle, hier eine
Spielszene aus dem Vorjahr,
sondern in der Neuen Halle wird der
Mitsubishi-Cup des VfL Senden
ausgetragen.

Foto: (chrb)

Senden - Der Winter fährt mit den Fußballern weiterhin Schlitten. An einen geregelten Spiel- oder Trainingsbetrieb ist derzeit nicht zu denken. Nur gut, dass die Hallensaison bald schon wieder beginnt. Den Auftakt macht bereits am übernächsten Wochenende (18./19. Dezember) der VfL Senden mit seinem Mitsubishi-Cup für jeweils zwölf Altherren-Teams (Samstag) und Senioren-Mannschaften (Sonntag).

Der VfL betritt Neuland. Zum ersten Mal trägt der Verein den Wettbewerb nicht im Januar, sondern schon vorm Jahreswechsel aus. Zudem wurde das Turnier der Senioren sportlich aufgewertet. Und der Ball rollt nicht wie gewohnt in der Steverhalle, sondern in der Neuen Halle. „Da ist der Boden nicht so glatt wie in der Steverhalle“, begründet VfL-Geschäftsführer Helmut Kock den Umzug.

„Wir haben das Turnier vorgezogen, um ein attraktiveres Starterfeld zusammenzubekommen“, erklärt Kock. Das ist gelungen: Mit Davaria Davensberg, SC Münster 08 und GW Nottuln haben bei den Senioren drei Landesligisten ihre Zusage gegeben - für die ersten Mannschaften wohlgemerkt. „Es kommen voraussichtlich nur erste Mannschaften. Bislang hatten zu 90 Prozent zweite Mannschaften mitgespielt. Damit soll wieder etwas mehr Pfiff in das Turnier kommen“, erläutert Kock.

Es gibt allerdings ein Pro­blem - und das hängt mit dem Wetter zusammen. In allen Ligen sind bereits Meisterschaftsspiele ausgefallen - und der 19. Dezember ist der nächste Nachholtermin. „Wenn das Wetter so bleibt, werden alle Mannschaften kommen“, weiß Kock. „Wenn es aber taut und am 19. Dezember doch gespielt werden kann, müssen wir mal schauen.“ Einige Mannschaften, die einspringen würden, habe der VfL noch in der Hinterhand.

Keine Probleme gibt es diesbezüglich bei den Altherren. Abgesagt hat im Vorfeld nur BW Ottmarsbocholt. In der Gruppe A spielen Wacker Mecklenbeck, Titelverteidiger VfL Senden, Germania Datteln und SC Marl-Hamm, in der Gruppe B Brukteria Rorup, BSV Roxel, Vorwärts Hiddingsel und Borussia Münster sowie in der Gruppe C Union Lüdinghausen, SW Münster, VfL Senden 2 und der Wambeler SV aus Datteln.

Der Mitsubishi-Cup beginnt an beiden Tagen um 11 Uhr. Die Zwischenrunden werden gegen 15 Uhr angepfiffen, die Finalpaarungen gegen 18 Uhr.

Bei den Senioren kicken in der Gruppe A Vorjahressieger TuS Ascheberg, SC Marl-Hamm, Union Lüdinghausen und GW Amelsbüren, in der Gruppe B Ottmarsbocholt, Fortuna Seppenrade, GW Nottuln und Senden sowie in der Gruppe C Telekom Post Münster, SC Münster 08, Davaria Davensberg und SV Drensteinfurt.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 08.12.2010 von Ralf Aumüller

Weitere Infos -> Turnierübersicht

08/09. Dezember- Erneute Absage aller kreislichen Juniorenspiele sowie Seniorenspiele


Bezirk Lüdinghausen - Auch für das kommende Wochenende hat der Kreisjugendausschuss Lüdinghausen wieder alle Spiele abgesagt. Zwischen dem 08.12. und 12.12.2010 finden auf Kreiseben folglich keine Partien im Jugendbereich statt.

Hallentermine sind selbstverständlich nicht von dieser Absage betroffen.  Auch für alle überkreislichen Partien gilt diese Anweisung des KJA Lüdinghausen nicht.

Zudem sind auch am Donnerstag alle Spiele im Seniorenbereich abgesagt worden. Auch auf überkreislicher Ebene finden an diesem Wochenende für die Sendener Mannschaften keine Spiele statt.

Anmerkung: Unverständlicherweise wurden die Partien Mittwoch bereits abgesagt, obwohl die Wetterprognose ab Donnerstag Plusgrade und Regen angesagt hat (Wetterbericht Senden). Insbesondere Kunstrasenplätze sind daher möglicherweise am Wochenende bereits wieder bespielbar.

10. Dezember- VfL Weihnachtsfeier


Senden - Am Freitag, den 10.12.2010, ist es wieder so weit. Die traditionelle Weihnachtsfeier des VfL Senden findet ab 19:30 Uhr im Landgasthaus Schimmelbaum (Altekemper, Dorfbauerschaft 16) statt.

Alle Kurzentschlossenen können sich noch schnell bei Ihren Trainern (Senioren und A-Junioren) melden.

Damit alle nach der Feier auch heile nach Hause kommen, ist ein Fahrdienst für einen geringen Kostenbeitrag eingerichtet.

 

02. Dezember- Absage aller kreislichen Seniorenspiele


Bezirk Lüdinghausen - Nachdem der Kreisjugendausschuss bereits gestern alle Spiele der Junioren auf Kreisebene abgesagt hatte, ziehen nun die Kreisligen der Herren und Damen nach.

Der gesamte Spieltag sowie alle Spiele vom 2. Dezember bis 5. Dezember wurden vollständig abgesagt und von den Staffelleitern im DFBnet bereits abgesetzt.

Davon ist auch das Herren A-Liga Spiel zwischen Herbern 2 und dem VfL Senden, welches heute in Herbern angepfiffen werden sollte.

Ein Nachholtermin ist noch nicht bekannt. Der 19.12. ist aber auf Grund der zu erwartetenden Wetterlage wohl nicht realistisch.

01. Dezember- Absage aller kreislichen Juniorenspiele


Bezirk Lüdinghausen - Der Kreisjugendausschuss hat alle Spiele vom 01.12. - 05.12.2010 komplett abgesetzt. Entsprechend finden von heute bis einschließlich Sonntag keine kreislichen Juniorenspiele statt.

Alle Spiele der A-Kreisligen sollen noch vor Beginn der Rückrunde ausgetragen werden. Die Spieler der B- und C-Ligen sollen bis Saisonende durchgeführt werden, teilte Rainer Gründges vom KSA 21 mit.

Alle überkreislich angesetzten Partien und Spiele der Senioren sind bis dato wie gewohnt angesetzt, wenn die Trainer nicht bereits über eine Absage (bei Auswärtsspiel) informiert worden sind.

Der alte Kunstrasenplatz ist vom Verein her nicht bespielbar. Trainer und Übungsleiter, die trotzdem auf dem Platz trainieren, tun dies auf eigenes Risiko unter uner eigener Verantwortung. Auf dem Kunstrasenplatz 2 sollte ein Trainings- und Spielbetrieb momentan noch möglich sein. Lassen die Witterungsverhältnisse dies dennoch nicht zu, bitten wir auch ohne Sperrung vo Betreten abzusehen, damit die Plätze nicht für das Wochenende durch festgetretenen Schnee vereis und unbespielbar sind.

25. November- Junioren sind auf dem besten Wege

Mit Joshua Kelle (vorn am Ball), 
Hendrik Heubrock und Janik 
Schäper (im Hintergrund) haben die
B-Junioren des VfL Senden ihr Soll 
bisher mehr er als erfüllt. 

Foto: (rtu)
Mit Joshua Kelle (vorn am Ball),
Hendrik Heubrock und Janik
Schäper (im Hintergrund) haben die
B-Junioren des VfL Senden ihr Soll
bisher mehr er als erfüllt.

Foto: (rtu)

Bezirk Lüdinghausen - Etwa ein Drittel der Fußballsaison liegt hinter den Nachwuchsmannschaften. Eine erste Zwischenbilanz zeigt, dass die Teams im überkreislichen Bereich - in den Bezirksligen und in der Landesliga der A-Junioren - mit ihrem bisherigen Abschneiden unter dem Strich zufrieden sein können.

In der vergangenen Saison wurden sie Meister der Bezirksliga, in ihrer ersten Landesliga-Spielzeit hatten die A-Jugendlichen des SV Herbern zunächst nur den Klassenerhalt im Sinn. „Die Landesliga war die große Unbekannte“, sagt heute SVH-Coach Werner Bußmann. „Wir wussten nicht, wie stark die Mannschaften sind.“

Heute wissen er und seine Spieler es besser - im positiven Sinne. Der Herberner Nachwuchs liegt auf dem dritten Platz, hat von sieben Spielen fünf gewonnen und nur gegen Spitzenreiter SC Verl und den Vierten VfR Wellensiek verloren. Nun lasse sich absehen, dass der Klassenerhalt wohl kein Thema werde, sagt Bußmann. Er wäre nun zufrieden, wenn seine Truppe bis zum Saisonende im ersten Tabellendrittel bleiben würde. „Das wäre ein schönes Ergebnis“, so der SVH-Coach.

Auch die B-Junioren des VfL Senden - die wie der A-Nachwuchs des SVH am vergangenen Sonntag Kreispokalsieger wurden - haben ihr Saison-Soll bisher mehr als erfüllt. Platz fünf hatte Trainer Christian Arends zu Saisonbeginn als Ziel ausgegeben. Momentan liegen seine Jungs mit zwei Punkten Abstand auf Spitzenreiter SuS Stadtlohn auf dem dritten Platz.

Und die Perspektive sei nicht unbedingt schlechter, so Arends: „Ich sehe noch wesentlich mehr Potenzial in der Mannschaft. Das Zusammenspiel könnte noch wesentlich besser sein. Deshalb sind wir eigentlich überrascht, dass es so gut läuft.“

In die Bezirksliga aufgestiegen sind am Ende der vergangenen Saison die B-Juniorinnen des VfL. Natürlich haben die Sendenerinnen daher in erster Linie den Klassenerhalt im Auge, liegen mit dem vierten Platz zurzeit aber im oberen Mittelfeld der Tabelle.

„Das sieht eigentlich gut aus“, sagt Trainer Harald Cunen. Aber er mahnt zur Vorsicht, nicht zuletzt mit Blick auf die Defizite der Mannschaft. In sechs Spielen kassierten die VfL-Mädchen nur neun Tore, schossen aber auch nur acht. „In der Offensive haben wir eigentlich nur die Alina Gauder“, so Cunen. „Wenn sie einmal ausfällt, haben wir ein Problem.“

Vor einer ungewöhnlichen Situation stand zu Saisonbeginn Uwe Peters. Der Trainer der Sendener C-Junioren war mit seiner Mannschaft aus der Landesliga abgestiegen. Als Saisonziel gab er jedoch nicht den Wiederaufstieg, sondern den Klassenerhalt in der Bezirksliga aus. Der Grund: Außer Henning Deventer hatten alle Spieler den C-Kader des VfL in Richtung B-Jugend oder anderer Vereine verlassen.

Doch auch für Peters vor allem aus dem jüngeren Jahrgang bestehende Truppe hat sich der Horizont aufgehellt. Sie steht auf Platz fünf, wenn auch in größerer Nähe zum Keller als zur Dachterrasse der Tabelle. Das weiß auch Uwe Peters: „Wenn wir die Klasse halten, sind wir zufrieden.“

Die D-Junioren von Union Lüdinghausen hatten sich gleich zwei Ziele gesteckt: sich gegenüber der Vorsaison (Platz sechs) nicht zu verschlechtern und die beiden Ligakonkurrenten aus der näheren Umgebung - GW Nottuln und VfL Senden - nach Möglichkeit hinter sich zu lassen. „Beide Ziele haben wir bisher eingehalten“, so Trainer Thomas Morzonek. Und trotz bisher teils hervorragender Einzelresultate - unter anderem eines 1:0 gegen Bezirksliga-Favorit Preußen Münster - warnt er vor Übermut. Denn auch seine Mannschaft besteht überwiegend aus dem Jungjahrgang.

Unions Mit-Ligakonkurrent VfL Senden liegt auf dem vierletzten Tabellenplatz. Co-Trainer Gero Stroemer richtet den Blick jedoch nach oben. „Wir haben oft unglücklich verloren“, sagt er. Zudem waren bis vor kurzem vier Spieler aus dem Altjahrgang - Jan Woetzel, Malte Jona, Marius Kallwey und Marco Willing - langzeitverletzt oder angeschlagen. „Das sind absolute Leistungsträger“, sagt Stroemer. Mit dem genesenen Quartett will er das ursprüngliche Saisonziel doch noch erreichen: einen Platz im Mittelfeld.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 25.11.2010 von Christian Besse

17. November- A1 wird sich nicht verstecken

Sendens A1 hat mit Landesligist 
Herbern einen schweren Gegner.
Sendens A1 hat mit Landesligist
Herbern einen schweren Gegner.

Senden - Nach den B-Junioren tritt auch die Sendener A1 am Samstag im Kreispokalfinale an. Gegner ist kein geringerer als Landesligist SV Herbern. „Auf dem Papier ist dieses Spiel für viele eigentlich eine klare Angelegenheit, Landesligist gegen Kreisligist.“, weiß Trainer Taylan Berik. Dennoch ist zu erwarten, dass sich die Steverstädter am Samstag keine Blöße geben wollen.

Der SV Herbern konnte einen guten Start in der neuen Landesliga Saison hinlegen und liegt nach den ersten Spieltagen im oberen Tabellendrittel. Verstecken muss sich der Kreisligist denn noch nicht. Alle Partien in der Kreisliga konnten die VfLer für sich entscheiden und mussten noch keinen Punkt abgeben, was den ersten Tabellenplatz bedeutet. „Es spielen zwar einige ehemalige Sendener in der Bußmann-Truppe, aber wir schauen nicht auf den Gegner. Entscheidend ist bei uns die geschlossene Mannschaftsleistung.“, zeigt Berik keine Scheu vor dem „großen“ Gegner.

Wenn am Samstag Thorsten Stein die Partie um 16:30 Uhr gemeinsam mit Benedikt Theil und Markus Kastner anpfeift, sind voraussichtlich alle Spieler beim VfL an Bord. Lediglich hinter dem Einsatz des angeschlagenen Lukas Glaremin steht bis heute noch ein Fragezeichen. Wie sich die Truppe im Finale verkauft, können die Zuschauer in einer hoffentlich spannenden Partie im Sendener Sportpark erleben: Berik: „Die Jungs freuen sich drauf“, wohl auch, wenn lautstarke Unterstützung für eine große Kulisse sorgt.

16. November- B1 klarer Titelfavorit im Kreispokalfinale

Sendens B1 geht gegen Wethmar 
als Favorit in das Kreispokalfinale.
Sendens B1 geht gegen Wethmar
als Favorit in das Kreispokalfinale.

Senden - Am 20.11.2010 ist der Sportpark Senden Schauplatz der Junioren-Kreispokal-Finalspiele 2010. Wie erwartet hat Bezirksligist Senden bei den B-Junioren das Finale erreicht und trifft auf den Vorjahres-Kreismeister Westfalia Wethmar. „Ich habe Wethmar in der Kreisliga bei der 1:3-Niederlage gegen unsere B2 gesehen. Die Truppe hat Potential, setzt man sie aber früh im Aufbauspiel unter Druck und spielt ein hohes Tempo, bricht die Gegenwehr schnell.“, analysiert Trainer Christian Arends die Schwächen der Lüner.

Wenn Paul Fink aus Lüdinghausen die Partie am Samstag um 14:30 Uhr, gemeinsam mit seinen Assistenten Benedikt Theil und Markus Kastner, anpfeifen wird, geht es für den VfL darum, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden weiß Sendens Trainer Phillipp Roberg: „Wir müssen den einfachen und nicht überheblichen Fußball spielen, den wir auch schon in der Bezirksliga gespielt haben. Wir wissen um unsere Stärken, kennen aber auch unsere Schwächen, die es in so einem Spiel abzuschalten gilt“.

Beide Trainer wünschen sich für diese Partie eine große Kulisse, die vor allem lautstarke Unterstützung gibt. „So ein Endspiel auf heimischen Platz wird von den Jungs in der Jugend keiner mehr haben“, freut sich Arends auf das besondere Finale. „Wir können zu Hause den Pokal holen und uns für den Westfalenpokal qualifizieren. Dort gibt es attraktive Gegner, die für die meisten Fußballer ein Traumlos sind“, spielt Roberg auf Mannschaften wie Dortmund, Schalke und Bochum an.

Nicht nur für die Spieler, die bis auf den mit einem Außenbandriss verletzten Basti Bolin vollständig sind, sondern auch für die Zuschauer wird dies ein ganz besonderes Match – am Ende hoffentlich mit Jubelstürmen in Blau-Weiß.

15. November- Senden richtet Kreispokalfinals aus

Am 20. November treten die A-und 
B-Junioren des VfL Senden im 
Kreispokalfinale an.
Am 20. November treten die A-und
B-Junioren des VfL Senden im
Kreispokalfinale an.

Bezirk Lüdinghausen – Am 20. November geht es wieder um die sprichwörtliche Wurst. Am kommenden Samstag treten jeweils zwei Kontrahenten der A bis D-Junioren auf dem Sendener Kunstrasen an. Ein Sieg bedeutet an diesem Tag keine drei Punkte, sondern den Gewinn des Kreispokals in der jeweiligen Altersklasse.

Besonders interessant ist für die Sieger der Bonus nach dem Titel: Jeder Kreispokalsieger tritt im Westfalenpokal an und kann dabei in den späteren Runden attraktive Gegner wie den FC Schalke, Borussia Dortmund oder VfL Bochum zugelost bekommen. Bis es allerdings so weit ist, müssen sich die acht Duellanten, die von nur vier Vereinen (VfL Senden, SV Herbern, Westfalia Wethmar und Union Lüdinghausen)kommen,  nacheinander auf Kreisebene durchsetzen.

Zuerst starten um 11 Uhr die D-Junioren. Bezirksligist Union Lüdinghausen bekommt es mit dem SV Herbern zu tun. Schiedsrichter dieser Partie ist Rüdiger Vester aus Ascheberg. Um 12:30 Uhr folgen die C-Junioren. Dort treffen die beiden A-Ligisten Union Lüdinghausen und Westfalia Wethmar aufeinander. Geleitet wird diese Partie vom Nachwuchs-Schiedsrichter Janik Schäper vom VfL Senden, für den es an diesem Tag gleich einen doppelten Einsatz gibt. Um 14:30 Uhr hat sich der 15-Jährige wahrscheinlich schon ausreichend warm gemacht, denn im B-Juniorenfinale tritt Schäper mit der Sendener Bezirksligatruppe gegen A-Ligist  Wethmar an.Hier ist Paul Fink von Lüdinghausen an der Pfeife aktiv und wird von Benedikt Theil (Seppenrade) und Markus Kastner (Olfen) begleitet. Den krönenden Abschluss machen die A-Junioren des VfL, die sich gegen Landesligist und Ex-VfL-Coach Werner Bußmann beweisen wollen. Diese Partie beginnt um 16:30 Uhr und wird geleitet von Thorsten Stein mit den Assistenten der vorherigen Partie.

Während der gesamten Veranstaltung sorgt Gastgeber VfL Senden stets mit kalten und warmen Getränken wie Speisen zu familienfreundlichen Preisen.

13. November- 21-Jähriger mit Erfahrung

Thorsten Hase (l.), hier gegen 
Hannes Arnschink von BW 
Ottmarsbocholt, spielt beim VfL
Senden im zentralen Mittelfeld. 

Foto: (rau)
Thorsten Hase (l.), hier gegen
Hannes Arnschink von BW
Ottmarsbocholt, spielt beim VfL
Senden im zentralen Mittelfeld.

Foto: (rau)

Senden - Im Sommer ging es drei Klassen nach unten, von der Westfalenliga in die oberste Kreisliga. Nach einem Jahr beim SV Davaria Davensberg kehrte Thorsten Hase zu seinem Stammverein VfL Senden zurück. Dass ihm die Umstellung leicht gefallen ist, kann man nicht behaupten. „Das ist schon ein großer Unterschied, vor allem von der Taktik her“, erklärt der Mittelfeldspieler. „In der Westfalenliga wusste jeder, wie er sich verhalten muss. In der Kreisliga gibt es viel mehr Zweikämpfe und man geht weitere Wege, um sich den Ball zu holen.“

Kurz vor Ende der Hinrunde ist Hase längst in der A-Liga angekommen. Er gehört regelmäßig zu den besten Spielern im VfL-Trikot und hat dazu beigetragen, dass die vor der Saison verstärkte Truppe auf Kurs ist. Nach durchwachsenem Saisonstart haben die Sendener eine Serie hingelegt und treiben als Tabellenzweiter den Werner SC vor sich her.

Die VfL-Verantwortlichen wissen, was sie an dem erst 21-jährigen Hase haben. „Mit der Erfahrung, die er schon gesammelt hat, ist er für uns ganz wichtig“, sagt Trainer Pascal Gromke. „Er hat großes taktisches Verständnis und zieht damit auch die anderen jungen Spieler mit.“

Hase trägt die Rückennummer 4, spielt aber zentral auf der Sechserposition - gemeinsam mit Steffen Tillmann, der vom Landesligisten BSV Roxel nach Senden zurückgekehrt ist. Marschiert einer nach vorne, sichert der andere hinten ab. „Thorsten hat einen starken Offensivdrang, aber das ist okay. Er darf seine Ausflüge machen“, sagt Gromke.

Hase hat bis zur C-Jugend beim VfL gespielt. Nach einem Jahr bei den B-Junioren des FC Schalke 04 kickte er bei LR Ahlen - heute RW Ahlen - in der Jugend in der höchsten Klasse und bei den Senioren in der zweiten Mannschaft in der Westfalenliga. Dann wechselte der Sendener nach Davensberg. Die drei Schritte zurück in die Kreisliga hat er bewusst gemacht, um mehr Zeit für sein Maschinenbau-Studium zu haben. Den Aufwand, mehr als zwei Mal pro Woche zu trainieren, möchte er nicht mehr betreiben.

In den vergangenen Jahren wurde Hase zwei Mal am Knie operiert. „Wenn ich es zu stark belaste, zum Beispiel in der Saison-Vorbereitung, dann entzündet es sich. Im Moment spüre ich es aber nicht“, erzählt er.

So schnörkellos wie Hase spielt, so geradlinig antwortet er auf die Frage, ob er mit seinen bisherigen Leistungen beim VfL zufrieden ist: mit einem knappen „Ja.“ Direkt nach der Rückkehr zu seinem Kindheitsklub als Meister in die Bezirksliga aufzusteigen, wäre ein Traum. An die Kreisliga muss er sich ja nicht unbedingt dauerhaft gewöhnen.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 13.11.2010 von Ralf Aumüller

11. November - Ergebnis der Bezirksjugendspruchkammer 1

Matthias Warnke, Christian Arends und Markus Reher warten die Urteilsbegründung ab.
Matthias Warnke, Christian Arends
und Markus Reher warten die
Urteilsbegründung ab.

-char -Emsdetten / Senden – Die Ereignisse beim B-Junioren-Bezirksligaspiel zwischen dem BSV Roxel und VfL Senden vom 03. Oktober waren am Donnerstagabend Thema der Verhandlung der Bezirksjugendspruchkammer 1 im Emsdettener Diekus-Hof.

Kammervorsitzender Peter Kisker leitete die Verhandlung ohne die Beisitzer aus den beiden Heimatkreisen, die privat verhindert waren. Der Beschuldigte Roxeler Damir Rama bekam für seine versuchte Tätlichkeit und die darauffolgende Unsportlichkeit (Verbaler Angriff gegen die Sendener Zuschauer) eine Sperre von insgesamt 8 Wochen bis zum 28.11.2010, welche jedoch ausgesetzt ist, da der Spieler seit dem 20.10. vom BSV Roxel ausgeschlossen ist.

Der VfL Senden erhielt einen Verweis und die Anweisung erzieherisch auf seine Zuschauer einzuwirken. Grund war eine Tätlichkeit eines Spielervaters, der kein Vereinsmitglied ist, dessen Frau der Spieler Rama lautstark attackierte und körperlich bedrängte. Auf Grund des laufenden zivilrechtlichen Verfahrens wurde hierüber nicht weiter verhandelt.

28. Oktober- "Es ist bereits fünf nach Zwölf"

Düstere Gesichter beim Jugendausschuss des Fußballkreises: Die Personalsituation bei den Schiedsrichtern sieht zurzeit nicht gerade rosig aus.Fotos:
(rtu)
Düstere Gesichter beim
Jugendausschuss des
Fußballkreises: Die
Personalsituation bei den
Schiedsrichtern sieht zurzeit nicht
gerade rosig aus.

Fotos: (rtu)

Bezirk Lüdinghausen - Der Spielbetrieb in den einzelnen Mädchen- und Jungen-Spielklassen war am Dienstagabend beim Junioren-Staffeltag des Fußballkreises Lüdinghausen eher zweitrangig. Schwerpunktthema war die Personalmisere bei den Referees, auf die Schiedsrichterobmann Karl-Heinz Schulze ausführlich einging.

Robert Heitmann, Jugendobmann des Fußballkreises, informierte zu Beginn darüber, dass die Kreispokal-Endspiele der Junioren aufgrund einer Verbandsvorgabe auf den 20. November (Samstag) verlegt wurden. Austragungsort ist Senden.

Rainer Gründgen sprach in seiner Eigenschaft als Fußballkreis-Koordinator Spielbetrieb die Junioren-Qualifikationsrunden an. „Es ist nicht alles ganz astrein und rund gelaufen, die Quali-Runden sind stark verbesserungsbedürftig“, kündigte er für das nächste Jahr Veränderungen an. Vor allem sollen die einzelnen Qualifikationsrunden besser und gerechter eingeteilt werden, die eine oder andere Liga werde wahrscheinlich direkt in den Meisterschaftsbetrieb einsteigen.

Über den Juniorinnen-Fußball informierte deren Koordinatorin Christel Behmenburg. Im Fußballkreis 21 Lüdinghausen seien derzeit sieben B-, neun C-, acht D- und vier E-Mädchenmannschaften gemeldet. Bei den B- bis C-Juniorinnen werden ebenfalls Qualifikationsrunden zusammen mit Mannschaften des Kreises Unna/Hamm ausgetragen.

Die B-Juniorinnen beginnen jetzt bereits mit dem Meisterschaftsbetrieb, für den sich aus dem Fußballkreis Lüdinghausen der TuS Ascheberg, der PSV Bork und Fortuna Seppenrade qualifiziert haben. Das Kreispokalfinale der B-Juniorinnen ist auf den 20. November (Samstag) terminiert, für dieses Finale sucht Christel Behmenburg allerdings noch einen Austragungsort. Auch für die Endrunde der Kreishallen-Meisterschaft der C-Juniorinnen sucht Christel Behmenburg noch einen Verein, der Hallenkapazitäten zur Verfügung stellen kann.

Über die Arbeit am Stützpunkt Dülmen/Lüdinghausen berichtete Jörg Lipinski. Sportlich gesehen sei der Stützpunkt unter den 33 Kreisen des Verbandes immer im oberen Drittel angesiedelt. 65 Prozent der Spieler des Stützpunktes entfallen auf Vereine des Fußballkreise Lüdinghausen, die übrigen kommen aus Dülmen und Nottuln.

„Wir haben nicht fünf vor zwölf, es ist bereits fünf nach zwölf“, umschrieb Robert Heitmann die Situation innerhalb der Schiedsrichtervereinigung im Fußballkreis. Deren Obmann Karl-Heinz Schulze zeichnete ein düsteres Bild von der augenblicklichen Personalsituation bei den Unparteiischen.

Gehörten der Vereinigung beim letzten Kreistag noch 80 Schiris an, sind es derzeit nur noch 65. Von der Schiri-Liste wurden insgesamt 30 Unparteiische aus unterschiedlichen Gründen gestrichen - Desinteresse oder private Gründe waren oft ausschlaggebend. Auch die Altersstruktur gibt Anlass zur Sorge. 46 der 65 Schiedsrichter sind zwischen 40 bis 65 Jahre alt, sechs sind es zwischen 15 und 19 Jahren, neun zwischen 20 und 29 Jahren und vier zwischen 30 und 39 Jahren.

Wenn sich an der allgemeinen Situation nichts ändere, wenn nicht intensiv um Schiedsrichternachwuchs geworben werde, sei der Zeitpunkt absehbar, dass viele Spielklassen nicht mehr mit unparteiischen Spielleitern besetzt werden könnten, so Schulze.

156 Mannschaften seien derzeit im Meisterschaftsspielbetrieb, zu jedem Spieltag müssten also 78 Schiedsrichter gestellt werden. Und weil das so sei, müssten einige der Schiris zwei, bis drei Spiele pro Woche übernehmen. Karl-Heinz Schulze appellierte an die anwesenden Vereinsvertreter, auch vor Ort in ihren Vereinen für neue Schiedsrichter Werbung zu betreiben. Der Schiedsrichter-Obmann bot sich auch an, selbst in die einzelnen Vereine zu gehen, um vor Ort nach Lösungen zu suchen.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 28.10.2010 von Reinhard Tumbrink

28. Oktober- Torhunger und Ladehemmung

Der VfL Senden, hier Christopher 
Wietel (l.), hat derzeit alles unter 
Kontrolle. Die Ottmarsbocholter, hier
Christoph Tübing, laufen der 
Konkurrenz hinterher. 

Foto: (rau)
Der VfL Senden, hier Christopher
Wietel (l.), hat derzeit alles unter
Kontrolle. Die Ottmarsbocholter, hier
Christoph Tübing, laufen der
Konkurrenz hinterher.

Foto: (rau)

Bezirk Lüdinghausen - Der VfL Senden ist dick im Geschäft, der SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt tief im Schlamassel. Die Saison in der Fußball-Kreisliga A verläuft für die Ortsrivalen bislang sehr unterschiedlich. In der Kreisliga B darf sich eine Mannschaft aus der Umgebung Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Der TuS Ascheberg 2 ist nach elf Spieltagen Spitzenreiter.

Der VfL hatte vor der Saison seinen Kader verstärkt, um nach dem Abstieg 2008 in die Bezirksliga zurückzukehren. Nach einigen Schwierigkeiten sieht es mittlerweile gut aus für die Sendener. Als Zweiter einen Punkt hinter dem Werner SC befinden sie sich in Lauerstellung. Die ersten sieben Mannschaften liegen aber noch dicht beisammen.

Die Meisterschaft wird auch noch bis zum Ende der Saison offen bleiben“, ist VfL-Spielertrainer Pascal Gromke überzeugt und betont: „Wir möchten noch einen Platz nach oben rücken.“ Das kann funktionieren, wenn die Truppe weiterhin so torhungrig ist. 45 Mal hat es der VfL in den elf Partien schon krachen lassen. „Wir schießen immer unsere Tore, das Manko war in den ersten Spielen die Defensive. Und da haben wir in den letzten Wochen sehr gut gestanden“, erklärt Gromke. Auffällig auch, dass die Sendener alle fünf Heimspiele gewonnen haben. „Auf unserem Kunstrasen sind wir eine Macht“, sagt der Coach.

Der VfL trifft wie am Fließband, die Ottmarsbocholter haben eklatante Ladehemmung. Nur sechs Tore haben sie in elf Spielen erzielt. BWO ist mit drei Unentschieden und acht Niederlagen die einzige Mannschaft im Oberhaus des Kreises, die noch nicht gewonnen hat.

Die schwache Torausbeute liege auch an dem Umstand, dass seine Truppe erst drei Punkte hat, meint Heinrich Freese. „Gerade die jungen Spieler sind deutlich nervöser vorm Tor und lassen schneller den Kopf hängen, wenn wir ein Gegentor bekommen“, erklärt der Trainer. So war es auch zuletzt beim 0:3 im Kellerduell bei Westfalia Wethmar.

Freese hatte gehofft, dass sich die ellenlange Liste der Ausfälle schneller verkleinern würde. Bislang ist aber nur Hendrik Welp zurückgekehrt. Der Coach hofft, dass am Sonntag gegen den SV Stockum Stephan Bassenhoff und Daniel Saabe wieder dabei sind. „Das würde unserer zuletzt etwas wackligen Defensiver wieder mehr Stabilität verleihen“, meint Freese. „Wir haben eine sehr junge Mannschaft auf dem Platz, und der fehlte zuletzt die Sicherheit, selbst aus dem Schlamassel herauszukommen.“

Aber der Abstand zur Konkurrenz ist gering. Trotzdem mahnt Freese: „Von der Mannschaft muss jetzt etwas kommen. Wir müssen einfach punkten, egal wie der Gegner heißt.“

Deutlich heiler als in Ottmarsbocholt ist die Fußballwelt derzeit bei der Ascheberger Reserve. Das Team ziert mit nur einer Niederlage, nur einem Unentschieden und nur acht Gegentoren die Tabellenspitze in der zweiten Kreisklasse. Es folgen GS Cappenberg mit einem und der PSV Bork 2 mit vier Punkten Abstand. „Das wird wohl ein Dreikampf“, vermutet TuS-Trainer Carsten Niehues, der Cappenberg als Favoriten sieht. Am letzten Spieltag treffen die beiden Spitzenteams aufeinander.

„Wir haben, anders als im letzten Jahr, einen Kader, mit dem wir auch mal den Ausfall von drei oder vier Spielern kompensieren können. Auch die Nummer 18 oder 19 kann problemlos einspringen“, nennt Niehues als Hauptgrund für den Höhenflug.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 28.10.2010 von Ralf Aumüller

10. Oktober- Dickes Lob der Ausbilder

Ein leistungsstarker Lehrgang: Die 
neuen Trainer C Breitenfußball
bekamen am Samstag ihre 
Lizenzen überreicht. 

Foto: (tm)
Ein „leistungsstarker Lehrgang“: Die
neuen „Trainer C Breitenfußball“
bekamen am Samstag ihre
Lizenzen überreicht.

Foto: (tm)

Bezirk Lüdinghausen - Die heimischen Fußballvereine dürfen sich über neue und engagierte Trainer freuen. Am Samstag wurde den frischen Übungsleitern von den beiden Ausbildern Jörg-Uwe Lipinski (Werne) und Alfons Baumeister (Lüdinghausen) während eines Lehrgangs des Fußballkreises auf dem Lüdinghauser Westfalenring die Lizenz „Trainer C Breitenfußball“ überreicht.

Der Trainerschein-Lehrgang lag in den zurückliegenden drei Monaten fest in den Händen von Fortuna Seppenrade: Alle 120 Übungsstunden (darunter vier Kompaktwochenenden von donnerstags bis sonntags) fanden auf den neuen Seppenrader Kunstrasenplätzen sowie dem Klubheim an der Reckelsumer Straße statt. Außerdem stellte der Verein aus dem Rosendorf die größte Anzahl an Trainerschein-Anwärtern. Neun der 20 Lehrgangsteilnehmer kamen vom SV Fortuna Seppenrade.

Auch die Prüfung Anfang September fand - diesmal auf der Sportanlage „Am Hüwel“ - in Seppenrade statt. Verbandssportlehrer Carsten Busch zeigte sich als Prüfer mit den abgehaltenen Prüfungen, die vor allem die Demonstration von Spielformen beinhalteten, mehr als zufrieden. „Alle 20 Traineranwärter haben die Prüfung mit Erfolg bestanden“, wussten Lipinski und Baumeister von einem „leistungsstarken Lehrgang“ zu berichten.

Besonders erfreut zeigten sich die beiden langjährigen Lehrgangsleiter über die Tatsache, dass mit Julia Kortenbusch (Union Lüdinghausen) und Jaqueline Lücke (SG Selm) zwei Frauen sowie mit Marek Holtermann, Sebastian Riddermann, Florian Jäckle und Marius Wüllhorst (alle von Fortuna Seppenrade) vier Nachwuchstrainer die Lizenz erwarben.

Der „Trainer C Breitenfußball“ soll in den Vereinen fußballspezifische Bewegungsangebote entwickeln und anbieten, die über den reinen wettkampforientierten Charakter des traditionellen Trainings- und Spielbetriebes hinausgehen. Er berücksichtigt dabei auch die gesundheitsorientierten Aspekte des Sports.

Folgende Trainer haben den Lehrgang erfolgreich absolviert: Richard Arns, Marek Holtermann, Christoph Hülsmann, Sebastian Riddermann, Frank Vieting, Josef Holtermann, Florian Jäckle, Andreas Röllecke, Marius Wüllhorst (alle Fortuna Seppenrade), Julia Kortenbusch, Hartmut Pieles, Safi Yildiz, Wolfgang Gräser (alle Union Lüdinghausen), Thorsten Brinkschulte, Patrick Bierwerth, Daniel Korves (alle VfL Senden), Jaqueline Lücke, Dirk Michelt (beide SG Selm) Frank Modroczinski (SuS Olfen) und Sascha Brune (SC Capelle).

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 10.10.2010 von Marian Tüns

30. September- Kreispokal: Sendens A- und B-Junioren schaffen den Sprung ins Finale

A-Junioren Werner SC - SV Herbern 0:3

Mit viel Mühe hat der Landesligist beim Kreisligisten gewonnen und das Finale des Kreispokals erreicht. „Obwohl wir den Gegner nicht unterschätzt haben, hatten wir in der ersten Halbzeit große Probleme“, sagte SVH-Trainer Werner Bußmann. Nach dem Seitenwechsel tauschte er sein Personal. Der SVH kam druckvoll aus der Kabine und erzielte innerhalb von sechs Minuten zwei Tore. Nachdem Daniel von der Ley traf (48.), netzte Janis Drees zum 0:2 ein (51.). Mit einer sicheren Führung im Rücken dominierte der SVH nun das Spiel. In der 68. Minute sorgte Daniel Krüger mit einem Kopfballtor für die Vorentscheidung.

A-Junioren BWO - VfL Senden n.V. 0:4

Zu einem verdienten Auswärtssieg kamen die Sendener beim Ortsnachbarn, so teilt der VfL mit, und erreichten das Pokalfinale gegen den SV Herbern. Die Sendener hatten mehr vom Spiel, kamen gegen die tief stehenden Hausherren aber nur selten zu guten Torchancen. Mit langen Bällen waren die Blau-Weißen gefährlich. Nach 90 Minuten stand es 0:0. In der Verlängerung waren die Gäste überlegen und kamen zu Torerfolgen. Nach einer Ecke erzielte Maurice Reckmann per Kopfball das erlösende 1:0. Nach dem 2:0 durch Janis Pieper war alles klar. Stephan Rosenberger und Tobias Schäfer erhöhten auf 4:0.

B-Junioren SV Herbern - VfL Senden 1:3

Wie auf dem Papier, so waren die Rollen auch auf dem Platz deutlich verteilt: Im ungleichen Duell zwischen Bezirksligist Senden und Kreisligist Herbern setzte sich der VfL an der Werner Straße mit 3:1 durch. Einen lupenreinen Hattrick erzielte Dominik Katgeli (25., 33. und 38.), der damit für die verdiente Pausenführung sorgte. Auffällig: Die Herberner kassierten in den ersten 25 Minuten vier Gelbe Karten, die Sendener nur eine. Nach der Pause schalteten die Gäste zwei Gänge zurück, um sich für die Meisterschaft zu schonen. Dabei zeigte der VfL Konzentrationsprobleme und musste noch das 1:3 hinnehmen (72.).

D-Junioren Union Lüdinghausen - VfL Senden 1:0

In einem spannenden Pokal-Halbfinale fuhren die Lüdinghauser gegen den Bezirksliga-Konkurrenten einen Arbeitssieg ein. Im ersten Abschnitt dominierte Union über weite Strecken das Spiel. Das 1:0 fiel nach fünf Minuten durch Nils Weimer. Weitere Torchancen ließ Union ungenutzt. In der Schlussphase der ersten Hälfte wurden die Sendener gefährlicher. Viele unkontrollierte lange Bälle dominierten bei beiden Teams die zweite Hälfte. Der VfL bewies große Kampfkraft, die Unionisten wurden immer mehr zurückgedrängt. Doch wenn der Ball mal gefährlich vor das Tor kam, war Union-Keeper Jost Borgers auf dem Posten.

Die Kreispokal-Finalspiele finden am 20. November geschlossen für alle D- bis A-Junioren in Senden statt.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 30.09.2010 von Niklas Lohmann

09. September- Team-Sextett vor dem ersten Kick

Will mit dem VfL Senden eine erfolgreiche Saison spielen: Janik Schäper, beobachtet von Kapitän Tobias Welp.

Foto: Dyka-Woywod
Will mit dem VfL Senden eine
erfolgreiche Saison spielen: Janik
Schäper, beobachtet von Kapitän
Tobias Welp.

Foto: Dyka-Woywod

Bezirk Lüdinghausen -Sechs Jugendmannschaften aus dem Fußballkreis Lüdinghausen kicken in der am kommenden Wochenende beginnenden Saison überkreislich. Die Junioren des SV Herbern kicken als Meister und Aufsteiger nun in der Landesliga. Den umgekehrten Weg hat der C-Nachwuchs des VfL Senden eingeschlagen. Nach nur einem Jahr ist der Aufsteiger der Saison 2008/09 unfreiwillig wieder in die Bezirksliga zurückgekehrt. Auch die B-Junioren des VfL kicken, wie schon in der vergangenen Saison, in der Bezirksliga. Die D-Jugendlichen von Union Lüdinghausen müssen sich ebenfalls nicht neu orientieren. Gesellschaft erhalten die Lüdinghauser in der kommenden Saison vom D-Nachwuchs des VfL Senden, der ,nach einem Jahr Abstinenz, wieder in die Klasse zurückkehrt.

Bereits jetzt an die vergangene Saison erinnert fühlt sich Werner Bußmann, Trainer von Landesliga-Aufsteiger SV Herbern. Damals wurden die A-Junioren vom Verletzungspech verfolgt. Bekanntlich wurden sie trotzdem Meister. Dennoch würde der Coach auch jetzt wieder lieber auf einen kompletten Kader zurückgreifen, muss aber zum Beginn der neuen Saison sicher auf die verletzten Simon Närdemann und Eric Sieber und vielleicht auch auf die angeschlagenen Janis Drees und Dennis Seifert verzichten.

„Ich glaube, dass das eine ganz schwere Staffel ist“, sagt Bußmann. „Ich bin aber ganz guter Dinge, dass wir auch in der Landesliga eine gute Rolle spielen werden.“ Verzichten muss sein Team auf die Mitaufsteiger Andreas Hüttermann, Joachim Mrowiec sowie die Sennekamp-Brüder Michael und Stefan, die alle in den Kader der Senioren aufgerückt sind. Die Lücke, die Torjäger Mrowiec gerissen hat, soll Neuzugang Fernando Manfredi schließen, ein waschechter Herberner, der aus der A-Jugend von Preußen Münster in die Heimatgemeinde zurückgekehrt ist.

Die nun längeren Anfahrtszeiten zu den Auswärtsspielen sieht der Trainer mit Humor: „Das ist auch ein bisschen Geografie-Unterricht. Wir lernen die östliche Ausdehnung von Nordrhein-Westfalen kennen.“

Mit längeren Anfahrten müssen sich die B-Junioren des VfL Senden nicht befassen. Wie schon in der vergangenen Saison kicken sie in der Bezirksliga. „Wir haben die ersten Fünf angepeilt“, nennt Christian Arends, der das Team gemeinsam mit Philipp Roberg von Taylan Berik und Matthias Warnke übernommen hat, das Saisonziel. Das neue Trainerduo kann auf eine gute Vorbereitung zurückblicken, in der sich besonders der Offensivbereich ausgezeichnet habe, so Arends. Dazu kommt, dass die Mannschaft zurzeit keine Verletzten hat.

Nicht weniger als acht Spieler des letztjährigen Kaders haben das Team in Richtung eigener A-Jugend verlassen. Kein Grund für Arends und Roberg, in Sack und Asche zu gehen, denn dafür sind neun Spieler neu dazugestoßen, darunter vier aus der C-Jugend des VfL.

Weit größere Personalprobleme hat deren Coach Uwe Peters. Den Landesliga-Absteiger hat nicht nur das Quartett Richtung B-Nachwuchs verlassen. Nur zwei Spieler, Henning Deventer und Maik Schmiemann, sind Peters geblieben, sodass er ein fast völlig neues Team zusammenstellen musste, noch dazu mit viele Spielern aus dem Jungjahrgang. Die Konsequenz: An einen sofortigen Wiederaufstieg ist gar nicht zu denken. Vielmehr hat die Truppe nur den Klassenerhalt im Blick. „Wenn wir den schaffen, sieht das im nächsten Jahr anders aus“, sagt der Coach.

Ebenfalls den Abstieg vermeiden will Harald Cunen, der gemeinsam mit Ronny Neumann und Helmut Piepenbreier die B-Juniorinnen des VfL trainiert. Diese spielen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in der Bezirksliga. Auch der Damen-Nachwuchs hat einen Umbruch zu bewältigen. Sechs Mädchen aus der Meistermannschaft der vergangenen Saison sind zu den Seniorinnen gewechselt (eine A-Mannschaft der Frauen gibt es in Senden nicht). Dafür sind acht Spielerinnen aus der eigenen C-Jugend nachgerückt.

Auch die D-Junioren des VfL spielen nun in der Bezirksliga und konkurrieren hier unter anderem mit dem Nachwuchs von Union Lüdinghausen. Dieser hat in der vergangenen Saison Platz sechs erreicht und hat auch diesmal einen Platz im Mittelfeld anvisiert, so Lüdinghausens Trainer Thomas Morzonek. Die Vorzeichen seien gut: „Wir haben eine gute Vorbereitung hingelegt“, so der Coach. „Die Mannschaft ist sehr gut zusammengewachsen.“ Auch Annika Scheunemann, Trainerin der Sendener D-Junioren, blickt auf eine positive Testphase zurück. „Wenn wir weiter an uns arbeiten, können wir in der Bezirksliga bestehen“, so die Sendenerin zuversichtlich.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 09.09.2010 von Christian Besse

09. September - Vereine wieder auf der Schiri-Suche

Trinkpause! Sieben kräfteraubende, aber vor allem erfolgreiche Einheiten absolvierten die Sendener Kicker.

Bezirk Lüdinghausen - Die Fußballmannschaften der Kreisliga C und der Frauen-Kreisliga A können sich für den kommenden Sonntag schon einmal auf Schiedsrichtersuche begeben. Wie Karl-Heinz Schulze, Schiedsrichter-Obmann beim Fußballkreis Lüdinghausen, den Vereinen am gestrigen Nachmittag per Mail mitteilte, werden diesen beiden Ligen auch am kommenden Wochenende keine Referees zugeteilt werden. „Die Vereine müssen sich natürlich auf einen Spielleiter einigen“, so Schulze in der Mail abschließend wörtlich.

„Wir haben große Probleme“, so der Fußballkreis-Obmann gegenüber den WN über das offenbar überschaubare Unparteiischen-Personal.

Bereits am vergangenen Wochenende hatte Schulze den Vereinen der Kreisliga C mitgeteilt, dass sie sich selbstständig auf die Suche nach Schiedsrichtern machen müssten - zwei Tage vor dem Spieltag per E-Mail im verbandsinternen „DFBnet“. Und zwar nur dort: Die Presse lasse er von sich aus bewusst außen vor, um unfaire Kommentare nach Möglichkeit zu vermeiden, so der Schiedsrichter-Obmann. Die Vereine seien selbst dafür verantwortlich, sich auch kurzfristig über „DFBnet“ über verbindliche Neuigkeiten aus dem Ligabetrieb auf dem Laufenden zu halten.

Auch wenn nicht alle für den betreffenden Spieltag vorgesehenen Schiedsrichter absagten, sei eine komplette Referee-Streichung von Seiten des Fußballkreises durchaus möglich. „Es hat wenig Sinn, ein Spiel zu besetzen und andere nicht, weil das eine Wettbewerbsverzerrung wäre“, so Schulze gegenüber unserer Zeitung.

Langfristige Entwarnung hinsichtlich der Personalprobleme könne er nicht geben. Auch in Zukunft sei mit kompletten Streichungen von Schiedsrichter-Ansetzungen zu rechnen.

Kommentar: Beim VfL Senden hingegen läuft alles in den richtigen Bahnen. Mit Thorsten Brinkschulte, Kai Schewe, Janik Schäper, Kevin Hilgert und Christian Arends liegt man mit fünf Aktiven aktuell noch zwei Mann unter dem Soll. Just vor zwei Wochen absolvierte aber Patrick Bierwerth, Trainer der B2, erfolgreich seine Schiedsrichterprüfung und wird bald auch aktiv an der Pfeife sein. Für den kommenden SR-Lehrgang im Herbst sendet der VfL Senden mindestens einen neuen Anwärter. Wer sich gerne einmal über den Job als Schiedsrichter und die optimalen Verdienstmöglichkeiten, gerade für Schüler, informieren will, folgt bitte diesem -> Link <-

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 09.09.2010 von Christian Besse

30. August - Ganz wie die Profis

Trinkpause! Sieben kräfteraubende, aber vor allem erfolgreiche Einheiten absolvierten die Sendener Kicker.
Trinkpause! Sieben kräfteraubende,
aber vor allem erfolgreiche
Einheiten absolvierten die Sendener
Kicker.

Senden/ Norddeich - Nachdem die Senioren schon seit einigen Wochen in der Saison sind, geht es auch für die heimischen Jugendmannschaften in die heiße Phase der Saison. Bereits am 5. September beginnt der Kreispokal, eine Woche später startet die Meisterschaft.

Seit dem 4. August bereits trainieren die B-Junioren des VfL Senden für die kommende Bezirksligasaison unter der Leitung von Christian Arends und Phillipp Roberg. Neben zahlreichen Testspielen und intensiven drei Einheiten pro Woche verabschiedeten sich die VfLer Freitagfrüh mit dem Bus gen Norden. Ziel war die Jugendherberge Nordddeich in Niedersachsen um gemeinsam mit der B-Jugend der SG Telgte ein Trainingslager abzuhalten. Dank der freundlichen Unterstützung von SuS Frisia Norddeich und ihres Geschäftsführers Reinhard Look, der die beiden Teams vorbildlich am Platz unterstützte, konnten beide Mannschaften am Ende ein sportlich wie menschlich positives Fazit ziehen. „Wir hatten meist strahlenden Sonnenschein und gute Trainingsmöglichkeiten. Die Jungs haben nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz für eine perfekte Atmosphäre gesorgt“, so Roberg.

Zwar mussten beide Teams im Regen an- und auch wieder abreisen, doch verhielt sich in der Zwischenzeit das Wetter meist trocken und oft mit viel Sonnenschein optimal. So konnten die Kicker Ihre insgesamt sieben Einheiten unter besten Bedingungen durchführen und gehen gut gerüstet in die kommende Woche. Beide Trainer sind sich einig, dass die Vorbereitung nahezu optimal verlaufen ist und alle Spieler nun wissen, worauf es ankommt, bereit sind, sich für den Erfolg auch zu quälen.

 Ein letzter entscheidender Test wird am Mittwoch das Freundschaftspiel gegen Landesligist-Aufsteiger FC Gievenbeck um 17:30 Uhr im Sendener Sportpark sein. „Wir sind auf dem richtigen Weg und haben eine wirklich starke Truppe, die mir nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben gefällt.“, freut sich Trainer Christian Arends auf die kommende Saison. Die Generalprobe findet am kommenden Sonntag im Kreispokal gegen Westfalia Vinnum statt.

29. August - Tag 2/3: Die Kräfte schwinden bereits

Trotz einem harten Wochenende und der Müdigkeit in den Knochen, hatten alle noch gut Lachen.
Trotz einem harten Wochenende
und der Müdigkeit in den Knochen,
hatten alle noch gut Lachen.

Norddeich / Telgte / Senden – Nach einer weiteren Einheit am Samstag und einem Bowlingabend, bei dem Jannik Gabrielski die zweitmeisten Punkte erreicht (er konnte seinen Trainer nicht schlagen :-)), startete der Sonntag feucht und ungemütlich mit Wind. Doch echte Männer kann ein wenig Wasser und erfrischende Luft nicht davon abhalten den morgendlichen Taulauf zu absolvieren. Während die SG noch in ihren Betten lag, machte die Sendener Truppe Ihre 20-minütige Runde ehe es zum Frühstück ging.

Nach der Stärkung, die wieder vom Verliererteam des Vortages serviert wurde, ging es um 9 Uhr zur Videoschulung in Sachen Core Performance und Modernes Verteidigen. Nick Radel weigerte sich zwar Übungen anschaulich für die Gruppe vorzumachen, aber für den praktischen Part stand ja noch die 7. Einheit des Trainingslagers auf dem Plan.

Auch nach drei anstrengenden 
Tagen war der Ball stetiger 
Begleiter.
Auch nach drei anstrengenden
Tagen war der Ball stetiger
Begleiter.

Um 10:30 Uhr ging es zum letzten Mal auf den Norddeicher Rasen. Das grüne Geläuf hatte unter der intensiven Belastung durch die beiden Teams und den häufigen Regen sichtlich gelitten, wird sich aber hoffentlich schnell erholen. Neben ein paar Sprints standen Angriffsformen und ein letztes Abschlussspiel auf dem Plan. Nach einem 2:0-Rückstand legte das dunkle Team (Gabrielski, Tombrock, Stemmer, Glaß, Heubrock, Woywod, Reickert, Kelle und Arends) in der zweiten Halbzeit eine Sturm-und Drang-Phase ein. Am Ende hieß es 2:5 gegen Gelb (Welp, Katgeli, Kintrup, Suerland, Schäper, Stuhldreier, Seel und Bolin). Die Torhüter tauschten in der Halbzeit die Teams, sodass Reher ohne Gegentor blieb.

Kurz vor der Abfahrt: Ungeduldig 
warteten die VfLer am Parkplatz.
Kurz vor der Abfahrt: Ungeduldig
warteten die VfLer am Parkplatz.

Nach guten zwei Stunden fand die letzte Einheit ein Ende. Schnell die Tore zurückgestellt, das Material eingepackt, klar Schiff gemacht und ab ging es zurück in die Herberge. Alle Jungs hatten bereits vor 9 Uhr die Zimmer geräumt, sodass der Gruppenraum bis zum Mittagessen vor allem zur Flaschen-Sammelstelle umfunktioniert wurde. Eine vorbildliche Gruppe nahm sich der Flaschenflut aber an und stattete dem örtlichen Discounter einen Besuch ab.

Direkt im Anschluss machte sich die Truppe auf zum Restaurant "Diekster Pann" um sich an frischem Seelachsfilet mit Salzkartoffeln und Salat oder Schweinebraten mit Kartoffeln und Rotkohl zu erfreuen. Auch wenn Nico und Richy sich mit dem Salzstreuer nicht anfreunden konnten, schien das Essen eine gelungene Mahlzeit gewesen zu sein.

In der Herberge angekommen, machten es sich noch einmal alle vor dem Fernseher gemütlich und warteten auf den Bus. Auf gepackten Taschen sitzend, machte sich Ungeduld breit. Ein Anruf beim Busfahrer ergab, dass der Chauffeuer mit seinem Gefährt vor dem Anleger die Truppe mit der Fähre erwartete. Nach Klärung, machte sich der Bus auf zu den Kickern. Mit Sack und Pack beladen ging es nun auf nach Senden über Telgte, Ascheberg, Davensberg und Ottmarsbocholt und ein erlebnisreiches Wochenende zu Ende. Für Spieler und Trainer waren es gelungene drei Tage, die eine sehr positive Aussicht auf die bevorstehende Saison geben. Zum letzten Test der Vorbereitung wird am Mittwoch noch Landesligist FC Gievenbeck in Senden erwartet,

28. August - Tag 2: Die Kräfte schwinden bereits

Sonnenschein und schwere Gewichte. Diese Kombination ging bis an die Kräftegrenze.
Sonnenschein und schwere
Gewichte. Diese Kombination ging
bis an die Kräftegrenze.

Norddeich – Ein neuer Tag, doch wenig neue Kraft. Die ersten beiden Trainingseinheiten und die teilweise sehr kurze Nacht zerrte an den Kräften einiger VfL-Akteure, was aber nicht mit dem Geburtstag des Trainers Christian Arends zu tun hatte.

Bereits um 6:45 Uhr gingen die Wecker, doch nicht jeder konnte sich genug motivieren sofort frisch aus den Federn in seine Trainingsklamotten zu springen. Zwar war um 7 Uhr Antritt zum morgendlichen Lauf, dennoch schafften es die Letzten erst um 7:08 Uhr in Laufschuhen im Gruppenraum anzutreten. Folglich wurde aus den geplanten 20 Minuten lockerem Lauf 28 Minuten Cross-Lauf mit Steigungen, Treppenetappen und vor allem Läufen über den Deich.

Aber der Spaß blieb trotzdem stets 
dabei.
Aber der Spaß blieb trotzdem stets
dabei.

Beim Frühstück war Vielen die Strapaz der letzten 26 Stunden anzusehen. Doch die frischen Brötchen und Cornflakes sorgten für neue Kräfte. Folglich ging es um 10 Uhr auf zur ersten Trainingseinheit. Dass Verspäten keine gute Sache ist, merkten die letzten Drei des Morgens noch einmal deutlich. Als erzieherische Maßnahme Stand eine Schlittenfahrt auf dem Programm. Nur gab es weder Schnee noch Berge und der Schlitten war nicht aus Holz, sondern Metall und musste,

Trinkpause: Der Wasservorrat 
musste häufig wieder aufgefüllt 
werden.
Trinkpause! Der Wasservorrat
musste häufig wieder aufgefüllt
werden.
mit Gewichten beschwert, über den Rasen gezogen werden. Beim anschließenden Konditionsparcours zeigte sich, wer die letzten Wochen im Urlaub etwas getan hatte. Zum Abschluss der Einheit wurde wieder der Esel ausgeschossen, der bei den nächsten Einheiten für das Säubern der Tische verantwortlich sein würde. Henning Stemmer lieferte sich einen spannenden Dreikampf mit Jannik Gabrielski und Stefan Glaß, hatte am Ende aber das Nachsehen.

Zur Stärkung ging es zurück in die Herberge, teilweise direkt in den Speisesaal. Eine Mahlzeit mit Rohkost und einer Kombination aus Nudeln, Spagetti, Blumenkohl und Curry schien aber nicht Jedermanns Geschmack zu treffen. Nach der Mahlzeit standen nun mehr 3 Stunden Freizeit, für einige viel mehr aber Regeneration, auf dem Programm um Kräfte für den Rest des Tages zu sammeln.

27. August - Senden startet die ersten Einheiten

Die Regenschauer mussten 
strahlendem Sonnenschein 
weichen, der die Schönheit der 
Umgebung besonders betonte.
Die Regenschauer mussten
strahlendem Sonnenschein
weichen, der die Schönheit der
Umgebung besonders betonte.

Norddeich – Angekommen in der Jugendherberge in Norddeich um 11:45 Uhr, erwartete das Sendener / Telgter Tross das gleiche schlechte Wetter wie auf dem gesamten Hinweg. Doch die Laune der Jungs konnte das nicht trüben. Die Taschen und Trainingsmaterialien im Aufenthaltsraum abgeladen, ging es zur Sportplatzbesichtigung, die aber durch die Herbergsleitung nach wenigen Metern beendet wurde: Die Zimmer waren bezugsfertig. Also ging das Kommando zurück, ein jeder richtete sich häuslich ein, ehe es nach 15 Minuten nun doch endlich zum satten Grün in 400 Metern Entfernung ging. Die SG aus Telgte wartete bereits mit unserem Sportplatz-Gastgeber Reinhold Look von SuS Frisia Norddeich, der uns herzlich empfing und auf der Anlage einwies. Im Anschluss ging es im „Gänsemarsch“ zum örtlichen Discounter, der die flüssige Grundversorgung der Kicker sicherstellte.

Kräftig reinhauen war beim 
ersten Mittagessen angesagt.
"Kräftig reinhauen" war beim
ersten Mittagessen angesagt.

Da das erste Training bereits für 14 Uhr angesetzt war, machten sich die Nachwuchs-Kicker auf zu ihren Zimmern um sich in den sportlichen Dress zu schmeißen. Pünktlich trafen alle 18 samt Übungsmaterial auf dem guten Norddeicher Rasenplatz ein. Gute 150 Minuten brachten die Steverstädter , anfänglich etwas träge, aber stetig steigernd, auf das grüne Geläuf. Während der Einheit besserte sich auch das Wetter, sodass bei strahlendem Sonnenschein trainiert werden konnte. Zum Abschluss wurde mit aufgelegten Schüssen der „Esel der Woche“ ermittelt. Basti Bolin durfte sich nach der ersten Einheit mit diesem Titel schmücken und darf sich in den kommenden sieben Tagen für die Leibchen und Hütchen verantwortlich fühlen. Täglich wird so auch die Reinigung der Tische nach den Mahlzeiten sportlich fair geklärt.

Auch der Spaß kam nicht zu kurz.
Auch der Spaß kam nicht zu kurz.

Auf die Minute genau standen 20 hungrige Sendener und die Telgter Kollegen vor dem Eingang des Speiseraums, der sogleich gestürmt wurde. Mit Tomaten- oder Curryreis, häufig ohne das bunte Gemüse und mit Gyrosfleisch versorgt, langte die Truppe ordentlich zu.

Nicht immer filigran, aber 
erkennbar mit gutem Offensivspiel 
und vielen stark herausgespielten
Chancen zeigte der Nachwuchs 
ein ordentliches Spiel.
Nicht immer filigran, aber erkennbar mit gutem Offensivspiel und vielen
stark herausgespielten Chancen zeigte der Nachwuchs ein
ordentliches Spiel.
Doch viel Zeit blieb nicht, denn um 18:45 Uhr stand noch eine weitere Einheit zum Tagesabschluss an. Im Neun gegen Neun wurde auf verkürztem Platz entschieden, welches Team dem Anderen am nächsten Morgen das Frühstück servieren würde. Anfangs schien das Spiel ausgeglichen, ehe Trainer Phillipp Roberg den angeschlagenen Tobias Welp ersetzen musste. Christian Arends übernahm den Platz des großgewachsenen Angreifers und trug offenkundig zur Kehrtwende, mit zwei Torvorlagen, bei. Letztlich gewann das dunkle Team mit 5:2. Die Torschützen waren Dominik Katgeli, Hendrik Heubrock (2), Felix Kintrup, Jannik Gabrielski auf der Siegerseite, sowie Basti Bolin und Marcel Tombrock.

Nach der ersehnten und dringend notwendigen heißen Dusche, machte sich die Meute auf zum gemeinsamen Bundesliga-Schauen in der nahegelegenen Sky-Bar direkt am Strand. Die Stimmung stieg und wurde mit lautem Jubel bekundet als die Roten Teufel den Kickern von der Säbener Straße in kürzester Zeit zwei Tore einschenkten.

27. August - B1 auf dem Weg ins Trainingslager

Die frühe Zeit kombiniert mit der 
langen Fahrt war für einige Jungs 
ein wenig erschöpfend.
Die frühe Zeit kombiniert mit der
langen Fahrt war für einige Jungs
ein wenig erschöpfend.

Senden / Telgte / Norddeich – Bereits um 6:45 Uhr traf sich die Sendener B1 am Sportplatz in Senden. Um 7 Uhr ging es pünktlich mit dem Reisebus der Firma Rohlmann gen Norden. Doch bevor die Truppe den direkten Weg nach Norddeich, zum Vorbereitungs-Trainingslager, einschlagen konnte, stand noch ein Schlenker über das beschauliche Telgte auf dem Plan. Dort stieg die B1 der SG Telgte zu, mit der die Steverstädter gemeinsam drei Tage an der Nordsee verbringen werden.

Trotz zunehmend schlechterem Wetter auf dem Weg, schienen auch die Regenwolken die Laune der Truppe nicht zu schmälern. Nach endlosen Folgen "Comedy Street", die über die beiden Bordfernseher gezeigt wurden, ergänzte die SG das abwechslungsreiche Programm durch den Film "Ab durch die Hecke"

Die Ankunft in Norddeich wird gegen 12 Uhr erwartet. Der nächste Bericht kommt heute Abend online...

2. August - VfL Senden holt den Sparkassen-Cup

Marvin Lemmer, hier im Spiel gegen
den SV Bösensell, gewann mit dem
VfL Senden 1 souverän den 
Gemeinde-Cup.

Fotos: (Helge Holz)
Marvin Lemmer, hier im Spiel gegen
den SV Bösensell, gewann mit dem
VfL Senden 1 souverän den
Gemeinde-Cup.

Fotos: (Helge Holz)

Senden – Sechs Spiele, sechs Siege, kein einziges Gegentor: A-Kreisligist VfL Senden 1 wurde seiner Favoritenstellung bei der ersten Gemeindemeisterschaft der Fußballer im Sportpark vollauf gerecht. Bei dem Turnier um den Sparkassen-Cup zur Einweihung des zweiten Kunstrasenplatzes belegte am Samstag C-Ligist SV Bösensell 1 mit 13 Punkten den zweiten Platz.

Dritter wurde mit zehn Zählern B-Ligist VfL Senden 2, gefolgt von Blau-Weiß Ottmarsbocholt (Kreisliga A) mit neun Punkten. Auf Platz fünf landete der VfL Senden 3 (Kreisliga B) mit vier Punkten vor den zweiten Mannschaften des SV Bösensell und BW Ottmarsbocholt (beide Kreisliga C), die jeweils drei Zähler holten.

Gespielt wurde auf den beiden Großfeldern nach dem Modus jeder gegen jeden. Eine Partie dauerte 20 Minuten, sodass jede Mannschaft auf 120 Spielminuten kam. Die erste Garnitur des VfL Senden gewann vier Mal mit 1:0 und feierte einen 7:0- sowie einen 3:0-Sieg. Der SVB verlor nur gegen den VfL und spielt einmal unentschieden.

„Nach den Testspielen und diesem Turnier bin ich schon optimistisch. Den Aufstieg als Saisonziel auszugeben, ist sicherlich nicht übertrieben“, erklärte der VfL-Vorsitzende Gerhard Buchholz. Mit der ersten Auflage des Gemeinde-Cups war er äußerst zufrieden. „Das waren für alle Mannschaften gute Tests. Das Turnier war eine rundum gelungene Sache“, meinte Buchholz. Ein wenig enttäuscht waren die Organisatoren lediglich über die geringe Zuschauerzahl. „Das hätten ein paar mehr sein können“, sagte der Vereinsboss des Ausrichters.

Die Gemeindemeisterschaft solle in jedem Fall im kommenden Jahr wiederholt werden. Der Sponsor habe bereits zugesagt, wieder einen Pokal und Preisgeld zu stiften. Die Ausrichtung soll reihum gehen, allerdings könnte 2011 noch einmal der VfL Gastgeber sein, weil Ottmarsbocholt und Bösensell noch nicht über entsprechende Plätze verfügen. Eine einmalige Sache soll das Turnier nicht bleiben.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 02.08.2010 von Ralf Aumüller

31. Juli - Gemeindepokal am Samstag

Zum ersten Mal findet am 31.07.10 
der Sparkassen-Cup statt.
Zum ersten Mal findet am
31.07.2010 der Sparkassen-Cup im
Sportpark Senden statt.

Senden – Der VfL Senden hatte gehofft, am kommenden Samstag (31. Juli) den kirchlichen Segen für seinen neuen Kunstrasenplatz zu bekommen. Das geht aber nicht. „Die Geistlichen sind unterwegs, wir müssen die Zeremonie leider verschieben“, erklärt VfL-Geschäftsführer Helmut Kock. Nicht verlegt wird das Einweihungsturnier an diesem Tag im Sportpark.

Dazu hat der VfL eine Gemeindemeisterschaft um den Sparkassen-Cup ins Leben gerufen und die Ortsnachbarn SC Blau-Weiß Ottmarsbocholt und SV Bösensell eingeladen. Gespielt wird um einen Wanderpokal und Preisgeld, „von dem alle Mannschaften etwas bekommen“, wie Kock erklärt.

Ab 14 Uhr gehen am letzten Juli-Tag sieben Seniorenteams an den Start. Der VfL stellt drei Mannschaften, BWO und SVB jeweils zwei. Die Bösenseller, mit ihrer ersten Garnitur gerade in die Kreisliga C abgestiegen, werden vom ehemaligen Sendener Spieler und A-Jugendtrainer Lars Müller gecoacht. Gespielt wird nach dem Modus jeder gegen jeden auf beiden Kunstrasenplätzen. Eine Partie dauert 20 Minuten. „Das Turnier soll locker vom Stapel gehen“, betont Kock. Die Spieler aus den Ortsteilen sollen sich besser kennenlernen und vor allem Spaß haben. Das Turnier ist gegen 18 Uhr beendet.

Der Gemeinde-Cup soll künftig jährlich ausgetragen werden und die Organisation reihum gehen, erläutert Kock.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 24.07.2010 von Ralf Aumüller

28. Juli - Neuer Trainer am DFB-Stützpunkt

Simon Wibbeler
Simon Wibbeler
wird neuer DFB-
Stützpunkttrainer
in Dülmen

Stützpunkt Lüdinghausen / Dülmen – Ein neuer Mann im Trainerteam des DFB-Stützpunktes Dülmen/Fußballkreis Lüdinghausen: Simon Wibbeler kümmert sich seit einigen Wochen um die Talente in der Region. Der Münsteraner übernimmt den Posten von Rainer Möllers aus Dülmen, der sich aus persönlichen Gründen zurückgezogen hat, wie DFB-Stützpunkttrainer Alfons Baumeister erklärt.

Wibbeler arbeitet als Lehrer in Dülmen und ist Inhaber der Trainer-A-Lizenz. Er kickt selbst noch beim A-Kreisligisten VfL Ladbergen im zentralen Mittelfeld. „Es reizt mich, leistungsorientiert Jugendliche zu trainieren“, erklärt der 28-Jährige. Zuletzt hat er vier Jahre lang die U 14 des SC Preußen Münster gecoacht. Davor war er - seit seinem 15. Lebensjahr - Jugendtrainer beim VfL Ladbergen.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 28.07.2010 von Ralf Aumüller

28. Juli - VfL-Frauen starten gutgelaunt in die Vorbereitung für die nächste Saison

Senden – Seit einer Woche trainieren die Sendener Fußballfrauen wieder. Insgesamt sieben Neuzugänge hieß das Trainergespann Thorsten Brinkschulte und Michael Matte zum Vorbereitungsstart willkommen.

„Wir sind froh über die tolle Resonanz und die gute Trainingsbeteiligung, obwohl die Wochen bis zum ersten Ligaspiel sicherlich noch hart werden“, freut sich Thorsten Brinkschulte.

Am 15.08. beginnt planmäßig die Saison in der neuen Staffel 11 der Kreisliga, in der die Sendener Frauen in Zukunft spielen werden. „Wir sind neugierig, was da auf uns zukommt. Den Vorteil, dass man die Gegner kennt, gibt es nicht mehr. Wir konzentrieren uns also nur auf uns selbst“ kommentiert Michael Matte die Zulosung in die neue Staffel.

Von fünf Testspielen hat der VfL bereits zwei hinter sich. Das erste wurde auf dem neuen Kunstrasenplatz in Senden mit 15:3 gewonnen. Die Gegnerinnen von Arminia Hamm waren absolut chancenlos.

Das zweite Vorbereitungsspiel gegen die Bezirksligafrauen von Fortuna Seppenrade ging zwar mit 2:7 verloren, dennoch waren die Trainer nicht unzufrieden. „Die Mannschaft muss sich noch finden. Die Neuen sollen und wollen sich zeigen, sind motiviert. Kämpferisch hat uns die Mannschaft, wie in der Vergangenheit auch, völlig überzeugt.“

19. Juli - Vorbereitung beginnt

Die Neuen im Kader des VfL Senden (jeweils von links, oben: Thorsten Hase, Spielertrainer Pascal Gromke, Steffen Tillmann.; unten: Jörn Meinhardt, Nico Högemann.

Foto: (tm)
Die „Neuen“ im Kader des VfL
Senden (jeweils von links, oben:
Thorsten Hase, Spielertrainer
Pascal Gromke, Steffen Tillmann.;
unten: Jörn Meinhardt, Nico
Högemann.

Foto: (tm)

Senden – Die Letzten werden die Ersten sein. Getreu diesem Motto startete am Samstag Fußball-Kreisligist VfL Senden als letzte A-Ligamannschaft in die Saisonvorbereitung für die kommende Spielzeit. Als Letzter gestartet, will die Mannschaft um Spielertrainer Pascal Gromke am Ende der Saison ganz weit vorne landen - gerne auch Meister werden.Dass die Steverstädter das Potenzial haben, um in der kommenden Spielzeit ganz oben mit zu mischen, steht für zahlreiche Trainerkollegen Gromkes außer Frage. Sie attestieren dem VfL gute Titel- und Aufstiegschancen.

Auch Gromke selbst weiß um die Qualität seines Kaders. „Unser Ziel ist es, dass wir uns so schnell wie möglich unter den ersten drei Mannschaften etablieren. Dann wird man sehen, wie es weitergeht und was am Ende dabei herauskommt“, formuliert Gromke das VfL-Vorhaben für die kommende Saison, ohne dabei die Wörter „Meisterschaft“ oder gar „Aufstieg“ zu verwenden. Als Konkurrenten um die ersten Plätze sieht Gromke allen voran Blau-Weiß Alstedde und SuS Olfen sowie „ein zwei Wundertüten, die es in jeder Saison gibt“, so Gromke, der das Sendener Traineramt in der vergangenen Winterpause von Wolfgang Leifken übernommen hat.

Um das ambitionierte Unterfangen erfolgreich meistern zu können, haben Gromke und die VfL-Verantwortlichen während der Sommerpause ganze Arbeit geleistet. Bis auf Jonas Bömmelburg, den es studienmäßig wahrscheinlich nach Köln zieht, bleibt der Kader komplett. Auf der anderen Seite sind bei den zahlreichen Neuzugängen auch echte Hochkaräter dabei. Da sind vor allen Dingen Steffen Tillmann und Thorsten Hase zu nennen. Tillmann, der nach einem Jahr beim Landesligisten BSV Roxel nach Senden zurückkehrt, und Hase, der von Westfalenliga-Absteiger Davaria Davensberg zu den Blau-Weißen wechselt, werden im Mittelfeld die Sendener Schaltzentrale bilden. Für Stabilität in der Defensive soll Jörn Meinhardt sorgen, der von Blau-Weiß Aasee zurück in die Steverstadt wechselt. Gemeinsam sollen die drei die junge Sendener Mannschaft führen. Außerdem rücken die A-Jugendlichen Miguel Wesselborg, und Marcel Heitkötter sowie Nico Högemann und Patrick Reckmann aus der zweiten Mannschaft in die Sendener Erstvertretung auf.

Neben der Integration der Neuzugänge legt Gromke großen Wert auf eine gute und konzentrierte Vorbereitungsphase, in der neben dem üblichen „Konditionsbolzen“ mit einer Reihe von Testspielen der spielerische Faktor nicht zu kurz kommen soll. Die Sendener wollen besser in die Saison starten als im vergangenen Jahr: Zur Halbzeit lag der VfL 13 Punkte hinter Herbstmeister Olfen. Ein solcher Rückstand würde die ambitionierten VfL-Hoffnungen in diesem Jahr (zu) früh jäh zerstören.

Übersicht VfL Senden 2010/11

Zugänge: Steffen Tillmann (BSV Roxel), Thorsten Hase (Davaria Davensberg), Jörn Meinhardt (BW Aasee), Miguel Weßelborg, Marcel Heitkötter (alle eigene A-Jugend), Nico Högemann, Patrick Reckmann, (eigene zweite Mannschaft).

Abgänge: Jonas Bömmelburg (studienmäßig in Köln).


Tor: Andreas Killert, Sebastian Achtstätter, Marcel Heitkötter.

Abwehr: Marvin Lemmer, Marcel Lücke, Nico Högemann, Marc Buricke, Tobias Schulte, Behcet Atalan, Matthias Emler, Jörn Meinhardt, Nico Reimer, Patrick Reckmann.

Mittelfeld: Christopher Wietel, Kamilos Jeyenthira, Steffen Tillmann, Thorsten Hase, Patrick Froning, Ilhami Atalan, Michael Reher, Pascal Gromke.

Sturm: Fehim Sinanovic, Marius Broek, Sebastian Bischoff, Timo Lemmer, Miguel Wesselborg.

Spielertrainer: Pascal Gromke (im zweiten Jahr).

Testspiele: Fuchs-Cup in Amelsbüren (19. Juli gegen VfL Wolbeck, 21. Juli gegen TuS Hiltrup, 23. Juli gegen Borussia Münster), außerdem gegen SV Rinkerode und SW Münster (Termine unklar).

Kreispokal: 7. August bei GS Cappenberg.

Meisterschaftsauftakt: 15. August.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 19.07.2010 von Marian Tüns

22. Juni - Sichtungstrainings für die C1

Senden – Der VfL Senden veranstaltet weitere Probetrainings für die C-Junioren, die aus der Landes- in die Bezirksliga abgestiegen sind. Talentierte Spieler, besonders auch solche, die momentan noch nicht aktiv spielen, sind herzlich eingeladen an den folgenden Trainingsabenden teilzunehmen:

Donnerstag 24.06.2010 und Donnerstag 01.07.2010 Treffen 17:00 Uhr, Trainingsbeginn 17:30 Uhr.

Weitere Informationen vorab teilt Trainer Uwe Peters unter folgenden Kontaktdaten mit:

E-Mail Uwe.Peters@VfL-Senden.de
Mobil: 01 76 / 22 68 00 79.

17. April - Steht der Fußballkreis vor dem Ende?

Bisher lagen die Vereine im 
Fußballkreis Lüdinghausen - hier 
eine Szene aus der Begegnung VfL 
Senden gegen SV Herbern 2 - relativ
eng beieinander. Geht es nach dem
FLVW, könnte sich das bald ändern.

Foto: (chrb)
Bisher lagen die Vereine im
Fußballkreis Lüdinghausen - hier
eine Szene aus der Begegnung VfL
Senden gegen SV Herbern 2 - relativ
eng beieinander. Geht es nach dem
FLVW, könnte sich das bald ändern.

Foto: (chrb)

Bezirk Lüdinghausen - „Wenn das 1:1 umgesetzt wird, sehe ich schwarz.“ Für Werner Kretschmer, Vorsitzender des Fußballkreises Lüdinghausen, brachte die jüngste Verbandstagung des Fußball- und Leichtathletikverbandes (FLVW) nicht unbedingt gute Nachrichten: Der FLVW will wegen der zukünftigen demografischen Entwicklung die Zahl der Fußballkreise von jetzt 34 um rund ein Drittel reduzieren.

Für Kretschmer ist absehbar, dass der vergleichsweise kleine Fußballkreis Lüdinghausen als einer der ersten geopfert werden würde. In diesem Fall würden, so vermutet der Kreisvorsitzende, die Vereine den entsprechenden politischen Kreisen zugeordnet werden. Union Lüdinghausen etwa würde dann zu einem neuen Fußballkreis Coesfeld stoßen, die Vereine in Selm und Werne müssten sich Richtung der Kreisstadt Unna orientieren.

Damit würden die Vereine in jedem Fall in eine Randlage geraten, die Fahrten zu den Ligaspielen länger. Was vor allem für die Jugendmannschaften Konsequenzen hätte, so Kretschmer. Viele Eltern, die sich bisher für die Fahrten zu den Auswärtsspielen zur Verfügung gestellt hätten, würden abspringen, die Nachwuchsteams ausgedünnt. Der finanzielle Mehraufwand für die Fahrten würde bei den Vereinen zusätzlich zu Buche schlagen.

Wenig Verständnis hat Werner Kretschmer, der dem Fußballkreis Lüdinghausen seit 1978 vorsitzt, dafür, dass die FLVW-Kommission bei der Ausarbeitung ihres Konzepts demografische Daten nicht etwa für die nähere Zukunft, sondern erst für das Jahr 2050 zugrunde legen.

In drei Jahren tagt der nächste Verbandstag, der die von einer Kommission entwickelten Pläne beschließen könnte. Doch Möglichkeiten, bis dahin Widerstand gegen eine drohende Auflösung des Fußballkreises zu organisieren, sieht Kretschmer nicht: „Da würden die kleineren Fußballkreise nicht mit durchkommen.“ Und: „Ich kann mit ,Nein stimmen, wenn das zur Sprache kommt“, sagt der 68-jährige Nordkirchener. „Aber das wäre eine Stimme von 33.“

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 17.06.2010 von Christian Besse

17. Juni -Trainersitzung zur Saisonplanung 2010/2011

Senden – Am Donnerstagabend, 17.06.2010 findet ab 19 Uhr die Trainersitzung der Jugendabteilung des VfL Senden statt. Dazu sind alle Trainer, alter wie neuer Saison, herzlich eingeladen. Es werden unter anderem die Trainingszeiten sowie die Mannschaftseinteilungen vorgenommen. Der Jugendvorstand bittet um zahlreiches Erscheinen, wenigstens pro Mannschaft ein Trainer.

19. Mai - D-Junioren wieder in der Nachwuchsrunde / Nur noch 3 Spiele zum Kreistitel

Senden – Eine höchsterfreuliche Nachricht erreichte gestern Jugendvorsitzenden Matthias Warnke: Der Verbandsjugendausschuss hat die Bewerbung des VfL Senden für die D-Junioren-Nachwuchsrunde (Bezirksliga) positiv bewertet und den Steverstädtern, neben dem SC Union Lüdinghausen, als einer von zwei Vertretern aus dem Kreis Lüdinghausen, den Platz in der höchsten D-Junioren-Spielklasse zugesprochen. „Wir freuen uns, dass die sportlichen Leistungen und die gute Jugendarbeit beim VfL vom Verband auch honoriert werden“, freute sich Christian Arends vom Jugendvorstand.

Aktuell sind die D-Junioren Tabellenführer der Kreisliga A Lüdinghausen. Bei nur noch drei ausstehenden Spielen, unteranderem am letzten Spieltag gegen den Zweiten PSV Bork, sind die Sendener nun, nach ihrem Sieg gegen die eigene Zweitvertretung und der Niederlage der Borker gegen Herbern, sieben Punkte im Vorsprung. Antreten müssen die Kicker noch gegen SuS Olfen, Union Lüdinghausen 2 und eben Bork.

Die Berücksichtigung des VfL Senden, der bereits in der Saison 2008/09 in dieser Liga spielte, kam nicht überraschend: In den letzten Jahren hat die Jugendabteilung mehrfach bewiesen, dass eine gezielte Aus- und Weiterbildung der Spieler, aber insbesondere auch Übungsleiter und Trainer, wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche und zielgerichtete Jugendarbeit.

Neben den D-Junioren treten auch die C-Junioren, die ihre Klasse in der Landesliga nicht halten konnten,  sowie die B-Junioren in der  in der Bezirksliga an. Besonders erfreut zeigten sich die D-Trainer, Gero Stroemer und Annika Scheunemann, die sich auf eine gute Saison. in einer der Leistung angemessenen Klasse, freuen.

Für talentierte Spieler, insbesondere Torhüter für die D-Jugend, die gerne ein Probetraining für die kommende Saison machen möchten, gibt es alle Informationen unter folgendem Link: Probetraining beim VfL Senden

Zuvor sollten bitte folgende Trainer kontaktiert werden:

Ansprechpartner:
Mannschaft / Trainer Telefon Handy E-Mail
D1-Junioren / Gero Stroemer 02593 951251 01 62 / 4 56 63 64 gero.stroemer@vfl-senden.de
C1-Junioren / Uwe Peters 02546 / 14 43 01 76 / 22 68 00 79 uwe.peters@vfl--senden.de
B1-Junioren / Christian Arends 0 25 97 / 97 82 49 01 76 / 22 62 76 65 christian.arends@vfl-senden.de

28. April - Ein 13 Tonnen schwerer Teppich für VfL-Kicker

Stück für Stück wurden die vier Meter
breiten und 70 Meter langen Bahnen
des Kunstrasenplatzes 
geradegezogen und anschließend 
aneinander geklebt. Foto: (sff)
Stück für Stück wurden die vier Meter
breiten und 70 Meter langen Bahnen
des Kunstrasenplatzes
geradegezogen und anschließend
aneinander geklebt.

Foto: (sff)

Senden - Sie lassen den „Wonnemonat“ Mai schon jetzt ganz schön blass und alt aussehen, die Mitarbeiter der Firma Heiler, Sportplatz- und Landschaftsbau. Denn in nur drei Tagen haben die fünf Männer aus Bielefeld im Sportpark rund 7500 Quadratmeter Grün aus dem Boden schießen lassen. Freilich kein natürliches, pflanzliches Grün, vielmehr handelt es sich um extrem reißfeste Kunststoff-Fasern.

Insgesamt 28 aufgerollte Bahnen wurden für den neuen Kunstrasenplatz angeliefert - jede einzelne rund 550 Kilo schwer, vier Meter breit und 70 Meter lang. Mittlerweile sind diese Bahnen miteinander zu einem rund 13 Tonnen schweren Rasen verklebt worden. Dieser liegt unbefestigt - also frei „schwimmend“ - auf dem Untergrund. Anschließend wurden die Flächen für die Spielfeldlinien aus dem Grün geschnitten und mit Bahnen aus weißen Kunstrasenhalmen wieder verfüllt.

Um dem auf diese Weise entstandenen gigantischen Teppich mehr Halt und zusätzliche Elastizität zu geben, werden in den nächsten Tagen noch Sand und Kunststoffgranulat aufgebracht und zwischen die Kunststoffhalme gefegt. Schließlich werden die Zufahrt, das Umfeld des Platzes und das Beachvolleyballfeld wieder ordnungsgemäß hergerichtet.

Für den Bau des Kunstrasenplatzes hat die Gemeinde Senden im Haushaltsplan 2010 insgesamt 440 000 Euro bereitgestellt. Aus Sicht des VfL-Vorsitzenden Gerd Buchholz gut investiertes Geld, das nicht zuletzt den Kindern und Jugendlichen zugute kommt. „Wir haben rund 30 Mannschaften. Darum ist der Platz für unseren Spiel- und Trainingsbetrieb sehr wichtig“, betont Gerd Buchholz. Der neue Platz soll „so bald es möglich ist“ in Betrieb genommen werden, sagt der VfL-Vorsitzende. „Im Sommer soll dann im Rahmen eines Pokalturniers eine offizielle Einweihung stattfinden“, so Gerd Buchholz weiter. Für dieses Ereignis gebe es zurzeit noch keinen konkreten Termin.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 01.04.2010 von Sigmar Syffus

11. April - Gerd Buchholz im Interview

Gerd Buchholz berichtet im Interview
welche Ziele und Vorstellungen er 
als Vorsitzender des VfL Senden 
verfolgen wird.
Gerd Buchholz berichtet im Interview
welche Ziele und Vorstellungen er
als Vorsitzender des VfL Senden
verfolgen wird.

-char- Senden. Gerhard Buchholz ist seit dem 22.03.2010 neuer Vorsitzender des VfL Senden. Der 59-Jährige löste nach einer zehnjährigen Amtszeit Helmut Ingelmann an der Spitze des Vereins ab. Im Interview erzählt uns Buchholz von seinen ersten Eindrücken, Planungen und was das neue Amt für ihn bedeutet:

WN: Herr Buchholz, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Wahl. Sie wurden fast einstimmig zum neuen Vorsitzenden des VfL gewählt und treten in die großen Fußstapfen Ihres Vorgängers Helmut Ingelmann. Was hat Sie letztendlich dazu bewegt für diesen Posten zu kandidieren?

Buchholz: Diese Aufgabe ist nach  20 Jahren Arbeit im Rat und Ausschüssen der Gemeinde sowie der SPD-Ratsfraktion, u.a. als Fraktionsvorsitzender und Ausschussvorsitzender,  für mich eine neue und zugleich reizvolle Herausforderung. Die Erfahrungen aus dieser kommunalpolitischen Arbeit,  aber auch meine guten Kontakte zu den Parteien und der Gemeindeverwaltung kann ich gut und gewinnbringend in dieses neue Amt einbringen. 

Zudem habe ich  selbst einige Jahre Fußball gespielt und fühle mich daher dem Fußball schon immer und dem VfL besonders verbunden, seitdem mein Sohn einige Jahre in den Jugendmannschaften des VfL gespielt hat.

Ich übernehme den Vorsitz in einem Verein, der personell und finanziell sehr gut aufgestellt ist. Dies ist nicht zuletzt das Verdienst von Helmut Ingelmann.  Mit ihm geht ein Mann von Bord, der, um in seinem Bild vom Kapitän zu bleiben, mit seiner Crew nicht nur ein intaktes und (hoch-)seetüchtiges Schiff hinterlassen, sondern es auch auf dem richtigen Kurs gehalten hat. Diese Crew, die ich schon durch meine Mitarbeit im Vorstand in den letzten Monaten kennen lernen konnte, ist ein sehr erfahrenes und eingespieltes Team, das mir den Einstieg und die Einarbeitung in diese neue Aufgabe leicht machen wird. Mein Dank gilt daher nicht nur Helmut Ingelmann, sondern allen Vorstandsmitglieder  für die gute und erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre.                                                                                                 

WN: In den letzten Jahren hat sich das Bild der Gemeinde Senden drastisch verändert. Durch zahlreiche neue Baugebiete ist die Bevölkerung rasch gewachsen. Wie sehen Sie die Aufgabe eines Vereins wie dem VfL vor Ort?

Buchholz: Durch meine kommunalpolitische Arbeit habe ich diese Entwicklung Sendens natürlich sehr intensiv verfolgt. Die Vereine, besonders auch die Sportvereine, haben eine wichtige integrationsfördernde und identitätsstiftende Funktion. Gerade der Fußball als eine Mannschaftssportart kann nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Integration der vielen Neubürger, vor allem der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund leisten, sondern auch über die Vereinszugehörigkeit  zu einer erhöhten Identifikation mit der Gemeinde beitragen.

WN: Mit dem Bau des neuen Kunstrasenplatzes kann der Spiel- und Trainingsbetrieb ein wenig entzerrt werden. Ist der VfL damit für die Zukunft ausreichend gerüstet oder sehen Sie Bedarf für weitere Kapazitäten?

Buchholz: Den ca. 30 Mannschaften des VfL bringt der neue Kunstrasenplatz schon eine große Entlastung für den Trainings- und Spielbetrieb, da er ganzjährig wesentlich intensiver genutzt werden kann als der alte Ascheplatz. Auch wenn die Gemeinde Senden mit den Sportanlagen im Sportpark über eine hervorragende Infrastruktur verfügt, muss über eine eventuelle Erweiterung der Sportstättenkapazitäten auch für den VfL nachgedacht werden, sollte Senden noch weiter wachsen und damit auch der VfL.  Bevölkerungsprognosen gehen von einem weiteren moderaten Wachstum Sendens aus.                                                                                        

WN: Was ist Ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren sportlich/strukturell möglich? Was haben Sie sich für Ihre Amtszeit vielleicht speziell als Ziel gesetzt?

Buchholz: Um den Verein besser kennen zu lernen, möchte ich zunächst das Gespräch mit allen Aktiven, den Mannschaften, Trainern und Betreuern suchen.

Die gute und erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre möchte ich fortführen. Besonders im Jugendbereich wurde hervorragende Arbeit geleistet. Mit seinen 22 Mannschaften ist der VfL hier nicht nur in der Breite, sondern auch in der Spitze gut aufgestellt. Immerhin stellt der VfL mit den C1- und B1-Junioren 2 der 4 besten Jugendmannschaften des Fußballkreises. Dieses Niveau sollte gehalten, wenn nicht noch ausgebaut werden. Dieses leistungsorientierte Konzept der Jugendarbeit ist für einen Verein wie den VfL mit seinen begrenzten finanziellen Möglichkeiten eine wichtige Basis für sportliche Erfolge auch im Seniorenbereich. Mit der 1. Herrenmannschaft  wie auch der Damenmannschaft des VfL sollte der Aufstieg in die Bezirksliga in der nächsten Saison gelingen. Mittel- bis langfristig ist auch ein Aufstieg der 1. Mannschaft  in die Landesliga, ebenso wie der Aufstieg der 2. Mannschaft in die Kreisliga A eine realistische Perspektive. Trotz dieser ambitionierten sportlichen Ziele wollen wir auch in Zukunft solide wirtschaften und keine finanziellen Abenteuer eingehen.

Genauso  wichtig wie diese sportlichen Ziele sind aber für mich die Sicherung und der Ausbau nicht nur der räumlichen (Sportstätten), sondern auch der personellen Kapazitäten,  um auch in Zukunft möglichst allen Fußballinteressierten, vor allem den Kindern und Jugendlichen, eine sportliche Heimat bieten zu können. Eine wichtige Aufgabe wird es daher sein, weitere Trainer und Betreuer vor allem für den Jugendbereich zu finden.   

Als spezielles Ziel habe ich mir gesetzt, die Zusammenarbeit zwischen den drei Sendener Fußballvereinen, SV Bösensell, Blau-Weiß Ottmarsbocholt und VfL Senden,  zu verbessern; ich denke da z.B. an ein Pokalturnier vor Saisonbeginn für die Jugend- und Senioren-mannschaften dieser drei Vereine.

Zur Person: Gerhard Buchholz, 1950 in Paderborn geboren, studierte  nach dem Abitur 1970  am Mis­sionspriesterseminar der SVD in St. Augus­tin und an der Universität Münster katholische Theologie (1976 Diplom) sowie Erziehungs- und Sozialwissen­schaften.
Seit 1981 ist der verheiratete zweifache Familienvater am Annette-Gymnasium in Münster tätig und lebt seit 1986 in der Gemeinde Senden. Neben der Verbundenheit zum Sport ist Buchholz in der Kommunalpolitik für die SPD tätig; er ist Mitglied der Kunst- und Kulturinitiative Senden, des Heimatvereins Senden sowie der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Senden.

1. April - Stephan Küsters wills noch einmal wissen! - April, April

Stephan Küsters greift bald wieder aktiv in das Fußballgeschehen ein und trägt 2010/11 das blau-weiße Trikot des VfL Senden.
Stephan Küsters greift bald wieder
aktiv in das Fußballgeschehen ein
und trägt 2010/11 das blau-weiße
Trikot des VfL Senden.

Foto: echo-muenster.de

Auch in diesem Jahr haben wir uns einen Aprilscherz erlaubt. Stephan Küsters wird in der neuen Saison nicht für den VfL auflaufen.

Senden - Die nächste große Überraschung präsentierte Taylan Berik, sportlicher Leiter des VfL Senden, am Mittwochabend. Wie er den Westfälischen Nachrichten mitteilte, sind sich der VfL und Ex-Preuße Stephan Küsters über eine Verpflichtung in der kommenden Spielzeit einig.

Der 39-Jährige Hiltruper, der als Geschäftsführer einen Sportartikelladen in Hiltrup betreibt, freut sich auf das engagement beim A-Ligisten. "Ich wollte noch einmal wieder auf dem Platz stehen und mir beweisen, dass ich es auch mit fast 40 noch drauf hab.", erklärte Küsters seine Entscheidung. Küsters spielte vor seiner Regionalligazeit beim SC Preußen Münster in der 1. und 2. Bundesliga bei Bayer Uerdingen.

Der Kontakt kam abersmals über Spielertrainer Pascal Gromke zustande, der "einen guten Draht" zu Küsters hat. "Ich freuem ich, dass wir mit Stephan einen routinierten und professionellen Spieler dazu bekommen." , freut sich Gromke.

Neben Küsters werden Thorsten Hase und Danny Banach (beide ehemals NRW-Liga bei Davaria Davensberg) das Team um den Ex-Preuße Kamilos Jeyenthira weiter verstärken und den Aufstieg in die Bezirksliga in der neuen Saison forcieren.

Quelle: Westfälische Nachrichten - 01.04.2010

1. April - Die Arbeiten gehen zügig voran

Bei der Baubesprechung vor Ort
erkundigte sich Erwin Oberhaus (r.)
beim Polier Jan Schulte (Mitte) und 
beim Planer Christian Deppen über 
den Fortschritt der Tiefbauarbeiten 
für den neuen Kunstrasenplatz. 
Zurzeit wird die über 20 Jahre alte, 
verdichtete Schlacke abgetragen.

Foto: (sff)
Bei der Baubesprechung vor Ort
erkundigte sich Erwin Oberhaus (r.)
beim Polier Jan Schulte (Mitte) und
beim Planer Christian Deppen über
den Fortschritt der Tiefbauarbeiten
für den neuen Kunstrasenplatz.
Zurzeit wird die über 20 Jahre alte,
verdichtete Schlacke abgetragen.

Foto: (sff)

Senden - Nass-kalte Witterung an den Osterfeiertagen sagt der Wetterbericht voraus. Nichtsdestotrotz dürfen die Kicker des VfL Senden sich über sonnige Aussichten freuen. Denn die Arbeiten zum Bau des langersehnten Kunstrasenplatzes gehen zügig voran. Überdies konnte das von der Gemeinde Senden beauftragte Unternehmen Siebeneck und Krüsmann eine Woche früher beginnen als es im ursprünglichen Zeitplan vorgesehen war.

„Auf dem Platz müssen rund 800 Kubikmeter Material ausgetauscht werden. Das entspricht ungefähr 55 Ladungen eines 30-Tonnen-Sattelzuges“, verdeutlicht Erwin Oberhaus, Mitarbeiter des Bauamtes, den Umfang, der zurzeit laufenden Tiefbauarbeiten. Dabei geht es nicht allein darum, die über 20 Jahre alte, mittlerweile zermahlene und verdichtete Schlacke zu entfernen. „Es ist eine komplett neue Drainage eingebracht worden, durch die die Entwässerung des 7600 Quadratmeter großen Platzes top gewährleistet ist“, erklärt Oberhaus.

Direkt nach den Osterfeiertagen sollen die Laster mit dem Material für die neue Tragschicht anrollen. Kalksteinschotter wird für einen stabilen, wasserdurchlässigen Untergrund des Kunstrasenplatzes sorgen. Nachdem dieses Material planiert ist, rückt die Firma Heiler aus Bielefeld an, um das eigentliche Spielfeldes zu installieren. „Der Beginn ist für die 16. Kalender (19. bis 23. April) terminiert“, berichtet der zuständige Mitarbeiter des gemeindlichen Bauamtes.

Zunächst werde eine elastische, drei Zentimeter dicke Tragschicht aus Gummi-Granulat aufgebracht. Darauf werden die Matten mit dem Kunstrasen ausgerollt. Schließlich wird der Untergrund mit Sand verfüllt.

„Dazu ist es ganz wichtig, dass es trocken ist, sonst lässt sich der Sand nicht einbringen“, macht Erwin Oberhaus darauf aufmerksam, dass sich die für Mitte/Ende Mai geplante Inbetriebnahme des Kunstrasenplatzes eventuell witterungsbedingt verzögern könnte.

Die umfangreiche Neubaumaßnahme hat ihren Preis. Im Gemeindehaushalt 2010 ist eine Summe von 440 000 Euro für den Kunstrasenplatz vorgesehen.

Link: Originalartikel

Quelle: Westfälische Nachrichten - 01.04.2010 - Siegmar Syffus

23. März - "Kapitän" Helmut Ingelmann übergibt das VfL-Ruder

Helmut Ingelmann überreicht dem neuen Vorsitzenden Gerd Buchholz den Schlüssel zum Sportpark.
Helmut Ingelmann überreicht dem
neuen Vorsitzenden Gerd Buchholz
den Schlüssel zum Sportpark.

Foto: Arends

Senden. Eine Dekade und zugleich eine Ära gehen zu Ende. Mit der Vorstandswahl auf der Jahreshauptversammlung des VfL Senden am Montagabend im Vereinslokal Niemeyer endete die Amtszeit von Helmut Ingelmann als Vorsitzender des Klubs. „Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.“, begann Ingelmann seine letzte Versammlungs-Begrüßung als erster Mann im VfL. Ein Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre unter seiner Führung beinhaltete Meilensteine wie die Gründung der ersten Damenmannschaft 1999 und den Kunstrasenplatzbau, Aufstiege der ersten Herrenmannschaft in die Bezirksliga 2002 und 2006, die Gründung der dritten Herrenmannschaft 2005 und der gerade begonnene Bau des zweiten Kunstrasens an Stelle des Tennenplatzes.

„Ich verlasse die Brücke des VfL-Schiffs im Wissen, dass ein guter Kapitän das Ruder übernehmen wird“, betonte Ingelmann vor der Neuwahl des Vorstandes. Wahlleiter Willi Schäfers stellte fest, dass aus der Versammlung heraus kein weiterer Kandidat für das Amt des Vereinsvorsitzenden vorgeschlagen wurde und ließ über den, vom Vorstand vorgeschlagenen 59-Jährigen Oberstudienrat Gerhard Buchholz, nach einer persönlichen Vorstellung, abstimmen. Ohne Gegenstimme und mit drei Enthaltungen folgten die Mitglieder der Empfehlung ihres Vorstandes.

„Mit mir wird es keine finanziellen Abenteuer geben. Ich werde die solide Vereinsführung der letzten Jahre weiterführen und den Dialog mit Vereinsmitgliedern, Trainern und der Gemeinde Senden pflegen.“, kündigte der Ingelmann-Nachfolger an. Die Vorstandsmitglieder Taylan Berik (stellv. Vorsitzender), Helmut Kock (Geschäftsführer), Gerd Haack (stellv. Geschäftsführer), Wolfgang Fatum (Kassierer) sowie Manfred Dortmann (stellv. Kassierer) wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Als Beisitzer wurden Tino Dening und Ludger Rott wiedergewählt. Michael Matte übernahm nach der Wahl das Amt von Gerd Stephany.

„Ich war erstaunt, wie gut geführt und solide aufgestellt der VfL Senden ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einer hervorragenden Vorstands-Mannschaft.“, äußerte sich Buchholz nach seiner Wahl. Bei der Wahl zum Ältestenrat erhielten Siegfried Böttcher, Peter Bischoff, Manfred Helmert und Günter Klinger die Zustimmung der Versammlung.

23. März - Jahreshauptversammlung: Gerd Buchholz neuer Vorsitzender

Der neue Vorstand des VfL Senden (v.l.n.r.): Michael Matte (Besitzer), Gerd Haack (stellv. Geschäftsführer), Tino Dening (Beisitzer), Wolfgang Fatum (Kassierer), Ludger Rott (Beisitzer), Gerd Buchholz (Vorsitzender), Manfred Dortmann (stellv. Kassierer), Taylan Berik (stellv. Vorsitzender) und Helmut Kock (Geschäftsführer). Fotos: Arends
Der neue Vorstand des VfL
Senden (v.l.n.r.): Michael Matte
(Besitzer), Gerd Haack (stellv.
Geschäftsführer), Tino Dening
(Beisitzer), Wolfgang Fatum
(Kassierer), Ludger Rott (Beisitzer),
Gerd Buchholz (Vorsitzender),
Manfred Dortmann (stellv.
Kassierer), Taylan Berik (stellv.
Vorsitzender) und Helmut Kock
(Geschäftsführer).

Fotos: Arends

Senden. Die Jahreshauptversammlung des VfL Senden am Montagabend schlug schon im Vorfeld hohe Wellen. Bereits bekannt war, dass Helmut Ingelmann nicht mehr als Vorsitzender zur Verfügung stehen würde und eröffnete um 19:30 Uhr die Versammlung zum letzten Mal.

Einer ausgiebigen Begrüßung mit Rückblick auf seine Amtszeit folgte auf der Tagesordnung der Punkt „Satzungsänderung – Einführung einer Ehrenamtspauschale“, die dem Verein die Möglichkeit gibt den rechtlichen Neuerungen im Steuerrecht ab 2011 für Ehrenamtsaufwendungen zuvorzukommen. Unter dem Punkt Ehrungen beglückwünschte Ingelmann die Ü32-Herren zum Gewinn des Kreishallenmeistertitels und überreichte Mannschaftsführer Ingo Pallas eine Prämie.

Die Berichte der einzelnen Abteilungen gestalten die Seniorentrainer Pascal Gromke (1. Herren), Wolfgang Jansen (2. Herren), Henning Overhage (3. Herren) sowie Thorsten Brinkschulte (Damen) lebhaft, mit vielen sportlich positiven Aspekten, aber auch kritischen Anmerkungen wie das allgegenwärtige Thema der Kabinensauberkeit oder die bisherige Nicht-Berücksichtigung der 3. Herrenmannschaften beim eigenen Mitsubishi-Cup. Besonders hervor hob Overhage das Engagement des stellvertretenden Vorsitzenden Taylan Berik, der eine gemeinsame Fahrt für alle Seniorenmannschaften geplant und organisiert hat. „Schön wäre es in Zukunft ein oder zwei  gemeinsame Veranstaltungen für die Seniorenabteilung zu etablieren“, regte Overhage an.

Zum Abschied bekam Helmut Ingelmann eine Sporttasche und Sportkleidung von Geschäftsführer Helmut Kock überreicht. Kassierer Wolfgang Fatum (vorne) lieferte der Versammlung ein positives Ergebnis und überzeugte mit einer exzellenten Kassenführung.
Zum Abschied bekam Helmut Ingelmann eine Sporttasche und Sportkleidung von Geschäftsführer Helmut Kock überreicht. Kassierer Wolfgang Fatum (vorne) lieferte der Versammlung ein positives Ergebnis und überzeugte mit einer exzellenten Kassenführung.

Jugendvorsitzender Matthias Warnke konnte von der erfolgreichsten Saison der Jugendabteilung berichten. „Fünf von acht Mannschaften ab der D-Jugend haben die Meisterschaft in ihrer Liga geholt.“, berichtete Warnke. „Die sportlichen Erfolge bestätigen die gute, strukturierte und intensive Jugendarbeit der vergangenen Jahre“, lobt Ingelmann das Engagement des Jugendvorstands.

Alt-Herren Obmann Willi Schäfers würdigte die Erfolge der „alten Garde“ und berichtete aus einem sportlich teilweise erfolgreichen Jahr und warb um weitere Mitglieder in der Versammlung.

Der folgende Geschäfts- und Kassenbericht, vorgetragen durch Kassierer Wolfgang Fatum, ließ vermuten, wie viel Energie und Zeit der Vorstand in schwierigen Zeiten investiert hatte um den Verein auf finanziell solide Füße zu stellen. Nicht unerwähnt durfte in diesem Zusammenhang Addi Bischoff bleiben, der sich intensiv um die Vermarktung der Werbebanden im Sendener Sportpark kümmert und so einen Großteil dazu beitrug. Der Bericht der Kassenprüfer Lars Huizen und Axel Rosenberg bestätigte den Eindruck einer sauberen und ordnungsgemäßen Kassenführung und beantragte über die Entlastung der Kassierer abzustimmen, welche einstimmig erteilt wurde.
Um 21 Uhr stand der wichtigste Tagesordnungspunkt, Wahl eines neuen Vorstandes, auf dem Plan (ausführlicher Bericht), dem die Wahl eines neuen Kassenprüfers, an Stelle von Lars Huizen, folgte. Werner Seipelt erhielt dazu das Vertrauen der Mitglieder.

Unter dem Punkt Verschiedenes regte Frederik Hase ein generelles Rauchverbot in den Räumlichkeiten am Sportplatz an, welches durch die rechtlichen Bestimmungen für öffentliche Gebäude bereits geregelt ist und in Zukunft durchgesetzt wird.

Um 21:50 Uhr schloss Gerd Buchholz seine erste Versammlung als Vorsitzender.

22. März - Einladung zur Jahreshauptversammlung

Jahreshaupversammlung
Jahreshaupversammlung
des VfL Senden am
22.03.2010 bei Niemeyer.

Senden - Am Montagabend, den 22.03.2010 lädt der Vorstand des VfL Senden seine Mitglieder zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Die Sitzung findet im Vereinslokal "Hotel Niemeyer" statt. Beginn ist pünktlich um 19:30 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:

  • 1. Begrüßung und Bericht des Vorsitzenden
  • 2. Satzungsänderung (Einführung einer Ehrenamtspauschale)
  • 3. Ehrungen
  • 4. Berichte der Abteilungen
  • 5. Geschäfts- und Kassenbericht
  • 6. Bericht der Kassenprüfer, Entlastung des Vorstandes
  • 7. Neuwahl des Vorstandes
  • 8. Wahl eines Kassenprüfers
  • 9. Verschiedenes
  • Um zahlreiches Erscheinen der Mitglieder wird gebeten.

    17. März - Die neuen Trainer stehen fest

    Leiten in der neuen Saison die Geschicke der B1-Junioren: Phillipp Roberg (l.) und Christian Arends (r.).
    Leiten in der neuen Saison die
    Geschicke der B1-Junioren: Phillipp
    Roberg (l.) und Christian Arends (r.).

    Senden – Die Winterpause ist zwar theoretisch längst vorbei, viel gespielt wurde jedoch noch nicht auf den heimischen Fußballplätzen. Dennoch laufen die Planungen für die neue Saison bei den Vereinen bereits auf Hochtouren. Beim VfL Senden sind nun auch fünf wichtige personelle Entscheidungen getroffen worden. In der kommenden Saison wird weiterhin Uwe Peters, Inhaber der C-Lizenz, die Geschicke der Sendener C1 leiten, welcher der Jugendarbeit beim VfL ein großes Lob zollte und dies zum entscheidenden Faktor für eine weitere Saison in Blau-Weiß machte. Der Coesfelder steht dem VfL in der Bezirks- wie Landesliga zur Verfügung.

    In der B-Jugend hingegen ändern sich die Personalien auf der Trainerbank: Aus der C1 begleitet Christian Arends, ebenfalls C-Lizenz-Inhaber, einige seiner aktuellen Spieler und übernimmt die Leitung des 94er- und 95er-Jahrgangs gemeinsam mit dem aktuellen Trainer der C2, Phillipp Roberg. „Wir haben uns viel für die neue Saison vorgenommen und möchten die Jungs in ihrer Entwicklung voranbringen“, äußerte sich Arends. „Ich freue mich auf diese Aufgabe und bin zuversichtlich, dass wir mit einer schlagkräftigen Truppe Oben mitmischen“, sagte Roberg.

    Ebenfalls einen Schritt nach Oben in der Altersklasse wird Taylan Berik machen. Der sportliche Leiter der Sendener betreute in den vergangenen drei Jahren die B1 und schaffte in der letzten Saison den Aufstieg in die Bezirksliga. Zur neuen Saison wird Sendener die VfL-A-Junioren trainieren. „Wir haben großes Potential und waren in den letzten Jahren mit der A-Jugend  immer unter den ersten Dreien.“, freut sich Berik auf eine attraktive Aufgabe, der das leistungsorientierte Konzept der VfL-Jugend verfolgt und innerhalb der nächsten beiden Spielzeiten den Aufstieg mit seiner neuen Truppe anpeilt. Zur Seite steht ihm mit Herbert Heitkötter ein erfahrener Mann, der bereits im Aufstiegsjahr der B-Junioren mit ihm auf der Bank saß und in dieser Saison Lars Müller assistierte. Müller übernimmt in der neuen Spielzeit die Leitung der ersten Mannschaft des SV Bösensell.

    Um sich sportlich weiter zu rüsten, bietet der VfL mehrere Sichtungstrainings für die C- und B-Jugend an. Interessierte und talentierte Spieler der Jahrgänge 96 und 97 haben dazu am während der regulären Trainingszeiten, dienstags und donnerstags von 17:30 Uhr von 19:30 Uhr die Möglichkeit.

    Für die B-Junioren sind zwei Sichtungseinheiten geplant: Am 28.3. von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr sowie am 11.4. von 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr können sich die Jahrgänge 94 und 95 für die neue Saison empfehlen. Zu allen Sichtungstrainings ist die Einverständniserklärung des abgebenden Vereins notwendig. Um eine vorherige Anmeldung für die C- und B-Junioren bei Christian Arends unter 01 76 / 22 62 76 65 oder Christian.Arends@VfL-Senden.de wird gebeten.

    8. März - Der neue Kunstrasen kommt

    In Senden bald Wirklichkeit: Ein
neuer Kunstrasenplatz behebt
Sendener Platzprobleme und 
sorgt für bessere Entwicklung. 

Foto: Rainer Sturm - Pixelio.de
    In Senden bald Wirklichkeit: Ein
    neuer Kunstrasenplatz behebt
    Sendener Platzprobleme und
    sorgt für bessere Entwicklung.

    Foto: Rainer Sturm - Pixelio.de

    Senden - Der Winter ist vorbei - für die Bautrupps. Am 15. März rücken sie an, um den bisherigen Ascheplatz auf dem Sendener Sportgelände in ein Kunstrasenspielfeld zu verwandeln. Diesen Termin gab Beigeordneter Klaus Stephan in der jüngsten Sitzung des Schul- und Sportausschusses bekannt.

    Die veranschlagten Ausgaben, so Stephan, werden nicht nur eingehalten, sondern unterschritten. „Wir bleiben deutlich unter dem erwarteten Kostenrahmen“, sagte er den Mandatsträgern.

    Es dauere etwa vier bis fünf Wochen, um den Boden für das eigentliche Spielfeld vorzubereiten. Dazu gelte es zunächst, den Tennenbelag zu entfernen. Die neue Fläche müsse absolut plan sein, betonte gestern Klaus Mende, stellvertretender Fachbereichsleiter Bauen und Planen, gegenüber den WN. Die Fläche werde unter Begleitung eines Fachingenieurs an die Spezialfirma übergeben, die den Kunstrasen-Belag aufbringt.

    Für die Vorarbeiten sei die Firma Siebeneck und Krüsmann aus Münster beauftragt worden, die bereits häufiger für die Gemeinde gearbeitet habe. Im Juni, so die Terminplanung von Gemeinde und VfL Senden, sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein, erklärte der Beigeordnete. Zu Beeinträchtigungen auf dem sonstigen Gelände des Sportparkes komme es während der Bauarbeiten nicht.

    Link: Originalartikel

    Quelle: Westfälische Nachrichten - 08.03.2010 - Dietrich Harhues

    04. März - Sichtungstermine für die Landesliga

    Senden. Der VfL Senden führt an den untenstehenden Tagen wieder Sichtungstrainings für die C-Junioren (Landesliga) für die neue Saison durch. Es sind alle talentierten Spieler der Jahrgänge 1996 und 1997 herzlich dazu eingeladen.

    Interessierte melden sich bitte vorab bei Christian Arends, Telefon: 0 25 97 / 97 82 49 oder Mobil: 01 76 / 22 62 76 65 oder Uwe Peters, Mobil: 01 76 / 22 68 00 79. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Absprache möglich.

    Neben den offiziellen Sichtungsterminen ist auch die Teilnahme während der Trainingseinheiten, Dienstag bis Donnerstag 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr möglich.

    Für die Teilnahme an einem Probetraining beim VfL Senden sind die Informationen auf folgender Seite zu beachten: Probetraining beim VfL Senden

    Datum Art Zeit
    14.03.2010 Probetraining auf dem Kunstrasenplatz 12:30 Uhr bis 14:30 Uhr

    06. März - C-Jugend erwartet Arminia Bielefeld

    Der VfL Senden erwartet Arminia Bielefeld

    Senden - Am Samstagmittag erwarten die C-Junioroen-Kicker des VfL Senden den DSC Arminia Bielefeld im Sportpark Senden. Die Landesliga-Partie beginnt um 15:00 Uhr auf dem Kunstrasen.

    Nach der 0:2-Hinspielpleite in einem ausgeglichen Spiel auf der Bielefelder Hartalm, ist die Truppe von Uwe Peters und Christian Arends gewillt und bester Dinge, die Almbuben ohne Punte nach Hause zu schicken.

    Zwar verloren die Sendener letzte Woche neben ihrem Torwart Niklas Berik (Schienbeinkopfbruch mit Knorpelschaden ~4-6 Monate) auch die Auswärtspartie beim FC RW Kirchlengern mit 3:4, doch war der VfL nicht grundsätzlich unterlegen, stand aber noch unter dem Schock der Verletzung ihres Torhüters in der 20. Minute.

    Hoffnung macht auch die Bielefelder Form. Der Tabellenzweite konnte in seinem Spiel gegen den SV Lippstadt nicht überzeugen und gewann denkbar knapp mit 1:0 gegen die Mannschaft, die Senden als einzige Truppe in der Hinrunde besiegt hatte.

    Für den Samstag wünschen sich Mannschaft und Trainer eine schöne, lautstarke Kulisse, die unsere Jungs verbal auf dem Platz unterstützt.

    01. März - Qualifizierungsoffensive des DFB startet


    Bezirk Lüdinghausen - Auch im Fussballkreis Lüdinghausen wird im Jahr 2010 im Rahmen der DFB Qualifizierungsoffensive eine Ausbildung zum Trainer C Breitenfußball durchgeführt. Angesprochen sind vor allem Teilnehmer, die im Kinder- und Jugendbereich der Vereine tätig sind bzw. tätig werden wollen.

    Der Lehrgang umfasst:

  • 30 LE Basiswissen
  • 40 LE Kindertraining ( bis einschließlich E-Junioren )
  • 40 LE Jugendtraining ( bis einschließlich A-Junioren )
  • Ergänzt wird der Lehrgang mit einer Schiedsrichterausbildung. Ferner wird ein Physiotherapeut wertvolle Tipps zur Behandlung von Sportverletzungen geben. Mit einer Prüfung durch einen Verbandssportlehrer wird der Lehrgang beendet.

    Für alle weiteren Fragen steht euch der Jugendvorstand des VfL Senden oder Jörg Uwe Lipinski telefonisch unter: 02389/6421 zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über den VfL Senden, der auch die Kosten für diese Qualifizierung trägt.

    25. Februar - Kreisliga Frauen wollen ganz nach Oben

    Frederike Bertling (am Ball) und Linda Holz (im Hintergrund) zählen zum
    Frederike Bertling (am Ball) und
    Linda Holz (im Hintergrund) zählen
    zum "Gerippe" der Frauen-
    mannschaft vom VfL Senden.

    Foto: (char)

    Bezirk Lüdinghausen - Am kommenden Wochenende geht für die Fußballfrauen die Winterpause zu Ende. Die Kreisliga-Kickerinnen vom SV Herbern, von Fortuna Seppenrade und VfL Senden verläuft die Saison besser als erwartet. Die SVH-Kickerinnen dürfen sich sogar berechtigte Hoffnungen auf den Meistertitel machen.

    Seit 16 Pflichtspielen sind die Herbernerinnen ohne Punktverlust, führen die Tabelle der Kreisliga 11 Dortmund an. Dennoch ist der Aufstieg noch lange nicht in trockenen Tüchern. Denn der Tabellenzweite, VfK Weddinghofen, lauert nur drei Punkte hinter dem SVH. Er hat bisher nur ein Spiel verloren, das gegen Herbern im vergangenen Oktober an der Werner Straße.

    Seit vier Jahren spielen die Herbernerinnen um den Aufstieg mit, bisher nie hat es geklappt. Besonders bitter war die Vizemeisterschaft am Ende der Saison 2007/08. "Damals gab es ein echtes Endspiel beim BV Lünen, wo uns ein Unentschieden gereicht hätte", erinnert sich Co-Trainer Malte Gärtner. "Doch die Nerven haben nicht mitgespielt."

    Sollte es diesmal klappen, wäre das auch ein verdienter Lohn für den Frauenfußball im Verein. "Herbern macht eine hervorragende Damenarbeit", betont Alice Märtens, die die Mannschaft vor zehn Jahren mitgegründet hat. Märtens kam aus Werne und brachte von dort einige Spielerinnen mit, weil der SSV und die Sportfreunde aus der Lippestadt ihre Frauenmannschaften aufgelöst hatten.

    Heute kommen die meisten SVH-Spielerinnen aus Herbern, einige auch aus Ascheberg, weil der TuS keinen Frauenfußball anbietet. Eine waschechte Herbernerin ist Dagmar Eidecker, auf die die besonderen Hoffnungen des SVH ruhen. Die 26-Jährige ist die Top-Stürmerin der Mannschaft und schießt pro Saison "40 bis 50 Tore" (Gärtner). Beim ersten Spiel am Wochenende in Asseln wird Eidecker jedoch fehlen. Sie laboriert an einem Bänderriss und soll im März erstmals wieder zum Einsatz kommen.

    Auch Eideckers Stürmerkollegin Mieke Hüttig pflegt um gegnerische Tore keine großen Bögen zu machen. Die Seppenraderinnen wissen ein Lied davon zu singen. Auf eigenem Platz kassierte die Fortuna-Reserve im September eine 0:7-Klatsche gegen Herbern, vier Tore gingen auf Hüttigs Konto. Doch verglichen mit anderen Mannschaften - die SG Massen und Holzwickede 2 verloren gegen den SVH jeweils 0:14, GW Selm kam mit 0:12 unter die Räder - hielten die Frauen aus dem Rosendorf noch wacker mit.

    Link: Originalartikel

    Quelle: Westfälische Nachrichten - 25.02.2010 - Christian Besse

    21. Februar - Senden scheitert knapp im Finale bei den Ü40 KHM

    Im Finale bezwang die Ü 40 des SuS Olfen (l.) Gastgeber VfL Senden nach Neunmeterschießen. 

Foto: (mib)
    Im Finale bezwang die Ü 40 des
    SuS Olfen (l.) Gastgeber VfL Senden
    nach Neunmeterschießen.

    Foto: (mib)

    Bezirk Lüdinghausen - Knapp zwei Minuten fehlten dem VfL Senden zur erfolgreichen Titelverteidigung beim Ü 40-Kreishallenturnier am Samstag in der Steverhalle. 2:30 Minuten vor Schluss hatte Castelle den VfL mit 1:0 in Führung geschossen, die der SuS Olfen knapp eine Minute später egalisierte. Das Neunmeterschießen gewann Olfen mit 4:3 Toren und sicherte sich damit den Titel unter dem Hallendach.

    Für alle Mannschaften und den Veranstalter aus Senden war es ein langer Tag - mit einigen Schwierigkeiten im Vorfeld. Zunächst sagte am Freitag die zweite Mannschaft des Werner SC ab. Dafür sprang Westfalia Wethmar ein. Dann sagte der SV Südkirchen kurz vor Turnierbeginn ab, sodass alle Spiele der Südkirchener mit 2:0 für die Gegner gewertet wurden.

    In der Gruppe A waren Titelverteidiger Senden 1 und Olfen die dominierenden Teams. Olfen startete mit einem 2:0 gegen Wethmar, dem ein 5:0 über Senden 2, ein 3:0 gegen Ascheberg, ein 1:1 gegen Bork und ein klares 3:0 gegen Ottmarsbocholt folgten. Senden besiegte zum Auftakt den Ortsrivalen aus Ottmarsbocholt mit 3:0, dann wurden die eigene Zweite mit 1:0 und Ascheberg mit 3:0 besiegt. Dem 1:1 gegen Bork folgte ein knappes 1:0 gegen Wethmar. So musste im letzten Vorrundenspiel die Entscheidung über den Gruppensieg zwischen Olfen und Senden fallen, das der SuS mit 3:2 gewann. Ascheberg hatte als Gruppendritter nach den Niederlagen gegen Olfen und Senden mit dem Weiterkommen ebenso wenig zu tun wie Wethmar, Ottmarsbocholt und Senden 2.

    Die Spielgemeinschaft Vinnum/Oberwiese war das Maß aller Dinge in der Gruppe B. Alle Spiele wurden gewonnen. Interessant war der Kampf zwischen Herbern und Lüdinghausen um Platz zwei. Beide Teams starteten mit einem Unentschieden: Herbern 0:0 gegen Nordkirchen, Lüdinghausen 1:1 gegen Eintracht Werne. Union musste zwei Niederlagen gegen Vinnum (1:3) und Herbern (0:4) einstecken, gewann aber gegen den Werner SC und Nordkirchen mit 1:0. Herbern unterlag zwar gegen den Werner SC und Vinnum/Oberwiese jeweils mit 0:1, doch Eintracht Werne wurde klar mit 5:0 besiegt, sodass am Ende das weit bessere Torverhältnis für die Herberner sprach. Nur knapp dahinter folgten Nordkirchen sowie der Werner SC und Eintracht Werne.

    In den Halbfinalspielen setzten sich Olfen gegen Herbern und Senden gegen Vinnum/Oberwiese jeweils mit 4:2 durch. Das kleine Finale, das durch ein Neunmeterschießen entschieden wurde, gewann Herbern mit 3:1 gegen Vinnum/Oberwiese.

    Im Finale wollten weder Olfen noch Senden einen Fehler machen, entsprechend vorsichtig gingen beide Teams zu Werke. Castelles Führung schien die Entscheidung zu sein, doch Olfen kam postwendend zum Ausgleich, als die Sendener den Ball im Mittelkreis leichtfertig verspielten. Im Neunmeterschießen zeigten Siebert und Castelle Nerven und scheiterten am guten Olfener Keeper Götz. Malkemper verwandelte den entscheidenden Ball zum Turniersieg, der den Olfenern nicht nur den Kreispokal bescherte, sondern auch 80 Euro Siegprämie.

    Olfens Keeper Dirk Götz wurde als bester Torhüter mit einem Paar Torwarthandschuhe, Gerald Lenz (SG Vinnum/Oberwiese) als bester Torschütze (acht Treffer) mit einem Trikot ausgezeichnet.

    Günter Becks als Kreisaltherren-Obmann, der zusammen mit Willi Schäfer und Ludger Rott vom VfL die Siegerehrung vornahm, dankte den Schiedsrichtern Christian Arends, Thorsten Brinkschulte (beide VfL), Dieter Gay (Alstedde) und Herbert Heitkötter (Ottmarsbocholt) für ihren Einsatz und den Mannschaften für den fairen Sport während des gesamten Turniers.

    Der Kreispokal der Ü 40 auf dem Kleinfeld wird am 19. Juni in Seppenrade ausgetragen. Der Sieger wird den Fußballkreis Lüdinghausen dann auf Verbandsebene vertreten.

    Link: Originalartikel

    Quelle: Westfälische Nachrichten - 21.02.2010 - Michael Beer

    21. Februar - Thorsten Hase kehrt zurück nach Senden

    Thorsten Hase (l.) trägt auch in der 
kommenden Saison Blau-Weiß - 
aber nicht mehr das Trikot von 
Davaria Davensberg, sondern des 
VfL Senden.

Foto: (rau)
    Thorsten Hase (l.) trägt auch in der
    kommenden Saison Blau-Weiß -
    aber nicht mehr das Trikot von
    Davaria Davensberg, sondern des
    VfL Senden.

    Foto: (rau)

    Senden / Davensberg - In dieser Woche wurde bekannt, dass Nico Haverkamp im Sommer Davaria Davensberg verlässt und zum Ligakonkurrenten SuS Neuenkirchen wechselt. Der Fußball- Westfalenligist muss in der nächsten Saison auf eine weitere Stammkraft verzichten: Der defensive Mittelfeldspieler Thorsten Hase kehrt nach nur einem Jahr dem Waldstadion den Rücken und zu seinem Stammverein VfL Senden zurück.

    Das vermeldete am Freitag Taylan Berik. „Thorsten ist ein Eigengewächs, und er wird uns im nächsten Jahr sicherlich einen kleinen Schritt nach vorne bringen“, erklärt der Sportliche Leiter des VfL. Hase wohnt in Senden und kickte bis zu den C-Junioren beim VfL. Nach einem Jahr in der U 16 des FC Schalke 04 spielte er vier Jahre bei LR Ahlen - mittlerweile RW Ahlen - in der Jugend und der zweiten Mannschaft (Westfalenliga), ehe er 2009 nach Davensberg wechselte.

    Hase spielt künftig in der Kreisliga A - drei Klassen tiefer. Er nennt dafür berufliche Gründe. Er wohnt in Senden und ist gerade auf dem Weg, sein Fachabitur zu machen. Im Herbst möchte der 20-Jährige ein Maschinenbau-Studium beginnen. „Ich will dann mehr Zeit zum Lernen haben, deshalb ist es für mich einfacher, vor Ort zu spielen“, sagt Hase. Dass er künftig nur noch in der Kreisliga vor die Murmel tritt, stört den klassischen Sechser nicht. „Wir wollen mit dem VfL aufsteigen, und ich bin mir auch sicher, dass wir es mit dieser Mannschaft packen können“, sagt der Heimkehrer.

    Ohne Frage dürften die Sendener in der nächsten Saison zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft gehören. In der Winterpause ist Kamilos Jeyenthira vom Westfalenligisten Preußen Münster 2 zurückgekehrt. Vom A-Ligisten GW Selm ist Torwart Sebastian Achtstetter zum VfL gekommen. Und in Kürze soll auch der Ex-Davare Tim Dahms (zuletzt beim A-Ligisten GW Amelsbüren) das Sendener Trikot tragen. Außerdem dürfte der aktuelle Kader weitgehend zusammenbleiben, sagt Berik.

    Link: Originalartikel

    Quelle: Westfälische Nachrichten - 21.02.2010 - Ralf Aumüller

    19. Februar - Wolfgang Jansen bleibt in Senden

    Wolfgang Jansen geht in 
seine dritte Saison beim VfL 
Senden.
    Wolfgang Jansen

    Senden - Eine gute Nachricht für alle VfLer hatte Sendens sportlicher Leiter, Taylan Berik, am Freitag zu verkünden: Wolfgang Jansen verlängerte sein Engagement beim VfL um ein weiteres Jahr und wird in der kommenden Saison weiterhin die Reserve in der Kreisliga B auf Kurs halten.

    Der sympathische Davensberger genießt dabei die volle Unterstützung des Vorstandes, der mit seiner bisherigen Arbeit überzogen konnte. "Es macht Spaß mit ihm zusammen zu arbeiten", bestätigte Berik, der eine weitere Zusammenarbeit forciert hatte.

    Auch unter den Spielern genießt der Übungsleiter ein hohes Ansehen, wenn er einstimmig als "kompetenter Trainer" und "guter Kumpel" beschrieben wird.

    Durch seine engagierte und zielstrebige Arbeit versucht er immer wieder die jungen Spieler im Seniorenbereich heranzuführen. Dies spiegelt sich auch im Altersschnitt der Mannschaft wieder. Kaum ein Spieler ist älter als 25 Jahre, der Schnitt liegt noch deutlich unter 23. Demnach ist das Potential bei Weitem noch nicht ausgeschöpft, sodass auch der VfL Senden davon ausgeht, dass sich die Zweitvertretung in Zukunft weiterhin oben in der B-Liga etablieren wird.

    16. Februar - Lars Müller verlässt den VfL Senden

    Lars Müller steht in der kommenden
Saison an der Seitenlinie des
B-Ligisten SV Bösensell.
    Lars Müller steht in der kommenden
    Saison an der Seitenlinie des
    B-Ligisten SV Bösensell.

    Senden - Lars Müller verlässt den VfL Senden. Der jetzige Trainer der A-Junioren coacht in der kommenden Saison den Fußball-B-Kreisligisten SV Bösensell. Der 36-Jährige löst damit Michael Hemker ab, der das Amt nur übergangsweise übernommen hatte. Im September des vergangenen Jahres hatte sich der SVB nach anhaltender Erfolglosigkeit von Trainer Dirk Witschenbach getrennt. Der ehemalige Torwarttrainer Hemker war kurzfristig in die Bresche gesprungen. „Ich freue mich darüber, dass Michael Hemker uns erhalten bleiben wird, denn er wird mein Co-Trainer“, sagte der neue Mann beim SVB.

    Müller ist in Bösensell kein Unbekannter. Unter Coach Uli Leifken spielte er zwei Jahre für den SVB. Eine weitere wichtige Station in der Karriere des Mittelfeldspielers, der zuletzt auf der Liberoposition agierte, war Davaria Davensberg. Für die Davaren kickte er fünf Jahre in der Bezirks-, Landes- und Verbandsliga. Zuvor hatte er in der Jugend und Landesliga beim SC Preußen Münster gespielt.

    Später wechselte er zum VfL Senden, wo er fünf Jahre lang ein Trainer-Tandem mit Andreas Schlüter bildete. Als Wolfgang Leifken das Amt beim VfL übernahm, blieb Müller als spielender Co-Trainer. In der vergangenen Saison übernahm er die A-Jugend.

    „Meine Arbeit beim SVB wird sich nicht so sehr von der momentanen beim VfL unterscheiden, denn Bösensell hat eine junge Mannschaft, die in Zukunft noch jünger werden wird“, erklärte der kaufmännische Angestellte. Leicht fällt ihm dabei der Abschied aus Senden nicht, denn der Klub habe eine sehr gute Jugendabteilung und deshalb eine gute Perspektive. „Für Bösensell sprach jedoch, dass ich eine erste Mannschaft übernehmen kann. Das ist einfach etwas ganz anderes“, sagte der Familienvater, der zwei Kinder im Alter von zwei und vier Jahren hat.

    Mit dem SV Bösensell möchte der eingefleischte Schalke-Fan mittelfristig in die Kreisliga A aufsteigen. „Das muss einfach unser Ziel sein. In den vergangenen Jahren hat der Klub weit unter seinen Möglichkeiten abgeschnitten.“

    Link: Originalartikel

    Quelle: Westfälische Nachrichten - 16.02.2010 - Johannes Oetz

    14. Februar - E1 siegt beim eigenen Turnier überragend

    Die E 1 des VfL Senden sicherte 
sich am Sonntag beim eigenen 
Turnier den Sieg.

Foto: (tm)
    Die E 1 des VfL Senden sicherte
    sich am Sonntag beim eigenen
    Turnier den Sieg.

    Foto: (tm)

    Senden - Mindestens genauso attraktiv wie die F-Jugendturniere am Vortag gestalteten sich am Sonntag die beiden E-Junioren-Wettbewerbe, die von der Fußball-Jugendabteilung des VfL Senden in der heimischen Steverhalle organisiert worden waren. Unter lautstarken Anfeuerungsrufen der Verwandten zeigten die Nachwuchskicker guten Hallenfußball. Besonders die heimischen Kicker und Zuschauer hatten mit zwei Turniersiegen allen Grund zur Freude.

    Den Beginn des langen Turniertages machten die E 3- und E 4-Junioren. In einer Siebenergruppe spielten sie im Modus jeder gegen jeden den Sieger aus. Dabei präsentierte sich die Reserve von Gastgeber VfL Senden einerseits in blendender Verfassung, doch andererseits wenig gastfreundlich. Mit vier Siegen gegen die erste Sendener Mannschaft (1:0), TSG Dülmen (1:0), Viktoria Heiden (2:1) und Wesfalia Kinderhaus (2:1), einem 1:1 gegen die SG Borken sowie einer Niederlage gegen den VfL Billerbeck (1:2) bekamen die Blau-Weißen verdientermaßen den Siegerpokal aus den Händen des VfL-Jugendvorstandes. Hinter Borken, Billerbeck und Dülmen landete mit zwei Erfolgen sowie vier Pleiten die erste Mannschaft aus Senden. Kinderhaus und Heiden wurden Sechster und Siebter.

    Ein spannendes Duell im Turnier der E 1- und E 2-Junioren lieferten sich am Sonntagnachmittag der VfL Senden und GW Gelmer. Die Blau-Weißen gewannen ihre Spiele gegen die eigene Reserve (4:0), TSG Dülmen (5:1), TSV Marl-Hüls (6:0) und Viktoria Heiden (3:0) souverän. Doch auch die Gäste aus Gelmer gaben sich keine Blöße und sicherten sich die Maximalausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen. So musste das direkte Duell zwischen diesen beiden Mannschaften die Entscheidung um den Turniererfolg bringen.

    Mit den lautstarken Fans im Rücken nutzten die Sendener ihren Heimvorteil und gewannen gegen die Münsteraner mit 1:0. Verlustpunktfrei und mit nur einem Gegentor nahm der VfL-Nachwuchs überglücklich den Siegerpokal entgegen, doch auch Gelmer freute sich über den zweiten Platz. Die Ränge drei bis sechs belegten Dülmen, Heiden, Marl-Hüls und Senden 2.

    Link: Originalartikel

    Quelle: Westfälische Nachrichten - 16.02.2010 - Marian Tüns

    13. Februar - F1 glänzt beim eigenen Turnier

    Die F 1-Junioren des VfL Senden 
belegten beim eigenen Turnier Platz
zwei.

Foto: (tm)
    Die F 1-Junioren des VfL Senden
    belegten beim eigenen Turnier Platz
    zwei.

    Foto: (tm)

    Senden - Der Winter will und will einfach kein Ende nehmen. Reihenweise Testspiele und der gesamte Trainingsbetrieb der heimischen Fußball-Mannschaften wurden in diesem Winter im wahrsten Sinne des Wortes aufs Eis gelegt. Gut, dass es da noch die Sporthallen gibt, in die man ausweichen kann, damit der Spielrhythmus nicht ganz verloren geht. Und gut, dass es engagierte Jugendvorstände wie den des VfL Senden gibt, die ihre Freizeit dafür opfern, Nachwuchsturniere zu organisieren. Insgesamt 13 F-Jugendmannschaften profitierten davon am Samstag bei den Hallenwettbewerben des VfL Senden in der Steverhalle.

    Eröffnet wurde die Turnierreihe am Samstagmorgen mit den Spielen der F 3 und F 4-Junioren. Dabei zeigten sich die Nachwuchskicker des Gastgebers in ausgezeichneter Verfassung. Das erste VfL-Team gewann alle fünf Spiele gegen die eigene Reserve (2:0), Adler Buldern (1:0), Viktoria Heiden (3:0), TSG Dülmen (4:0) sowie SV Hohenholte (3:1) und sicherten sich damit mit nur einem Gegentor verdientermaßen den Siegerpokal. Die zweite Sendener Mannschaft landete mit zwei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen hinter den Kickern von Adler Buldern auf dem dritten Platz. Es folgten Hohenholte, Dülmen und Heiden auf den Plätzen vier bis sechs.

    Am Samstagnachmittag gingen die F 1- und F 2-Junioren an den Start. Der spannende Dreikampf zwischen dem VfL, ESV Münster und Vorwärts Hiddingsel dominierte das Turniergeschehen. Die Blau-Weißen fuhren in den sechs Spielen mit vier Siegen gegen die eigene Zweitvertretung (3:0), TSG Dülmen (4:0), Fortuna Seppenrade (6:0) und Adler Buldern (4:1) sowie zwei torlosen Remis gegen Münster und Hiddingsel insgesamt 14 Punkte ein. In der Abschlusstabelle war es ein Unentschieden zu viel, weshalb der VfL den Gästen aus Münster hauchdünn den Turniersieg überlassen musste. Hiddingsel belegte den bronzenen Treppchenplatz, Buldern und Dülmen folgten auf Rang vier und fünf. Für Fortuna gab es als jüngste Mannschaft im Turnier bis auf einen Sieg gegen die VfL-Reserve (2:0) nichts zu holen. Die beiden Teams belegten Rang sechs und sieben.

    Link: Originalartikel

    Quelle: Westfälische Nachrichten - 15.02.2010 - Marian Tüns

    31. Januar - VfL-Oldies sind Kreishallenmeister der Ü32 Teams

    Jubel beim neuen Ü32-Hallenkreis-
meister: Erstmals gewann der VfL
Senden in dieser Klasse den Titel 
und durfte sich über den Pokal
freuen.

Fotos: (rtu)
    Jubel beim neuen Ü32-Hallenkreis-
    meister: Erstmals gewann der VfL
    Senden in dieser Klasse den Titel
    und durfte sich über den Pokal
    freuen.

    Fotos: (rtu)

    Bezirk Lüdinghausen - Bei den Ü32-Hallenkreismeisterschaften, die der PSV Bork am vergangenen Sonntag in der Sporthalle des Selmer Gymnasiums ausrichtete, kam es zu einem Finale, auf das im Vorfeld wohl niemand gewettet hätte: Nach einem Mammutturnier mit 42 Vorrunden- und zwei Halbfinalspielen standen sich im Endspiel der VfL Senden und der TuS Ascheberg gegenüber. Der VfL gewann dieses nach Neunmeterschießen mit 6:5 (2:2). Die Sendener bejubelten damit ihren ersten Kreis-Hallentitel im Ü32-Bereich.

    „Ich bin hellauf begeistert von diesem Turnier. Es war sehr fair - fairer konnte es gar nicht sein. Und die Mannschaften haben bis zum letzten Spiel mit vollem Einsatz gespielt und sich nichts geschenkt“, sprach Kreis-Altherren-Obmann Günter Becks allen 14 an der Hallenmeisterschaft beteiligten Teams dafür ein Kompliment aus. Während des gesamten Turniers wurde nur eine Zeitstrafe ausgesprochen.

    Gespielt wurde zunächst in zwei Gruppen mit je sieben Mannschaften. Nach jeweils sechs Vorrundenpartien pro Team qualifizierten sich jeweils die beiden Bestplatzierten für das Halbfinale. Aus der Gruppe A waren es der VfL Senden (elf Punkte) und der TuS Ascheberg (10), wobei sich der TuS aufgrund des besseren Torverhältnisses von 13:9 gegenüber 9:5, die der SV Herbern vorzuweisen hatte, qualifizierte. Der FC Nordkirchen sah bis zu seiner letzten Begegnung noch wie ein sicherer Halbfinalist aus, verspielte sein Weiterkommen aber ausgerechnet durch ein 1:2 gegen den Lokalrivalen SV Südkirchen, der vor diesem letzten Spiel weder Punkte noch Tore auf der Habenseite hatte.

    Weniger spannend ging es dagegen in der Vorrundengruppe B zu, in der Titelverteidiger SuS Olfen die dominierende Mannschaft war. Nach fünf Siegen und einem Remis hatten der SuS mit dem Einzug ins Halbfinale sein erstes Ziel erreicht. Auch Eintracht Werne zog mit vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage (0:1 gegen den SuS) locker die nächste Runde ein.

    Im ersten Halbfinale schoss Michael Krzycosiak die Eintracht aus Werne gegen den VfL Senden in Führung, die Taylan Berik wenig später ausglich. 1:1 stand es auch am Ende der zehnminütigen Spielzeit, und so mussten beide Teams zum Neunmeterschießen antreten. Während der VfL fünf seiner sechs Versuche verwandeln konnte, patzten die Eintrachtler zweimal, und so blieb ihnen nur das Spiel um Rang drei. Auch das zweite Halbfinale zwischen Titelverteidiger SuS Olfen und TuS Ascheberg ging ins Neunmeterschießen. Der TuS ging durch Treffer von Gilbert Oesteroth und Gregor Wenning früh mit 2:0 in Führung, der SuS schaffte durch Treffer von Christian Ross und „Jockel“ Borkenfeld aber noch den Ausgleich. Für Ascheberg trafen danach Wenning, Daweke, Dametz und Rummler, während die Olfener zwei Mal vergaben.

    Das Spiel um Rang drei wurde direkt im Neunmeterschießen entschieden. Hier trafen Krzycosiak und Eulich für Eintracht Werne, Maikötter, Krursel und Weber für den SuS Olfen, der damit wenigsten noch den Sprung aufs Treppchen schaffte.

    Im spannenden Finale ging der TuS Ascheberg gegen den VfL Senden durch Manfred Rummler schnell in Führung, die Christian Vorspohl ausgleichen konnte. Als der TuS 50 Sekunden vor dem Ende durch das 2:1 von Gregor Wenning erneut vorlegte, schien das Rennen entschieden. Doch fünf Sekunden vor dem Abpfiff sicherte Ingo Pallas seinem Team mit dem 2:2 das Neunmeterschießen, in das die Ascheberger zunächst wiederum erfolgreicher starteten. Gregor Wenning und Detlef Daweke sorgten für einen Zwei-Tore-Vorsprung (Volker Ernst hatte die Schüsse von Ingo Pallas und Ralf Siebert pariert). Rainer Tillmann, Christian Vorspohl, Taylan Berik und nochmals Rainer Tillmann drehten den Spieß dann aber zugunsten des VfL um. Sie verwandelten, während VfL-Keeper Ralf Kerkenhoff außer gegen Gilbert Oesteroth auch gegen Frank Dametz, Manfred Rummler und Detlef Daweke parierte und seiner Elf somit den 6:5-Sieg sicherte.

    Als bester Torschütze der Meisterschaft wurde Michael Prasse mit sieben Treffern geehrt, zum besten Torhüter wählten die Organisatoren Aschebergs Keeper Volker Ernst.

    Ascheberg: Ernst, Rummler, Dametz, Wenning, Oesteroth, Daweke, Senne.

    Senden: Kerkenhoff, Berik, Siebert, Malkemper, Suttrup, Tillmann, Pallas, Vorspohl.

    Herbern: Lenfers-Lücker, Schürmann-Schlicker, Dombrowski, J. Große-Budde, Möllers, Hesselmann, Bergmann.

    Seppenrade: Schröer, Rietmann, Hölper, Schütte, Overkamp, M. Krusel, Becker, Dinninghoff, Th. Schemmer.

    Lüdinghausen: Drees, Jakobs, Wagner, Meschede, Löchter, Cordes. Wünning.

    Link: Originalartikel

    Quelle: Westfälische Nachrichten - 31.01.2010 -Reinhard Tumbrink

    25. Januar - Annika Kuypers startet als Schiedsrichterin

    Bald auch aktiv an der Pfeife: Annika 
Kuypers beginnt im Februar ihre 
Schiedsrichterkarriere.

Foto: (Arends)
    Bald auch aktiv an der Pfeife: Annika
    Kuypers beginnt im Februar ihre
    Schiedsrichterkarriere.

    Foto: (Arends)

    - char- Senden - Dass viel Mut und Selbstbewusstsein dazu gehört sich als Schiedsrichter, gerade im Fußball, auf das Spielfeld zu stellen und eine Partie zu leiten, ist hinlänglich bekannt. Insbesondere bei der Nachwuchsförderung klagen die Kreisschiedsrichteraussschüsse in ganz Nordrhein-Westfalen, dass es immer schwieriger wird, Jugendliche für die Schiedsrichterei zu begeistern. Diesem Trend möchte auch der VfL Senden entgegenwirken.

    Zum letzten Anwärterlehrgang (November/Dezember 2009) stellte der VfL,  neben zwei Anwärtern aus Olfen und einem aus Capelle, fünf „Neue“, die allesamt die Eignungsprüfung bestanden (WN berichteten). Unter ihnen eine ganz besondere Teilnehmerin: Annika Kuypers (16) bestand als einziges Mädchen und ist nun mehr die dritte aktive Schiedsrichterin im Kreis Lüdinghausen, neben den beiden Selmerinnen Mona Bröer (18) und Sarah Jäger (18).

    „Ich war schon immer fußballinteressiert und möchte mich der Herausforderung als Schiedsrichterin stellen. Besonders spannend finde ich die vielfältigen und anspruchsvollen Aufgaben und alles was zum Pfeifen dazu gehört, wovon man als Zuschauer nicht viel mitbekommt“, nannte Kuypers ihre Beweggründe. Auch wenn der Frauenfußball durch die fortwährenden Erfolge der weiblichen deutschen Nationalmannschaft immer mehr Ansehen gewinnt, sind Schiedsrichterinnen im Amateur-Fußball weiterhin eine Seltenheit. „Selbst bei Frauenspielen müssen häufig Männer angesetzt werden, wobei eine Schiedsrichterin meist besseren Zugang zu den Spielerinnen hat“, weiß Sendens Schiedsrichterbetreuer Christian Arends.

    Dabei haben die Mädchen und Frauen einen gewaltigen Vorteil gegenüber ihren männlichen Kollegen. Der Fußball –und Leichtathletik Verband Westfalen (FLVW) fördert insbesondere junge und fähige Schiedsrichterinnen, die durch die geringere Anzahl an Spielklassen bei den Frauen auch gute Chancen haben, schnell aufzusteigen. „Ich hoffe, dass ich Spaß daran finde und durch gute Leistungen überzeugen kann. Wenn ich mich dadurch für höhere Klassen qualifiziere, will ich diese Herausforderung auch annehmen“, definiert Kuypers ihre Ziele noch vorsichtig.

    Für die 16-Jährige Sendenerin wird es im Februar ernst, wenn die Rückrunde beginnt. „In den ersten Spielen entscheidet sich meist, ob jemand der Aufgabe als Schiedsrichter gewachsen ist oder nicht.“, wünscht sich Arends Rücksichtnahme von Trainern und Spielern, falls eine Entscheidung mal nicht korrekt gewesen sein sollte.

    Ziel des Fußballkreises Lüdinghausen ist es in den kommenden Jahren wieder vermehrt junge Leute anzuwerben und ihnen den Weg zum Aufstieg in höhere Klassen zu ermöglichen. Dabei wären Mädchen und Frauen in den zukünftigen Anwärterlehrgängen gern gesehen. Weitere Informationen für Interessierte halten die Vereine im Fußballkreis Lüdinghausen oder der FLVW unter: http://www.flvw.de/fussball/schiedsrichter bereit.

    16. Januar - Preußen gewinnen den SKOK-Champions-Cup 2010 - Senden wird Dritter

    Überzeugten beim SKOK-
Champions-Cup 2010 und 
bezwangen Oestrich-Iserlohn im
Finale mit 2:1: Die U15-Junioren
des SC Preußen Münster.

Fotos: (Arends)
    Überzeugten beim SKOK-
    Champions-Cup 2010 und
    bezwangen Oestrich-Iserlohn im
    Finale mit 2:1: Die U15-Junioren
    des SC Preußen Münster.

    Fotos: (Arends)

    Senden – „Aufregend, spannend und gelungen!“ waren sich die teilnehmenden Mannschaften einigim Bezug auf den Verlauf des 1. SKOK-Champions-Cups des VfL Senden und der Kanzlei Skok aus Lünen am Samstag. In einem spannenden und hart umkämpften Finale setzte sich die U15 des Landesligisten Preußen Münster gegen die Sportfreunde Oestrich Iserlohn, ebenfalls Landesligist in der zweiten Staffel, mit 2:1 durch. Gastgeber VfL Senden übertraf die eigenen Erwartungen nach einer schwachen Gruppenphase und errang im Neun-Meter-Schießen den dritten Platz gegen Ligakonkurrenten VfL Theesen. Auch wenn unter den letzten Vier nur Landesligisten vertreten waren, boten die Mannschaften der Bezirksliga ebenfalls guten Fußball. TuS Sundern setzte sich vor Westfalia Rhynern, Senden und der TSG Dülmen als Gruppenerster durch. In der Gruppe C gelang Bezirksligist BSV Menden als einer der beiden besten Gruppendritten, neben Senden, der Sprung ins Viertelfinale hinter Rot Weiß Ahlen und dem VfL Theesen. Auf Grund der schlechteren Tordifferenz der Drittplatzierten schied der TSV Marl-Hüls hinter Oestrich-Iserlohn und Preußen Münster aus. Der SC Herford wurde Vierter.

    Zu den jeweils Gruppenersten, die als Viertelfinalkopf feststanden, wurden alle weiteren qualifizierten Mannschaften zugelost. Sundern bekam es erneut mit Senden zu tun. In einer harten und spannenden Partie ging der VfL als Außenseiter gegen die stark aufspielenden Sauerländer  durch Treffer von Janik Schäper, Jan Reickert,  Damian Marchewka und  Jan Matuszak mit 4:2 als Sieger vom Platz. Oestrich-Iserlohn bezwang Westfalia Rhynern deutlich mit 3:0, ehe der VfL Theesen, die nur mit sieben Spielern angereist waren, Rot Weiß Ahlens U15 mit 4:0 deklassierten. Der BSV Menden unterlag dem späteren Turniersieger Preußen Münster mit 3:0.

    Der Gastgeber übertraf die eigenen Zielsetzungen und durfte sich als Turnierdritter feiern lassen.
    Der Gastgeber übertraf die eigenen Zielsetzungen und durfte sich als Turnierdritter feiern lassen.

    Mit Spannung wurden die Halbfinalpartien erwartet. Die Steverstädter  mussten gegen Oestrich-Iserlohn, Preußen gegen Theesen ran. Auf dem Papier schien Senden eine leichte Aufgabe zu werden, doch zeigte die Truppe von Christian Arends, dass ihr Potential viel größer ist, als sich in der Gruppenphase vermuten ließ. Schnell ging der Gastgeber durch Janik Schäper mit 1:0 in Führung. Die Antwort zum Ausgleich der Iserlohner gab David Schmitz mit seinem Tor zum 2:1. Doch konnte Torhüter Florian Skok zwei weitere Gegentreffer nicht verhindern, sodass sich der VfL am Ende teuer verkauft hatte, jedoch nur noch im Neun-Meter-Schießen um Platz Drei kämpfen konnte. Der SCP konnte in seinem Halbfinale den VfL Theesen, deren sieben mitgereisten Akteure der Anstrengung Tribut zollten,  deutlich mit 6:1 besiegen. In der folgenden Entscheidung von der Strafstoßmarke hielt Sendens Niklas Berik gleich zwei Schüsse, einen setzte Theesens Torhüter neben das Gehäuse, während Toralf Streppel, Marco Lübke und Jan Matuszak keine Nerven zeigten und sicher verwandelten. „Wir haben gezeigt, dass unser Potential größer ist als die bisherigen Leistungen vermuten lassen. Ich bin stolz, dass unsere Truppe sich auf ihre Stärken besonnen hat und sich teuer verkaufte.“, zog Trainer Christian Arends ein positives Fazit.

    Das Finale zwischen Preußen und Iserlohn versprach ein hohes Niveau. Beide Teams schenkten sich keinen Zentimeter und kämpften um jeden Ball. Das bessere Ende fanden die Adlerträger, die sich durch Tore von Benedikt Schuster und Luca Wiggenhorn mit 2:1 durchsetzen konnten. Stolz nahm Eric Rottstegge, letzte Saison mit Lucas Morzonek und Lennart Pinnekämper noch beim VfL, den SKOK-Champions-Cup sowie das Preisgeld in Höhe von 400 Euro entgegen. Oestrich-Iserlohn durfte sich neben Medaillen über ein Preisgeld von 150 Euro, Senden über 50 Euro freuen. Der beste Torschütze des Turniers, Lennart Pinnekämper vom SCP, erhielt einen Fußball. Zum besten Torhüter des Turniers wählten die Trainer der zwölf Teilnehmer fast einstimmig Oestrichs Schlussmann Marvin Lenz.

    Die Ergebnisse finden Sie hier: Link

    Zur Seite des Turniersponsors: www.steuerberater-luenen.de

    09. Januar - Alt Herrenversammlung

    Der neue alte Vorstand (v.l.n.r.): 
Festausschuss Michael Matte, 
Spielführer Rainer Tillmann, 
1. Kassierer Wolfgang Suttrup, 
Obmann Willi Schäfers, stellv. 
Obmann/ 2. Kassierer Ludger
Rott, Festausschuss / Kassenprüfer
Wolfgang Suttrup und Spielführer 
Ingo Pallas.

Foto: (Arends)
    Der neue „alte“ Vorstand (v.l.n.r.):
    Festausschuss Michael Matte,
    Spielführer Rainer Tillmann,
    1. Kassierer Wolfgang Suttrup,
    Obmann Willi Schäfers, stellv.
    Obmann/ 2. Kassierer Ludger
    Rott, Festausschuss / Kassenprüfer
    Wolfgang Suttrup und Spielführer
    Ingo Pallas.

    Foto: (Arends)

    Senden - Am Samstagabend trafen sich um 19:30 Uhr die Altherren des VfL Senden im Jugendraum am Sportplatz zu ihrer turnusmäßigen Abteilungsversammlung. Die rund 35 Anwesenden wurden durch ihren Fußball-Obmann Willi Schäfers, der die Versammlung mit der Bekanntgabe der neuen und ausgeschiedenen Mitglieder begann, begrüßt. Mit Carsten Besselmann, Krist Deda, Lars Müller und Matthias Ries traten vier neue Akteure ein, während sechs Spieler ihre Mitgliedschaft beendeten. Somit umfasst die eigenständige Abteilung im VfL Senden 65 Mitglieder.

    Der Tätigkeitsbericht für das Jahr 2009 offenbarte Hoch und Tiefs im abgelaufenen Spieljahr. Insgesamt konnten sich die Fußballer der Ü32 in 23 Partien sechs Mal als Sieger feiern lassen, aber mussten ebenso fünf Unentschieden sowie zwölf Niederlagen hinnehmen. Die Ü40 gewann fünf und verlor eine Partie. Die Ü50 verlor ihre beiden einzigen Spiele. Wie auch im Vorjahr konnte sich Hermann Mahlkemper den Titel des Torschützenkönigs mit 18 Treffern sichern und war mit seinen 26 Einsätzen aktivster Spieler.

    Im Anschluss folgte Detlev Suttrup mit dem Kassenbericht, an dem die Kassenprüfer nichts auszusetzen hatten und die Entlastung des Vorstandes durch die Versammlung festgestellt werden konnte. Mit der Wahl des Vorstandes begann der wichtigste Punkt in der Tagesordnung. Erneut wurde Willi Schäfers von der Versammlung einstimmig als Obmann gewählt und wir weiterhin von Ludger Rott als Stellvertreter unterstützt. Detlev Suttrup und wiederum Ludger Rott wurden als 1. bzw. 2. Kassierer einstimmig im Amt bestätigt. Zum Kassenprüfer wurde Ulf Janßen gewählt, der Wolgang Suttrup in seinem zweiten Jahr unterstützen wird. Der Festausschuss überzeugte die Abteilungsmitglieder in der abgelaufenen Saison mit gelungenen Fahrten und Veranstaltungen und wird auch im Jahr 2010 von Wolfgang Suttrup und Michael Matte bekleidet. Als Spielführer wurden erneut Rainer Tillmann und Ingo Pallas einstimmig gewählt.

    Unter dem Punkt „Verschiedenes“ befasste sich die Versammlung mit dem am 23./24.01. in der Steverhalle stattfindenden Mitsubishi-Cup und besprach die Organisation der Tombola. Weiterer Punkt war die Nutzung der Sporthallen für die Altherren sowie mögliche Terminverschiebungen in der nächsten Hallensaison Ende 2010. Nach intensiven Gesprächen innerhalb der Versammlung schloss Willie Schäfers um exakt 22:03 Uhr die Sitzung.

    08. Januar - Senden Gruppensieger beim Davertpokal

    Kein Sieger: Im ersten Spiel des
Abends trennten sich der VfL 
Senden (links Philipp Tretow) und 
der SV Herbern (rechts Marvin 
Bruland) mit 2:2.

Fotos: (rau)
    Kein Sieger: Im ersten Spiel des
    Abends trennten sich der VfL
    Senden (links Philipp Tretow) und
    der SV Herbern (rechts Marvin
    Bruland) mit 2:2.

    Foto: (rau)

    Davensberg - Im ersten Spiel des Abends ging´s gleich rund: Der SV Herbern führte sieben Sekunden vor Schluss mit 2:1 gegen den VfL Senden, als der neue VfL-Spielertrainer Pascal „Paco“ Gromke zum 2:2-Endstand traf. Die Sendener waren zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl. Das ist es, was die Zuschauer am Hallenfußball lieben.

    Natürlich verliefen gestern Abend zum Auftakt des Davert-Pokals nicht alle Spiele so dramatisch wie das erste, aber die Partien der Vorrundengruppen A und B haben mit vielen Toren Appetit gemacht auf mehr.

    Das lag vor allem an dem SC Münster 08. Der Landesligist um Trainer Hubert Inckmann und dem ehemaligen Ascheberger Markus Wesp machte den souveränsten Eindruck und setzte sich in der Gruppe B mit drei Siegen in drei Spielen durch. Im Endspiel um das zweite Ticket für die Zwischenrunde schlug Bezirksligist Fortuna Seppenrade den Landesligisten VfL Wolbeck mit 7:3. Die Seppenrader mussten gewinnen, weil sie das schlechtere Torverhältnis hatten. Die zweite Mannschaft von Ausrichter Davaria Davensberg, der einzige B-Ligist im Feld, bekam keinen Stich. Beim 0:3 gegen Fortuna sah Torwart Andreas Stilling auch noch die Rote Karte.

    Weniger spannend war die Gruppe A. Nach dem Unentschieden gegeneinander feierten sowohl Bezirksligist Herbern als auch A-Kreisligist Senden zwei hohe Siege. Der VfL um Rückkehrer Kamilos Jeyenthira und dem neuen Torwart Sebastian Achtstetter sicherte sich aufgrund des besseren Torverhältnisses den Gruppensieg vor dem SVH. Die A-Ligisten Werner SC und Westfalia Wethmar bissen ins Gras.

    Am heutigen Samstag werden ab 16 Uhr in Ascheberg die Vorrundengruppen C und D ausgespielt. Die Zwischenrunde beginnt am Sonntag um 13.30 Uhr.

    Link: Originalartikel

    Quelle: Westfälische Nachrichten - 09.01.2010 - Ralf Aumüller

    05. Januar - Neue Anzüge für die Schiedsrichter

    In den modischen Präsentations-
anzügen zeigten sich diese fünf 
Nachwuchsschiedsrichter symbolisch für die Jungschieds-
richter riege mit Kreis-Lehrwart 
Martin Pier.
    In den modischen Präsentations-
    anzügen zeigten sich diese fünf
    Nachwuchsschiedsrichter
    symbolisch für die Jungschieds-
    richterriege mit Kreis-Lehrwart
    Martin Pier.

    Bezirk Lüdinghausen - Mit neuen Präsentationsanzügen stattet sich jetzt die Schiedsrichterriege des Fußballkreises Lüdinghausen aus. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben sind die Unparteiischen jetzt auch in ansehnlichen schwarzen Anzügen unverkennbar mit dem Aufdruck des Kreises sowie dem offiziellen Schiedsrichteremblem. „Fast jede Mannschaft präsentiert sich in einheitlichen Anzügen. Als Schiedsrichtergemeinschaft wollen auch wir als Kameradschaft auftreten“, begründete Organisator Christian Arends vom VfL Senden die Aktion. Zwar beteiligten sich längst nicht alle Schiedsrichter an der Bestellung, jedoch zeigte sich gerade der junge aufstrebende Nachwuchs begeistert. „Wir wollen die Jugendförderung wieder intensivieren und den jungen Leuten helfen sich als Schiedsrichter wohl zu fühlen und diese motivieren, sich für Aufstiege in höhere Klassen zu empfehlen“, bekräftigt Lehrwart Martin Pier.

    Insbesondere weil der Kreis Lüdinghausen vor Jahren noch Vorreiter in Sachen „Kader-Schiedsrichter“ gewesen ist, setzt man nun wieder verstärkt auf die Jugend. Unlängst absolvierten sieben neue Schiedsrichter erfolgreich die Leistungsprüfung (WN berichteten), davon waren fünf unter 18 Jahren. „Obwohl einige Vereine empfindliche Strafen wegen Nicht-Erfüllung des Schiedsrichtersolls ableisten müssen, halten sich die Zahlen der Anwärter bei den jährlich stattfindenden Lehrgängen in Grenzen“, prangert Kreisschiedsrichterobmann Karl-Heinz Schulze mangelnde Überzeugungsarbeit einiger Vereine an.

    03. Januar - Sendener C-Junioren räumen in Nordkirchen ab

    Siegten beim C2-Turnier des FC Nordkirchen ohne Niederlage!
    Siegten beim C2-Turnier des FC
    Nordkirchen ohne Niederlage!

    Senden / Nordkirchen - Die Jugendabteilung des FC Nordkirchen hatte am vergangenen Sonntag zu zwei C-Jugend Hallenturnieren geladen. Am Morgen gingen zunächst die Mannschaften beim C2-Turnier auf Torejagd.

    Der VfL Senden überzeugte in seine Gruppe und besiegte Union Lüdinghausen 2 mit 2:0, den SC Capelle 1mit 3:2, Phönix Eving 2 mit 2:0 und den Werner SC 2 7:0. Nach dem höchsten Sieg des Tages, trat Senden gleich im Spiel um Platz 1 gegen den anderen Gruppensieger BW Alstedde 1 an.

    Souverän siegte die Truppe von Phillipp Roberg und Robert Merker mit 3:1 und legte den Turniersieg für die eigene erste Mannschaft im folgenden Turnier vor. Torschützen waren Maik Schmiemann, Johannes Kordt (4) , Marcel Schachtrup (je 3), Timo Heuermann, Tim Hadler (2) und Mathis Leifhelm ( 1) sowie ein Eigentor.

    Die C1 machte es der Zweit-vertretung nach und siegte auch ohne Niederlage in Nordkirchen
    Die C1 machte es der Zweit-
    vertretung nach und siegte auch
    ohne Niederlage in Nordkirchen

    Auch das nachfolgende C1-Turnier konnte der VfL Senden gewinnen. Der Landesligist gab sich ebenso keine Blöße und verlor keine einzige Partie.

    Mit einem schwachen Start bezwang die Truppe von Christian Arends zunächst Eintracht Werne mit 3:1. Darauf folgte ein deutliches 5:0 gegen den SV Herbern sowie ein 3:1 gegen den Gastgeber Nordkirchen. Gegen die spielerisch stärkste Truppe aus Königsdorf erzielte der VfL einen souveränen 2:0-Sieg.

    Im anschließenden Finale siegten die Steverstädter souverän mit 4:1 gegen Phönix Eving. Bester Spieler war Janik Schäper, der auch die Torschützenliste mit sieben Treffern anführt. Weiter trafen Sebastian Bolin (3), Toralf Streppel, Cedric Schürmann (je 2) sowie Fabio Niehüser, Fabio Modica, Jean-Marcel Akono und Julian Trapp (je 1).

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